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flieg wech

Senegal im Dezember 2015 / Januar 2016

Empfohlene Beiträge

Nach dem ich eine ganze Weile keine Reiseberichte mehr veröffentlich habe hier. (mir ist das Hochladen der Fotos in der Vergangenheit über imageshak zu kompliziert und zeitaufwendig gewesen, ich habe mich anhand dieses Reiseberichtes aber eines besseren belehren lassen (ob ich allerdings die "ausstehenden" 12 Reiseberichte der letzten 2.5 Jahre noch nachreiche, das glaube ich eher nicht.) dachte ich mir, zum Abschluß 2015 einmal wieder tätig zu werden.

 

Reiseziel war diesmal der Senegal in West Afrika, genutzte Airline British Airways/Iberia (von Emirates habe ich mich schon vor 3 Jahren praktisch verabschiedet, da der Umweg idR zu groß ist und bei Dakar sogar vollkommen absurd wäre.)

 

Los ging es am Heiligen Abend um 15:00 von London Heathrow mit sechzig minütiger Verspätung mit BA 460, Fluggerät war eine Boeing 767, ich wurde in die Business class upgegradet (was sich aber kaum lohnt bei den doch recht ausgelutschten Sitzen in der Business class bei den Boeing 767 im Europa Verkehr, allerdings würde ich bei BA auch niemals einen Business class seat auf der Langstrecke kaufen, was BA da den Kunden zumutet, ist wohl selbst bei Lufthansa Maßstäben nicht mehr tragbar.)

 

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mein  Flieger.

 

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bald geht es los.

 

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Mein (Business class) Essen.

 


Abflug video

 

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Die Reiseroute

 


Lande video

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Die Reiseroute.

(übrigens kann man mit dem Iphone 6 idR die Flugstrecken wunderbar trecken, nur in der Höhe von 6000 bis 7000 Metern kommt es mitunter zu einem Ausfall, das liegt aber wohl daran, daß dort die Satelliten wechseln. Zusätzlich benötigt man noch eine Applikation, die die Strecke als x.GPX Datei aufzeichnet, ich nehme dazu z.Zt. Endomondo - schon zum Angeben (5000km Fahrrad gefahren in 6 Stunden, das macht mir keiner nach :))

 

Die Landung erfolgte um 17:50 und damit war der Anschlußflug nach Dakar (um 18:00) natürlich nicht mehr zu erreichen, so daß ich den 24/25.12.2015 in Madrid im Hotel verbringen "durfte". Das Arrangement (2 Übernachtungen und Vollverpflegung) war auch ganz ok, aber der Umstand, daß man eigentlich bei der Buchung hätte wissen müssen, daß man in Madrid selbst bei pünktlicher Landung einen Anschlußflug in fünfzig Minuten nicht schaffen kann, hat mich dann dazu gebracht, die 600 EURO für die insgesamt 28 stündige Verspätung einzufordern, heilig Abend in einem Hotel zu verbringen, das muss nun wirklich nicht sein.

 

Hier ein paar Fotos aus Madrid.

 

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Am nächsten Abend ging es dann weiter nach Dakar um 21:45 (Landung um 02:40). Dieser Flug war auch pünktlich und ich war echt beeindruckt, wie sehr sich bei Iberia das Verhalten der FA verbessert hat (Der Einfluß von BA ist offensichtlich). Nach der Landung ging es dann auch zügig durch die Immigration, allerdings dauerte es dann fast eine Stunde, bis das Gepäck endlich abgeliefert wurde.

 

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Die Flugroute

Videos von Start und Landung habe ich mir verkniffen, da beide im Dunkeln.

 


 

Der Flughafen selbst ist recht übersichtlich und wenn abends nicht nur wie heute lediglich zwei Flieger abzufertigen sind, wohl auch ziemlich überlastet.  Delta landet hier z.b. immer noch zwischen auf dem Weg von Johannesburg in die USA.

 

Aber es steht wohl der Bau eines Glaspalastes an, damit man sich auch in Dakar in der öden Architektur moderner Flughäfen langweilen kann.

