Patrick W

Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

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vor 5 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Wolfgang Clement, Margarete Haaase, Alex Ahrendt, Hans-Henning Romberg sind Die vier Reiter der Apokaplypse Mitglieder einer Expertenkommission, die die FDP einsetzen will, um den Weiterbetrieb TXL prüfen und vorbereiten soll, berichtet das Handelsblatt (über Spiegel-Online).

Ja und? Eine oppositionelle Splitterpartei engagiert einen Ex-SPD-Wirtschaftsminister, der auch schon Wahlkampf gegen die eigene Partei gemacht hat. Damals übrigens weil Andrea Ypsilanti in Hessen weder neue Atom- noch Kohlekraftwerke bauen wollte und dazu auch mit den Linken koaliert hätte. Beim bundesweiten Atomausstieg der Klimakanzlerin gab's dann aber keine Deindustrialisierungswarnung von Wolfgang Clement mehr. Was hat das alles mit den Berliner Flughäfen zu tun? Ist ja nicht so, als käme diese Kommission tatsächlich irgendwann mal in die Verlegenheit, irgendwas vorbereiten zu müssen, das dann auch umgesetzt wird.

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Gudi, was ist denn Deine Lösung eigenltich? Was soll wer wann machen? Wenn wir jetzt noch Atom, Kohle und Splitterparteien dazu nehmen, dann macht Dein heißgelieber BER nie auf....

Und zu der Frage aus Bremen, wie soll man denn TXL, SXF und BER nicht im Kontext disktieren? Wie soll man das trennen? Das gehört doch alles sowieso zusammen.

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Die ultimative Lösung für alle Tätigkeiten welche die FDP entfaltet, lautet natürlich ignorieren. In der Opposition gibt es keinen Weiterbetrieb von Tegel vorzubereiten. Genauso gut könnten wir mit dem Zoo den Einsatz von Drachen für den Pendelverkehr von Berlin nach Westeros diskutieren. Lässt uns einen unverbindlichen Volksentscheid daraus machen, wer ist dafür?

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Meine Frage bezog sich auf Tegel, deshalb stand die auch im Tegel-Thread. Jetzt ist sie in den BER-Thread verschoben worden.

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vor 3 Stunden schrieb Nosig:

Meine Frage bezog sich auf Tegel, deshalb stand die auch im Tegel-Thread. Jetzt ist sie in den BER-Thread verschoben worden.

Niemand hindert Dich daran, Deine Frage hier nochmal zu stellen (ohne die Aussage zum BER-Eröffnungsjahr). Sie wurde ja auch im BER-Thread nicht beantwortet.

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Sollte der Volksentscheid pro Tegel ausfallen, plädiere ich für folgende Kompromisslösung: 

1. BER: Die Bauarbeiten werden gestoppt. In das Hauptgebäude zieht die Beuth-Schule ein, auf dem Vorfeld können Gewerbeparks und Wohnungen entstehen. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll auch Schönefeld dichtmachen.

2. Tegel: Innerhalb von zehn Jahren soll die Kapazität auf 75 Mio. PAXe erhöht werden. Dazu wird TXL zunächst planfestgestellt, mehrere Tausend Häuser in der Einflugsschneise werden abgerissen. Auf der Fläche des Terminal C entsteht ein  neues Terminal, ähnlich dem Hauptterminal - nur in modern und mit überdachtem Innenbereich. Daran entstehen 14 Fluggastbrücken und sechs Bus-Boarding-Gates. In Verlängerung dieses Terminals entsteht eine weitere Halle, in Spiegelung zur Nebel-Halle mit weiteren fünf Fluggastbrücken und vier Bus-Boarding-Gates. Kapazität des neuen Terminals: 15 Mio PAXe. Airlines in diesem Terminal: Kurz- und Mittelstreckenflüge von Skyteam und Oneworld.

