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Jemand schon mal etwas davon gehört?

 

www.sundair.de

 

Zitat

 

Über uns

Sundair wird eine neue unabhängige, mittelständische Fluggesellschaft für den deutschen und EU-Markt im Ferienflugverkehr, im ethnischen Verkehr, im Sonder-Charterverkehr sowie als Subcharter-/ACMI-Anbieter.

Sundair plant, den Flugbetrieb im April 2017 aufzunehmen.

 

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Warum in aller Welt versucht jemand eine Airline mit Sitz ausgerechnet in Stralsund zu gründen :blink:

Bis zum nächsten nutzbaren Airport (RLG/FNB/SZW/TXL/HAM) ist es ja schon ein gutes Stück ...

Selbst wenn der H.Rosello vermutlich in Verbindung mit Air41 am ehesten auf TXL "programmiert" sein dürfte ist HST als Firmensitz schon etwas "odd".

bearbeitet von MHG

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Vielleicht weil Stralsund einen eigenen Flughafen hat ?!?

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Ostseeflughafen_Stralsund-Barth

BBU ???

Das soll doch wohl ein Witz sein.

Natürlich heißt der offiziell Stralsund-Barth, aber dort kann trotz des neuen Abfertigungsgebäudes wohl kaum regulär mit Gerät über 14t MTOW geflogen werden.

Ich glaube nicht, daß Sundair an Gerät a la Do328/Dash-8 bei ihren Planungen denkt ...

(mehr geht dort nämlich nicht)

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BBH !!!

Natürlich BBH.

Sorry, Baneasa wäre wohl "ungünstig" ...

bearbeitet von MHG

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...obwohl ich BBH natürlich auch nicht für deren Base halte, sei doch daran erinnert, dass Debonair und später Air Berlin ab MGL mit BAe-146 zum Teil vollbesetzt auf einer 1200 m Piste gestartet sind. Die 14t MTOW-These stimmt also nicht ganz und BBH hat immerhin 1650 m zur Verfügung...

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Kann sein, dass ich auf dem Schlauch stehe, aber: nur weil der Name eine Verbindung zu einer Stadt herleitet und der Firmen (oder her Privatsitz) in Stralsund ist, heißt das doch nicht, dass der operative Sitz auch in Stralsund ist. Also abwarten und Tee trinken. Wenn es überhaupt zur Aufnahme des Flugbetriebes kommt, werden wir es sehen.

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...obwohl ich BBH natürlich auch nicht für deren Base halte, sei doch daran erinnert, dass Debonair und später Air Berlin ab MGL mit BAe-146 zum Teil vollbesetzt auf einer 1200 m Piste gestartet sind. Die 14t MTOW-These stimmt also nicht ganz und BBH hat immerhin 1650 m zur Verfügung...

 

Dazu müsste Barth aber erstmal zu einem kontrollierten Flugplatz aufgewertet werden (wie z.B. MGL). Und das wären Kosten, welche mit der Solaranlage nicht mehr reingeholt werden können :)

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...obwohl ich BBH natürlich auch nicht für deren Base halte, sei doch daran erinnert, dass Debonair und später Air Berlin ab MGL mit BAe-146 zum Teil vollbesetzt auf einer 1200 m Piste gestartet sind. Die 14t MTOW-These stimmt also nicht ganz und BBH hat immerhin 1650 m zur Verfügung...

Das Problem ist auch nicht die MTOM, sondern die Taxiways. MGL hat einen hübschen, parallelen Taxiway über die ganze Runwaylänge, während Barth nur einen einzigen, etwa auf halber Bahnlänge angeordneten Zugang hat. Dies erfordert Backtrack-Manöver, aber da BBH nicht einmal verbreiterte Wendeköpfe an den Pistenenden hat, würde alles was grösser ist als eine Do 328 beim wenden seitlich in die Wiese rollen.

 

Zum Vergleich: die Runway auf meiner 'Homebase' Bern BRN misst 1'730 x 30 Meter, liegt aber auf 500 Meter AMSL (also vergleichbar mit ca. 1'300 Metern auf Meereshöhe). Die Wendeköpfe messen 45 Meter in der Breite, was für B738 / A320 gerade so ausreicht. Helvetic Airways fliegt mit E-190 diesen Sommer BRN-LCA, das sind über 2'500 km. BBH-PMI wären gerade mal deren ~1'800 km, also nichts, was einen E-Jet, oder selbt ein A319 vor ernsthafte Probleme stellen würde.

 

Ich bin aber einig (um den Bogen zum Thema zurück zu spannen), das BBH kaum Basis werden wird, siehe dazu auch den post von ebaar. Eher noch Rostock-Laage, was halbwegs ums Eck liegt. Aber als Anbieter für, Zitat "ethnischen Verkehr, Sonder-Charterverkehr sowie als Subcharter-/ACMI-Anbieter", Zitat Ende, werden die ihre Homebase, egal welche das sein wird, ohnehin bloss zum parken ihrer Maschinen bei Nichtgebrauch nutzen. Eine operationelle Basis, im Sinne vor Ort stationierter und genutzter Flugzeuge à la Ryanair sehe ich hingegen nicht.

