Carlo

Aktuelles zum Flughafen Düsseldorf

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Als Beweis wofür eigentlich? Dafür etwa, dass die SGF alles gegen eine (teilweise) Verlagerung des Verkehres von DUS zum DTM tun würde? Dass steht auch so fest. Nur so langsam wird es für DUS selbst eng. LH gibt ihr Drehkreuz mehr oder weniger auf (Umstellung auf 4U) und auch die AB wird sich erstmal auf BER konzentrieren wenn er dann denn mal fertig ist. Sollte AB in DUS großes Vorhaben, dann würde man nicht so den Technikstandort dezimieren.

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@aaspere

 

Mach mir doch bitte einmal verständlich, wieso Ryanair einen "Schwerpunkt des Wartungsbetriebes" ausgerechnet in Bremen haben soll.

In Bezug auf Frankfurt-Hahn könnte ich das verstehen, aber ...in Bremen??

Ähnliche Verständnisschwierigkeiten habe ich bei X3, DE sowie allen türkischen und deutsch-türkischen Charterairlines im Fall DUS.

M.E. werden von der Genehmigungsbehörde alle Airlines als "Homecarrier" anerkannt, die den entsprechenden Airport abends ansteuern und dort übernachten, völlig unabhängig von den unterhaltenen Wartungskapazitäten, die ja, wenn es sich tatsächlich um einen "Wartungsschwerpunkt" handeln würde, aus einer größeren Anzahl von Technikern und entsprechender Ausstattung mit Ersatzteillager und Wartungshalle bestehen müsste.

Lieber Rudi, nochmals die Bitte: Informiere Dich. Deine Beiträge gehen einem auf den Keks.

TK, SU, BA, AF, KL haben allesamt einen Nightstop in DUS, gehören aber nicht zu den Airlines mit Wartungsschwerpunkt.

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Aaspere: Was du da geschrieben hast, erscheint wie eine ausgesprochen kluge und witzige Antwort auf meinen Beitrag, einfach Spitze.

Kommt mir allerdings bei näherer Betrachtung doch eher wie der Ausspruch des Vorsitzenden eines Stammtisches in einer bierseligen Dorfkneipe vor !

 

Übrigens, ich bin weder ein Lärmgegner noch ein "Feind des Flughafens Bremen", mich stört nur das besserwisserische Gehabe von so manchem selbst ernannten "Luftfahrtexperten", der sich ausschließlich am mainstream orientiert.

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Aaspere: Was du da geschrieben hast, erscheint wie eine ausgesprochen kluge und witzige Antwort auf meinen Beitrag, einfach Spitze.

 

Dafür bin ich berüchtigt.

Den Rest Deines Beitrages kommentiere ich lieber nicht. Am Ende müßtest Du noch einsehen, daß es User gibt, die tatsächlich ein gerüttelt Maß an Wissen haben. Und daß Du kein "Feind des Flughafens Bremen" bist, macht mich glücklich. :)

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Heute verbreitete die Rheinische Post dieses Interview

http://www.rp-online.de/region-duesseldorf/duesseldorf/nachrichten/flughafen-ist-im-wuergegriff-der-billigflieger-1.3503879

Habe ich da etwas nicht mitbekommen? Seit wann ist DUS zu 50% ein LCC-Airport?

Absoluter Selbstdarsteller und Laie dieser Mann, der keine Ahnung vom Geschäft hat, aber meint er häte die Weisheit mit Löffeln gegessen. Alle seine Aussagen sin grober Unfug, und ich finde es eine Frechheit sich mit solchen Lügen und aufgestellten Behauptungen eine Lobby schaffen zu wollen.

 

Und dabei wiederspicht er sogar noch sich selbst, wer enau hinschaut erkennt das. Allein das müsste unglaubwürdig machen.

bearbeitet von EK056

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Das mag ja aus der Sicht eines Unterstützers von DUS so sein; nur habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich solche "Lobbyisten" nicht 10 Jahre in so einer Position halten, wenn sie keine Ahnung haben. Also, erzähl mir etwas über den LCC-Airport DUS.

