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vor 17 Minuten schrieb d@ni!3l:

Weiß hier zufällig jemand wann die siebte A330 (die D-AXGG) aus MLA ankommt? Wird die schon mit der C-Class kommen? Bekommt die -GC, die ebenfalls zZt in MLA verweilt, dort (auch) die C?

Soweit ich weiß, kommt die Business nur in die neuen Flieger (ob in einen oder sogar alle drei weiß ich nicht). Also nicht in die, die von XG operiert werden. Die Kosten und der Zeitaufwand (Verkabelung etc.) verbieten das bei dem engen Flugplan. Zumal man die Flotte der sieben Maschinen wenigstens „clean“ halten will. Zumindest soweit ich das gehört habe. 

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Hallo zusammen,

ich muss jetzt einfach mal in die Runde fragen. EW übernimmt zum 15.01. die TXL Flüge ab dem FKB. Geflogen wird jetzt nur noch 14/7 und zu folgenden Flugzeiten:

Karlsruhe/Baden-Baden -> Berlin-Tegel:

MO-SO 10:35 - 12:00

MO 14:55 - 16:20

DI-SO 19:00/05/10 - 20:25/30/40

 

Berlin-Tegel - > Karlsruhe/Baden-Baden

MO-SO 08:40 - 10:05

MO 12:55 - 14:20

DI-SO 17:00/20 - 18:25/45

 

Jetzt meine Frage: Wieso plant EW die Flüge zu völlig unrentablen Flugzeiten ein? Jeder weiß doch, dass Geschäftsreisende früh morgens fliegen und spät abends zurück fliegen... Gibt es dafür einen Grund?!

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Vielleicht zielt man auch nicht auf Geschäftsreisende, sondern auf Urlauber? City-Trips nach Berlin sind gefragt, genauso ist Baden-Baden - afaik - bei Russen beliebt, die ggf. in TXL umsteigen. Geschäftsreisende nehmen sich ggf. ein Hotel und es passt, ansonsten fährt man halt früh nach STR und nimmt diese Verbindung.

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vor 15 Minuten schrieb FKB-Freak:

Hallo zusammen,

ich muss jetzt einfach mal in die Runde fragen. EW übernimmt zum 15.01. die TXL Flüge ab dem FKB. Geflogen wird jetzt nur noch 14/7 und zu folgenden Flugzeiten:

Karlsruhe/Baden-Baden -> Berlin-Tegel:

MO-SO 10:35 - 12:00

MO 14:55 - 16:20

DI-SO 19:00/05/10 - 20:25/30/40

 

Berlin-Tegel - > Karlsruhe/Baden-Baden

MO-SO 08:40 - 10:05

MO 12:55 - 14:20

DI-SO 17:00/20 - 18:25/45

 

Jetzt meine Frage: Wieso plant EW die Flüge zu völlig unrentablen Flugzeiten ein? Jeder weiß doch, dass Geschäftsreisende früh morgens fliegen und spät abends zurück fliegen... Gibt es dafür einen Grund?!

Ich glaube das ist eher dem Mangel an Fluggerät geschuldet. EW muss eben schauen wie sie jetzt vorhandenes Flugmaterial am besten einsetzt. Wird hoffentlich zum SFP noch Anpassungen geben. EW steigt ja auch derzeit nicht auf der SCN-TXL Strecke ein. Nicht weil Eurowings den Wettbewerb mit Luxair scheut, sondern weil einfach andere Strecke mehr Profit versprechen. 

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Hab ich mir schon gedacht, dass das Veto neulich nicht im Sinne der bisherigen EW Belegschaft und AB mehr hilft als dem Personal bei EW - und dem KTV bei der LH natürlich auch, eine zu große EW könnte ja sonst auch schnell beim nächsten VC-KTV-Konfikt die Passage ersetzen... Ich hab immer mehr das Gefühl man verhandelt nach dem Motto "hauptsache man schadet der LH als Ganzes", konstruktiv ist daran ja gar nichts mehr...

Man sollte sich mal ein Beispiel an Verdi nehmen - die haben es bei Easyjet in Berlin ja auch gut geschafft sich im Sinne beider Seiten zu einigen. Da ging es wohl um ein Miteinander und nicht um ein Gegeneinander bei dem man sich gegenseitig nicht das Salz in der Suppe gönnt, weil man sich die letzten Jahre zu sehr bis aufs Mark bekämpft hat. Und man hat es bei Verdi mit Easyjet im Stillen geschafft erstmal zu Reden und danach mit einem Ergebnis an die Öffentlichkeit zu gehen und nicht wie die VC, die erstmal öffentlich die LH an den Pranger gestellt hat und mit zig Klagen gedroht hat - klar ist da die Atmosphäre versaut. Direkt so etwas vor den Latz geknallt zu kriegen macht es einem nicht leichter jemandem entgegen zu kommen...

