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aaspere

Neue Standardgröße beim Handgepäck

46 posts in this topic

Nix für ungut, aber mit Brille wär das nicht passiert.

Das Thema wurde von mir bereits 18.24 Uhr in der Area "Flug und Flughafen" als Thread eingerichtet. Da gehört das Thema auch hin.

Vielleicht kann ein Moderator das irgendwie bereinigen.

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Hm, man darf gespannt sein.... Oder das Ganze ist mehr ein Sommerloch-Füller, falls die IATA so etwas auch nötig hat.

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Mein Trolley fällt jedenfalls schon mal knapp wegen der Breite (37 cm) durch.

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Ob dadurch Zeit in messbarem Umfang gespart wird, würde ich doch sehr in Frage stellen.

 

Solange beim check-in oder am gate nicht öfter nachgemessen wird ändert sich für die überwiegende Mehrzahl der Passagiere (zum Glück) gar nichts.

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Die Maße der schon in der Nutzung befindlichen Trolleys dürften da nicht mehr hineinpassen.

Die bisherigen Maße sind ja "offiziell" dafür gedacht, dass das Handgepäck auf jeden Fall unter den Vordersitz passt. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass die neuen Maße den Weg für engere Fußbereiche ebnen...

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Wie eng sollen Sitzen denn werden und in welcher neuen Konfi/Flugzeugtyp angewendet? Nein, das kann nicht die Begründung sein. Auch die Overheads sind nicht die Begründung, wachsen die doch bei neuen Flugzeugtypen, und wären die doch relativ frei, würde man die Einhaltung der aktuellen Größen konsequent prüfen.
 

Der einzige Grund ist für mich, dass einige Lobbyisten von Rimowa und Samsonite nach Besprechungen mit der IATA mal schön mit Champions League VIP Tickets wedelten. Es gab bereits eine IATA Einheitsgröße mit der Koffer beworben wurden. Ich Idiot bin vor 2 Monaten darauf reingefallen und habe mir einen "Topas IATA"-Trolley für 570€ gekauft, der nun quasi wertlos ist. Die bisherige IATA-Größe war so etabliert, dass ich mich darauf verlassen habe. 

 

Die einzige Stellschraube, um quasi alle existierenden Trolleys "zu erwischen" und wertlos zu machen, ist mit der Breite etwas unter die bislang üblichen 37-40cm zu gehen. Und selbst wenn am Gate nicht genau hingeschaut wird, reist nun immer die Angst mit, dass mal geprüft wird, und man für 50€ den Koffer am Gate nochmal abgeben muss. Und das beste: In fünf Jahren kann man wieder auf 40cm Breite hochgehen, und dafür die Dicke auf 18cm begrenzen - "Im Sinne des Kunden". Es ist nicht die einzige Industrie, dich sich mit solchen Methoden am Laufen hält.


Interessant wird sein, wenn die Billigflieger wie Ryanair oder easyJet weiterhin nicht mitziehen, und die LH Gruppe die Regelung umsetzt. Dann käme ich zukünftig in die bekloppte Situation, auf meiner Stammstrecke CGN-Berlin für Ryanair gar bereit zu sein, einen Aufpreis zu zahlen um den alten "IATA-Koffer" nutzen zu können.

Edited by jaydee
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Die IATA hatte ja bereits Maße veröffentlicht, die sie nicht rückwirkend verkleinern sollte. Das ist nur für die Gepäcklobby interessant , allen nun wieder neue Koffer zu verkaufen. Die IATA soll lieber ihre eigenen Grenzen besser kontrollieren, sonst wird es nämlich auch mit kleineren Koffern wieder eng werden.

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Interessant wird sein, wenn die Billigflieger wie Ryanair oder easyJet weiterhin nicht mitziehen, und die LH Gruppe die Regelung umsetzt. Dann käme ich zukünftig in die bekloppte Situation, auf meiner Stammstrecke CGN-Berlin für Ryanair gar bereit zu sein, einen Aufpreis zu zahlen um den alten "IATA-Koffer" nutzen zu können.