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Das mag ja aus der Sicht eines Unterstützers von DUS so sein; nur habe ich die Erfahrung gemacht, daß sich solche "Lobbyisten" nicht 10 Jahre in so einer Position halten, wenn sie keine Ahnung haben. Also, erzähl mir etwas über den LCC-Airport DUS.

Nur weil sich einer 10 Jahre engagiert und sich immer wieder selbst ins Gespräch bringt ist er automatisch kompetent?

Leider ist das gemeine Volk leichtgläubig. Er tut ja grade so als habe er Ahnung, die er in Wirklichkeit aber gar nicht hat, das ist ja wohl offentsichtlich.

Zum LCC Airport: Herr Lange zählt besipielsweise die früher von AB als "City Shuttle" beworbenen Flüge als LCC Flüge ein (STN,CPH,MXP etc.). Wer sich die Preise anschaut wird feststellen, dass es mit einem LCC wenig gemein hat.Nur weil ein Flug einen Einstiegspreis von 49€ hat, ist die ausführende Airline noch lange kein LCC. Es sitzen ja nicht automatisch alle paxe für 49€ auf der Maschine. Jedoch vermittelt Herr Lage dieses Bild der Öffentlichkeit.

Die einzigen, wahren LCCs am Airport sind EZY und LS.

EZY spriht vermehrt auch Businessreisende an. Nach Herrn Lange erzeugen "LCCs" ja lediglich einen Bedarf der gar nicht vorhanden wäre. Businesspaxe stehen dem gegenüber.

Und LS bietet vor allem den britischen Soldaten einen Weg nach Hause. Wer sich die Preise dort anschaut wird sehen, dass auch hier wenig LCC vorhanden ist. Der Einstiegspreis liegt bei sagenhaften 165€!

Herr Lange vermittelt ein Bild wonach die Leute noh immer für 29€ sinnlos durch die Gegend fliegen.

 

(Annahme, dass mit LCC ein Low Fare Carrier gemeint ist. Low Cost sind, oder zumindest sollten ja eigentlich alle Airlines sein)

bearbeitet von EK056

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Nun, Herr Lange bewegt sich im Rahmen einiger Veröffentlichungen, die AB ebenso zu den LCC zählen, wie z.B. der Low-cost-Monitor vom DLR. Selbst Intersky wird dazu gezählt. Ihm jetzt ausgerechnet deswegen "keine Ahnung" zu unterstellen, halte ich für gewagt - oder aber das DLR hat genauso wenig Ahnung vom Thema. ;)

Mal abgesehen davon, dass das LCC-Modell sich zum Teil immer mehr auf das klassische zubewegt und umgekehrt, da wird eine echte Unterscheidung oft schwierig. Sieht man bei AB oder 4U sehr gut, aber auch bei anderen Carriern wie Easyjet, Vueling uvm., die mittlerweile feste Sitzplätze anbieten, per GDS buchbar sind usw.

 

In Abgrenzung dazu zählt man Airlines wie Ryanair oder Wizzair zu den Ultra-LCC.

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Der Witz an der Sache ist, dass weitaus mehr Leute durch andere Lärmquellen gestört werden als die Paar in Flughafen Nähe. An Autobahnen oder Hauptstraßen zum Beispiel. Dieser kontinuierliche Lärm ist viel schlimmer als einzelne Lärmspitzen. Oder ein anderes Beispiel: Eine Bekannte wohnt in Düsseldorf Bilk, in der vierten Etage an einer größeren Straße. Wenn da die Straßenbahn vorbeifährt, dann wackelt die Bude wie es nicht mal durch alte Flugzeuge der Fall wäre. Das geht früh Morgens los und bis spät in die Nacht. Und in solcher Lage wohnen sicherlich noch mehr Leute. Ich will garnicht wissen wie es weiter unten ist... Oder im Ruhrgebiet, da haben zig Familien Kleingärten in Anlagen, die unmittelbar zwischen zwei Bahntrassen liegen. So ein Kohle oder Eisenerzzug ist um einiges Lauter als ein überfiegendes Flugzeug. Das Beste aber daran ist, diese Leute wussten ebenfalls vorher, was sie erwartet! Aber beschweren sie sich oder jammern auf diesem meiner Meinung nach unglaublich hohen Niveau? Darüber sollten soche Leute wie diese Lobbyisten mal nachdenken. Ich denke auch in anderen Ländern wird deutlich weniger auf die Gesundheit und das Wohl solcher Leute und deren Meinung gelegt als bei uns.

