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Alles rund um die Flugbegleiter/innen

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Ob sich das lohnt, weiß ich nicht. Aber, heute erschien im neuen Stern ein Interview (leider kein Link) mit Kathrin Leineweber, seit mehr als 20 Jahren Flugbegleiterin bei (.............). Sehr nett zu lesen, und die Dame ist wirklich nicht auf den Kopf gefallen. Einen eigenen Blog hat sie auch unter www.happy-airways.de

Und man ist ja auch in hohem Alter noch lernfähig: In Zukunft beachte ich die FBs auch wieder, wenn sie ihre Instruktionen vorführen, wenn sie es denn selber tun.

Auf die Frage: Mit wem fliegen Sie am liebsten, kam die Antwort: Am liebsten mit den Hanseaten, die sind so höflich. Kölner sind auch lustig. Düsseldorfer sind mit die Schwierigsten.

Das ging mir natürlich wie Bier die Kehle runter. Danke Kathrin, wir Bremer, Hamburger und Lübecker liegen Dir zu Füßen.

 

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Und man ist ja auch in hohem Alter noch lernfähig: In Zukunft beachte ich die FBs auch wieder, wenn sie ihre Instruktionen vorführen, wenn sie es denn selber tun.

 

 

 

Ich denke der "Asiana-Vorfall" hat in dieser Hinsicht einiges dazu getan, dass die Menschen jetzt wieder eher mal bei der Sicherheitsvorführung zuhören/aufpassen. Wenn ich im August meinen 97. Flug antrete, werde auch ich genauer hinhören, auch wenn man den Krempel ja eigentlich kennt.

 

Persönlich finde ich, dass man den netten Damen und Herren in der Kabine eh zu wenig "Respekt" zollt, denn wie man ja nun im aktuellen Fall sehen konnte, sind sie weit mehr als nur "Bedinungen" über den Wolken....

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Arabische Airlines unterdrücken Stewardessen

http://www.welt.de/wall-street-journal/article135115602/Die-Leiden-der-Stewardessen-bei-arabischen-Airlines.html

Aus dem Artikel:

"Ein Mittel dabei: Sie stellen Mitarbeiter aus allen Ecken der Welt ein, viele davon aus verarmten Niedriglohnländern.Die Angestellten leben in streng überwachten Unternehmensquartieren in den Vereinigten Arabischen Emiraten oder in Katar, arbeiten extrem lange und sind an Vertragsbedingungen gebunden, die andernorts unzulässig wären. Alle drei Golf-Airlines – Etihad, Qatar Airways und Emirates – können Frauen entlassen, sobald sie schwanger werden."

 

"Bei Qatar muss eine Schwangere sofort zu fliegen aufhören, da die Fluggesellschaft gesundheitliche Schäden fürchtet."

 

"Die Mitarbeiter müssten sich in den ersten fünf Jahren in ihrem Job die Erlaubnis für eine Heirat einholen. [...] Wer in den Unterkünften ein uns aus gehe, werde per Kamera überwacht."

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Das kratzt erheblich am schönen bunten Lack dieser Airlines, aber wo ist da die neue Nachricht?

Zumindest hier im Forum wird darüber doch schon seit Monaten diskutiert.

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Das kratzt erheblich am schönen bunten Lack dieser Airlines

Inwiefern "kratzt es am Lack" wenn Leute aus Ländern mit niedrigem Lohnniveau eine Chance zum Geldverdienen gegeben und der Schutz des ungeborenen Lebens als gegenüber Fliegen bis zur Geburt wichtiger erachtet wird?

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Inwiefern "kratzt es am Lack" wenn Leute aus Ländern mit niedrigem Lohnniveau eine Chance zum Geldverdienen gegeben und der Schutz des ungeborenen Lebens als gegenüber Fliegen bis zur Geburt wichtiger erachtet wird?

Weil es doch offensichtlich nicht um den Schutz des Kindes geht, sondern darum, dass eine Schwangere natürlich mal eher "unpässlich " ist und sich krank meßlden muss. Ausserdem was zwingt die Airlines, der Frau zu kündigen und ihr den Arbeitsplatz nicht zu erhalten?????

Richtig: weil es was kostet!!!!

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Weil es doch offensichtlich nicht um den Schutz des Kindes geht, sondern darum, dass eine Schwangere natürlich mal eher "unpässlich " ist und sich krank meßlden muss. Ausserdem was zwingt die Airlines, der Frau zu kündigen und ihr den Arbeitsplatz nicht zu erhalten?????

Richtig: weil es was kostet!!!!

