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Aktuelles zum Flughafen BER

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vor 1 Stunde schrieb Käptn_Adler:

Nope es gibt ja noch nicht einmal den Ausschreibungsgewinner. Es sieht wohl so aus, dass der T1-E kein eigenständiger Terminal werden soll, wie noch vor einem Jahr angedacht. Sondern eine schlichte Verlängerung des vorhandenen Nordpiers.

Eventuell ist es auch einfach nur ein Kapazitätsproblem bei Planung/Bau/Ausführung/Überwachung: 

Sprich: vielleicht möchte man auch nur eine schnelle, zuverlässiger, "temporäre Lösung T1-E aus der Schublade" um kurzfristig die Abfertigungskapazitäten bereit zu stellen (bis 2025iger Jahre).

Wenn dann der Gesamtbetrieb rund läuft kann man sich Anfang der 2020iger Jahre mit der Planung/Bau eines "richtigen" Terminal Süd T1-Süd beschäftigen, welches vielleicht eine Kapa. von bis zu 20 Mio Pax zusätzlich bringt. Erst dann anschließend (2030) die Nordvariante abreißen/erneuern.  

Dann hätte man 2030 rum durchaus eine Kapa. von 40 Mio (Hauptterminal+T1-Süd) und kann den Ersatzbau T1-Nord-Neu (15-20 Mio Pax?) entsprechend dem tatsächlichen Bedarf und neuer Prognose anpassen. Dann sind wir Ende der 2030iger Jahre bei 60 Mio Pax - womit wir den Bedarf der Prognose 2040/55Mio mit einen Puffer von 5 Mio erfüllt hätten. 

 

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Gerade noch rechtzeitig!

Eine nicht näher definiertes Gesamtkunstwerk im Süden Berlin, irgendwie mit der Deutschen Einheit zusammenhängend, feiert heute seinen fünften Geburtstag.

Möge es nicht mehr viele geben.

bearbeitet von OliverWendellHolmesJr

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Am 24.5.2017 um 16:26 schrieb Stef1704:

Eventuell ist es auch einfach nur ein Kapazitätsproblem bei Planung/Bau/Ausführung/Überwachung: 

Sprich: vielleicht möchte man auch nur eine schnelle, zuverlässiger, "temporäre Lösung T1-E aus der Schublade" um kurzfristig die Abfertigungskapazitäten bereit zu stellen (bis 2025iger Jahre).

Wenn dann der Gesamtbetrieb rund läuft kann man sich Anfang der 2020iger Jahre mit der Planung/Bau eines "richtigen" Terminal Süd T1-Süd beschäftigen, welches vielleicht eine Kapa. von bis zu 20 Mio Pax zusätzlich bringt. Erst dann anschließend (2030) die Nordvariante abreißen/erneuern.  

Dann hätte man 2030 rum durchaus eine Kapa. von 40 Mio (Hauptterminal+T1-Süd) und kann den Ersatzbau T1-Nord-Neu (15-20 Mio Pax?) entsprechend dem tatsächlichen Bedarf und neuer Prognose anpassen. Dann sind wir Ende der 2030iger Jahre bei 60 Mio Pax - womit wir den Bedarf der Prognose 2040/55Mio mit einen Puffer von 5 Mio erfüllt hätten. 

 

Wie ?  Was ?

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Wenn aus dem Gesamtkunstwerk ein funktionsfähiger Flughafen wird, darf es noch älter werden. 

 

Am 24.5.2017 um 16:26 schrieb Stef1704:

Eventuell ist es auch einfach nur ein Kapazitätsproblem bei Planung/Bau/Ausführung/Überwachung:

Es gab eine Entwurfsplanung, darauf basierend eine Ausschreibung, die zurückgezogen wurde, weil sich drei oder weniger Interessen beworben haben, die die Anforderungen der FBB nicht erfüllt haben. 