 

Für die Reise in den Senegal habe ich mich 15 Tage in einer Pension eingemietet, die von einem Lehrer geführt wird. In dem Arrangement ist nicht nur die Übernachtung, sondern auch

Touren in die Umgebung beinhaltet gewesen. Wer erwartet hatte, daß ich mir wieder ein Auto miete und alles auf eigene Faust erkunde, dazu hatte ich einfach keine Lust.

 

Da wir erst um 05:00 in Mbour bei der Unterkunft gewesen sind, habe ich den 25.12.2015 im wesentlichen auch verschlafen, was allerdings etwas schwierig war, da direkt vor meiner "Tür" am Samstag eine politische Veranstaltung durchgeführt wurde und sehr engagierte Reden geschwungen wurden (in der einheimischen Sprache, die ich auch nicht spreche).

 

Die Kontaktaufnahme mit der einheimischen Bevölkerung war wie gewohnt ungezwungen und unproblematisch,

 

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cheeese.

 

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mein Schlafgemach.

 

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cheese again.

 

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Der Hofeingang zu meiner Pension.

 

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Das bin ich doof dreist grinsend.

 

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das ist mein Pensionsbesitzer (würdevoll in die Kamera schauend).

 

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Umgebung.

 

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Die politische Veranstaltung, bei der ich dann auch gesprochen habe (in Deutsch und alle Zuhörer waren begeistert, kein Wunder ich habe vorgeklatscht und alle dannn mitgemacht,aber ob die wirklich verstanden haben, was ich da erzählt habe??!) und vor allem darauf hingewiesen habe, daß die meisten europäischen Politiker ein einziges Elend sind, daß aber Leute wie Corbyn diesem Elend alsbald ein Ende setzen werden frei nach dem Motto:


"Den Sozialismus in seinem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf."


 

 

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Der nächste Tag sollte dann etwas Aktivität beinhalten: Und zwar ging es zu einer Insel etwa 70km südlich von Mbour : Ile de Fadiouth

 

Auf dieser Insel leben um die 4000 Einwohner, von denen 80% Christen sind, was in einem überwiegend moslemischen Senegal schon bemerkenswert ist. Man feiert zweimal im Jahr gemeinsam den Gottesdienst und lebt auch ansonsten wie übrigens fast! überall auf der Welt friedlich miteinander zusammen, auch wenn Pegida, Seehofer und Söder oder auch immer sich die Nazis heutzutage in Deutschland alle nennen mögen nicht begreifen wollen oder können und auch werden Frauen ausser von franzoesischen Maennern im Senegal auch nicht wirklich ueberall belaestigt (was bei deren Schoenheit fast unverstaaendlich ist.)

 

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und im Senegal wird ueberall und immer gern Fussball gespielt.

 

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die folgenden zwei Tage waren dann eingeplant für einen Strandbesuch an den Nachmittagen (ich mußte vormittags noch arbeiten, was Dank Skype und virtualisierten Büro = Laptop heutzutage auch kein Problem mehr ist. Selbst mit 3G ist die Telefonqualität über skype so gut, daß Kunden und Arbeitgeber das Gefühl haben, man sitze nebenan. Nun in dem Glauben soll man sie grundsätzlich auch lassen.)

 

Hier ein paar Fotos, um einen Eindruck von Mbour zu bekommen:

 

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Mit diesem Taxi Fahrer hat es folgende Bewandnis: wir waren zum Einkaufen in Mbour in der Stadt und auf dem Rückweg habe ich meine 500 EURO Kamera im Taxi vergessen (dieser Wert entspricht etwa 75% des jährlichen Durchschnittseinkommens im Senegal.)...nach etwa 30 Minuten kam der Taxi Fahrer dann zurück und brachte die Kamera zurück!!! Wenn jemand von Euch in Europa oder Nord Amerika mir von einem ähnlichen Erlebnis berichten kann, was Ehrlichkeit betrifft, dann bitte mitteilen.

(im übrigen ist damit wohl auch die möglcihe Frage beantwortet, wie sicher ist das eigentlich im Senegal?!)

