Patrick W

Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

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ja die Lärm- und Dreckschleuder 744... Das sollte für ganz Berlin verboten werden o.O

Der Jumbo kommt nur ausnahmsweise und nur "tagsüber", aber Hauptsache die BI kann wieder was in die Gegend plärren...

bearbeitet von medion

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Am 30.10.2017 um 07:59 schrieb HAJ-09L:

Die ÜBerschrift der BZ gefällt mir:

Zitat

Die Pleite-Flieger stehen jetzt auf dem Pleite-Flughafen

Wie gut, dass der BER noch immer nicht in Betreib ist und man so viele schöne Abstellflächen hat.

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vor 18 Minuten schrieb Nosig:

Also ist "das sterbende" Tegel auch im Routinebetrieb Jumbo-fähig. Nicht schlecht.

Naja, Jumbo-fähig ist sehr wohlwollend ausgedrückt. Man macht es eben irgendwie möglich, nicht zuletzt weil durch AB ja doch einige Kapazitäten frei werden. In verkehrsstarken Monaten wie Juni oder September wäre das wohl kaum möglich, und wahrscheinlich auch nicht im November nächsten Jahres, wenn EW, U2 etc. das jetzt weggefallene Volumen wieder kompensiert haben.

Aber klar, dass das für dich wieder ein willkommenes Argument für eine endlose Offenhaltung ist. Wenn morgen ein EK A380 notlandet und man das in TXL irgendwie gewuppt kriegt, dann bescheinigst du TXL wahrscheinlich auch A380-Fähigkeit.

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Keineswegs. Aber das hier übliche Totsagen Tegels wird ständig durch die Realität widerlegt. Der Glaubenskrieg ist mir aber egal, ich sehe praktisch nur keine Alternative zum Weiterbetrieb. Das hätte bei einem besser und erweiterbarer gebauten BER anders aussehen können. Nun ist die ganze One-Roof-Single-Airport-Religion hinfällig.

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vor 26 Minuten schrieb Nosig:

Das hätte bei einem besser und erweiterbarer gebauten BER anders aussehen können. Nun ist die ganze One-Roof-Single-Airport-Religion hinfällig.

BER soll in fünf Etappen ausgebaut werden (Tagesspiegel August 2017)

Zitat

Im Jahr 2040 sollen dann bis zu 58 Millionen Passagieream BER starten oder landen können. Die Gesamtkosten für den Ausbau sind mit 2,3 Milliarden Euro veranschlagt.

 

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Tegel befindet sich sicherlich gerade in einer sehr besonderen Ausnahmesituation, vor lauter Aufregung sind die 340er aus München ganz vergessen worden O.o

Von Single Roof haben sich doch auch schon die BER-Hardcore-Fans mit SXF-Terminal weiternutzen und Terminal 2 von BER bauen verabschiedet.

Es bleibt also spannend. Anstatt sich mal über ein Jumbos zu freuen (Berlin will doch immer Langstrecke, okay, zumindest der Flugzeugtyp stimmt schon mal), veranstalten Bürgerinitiativen (obwohl alles in der aktuellen Gesetzeslage stattfindet) und taz (Lufthansa verstaatlichen) einen Affentanz.

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vor 7 Minuten schrieb medion:

Anstatt sich mal über ein Jumbos zu freuen (Berlin will doch immer Langstrecke, okay, zumindest der Flugzeugtyp stimmt schon mal), veranstalten Bürgerinitiativen (obwohl alles in der aktuellen Gesetzeslage stattfindet) und taz (Lufthansa verstaatlichen) einen Affentanz.

...den ähnlich geartete "Organisationen" auch an anderen Standorten veranstalten und an dem der Flughafen ausnahmsweise mal nicht Schuld ist. Oder im Falle Berlins doch, weil sowieso und immer und überhaupt? 