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Nun, Herr Lange bewegt sich im Rahmen einiger Veröffentlichungen, die AB ebenso zu den LCC zählen, wie z.B. der Low-cost-Monitor vom DLR. Selbst Intersky wird dazu gezählt. Ihm jetzt ausgerechnet deswegen "keine Ahnung" zu unterstellen, halte ich für gewagt - oder aber das DLR hat genauso wenig Ahnung vom Thema. ;)

Mal abgesehen davon, dass das LCC-Modell sich zum Teil immer mehr auf das klassische zubewegt und umgekehrt, da wird eine echte Unterscheidung oft schwierig. Sieht man bei AB oder 4U sehr gut, aber auch bei anderen Carriern wie Easyjet, Vueling uvm., die mittlerweile feste Sitzplätze anbieten, per GDS buchbar sind usw.

 

In Abgrenzung dazu zählt man Airlines wie Ryanair oder Wizzair zu den Ultra-LCC.

Dass das DLR im Rahmen des Low Cost Monitors diese Einteilung vornimmt ist mir klar.

Wenn man sich aber hinstellt und Dinge 1 zu 1 übernimmt, ohne sich Gedanken darüber zu machen und sich zu informieren, finde ich das bedenklich. Eine kritische Auseinandersetzung muss mit solchen Daten immer gemacht werden. Auch wenn sie von der DLR kommen.

 

Der Witz an der Sache ist, dass weitaus mehr Leute durch andere Lärmquellen gestört werden als die Paar in Flughafen Nähe. An Autobahnen oder Hauptstraßen zum Beispiel. Dieser kontinuierliche Lärm ist viel schlimmer als einzelne Lärmspitzen. Oder ein anderes Beispiel: Eine Bekannte wohnt in Düsseldorf Bilk, in der vierten Etage an einer größeren Straße. Wenn da die Straßenbahn vorbeifährt, dann wackelt die Bude wie es nicht mal durch alte Flugzeuge der Fall wäre. Das geht früh Morgens los und bis spät in die Nacht. Und in solcher Lage wohnen sicherlich noch mehr Leute. Ich will garnicht wissen wie es weiter unten ist... Oder im Ruhrgebiet, da haben zig Familien Kleingärten in Anlagen, die unmittelbar zwischen zwei Bahntrassen liegen. So ein Kohle oder Eisenerzzug ist um einiges Lauter als ein überfiegendes Flugzeug. Das Beste aber daran ist, diese Leute wussten ebenfalls vorher, was sie erwartet! Aber beschweren sie sich oder jammern auf diesem meiner Meinung nach unglaublich hohen Niveau? Darüber sollten soche Leute wie diese Lobbyisten mal nachdenken. Ich denke auch in anderen Ländern wird deutlich weniger auf die Gesundheit und das Wohl solcher Leute und deren Meinung gelegt als bei uns.

Zwar bin ich bei den Punkten zum Teil bei Dir, muss aber sagen, dass Argumente wie "der Flughafen war zuerst da", "andere Lärmquellen sind schlimmer" etc. nicht mehr ziehen und keinen Nutzen bringen. Ich denke es müsste mehr Aufklärung betrieben werden, was natürlich bei der Vielzahl an Anwohner meist schwierig ist. Nur so kann man Leuten wie Herrn Lange den Wind aus den Segeln nehmen. Ich will jetzt nicht sagen, dass man ihn als Lügner hinstellen soll, aber seine Angaben korrigieren und auf Schwächen der Argumenttion hinzuweisen, wäre durchaus angebracht,

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Nicht, daß hier ein falscher Eindruck entsteht: Ich möchte in diesem Thread keine allgemeine Fluglärmdiskussion führen; dazu gibt es sicher an anderer Stelle genug Gelegenheit. Mir kam es nur darauf an, zu erkennen, wie Herr Lange auf die 50% kommt.