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Hier wird ja von Zeit zu Zeit mal vorgeschlagen, man könnte ja bei Brandschutz und technischer Gebäudeausstattung abstriche machen und ein Gebäude, das zu 90% fertig gestellt ist, in Betrieb nehmen.

Der gestrige Brand des Greenfell Towers in London ist ein gutes Beispiel warum das eine kriminelle Idee ist.

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vor 10 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Hier wird ja von Zeit zu Zeit mal vorgeschlagen, man könnte ja bei Brandschutz und technischer Gebäudeausstattung abstriche machen und ein Gebäude, das zu 90% fertig gestellt ist, in Betrieb nehmen.

Der gestrige Brand des Greenfell Towers in London ist ein gutes Beispiel warum das eine kriminelle Idee ist.

Also grundsätzlich bin ich ein Freund und Bewunderer Ihrer sachlich fundierten und belegbaren Beiträge, aber dieser Vergleich ist doch etwas abwegig.

Die Tendenz in London geht zur Zeit in Richtung einer fehlerhaften, bzw. nicht mit der Feuerwehr abgestimmten Fassadendämmung, welche so im Hochhausbereich gar nicht hätte verwendet werden dürfen - die entsprechenden Untersuchungen wurden angestoßen.

Ein Gebäude was zu 90% fertig gestellt ist kann durchaus in Betrieb genommen und eröffnet werden, wenn - wie wir weiter oben auch festgestellt haben - es nicht sicherheitsrelevante Aspekte betrifft. Dies ist auch gängige Praxis bei öffentlichen Gebäuden. Der Berliner Hbf z.B. ist bis heute nicht fertig gestellt, sondern nur zu 95%: das Dach der Aussenbahnsteige fehlt noch immer, ist aber kein sicherheitsrelevanter Bestandteil.

Ferner haben wir oben auch festgestellt, dass die 90%-ige Fertigstellung des BER eben nicht zur Eröffnung reicht, da es eben genau diese Brandschutzpunkte (Türproblem, Entrauchung,Sprinkler im Hauptterminalgebäude) betrifft. 

Unabhängig davon wäre z.B. inzwischen eine Teileröffnung von Pier Nord und Süd, welche nunmehr ein eigenständiges und funktionierendes Brandschutzsystem aufweisen,  durchaus möglich, scheitert bekanntlich jedoch an mangelnden CheckIn, Siko, Gepäcksystemmöglichkeiten. Gleichzeitig sind nahezu alle anderen Logistikgebäude auf dem Flughafen Gelände aktiv und in Betrieb, z.B. Hangar, Wartung, Tower, Fracht, Energieversorgungssystem.  

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vor 1 Stunde schrieb Stef1704:

Also grundsätzlich bin ich ein Freund und Bewunderer Ihrer sachlich fundierten und belegbaren Beiträge, aber dieser Vergleich ist doch etwas abwegig.

Beim Stichwort "Berlin" brennen halt Sicherungen durch – auf beiden Seiten. Eines der Brandschutzprobleme des Airliners-Forum. 

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Könnte man nicht in Schönefeld-Alt einen Container für Check-In+ Siko errichten und die Leute mit Bussen zu Pier Süd und Nord zum Boarding kutschieren? 

bearbeitet von BERport

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vor 5 Minuten schrieb BERport:

Könnte man nicht in Schönefeld-Alt einen Container für Check-In+ Siko errichten und die Leute mit Bussen zu Pier Süd und Nord zum Check-In kutschieren? 

Selbst wenn ich mal wohlwollend unterstelle, dass das zweite "Check-in" Boarding heißen soll - was wäre damit gewonnen? BER-Terminalinfrastruktur in Betrieb nehmen um jeden Preis?

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vor 21 Minuten schrieb HLX73G:

Selbst wenn ich mal wohlwollend unterstelle, dass das zweite "Check-in" Boarding heißen soll - was wäre damit gewonnen? BER-Terminalinfrastruktur in Betrieb nehmen um jeden Preis?

