Patrick W

Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

Empfohlene Beiträge

"Unser Ziel ist" und "kann", diese Worte reichen doch...Er DARF ja gar nichts anderes sagen, das verbieten ihm schon die Eigentümer.

bearbeitet von Nosig

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vor 3 Stunden schrieb Nosig:

Mal angenommen, der Volksentscheid ginge pro Tegel aus. Wie geht es dann weiter?

Selbst wenn der Senat sich die Sache zu eigen macht (was unwahrscheinlich ist) müsste er wohl seine neue Position dem Bund und Brandenburg vortragen. Da beide anderen Anteilseigner am BER kein Interesse am TXL haben, dürfte per 2/3 Drittelmehrheit alles beim Alten bleiben.

Berlin, als Land, ist also rechtlich gar nicht befähigt eigenständig über den TXL-Erhalt zu entscheiden. Das Volksbegehren ist eine Mogelpackung, das dem Wähler Einflussmöglichkeiten vorgaukelt.

bearbeitet von Käptn_Adler

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Der Bund könnte durchaus an Tegel interessiert sein. Man sieht ja am sehr zögerlichen Umzug Richtung Schönefeld und am zögernden Ausbau der Dresdner Bahn, wie "eilig" es der Bund mit seinem eigenen BER-Umzug bisher hat. Für Brandenburg wäre es evtl. ein Beitrag zum "Lärmteilen" mit den Berlinern.

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vor 22 Minuten schrieb Nosig:

Der Bund könnte durchaus an Tegel interessiert sein. Man sieht ja am sehr zögerlichen Umzug Richtung Schönefeld und am zögernden Ausbau der Dresdner Bahn, wie "eilig" es der Bund mit seinem eigenen BER-Umzug bisher hat. Für Brandenburg wäre es evtl. ein Beitrag zum "Lärmteilen" mit den Berlinern.

Alle Verantwortlichen politischen Teilnehmer in Bund, Berlin, und Brandenburg  wissen seit zwei Jahrzehnten, dass der Flughafenstandort Berlin nur an EINEM Ort wirtschaftlich und verkehrstechnisch Sinn macht. Es gibt auch keine Stimme aus der Berliner oder Brandenburgischen Wirtschaft, weder von Verbänden noch von einzelnen, gewichtigen Unternehmern, die Forderungen stellen den TXL offenzuhalten.

Die einzige wirklich neue Lage ist die Entscheidung zum Weiterbetrieb von SXF. Das zwingt den Bund, mit seinen Wünschen einen Regierungsterminal am BER zu errichten, zum Umdenken. Theoretisch jedenfalls. Der Bund könnte tatsächlich auf die Idee kommen keinen Intermisterminal zu bauen, wie momentan vorgesehen, und aus Kostengründen solange TXL als Militärflughafen zu nutzen bis BER vollständig läuft. Auch juristisch, bei zu erwartenden Klagen, könnte man es darauf ankommen lassen. Bisher jedenfalls gibt es auch in dieser Richtung keine Neuplanungen seitens des Bundes.

bearbeitet von Käptn_Adler

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Dereinst hat sich die Berliner CDU ein hübsches Nachnutzungskonzept für den Berliner Flughafen Tegel ausgedacht. Auch die Entscheidung pro Schönefeld / kontra Tempelhof&Tegel geht im Wesentlichen auf ihr Konto. Doch dann kam die FDP, die mit dem Thema 'Tegel soll weiter leben' wieder ein wenig Leben (6,7 % bei der letzten Berlinwahl) einhauchen konnte. Leben einhauchen? Vielleicht ist das auch etwas für uns!, sagt sich die Berliner CDU-Vorsitzende: Berliner CDU will Mitglieder über Tegel abstimmen lassen.

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Also, im Zuge von innerparteilicher Basis-Demokratie, und das ist eine Erfindung der Grünen, finde ich eine Mitgliederbefragung überhaupt nicht peinlich. Als die GROKO in Berlin das Single-Airport Projekt verabschiedete, konnte niemand ahnen, dass der BER erst in der Folgegeneration (mutmaßlich) eröffnen würde. Jetzt haben sich die Verhältnisse doch stark verändert, und da ist es nicht verkehrt, wenn man die eigenen Mitglieder befragt, um sich ein Stimmungsbild zu verschaffen. Wenn da aber wieder so wenige Parteimitglieder sich beteiligen, wie bei der Homoehe, dann ist die Befragung ziemlich wertlos. Allerdings muß man sich auch fragen, warum die CDU dies jetzt erst veranstaltet, nachdem der Volksentscheid durch die FDP bereits auf dem Wege ist.
Peinlich wäre es, wenn die Mehrheit der CDU-Mitglieder gegen die Offenhaltung von Tegel sein sollte.

bearbeitet von aaspere

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vor 4 Stunden schrieb aaspere:

Also, im Zuge von innerparteilicher Basis-Demokratie, und das ist eine Erfindung der Grünen, finde ich eine Mitgliederbefragung überhaupt nicht peinlich.

