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Roland

Absage des Luftfahrttages

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Der Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. hat den diesjährigen Tag der Luftfahrt, der für den 13. und 14. Juni an vielen deutschen Airports geplant war, abgesagt. „Nach dem Germanwings-Unglück haben wir uns dazu entschlossen, den Tag der Luftfahrt in diesem Jahr nicht durchzuführen. Dies geschieht aus Respekt vor den Opfern des Absturzes und den Gefühlen ihrer Angehörigen. Wir werden zu geeigneter Zeit über einen neuen Termin entscheiden, “ erklärte der BDL.

 

So rücksichts- und pietätsvoll dieser Schritt auch sein mag: Es ist ein absolut falsches Signal ! Der Absturz ist nicht durch mangelnde Sicherheit im Luftverkehr erfolgt; das hätte ein demutsvolles Zurückweichen als sinnvoll erscheinen lassen. Wie wir wissen, war das nicht die Ursache.

 

Ein Signal wäre es gewesen, den Tag jetzt gerade abzuhalten. An diesen Tagen bevölkern viele Menschen die Flughäfen, die selten oder gar nicht fliegen oder etwas mit dem Luftverkehr zu tun haben, die man sonst also nicht erreicht. Es wäre die Chance gewesen, diesen Menschen einmal auf großen Tafeln, mit Flyern oder in Einzelgesprächen zu erläutern,

- welche negativen Auswirkungen die Luftverkehrssteuer für den Standort Deutschland darstellt

- wie sich in den letzten 50 Jahren die Lärm-, Emissions- und Energieverbrauchskurve von Flugzeugen nach unten bewegt hat und wie sie sich in den nächsten Jahren weiter nach unten bewegen wird, welche Anstrengungen also für Lärmschutz und Umwelt tatsächlich unternommen werden

- wie einzigartig die deutschen Nachtflugbeschränkungen im Weltluftverkehr sind und welche negativen Auswirkungen das für die deutsche Luftverkehrsindustrie und die deutsche Wirtschaft insgesamt hat.

 

Eindrucksvoll wäre es z.B. gewesen, das Lärmverhalten durch Parallelstarts oder Überflüge etwa einer 737 der ersten Generation und einer neuen 787 oder 350 einer breiten Öffentlichkeit zu demonstrieren, an Großflughäfen durch eine 747-400 und danach 747-8 oder 380. Eine tolle Show und eine gewaltige Imagekampagne einer Branche, die im Spiegelbild einer breiten Öffentlichkeit allzuoft als brutaler Lärmerzeuger und Umweltverschmutzer wahrgenommen wird und die nur wenige Chancen hat, dieses Bild positiv zu korrigieren.

 

Eine dieser Chancen wurde gerade vertan ! Nicht nur sehr schade, sondern gefährlich, wenn man weiß, wie viele Arbeitsplätze, aber auch wieviel an Wirtschaftsleistungen - nicht nur bei der Luftfahrt selbst, sondern in der ganzen Wirtschaft - von einer funktionierenden und störungsfrei arbeitenden Luftverkehrsindustrie abhängen.

 

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Stoppen wir die Formel1, oder die IAA in Frankfurt, weil jedes Jahr über 3000 Menschen in Deutschland im Strassenverkehr ums Leben kommen ? :blink:

Müssten wir eigentlich nach dieser Logik tun..

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So rücksichts- und pietätsvoll dieser Schritt auch sein mag: Es ist ein absolut falsches Signal ! 

 

Ich finde das weder rücksichts- noch pietätvoll, sondern einfach nur sinnbefreit.  :mellow: 

 

Das Unglück wäre an diesem Tag mehrere Monate her. Ändert die Absage irgendwie, irgendetwas am Geschehenen? Würde die Durchführung hingegen irgendetwas am Geschehenen schlimmer machen? 

 

Absolut nicht nachvollziehbar.

 

Und ganz ehrlich: Es ist doch jetzt schon, wenige Wochen nach dem Vorfall so, dass die Masse dieses Unglück mehr oder weniger "vergessen" hat (d.h. nicht mehr bewusst daran denkt und sich irgendwie damit abgefunden hat) und man mittlerweile wieder ganz normal in ein Flugzeug steigt, ohne irgendwelche Angstgefühle in Bezug auf den Germanwings-Absturz.

bearbeitet von klotzi

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Dem ist wohl nichts mehr hinzuzufügen.