Ich glaube die VC weiß, dass sie mittlerweile ganz schön in der Patsche sitzt und Hunde die in die Ecke getrieben werden Bellen. Ein Großteil der Piloten in Deutschland arbeiten künftig für die EW-Group, dort werden in Zukunft die meisten anklopfen und diese werden ihre Maschinen schon bereedert bekommen - vielleicht früher, vielleicht später, aber dennoch nachhaltig, hat man doch eine große Flugschule im Rücken und schon jetzt bessere Konditionen als die meiste Konkurrenz (FR, ST und co). Die Chance da mehr Gehalt o.ä. zu verhandeln hat man nur, wenn die EW soetwas wie Eile verspürt schnell zu wachsen und das dann auch nur für einen kurzen Zeitraum. Man könnte ja zum Übergang erstmal alle slotkritischen Strecken bedienen um diese zu halten und erst peu-a-peu auf weitere Strecken zurückkehren, wenn Personal da ist. Deshalb versucht man seitens der VC jetzt das kleine Zeitfenster zu nutzen, das Angebot zu verknappen und noch schnell Nägeln mit Köpfen zu machen, bevor es schwieriger wird und die EW das Wachstum einfach auf die jeweils günstigste Plattform lenken kann. Toll sieht es für Piloten ggf. zZt bei U2 aus - aber da hat die VC afaik kein Fuß in der Tür - oder bei FR (Festanstellung vorausgesetzt), aber da sind Gewerkschaften ja eh raus. Man droht mittelfristig eine schlechte Verhandlungsposition zu haben und markiert deshalb nochmal den Dicken, so lange es noch geht... Die letzten Jahre hat die VC die LH Gruppe bis aufs Blut gereizt und die hat sich nun Strategien überlegt dem etwas entgegen setzen zu können et voila...

Und genau deshalb, weil die Verhandlungsposition bald nicht besser wird, haben die Crews bei der EWG nun die ***Karte. Das war die Chance zu wachsen, die 23er Grenze aufzuheben, damit FOs befördert werden können usw. Jetzt hat man aber bald seitens der EW Führung Nägel mit Köpfen gemacht und künftig über HE, HG oder EWE günstiger wachsen. Da braucht man seitens dem EWG Personal 2019 nicht viel entgegen kommen... Da verstehe ich, dass man aktuell nicht begeistert ist...

bearbeitet von d@ni!3l

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@d@ni!3l:

Ich nehme an, du warst weder bei den unzähligen Treffen von VC und EW/LH dabei noch bei denen von EZY und Verdi.

Welcher Grundlage entbehren daher deine Annahmen, die Einigung mit EZY sei allein Verdienst der Verdi und die Nicht-Einigung mit EW/LH allein Schuld der VC?

Ich gehe auch davon aus, dass du die Inhalte der vom VC-Vorstand abgelehnten Einigung nicht im Detail kennst. Wie beurteilst du dann, wem das Veto einen Vor- oder Nachteil verschafft und aus welchen Gründen das Veto eingelegt wurde?

 

Vielleicht wäre es manchmal ratsam, sich bei Unwissenheit mit vorschnellen Urteilen zurückzuhalten.

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Mir ist nicht bewusst, dass Spekulation in Foren verboten ist... Ich bediene mich nur der Artikel, die man über die jeweiligen Verhandlungen und Ergebnissen findet. Und dort findet man so "Fakten" wie den Link zuvor, dass man seitens der EWG nicht begeistert ist.

Ok, es mag tatsächlich sein, dass auch die EW Führung nicht ohne ist, aber dennoch glaube ich eher, dass die Wahrheit in der Mitte liegt, wovon man ohne Wissen ja erstmal ausgehen sollte. Natürlich versucht man Personal möglichst günstig zu beschäftigen, das erwarten die Kapitalgeber idR so. Natürlich will das Personal das Gegenteil und dann muss man sich eben einigen. Und genau da setze ich an: Man macht das entweder intern und kommt sich gegenseitig Stück für Stück entgegen (wie bei U2 scheint - ja, ich war nicht dabei, aber die "plötzliche" Einigung ohne, dass man vorher von Verhandlungen Wind bekommen hat zeigt ja, dass es scheinbar recht konsequent abseits der Öffentlichkeit geführt wurde) oder man nimmt sich einen Kompromiss mit der Tarifkommission, zerreißt den öffentlich (deshalb keine Spekulation!) und droht damit sich sein recht zu erklagen (auch keine Spekulation) und sagt direkt quasi "100% oder nichts". Tut mir leid, aber das wirkt für mich wie eine Fundamentalopposition, während die EW Führung mMn Bereitschaft zu Kompromissen gezeigt hat, was sich einmal darin zeigt letztlich EWD Konditionen zu bieten (Fakt) und letztlich auch bei EWG nachzuverhandeln, die 23er Grenze aufzuheben und scheinbar allen x% mehr zu bieten (das zeigt ja die veröffentlichte Einigung bezüglich "Wachstum" und die Enttäuschung seitens der EWG Piloten). Das klingt für mich eher wie ein Entgegenkommen als die - in diesem Fall - pure Zerstörungswut der VC. MMn hätte man auch nach außen hin die Frist verlängern können und dann intern nachverhandeln - aber genau diesen Weg ist man eben nicht gegangen.,,