Gegen innerparteiliche Demokratie ist nicht im Geringsten etwas einzuwenden. Wenn das aber in einer Partei geschieht, die sich seit einem Vierteljahrhundert für BER und gegen TXL stark gemacht hat, darf man sich schon mal verwundert die Äuglein reiben. Da eine Entscheidung Berlins pro TXL an der Zweidrittelmehrheit von Brandenburg und der Bundesrepublik scheitern wird, ist jede berlininterne Entscheidung eine Nebelkerze. Dass die FDP in all ihrer Verzweiflung auf solche Nebelkerzen zurückgreift: geschenkt. Nun aber auch die CDU? Eindrucksvoller kann man in Berlin eigentlich nicht herausrufen, dass man keine nennenswerte Rolle mehr spielt. Eigene Nachnutzungskonzepte für TXL werden notfalls über Bord geworfen. Dass man sich seit den 90ern für einen Single-Airport BER engagiert hat, wird nun bei Bedarf unter den Teppich gekehrt. Wenn die FDP mit ihrem Pro-TXL-Votum Erfolg hat, dann schließt sich die CDU an. Verzweifelter kann man doch nicht sein!?

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Ich erkenne aus Deiner Antwort, dass Du das Innenleben von Parteien in Deutschland nicht kennst, im Gegensatz zu mir.
Zu jeder Partei könnte ich Dir Beispiele nennen, wo man einen Richtungswechsel vollzogen hat. Selbst der Alte aus Rhöndorf sagte mal: „Wer will mich daran hindern von Tag zu Tag klüger zu werden?“
Du hast aber in meinem Beitrag überlesen (mit Absicht?):
"Wenn da aber wieder so wenige Parteimitglieder sich beteiligen, wie bei der Homoehe, dann ist die Befragung ziemlich wertlos. Allerdings muß man sich auch fragen, warum die CDU dies jetzt erst veranstaltet, nachdem der Volksentscheid durch die FDP bereits auf dem Wege ist. Peinlich wäre es, wenn die Mehrheit der CDU-Mitglieder gegen die Offenhaltung von Tegel sein sollte."
Und das sollte Dir doch zeigen, dass ich das nicht kritiklos sehe.

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Der neue Hauptstadtvertrag zwischen dem Land Berlin und dem Bund sieht einige Grundstückstausche vor.

So wird das Areal des Flughafens Tegel vom Bund auf das Land Berlin überschrieben.

Man könnte den Deal als endgültige Absage an zukünftige Planspiele in puncto TXL Weiterbetrieb deuten.

Denn der Bund verabschiedet sich damit von dem theoretischen Interesse an einem Regierungsterminal auf dem TXL.

Das Land Berlin wird mit den neuen Eigentumsverhältnissen in seinen Vorhaben das Gebiet zu bebauen gestärkt.

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@Käptn_Adler Ist das eine absichtliche Falschinformation? Nur der Wunsch, Verwirrung zu stiften? Leseschwäche? Es kann doch nicht so schwer sein, zu respektieren, dass sich ausreichend Berliner dafür interessieren, die Entscheidungen zum Standort Tegel zu überdenken und die diversen Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Mit bullshitting schadet man sich nur, weil man nicht ernst genommen wird. 

Im Artikel steht: "[...] der vereinbarte Grundstückstausch [...] Berlin erhält vom Bund dessen Flächen am Flughafen Tegel. So kann das Land dort nach Einstellung des Flugbetriebs die Entwicklung des geplanten Forschungs- und Industrieparks aus einer Hand voran treiben.

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vor 55 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

 dass sich ausreichend Berliner dafür interessieren, die Entscheidungen zum Standort Tegel zu überdenken und die diversen Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen.

Die Masse hat gar kein Wissens-Instrumentarium um sinnvoll über den TXL bzw. dessen Schließung zu entscheiden. 

Die große Mehrheit der Pro Tegel Fraktion wird stark von ihrem Ärger über das BER Desaster gelenkt sein und der daraus abgeleiteten Hoffnung dass der in der Vergangenheit gewohnt zuverlässige arbeitende TXL etwas Kontinuität verschafft.

Die "Masse" wird sich immer tendenziell für die Gewohnheit entscheiden und eher selten für "Zukunftsperspektiven".

bearbeitet von Käptn_Adler

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vor 50 Minuten schrieb no-hoper:

In SXF ist Feuer ausgebrochen. Ziemlich viel schwarzer Rauch steigt auf,keine Flugbewegungen mehr.