 

Gedenken an die Opfer ist ja ok, aber irgendwann muss man doch auch mal zum gewohnten Alltag zurückkehren. Das Unglück ist schon eine Weile her und die breite Öffentlichkeit hat das Ganze inzwischen weitestgehend abghakt. Klar, die Angehörigen werden noch lange trauern und die ganze Sache nur schwer verstehen, aber daran wird auch diese Absage nichts ändern.

bearbeitet von DLFlights

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Gedenken an die Opfer ist ja ok, aber irgendwann muss man doch auch mal zum gewohnten Alltag zurückkehren. Das Unglück ist schon eine Weile her und die breite Öffentlichkeit hat das Ganze inzwischen weitestgehend abghakt. Klar, die Angehörigen werden noch lange trauern und die ganze Sache nur schwer verstehen, aber daran wird auch diese Absage nichts ändern.

 

Ganz recht: irgendwann, aber eben noch nicht solange die Angehörigen mitten in dem Martyrium sind, irgendwie mit diesem Schicksalsschlag fertig werden zu müssen. Wie stellst Du Dir vor diesem Hintergrund einen Tag vor, bei dem sich die Branche in gelöster Art und Weise selbst feiert?

Im Zusammenhang mit diesem Unglück sind viele falsche Entscheidungen getroffen worden, diese gehört nicht dazu.

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Zu sagen, dass man hier eine Chance vertut und was man an so einem Tag alles Schönes veranstalten könnte ist mir persönlich zu einfach. Vor dem Hintergrund des Germanwings-Absturzes sollte man sich fragen, welches Bild die tatsächliche Durchführung des "Tags der Luftfahrt" bei der Gesellschaft hinterlässt, die man eigentlich mit einem solchen Tag positiv beeinflussen möchte. Ich würde behaupten, dass die Empörung viel größer wäre, als der eigentliche Nutzen des Tages. Viel mehr hat man hier die Möglichkeit zu zeigen, dass die Luftfahrtbranche eben keine "immer schneller, immer weiter Branche" ist, die ziemlich schnell zum Business as usual übergeht.

Wenn man dies einigermaßen geschickt publik machen kann, könnte der positive Effekt deutlich größer sein. Außerdem glaube ich nicht, dass der Absturz - die Ursachen dafür seien mal dahingestellt - lange genug her ist, als dass die Branche schon wieder groß Lust hat sich selbst zu feiern und der Zulauf durch Publikum deswegen auch deutlich geringer ausfallen würde.

Außerdem ist die Rede davon, dass es irgendwann einen Esatztermin geben wird. Vor besseren Rahmenbedingungen hat man dann immer noch die Chance Werbung für sich machen.

bearbeitet von Nomoco

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Wie stellst Du Dir vor diesem Hintergrund einen Tag vor, bei dem sich die Branche in gelöster Art und Weise selbst feiert?

 

Dann ist die Atmosphäre eben nicht mehr so "gelöst" sondern man könnte zeigen, dass man auch gut mit Unglücken - die zur Luftfahrt nunmal dazugehören - umgehen kann.

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Dann ist die Atmosphäre eben nicht mehr so "gelöst" sondern man könnte zeigen, dass man auch gut mit Unglücken - die zur Luftfahrt nunmal dazugehören - umgehen kann.

 

Wie willst Du das bewerkstelligen und was würdest Du damit erreichen wollen?

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Man könnte zum Beispiel den Schwerpunkt dieses Tages auf die jeweiligen örtlichen/regionalen Themen rund um die Flughäfen legen. Die Themen hatte der User Roland ja auch schon angesprochen. Dann wären es weniger Veranstaltungen der Airlines, wenn man denn meint, die sollten sich im Moment in Zurückhaltung üben. Und, es müssen ja an dem Tag keine Blaskapellen auftreten. Klar, Flugzeuge gehören an solch einem Tag dazu, aber da müssen ja nicht gerade solche von Germanwings präsentiert werden.

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Ganz recht: irgendwann, aber eben noch nicht solange die Angehörigen mitten in dem Martyrium sind, irgendwie mit diesem Schicksalsschlag fertig werden zu müssen.

Ganz ehrlich? Dann kann man die Veranstaltung auch in den nächsten Jahren schon absagen, denn ich kann mir sehr gut vor vorstellen, dass der ein oder andere das bis an sein eigenes Lebensende nicht wirklich verkraften wird...

 

Diese Leute werden sich dann aber wohl kaum da hinstellen und mitfeiern. Die nehmen es vielleicht als Randnotiz wahr, aber ändern tut das nichts.

 

Außerdem verstehe ich nach wie vor nicht, warum gerade dieser Absturz jetzt zur Absage führen soll. Unglücke passierten schon immer und werden auch weiterhin passieren. Wenn aber eine deutsche Maschine abstürzt, weil der Pilot es so wollte, darf sich die Branche Monate danach nicht feiern. Eine nach wie vor verschollene MH 370 stört beim Feiern aber niemanden, oder wie darf ich das verstehen?

