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vor 52 Minuten schrieb elmofo:

AB Vergütung bei EWG reißt den gesamten LH Konzern trotz Mrd Gewinen über die letzten Jahre und guter Ausicht für das nächste Jahr in die Insolvenz! Das AB Gehalt schafft dann das, was der KTV alleine nie geschafft hat. Ist schon etwas dran...

Schon einmal auch nur einen der von dir genannten Tarifverträge selbst gesehen? Ist dir bewusst, dass ein Pilot bei easyJet besser verdient als bei airberlin? Ich gehe davon aus, dass also easyJet auch auf dem besten Weg in die Insolvenz ist?

bearbeitet von redhotbird

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vor 14 Minuten schrieb redhotbird:

Schon einmal auch nur einen der von dir genannten Tarifverträge selbst gesehen? Ist dir bewusst, dass ein Pilot bei easyJet besser verdient als bei airberlin? Ich gehe davon aus, dass also easyJet auch auf dem besten Weg in die Insolvenz ist?

Sorry...eigentlich war mein Beitrag ironisch gemeint. Ich kennzeichne das mal besser...

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Haha, sorry, hätte wohl weiter oben nachlesen sollen. Aber solche Kommentare sind ja doch schon öfters auch ernst gemeint hier!;-) Auf jeden Fall sorry noch einmal.

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vor 23 Stunden schrieb elmofo:

2. Die VC hat mit einem ähnlichen Vorgang schon ihre Erfahrung. Sowohl beim Kauf der DBA durch AB als auch und das ist das bessere Bsp. beim Kauf der LTU druch die AB. Herr Hunold war/ ist alles andere als ein Freund von Gewerkschaften. Nach dem Kauf der LTU wollte man von Managementseite, aus dem gleichen Grund wie jetzt Herr Spohr, nichts von einem Betriebsübergang (BÜ) wissen. Dieser wurde damals erfolgreich erklagt und es gelang den damaligen VC TKs die beiden Personalkörper zu verschmelzen und die Tarifbedingungen der ABner auf heutiges Niveau anzuheben.  

Naja, die Darstellung ist nicht ganz richtig. Als Start: die dba Bedingungen waren bei Kauf ca. 15% besser als die der LTU, die Altersvorsorge war sogar gute 10 mal besser, aber auf normalem Niveau für eine ehemals britische Firma.

Ein Betriebsübergang wurde weder bei dba noch bei LTU erfolgreich eingeklagt. Ganz im Gegenteil. Alle Klagen bei der dba (und nur dort gab es sie) waren erfolglos, nur da die Air Berlin nicht beweisen konnte das sie sich an den Sozialplan der dba (bei dem sie Vertragspartner war) gehalten hat konnten einige Piloten Abfindungen knapp an der halben Million einklagen. Bei LTU waren BÜ Klagen schlicht nicht notwendig, LTU wurde als eigene Firma bis zum 31.03.2011 weitergeführt und damit brauchte es keinen BÜ, es hatte sich im Binnenverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichts geändert. Am 01.04.2011 erfolge eine Verschmelzung mit der Air Berlin. Das war primär notwendig um die US-Streckenrechte und die ETOPS Zulassung zu erhalten. Dabei wurde mittels Tarifvertrag, der schon Ende Dezember 2010 abgeschlossen wurde, der Besitzstand der LTUler gewahrt. In den folgenden Jahren wurden die AB Bedingungen weit über diejenigen der LTU angehoben und diese folgten gerne in die AB Verträge. Die Verschmelzung selber hätte den §613a ausgelöst, und das war auch beiden Seiten unstrittig. Dabei hätten ohne die Besitzstandwahrung sofort die Tarifverträge der AB gegolten da sie mit derselben Gewerkschaft ausgehandelt wurden und dieselben Bereiche regelten.

Die VC hat Erfahrung mit Integration, das ist richtig. Und mit Pleiten ohne weiterführende Aussichten. Aber nicht unbedingt mit der derzeitigen Situation. Andererseits ist man sich dort auch nicht zu schaden viel Geld in führende Top Kanzleien zu investieren um Klagen zu führen. Wahrscheinlich ist man jetzt bestrebt die derzeitige BÜ Klage bis zum EUGH zu führen, das wird einige Zeit dauern, vorsichtig geschätzt ca. 4 bis 5 Jahre.

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Bezieht sich auf das hier: "Ahh, da ist es wieder, mein Lieblingsargument. Wohl und Wehe einer Airline hängen einzig und allein am Gehalt der Piloten..."

Der Satz kommt alle drei Seiten hier von Pilotenseite, wenn einem sonst wohl nichts mehr einfällt.