 

Absolut korrekt. Aber hast du evtl. auch mal darüber nachgedacht, dass in den arabischen Ländern evtl. ganz andere Gesetze und Bestimmungen für diese Situation gelten? Nur weil hier in Deutschland, Schwangere einem besonderen Kündigungsschutz unterliegen, muss das woanders ja nicht so sein und ich gehe jetzt auch einfach mal davon aus, dass die Damen über die arbeitsvertraglichen Dinge informiert werden bevor sie ihren Arbeitsvertrag unterschreiben. 

 

Außerdem muss es ja nicht bedeuten, dass die Damen nach der Entbindung nicht wieder anfangen können zu fliegen. Allerdings könnte man die Damen während der Schwangerschaft ja auch bei den Bodendiensten oder so einsetzen. 

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Absolut korrekt. Aber hast du evtl. auch mal darüber nachgedacht, dass in den arabischen Ländern evtl. ganz andere Gesetze und Bestimmungen für diese Situation gelten? Nur weil hier in Deutschland, Schwangere einem besonderen Kündigungsschutz unterliegen, muss das woanders ja nicht so sein

 

Genau. Ich sehe auch überhaupt nichts besonderes in dem Fall, wir sind in Deutschland arbeitsrechtlich im Schlaraffenland.

 

Ich kenne eine Dame, die nach -ich glaube- britischem Recht einen Arbeitsvertrag als Serviceleiterin auf einem Luxus-Kreuzfahrtschiff hatte. Sie musste sich einer Operation unterziehen. Als der Arbeitgeber dies erfuhr, wurde ihr ohne Einhaltung jeglicher Frist, zum nächsten Hafen gekündigt mit der Info an sie, dass sie sobald sie wieder fit ist, sich melden solle und dann einen neuen Vertrag erhalte. Auch den Rückflug nach Deutschland durfte sie selbst zahlen.

Keine Ahnung, ob es so legal war, aber es war bei dieser Rederei absolut üblich und ein paar Wochen später machte sie dort einen neuen Vertrag...

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Hach ja, Maedels die keine BHs tragen wollten und denen man vorschreiben musste, dass der Rock 11cm ueber dem Knie enden musste, das waren noch Zeiten. :wub:  Leider mehr als 10 Jahre bevor ich geboren wurde.  Keine Frage woher der Mythos Stewardess herkommt.

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Absolut korrekt. Aber hast du evtl. auch mal darüber nachgedacht, dass in den arabischen Ländern evtl. ganz andere Gesetze und Bestimmungen für diese Situation gelten? Nur weil hier in Deutschland, Schwangere einem besonderen Kündigungsschutz unterliegen, muss das woanders ja nicht so sein und ich gehe jetzt auch einfach mal davon aus, dass die Damen über die arbeitsvertraglichen Dinge informiert werden bevor sie ihren Arbeitsvertrag unterschreiben. 

 

Außerdem muss es ja nicht bedeuten, dass die Damen nach der Entbindung nicht wieder anfangen können zu fliegen. Allerdings könnte man die Damen während der Schwangerschaft ja auch bei den Bodendiensten oder so einsetzen. 

 

Schwanger bei QR heißt Kündigung und kurzfristige Abschiebung. Eine Versetzung an den Boden gibt es nicht.

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Richtig: weil es was kostet!!!!

 

Wird nicht von den Anti-ME3-Stimmungsmachern sonst immer darauf verwiesen, der Wettbewerb sei schon deswegen ungerecht weil diese Airlines eben gerade nicht auf die Kosten achten müssen, weil "der Scheich eh alles zahlt"? Von irgendeiner Argumentation wird man sich wohl oder übel verabschieden müssen wenn man nicht als unglaubwürdig dastehen will.

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Zumindest hier im Forum wird darüber doch schon seit Monaten diskutiert.

 

Aber es ist schon gut, dass das auch in den Massenmedien mal angesprochen wird. Vielleicht wird sich der ein oder andere Geiz ist geil-Bürger danach doch überlegen, ob er lieber für 600 Euro über Dubai nach Asien fliegt oder doch für 650 über Frankfurt.

bearbeitet von alxms

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Vielleicht wird sich der ein oder andere Geiz ist geil-Bürger danach doch überlegen, ob er lieber für 600 Euro über Dubai nach Asien fliegt oder doch für 650 über Frankfurt.

 

Das glaube ich weniger. An solche Artikel erinnert sich Klethi und Plethi wenn's hochkommt vier Wochen, die Aussicht etwas Kohle zu sparen (egal wie wenig) wird auch noch lange anschliessend ihre Anziehungskraft haben, sprich dann wenn es auch wirklich ans Buchen des nächsten Fluges geht.

