klotzi

[24MAR15] Germanwings A320 (D-AIPX) über Südfrankreich abgestürzt

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Das ist jetzt das dritte Jahr in Folge, dass es im April Meldungen über Defizite beim Luftfahrtbundesamt gibt.
04.04.2015 - Reuters: EU found "issues" with German aviation regulator.
24.04.2016 - Wall Street Journal [Paywall]: Germany Trails European Peers in Enforcinging Air-Safety Rules, Report Says

Laut des zweiten Berichts ist im EASA-Zuständigkeitsbereich nur Griechenland schlechter.  

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vor einer Stunde schrieb Coronado:

Spät, aber nun sitzt er doch fest im Steckenpferdesattel.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/lubitz-gutachter-spekuliert-ueber-verunreinigte-kabinenluft-14998120.html

Der Mann kennt wirklich keine Skrupel.

Das ist doch wirklich ausgemachter Blödsinn... Es waren doch die Informationen von FR24 über die Autopilot-Zielhöhen, welche die Untersuchungsbehörden ziemlich schnell auf die richtige Spur brachten und sie daher wussten, wonach sie suchen mussten.

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Posted (edited)

vor 8 Stunden schrieb Luca di Montanari:

Es waren doch die Informationen von FR24 über die Autopilot-Zielhöhen

Das sollte doch damit erklärt werden, dass angeblich irgendetwas in Vorbereitung auf den Anflug von BCN ausprobiert werden sollte - wenn ich mich richtig erinnere.

Das Problem ist doch nachwievor folgendes: alle Indizien zusammen lassen darauf schließen, dass es sich um um einen erweiterten Selbstmord handelt. Bei allen anderen Ansätzen sind am Ende mehr Fragen offen, als bei einem erweiterten Selbstmord. 

Nachdem ich die Zusammenfassung des Gutachten gelesen habe, muss ich festhalten: Das ich bisher nichts von van Beveren gelesen habe war eine gute Entscheidung. Wenn der Ton im gesamten Gutachten so ist, wie in der Zusammenfassung frage ich mich, wen oder was er damit erreichen will. Außer Personen mit confirmation bias. 

Weils mir aufgefallen ist, und weil es auch Grundlage des vorläufigen Einstellungsbeschlusses des Bundesgerichts in Arizona ist. Forum non conveniens ist eher eine rechtshemmende Einrede als ein Rechtshinderniss. Der Anspruch auf Klage gegen ATCA in Phoenix ist enstanden und nicht untergegangen. 

Ein weiterer fragwürdiger Punkt, die Klage gegen ATCA in Arizona hätte nicht nach Deutschem Recht erfolgen müssen.
Eine der Einstellungs-Auflagen war die Anwendung der US-Beweisaufnahme vor einem Deutschen Gericht. Das darüberhinaus auch in Deutschland auf die Tort-Doktrin zurückgegriffen wird, soweit Sachverhalte beurteilt werden, die in den USA erfolgten, haben die ATCA-Anwälte in einer Stellungnahme vor dem US-Gericht bestätigt.

Ein letzter Punkt: Soweit ich mich entsinne, hat van Beveren auf der Pressekonferenz in Berlin mehrfach darauf hingewiesen, bestimmte Informationen nicht herausgeben zu können, obwohl er laut Gutachten die Freigabe der Auftraggeber hatte "[...] auch Fragen von Medienvertretern und Dritten sowie ggf. Behörden und deren Vertretern vollumfänglich und nach bestem Wissen zu beantworten."

Edited by OliverWendellHolmesJr
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vor 20 Stunden schrieb Coronado:

Spät, aber nun sitzt er doch fest im Steckenpferdesattel.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/ungluecke/lubitz-gutachter-spekuliert-ueber-verunreinigte-kabinenluft-14998120.html

Der Mann kennt wirklich keine Skrupel.

 

Zwar ist nicht alles schlüssig, was im BEA-Report steht und auch die Tatsache, dass der frz. Staatsanwalt keine 48 Stunden nach dem Unglück bereits eine fertige Ursache der Welt präsentierte (die die Alleinschuld beim Copiloten sah ohne auf erhärtende Indizien z.B. aus den Wrackteilanalysen zu warten) machten mich schon misstrauisch, ob hier die Untersuchungen wirklich neutral gewesen sind. 

Wenn allerdings eine gesundheitliche Schädigung oder gar Bewusstlosigkeit vorgelegen haben sollte, frage ich mich natürlich als erstes, warum man dann die Cockpittür von innen verriegelt, sodass auch per Notfallcode kein Eindringen mehr von aussen möglich war und gleichzeitig ein Sinkflug auf 100 ft (Minimalwert) eingestellt wurde. 

Wenn es berechtigte Zweifel am Abschlussbericht der BEA gegeben hat, sollte man sich seriösere Gutachter zur Seite holen, die glaubwürdig und kompetent sind. 

Der "Runter kommen sie immer"-Autor TvB setzt auf maximale Aufmerksamkeit, wie damals beim Birgenair-Prozess, obwohl er nie als Unfalluntersucher gearbeitet hat. Ich habe den Verdacht dass es ihm mehr um Selbstvermarktung als um eine ernsthafte Aufklärung im Sinne der Betroffenen ging. 

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Die Familie von Andreas Lubitz hat die BFU aufgefordert, ihren Abschlußbericht zu korrigieren, soweit es den psychischen Zustand ihres Sohnes betrifft. Außerdem sollen die Untersuchungen wieder aufgenommen werden. Folgt die BFU nicht, droht man mit Klage.
http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_81468198/germanwings-absturz-familie-von-copilot-lubitz-droht-mit-klage.html

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