Die Abgrenzung, was ist ein LCC-Carrier (ich nutze die allgemein übliche Bezeichnung, weil sie sich durchgesetzt hat, obwohl sprachlich falsch) und was nicht, ist heute tatsächlich schwieriger als in der ersten Hälfte des vorigen Jahrzehnts.

Im übrigen schließe ich mich dem Beitrag des Users jet an und möchte das aus meiner langjährigen Erfahrung, auch im Umgang mit Fluglärmgegnern (etwas provozierend auch Flughafengegner genannt), ergänzen: Die Fluglärmgegner sind organisiert, beileibe nicht ahnungslos, von ihrer Mission zu 100% überzeugt, und werden von den Medien und der Politik ernst genommen. Wer bin ich, daß ich, von völlig verblendeten Zeitgenossen abgesehen, diese Lobbyisten für eine Diskussion als untauglich empfinde. Es kommt, wie auch hier im Forum immer nur auf dei Plausibilität der eigenen Argumente an.

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Neben dem wohl entscheidenden Argument für den Betrieb eines Flughafens, nämlich die optimale Versorgung der Wirtschaft und reisewilligen Bevölkerung, ist aber auch die Beeinträchtigung des um den Flughafen herum bestehenden Lebensraumes aller Menschen zu berücksichtigen.

Daß dies im Falle des Airport DUS in Zeiten der Spitzenbelastungen am Vormittag/Frühen Abend häufig an die Grenze des Zumutbaren geht, habe ich jetzt wieder bei einem Krankenhausaufenthalt in ESSEN-Rüttenscheid (komplizierte Aneurisma-OP) erlebt, als pausenlos Jets in relativ geringer Höhe im Landeanflug auf DUS über den Stadtteil und das Klinikum hinweggonnerten.

Ob eine solche Ballung von Flügen nur zu einem Airport nötig und sinnvoll ist, oder ob nicht eine Entzerrung unter Einbeziehung anderer, in der Nähe liegender Airports (DTM, CGN) für alle Beteiligten (Anwohner, Flughafenpersonal, Airlines etc.) zumutbarere Verhälnisse schaffen würde, erscheint durchaus diskusssionwürdig.

Dabei darf das immer wieder vorgebrachte Argument der DUS-Enthusiasten, die vielen Weiterflugmöglichkeiten vom DUS, überhaupt keine Rolle spielen, denn für klassische Umsteiger gibt es genügend andere, große Airports in Deutschland und im benachbarten Ausland. Die NRW-Flüghäfen haben nach meiner Meinung, weil sie in dichtbesiedelten Gebieten liegen, ausschließlich die Funktion als Ankunfts- uns Startpunkt für Reisende in die Region/ aus der Region bzw. für touristische Strecken im 4-Stunden-Radius.

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Flughäfen wie DUS oder auch DTM haben nunmal das Problem, dass sie in dicht besiedelten Regionen liegen, wo Schutz der Anwohner gerade bei einem Flugaufkommen wie in DUS wichtig ist.

Ehrlich gesagt kann ich in diesem Fall (ausnahmsweise) den Unmut der Anwohner sogar nachvollziehen, denn die dachten vermutlich, dass dank Angerland-Vergleich und diverser Gerichtsurteile der Endzustand am Flughafen DUS erreicht sei. Obowohl aber Paxzahlen und Flugbewegungen in DUS in den letzten Jahrzehnten explodiert sind auf Werte, die man sich früher vielleicht nicht hätte vorstellen können, fängt der Flughafen nun an, Schritt für Schritt noch mehr zu planen wie z.B. erweiterte Nutzbarkeit der Zweitbahn, um noch mehr Flugbewegungen zu ermöglichen, wo die Anwohner das Maximum der Belastung jetzt schon als erreicht ansehen. Dass man so Befürchtungen und massiven Widerstand weckt, ist klar.