Ich kann mich nicht erinnern, dass das hier jemals irgendwer behauptet hätte. Allerdings diskutieren wir hier lebhaft und gut, bisweilen deftig diesen Punkt, weil er ja anscheinend der Unternehmensführung der Lufthansa Group aus irgendeinem Grund auch gerade sehr wichtig zu sein scheint. Dies ins Lächerliche zu ziehen bringt eine Lösung ja nun auch leider nicht näher.

Es wird verhandelt (hoffe ich doch), teilweise müssen Gerichte Urteile fällen und dann wird es irgendwie weitergehen. Ich wünsche mir eigentlich auch mehr Miteinander anstatt dauernd Gegeneinander, aber das scheint zur Zeit irgendwie aus der Mode gekommen zu sein, und zwar von beiden Seiten!

bearbeitet von medion

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vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l:

http://www.aerotelegraph.com/lgw-baut-flotte-mit-a320-aus
 

Die LGW hat erste A320 Crews eingestellt. Kann dann ja bald losgehen ;-) . Ich sag ja es finden sich sicherlich welche, die lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach nehmen...

Im Artikel steht, es KÖNNTEN bis Jahresende die ersten A320 von LGW fliegen.

Das wird sogar definitiv so sein, steht schon so in der EW-Buchungsmaske

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vor 3 Stunden schrieb d@ni!3l:

http://www.aerotelegraph.com/lgw-baut-flotte-mit-a320-aus
 

Die LGW hat erste A320 Crews eingestellt. Kann dann ja bald losgehen ;-) . Ich sag ja es finden sich sicherlich welche, die lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach nehmen...

Und schon steht die VC wieder mit Klagen auf dem Plan. LGW kann doch einstellen wen sie will, oder bestimmt das die VC?

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Die Diskussion dazu hatten wir ja schon n paar Seiten zuvor ;-) . Aber ja, du hast recht - und auch dem Personal steht es offen sich dort zu bewerben - man muss ja nicht. Aber scheint ja wohl nicht sooo schlecht zu sein, sonst hätten sie keinen gefunden...

bearbeitet von d@ni!3l

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Am 11.11.2017 um 12:19 schrieb d@ni!3l:

https://www.flightradar24.com/data/aircraft/d-axgg

 

Die siebte A330 ist nun in CGN

Auch wenn sich selbst zitierten doof aussieht: Diese Maschine steht seitdem in CGN, obwohl die -GC ja auch noch in MLA steht. Ist das EW Programm im Winter so dünn,  dass man es phasenweise mit zwei Flugzeugen weniger als gedacht schafft? Und was passiert zzt mit der -GG in CGN? Sollte man nicht meinen alles technische wäre in MLA gemacht worden, ist es dort doch günstiger von den Personalkosten?

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Am 11.11.2017 um 11:07 schrieb Dummi:

Naja, die Darstellung ist nicht ganz richtig. Als Start: die dba Bedingungen waren bei Kauf ca. 15% besser als die der LTU, die Altersvorsorge war sogar gute 10 mal besser, aber auf normalem Niveau für eine ehemals britische Firma.

Ein Betriebsübergang wurde weder bei dba noch bei LTU erfolgreich eingeklagt. Ganz im Gegenteil. Alle Klagen bei der dba (und nur dort gab es sie) waren erfolglos, nur da die Air Berlin nicht beweisen konnte das sie sich an den Sozialplan der dba (bei dem sie Vertragspartner war) gehalten hat konnten einige Piloten Abfindungen knapp an der halben Million einklagen. Bei LTU waren BÜ Klagen schlicht nicht notwendig, LTU wurde als eigene Firma bis zum 31.03.2011 weitergeführt und damit brauchte es keinen BÜ, es hatte sich im Binnenverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber nichts geändert. Am 01.04.2011 erfolge eine Verschmelzung mit der Air Berlin. Das war primär notwendig um die US-Streckenrechte und die ETOPS Zulassung zu erhalten. Dabei wurde mittels Tarifvertrag, der schon Ende Dezember 2010 abgeschlossen wurde, der Besitzstand der LTUler gewahrt. In den folgenden Jahren wurden die AB Bedingungen weit über diejenigen der LTU angehoben und diese folgten gerne in die AB Verträge. Die Verschmelzung selber hätte den §613a ausgelöst, und das war auch beiden Seiten unstrittig. Dabei hätten ohne die Besitzstandwahrung sofort die Tarifverträge der AB gegolten da sie mit derselben Gewerkschaft ausgehandelt wurden und dieselben Bereiche regelten.

Die VC hat Erfahrung mit Integration, das ist richtig. Und mit Pleiten ohne weiterführende Aussichten. Aber nicht unbedingt mit der derzeitigen Situation. Andererseits ist man sich dort auch nicht zu schaden viel Geld in führende Top Kanzleien zu investieren um Klagen zu führen. Wahrscheinlich ist man jetzt bestrebt die derzeitige BÜ Klage bis zum EUGH zu führen, das wird einige Zeit dauern, vorsichtig geschätzt ca. 4 bis 5 Jahre.