Ich hoffe das reicht dir erstmal an Argumenten, auf die ich meine Thesen stütze...

Um meine Position bzgl. "intern verhandeln" nochmal zu untermauern: Angenommen du streitest dich mit deinem Nachbarn um irgendwas, dann hast du mMn deutlich größere Chancen, dass beide gesichtswahrend darauskommen (und darum geht es mMn), wenn man sich zusammen an den Tisch setzt, ggf. zusammen ein Bierchen trinkt, und das klärt. Geht einer der beiden an die Presse oder verpetzt den anderen in der Nachbarschaft würde ich als Betroffener meinem Gegenüber auch nicht mehr entgegenkommen als ich irgendwie muss. Und da würde ich - wie jetzt hier eben zuvor auch - als unbeteiligter Dritter auch immer davon ausgehen, dass der, der an die Presse ging zu weit ging...

bearbeitet von d@ni!3l

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Wer wirklich dabei war, wird hier hoffentlich auch nichts schreiben, obwohl es natürlich jedermann und jederfrau sehr interessiert.

Es stellt sich einfach eine ganz einfache Frage, warum sollte ich als Unternehmen (nennen wir es mal Lufthansa) mit einer Verhandlungsdelegation (nennen wir sie VC) jemals wieder verhandeln, die gar keine Verhandlungsvollmacht hat? Die Arbeit hätte man sich doch einfach sparen können.

Zwei Denkmodelle dazu. Lufthansa gründet eine Lufthansa Süd für München zusammen mit dem Flughafen München und dem Freistaat Bayern.  Und kauft Wizzair. (Wird teuer, aber die Kassen sind voll und das Kreditranking ist sehr gut). Alle KTV Stellen laufen aus. Die paar tausend Leute da drin kriegen bis zum Tod noch alles, was danach kommt, bekommt nichts mehr. Und das ist natürlich dann nur der böse Unternehmer schuld.

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vor 31 Minuten schrieb flapsone:

Wie beurteilst du dann, wem das Veto einen Vor- oder Nachteil verschafft und aus welchen Gründen das Veto eingelegt wurde?

Vielleicht wäre es manchmal ratsam, sich bei Unwissenheit mit vorschnellen Urteilen zurückzuhalten.

Wie beurteilt denn flapsone die Meinung der Eurowings-Kollegen? Zitat aus dem Artikel:

Zitat

"Die Gewerkschaft, die unsere Interessen und Rechte schützen und vertreten soll, vernichtete schlagartig jede Hoffnung auf Wachstum, jede Hoffnung auf Ruhe und Frieden", heißt es in dem Schreiben. Das VC-Veto hindere jahrelang treue Mitglieder an ihren Karrierechancen.

Die Piloten der deutschen Eurowings seien "ebenfalls vollwertige Mitglieder" und bräuchten eine Gewerkschaft, die "nicht irgendwelche übergeordneten Ziele verfolgt". Die VC-Piloten bei der deutschen Eurowings müssten sich nun mit ihrem Arbeitgeber verbünden, "der dem Personal mehr Karrierechancen wünscht als die eigene Gewerkschaft".

Und was empfiehlt flapsone seinen Kollegen von Air Berlin nach diesem genialen strategischen Schachzug der VC?

  • Auf Stütze gehen und auf die Klage auf Betriebsübergang hoffen?
  • Zu Eurowings Europe gehen, ohne Gewerkschaft und Tarifvertrag?
  • Zu Easyjet (zu den Bedingungen, die Verdi ausgehandelt hat)?
  • In den Sandkasten oder nach China?

Und welchen Wert hat für flapsone die VC für Piloten, die nicht im KTV sind?

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vor 17 Minuten schrieb wozzo:

Und welchen Wert hat für flapsone die VC für Piloten, die nicht im KTV sind?

...oder bei AB, deren Anliegen SCHEINEN ja auch höher gewichtet zu sein als jene von EWG, hätte die Einigung - nach dem was man öffentlich liest - der EWG doch Vorteile gebracht, während sie für AB lediglich nicht so viele Vorteile gebracht hätte wie erhofft...