 

Im Luftverkehrskonzept ist nicht umsonst die Rede von drei internationalen Flughäfen in NRW (plus weiteren Regionalflughäfen), nicht nur von einem. Insofern kann ich RudiFHW zustimmen, dass man in DUS Kapazitäten für hochwertigen Verkehr allein schon dadurch freimachen könnte, dass man anderen Verkehr, der sich in den letzten 10-20 Jahren immer mehr auf DUS konzentriert hat, zurückverlagert. Was wäre so falsch daran, einen Teil der zig touristischen Flüge pro Woche an Airports durchzuführen, die massig freie Kapazitäten zur Verfügung haben (CGN, DTM, FMO, PAD....). So müssten Touristen aus Paderborn, Münster oder Bonn nicht mehr alle nach DUS fahren (ich bin mir sicher, dass mehr Einwohner in NRW den jeweiligen Airport vor ihrer Haustür nutzen würden, wenn es entsprechendes Angebot gäbe) und DUS selbst hätte wieder mehr Freiraum für "höherwertigen" Linienverkehr inkl. Drehkreuzfunktion und Umsteigern auf Linienzielen.

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Alles nicht ganz verkehrt, was Rudiratlos und jet schreiben, und vor allem, diskussionswürdig. Aber, das sind dicke Bretter, die da gebohrt werden müßten. Nun ist es auf der anderen Seite ja so, daß wir nicht im Sozialismus leben, wo per Order der Partei (die ja immer Recht hat) mal eben Verschiebungen von Airlines und Passagieren stattfinden. In einer Marktwirtschaft kämpfen die Wettbewerber um ihre Positionen, die Flughäfen untereinander genau so, wie die Airlines und auch die Reiseveranstalter. Keiner gönnt dem anderen das Schwarze unter den Fingernägeln. Und die Anwohner um die Flughäfen sind das schwächste Glied in der Kette.

Ich kenne die Düsseldorfer Verhältnisse überhaupt nicht, weiß nur, daß wir Bremer in den Anfangsjahren des Pauschaltourismus nach Düsseldorf fahren mußten, um von dort aus die Flugreise antreten zu können. Insofern ist ja schon eine große Entflechtung eingetreten; wir müssen heute nur noch nach Hannover. :lol:

 

@ Rudiratlos

Wenn man Deinen Gedankengang zu Ende denkt, dann hätte DUS die selber Funktion wie BRE. Und das kannst Du doch nicht im Ernst meinen. Ich meine, jetzt auch fernab jeglicher ideologischen Ausrichtung. Schau Dir doch einfach mal die Bevölkerungs- und Wirtschaftsdaten in den jeweiligen Regionen an. Und wo sonst sollen denn große Flughäfen (nicht die Hubs, die sind ein Sonderthema) liegen, wenn nicht in den Ballungsräumen.

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Neben dem wohl entscheidenden Argument für den Betrieb eines Flughafens, nämlich die optimale Versorgung der Wirtschaft und reisewilligen Bevölkerung, ist aber auch die Beeinträchtigung des um den Flughafen herum bestehenden Lebensraumes aller Menschen zu berücksichtigen.

Daß dies im Falle des Airport DUS in Zeiten der Spitzenbelastungen am Vormittag/Frühen Abend häufig an die Grenze des Zumutbaren geht, habe ich jetzt wieder bei einem Krankenhausaufenthalt in ESSEN-Rüttenscheid (komplizierte Aneurisma-OP) erlebt, als pausenlos Jets in relativ geringer Höhe im Landeanflug auf DUS über den Stadtteil und das Klinikum hinweggonnerten.