Sobald dieses Terminal fertig ist, wird das alte Hauptterminal entkernt, komplett modernisiert und zu einem LCC-Terminal für Ryanair und Co. umgebaut. Fluggastbrücken werden entfernt, es entstehen im Hauptterminal 14 Walk-Boarding und sechs-Busboarding-Gates. Die Nebelhalle wird weggerissen, hier entstehen 5 weitere Walk-Boarding und vier Bus-Boarding-Gates. Kapazität dieses Terminals: 20 Mio. PAXe.

Innerhalb von zehn Jahren entsteht auf der anderen Seite der Runways ein neues Großterminal. Es wird eine große Haupthalle, ähnlich T5 in Heathrow mit 15 Single-Fluggastbrücken und einem vorgelagerten Satelliten mit 30 Single-Fluggastbrücken auf der einen und 30 Doppel- bzw. Dreifachfluggastbrücken auf der anderen Seite geben. Der Satellit wird über einen unterirdischen Peoplemover an die Check-In-Halle angeschlossen. Das Terminal ist für 40 Mio. PAXe ausgelegt und ist für die Abfertigung sämtlicher Langstreckenflüge, sowie aller Star-Alliance-Flüge gedacht.

Hinter diesem Terminal entsteht eine dritte Piste mit 4000 Metern Länge, die unabhängig zu den anderen Runways genutzt werden kann. Das Hauptgebäude des Großterminals wird an die Autobahn angeschlossen.

3. Nahverkehr: Die U6 bekommt hinter Seestraße eine Abzweigung und bekommt eine Station am One-World-Terminal und endet am neuen Großterminal. Die U5 wird über HBF hinaus verlängert, bekommt eine Station am LCC-Terminal, eine am Großterminal und endet an der Scharnweberstraße. Von der Berliner Ringbahn wird ein Tunnel zum Großterminal gebaut, sodass auch S- und Regionalbahnen fahren.

Gesamtkosten: Zehn Milliarden Euro. 

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Das ideale Szenario nachdem die FDP die Berliner Bürger erfolgreich beschissen hat, also der Volksentscheid pro Tegel ausgegangen ist, wäre folgendermaßen:

Der RRG Senat prüft gewissenhaft ca. 6 Monate das Begehren und befragt dann den BER-Miteigentümer Brandenburg.

Brandenburg sagt Nein zur TXL-Offenhaltung, weil das gegen den Konsensbeschluss verstoßen würde und alles bleibt so wie geplant.

bearbeitet von Käptn_Adler

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Was ideal ist, hängt von der Perspektive ab. Aus Sicht der FDP darf man hoffen, dass der Volksentscheid nebenbei auch FDP-Wähler für die zeitgleich stattfindende Bundestagswahl mobilisiert und Christian Lindner zum neuen Bundesverkehrsminister einer Schwarz-Gelben Koalition ernannt wird. Als solcher darf er versuchen Angela Merkel davon zu überzeugen, dass der Bundesanteil von 26% an der Tegeler Sanierungsmilliarde zzgl. Schallschutzkosten kein rausgeschmissenes Geld ist. Idealerweise stellt ihm die Presse dann keine allzu peinlichen Fragen.

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Am 9.8.2017 um 17:05 schrieb BERport:

Hinter diesem Terminal entsteht eine dritte Piste mit 4000 Metern Länge, die unabhängig zu den anderen Runways genutzt werden kann.

Der Tegler See wird demnach auch "abgerissen"? Ich halte deinen Beitrag für bewusst überspitzt und nicht ganz ernst gemeint. Dass TXL bei einer Offenhaltung modernisiert bzw. in irgendeiner Form ggf. auch ausgebaut werden muss und dass das Geld kosten wird, nun ja, darüber sollte Konsens bestehen.