Für mich wirkt das ganze wie eine große Antipathie gegen alles, was sich unter dem Kranich-Dach befindet, für die man "Schmerzensgeld" fordert, um für die zu arbeiten oder denen man zumindest vorher nochmal gegens Bein treten(*) möchte, wohlwissend, dass man auf kurz oder lang doch für sie arbeiten wird und muss (außer man zählt zu den 25/130 stel der Crews die zu U2 gehen oder man geht zu FR oder in den Sandkasten). Ein Stück weit könnte ich das zumindest verstehen, man sieht oder sah sich als "AB-Familie", die durch die Konkurrenz "zerstört" wurde und jetzt ist man sauer, dass diese Konkurrenz die "Familie" zerstört hat und möchte der erstmal ungern "helfen" - vergisst aber, dass eine regelmäßige Gehaltszahlung einem selbst auch hilft...

Vielleicht ist es aber ja auch gut, dass es für die AB Crews nun scheinbar zur EWE geht. Da sitzt man mit anderen zusammen, die der EW Leitung auch nicht wohlgesonnen sind (was verbindet) und man sitzt nicht mit den EWG Leuten im Cockpit zusammen, die dem Artikel zuvor nach eher einen Hals auf einen haben...


(*) - ich weiß einfach nicht wie "klug" es ist seinen künftigen Arbeitgeber zu verklagen. Klar mag einem das ggf. helfen, kommt die Klage durch, aber rein von meinem Gefühl her hilft einem sowas mittelfristig nicht - Stichwort an Ast sägen auf dem man sitzt ...


PS: Gibt es eigentlich rechtlich oder ähnlich einen Grund, warum man eben jene 80 FOs, die bei EWG nicht (schnell) zum CPT werden können nicht zum CPT befördert und per ANÜ an EWE ausleiht? So bleiben die FOs -mit all ihren Vorteilen- EWG MA und die EWE sucht doch dringend CPT, es wäre also ein Win-Win!? Das müsste den jeweiligen FOs doch helfen (man wird CPT), nur müsste man dann halt wieder jüngere FOs einstellen.

bearbeitet von d@ni!3l

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Was die VC jetzt auf jeden Fall geschafft hat, sie hat sich in eine Ecke manövriert, aus der sie nicht mehr herauskommen wird.
Die VC ist die Gewerkschaft der Piloten im LH KTV. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr.

Was dabei aber offensichtlich übersehen wird, die Belegschaft im KTV schrumpft. Und sie wird in den kommenden Jahren deutlich weiter schrumpfen.

Was aber werden die Piloten außerhalb der KTV machen? Sich weiter von der VC vertreten lassen? Nach der Nummer bei EW? Wohl kaum!
Naheliegend wäre hier wieder eine Rückkehr zu ver.di.

Und nun gehe ich mal ein paar Jahre in die Zukunft.

Die Deckelung auf 23 Flieger bei EW ist 2019 gefallen. Wie will die VC da einen wirksamen Streik auf die Beine bekommen? Die ausgeboteten Piloten von EW Europe werden da kalt lächelnd gegen den Streik fliegen, weil sie nur so eineChance bekommen, wieder zurück nach Deutschland zu wechseln.
LGW fliegt immer noch im Konzern mit einer jetzt aber deutlich größeren Flotte.
Der KTV läuft aus.

In diesem Moment entschließt sich der LH-Konzern (unternehmerische Entscheidung) den KTV auch auf die deutschen Töchter auszuweiten. Der neue KTV wird dann aber nicht mit der VC, sondern mit ver.di ausgehandelt, da die über den kompletten Konzern mittlerweile erheblich mehr Piloten vertreten.
Nach dem neuen Tarifeinheitsgesetz darf die VC dann zwar mit am Tisch sitzen, aber weder mitverhandeln, noch streiken.
Sauber raus geschossen, würde ich sagen!

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Die Situation bei der Easyjet ist mit jener bei Eurowings Deutschland nicht wirklich vergleichbar.

Easyjet hat keine interne Senioritätsliste und keine im Tarifvertrag festgelegte Bereederungsgrenze, aber der der VTV gekündigt werden kann. Sprich: Easyjet übernimmt 25 Flieger und stellt eine entsprechende Anzahl an Crews zum vorhandenen, gut dortierten Tarifvertrag ein. Es müssen daher lediglich die Details zur Personalauswahl festgelegt werden. Kapitänsstellen können mit Ready Entry Kapitänen und FO-Stellen mit Ready Entry FOs besetzt werden.