Ob eine solche Ballung von Flügen nur zu einem Airport nötig und sinnvoll ist, oder ob nicht eine Entzerrung unter Einbeziehung anderer, in der Nähe liegender Airports (DTM, CGN) für alle Beteiligten (Anwohner, Flughafenpersonal, Airlines etc.) zumutbarere Verhälnisse schaffen würde, erscheint durchaus diskusssionwürdig.

Dabei darf das immer wieder vorgebrachte Argument der DUS-Enthusiasten, die vielen Weiterflugmöglichkeiten vom DUS, überhaupt keine Rolle spielen, denn für klassische Umsteiger gibt es genügend andere, große Airports in Deutschland und im benachbarten Ausland. Die NRW-Flüghäfen haben nach meiner Meinung, weil sie in dichtbesiedelten Gebieten liegen, ausschließlich die Funktion als Ankunfts- uns Startpunkt für Reisende in die Region/ aus der Region bzw. für touristische Strecken im 4-Stunden-Radius.

Ach Rudi, ich gebe es auf. Nicht etwa weil Du mich überzeugst, sondern weil Deine Argumente und Vorschläge schlichtweg oberflächlich sind.

Und Rüttenscheid ist definitiv kein Hotspot des "Fluglärms". Wenn man es hören will, und sich einbildet es sei ein Hotspot, dann ist das was anderes... Was ist für Dich eigentlich eine geringe Höhe?

Letztens in einer lokalen Zeitung gelesen: Hubschrauber flögen, etwas weg vom Flughafen, in nur 50m Höhe. Ja ne ist klar. Das Problem ist nicht die Beschwerde über den Lärm, es sei denn sie ist ungerechtfertigt, wie im Falle von Rüttenscheid. Das Problem ist diese Verbreitung von falschen Behauptungen. Dies hat zur Folge, dass Unbetroffene mit den "Gegnern" sympathisieren und auch anfangen auf Flugbewegungen zu achten.

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@aaspeere

 

kann es sein, daß du Legastheniker bist oder wie ist das zu verstehen, daß du meinen Usernamen nicht richtig schreiben kannst?

 

Vielleicht achten die Moderatoren mal mit darauf, daß hier im Forum nicht jeder macht, was er für richtig und möglicherweise sogar witzig hält!

 

@EK056

 

Erklär mir doch mal bitte, wieso meine "Argumente oberflächlich" sind. Ich bin morgen wieder einen ganzen Tag in Rüttenscheid und werde mich nochmals mit der Lautstärke der Düsseldorf-Flieger konfrontiert sehen. Vielleicht kann ich ja darüber berichten, daß ich bei meinem ersten, längeren Aufenthalt dort u.U. krankheitsbedingt überempfindlich reagiert habe.

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Dazu würde ich gerne mal die Frage stellen, ob es wirklich stimmt, das Flugzeug im Landeanflug so laut sind, wie von Rudi behauptet!? Könne einige Experten dazu etwas beitragen? Ebenfalls frage ich mich, wie hoch die Flugzeuge über Essen noch sind? Den genauen Lärmpegel bzw. Schalldruck der daraus resultiert wird sich wohl nicht so schnell bestimmen lassen, von daher wären ein Par Fakten ganz interessant.

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Nun ich wohne ca. 25 km vom Flughafen DTM weg.

Über unserem Haus drehen die aus Süden kommenden Flieger zum Endanflug ein und einige geben dabei durchaus noch einmal etwas mehr Schub auf die Turbinen.

Um es ganz klar zu sagen, wenn ich nicht auf dem Balkon sitze oder alle Fenster sperrangelweit offen habe, bekomme ich absolut nichts mit. Wenn ich etwas mit bekomme, dann bewegt sich dieser "Fluglärm" auf einem Niveau, das problemlos von einem Auto übertönt werden kann, dass den ca. 50m entfernten Parkplatz verlässt.

 

Und Rüttenscheid befindet sich ebenfalls ca. 25km vor der Landebahn in DUS. Es gibt allerdings zwei wesentliche Unterschiede.