Grund ist wohl eine brennende Imbissbude:

 

Die Abfertigung in Terminals A + B ist aber weiterhin unterbrochen.

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vor einer Stunde schrieb locodtm:

Grund ist wohl eine brennende Imbissbude:

Ein Sinnbild für die Berliner Flughaefen: billig und ranzig

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vor 55 Minuten schrieb Selcuk:

Ein Sinnbild für die Berliner Flughaefen: billig und ranzig

Da spricht der Neid aus dir.

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vor 2 Stunden schrieb Selcuk:

Ein Sinnbild für die Berliner Flughaefen: billig und ranzig

Aber der Rauchabzug funktioniert! 

bearbeitet von wozzo

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vor 37 Minuten schrieb aaspere:

Wenn man den Berlinern – nicht die hellsten Kerzen am Leuchter – erklärt, was das alles kosten wird, dann überlegen sie es sich wieder. Es sei denn Bayern, Hessen und Co. möchten ihre Beiträge zum Länderfinanzausgleich erhöhen. Dat würde dann Bolle wieder köstlich amüsieren.

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vor 42 Minuten schrieb wozzo:

Wenn man den Berlinern – nicht die hellsten Kerzen am Leuchter – erklärt, was das alles kosten wird, dann überlegen sie es sich wieder. Es sei denn Bayern, Hessen und Co. möchten ihre Beiträge zum Länderfinanzausgleich erhöhen. Dat würde dann Bolle wieder köstlich amüsieren.

Leider ist vielen Berlinern völlig Schnuppe, was das wieder kosten wird. Man ist ja gewohnt mit (vor allem fremden) Geld nur so ums sich zu schmeißen :D. Aber mal im Ernst, ich bin Berliner und brauche die Offenhaltung von TXL so sehr wie ein Krebsgeschwür. Leider sehen das sehr viele anders, erst recht weil BER ja scheinabr nie fertig wird und als Rache gegenüber der (Versager-) Politik des Senats!

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Leude,

die Umfrage Ergebnisse sind das Normalste von der Welt.

Man muss sich nur folgende Frage stellen: Was kann der Durchschnittsberliner von Themen wie Berliner Flughafenstandort, Von Passagierentwicklungen, von Flughafeninfrastruktur wissen ? Und hier ist der Handwerker oder die Angestellte gemeint, die nie in ihrem Leben eine Hochschule gesehen haben, 8 Stunden malochen und danach Zeit mit Familie oder Freunden verbringen. (Und ab und zu mal Nachrichten hören)

Was können solche Leute wissen ? Antwort: Gar nix. Das einzige was sie wissen ist, dass Tegel funktioniert und der Zukunftsbau BER ein Desaster ist. Daraus wird gefolgert, dass es besser ist TXL offenzuhalten. So einfach ist die Rechnung des Normalbürgers.

Wenn schon in einem Luftfahrtsforum wie airliners nur die Hälfte der Teilnehmer die wichtigsten Details kennen die zur Notwendigkeit TXL zu schließen gereichen, wie soll dann Mustafa und Mandy ausm Kiez darüber denken ?

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vor 14 Minuten schrieb Käptn_Adler:

Leude,

die Umfrage Ergebnisse sind das Normalste von der Welt.

Man muss sich nur folgende Frage stellen: Was kann der Durchschnittsberliner von Themen wie Berliner Flughafenstandort, Von Passagierentwicklungen, von Flughafeninfrastruktur wissen ? Und hier ist der Handwerker oder die Angestellte gemeint, die nie in ihrem Leben eine Hochschule gesehen haben, 8 Stunden malochen und danach Zeit mit Familie oder Freunden verbringen. (Und ab und zu mal Nachrichten hören)

Was können solche Leute wissen ? Antwort: Gar nix. Das einzige was sie wissen ist, dass Tegel funktioniert und der Zukunftsbau BER ein Desaster ist. Daraus wird gefolgert, dass es besser ist TXL offenzuhalten. So einfach ist die Rechnung des Normalbürgers.

Wenn schon in einem Luftfahrtsforum wie airliners nur die Hälfte der Teilnehmer die wichtigsten Details kennen die zur Notwendigkeit TXL zu schließen gereichen, wie soll dann Mustafa und Mandy ausm Kiez darüber denken ?

Dein Beitrag ist aber überhaupt nicht vollgestopft mit Vorurteilen gegenüber "Normalbürgern". Mit dem Argument kannst du ja gleich die Demokratie im Allgemeinen abschaffen. 

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Sowas ähnliches dachte ich auch. Und was sagt unser Ausbund an Arroganz, wenn die, die er meint sowieso nicht an der Abstimmung teilnehmen, weil sie auch nicht zur Bundestagswahl gehen?

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