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Eine interessante Frage die sich bei mir gerade im Gedanken durchgelaufen ist als ich mein E-Mail Postfach öffnete:

Ich habe mich vor einigen Wochen bei der Eurowings/Lufthansa beworben, nun wurde ich zu einen Assessment Center gebeten für ende August. Ein allgmeiner Test, ein Englisch-Test und eine Simulation von Fallbeispielen sollen dort verarbeitet werden.

War von euch schonmal einer bei solch einen Gespräch / Bewerberrunde? Gibt es da irgendetwas was ich unbedingt wissen müsste? etc.

Danke schonmal im vorraus.

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Ja, ich war mal vor Jahren bei Lufthansa im assessment, ist also schon länger her. Eigentlich ist es so, wie bei allen größeren Unternehmen. Es ähnelt sich alles sehr.

 

Rollenspiele und Gruppenspiele wurden gemacht, zumeist situationsbedingte Ausgangslage, dass Du an Bord einer Maschine bist und dann geht das Theater los.

 

Bringe Zeit mit, man sitzt recht lange.

 

Mehr kann ich dazu nicht schreiben.

 

PS: Bin mittlerweile ganz woanders gelandet, aber auch hier ist Mehrsprachigkeit, soziale Kompetenz, Empathie und dicke Haut notwendig, damit der Alltag klappt.

bearbeitet von MD-80

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Hey Miki,

 

wie lief es? Meine Freundin hat sich gerade beworben und will sich nun auch auf diese tests etc vorbereiten.

Was musstest du so alles machen und wurdest du genommen?

Berichte mal!

 

Grüße

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Die Ausbildung geht 3 monate oder? - und wtf wer prostituiert sich?

Anmerkung Mod: Diese Wortwahl ist sehr,sehr grenzwertig. Bitte verwenden Sie eine gemäßigte,angemessene Wortwahl, Danke

->Netiquette bitte beachten.

bearbeitet von speedman
Wortwahl

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Zitat

und wtf wer prostituiert sich?

Zum Beispiel ich und meiner Überzeugung nach "prostituiert" sich fast jeder Mensch - verschieden stark und unter Berücksichtigung der Möglichkeiten. In den letzten 20 Jahre habe ich in vielen Jobs "Prostitution" betrieben. Leider habe ich es bis dato noch nicht in die Edelprostitution geschafft. 

Btw. handelt es sich nicht um eine Ausbildung (eine Ausbildung sollte man schon woanders beruflich gemacht haben), sondern um eine individuelle Schulung bei Fluggesellschaft X. Von allen meinen Schulungen und Ausbildungen war meine Quereinsteiger-Schulung als Cabin Crew mit Abstand die intensivste Schulung von vielen beruflichen Schulungen.

Die tendenziell abfällig wirkende Beurteilung einer beruflichen Tätigkeit ist schade, aber was soll´s. Umgekehrt beurteile ich die Tätigkeit einer Kassierin bei Penny oder eines Busfahrers beim HVV ja auch nicht. Ich kann meinerseits nur schreiben, dass ich aus Erfahrung es angenehmer empfinde, nicht an einer Kasse zu sitzen, sondern - wenn auch nur kurz - die Luft anderer Länder zu atmen und unterwegs zu sein.

Alternativ hätte ich nach fristgerechter Beendigung meiner vorherigen Tätigkeit (ohne Chance auf unbefristet, da es billiger ist, neue Kräfte einzupflechten - so viel zu netten deutschen (namhaften) Firmen mit sozialer Verantwortung) wieder an der Strasse stehen müssen, Bewerbungen schreiben, trotz Fachkräftemangels - so ein Mist aber auch. 

Da bot es sich an, dass ich alle meine kaufmännischen, gastronomischen Erfahrungen + Erfahrungen in sozialen Brennpunkten und auch bei der Hilfe, Treibgut der Gesellschaft irgendwie noch mental erreichen zu können - auf die Stellenanzeige einer Fluglinie antwortete,die unbefristete Stellen anbot.

Assessment, Zusage, Einladung zur Schulung, viel Theorie, viel Training, viele Examen, viel Beobachtung und dann ab ins kalte Wasser.

Gruss

PS: Irgendwo habe ich natürlich auch meine individuelle Grenze, wie weit ich mich "prostituiere". 2015 wurde ich im Zuge von organisatorischen Umstrukturierungen gefragt, ob ich bereit wäre, kurzfristig in einem Flüchtlingslager bei der Essensausgabe Präsenz zu zeigen. Dort würde man aber mitunter mit Stühlen oder mit Essen beworfen oder bespuckt. Ich sagte "nein". Ich wurde böse angeschaut. Da sagte ich: Es tut mir leid, aber der halbe Japaner in mir lässt es nicht zu, das ich mich von Leuten kostenlos bespucken lasse. Der Sachbearbeiter: Was meinen Sie,warum ich im Büro sitze und nicht selber Präsenz zeige...

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