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Wieso denn so klein gedacht. Bei den heutigen Planungszeiten für Projekte, sollte man halt etwas größer planen. Und da man aus den Problemen mit dem BER gelernt hat, baut man gleich etwas größer in Tegel. Abfertigungskapazität minimum 200 Millionen mit 10 Landebahnen ähnlich wie Dubai World oder auch der neue Istanbuler Flughafen geplant sind / waren. Um den Platz dafür zu bekommen reißt man halb Berlin ab. Ist doch nicht so wild. Aber Moment, wer soll denn dann noch nach Tegel fliegen? Kein Problem bekommt Air Berlin schon hin, die mit den wunderbaren Rahmenbedingungen des Flughafens (24 Stunden-Betrieb) ihr Drehkreuz wieder nach Berlin verlagern. Und nun ja an anderen Orten klappt es ja auch riesige Flughäfen zu betreiben, die fast nur von Umsteigern leben. ;)

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Weder diese offenbar verhöhnend gemeinten Übertreibungen noch die Wadenbeißereien aus der lokalen Berliner Parteienlandschaft werden der Sache gerecht. Tegel muss irgendwie ausgebaut werden, da BER ja einfach nicht fertig wird.

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vor 1 Stunde schrieb Nosig:

Tegel muss irgendwie ausgebaut werden, da BER ja einfach nicht fertig wird.

Da der BER ja deiner Meinung nach gar nicht fertig wird, müßten logischerweise die Bauarbeiten dort umgehend eingestellt werden.

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vor 2 Stunden schrieb Nosig:

Weder diese offenbar verhöhnend gemeinten Übertreibungen noch die Wadenbeißereien aus der lokalen Berliner Parteienlandschaft werden der Sache gerecht. Tegel muss irgendwie ausgebaut werden, da BER ja einfach nicht fertig wird.

Das Argument ist nicht stichhaltig. Wenn BER "einfach nicht fertig wird", wieso sollte dann ein Ausbau von TXL jemals fertig werden?

Ansonsten schlägt die AfD in Berlin jetzt einen Sonderausschuss zum Flughafen Tegel vor.

http://www.focus.de/regional/berlin/luftverkehr-fdp-setzt-tegel-expertenkommission-mit-clement-ein_id_7450038.html

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Da der BER ja deiner Meinung nach gar nicht fertig wird, müßten logischerweise die Bauarbeiten dort umgehend eingestellt werden.

Bitte leg mir keine Worte in den Mund, die ich nicht gesagt habe. Bisher wird er nicht fertig und absehbar ist die Fertigstellung auch nicht. Also muss man JETZT darüber nachdenken, wie denn das Aufkommen sonst bewältigt werden kann. Da Tegel der einzige leistungsfähige Airport ist, muss man dann halt den ertüchtigen und nochmal modernisieren. Nicht alles auf dem letzten Loch pfeifen lassen und "auf Verschleiß fahren", wie bisher. Ich plädiere nur für ein bisschen Mitdenken.

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vor 30 Minuten schrieb Nosig:

Bitte leg mir keine Worte in den Mund, die ich nicht gesagt habe. Bisher wird er nicht fertig und absehbar ist die Fertigstellung auch nicht. Also muss man JETZT darüber nachdenken, wie denn das Aufkommen sonst bewältigt werden kann. Da Tegel der einzige leistungsfähige Airport ist, muss man dann halt den ertüchtigen und nochmal modernisieren. Nicht alles auf dem letzten Loch pfeifen lassen und "auf Verschleiß fahren", wie bisher. Ich plädiere nur für ein bisschen Mitdenken.

Deine Worte sind "da der BER einfach nicht fertig wird" und da muss man gar nichts in den Mund legen. Dass ständige Verzögerungen mehr als ärgerlich sind, ist ja keine Frage, aber dass man deswegen gleich das ganze Flughafenkonzept der Hauptstadt über Bord wirft, erschließt sich mir nicht.

