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vor 6 Stunden schrieb exitrow:

Würde nie auf so ein Portal zurück greifen.

Im Zweifel beauftrage ich einfach ein Anwalt der sich nicht noch ein Teil der Entschädigungszahlung dann einsackt...

Ich kenne meine Rechte, habe aber leider keine Rechtsschutzversicherung und halte die Suche nach einem geeigneten und gewillten Anwalt für sehr aufwändig. Deshalb habe ich Flightright bereits einmal genutzt.

In einem Fall vor fünf Jahren habe ich Prof. Ronald Schmid kontaktiert und ein angenehm sachliches, ausführliches Telefonat mit ihm geführt.

Hintergrund: 2 Pax, Flug Deutschland – Indonesien, Abflugverspätung 24 Stunden wegen technischen Defekts, aufgrund der Anschlussverbindung voraussichtliche Ankunft am Ziel 28 Stunden nach Plan, deshalb Alternativflug mit anderer Airline selbst gesucht und von der ersten Airline bezahlen lassen und so die Ankunftsverspätung auf 20 Stunden reduziert. Unser Ziel im Streit mit der Airline: 2 x 600 EUR Entschädigung. 

Einschätzung Schmid: "Hätte große Lust, den Fall zu übernehmen"; Ausgang allerdings ungewiss, weil die Paxe gar nicht mit dem verspäteten Flug geflogen sind und deshalb die Anwendbarkeit der Verordnung nicht 100%ig sicher ist. "Haben Sie eine Rechtsschutzversicherung oder sind Sie bereit, rund 2000 Euro dafür auf die Seite zu legen?"

Unsere Entscheidung: Kostenrisiko zu hoch, also Flightright gewählt, fast keinen weiteren Aufwand mehr gehabt, sechs Monate später 740 Euro überwiesen bekommen. Besser als nix und besser als jahrelanger Ärger.

bearbeitet von Allberto

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Den spanischen Anbieter Reclamador habe ich 2013 genutzt, als ein von mir gebuchter innerspanischer Iberia-Flug kurzfristig gecancelt wurde.

Iberia hat auf meine Beschwerde mir die Hälfte der in der Verordnung vorgesehenen Entschädigungssumme angeboten. Flightright erklärte sich für nicht zuständig, weil weder Vertragsschluss noch Reise in Deutschland stattfanden.

Mit dem spanischen Pendant Reclamador.es war ich unzufrieden: Intransparente Entscheidungsprozesse, mehrmals wechselnde Ansprechpartner und Anwälte, kein telefonischer Kontakt möglich – und magelhafter Erfolg.

Obwohl ich bereits mit dem Vorschlag von Iberia (s.o.) als Anlage den Kontakt zu Reclamador aufgenommen hatte, hat mir der Anbieter ein gleichhohes Angebot von Iberia als eigenen Erfolg verkaufen wollen. Meine Ablehnung wurde mit: "Okay, dann klagen wir für Sie!" beantwortet. Ich bezweifle aber, dass es je zu einer Klage gekommen ist. Letztlich hat Reclamador mir eine Auflistung zukommen lassen, in der sie von der offiziellen Entschädigungssumme so viel einbehielten, dass ich sogar noch ein paar Euro weniger bekommen habe, als wenn ich den ersten Iberia-Vorschlag direkt akzeptiert hätte.

Fazit: Nicht zu empfehlen.

Mittlerweile schränkt Reclamador seinen Service sogar auf ein paar wenige Airlines ein – ob es da hinter den Kulissen etwa versteckte Kooperationen gibt? 

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vor 15 Stunden schrieb Allberto:

(...)

Die Airline – es handelt sich übrigens, um die Frage von Faro von vor einem Jahr zu beantworten, um Vueling – hat sich bei mir telefonisch gemeldet (...)

(...)

Dann danke ich dir hier jetzt mal ausdrücklich für die "leicht verspätete":D Antwort!

Nein, kein Problem! Bislang "musste" ich noch nicht auf so ein Portal oder einen Anwalt zurückgreifen, weil ich alle Probleme mit Gepäck, Flugannullierung, -verschiebungen, -verspätungen direkt mit der Airline klären konnte. Vielleicht habe ich da auch nur Glück gehabt.

Ich persönlich würde im Streitfall wohl auch eher zu einem solchen Portal tendieren als zum Anwalt zu gehen. Zum einen ist das etwas Bequemlichkeit (alles zuhause bequem am PC erledigen), zum anderen das nicht vorhandene finanzielle Risiko. Und vielleicht spielt  es auch eine Rolle, dass vielleicht nicht jeder Anwalt die Tricks der Airlines so gut kennt, wie das bei den Anwälten der Portale (nach deren eigener Werbung zumindest) der Fall sein soll und daher im Hinterkopf die Vermutung ist, die Portale könnten das besser. 

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Am 14.4.2017 um 10:06 schrieb Faro:

Ich persönlich würde im Streitfall wohl auch eher zu einem solchen Portal tendieren als zum Anwalt zu gehen.

Habe ich vor 4 Wochen auch gemacht für mich und meine Partnerin.

5h Verspätung mit Air Berlin auf Rückflug vom Urlaub  (da geplantes Flugzeug auf Hinflug kaputt ging und eine Ersatzmaschine eingeflogen werden mußte).

Am nächsten Tag Fall im Portal eröffnet, alle Unterlagen eingescannt und hochgeladen.

2.5 Wochen später waren 562 EUR am Konto.

Da der Rückflug an einem Sonntag war (geplante Ankunftzeit 15 Uhr)  und wir am Montag eh noch Urlaub hatten, war das einzig ärgerliche, morgens um 8 im Hotel abgeholt zu werden und dann bei der Ankunft am Flughafen zu erfahren, dass es mind. 4 h Verspätung gibt, wir aber dennoch jetzt einchecken müssen.

Aber so hat uns Air Berlin  den nächsten schon gebuchten Städtetrip refinanziert.

 

 

 

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wozu ein Anwalt, einfach ein netter Brief, dann ein etwas wengier freundlicher, dann ein richtig agressiv drohender Brief und dann ab damit ans Gericht...die Airlines tauchen da eh nicht auf und man hat den Titel, den man dann vollstrecken kann.

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