Eurowings Deutschland hat eine interne Senioritätsliste und eine im Tarifvertrag auf 23 Flugzeuge festgelegte Vergütungsstruktur - die EWD ist damit aber nicht per se auf 23 Flugzeuge limitiert, wie hier oft behauptet wird. Sie kann wachsen, die VC hat lediglich die Möglichkeit den VTV zu kündigen und anschließend für bessere Vergütungsstrukturen einzustehen. Die EW/LH Geschäftsführung möchte allerdings die Gehälter nicht erhöhen - eine Zwickmühle. Dementsprechend gilt es hier nun zum einen über Gehaltsstrukturen zu verhandeln und zum anderen auch über die Eingliederung der AB Crews in die Senioritätsliste; Wie werden Kapitänsstellen besetzt - durch AB-Kapitäne oder durch EW-FOs die ein Upgrading erhalten? Es geht auch insbesondere darum, nach welchen Kriterien das Personal ausgesucht wird. Darüber hinaus hat man in den Verhandlungen mit der Lufthansa Gruppe das Problem, dass dort mit NIKI und LGW zum Teil tarifvertraglich rechtswidrige Fakten geschaffen werden, gegen die man juristisch vorgehen muss. Das alles macht die Sache nicht einfacher - zusätzlich zum im Raum stehenden Betriebsübergang. Von den weiteren Tücken, wie bspw. der Tatsache, dass man für mehrere LH Flugbetriebe parralel eine möglichst positive Perspektive schaffen will und die KTV-Einigung noch ausstehend ist mal abgesehen.

Auf den verlinkten Artikel gebe ich zur Zeit nichts - auch nicht auf die scheinbaren "Argumente" der vermeintlichen EWD-Piloten. Die Wenigsten Piloten kennen die Details der abgelehnten Einigung, ich selber kenne sie auch nicht. Ich verstehe natürlich, dass zumindest die FOs ihr Upgrading in Reichweite sahen und sich nun vor den Kopf gestoßen fühlen. Diese Einschätzung beruht aber auf der unbestätigten Vermutung, dass sie tatsächlich für ein Upgrading in Frage gekommen wären. Was wäre aber, wenn es bei Einigung dazu gekommen wäre, dass einfach nur Airberlin-Kapitäne die entstandenen CPT-Stellen bekommen hätten? Oder das Verhältnis 1:1 gewesen wäre? Im Eurowings-Webcast hieß es von der EW-Geschäftsführung, dass es bei der Einigung zur Einstellung von Ready Entry Kapitänen gekommen wäre - die Frage ist also, in welchem Ausmaß die FOs der EWD davon profitiert hätten. In einer internen Messengergruppe haben sich übrigens schon die ersten EWD-Piloten von dem Brief in dem verlinkten Artikel distanziert, der Brief spiegelt gewiss nicht die Meinung aller EWD-Piloten wider, falls überhaupt.

Was ich den Kollegen der AB empfehlen würde? Durchhalten. Zur EWE werden sowieso die allerwenigsten gehen, dafür sind die Bedingungen einfach zu schlecht und untarifiert ist ein NoGo. EWE ist keine Option. Dass man im gesamten LH-Konzern vorne und hinten nicht weiß, wie man künftig seine Flugzeuge bereedern soll, zeigen nicht nur verzweifelte "Webcasts" und Lockprämien der EW. Es fehlt überall im Konzern an Piloten, siehe auch die Austrian bei der im Sommer 2018 vermutlich bis zu 15 Flieger nicht bereedert werden können, wenn sich die Bedingungen nicht verbessern und auch bei der Lufthansa fliegen die Crews derzeit am maximum. GWI wurde vom LH Konzern gebeten, zur Sicherung der Bereederung der LH Passage 2018 keine NFF einzustellen. Die Piloten befinden sich in einer guten Verhandlungspositiion. Warum sollte man sich daher nun unter Wert verkaufen?

@jubo14: Wenn wir bei Fakten bleiben wollen: Sollte die Perspektivvereinbarung angenommen werden, so wird der KTV nicht schrumpfen, die Zahl der KTV-Beschäftigten wird wieder steigen. Der KTV läuft nichts aus, sondern wirkt immer nach, selbst bei Einseitiger Kündigung durch die LH. Die EWE wählt einen Betriebsrat, der hoffentlich bessere Bedingungen erwirken wird. LGW wird von der VC vertreten - auch hier wird man bei Bereederung von A320 auf angemessene Bedingungen hinwirken. Sobald der VTV der EWD gekündigt werden kann, wird man auch hier für bessere Bedingungen einstehen können. Ich sehe keine Anzeichen für dein Szenario, lasse mir aber gerne die Lottozahlen von dir ansagen, wenn du eh schon deine Glaskugel befleisst.. ;-)

bearbeitet von flapsone

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vor 58 Minuten schrieb flapsone:

dass dort mit NIKI und LGW zum Teil tarifvertraglich rechtswidrige Fakten geschaffen werden

Könntest du das bitte nochmal näher erläutern?