 

Wetten, daß MOL zumindest genau das macht? Pressemitteilung plus Werbebanner auf der HP: Wir bleiben bei unseren Maßen.

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Die bisherigen Maße sind ja "offiziell" dafür gedacht, dass das Handgepäck auf jeden Fall unter den Vordersitz passt. Ich habe jetzt die Befürchtung, dass die neuen Maße den Weg für engere Fußbereiche ebnen...

 

Ich denke eher, dass die Änderung daran liegt dass eben niemand seinen Trolley unter dem Vordersitz verstauen will. Um es mal positiv zu sehen: So könnte sichergestellt werden, dass tatsächlich jeder sein Handgepäck (und das ist dann eben tatsächlich "Hand"-Gepäck und kein Gepäck-Gepäck) problemlos in den Bins unterkriegt.

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Unten den Eco-Sitzen sind Streben, Bügel, Schwimmwesten und Schaltkästen. Da passt kaum was sinnvolles runter, schon gar kein Hartschalentrolley, nicht mal ein kleiner.

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die sollen die Finger davon lassen...unabhängig davon, einer der Hauptgründe, warum ich fast nur noch BA fliege, sind die sehr guten Bedingungen was das Handgepäck angeht....23kg! (das ist kein Scherz), dann immer bereit, daß Gepäck auch im hinteren Teil der Kabine zu verstauen, wenn es nicht anders geht, zusätzlich noch eine Tasche, wenn sie unter den Vordersitz passt...keine wirkliche Kontrolle am Gate...eben Kundenorientiert.

Das Gegenteil ist Emirates (7Kg, es wird genau abgewogen), dann soll man keine Batterien ins aufzugebene Gepäck packen (was dann dazu führt, daß die 7Kg im Nu erreicht sind)

Ganz schlimm jetzt Süd Afrika, wo alle Airlines betroffen sind, da die dortige Behörde max. 7Kg erlaubt, was dann auch noch kontrolliert wird. Das Chaos, daß dann in Johannesburg ausbricht, wenn die Paxe aus Europa kommend umsteigen müssen und wieder durch die Sicherheitskontrolle müssen, kann man sich ausmalen.

Reisen hat auch etwas mit Freiheit zu tun und nicht mit Überregulierung.

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die sehr guten Bedingungen was das Handgepäck angeht

 

Auf das Thema dieses threads (Handgepäckgrösse) gehst du aber leider mit keinem Wort ein.

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So könnte sichergestellt werden, dass tatsächlich jeder sein Handgepäck problemlos in den Bins unterkriegt.

 

Um dies sicherzustellen, braucht es keine repressiveren Regeln, sondern lediglich die Umsetzung existierender Regeln. Für mich riecht das alles danach, dass die Fluglinien sich nun freuen, für Handgepäck >IATA-Maßen nun auch Gebühren zu nehmen (wohlgemerkt ohne Gegenleistung erbringen zu müssen: 100% Marge) ohne das Gesicht zu verlieren. Und die Kofferhersteller freuen sich über baldige Umsatzrekorde.

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@ ahoberg

Ausnahmsweise :)  stimme ich Dir mal hier zu, und was Nosig schreibt ist natürlich auch richtig. Vielleicht ist das Chaos in dem Bereich auch der Grund, weshalb die IATA jetzt versucht, weltweit gültige Größenbegrenzungen einzuführen. Die unterschiedlichen Gewichtsvorgaben sind manchmal ärgerlich, aber noch hinnehmbar (ausgenommen die von Dir zitierten 7 kg; die sind albern Tüch).

Ich komme aber nochmal auf Ryanair zurück. MOL wird das alles wenig kratzen, und Carolyn McCall auch nicht.