 

An Sylvester gab es leider kein offizielles Feuerwerk, das war verboten worden aus Angst vor terroristischen Anschlägen. (komisch eigentlich, die Nato ballert doch im Moment im Nahen Osten herum und die anderen Idioten von DEASCH sind ja im heiligen Krieg gegen die Ungläubigen und werden daher wohl kaum in einem überwiegend moslemischen Land losschlagen.)

 

Am nächsten Abend gab es dann mal wieder ein Spontan Enstschluß: Da Joussou NDour in Mbour ein Concert geben würde und die Tickets um die 7 EURO kosten würden, (dafür gibt es in Europa nicht einmal ein Hot dog bei Pop Konzerten) war der Plan gefasst und an dieser Veranstaltung als Zuschauer teilhaftig zu werden. Die Wartezeit war dann allerdings schon außerordentlich: geplanter Beginn war für 23:30 avisiert, aber da der Bus mit den Musikern sich ein wenig verspätete bzw. im Stau stecken geblieben war, begann das Konzert letztlich um 02:30 am Morgen! (das erinnerte mich an die Rockpalastnächte in den achtziger Jahren, nur das damals noch andere Gruppen im Rahmen eines Festivals bereits vorher spielten, die Zuschauer im wesentlichen aus männlichen besoffenen bepickelten Teenagerfratzen bestanden, die damit alle Vorurteile, die man von Ruhrpottprolls hatte, voll erfüllten wohingegen bei diesem Konzert die Masse aus bildschönen jungen männlichen und vor allem weiblichen Zuschauern bestand, die weder die ausgeteilten Glasflaschen auf die Bühne warfen noch sonst wie aus dem Rahmen fielen, was man unter bestimmten Aspekten der Begattungsanbahnung natürlich auch wieder bedauern könnte, nun ja, das Leben ist halt ein einziger Kompromiß).

 

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ein Videoauschnitt vom Concert:

 

ach ja und damit alle "Besorgten" in Deutschland alle klar sehen, obwohl ich die ganze Zeit mit 100 EURO Noten rumgewedelt habe, will kein einziger von den Anwesenden als Wirtschaftsfluechtling (ich weiss gar nicht, was das ist) nach Europa kommen und H4 beantragen. (was die Maedels betreffend mehr als schade ist).

 

Da das Konzert erst um 04:00 beendet gewesen, war ich auch erst gegen 05:30 im Bett, was in sofern subobtimal war, da es am nächsten Morgen um 10:00 in den Parc national du delta du Saloum gehen sollte. Es handelt sich hierbei um ein Flußdelta, daß direkt in den Atlantik führt.

Hippos und Co haben dieses Gebiet bereits vor mehr als 50 Jahren (unfreiwillig) verlassen, aber die Mangroven sind geblieben.

 

Wir haben auf einer der Inseln dort in einer sehr netten Unterkunft übernachtet; am Sonntag morgen sind wir dann ins nahegelegene Dorf, wo ich mir dann auch gleich ein paar Andenken gekauft und einige Kirchenbesucher begrüßt habe. Danach sind wir dann mit dem Boot ins Delta gefahren und haben den Fischern bei ihrem tgl. Tagewerk zugesehen. Viele der Gesichter sollten wir uns in Europa gut merken, denn diese Fischer werden sich auch bald auf den Weg nach Europa machen (müssen), da ihnen Dank der modernen EU Fischereiflotte mehr und mehr die Lebensgrundlage entzogen wird. Hinzu kommt auch noch die globale Erwärmung - auch Dank uns Flugfetischisten -, die im Delta bereits dazu geführt hat, daß der Wasserspiegel ansteigt und immer mehr Gebiete unter Wasser geraten.

 


Zunaechst ein Besuch im örtlichen Dorf:

 

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Dann zu den Fischern:

 

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und die Stars des Tages

 

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das war nicht etwa ein cooler Rapper, sondern unser Tourguide (er spricht auch ein wenig englisch, so dass ich wenigsten heute wußte, was wir in Senegal eigentlich so los ist.)

 

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wer viel  urlaubt macht, der muss auch viel ausruhen. (oder nach dem nichtstun, soll man ruhen oder tausend Schritte tun).