 

Zitat

Dass man im gesamten LH-Konzern vorne und hinten nicht weiß, wie man künftig seine Flugzeuge bereedern soll, zeigen nicht nur verzweifelte "Webcasts" und Lockprämien der EW. Es fehlt überall im Konzern an Piloten, siehe auch die Austrian bei der im Sommer 2018 vermutlich bis zu 15 Flieger nicht bereedert werden können, wenn sich die Bedingungen nicht verbessern und auch bei der Lufthansa fliegen die Crews derzeit am maximum


Das stimmt und das mag sein. Aber die LH übernimmt ja in den kommenden Jahren wohl wieder hunderte von NFF und neulich hieß es doch noch es würden 900 NFF warten. Die können ja nicht alle gleichzeitig bei der LH anfangen (alleine von der Schulungskapazität her) und werden denke ich bei der AUA auch erstmal einiges abfangen. GWI gibt in den kommenden Monaten noch einige A319 ab, was die Lage dort auch entspannt. Ich erwarte nicht so die riesen Probleme, denn die wirklich offiziellen Zahlen hat ja das Management auch (bzw erst recht). Die wissen genau was ein stehendes Flugzeug kostet und können gegenrechnen , was x% mehr Gehalt kostet. Zzt. scheint es sich einfach nicht zu lohnen das Gehalt zu erhöhen. Man muss auch bedenken, dass eine Gehaltserhöhung über viele Jahre wirkt und die Kosten nicht nur in einem Jahr anfallen. Dann doch lieber ein bisschen langsamer wachsen und ggf. im Sommer ein paar Wet-leases beauftragen. Wird alles durchgerechnet sein.

Ich glaube zZt wittert man seitens der Belegschaft Morgenluft und erhofft sich massive Verbesserungen ob des "Mangels" - deshalb ja auch neulich das Schreiben bei EWE, das Bewerber abschrecken soll, um die eigene Verhandlungsposition zu verbessern - man macht das ja nicht (nur) aus Nächstenliebe. Dann stehen aber auf einmal 900 NFF auf der Matte, es kommen doch ein paar Crews von AB (die Haus und Hof oder die Ausbildung abbezahlen müssen) und deren Gehaltszahlungen zudem zusätzlich stocken (siehe Aero.de). Dazu kehren ggf. noch ein paar Crews aus dem Orient zurück und schon sieht die Lage schnell anders aus. Dazu wächst man langsamer und bleibt erstmal bei dem Status Quo (EWE + EWG + HG + HE und ggf. das Wachstum, was der Personalzuwachs zulässt) und beauftragt noch Subcharter und schon ist kein Mangel da... Ist ja nicht so, als hätte die EW schon tausende neue Strecken angekündigt und deutlich mehr Wachstum einkalkuliert, als sie Personal bekommen...

Dann ist irgendwann der Sommer um und wenn man von AB kommend bis dahin immernoch spekuliert, dass EW auf einen zukommt, wird es langsam doch Zeit das zu nehmen was man geboten bekommt (wie gesagt, will man nicht nach Asien und kommt man nicht bei U2 unter).

PS: HG will zwar wachsen, schreibt aber nicht mal RE CPT Stellen aus und HE scheint optimitisch zu sein mit Q400 Konditionen A320 Personal zu bekommen. Ich sehe da wenig Panik bzgl. eventueller Bereederungsprobleme.

PPS: Nutzen wir doch mal Zahlen-  die LH hat für EW 81 Flugzeuge bestellt. Davon nutzt HG 25 und HE 20 Q400 sowie 13 A320. Es bleiben 23  Flugzeuge "Wachstum". AB hat Crews für 120 Flugzeuge. Ich sehe das Problem nicht.

bearbeitet von d@ni!3l

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Es muss sich niemand unter Wert verkaufen, ganz klar. Es könnte nur sein, der Wert wird zu hoch und man stellt einfach zu den 346 noch ein paar 320 dazu auf Park. Die Jungs und Mädels von LGW fliegen einfach ihre Dashs weiter und machen dadurch ein paar Airbusse frei....

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vor 22 Stunden schrieb Nicht noch ein Benutzernam:

Ich glaube das ist eher dem Mangel an Fluggerät geschuldet. EW muss eben schauen wie sie jetzt vorhandenes Flugmaterial am besten einsetzt. Wird hoffentlich zum SFP noch Anpassungen geben. EW steigt ja auch derzeit nicht auf der SCN-TXL Strecke ein. Nicht weil Eurowings den Wettbewerb mit Luxair scheut, sondern weil einfach andere Strecke mehr Profit versprechen. 