Ich war damals wohl noch zu jung und uninteressiert um den Übergang der LTU in die AirBerlin richtig mitzubekommen, daher danke für die Richtigstellung.

Mir ging es bei meinem Post auch nur um die Verdeutlichung, dass es sehr wohl eine Alternative zum totalen Exodus gibt und dass es schon einmal eine erfolgreiche Verschmelzung zwei Flugbetriebe mit unterschiedlichen Tarifverträgen gab.

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Andere sind eher der Meinung, die LTU-Übernahme war der Anfang vom Ende der Air Berlin und nur durch das Ego eines gewissen Syltliebhabers zustande gekommen.

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Am 14.11.2017 um 14:16 schrieb d@ni!3l:

http://www.aerotelegraph.com/lgw-baut-flotte-mit-a320-aus
 

Die LGW hat erste A320 Crews eingestellt. Kann dann ja bald losgehen ;-) . Ich sag ja es finden sich sicherlich welche, die lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach nehmen...

Übrigens sollen laut Pilotjobsnetwork die Airbus-Kapitäne bei 100k € einsteigen.

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... und auch das Gehalt für (jüngere) FOs sieht ca ähnlich aus, multipliziert man die monatl. Gehälter aus der Tabelle oben x13. Zudem gibt es einen TV. Ich denke mal man wird (vor allem da tarifiert) bei LGW viele AB Crews abwerben (bzw werben) können. Niki scheint es hingegen auf Flugschüler abgesehen zu haben, fordern die ja null Stunden und befördern FOs selbst zu CPT (keine CPT RE Ausschreibungen). Und wer extern kommt und den DLR-Test schafft kann zur EWE. Glaube langsam wird für mich ein Schuh draus, wie die drei (künftigen) EW AOCs die Bewerber unter sich aufteilen...

bearbeitet von d@ni!3l

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Außer zu EasyJet in TXL, wird wohl kaum einer voreilig zu Spohrs Firmen in spe wechseln, sondern eher abwarten bis das mit dem Betriebsübergang endgültig geklärt ist.

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Ich meine mal gelesen zu haben, dass LGW aufgrund einer Vereinbarung gar keine Flugzeuge der Kategorie A320/737 etc betreiben darf, kann da mal einer von AB was zu sagen ?

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15 minutes ago, EDDS said:

Außer zu EasyJet in TXL, wird wohl kaum einer voreilig zu Spohrs Firmen in spe wechseln, sondern eher abwarten bis das mit dem Betriebsübergang endgültig geklärt ist.

Wenn man die Ersparnisse dazu hat? Eine endgültige gerichtliche Klärung wird Jahre dauern. Des Weiteren erlischt der Anspruch nicht, wenn man eine neue Tätigkeit aufnimmt.

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vor einer Stunde schrieb EZY:

Ich meine mal gelesen zu haben, dass LGW aufgrund einer Vereinbarung gar keine Flugzeuge der Kategorie A320/737 etc betreiben darf, kann da mal einer von AB was zu sagen ?

Du erinnerst dich richtig. Es gibt einen TV Geschäftsfeldabgrenzung (oder so ähnlich). Eine Scope Klausel ähnlich der im KTV. Die VC hat Klage eingereicht. Wurde hier schon kurz diskutiert.

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Nur sind alle Verträge immer davon abhängig, dass es BEIDE Vertragsparteien noch gibt.

Deshalb gibt es eben den Unterschied zwischen den Klauseln eines Tarifvertrages die die Dinge zwischen dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber betreffen, und die Dinge, die etwas mit organisatorischen Fragen zu tun haben, die über das eigene Unternehmen hinaus gehen.
Wenn also die Arbeitszeit, Entlohnung, Urlaub, Altersvorsorge, usw. geregelt ist, und eine Betriebsübergang stattfindet, so tritt der neue Eigentümer hier in alle Rechten und Pflichten ein. Der Arbeitgeber hat nur einen anderen Namen.
Wenn es aber Regeln gibt, die ein Unternehmen gegen ein anderes des eigenen Konzerns abgrenzen, die Übergänge zwischen den Unternehmen regeln, so entfallen die, sobald eben nur ein bestimmter Teilbetrieb von einem zum anderen Besitzer über geht.
Hätte sich ein Abnehmer für das komplette Unternehmen Air Berlin, incl. der Tochterfirmen gefunden, dann würde auch diese Regularien weiter Bestand haben.
Und selbst wenn es irgendwann eine gerichtliche Entscheidung geben sollte, dass die Übernahme der A320er von AB einen Teil-Betriebsübergang darstellt, sind die Regelungen dennoch hinfällig. Hierzu müsste ein vollständiger Betriebsübergang vorliegen. Und den gibt es ja nun für alle erkennbar eben nicht!

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