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aaspere

Gericht untersagt Teil der airberlin/Etihad-Code-Share-Verbindungen

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Noch ist ja alles schwebend. Zunächst mal hat Etihad heute am Oberverwaltungsgericht Lüneburg

Beschwerde gegen den Beschluss des VG Braunschweig eingelegt.

 

Wenn das noch nicht reicht, können die Beteiligten voraussichtlich noch vor dem

Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ihre Argumente austauschen. 

bearbeitet von emdebo

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Danke für die Richtigstellung. Da war ich wohl etwas voreilig, als ich das bereits gestern gepostet habe, das mit der Beschwerde beim OVG. Hast Du dafür eine Quelle?

bearbeitet von aaspere

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Danke für den Link. Ich habe das Gefühl, das wird 'ne ganz heiße Kiste. Ist der deutsche Botschafter in Abu Dhabi schon einbestellt worden?

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Mal ein gewagtes Szenario :

Etihad zieht sich aus der AB zurück, AB geht pleite. Alitalia fliegt ab Berlin und Stuttgart nach Abu Dhabi unter EY Codeshare.

Wäre das ein Schlupfloch für ETIHAD? (und damit das Todesurteil für AB) Könnte Alitalia dafür Streckenrechte bekommen und wer genehmigt in dem Fall die Codeshares? Auch das LBA?

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Ich denke nicht,dass das geht. Die Krux dabei ist eben, dass EY seinen Code nur auf 4 Strecken zwischen Deutschland und AUH haben darf. Ob das das operated by AZ, EY oder AB ist, ist egal. Genau deshalb darf AB das ja nicht.

bearbeitet von d@ni!3l

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Wie ich schon geschrieben habe: Das wird 'ne heiße Kiste.

Hogan hat natürlich auch nicht ganz unrecht mit seinen Argumenten. Wenn Etihad nicht eingestiegen wär, gäb es heute AB nicht mehr.

Wenn ich Hogan wär, würde ich allerdings den Scheichs den Rat geben, die Verhandlungen zu einem neuen Luftverkehrsabkommen konstruktiver zu führen und damit die Kuh vom Eis zu schieben. Die Bundesregierung wird sich immer darauf berufen, daß die Justiz bei uns unabhängig ist.

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Naja, es gibt halt zwei Ebenen. Einmal die politische und die juristische. Die juristische wird ja mit der Berufung eh durchgeführt, die politische wird mit so einer Aussage angekurbelt. Hinter den Kulissen laufen wohl noch ganz andere Druckszenarien, u.A. soll wohl gerüchteweise ein grosser Auftrag für die Deutsche Bahn in den UAE auf dem Spiel stehen, ist ja schließlich auch Etihad (Rail).

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Naja, es gibt halt zwei Ebenen. Einmal die politische und die juristische. Die juristische wird ja mit der Berufung eh durchgeführt, die politische wird mit so einer Aussage angekurbelt. Hinter den Kulissen laufen wohl noch ganz andere Druckszenarien, u.A. soll wohl gerüchteweise ein grosser Auftrag für die Deutsche Bahn in den UAE auf dem Spiel stehen, ist ja schließlich auch Etihad (Rail).

Völlig wertungsfrei, sofern dieses Gerücht stimmt:

 

Letztendlich nutzt dann auch eine EY alle sich ihr bietenden Möglichkeiten, um ihr Ziel doch noch zu erreichen.

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Der Ton wird schärfer. Etihad attackiert die Bundesregierung: 

 

http://www.n-tv.de/wirtschaft/Etihad-attackiert-Bundesregierung-article16687016.html

Auch wenn Hogan behauptet, dass sich die Regeln geändert hätten, stimmt mitnichten. Die Regeln sind die gleichen, die Auslegung hat sich halt geändert und was bislang geduldet wurde, hat sich letztendlich, juristisch gesehen, und nur darauf kommt es an, als Trugschluss erwiesen.

Es ist mal an der Zeit, dass man den ME3 die Grenzen aufzeigt und "Fingerschnippen" in einer Demokratie nicht üblich ist.

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@ Dummi

Da kommt mir doch sogleich der Begriff "Bagdadbahn" in den Sinn.

bearbeitet von aaspere

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Was soll das Geschwätz ob Hogan sich über das Urteil hinwegsetzen wird, das ist nur Stimmungsmache.

 

Stimmungsmache betreibt Hogan. Seine Felle schwimmen.

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Auf der airberlin Seite kann man unter

 

http://www.airberlingroup.com/de/presse/pressemitteilungen/2015/12/2015_12_30_Statement-zur-gerichtlichen-Entscheidung--ber-die-Codeshare-Fl-ge-mit-Etihad-Airways

 

nachlesen, dass alle geplante Gemeinschaftsflüge auch weiterhin durchgefpghrt und buchbar bleiben. Das klingt schon danach, dass man sich über das Urteil hinwegsetzen will.

 

Generell kann ich mich der Argumentation von dem Herrn Hogan nur anschließen. Für den Wettbewerb in deutschland wäre die Enstcheidung in der jetzigen Form pures Gift. In Richtung Golf ist die Lufthansa schon jetzt unverschämt teuer, dass wird sich dann garantiert nicht ändern. Auch die Drohkulisse mit der DB AG sollte man ernst nehmen. Aus eigener beruflicher Erfahrung kann ich nur berichten, dass gestörte Befindlichkeiten schnell zu solchen Reaktionen führen kann. Und das Thema der DB AG in den UAE ist schon geil für alle Beteiligten. Aber das wäre das falsche Thema.