Die Drehzeiten in FKB sprechen eher für Q400 mit Walter. Würde man frühmorgens ab FKB starten wollen,und spätabends von Berlin zurück,müßte man eine Q400 in FKB stationieren,oder aber bei einem Night-Stop täglich noch nen Mittagsflug anbieten,um die Crew zu wechseln (die dann in FKB übernachten würde) Ein Night-Stop mit einer Spätlandung abends in FKB und Frühstart nach TXL ist wohl Ruhezeitlich dazwischen nicht durchführbar.

Edit. Und andersrum betrachtet,ein Frühstart in TXL morgens um 06:00 und eine Rückkehr beim Abendflug 2 Stunden später (also 22:xx ) würde wohl bei den Kunden nicht gut ankommen. Ich persönlich staune allerdings über den Samstag -Nachmittag-Flug in beiden Richtungen,der ist für beide Zielgruppen (geschäftlich/privat) nicht relevant.  In dieser Zeit könnte ich mir im Winter nur TXL-INN/SZG/KLU/ACH -TXLusw. als wöchentlichen Touriflug (Ersatzrouting) vorstellen...

bearbeitet von LunaT@hotmail.de

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vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Könntest du das bitte nochmal näher erläutern?

Vielleicht meint Flapsone das damit:

Piloten verklagen Air Berlin

 

Die EWG Piloten stehen im übrigen mit nichten zu diesem offenen Brief. Sie vermuten, dass wenn dieser "Kamikaze Artikel" überhaupt aus dem EWG Kollegium stammt, es eine einzelnen Person, oder ein kleine Gruppe war. 

bearbeitet von elmofo

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vor 17 Minuten schrieb elmofo:

Vielleicht meint Flapsone das damit:

Piloten verklagen Air Berlin

 

Die EWG Piloten stehen im übrigen mit nichten zu diesem offenen Brief. Sie vermuten, dass wenn dieser "Kamikaze Artikel" überhaupt aus dem EWG Kollegium stammt, es eine einzelnen Person, oder ein kleine Gruppe war. 

Ich denke, es wird so ausgehen, wie der eine Kommentator in dem verlinkten Artikel und Jubo14 es beschrieben haben, so ähnlich wie Hornberger Schiessen.

Als die EWE-Piloten einen "offenen Brief" veröffentlich haben, haben alle (Piloten, DLH-Basher) Beifall geklatscht. Bei diesem "offenen Brief" wird jetzt so argumentiert, kleine Gruppe, Einzelperson, Kamikaze-Artikel, einfach lächerlich.

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Wenn ich folgendes schon lese:
"Die VC interpretiert den Vorgang anders: Die 13 Airbus-Jets würden nur auf die LGW übertragen, damit Air-Berlin-Crews sich gezwungenermaßen auf die dort weniger gut bezahlten Stellen bewerben."

Gezwungen wird da doch absolut niemand - es steht einem ohne Probleme frei sich da nicht zu bewerben. Genauso sieht es  auch beim Backoffice, bei Technikern, bei Flugbegleitern usw aus, deren Arbeitgeber ja auch pleite gegangen ist.

Man kann ja auch zu FR gehen - die sind ja scheinbar mittlerweile ein top Arbeitgeber geworden - oder in den Nahen Osten oder China... Wenn man den ganzen Tag erzählt, wie man überall mit Kusshand genommen werden würde dann muss man sich LGW doch nicht antun ;-) . Tut mir leid, auch wenn es hart klingt, aber Augen auf bei der Berufswahl. Wenn ich einen Beruf ergreife, den ich nur bei einer Hand voll Arbeitgebern in Deutschland ausüben kann, dann weiß ich doch von Anfang an, dass die Alternativen bei einer Insolvenz begrenzt sind, auch wenn die Aufregung natürlich menschlich ist.. Da kann ich doch nicht einen evtl. neuen Arbeitgeber für verantworlich machen, wenn der mich einstellen will aber mir nicht gleichzeitig meine letzten Pfründe hinterher trägt. Ist bei jedem anderen Beruf in Deutschland auch so, bei dem die Arbeitgeber begrenzt sind - bspw. Fluggerätmechaniker, um in der Branche zu bleiben. Wenn die auch 30% abgeben stehen die noch viel schlechter da und von denen hör ich zZt keine Ultimaten oder Forderungen und ich glaube nicht, dass die eine so viel schlechtere Verhandlungsposition haben - ohne die fliegt auch kein Flugzeug. Aber vielleicht haben die die Zeichen der Zeit besser erkannt?

bearbeitet von d@ni!3l

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vor 20 Minuten schrieb gerri:

Als die EWE-Piloten einen "offenen Brief" veröffentlich haben, haben alle (Piloten, DLH-Basher) Beifall geklatscht. Bei diesem "offenen Brief" wird jetzt so argumentiert, kleine Gruppe, Einzelperson, Kamikaze-Artikel, einfach lächerlich.