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weltweit gültige Größenbegrenzungen einzuführen

 

Gibt es doch bereits und wird auch so beworben: 55x40x20cm. Summe der drei Freiheitsgrade von 115cm.

 

An die neue "Einheitsgröße" werden sich noch weniger Fluglinien halten als an die alte, also ist es keine "Vereinheitlichung", wie es aktuell überall kommuniziert wird. Nicht zu vergessen ist diese Größe momentan weltweit noch gar nicht als Standard existent, sondern kommt als weitere, zusätzliche hinzu. Genial für die Kofferindustrie - egal auf welche Fluglinie der Welt man sich einrichtete, es wird einem nicht helfen:

 

http://de.wikipedia.org/wiki/Handgep%C3%A4ck#Beschränkungen

 

 

 

Edited by jaydee
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Gibt es doch bereits und wird auch so beworben: 55x40x20cm. Summe der drei Freiheitsgrade von 115cm.

 

An die neue "Einheitsgröße" werden sich noch weniger Fluglinien halten als an die alte, also ist es keine "Vereinheitlichung", wie es aktuell überall kommuniziert wird.

 

Das scheint wohl eher den Rang einer Empfehlung zu haben, wenn ich das richtig interpretiere. Jetzt soll daraus ja wohl eine Vorschrift werden. Ansonsten liegst Du wohl richtig; sehe ich auch so. Der Wettbewerb unter den Airlines, besonders im Kurz- und Mittelstreckenbereich, könnte sich dann auf die Größe des Handgepäcks ausdehnen.

Wenn LH z.B. innerdeutsch die Maße einführt und auch kontrolliert, dann wird es für MOL ein Vergnügen sein, auf den innerdeutschen Rennstrecken seine Alternative anzubieten.

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Naja, aber falls es Vorschrift für die Mitgliedsairlines wird, sind diese ja völlig unflexibel auf den Markt zu reagieren.
 

In der Süddeutschen:
"Die großen Produzenten wie Samsonite und Delsey seien bereits im Vorfeld in die Planungen mit einbezogen worden, so IATA-Vize Windmueller. Entsprechende neue Modelle würden noch im Laufe des Jahres in den Handel kommen." Und weiter: "Die IATA präsentiert ihre Initiative als Win-win-Situation für alle."

 

Der gute Herr von der von der IATA hat wohl die Eco-Gäste vergessen (da saß er sicher auch lange nicht mehr drin), von denen sich sicher niemand über weitere Einschränkungen freut.

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Die IATA wird einfach unglaubwürdig, wenn sie ihre eigenen Maße einfach mal eben ändert. Die Bins werden übrigens überall größer, damit die (alten) IATA-Maße perfekt reinpassen. Siehe A350, 787 etc.

 

Ich fürchte auch, dass man in Wirklichkeit die Sitzzahl an Bord stark erhöhen will und die künftigen Gepäckmengen dann zuviel für die vorhandenen Bins werden.

Edited by Nosig
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Auf das Thema dieses threads (Handgepäckgrösse) gehst du aber leider mit keinem Wort ein.

in der Tat gibt es da sicherlich z.T. handlungsbedarf...die ganz großen Trollys sind insb. bei Kurzstreckenflügen ein Problem, auf der anderen Seite ist auch hier gesunder Menschenverstand gefragt, zb. in dem die grossen Trollys am Gate einsammelt und unten verstaut (was BA oft auch macht) und vor allem auch berücksichtigt, wie voll die Maschine ist.

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Unten den Eco-Sitzen sind Streben, Bügel, Schwimmwesten und Schaltkästen. Da passt kaum was sinnvolles runter, schon gar kein Hartschalentrolley, nicht mal ein kleiner.

 

Meine persönlichen Erfahrungen der letzten Zeit stammen primär von den vielen inner-europäischen Flügen. Folglich sitze ich überwiegend in A32x, B73x und E19x/E17X.