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Ich glaube, zumindest die taz ist deutschlandweit einzigartig;-)

Nö, nicht sowieso und immer und überhaupt, aber in Berlin sind immer die anderen schuld und dabei sind die Probleme mehr oder weniger hausgemacht (wer das letztlich bezahlt oder ob es noch einen Länderfinanzausgleich gibt oder nicht und ob Bayern da früher ein paar Mio bekommen hat oder wie auch immer geht mir am Popo vorbei, das ist überhaupt nicht das Thema). Viel schlimmer und damit:

Zurück zum Thema, der regierende Bürgermeister von Berlin (gibt es den überhaupt noch???) könnte doch mal ein Bekenntnis zum zukünftigen, baldigen und alleinigen Flughafen BER ablegen. Tut er aber nicht, weil er weiß, er kann nur verlieren. Das Ding ist nicht eröffenbar, es versorgt hunderte von Menschen mit Posten und Aufträgen, die eigene Wählerschaft (nehmen wir RRG zusammen) hat ganz andere Prioritäten als einen Großflughafen zu forcieren. Und hauptsächlich deshalb geht es nicht voran.

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vor 18 Stunden schrieb Nosig:

Keineswegs. Aber das hier übliche Totsagen Tegels wird ständig durch die Realität widerlegt. Der Glaubenskrieg ist mir aber egal, ich sehe praktisch nur keine Alternative zum Weiterbetrieb. Das hätte bei einem besser und erweiterbarer gebauten BER anders aussehen können. Nun ist die ganze One-Roof-Single-Airport-Religion hinfällig.

Das Totsagen wird nicht durch die Realität widerlegt. Die Schliessung wird nur duch die Unfähigkeit zur Fertigstellung des BER verschleppt.

Wenn Du keine Alternativen siehst, muss das nicht zwangsläufig heißen, dass es keine gibt. Eventuell liegt es nur an deiner Sicht(weise).

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Und was möchtest Du jetzt damit sagen? WO fliegst Du künftig, wenn BER nicht öffnen kann und dann zu klein ist?

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vor 5 Minuten schrieb Nosig:

Und was möchtest Du jetzt damit sagen? WO fliegst Du künftig, wenn BER nicht öffnen kann und dann zu klein ist?

Auch wenn ich nicht angesprochen war: solange BER nicht offen ist, fliegt man von TXL und SXF; wenn er offen ist, fliegt man von BER inkl. der jetzigen SXF-Terminals. So weit, so altbekannt. Worauf zielte jetzt gleich die Frage ab?

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vor 45 Minuten schrieb Nosig:

Du warst nicht gefragt, wie unschwer zu erkennen ist.

Das hatte ich in meiner Antwort gewürdigt. Aber ich gehe davon aus, dass @mautaler auch keine anderen Optionen hat, wenn er ab/nach Berlin fliegen möchte.

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Spannend wird es sowieso erst am 01.01.2020 (ups gar nicht mehr so lange hin), ob dann Tegel schließen muss, man hunderte Millionen für den Lärmschutz in der Einflugschneise ausschüttet (pro forma, der echte Einbau von Maßnahmen wäre ob der Schließung irgendwann ja Quatsch) oder ob dann doch im Schnelldurchgang ein weiteres Übergangsgesetz den Weg durch den Senat schafft.....

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vor 2 Stunden schrieb medion:

Spannend wird es sowieso erst am 01.01.2020 (ups gar nicht mehr so lange hin), ob dann Tegel schließen muss, man hunderte Millionen für den Lärmschutz in der Einflugschneise ausschüttet (pro forma, der echte Einbau von Maßnahmen wäre ob der Schließung irgendwann ja Quatsch) oder ob dann doch im Schnelldurchgang ein weiteres Übergangsgesetz den Weg durch den Senat schafft.....

Öhhm, vielleicht überlese ich hier die Ironie, aber das "FluLärmG" ist Bundesrecht. Die Festlegung des Lärmschutzbereichs erfolgt auf Landesebene. 

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vor 5 Stunden schrieb medion:

ob dann Tegel schließen muss, man hunderte Millionen für den Lärmschutz in der Einflugschneise ausschüttet

Schliessen nicht, das Lärmschutzgesetz kann nicht die Betriebspflicht des Flughafens aufheben. Sie könnte aber eingeschränkt werden, wenn jemand gegen den Weiterbetrieb klagt. Wie man die Einschränkung begründen will, ist mir nicht klar. In einem Gutachten wird die Einschränkung als Risiko genannt.

Die Übergangsfrist per Gesetz zu ändern ist aus zwei Grunden grenzwertig. Zum einen kann man es als eine rückwirkende Gesetzesänderung verstehen. Und es wäre ein Einzelfallgesetz. Beides ist in Deutschland nicht gestattet.