Die Flieger befinden sich dort bereits im geraden Weg zur Landebahn, so dass hier keine größeren Manöver mehr erfolgen müssen. Und zweitens ist mir Essen nicht unbedingt als Ort der Stille und Besinnung bekannt.

Das Uni-Klinikum liegt mittig etwa einen Kilometer weg von der A40 und der A52. (wobei ich dachte das gehört zu Holsterhausen ...)

 

Es mag sein, dass ich als Kind des Ruhrgebiets etwas "lärmerprobter" bin, aber in Essen nehme ich ein Flugzeug im Anflug auf Düsseldorf nur wahr, wenn ich mal nach oben gucke.

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... bei meinem ersten, längeren Aufenthalt dort u.U. krankheitsbedingt überempfindlich reagiert habe.

Kranke "reagieren" nicht "überempfindlich", sondern genesen unter Lärmstreß schlechter.

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TuiFly X3-2815 hat gerade den Baldeney-See in ca. 1000m Höhe im Landeanflug überflogen.

Ich glaube auch nicht das der Landeanflug das wirkliche Problem ist, sondern eher der Start.

Bei einem Besuch bei einem Bekannten in Kettwig habe ich eine wundervolle Airshow genossen.

Es hat sich jedes startende Flugzeug durhc ein entsprechendes Grummeln angekündigt.

Anwohner werden das sicher als störend empfinden.

Ich wohne ca. 10km nördlich des FMO, hinter dem Teuto aber morgens um 04:30 bzw. 05:00

höre ich auch die startenden Jets. Stört es? Mich nicht.

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jubo14, vielen Dank für den Beitrag. Genauso sehe ich es auch. Essen ist in der Tat nicht die leiseste Stadt, aber scheinbar werden Flugzeuge von bestimmten Menschen immer als laut bezeichnet.

 

Ich wohne in Mettmann. Hier ist etwa die gleiche Situation wie in Essen, was den Anflug betrifft. Sowohl zur 05 als auch zur 23 befinden sich anfliegende Maschinen in ca. 3.500 ft und meistens vom Schub her fast im Leerlauf. Dabei ist das Geräusch meistens so gering, daß man es bei geschlossenen Türen und Fenstern nicht wahrnimmt.

 

Wir sollten auch akzeptieren, daß sich in der Turbinen- als auch in der Flugzeugtechnik gravierendes in den letzten 20 Jahren zu Gunsten der Lärmbelästigung getan hat.

 

Zusätzlich frage ich mal etwas sarkastisch. Wieviele der Flughafengegner von Düsseldorf sind denn in den letzten 20 Jahren in diese Gegend gezogen. Ich jedenfalls habe beobachtet, daß die Wohngebiete in dem gesamten An- Abflugbereich explodiert sind. Ja, man kauft preiswertes Bauland, weil der Fluglärm besteht, und dann bekämpft man eben diesen Flughafen. Jedoch bei eigenem Urlaub, möchte man für € 29 fliegen und der Flughafen sollte direkt vor der Haustür sein.

 

Dazu wundert mich immer, daß viele Autos in den Städten mit einer Innenlautstärke durch Musikbeschallung fahren, daß man das Geräusch noch über 3 Straßenecken weiter hören kann. Sicher auch die gleichen Menschen, die nachts die Diskotheken besuchen und sich mit tausenden von Watt beschießen lassen.

 

Eigentlich sollte hier nur der Flughafen Düsseldorf behandelt werden und kein generelles Lärmschutz Thema. Aber ich mußte das einfach mal loswerden.

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Während des Landeanfluges gibt es ja noch andere Sachen außer Schub, die Lärm verursachen (z.B. die Klappen).

 

Über der Essener Innenstadt habe ich letzte Woche ein, zwei Flieger schon wahrgenommen. Allerdings kenne ich viele Luftfahrtinteressierte, die schon automatisch bei dem kleinsten Flugzeuggeräusch in den Himmel gucken und in Relation zu dem Umgebungslärm war es wirklich leise.

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