 

Die meisten Betreiber, welche mich durch die Gegend fliegen, haben in den letzten Jahren in der Bestuhlung einiges geändert. Eines der gängigen Stichworte wäre her der "Camping-Stuhl" ... ;)

Auch die Betreiber der Embraer-Flotten haben tendenziell eher neueres Gestühl verbaut. 

 

Dort finden sich eher selten sonderlich störende Streben, Bügel, Schwimmwesten und Schaltkästen. 

 

Es ließen sich also ohne Probleme Trolleys und andere Gepäckstücke der bisher gütigen Grüße unter den Vordersitzen verstauen. 

 

Das Problem ist eher, dass die Sitzabstände, der Abstand der Sitzfläche zu der Rückenlehne des Vordersitzes, so klein geworden ist, dass man die Gepäckstücke nur mehr schwer dort herein gehebelt bekommt. 

 

Da mein Reiseverhalten sich verändert hat, kann ich über die aktuelle Entwicklung und Situation auf der Langstrecke, in den Wide-Bodys, nur wenig sagen - die Erfahrung sind zu spärlich im Vergleich zu früher. 

 

die sollen die Finger davon lassen...unabhängig davon, einer der Hauptgründe, warum ich fast nur noch BA fliege, sind die sehr guten Bedingungen was das Handgepäck angeht....23kg! (das ist kein Scherz), dann immer bereit, daß Gepäck auch im hinteren Teil der Kabine zu verstauen, wenn es nicht anders geht, zusätzlich noch eine Tasche, wenn sie unter den Vordersitz passt...keine wirkliche Kontrolle am Gate...eben Kundenorientiert.

Das Gegenteil ist Emirates (7Kg, es wird genau abgewogen), dann soll man keine Batterien ins aufzugebene Gepäck packen (was dann dazu führt, daß die 7Kg im Nu erreicht sind)

Ganz schlimm jetzt Süd Afrika, wo alle Airlines betroffen sind, da die dortige Behörde max. 7Kg erlaubt, was dann auch noch kontrolliert wird. Das Chaos, daß dann in Johannesburg ausbricht, wenn die Paxe aus Europa kommend umsteigen müssen und wieder durch die Sicherheitskontrolle müssen, kann man sich ausmalen.

Reisen hat auch etwas mit Freiheit zu tun und nicht mit Überregulierung.

 

Du sprichst hier einen IMHO recht wichtigen Punkt an, der sicherlich einer eigenen Diskussion würdig ist. 

 

BINs sind in der Tat nur für ein bestimmtes Gewicht ausgelegt. Sollten sie schwerer beladen werden, kann dies sicherheitsrelevant werden. Ebenso kann eine Gefahr für die PAXe entstehen, wenn zu schwere Gepäckstücke von oben herab fallen. 

 

Die Anweisung / Aufforderung, schweres Handgepäck unter dem Vordersitz zu verstauen hat also durchaus seine sachliche Berechtigung / Begründung. 

Nur wie kontrollieren? Wie umsetzen?

Die wenigsten PAXe sind bereit ihren persönlichen Komfort auf zu geben (Beinfreiheit).

 

Auf der anderen Seite ist uns allen Interessierten durchaus bekannt, dass es in den letzten Jahren durchaus Probleme mit Batterien in Flugzeugen gab. 

Gewisse Elektronik-Bauteile haben nun mal nichts im Belly verloren - potentiell zu gefährlich, nicht in Reichweite von registrierenden/reagierenden Menschen. 

 

Betrachte ich meine Standartausrüstung auf Reisen (beruflich wie privat):

Große DSLR (+Objektive), Zusatzakkus, Blitz, Zusatzakkus, Großer Laptop, Camcorder, Zusatzakkus, mehrere Handys, Zusatzakkus, Tablette, Batterie-Pack, 

Da kommt einiges zusammen - potentiell brennbar wie "gewichtig". 

