Waldo Pepper

Gefahr für Flugsicherheit durch Drohnen

127 posts in this topic

Das überrascht mich nicht. Zum Glück ist weiter nichts passiert. Bis zum nächsten Mal.


Edit

Gedankenflüge sind zwar erlaubt, dieser hier von David Haße landet bei mir aber sinnbildlich im Papierkorb.

http://www.airliners.de/drohnen-idioten-gesetze-luftverkehrsverordnung-flugsicherung/38383

Besonders wegen dieses Satzes:

Ich will die Gefahr nicht kleinreden - was ich sagen will: Vielleicht wird bei dem Thema manchmal ein wenig übertrieben und selbst wenn nicht... was will man denn machen?

Edited by aaspere
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Na ja, er hat aber mit seinem Text nicht ganz unrecht, dass das bloße Verschärfen gesetzlicher Vorgaben kein Wundermittel gegen Idiotie ist. Man kann derlei Zwischenfälle vielleicht minimieren, aber nicht vollständig verhindern können.

Nicht einmal die DDR konnte Luftsport (Drachenfliegen usw.) trotz schärfster Repressalien verhindern - und die Aussichten dort wenn man erwischt wurde waren bestimmt weniger rosig als heute in Deutschland beim illegalen Drohnenfliegen erwischt zu werden.

 

Dennoch hab ich schon im Urin, dass demnächst Drohnenführerscheine, Registrierungspflichten, Überwachungsmaßnahmen, Abschuss durch Kampfflugzeuge der Bundeswehr und Notsprengung inflationär in den Medien vertreten sein werden.

Edit: Sorry, hab noch die Taskforce vergessen...

Edited by abdul099
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Na ja, er hat aber mit seinem Text nicht ganz unrecht, ......

 

Schon klar. Aber knapp daneben ist eben auch vorbei.

Nein, die Tendenz seines Gedankenfluges ist mir etwas zu verniedlichend. Und wenn es in UK in einem Halbjahr 23 Vorfälle gegeben hat, wie t-online heute vermeldete http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_77577982/london-heathrow-drohne-kracht-in-landendes-flugzeug.html, dann ist das sicher nicht mit dem Halbsatz "....... was will man denn machen?" abzutun.

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Nicht einmal die DDR konnte Luftsport (Drachenfliegen usw.) trotz schärfster Repressalien verhindern - und die Aussichten dort wenn man erwischt wurde waren bestimmt weniger rosig als heute in Deutschland beim illegalen Drohnenfliegen erwischt zu werden.

Es gibt da allerdings einen klitzekleinen Unterschied: hier geht es im Zweifelsfall um Menschenleben unbeteiligter. Was man da alles gegen tun kann werden wir erfahren, wenn es das erste Mal soweit ist, leider erst dann. Wer die Massnahmen dann immer noch als überzogen bezeichnet darf das den Angehörigen gerne ins Gesicht sagen, das wirkt bei unbelehrbaren vielleicht mehr als alle Verbote.

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Na ja, er hat aber mit seinem Text nicht ganz unrecht, dass das bloße Verschärfen gesetzlicher Vorgaben kein Wundermittel gegen Idiotie ist. Man kann derlei Zwischenfälle vielleicht minimieren, aber nicht vollständig verhindern können.

Nicht einmal die DDR konnte Luftsport (Drachenfliegen usw.) trotz schärfster Repressalien verhindern - und die Aussichten dort wenn man erwischt wurde waren bestimmt weniger rosig als heute in Deutschland beim illegalen Drohnenfliegen erwischt zu werden.

 

Dennoch hab ich schon im Urin, dass demnächst Drohnenführerscheine, Registrierungspflichten, Überwachungsmaßnahmen, Abschuss durch Kampfflugzeuge der Bundeswehr und Notsprengung inflationär in den Medien vertreten sein werden.

Edit: Sorry, hab noch die Taskforce vergessen...

 

Bald wird ein Drohnenabwehrsystem an allen Verkehrsflughäfen in Europa eingeführt. <_<

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Sorry Leute, aber hier wird mal wieder eine Sau durchs Dorf gejagt.

 

Erstens lese ich in dem Artikeln über den angeblichen Zusammenstoß mit dem Airbus immer nur "soll zusammengestoßen sein" und "ist offensichtlich zusammengestoßen". Im Prinzip also - könnte wohl ne Drohne gewesen sein, aber so ganz genau weiß man es wohl doch nicht, wohl auch mangels fehlender Drohne.

 

Des weiteren stimme ich dem Artikel von Herrn Haße voll und ganz zu. Klar gibt es an einer potentiellen Gefahr nichts klein zu reden, aber man muss sie auch nicht künstlich hochschrauben.

 

Wie im Artikel schon geschrieben und von anderen schon gesagt, selbst Führerschein und Registrierungspflicht halten die Idioten nicht davon ab in verbotenem Luftraum zu fliegen.