Entschädigungszahlungen wären daher wohl die beste Maßnahme.

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6 hours ago, HAJ-09L said:

Öhhm, vielleicht überlese ich hier die Ironie, aber das "FluLärmG" ist Bundesrecht. Die Festlegung des Lärmschutzbereichs erfolgt auf Landesebene. 

Nein, keine Ironie. Mich treibt da echt die "Sorge" an. Ich bin jetzt persönlich nicht betroffen, Berlin liegt so gar nicht auf und in meinem Reisefokus, aber dieser Stillstand oder man könnte es gar Lähmung nennen, muss ja irgendwie und auch sehr bald irgendwie aufgelöst werden. Und außer ein paar GroßBERlinisten hat daran offenbar so gar keiner einen Hauch Interesse.

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vor 9 Stunden schrieb Nosig:

Er sieht ja "Alternativen", da wird es interessant.

Wenn TXL bis zur Öffnung von BER ausreicht, reicht auch BER nach der Schliessung von TXL. 

Auch wenn dieser Zeitpunkt es erst in 25 Jahren sein sollte.

bearbeitet von mautaler

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@medion

Ich meinte den Passus mit dem "Übergangsgesetz" - mir fehlt einfach die Vorstellungskraft, dass der Gesetzgeber eine "Lex TXL 2.0" verabschiedet. Und der Senat selbst steht mit seiner Entscheidungskompetenz nur am Ende der juristischen Nahrungskette.

Teuer wird es allemal...

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Am 2.11.2017 um 14:36 schrieb medion:

 

Es bleibt also spannend. Anstatt sich mal über ein Jumbos zu freuen (Berlin will doch immer Langstrecke, okay, zumindest der Flugzeugtyp stimmt schon mal), veranstalten Bürgerinitiativen (obwohl alles in der aktuellen Gesetzeslage stattfindet) und taz (Lufthansa verstaatlichen) einen Affentanz.

Das liegt wohl an einer Art fehlendem Lokalpatriotismus, nicht wenige Berliner und Zugezogene finden Berlin schlicht peinlich. Eigentlich will man nur Weg, aber viele Dinge die man sich als Stadt nicht leisten kann machen bequem.

Andererseits gibt es defakto kein Luftfahrtstandort Berlin/ Brandenburg mehr. Egal was da offizielle Stellen propagieren. Und mit wenig Luftfahrtstandort gibt es wenig Beschäftige die mit Luftfahrt zu tun haben, damit wenig Rückhalt in der Bevölkerung. Um beim Thema zu bleiben, was gibt den der Luftfahrtstandort her? 2 Triebwerksbuden, etwas Forschung, Maintenance wird weniger, etwas Schulung, 2-3 kleine Nischenhersteller, die alle Jubeljahre in die Insolvenz und Restrukturierung stolpern. Solide ist das nicht. Ob es mit dem BER jemals anders wird? Zumindest sind jetzt nicht gerade auffällig große Bereiche für spätere MRO geplant. Im Gegenteil, man reißt die paar die man noch hat ab.

Berlin macht über 80% über Dienstleistungen, da stören Lärm und Dreck nur. Also bekämpfen, die HQ der großen Worldplayer nach Berlin, aber unter Bebauungshöhe 25 Meter. Am besten BMW und Co, mit 150 % Stellen und Sozialplan direkt im Vertrag. 

Und dann wäre da noch eine einzigartige Weltsicht von Arroganz und Ignoranz, gepaart mit dem stetigem Verlangen das andere Schuld sind und diese dann eben auch aushelfen sollen. Ob mit Geld oder Jobgarantie, egal. 

Übrigens war es Supergeil als der Jumbo von Obama und der Siegerflieger flogen. War ja was einzigartiges und gut für die Berliner Seele, der Siegerflieger über Berlin,und nur Berlin.

 

bearbeitet von wartungsfee

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Glückwunsch zu dieser düsteren Vorurteilssammlung. De facto wächst der Luftverkehr in Berlin, sogar viel mehr als erwartet. Deshalb kann man ja auf Tegel gerade nicht verzichten.

bearbeitet von Nosig

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Sich Dinge zu leisten, die man sich eigentlich nicht leisten kann und die Schuld immer bei anderen zu suchen, ist allerdings nichts Berlin-spezifisches.

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