 

So ich meinen Lewopro-Rucksack unter den Vordersitz bekomme, packe ich ihn auch dahin - auch wenn es Komforteinbußen mit sich bringt. 

 

Anekdote dazu:

Außenstation in Osteuropa, Flug mit LH Cityline gen Deutschland, CRJ900, Groundhandling lokal eingekauft. 

Der Rampagent verweigerte mir die Mitnahme meines Rucksacks beim Boarding "Abgeben oder nicht einsteigen" - es sei in der CRJ kein Platz für das Trumm. Mein Verweis, dass ich extra einen Gang-Platz gebucht hatte, um den Rucksack dennoch unter den Vordersitz zu bekommen fruchtete ebenso wenig wie der Verweis auf den Inhalt - Stichwort "Gefahrgut".

An Board habe ich dann der FB die Situation erklärt und keine 5 Minuten Später war das Teil in der Kabine. Die Crew hat sich für den Hinweis herzlich bedankt, den Rucksack an anderer Stelle verstaut und der Service war für einen Eco-Flug herausragend! :) :D

 

Noch ein anderer Aspekt:

 

Selbst die Airlines empfehlen ihren Kunden Wertgegenstände mit in die Kabine zu nehmen. 

Schaut man sich die Entschädigungs-Leistungen des Montrealer-Abkommens mal an, so ist es auch tunlichst angebracht diesem Rat zu folgen. 

 

 

 

Die IATA wird einfach unglaubwürdig, wenn sie ihre eigenen Maße einfach mal eben ändert. Die Bins werden übrigens überall größer, damit die (alten) IATA-Maße perfekt reinpassen. Siehe A350, 787 etc.

 

Ich fürchte auch, dass man in Wirklichkeit die Sitzzahl an Bord stark erhöhen will und die künftigen Gepäckmengen dann zuviel für die vorhandenen Bins werden.

 

Gelten in den USA nicht schon jetzt andere Maße als in Europa?  :unsure:

Zumindest besitze ich selber ein Victorinox-Modell, welches in den USA zulässig, aber in Europa zu groß ist und demgemäß hier nicht verkauft wird. Beim Kauf in den USA war es IATA-konform ... 

 

Wie hier im Thread schon erwähnt:

Der Raum unter dem Vordersitz ist ein durchaus legitimer Stauraum für Handgepäck - erwähntes Victorinox-Gepäckstück passt da drunter. 

Richtig: Die BINs werden größer und dennoch wird der Platz wohl kaum ausreichen bei erhöhter Sitzzahl - zumindest in Narrow-Bodys. Aber was soll's? 

Dann muss man als PAX eben damit klar kommen, dass der Fußraum enger wird. 

So einem dies nicht taugt: Es gibt ja die Alternative des Aufgebens.

Hier muss ich mir als PAX auch mal an die eigene Nase fassen. 

 

in der Tat gibt es da sicherlich z.T. handlungsbedarf...die ganz großen Trollys sind insb. bei Kurzstreckenflügen ein Problem, auf der anderen Seite ist auch hier gesunder Menschenverstand gefragt, zb. in dem die grossen Trollys am Gate einsammelt und unten verstaut (was BA oft auch macht) und vor allem auch berücksichtigt, wie voll die Maschine ist.

 

Stichwort gesunder Menschenvertand:

 

Diesen sehe ich gerade auf alle den ganzen Kurzstreckenflügen voll von Egomanen NICHT!!!

Zu oft ist zu erleben, dass jeder einzelne meint, dass er der Wichtigste von allen ist ... 

Auf "ethnischen" und "touristischen" Routen ist es faktisch nicht anders, auch wenn die Begründung in der Unerfahrenheit der Reisenden zu finden ist ... 

 

Wie oft ich schon angeschmutzt wurde, wenn ich andere Trolleys/Gepäckstücke aus der quer liegenden in die Längsposition im BIN verschoben habe ... 