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Mal ohne Emotionen, wo genau ist denn das Konzept? Als Außenstehender ohne jede Berliner Lokaleinfärbung gewinnt man immer rmehr den Eindruck, es gibt gar keins. Fakt ist, Tegel und Schönefeld werden auf Verschleiss gefahren. Kann man gut finden oder nicht, ist halt so. Der neue, damals sogar schicke und groß 'genuge' Flughafen BER wird seit JAHREN nicht fertig. Da wird verbessert, und nachgebaut, und wenn der Rauch nach oben zieht wie er soll, dann sind die Türen Mist und demnächst findet man das nächste. Und die Gepäckanlage muss geölt und eingeschaltet werden, die S-Bahnen fahren als Geisterzüge hin und her. Wahrscheinlich werden auch die Bäumchen an den Straßen regelmäßig gegossen.... Wir wissen, dieses Jahr wird nicht eröffnet und nächstes Jahr auch nicht. Kein verantwortlicher Politiker nimmt BER mehr als eigene Sache an, aber alle anderen Vorschläge werden verteufelt.

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Das ursprüngliche Zielkonzept (ab ca. 1990) war ein Single-Airport für die Stadt und ein Terminal (plus Nord- und Südflugsteige am Hauptterminal und zwei Satelliten). Im Prinzip ist das auch noch das Konzept, auf Flughafenebene wird an einem Masterplan gearbeitet. Eventuell führt der Volksentscheid dazu, dass das Landeskonzept umgestellt wird.

Das Problem ist halt, das seit den ersten Verzögerungen - zunächst am Anfang des Jahrtausends, dann ab 2010 auf Sicht geflogen wird.

Ein weiteres Problem ist, dass tendenziell zu klein geplant wurde - aus politischen Gründen.

bearbeitet von OliverWendellHolmesJr

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vor 5 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das Problem ist halt, das seit den ersten Verzögerungen - zunächst am Anfang des Jahrtausends, dann ab 2010 auf Sicht geflogen wird.

Klar wird auf Sicht geflogen, da die verantwortlichen Politiker aller Anteilshalter der Berliner Flughäfen nur in Intervallen denken und nicht langfristig, siehe Müller der vor kurzem noch meinte der Volksentscheid würde nichts ändern und nicht mal eine Woche danach, dass er den Entscheid auf jeden Fall ernst nehmen wird.

Genau diese Haltung ist jetzt eines der Probleme was die FBB hat, nämlich dass möglichst billige Verträge mit den Baufirmen ausgehandelt wurde, wo nicht mal drin steht bis wann die Arbeiten eigentlich abgeschlossen werden müssen. Und wie man so hört wollen dies manche Unternehmen auch überhaupt nicht, wenn z.B. Caverion sich weigert verbindliche Termine zu nennen bzw. einen Termin wann die Arbeiten fertig sind festzuschreiben.

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Es ist immer wieder schockierend hier, in einem Flugverkehr Forum, über den geringen Wissensstand einiger Teilnehme bezüglich der Berliner Flughäfen lesen zu müssen. Genauer: Die Ahnungslosigkeit hier über die Funktion eines Flughafens im Zusammenspiel von Wirtschaft, Städtebau und Metropole ist frappierend. Es wirkt so als wenn alle Entwicklungsstadien, die der BER in den letzten 20 Jahren durchlaufen hat permanent vergessen werden. Der Thread liest sich wie ein Anfänger Forum, dessen Teilnehmer ein paar Infos aus der aktuellen Boulevardpresse aufgeschnappt haben.

1. Konsens in Berlin, Brandenburg und dem Bund seit etwa 20 Jahren ist, dass ein Single Airport in Schönefeld entstehen soll. Die Beschlusslage ist über alle Regierungswechsel stabil und deshalb nicht parteipolitisch dominiert. Es handelt sich um eine langfristig angelegte strategische Infrastrukturentscheidung für die Metropolregion Berlin-Brandenburg.

2. Konsens in Berlin, Brandenburg und dem Bund ist seit mehr als 15 Jahren, dass TXL schließt sobald BER in Betrieb geht. Die Gründe dafür sind betriebswirtschaftlicher, juristischer, sicherheitspolitischer und standortpolitischer Natur. 

