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Streit um Fluggastdaten zwischen Berlin und London

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Warum reicht es nicht mehr, die Passagiere bei der Einreise, bzw. sogar vor dem Abflug, wie nach UK schon üblich, zu kontrollieren? Es geht hier um eine Erweiterung hoheitlicher Befugnisse auf Verdacht, die mir zu weit geht. Gerade unter "uns" EU-Europäern.

Die Einreise informationen (Passdaten) werden eh schon im Vorraus (nach check-in schluss imho) übermittelt. (nennt sich ueblicherweise APIS).

 

Hier geht es um weitere Daten, wie essensvorlieben, wer hat mit wem gebucht, wer übernachtet wo etc. Diese werden an der Grenze bislang ja garnicht erfasst (zumindest UK), vermutlich weil das nicht besonders gastfreundlich wirkt wenn man so neugierige Fragen stellt.

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@ Nosig + Jimmyy

 

Es ist doch ganz einfach. Ihr reist einfach nicht nach England; schon habt Ihr keine Probleme. Und wenn Ihr für Euren Arbeitgeber eine Dienstreise nach UK machen sollt, sagt Ihr einfach NEIN, das mache ich nicht. Der Ort der Handlung in "1984" ist übrigens London.

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Was ist denn das jetzt für eine Argumentation? Man wird doch in einem Diskussionsforum eine eigene Meinung vertreten dürfen, auch wenn sie nicht Deine ist? Welcher Bahnfahrer wird auf gleiche Art vorab überprüft, welcher Fährgast oder Autofahrer? Das ist wieder mal eine politische Hauruckaktion, die einseitig Fluggäste benachteiligt und unter Verdacht stellt.

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@ Nosig + Jimmyy

 

Es ist doch ganz einfach. Ihr reist einfach nicht nach England; schon habt Ihr keine Probleme. Und wenn Ihr für Euren Arbeitgeber eine Dienstreise nach UK machen sollt, sagt Ihr einfach NEIN, das mache ich nicht. Der Ort der Handlung in "1984" ist übrigens London.

London war von Orwell eine gute Wahl. :) Und nein Danke, sowohl UK hat meine Passdaten schon, auch die USA speichern ein photo von mir noch bestimmt 50 Jahre oder länger. Die Reisefreiheit ist für mich das höhere Gut, dass ich gerne in Anspruch nehme, deswegen muss ich noch lange nicht begeistert über die Datensammlungen in dieser Welt sein.

 

Problemen aus dem Weg zu gehen ist nicht immer der beste Ansatz zur Lösung.

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Was die Briten machen und für nötig halten ist im Prinzip ihre Sache. Aber deren erweiterte Konzepte nun zu uns ausweiten zu wollen, und zwar "auf Befehl", ohne Einspruch und Widerspruch, ist nicht mehr die feine englische Art.

 

Es ist sicher keine Lösung, langsam die gesamte Erde für polizeiliche Kontrollbedürfnisse zu optimieren und dafür alle Bürgerrechte und die Unschuldsvermutung und richterliche Kontrolle aufzugeben. Man sollte die wirklichen Verdachtsgruppen besser überprüfen, statt alle Bürger zu gläsernen Menschen zu machen.

bearbeitet von Nosig

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@ Jimmyy

Na siehste, so treffen wir uns doch.

 

@ Nosig

Die feine englische Art ist eben auch nicht mehr das, was sie zu Zeiten von Queen Victoria war. Und wir Preussen sind ja auch nicht mehr so preussisch, wie zu Zeiten von Willhelm II.

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Siehst Du, und das genau ist der Unterschied zwischen unseren beiden Denkansätzen.

Ich möchte, daß Zustände, wie im Roman "1984" beschrieben, durch die dafür notwendigen Maßnahmen verhindert wissen.

Du implizierst diese Maßnahmen bereits als Weg in "1984".

Davon, dass wir beide keinen Totalitarismus wollen, bin ich eh ausgegangen.

Deine Argumentation ist also, dass der Staat (oder die EU), totalitäre Strömungen welche von aussen kommen durch Sicherheitsmassnahmen fernhalten muss.

Ich hingegen habe nur Angst dass wir für diesen Sicherheitsgewinn unsere Freiheiten zusehr einschränken und das möchte ich nicht. Dann kommen wir vermutlich in dem Punkt nichtmehr überein, da ich es lieber mit Franklins: "They who can give up essential liberty to obtain a little temporary safety, deserve neither liberty nor safety." halte.

 

@ Jimmyy

Na siehste, so treffen wir uns doch.

Vielleicht ja mal in UK aufn Ale :)

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Deine Argumentation ist also, dass der Staat (oder die EU), totalitäre Strömungen welche von aussen kommen durch Sicherheitsmassnahmen fernhalten muss.

Ich hingegen habe nur Angst dass wir für diesen Sicherheitsgewinn unsere Freiheiten zusehr einschränken und das möchte ich nicht.

 

Das genau ist das Dilemma unserer unruhigen Zeiten jetzt.

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Vielleicht gibt es ja aber darauf eine intelligentere Antwort, als von allen Passagieren vorsorglich "alle" Daten zu sammeln, mit denen man undurchsichtige Akten anlegt, um danach zu bewerten, ob derjenige überhaupt gefährlich ist.

 

Die Suchkriterien für sogenannte "Gefährder" kann man doch heute sogar schon in der Zeitung lesen. Im Prinzip immer der gleiche, eng begrenzte Personenkreis. Und alle Bürger verlieren dafür vorsorglich ihre verfassungsmäßigen Rechte? Das kann doch wohl nicht das letzte Wort sein? Dann hätten "die" gewonnen!

 

Wenn es wirklich gute Argumente dafür gäbe, würde man das Ganze nicht so durchpeitschen müssen.

bearbeitet von Nosig

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