Oder, oh, wenn ich es gewagt habe ein Sakko, welches zu unterst im BIN lag, auch nur anzufassen ... 

 

Um es kurz und direkt zu sagen:

Die BINs sind ein Staufach, welches nach Möglichkeit optimal ausgenutzt werden sollte, um allen PAXen zu Nutzen zu sein. Es gibt keinen Anspruch auf "exklusives befüllen" und sensible Gegenstände wie ein knitterfreies Sakko oder der Mantel im Winter genießen dort keinen Schutz - und haben keinen Anspruch auf "extra-space". 

 

Jacken, Sakkos, Mäntel, Blaser, etc. kann man auch wunderbar am Sitz transportieren/aufhängen.

Gepäck verstauen kann man auch effizient und platzsparend - Tetris kennt doch jeder, oder?

Wenn ich Eco buche, muss ich mir der Konsequenzen klar sein. 

Wir Kunden sind es mitunter, die durch unsere Preissensibilität mit zur Verschärfung der Situation beitragen. 

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Das Kernproblem ist immer die Extrawurst die sich jeder gönnt. Trolley so gross die möglich, wenn es geht noch eine Tasche dazu, plus noch 2 Flaschen aus dem Dutyfree und die Beinfreiheit sollte nicht geschmälert werden.

 

Aus Kulanzgründen haben es viele airlines in den grossen Narrowbodies akzeptiert. 

 

In den kleinen Jets oder Turboprops wird das rigoros aussortiert und keiner Meckert.

 

Würde man alles ohne Rücksicht auf Einzelwünsche auch kontrollieren und gegebenfalls 100 Euro Strafgebühr verlangen, so würde man innerhalb kürzester Zeit auch vernünftige Passagiere haben.  

 

Schlimm ist wenn überregional unterschiedliche Standards angewendet werden.

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Würde man alles ohne Rücksicht auf Einzelwünsche auch kontrollieren und gegebenfalls 100 Euro Strafgebühr verlangen, so würde man innerhalb kürzester Zeit auch vernünftige Passagiere haben.  

 

Stimme Dir zu. Allerdings könnten dann 1/3 der Paxe wegbrechen.

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...und in 3 Wochen wären sie alle wieder da.

 

Worüber reden wir eigentlich?

 

Die vielzitierten Vielflieger die unbedingt ihre Rennstrecke 5mal am Tag bedient haben wollen, brauchen eh wenig Gepäck.  Denen wäre es eigentlich egal, denn oberstes Gebot ist es abends wieder Zuhause zu sein. Es sei denn Schwiegermutti wohnt am Zielort und beschenkt die junge Familie ständig mit eingelegte Gurken und Sülze, kostbare fragile Waren die nur über den Kopf des Beschenkten transportiert werden müssen.

 

Wenn man für 2-3 Tage fliegt, dann passt eh alles im Trolley. Wenn man mehr mitnehmen sollten, so what? Da spielen meistens die 20 Minuten die man zusätzlich am Gespäckband warten müsste eh  nicht die grosse Rolle, denn alles wird lockerer getaktet.

 

Wochenendausflügler können als Backpacktouristen sogar die Grenzen des "kleinen Gepäckstückes" bei Wizz und Ryan mit einen 35 Liter Rucksack unterschreiten.

 

Schlechte Manieren haben nichts mit der Flugerfahrung zu tun. Wenn wir mal vom Lumpenproletariat/Bildungsunaffiner Präkariat mal absehen, dann kann er durchaus sein das ein Erst- oder Wenigflieger mit viel mehr Demut und bedacht auf Einhaltung der Regeln in einer Maschine steigt, als irgendein Rüpel mit Senatorenstatus, der denkt das ihm alles zusteht, nur weil er als kleiner Berater in seinem Laptop irgendwelche Zahlen eines Auditkunden eintippen muss und dafür 3mal die Woche  hin und her geschickt wird.

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