3. Der BER ist seit spätestens 2005 als Midfield Airport konzipiert und kann (ohne SXF) mit Satelliten Anbauten von anfänglich 25 Mio Pax auf mindestens ca. 40 Mio Pax ausgebaut werden. Die Zahlen sind ohne Einberechnung von Überlastkapazitäten zu sehen. Beispiel: TXL läuft heute auf ca. 175% Überlast. 

Die gesamte "Tegel"-Debatte ist nur eine weitere Ableitung des BER-Baustellen Desasters und wäre bei Fertigstellung im Jahr 2012 nie aufgekommen.

 

bearbeitet von Käptn_Adler

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vor 2 Stunden schrieb Nosig:

Nicht alles auf dem letzten Loch pfeifen lassen und "auf Verschleiß fahren", wie bisher. Ich plädiere nur für ein bisschen Mitdenken.

Ohne jetzt im Netz gesucht zu haben, schätze ich mal, dass man deswegen derzeit mit TXL ordentlich Geld verdient.

...NCC1701

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Post Hoc Ergo Propter Hoc

Um eins klarzustellen, jeder der behauptet, es würde ein Flughafenkonzept geben, das alleine auf betriebs-, volkswirtschaftlicher und juristischer Basis geben, in dem tagespolitische Interessen maximal zweitrangig oder unbedeutender waren lügt oder betätigt sich als Bullshit-Bingo-Artist.

Für das Baustellen-Desaster gilt das gleiche, es ist, genau wie die jetzt wieder lauter werdene Standort-Debatte: Es sind Auswirkungen, nicht Ursachen, der um den Flughafen herrschenden Politik-Kultur.

Das Flughafenkonzept als politisches Konzept kann jederzeit geändert werden. Jeder der etwas anderes behauptet hat ernste Probleme beim Verständnis repräsentativer Demokratie. [Wenn man im Beitrittsgebiet politisch ausgebildet wurde ist es entschuldbar.]

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vor einer Stunde schrieb Käptn_Adler:

Konsens in Berlin, Brandenburg und dem Bund ist seit mehr als 15 Jahren, dass TXL schließt sobald BER in Betrieb geht. Die

So schnell kann man es zusammenfassen, BER ist nicht in Betrieb. Es gibt keine Fertigstellung 2012 und FÜNF Jahre später (da bauen andere Länder ganze Flughäfen neu oder selbst in MUC soll die ein oder andere Baustelle fertig und in Betrrieb genommen worden sein) wird man ja wohl langsam mal zu diskutieren anfangen dürfen.

"Konsense" und Gesetze kann man übrigens ändern und das ist auch gut so, liebe Genossinnen und Genossen;-)

Und da die Spanne bis zur Eröffnung einer flachgelegten Acht gleicht, was ist Deine Lösung bis dahin? Dieses ganze Planerische und seit 20 Jahren Konsens und Metropole und anderen Usern irgendein (Fach)-Interesse und Wissen absprechen, lenkt doch nur davon ab, dass es keinen Flughafen BER gibt. Es ist eine Bauruine, an der sich mangels politischem Interesse vor allem die Berater und Baufirmen mit ihren teils unterirdischen Leistungen dumm und doof verdienen. Niemand, aber auch wirklich niemand hat ein Interesse daran, dass diese Geld-, Posten- und Beraterwerdenbenötigtstelle versiegt. Außer die dummen Flugkunden und Fluggesellschaften, die sich von Behelf zu Behelf hangeln müssen.

Und selbstverständlich ist es ein Politikum und Parteipolitik. Müller will einfach nur Bürgermeister bleiben und lässt sich auf nichts festnageln, für die Grünen ist alles außer Fahrrad und Straßenbahn böse und wird nicht vorangetrieben und die Linken haben wohl mit ihrer Klientel andere Prioritäen als einen Kapitalistengroßflughafen zu promoten.

Und ich hoffe, die Gewinne von Tegel muss die FBB ins Moloch BER stecken!

bearbeitet von medion

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