 

Ich bleibe dabei, die Absage bringt nichts. Meinetwegen hätte man an dem Tag noch eine Schweigeminute einbauen können und besonders intensiv auf die Sicherheit in der Luftfahrt eingehen können - inklusive Hinweis, dass es keine 100%ige Sicherheit geben kann.

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Ich habe mir gerade das Programm vom Tag der Luftfahrt 2013 angeschaut:

 

https://www.bdl.aero/download/812/tag-der-luftfahrt-veranstaltungsubersicht-in-auszugen.pdf

 

Sehr weit entfernt von dem, was @Roland sich erträumt, klingt alles eher nach "Kindergeburtstag auf dem Flughafen", ein sich selbst Feiern der Branche sehe ich da nicht wirklich aber auch nichts, über dessen Ausbleiben man sehr traurig sein müsste.

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Wenn aber eine deutsche Maschine abstürzt, weil der Pilot es so wollte, darf sich die Branche Monate danach nicht feiern. Eine nach wie vor verschollene MH 370 stört beim Feiern aber niemanden, oder wie darf ich das verstehen?

 

Das darfst Du so verstehen, dass es für die Bewertung schon einen Unterschied macht, ob es im konkreten Fall mit LH ein Mitglied des ausrichtenden Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e.V. getroffen hat oder eben nicht.

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Eine sehr gute Entscheidung.

 

Lufthansa ist nun mal eine tragende Säule des deutschen Business.

 

Und wenn Lufthansa sagt, wir trauern um die 144 Passagiere und 6 Menschen aus unserer Familie und können in dieser Situation unmöglich freiern, uns auf Hochglanz schmicken und die dicke Werbetrommel rühren, dann muss man diese Trauer respektieren!

 

Und wenn die anderen Teilnehmer entscheiden, sich mit Lufthansa in dieser schwierigen Phase solidarisch zu erklären, verlangt das von ihnen genauso viel Respekt!

 

Den Tag der Luftfahrt kann man später nachholen, die Verstorbenen aber nicht ins Leben zurück holen. Wer einen nahen Angehörigen verloren hat, weiß dass wir alle anders trauern. Und das muss man einfach akzeptieren.

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Ich finde es mehr als merkwürdig, diesem Ereignis im Verhältnis zu allen anderen tragischen Ereignisse auf dieser Erde derart viel Platz einzuräumen. 

 

Ein falsches Signal. Diese Feiertage sind eben genau dazu da, um solches zu verarbeiten, nicht zu verdrängen. Schwach, ganz schwach!

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Ich finde es mehr als merkwürdig, diesem Ereignis im Verhältnis zu allen anderen tragischen Ereignisse auf dieser Erde derart viel Platz einzuräumen. 

 

Ein falsches Signal. Diese Feiertage sind eben genau dazu da, um solches zu verarbeiten, nicht zu verdrängen. Schwach, ganz schwach!

Sehe ich anders, vielleicht weil ich aktuell betroffen bin.

 

Trauerst Du um meinen Cousin, der am Freitag bei einem Verkehrunfall ums Leben kam? Auch das ein tragisches Ereignis, dass auf dieser Erde stattfand, weil er auf der Rückfahrt von der Beerdigung einer anderen nahen Verwandten war. Natürlich nicht und ich würde es auch nicht erwarten.

Aber Du kämst nicht auf die Idee, wenn wir Nachbarn wären, auf die Idee, an meiner Absage für Dein Grillfest zu zweifen, auch wenn ich versprochen hatte, die Grillkohle und den Grill bereit zu stellen. Für Deine Feier würdest Du Dir dann überlegen, ob Du den Grill und die Kohle wo anders organisierst oder ob die die Feier absagst, weil Du Dich vielleicht komisch fühlst, laut zu Feiern,  während Dein Nachbar um einen engen Verwandeten trauert.

 

Auch ein Konzern hat das Recht zum "innehalten" oder "nachdenklich" zu sein. Wenn Lufthansa nicht nach feiern ist, muss man das respektieren.

Und Lufthansa ist direkt betroffen, das Unglück ist nicht lange her und stellt vieles im Konzern in Frage und man ist einer der Haupt-Mit-Veranstalter dieses Dings.

bearbeitet von jumpseat

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Es gibt Gründe dafür und dagegen, wie wenn man eine Münze wirft kann beides richtig oder falsch sein.