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Auf der airberlin Seite kann man unter

 

http://www.airberlingroup.com/de/presse/pressemitteilungen/2015/12/2015_12_30_Statement-zur-gerichtlichen-Entscheidung--ber-die-Codeshare-Fl-ge-mit-Etihad-Airways

 

nachlesen, dass alle geplante Gemeinschaftsflüge auch weiterhin durchgefpghrt und buchbar bleiben. Das klingt schon danach, dass man sich über das Urteil hinwegsetzen will.

 

Das Verbot betrifft doch nur den EY Code auf einer bestimmten AB Strecke ... wenn also AB bestimmte Flüge weiterhin durchführt, setzt man sich augenscheinlich nicht über das Urteil hinweg.

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Auf der airberlin Seite kann man unter

 

http://www.airberlingroup.com/de/presse/pressemitteilungen/2015/12/2015_12_30_Statement-zur-gerichtlichen-Entscheidung--ber-die-Codeshare-Fl-ge-mit-Etihad-Airways

 

nachlesen, dass alle geplante Gemeinschaftsflüge auch weiterhin durchgefpghrt und buchbar bleiben. Das klingt schon danach, dass man sich über das Urteil hinwegsetzen will.

Kann ich auch irgendwie verstehen, dass die das erstmal fortführen.

Ist ja schon irgendwie bescheuert das Urteil, irgendwann mitten in der Flugplansaison das ganze kappen zu müssen.

Wieso hat man nicht einfach gesagt: bis Ende des Winterflugplans (sprich Ende März) und für n Sommerflugplan dann halt nicht mehr - aber so ist jetzt natürlich eher bescheiden...

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@ berliner aus leidenschaft

Du solltest einfach mal einen Gang zurückschalten. Die Welt geht jetzt nicht unter; auch für Etihad und AB nicht. Was ist denn, noch nicht rechtskräftig, wie wir jetzt wissen, entschieden worden? Ab 16. Januar dürfen Gemeinschaftsflüge zwischen Berlin/Stuttgart und Abu Dhabi nicht mehr durchgeführt werden, nicht mehr und auch nicht weniger. Alle anderen Gemeinschaftsflüge bleiben bis zum Ende des WFP bestehen; folglich auch die dazugehörigen Buchungen. Die von Dir verlinkte Erklärung von AB stammt vom 30. Dezember, also einem Tag, an dem es noch offen war, ob man Beschwerde einlegen würde. Das durfte man zwar vermuten, aber heute erst wissen wir es definitiv (sorry, seit gestern).

Was hättest Du an der Stelle von Stefan Pichler denn gesagt? Niemand gibt eine Niederlage zu, ohne damit eine positive Nachricht zu verbinden. Und genau das hat Pichler getan. Und das verbindet er mit unausgesprochenen Hoffnung, daß man sich in Berlin bei den Verhandlungen bis zu diesem Termin auf ein neues Luftverkehrsaufkommen mit den VAE einigt, mit dem alle leben können.

Und was die Bahngeschichte betrifft, so ist das bereits Realität und kein Gerücht.

Guckst Du hier: http://www.rail.dbschenker.de/rail-deutschland-de/about_dbschenker/dbschenker-rail-gruppe/dbschenker_rail_group_all/10276446/profilvae.html

Also nix mit Drohkulisse.

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@aaspere, eine Anmerkung dazu:

Es geht insgesamt um 31 Strecken, die ab dem 16.1 nicht mehr durchgeführt werden dürfen. Es muss sich also um wesentlich mehr als STR/TXL-AUH handeln.

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Das kann ich jetzt weder bestätigen noch dementieren, weil ja nur von STR und TXL die Rede war. Ich habe das aber so verstanden, daß es sich um die Zahl der wöchentlichen Hin- und Rückflüge handelt, und das könnte dann doch hinkommen.

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Laut dem User "rcs" im Vielfliegertreff handelt es sich um folgende Strecken die Betroffenen sind:

 

TXL-JFK TXL-BUD TXL-GRZ TXL-PMI TXL-AUH TXL-INN

TXL-MIA TXL-CPH TXL-HEL TXL-SZG TXL-STR MUC-DUS

TXL-ORD TXL-FCO TXL-KRK TXL-VIE DUS-HAM TXL-ALC

TXL-ZRH TXL-GDN TXL-MAD TXL-WAW TXL-NUE TXL-AGP

TXL-ARN TXL-GOT TXL-OTP STR-AUH HAM-MUC

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Angenommen die Liste stimmt: Hat jemand einen Überblick welche Strecken noch verbleiben, die genehmigt sind.

 

Ich kann mir schwer vorstellen, welche Strecken man erlaubt, wenn selbst MUC-DUS, ein Flug zwischen zwei Flughäfen, die Etihad anfliegen darf, nicht genehmigt wird.

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Interessant sind ja in erster Linie die Strecken, die den geografischen EY-"footprint" vergrössern, also ein Flug zwischen zwei Flughäfen, die Etihad eh schon anfliegen darf eben gerade nicht.

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Kann ich auch irgendwie verstehen, dass die das erstmal fortführen.

Ist ja schon irgendwie bescheuert das Urteil, irgendwann mitten in der Flugplansaison das ganze kappen zu müssen.

Wieso hat man nicht einfach gesagt: bis Ende des Winterflugplans (sprich Ende März) und für n Sommerflugplan dann halt nicht mehr - aber so ist jetzt natürlich eher bescheiden...

Drückt etwa eine Politesse auch ein Auge zu und sagt: "Na gut, heute gibt's noch kein Knöllchen. Erst, wenn Sie morgen wieder hier parken" ?

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