Entlastung. Gangways. Modernere Infrastruktur.

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Langsam Freunde, langsam. OWH hatte nicht vorgeschlagen Abstriche zu machen und den BER in Betrieb zu nehmen. Im Gegenteil. Er hatte davor gewarnt mit Hinweis auf das, was in London passierte. Ich hab jetzt keine Lust, nachzuforschen, ob sein Hinweis, andere hier im Forum hätten diesen Vorschlag gemacht, stimmt. Ich bin aber nicht der Meinung, dass der Vergleich hinkt.

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Es kann schon sein, dass der Vergleich hinkt, da Berichte davon sprechen, dass das Material mit Wissen der Bauaufsicht in das Hochhaus verbaut wurde. Und den britischen Behörden war die Gefahr des Materials bekannt - in Deutschland darf es in Hochhäusern nicht verbaut werden, schreibt die FAZ. 

Allerdings, so ist mein Verständnis, wurden in den letzten Jahren (Jahrzehnten) die sowieso schon schächeren Standards im Vereinigten Köngireich weiter aufgeweicht. Absenken der Sicherheitsstandards war ein Versuch der Flughafen-Gesellschaft zwischen 2011 und 2013 die Eröffnung zu realisieren.

Die Gefahr bei Großschäden, wie einem Feuer, besteht ja darin, sich durch eine niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit blenden zu lassen. 

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Ich schreib es mal in den BER-Thread,auch wenn es um TXL geht:

JEDER,der für eine Offenhaltung von TXL ist,könnte-unabhängig von seinem Wohnsitz- dennoch was dafür tun.Mit der RICHTIGEN Stimme zur Bundestagswahl im September ! Denn,die FDP setzt sich auch mittels Wahlprogramm für die Offenhaltung ein :

Zitat aus einem FB -Post von einem FDP-Führungskader :

"Die Offenhaltung Tegels ist offiziell Bestandteil unseres Bundestagswahlprogramm und somit auch Teil von Koalitionsverhandlungen, sollte es dazu kommen"

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Am 19.6.2017 um 21:22 schrieb LunaT@hotmail.de:

"Die Offenhaltung Tegels ist offiziell Bestandteil unseres Bundestagswahlprogramm und somit auch Teil von Koalitionsverhandlungen, sollte es dazu kommen."

Ohne Worte!

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Als Gesellschafter kann die Bundesregierung natürlich versuchen, die Position der Mitgesellschafter Berlin und Brandenburg zu ändern. 

Eine CDU/FDP Regierung kann in einem Luftverkehrsplanungsgesetz Flughafenplanung und Flughafengenehmigung wieder in Bundesverantwortung überführen und für die Region Berlin/Brandenburg die Flughäfen TXL und BER festschreiben. 

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vor 18 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Eine CDU/FDP Regierung kann in einem Luftverkehrsplanungsgesetz Flughafenplanung und Flughafengenehmigung wieder in Bundesverantwortung überführen und für die Region Berlin/Brandenburg die Flughäfen TXL und BER festschreiben. 

Das müßte aber über ein Gesetzgebungsverfahren erfolgen. Und da würde der Bundesrat sicher nicht zustimmen.

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Der 2. Weltkrieg hat Berlin zerstört. Der Mauerbau hat die Stadt für Jahrzehnte isoliert.

Und jetzt plant die FDP (und möglicherweise die Berliner CDU) die dritte Vernichtung der Stadt.

Gott, bitte, lass Hirn regnen. Die Stadt ist schon genug gestraft durch den RRG Senat.

Wieso gibt es nicht wenigstens im vermeintlich konservativen Lager strategisch handelnde Leute ?

 

Wer Tegel offenhält könnte den BER auch gleich abreißen. Denn dann sind 20 Jahre Planung und Zielsetzung für den neuen Flughafenstandort in den Sand gesetzt.

bearbeitet von Käptn_Adler

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