Ich gebe nur weiter, was man von Seiten der EWG Piloten hört. Lächerlich hin, oder her...

 

vor 12 Minuten schrieb d@ni!3l:

Wenn ich folgendes schon lese:
"Die VC interpretiert den Vorgang anders: Die 13 Airbus-Jets würden nur auf die LGW übertragen, damit Air-Berlin-Crews sich gezwungenermaßen auf die dort weniger gut bezahlten Stellen bewerben."

Gezwungen wird da doch absolut niemand - es steht einem ohne Probleme frei sich da nicht zu bewerben. Genauso sieht es  auch beim Backoffice, bei Technikern, bei Flugbegleitern usw aus, deren Arbeitgeber ja auch pleite gegangen ist.

Man kann ja auch zu FR gehen - die sind ja scheinbar mittlerweile ein top Arbeitgeber geworden - oder in den Nahen Osten oder China... Wenn man den ganzen Tag erzählt, wie man überall mit Kusshand genommen werden würde dann muss man sich LGW doch nicht antun ;-)

Wobei ich glaube , dass der Klagegrund hier zu lesen ist:

"Die Piloten werfen Air Berlin konkret vor, gegen einen 2013 abgeschlossenen Tarifvertrag zu "Geschäftsfeldabgrenzung und Beschäftigungssicherung" zu verstoßen."

bearbeitet von elmofo

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Ebenso steht dort, dass ein Vertragspartner nicht mehr existiert, womit der Vertrag nichtig ist. Das ist doch ein Festhalten an Wunschvorstellungen und Klammern an Strohhalmen. Als wären die jeweiligen Entscheider so dämlich und würden naiv gegen Verträge verstoßen und damit eben solche Klagen riskieren bzw. riskieren diese zu verlieren. Die sichern sich doch auch juristisch ab.

bearbeitet von d@ni!3l

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Der Flughafen Düsseldorf ist bereit, weitere kostenlose Parkplätze zur Verfügung zu stellen... Dort wo nach dem Brand vor 20 Jahren Termina D war und wo jetzt schon vier 320 geparkt sind.

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vor 3 Minuten schrieb elmofo:

Ich gebe nur weiter, was man von Seiten der EWG Piloten hört. Lächerlich hin, oder her...

 

Wobei ich glaube , dass der Klagegrund hier zu lesen ist:

"Die Piloten werfen Air Berlin konkret vor, gegen einen 2013 abgeschlossenen Tarifvertrag zu "Geschäftsfeldabgrenzung und Beschäftigungssicherung" zu verstoßen."

Ohne den Vertrag zu kennen, sagt mir mein gesunder Menschenverstand: Die Firma ist pleite, keine Flugzeuge, keine Beschäftigung mehr. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass mehrere tausend Piloten täglich die noch vorhandenen Geschäftsbereiche belagern.

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vor 11 Minuten schrieb d@ni!3l:

Ebenso steht dort, dass ein Vertragspartner nicht mehr existiert, womit der Vertrag nichtig ist. Das ist doch ein Festhalten an Wunschvorstellungen und Klammern an Strohhalmen. Als wären die jeweiligen Entscheider so dämlich und würden naiv gegen Verträge verstoßen und damit eben solche Klagen riskieren bzw. riskieren diese zu verlieren. Die sichern sich doch auch juristisch ab.

Die AB existiert doch noch. Sie hat noch Flugzeuge in ihrem AOC. Ihre Crews sind nicht gekündigt , sondern vereinzelt freigestellt.  Sie fliegt mit AB Crews sogar im Wetlease für EW. Die für die AB Crews existierenden TVs scheinen noch zu gelten?! Gilt dann nur ein Teil der Tarifverträge und andere Teile nicht?  Egal,dann ist der VC und der klagenden Kanzlei (die haben sich mit Sicherheit nicht vorher mit dem Thema auseinander gesetzt.)  wahrscheinlich nur langweilig (scheint ja ohne hinauf Selbstzerstörungskurs zu sein) und die Klage wird abgewiesen.  

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Die A320 für LGW fliegen ja auch NOCH nicht ;-) . Man muss nur rechtzeitig bei AB das Licht ausmachen und schon ist der Vertrag nichtig und die LGW kann mit A320 starten. Wie gesagt: Lt. aero.de hat AB sogar das Problem die Gehälter noch zu zahlen, spätestens da werden die Verträge mit den AB Piloten nichtig, und ohne Piloten bei der AB wird da nichts mehr fliegen, dann ist da das Licht aus und dann wird man sich ggf. noch freuen bei der LGW nahtlos Geld zu verdienen, wenn die monatlichen Kosten wie Essen, Miete, Versicherungen oder vor allem die Ausbildungstilgung fällig wird.

bearbeitet von d@ni!3l

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