 

Und mal ganz ehrlich, wer glaubt wirklich daran, dass ein "Nummernschild" an einer Drohne was bringt. Wenn das Ding durch ein Triebwerk geht ist da eh nichts mehr von zu finden und stößt es mit einem Flugzeug zusammen wird man im Regelfall die Drohne nicht wiederfinden um die Reg. abzulesen, ausgenommen sie bleibt im Flugzeug stecken.

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Wie im Artikel schon geschrieben und von anderen schon gesagt, selbst Führerschein und Registrierungspflicht halten die Idioten nicht davon ab in verbotenem Luftraum zu fliegen.

 

Deswegen soll die Sache jetzt ja auch softwaretechnisch gelöst werden.

http://www.aerotelegraph.com/british-airways-jet-stoesst-mit-drohne-zusammen

Wenn jetzt jemand kommt und fragt, was mit anderen bzw. Selbstbaudrohnen ist, die nicht entsprechend ausgestattet sind, wäre die Antwort auch hierfür einfach: generelles Flugverbot.

Es gibt Themen, die kann man gar nicht hoch genug hängen, wenn man ihnen gerecht werden will, das hier ist so eins.

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In den Niederlanden: "Mit Adlern gegen Drohnen". Ein Artikel im heutigen Weser Kurier.

http://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-Mit-Adlern-gegen-Drohnen-_arid,1363559.html

 

Wäre ja im Zusammenhang mit einem verpflichtenden Identifikationschip an Bord ein geeignetes Mittel zur Gefahrenabwehr, nur selbst mit einer anfliegenden Maschine kollidieren sollte das Vögelchen vielleicht nicht gerade. 

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......, nur selbst mit einer anfliegenden Maschine kollidieren sollte das Vögelchen vielleicht nicht gerade. 

 

...zum Bleistift. Mir kam noch der Gedanke: Was sagt der Tierschutz dazu? Die Rotorblätter können den Vögeln doch Schäden zuführen.

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Ist schon peinlich, was dazu -aus der Hüfte geschossen- erstmal ungeprüft für ein Bohei veranstaltet wird.

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Geofencing löst ja schon viele Probleme. Evtl. kann man auch noch so eine Art Drohnen-Transponder einbauen oder eine elektronische Behörden-Fernsteuerung/Autolandung beim Eindringen in Sperrbereiche.

Edited by Nosig
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Geofencing ist eine nette Idee, aber schon mal gar nicht sicher. Selbst bei DJI kann man sich auf der Website registrieren, und wenn man dann bestätigt das man eine Aufstiegsgenehmigung hat kann man auch in eigentlich gesperrten Gebieten fliegen. Die echte Aufstiegsgenehmigung (ja, die gibt es), braucht man dazu nicht. Ersatzweise reicht Alufolie um die GPS-Antenne.

 

Bei selbstgebauten Geräten kann es eh keiner überprüfen, und bei allen bei denen man die Firmware selber flashen kann ist es simpel Geofencing zu umgehen. 

 

Und bitte immer bedenken, viele reden hier offensichtlich nur von Multicoptern, aber jedes normale Flugmodelle ist sehr simpel so umzubauen dass man ausserhalb der direkten Sichtweite fliegen kann, wenn man will sogar autonom, genau wie Multicopter auch. Die Technik ist nicht groß unterschiedlich.

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Verständlich. Verhindern wir also mal kurz alle gefährlichen Situationen mit Drohnen. Wie? So wie man auch den Terrorismus verhindert: Das Zünden von Sprengkörpern ist ohne Genehmigung nur an Silvester und Neujahr gestattet. Problem gelöst. Sollte ich mir patentieren lassen.

 

Würde man die selbe Vorgehensweise der Politik auf den Straßenverkehr übertragen, würde der Aufschrei auch minimal größer sein. So ungefähr in der Größenordnung eines flächendeckenden Volksaufstandes. Aber mit den paar handvoll Modellfliegern kann man es ja machen. Da verlieren ja nur ein paar Hunderttausend ihr Hobby, und es sind keine multinationalen BetrügerKonzerne involviert.

 

Wer Sarkasmus findet, darf ihn behalten.  B)

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Nur mal so als Info, um die Größenordnung einschätzen zu können.

In den USA sind in einem halben Jahr knapp 500.000 Dronen bei der FAA zur privaten Nutzung registriert worden. 

Zugleich sind "nur" 320.000 bemannte Flugzeuge in den USA registriert. 

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Nur mal so als Info, um die Größenordnung einschätzen zu können.

In den USA sind in einem halben Jahr knapp 500.000 Dronen bei der FAA zur privaten Nutzung registriert worden.

Zugleich sind "nur" 320.000 bemannte Flugzeuge in den USA registriert.

 

Die USA haben aber eine Fläche von 9,8 Mio km2, also genug Platz um die 500000 Drohnen fernab aller Flughäfen gefahrlos für die Luftfahrt steigen zu lassen. Oder welche Größenordnung wolltest Du verdeutlichen? Edited by grounder
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