 

Nach der Bootstour ging es dann zurück nach Mbour, wo ich mich von diesem harten und anstrengenden Tag erst einmal ausgeruht habe.

 

Wecken war am nächsten Morgen (wie jeden Morgen) um 05:00, da der Iman der nahegelegen Moschee seinen fünftäglichen Beitrag zum Wohlergehen der Gläubigen zu leisten hatte. Da ich als Ungläubiger daran nicht teilhaftig werden konnte - ich meine am Wohlergehen - blieb mir nur ein unwirsches "Schon wieder so früh wach, ich bin doch im Urlaub"...naja aber ich bin ja integrationwillig.

 

 

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last sunset in Mbour

 

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Good bye  from Mbour

 

und nun kam dann auch irgendwann mal der letzte Tag meines Besuches und dergestaltete sich doch recht lang, da wir bereits um 08:00 aufbrachen. Zum einen ging es nach Dakar, aber vorher noch einen Abstecher, zu einem See - Lake de Rose - der sich aufgrund von Algen als rot darstellt: Außerdem wird dort Salz abgebaut.

 

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und so rot ist der See selbst auf google

 

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Diese Jungs sind den ganzen Tag im Wasser und holen Salz ins Boot; für diese Arbeit können sie bis zu 50 EURO am Tag machen, so dass sich diese körperliche Arbeit fuer sie lohnt (im Durchschnitt lebt der Senegalese von 3 EURO am Tag).

 

Im weiteren Verlauf des Tages ging es dann noch zu einer der Touristenattraktionen im Sengeal, einer vor Dakar gelegenen Insel: Ile de Goree.

 

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Weihnachten hört mancherorts niemals auf.

 

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und wer jetzt denkt, diesen Abhang kenne ich doch, das liegt daran, dass in den sechziger Jahren hier ein alberner Hollywood Schinken namens "Die Kanonen von Navarone" gedreht wurde.

 


 

Nach einer Stadtrundfahrt vorbei an einem der geschmacklosesten Denkmaeler (noch schlimmer ist nur das im Hyde Park für Königin Victoria gegenüber der Royal Albert Hall) bin ich dann noch zur Schwester meines Pensionsinhaber und habe dort den Abend verbracht, weil mein Flieger erst um 03:30 am nächsten Morgen ging:

 

Der Checkin Bereich in Dakar:

 

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Die Lounge

 

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Es ging dann letztlich im vollbesetzten A321 um 04:05 los zum vierstündigen Flug nach Madrid. Video vom Abflug habe ich mir wegen der Dunkelheit abermals verkniffen.

 

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Die Flugroute

 


Landung in Madrid.

 

In Madrid gab es diesmal auch genügend Zeit für den Anschlussflug, nach dem ich die 3 Stunden in der Iberia Lounge in T4 rumgebracht hatte (nicht so nett wie Terminal 4S) ging es dann mit einem A320 zurueck nach London

 


Abflug

 


Landung

 

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Flugroute.

 

Fazit: Der Senegal ist ein sehr schönes Land mit noch schöneren Menschen, in dem man gut Urlaub machen kann (und auch preiswert, falls der Geldbeutel dies erfordert. Für den Flug habe ich 360 GBP bezahlt, für die 15 Tag Unterkunft, Vollverpflegung und Touren 800 EURO und dann noch einmal um die 400 EURO ausgegeben). Ein Hinweis ist mir allerdings wichtig: Wenn man kein Französisisch spricht (so wie ich), dann kann das Bereisen des Landes etwas mühsam sein, aber interessanterweise sprechen viele Tourguides gutes Deutsch.

Die meisten Touristen sind übrigens aus Frankreich, was wohl der Kolonnialzeit geschuldet ist.

bearbeitet von flieg wech

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Das hat echt Spß gemacht zu lesen. Nur die Nebenwirkungen sind verheerend: Erweckung Akuter Reiselust in Verbindung mit Urlaubszeitvernichtung  :D

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Die Reiseroute
 
Lande video
Die Reiseroute.
 