 

Nach dem germanwings Unfall kann man eine solche Reaktion zu erwarten, obwohl es auch eine Chance wäre, Vertrauen zurückzugewinnen. Sicher ist ein Fest mit Eis, Bratwurst und Hüpfburg nicht angemessen, aber einen Ort der Trauer zu bieten - die Anteilnahme in der Ganzen Republik war m. E. unbeschreiblich - und daneben an solch einem Tag die Aufklärung über Unfallverhütung und Sicherheit in den Vordergund zu stellen wäre eine gute Sache gewesen. Wenn sowas gut vorbereitet ist, kann das Rahmenprogramm auch mit Belustigungen einher gehen. Trauer ist nicht gleich trübsal blasen, kann auch stimmungsvoll ausgedrückt werden. Es ist eine Frage des Umgangs damit. Nur unser Kulturkreis hat das (bislang) nicht gelernt.

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Auf dem Lande ("Kulturkreis") werden ganze Trauerjahre abgehalten.

 

Insbesondere läßt man den Betroffenen während dieser Zeit keine Vorhaltungen angedeihen, wie man richtig trauere.

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Ich finde es auch die falsche Entscheidung. Man hätte den Tag dazu nutzen können die Sicherheitskriterien bei der Flugzeugwartung und der Flugsicherung zu zeigen und wie schon gesagt eine Schweigeminute abhalten können.

 

Wäre das Unglück nächstes Jahr passiert, hätte man dann auch die ILA abgesagt, weil man trauert und es gerade nicht passt eine Luftfahtshow zu veranstalten?

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Ich finde es auch die falsche Entscheidung. Man hätte den Tag dazu nutzen können die Sicherheitskriterien bei der Flugzeugwartung und der Flugsicherung zu zeigen und wie schon gesagt eine Schweigeminute abhalten können.

 

Überhaupt keine gute Idee, da gerade das gesamte techn(okrat)ische Arsenal gescheitert ist.

 

Nachdenken ist angesagt, nicht Gefühlsduselei.

 

Die richtigen Fragen formulieren, nicht "Solutions"-Geprotze.

bearbeitet von Flotte

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Überhaupt keine gute Idee, da gerade das gesamte techn(okrat)ische Arsenal gescheitert ist.

 

Nachdenken ist angesagt, nicht Gefühlsduselei.

 

Die richtigen Fragen formulieren, nicht "Solutions"-Geprotze.

Danke, präziser kann man es nicht formulieren

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Wenn ich das richtig verstanden habe, unterstützen vier User die Entscheidung des BDL. Neun User finden die Entscheidung nicht richtig.

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Kann die Entscheidung auch nicht nachvollziehen. Den Kopf wegducken hat noch niemanden geholfen. Nach deren Logik dürften wir den 01. Mai auch nicht feiern, da dieser Tag erst durch die Nationalsozialisten 1933 seine Beachtung in Form eines Feiertages (in Deutschland) fand. Oder stellt man den Tag der Luftfahrt in Frage, wenn man den jährlich rund 70 - 80 Toten in der deutschen GA Beachtung schenkt?

 

Respekt vor den Opfern heißt für mich, so etwas nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und die Trauer auf ein respektvolles Niveau zu begleiten. Heute redet kein Mensch mehr über das Geschehene und wirklich "betroffen" sind nur die Angehörigen der Opfer. Eine BDL ist kein Opfer des Unglücks.

Tut mir Leid, sich jetzt im Schatten des Unglücks ins Gespräch zu bringen, halte ich für weit respektloser als ein Tag der Luftfahrt, der sinniger Weise an Erfolge, Errungenschaften aber auch an Misserfolge und Fehlschläge erinnert und aufklärt.

bearbeitet von wartungsfee

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Wenn ich das richtig verstanden habe, unterstützen vier User die Entscheidung des BDL. Neun User finden die Entscheidung nicht richtig.

Ich glaube das ist einer der Fälle, wo Demokratie an Ihre selbstgesetzten Grenzen trifft: Die Würde und Selbbestimmung des Einzelnen (Art. 1 GG).

Denn sonst könnte man auch durch eine Abstimmung erreichen, dass eine beliebige Frau mit einem beliebigen Mann Sex haben muss, nur weil eine beliebige Masse in einem beliebigen Raum mehrheitlich dafür stimmen würde.

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Du interpretierst da etwas in meinen Beitrag hinein, was ich nicht mal ansatzweise gedacht, geschweige denn geschrieben habe. Wenn ich das hätte werten wollen, hätte ich dazu auch etwas geschrieben. Mir ging es nur um eine schlichte quantitative Auswertung, um ein Meinungsbild darzustellen. Ich gebe aber zu, daß ich etwas übersehen habe: Ein User muß doppelt gezählt werden auf der Seite der Unterstützer dieser BDL-Entscheidung.

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