Die Flugroute
 
Flugroute.
 
Fazit: Der Senegal ist ein sehr schönes Land mit noch schöneren Menschen, in dem man gut Urlaub machen kann (und auch preiswert, falls der Geldbeutel dies erfordert. Für den Flug habe ich 360 GBP bezahlt, für die 15 Tag Unterkunft, Vollverpflegung und Touren 800 EURO und dann noch einmal um die 400 EURO ausgegeben). Ein Hinweis ist mir allerdings wichtig: Wenn man kein Französisisch spricht (so wie ich), dann kann das Bereisen des Landes etwas mühsam sein, aber interessanterweise sprechen viele Tourguides gutes Deutsch.
Die meisten Touristen sind übrigens aus Frankreich, was wohl der Kolonnialzeit geschuldet ist.

 

 

Toller Bericht Fliegweg, deine Fotos und Videos sind echt wunderschön! :)

 

Darf ich fragen, welche Kamera du für die Fotos und Videos verwendet hast? Und wie du die schönen Karten erstellt hast? Ich werde nämlich im August für ein Entwicklungshilfe-Projekt nach Can Tho in Südvietnam fliegen und werde dort bis Ende März überwintern! Da man die Stadt kaum kennt, obwohl sie mit 1,3 Millionen Einwohnern die viertgrößte Stadt des Landes ist, will ich einen eigenen Blog erstellen und natürlich neben persönlichen Erlebnissen auch viele Fotos und Videos von Can Tho und von Vietnam im Allgemeinen teilen.

 

Ich bin auch am überlegen, ob ich mir eine eigene Domain für das Projekt kaufen soll und habe hier gesehen, dass die Internetadresse 'www.can-tho.de' sogar noch verfügbar wäre. Meinst du, dass es für einen Blog Sinn machen würde, wenn ich mir diese Adresse registrieren lasse? Oder ist diese Domain zu spezifisch und wäre eine normale Wordpress.com Domain besser geeignet: https://de.support.wordpress.com/domain-mapping/

 

Ich wäre dir auch dankbar, wenn du mir eine gute Kamera empfehlen könntest. Und natürlich, mit welchem Programm du die Karten oben bearbeitet hast. Ich will nämlich auf meiner Seite auch einige Karten veröffentlichen, da das die Reiseberichte viel anschaulicher macht.

 

Vielleicht kannst du mir ja ein paar Tipps geben, das wäre klasse! :) Glückwunsch nochmals zu deinem tollen Reisebericht! Den Senegal würde ich auch sehr gerne mal besuchen, aber irgendwie schreckt mich Afrika noch immer ein bisschen ab.

 

Liebe Grüße

Mira

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als Kamera nehme ich Spiegel reflex Kameras von Canon bis 750D. (ich habe mehrere)

Für die Videos, die Du hier siehst, habe ich ein Iphone 6 mit 60 FPS (ganz wichtig!)

Für die Karten, also, da für brauchst Du einen GPS Tracker (kostet etwa 60 EURO) oder musst das IPHONE 6 nah am Fenster plazieren :) (fällt aber mitunter aus die Aufzeichnung, als Aufzeichnungs software nutze ich wie oben genannt), zum Editieren nutze ich die Software von Holux, die ist einfach zu bedienen und funktioniert sehr gut. Die extradierten GPX file bearbeite ich dann über die Website 

GPS Visualizer. Alternativ kannst Du auch flightradar 24 nutzen, dort sind die Routen aufgezeichnet.

ich würde mir keine domain kaufen, besser ist den Link auf den entsprechenden Reiseforen zu plazieren. Denn einer eigenen Domain hast Du ja noch kein "Google rating" (um gefunden zu werden.)

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Es ist sehr interessante Reportage. Ich war bis jetzt 3 - mal in Senegal. Im Januar fliege ich 4- mal. Schade dass Du so wenig gesehen hast. Na ja die Zeit war kurz. Aber Saint Louis, Djoudj National Park, Touba, Niokolo Koba National Park das sind die "Perlen von Senegal" meine ich. Obwohl ich kenne noch paar andere interessante Plätze.

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