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...obwohl ich BBH natürlich auch nicht für deren Base halte, sei doch daran erinnert, dass Debonair und später Air Berlin ab MGL mit BAe-146 zum Teil vollbesetzt auf einer 1200 m Piste gestartet sind. Die 14t MTOW-These stimmt also nicht ganz und BBH hat immerhin 1650 m zur Verfügung...

Das 14t Limit ist aber aktuell in Kraft.

Übrigens ist auch Hamburg Airlines mit Bae 146 nach BBH geflogen ...

 

Inzwischen sind aber die Vorschriften bezüglich Überrollstrecken, etc. deutlich strenger geworden.

BBH hat auch keine Anflughilfen mehr.

 

Aber es ist schon klar, daß Sundair sicher nicht ab BBH plant; eher ab TXL/SXF.

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Die werden dort fliegen, wo die Reiseveranstalter sie haben wollen, denke ich. PAD und BRE sind ja auch nicht der Firmensitz von Smalltalk Planet Germany.

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Also zumindest das Office soll jawohl in Stralsund sein, denn unter Karriere steht:

 

"Für unsere Zentrale in Stralsund rekrutieren wir ab sofort..."

 

Außerdem wird dort auch der geplante Flugzeugtyp verraten, denn eine geforderte Anforderung für den Postholder Crew Training ist:

 

"Gültiger ATPL mit Muster- und Lehrberechtigung A320"

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Schön und gut, aber welchen ethnischen Verkehr wird man von Mecklenburg-Vorpommern aus fliegen können? Wenn man ethnischen Verkehr machen will, braucht man Orte, in denen viele Migranten leben und das wären aus Stralsunder Sicht am ehesten Hamburg oder Berlin. Ich könnte mit vorstellen, dass man sich in Stalsund niederlässt, weil man evtl. von Regionalförderungsmitteln profitieren möchte.

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Außerdem wird dort auch der geplante Flugzeugtyp verraten, denn eine geforderte Anforderung für den Postholder Crew Training ist:

 

"Gültiger ATPL mit Muster- und Lehrberechtigung A320"

Der advocatus diaboli meint, dass sich damit die Erfolgsaussichten für dieses Unternehmen erledigt haben. Oder anders gesagt: was will man als deutsche Airline besser (vulgo: billiger) machen, als jetzt schon Klitschen von kleinen Planeten und schlauen Luchsen mit osteuropäischen Löhnen und P2F-Crews im Cockpit?

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Interessant ! Klingt nicht nach Wolkenkuckucksheim sondern recht solide...

Was klingt daran solide? Aus dem Artikel lässt sich ja nicht mal der Ansatz eines Geschäftsmodells herauslesen. Ein zweistelliger Millionenbetrag, Controller, Buchhalter und drei A320 sind für mich noch mehr Wolkenkuckucksheim als solide Geschäftsidee.

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Was klingt daran solide? Aus dem Artikel lässt sich ja nicht mal der Ansatz eines Geschäftsmodells herauslesen. Ein zweistelliger Millionenbetrag, Controller, Buchhalter und drei A320 sind für mich noch mehr Wolkenkuckucksheim als solide Geschäftsidee.

 

 

Charterflüge für "große Reiseveranstalter" – ist so etwas kein Geschäftsmodell mehr?

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Charterflüge für "große Reiseveranstalter" – ist so etwas kein Geschäftsmodell mehr?

In einer Zeit, in der dynamic packaging DAS Thema in der Tourismusbranche ist? Nein, Vollcharter ist Mittelfristig ein Auslaufmodell, kaum ein Veranstalter ist noch bereit, das finanzielle Risiko zu tragen. Bestenfalls hat man noch Teilkontingente, aber in der Regel werden auch für Pauschalpakete bloss noch Einzelplätze eingekauft. Es hat seinen Grund, weshalb die klassischen Charterairlines verschwunden sind, bzw. heute alle eine Linienlizenz haben und im Einzelplatzverkauf tätig sind.

 

Das Problem dabei ist, dass der Markt bereits ziemlich gesättigt ist, 1. mit Billiganbietern aus dem ehemaligen Ostblock, gegen die man finanziell eh nicht anstinken kann und 2. mit grossen, konzerneigenen Airlines wie tuiFly und Konsorten.

 

Oder wollen sie WDL Konkurrenz machen?

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Interessant ! Klingt nicht nach Wolkenkuckucksheim sondern recht solide...

 

 

Naja, das ist eher ein "wir folgen mal dem aktuellen Mainstream" aus dem Kochbuch der "Expertenklassiker". Weder ist das Konzept sonderlich spannend, eher langweilig, und beruht eigentlich nur auf der Wette auf Kapazitätsengpässen im 0815 Standardverkehr. Schauen wir einmal ob die Wette aufgeht, aber ich würde auf das beliebig austauschbare Konzept erst mal keine große Aufmerksamkeit legen.

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Charterflüge für "große Reiseveranstalter" – ist so etwas kein Geschäftsmodell mehr?

Wenn das das alleinige Geschäftsmodell sein soll, dann ist das alles andere als solide. Dass im reinen Charterverkehr kaum noch Geld zu verdienen ist, dürfte sich ja herumgesprochen haben und Charterairlines wie HHI/HHA oder XL Airways Germany haben gezeigt, dass man damit nicht unbedingt über den Winter kommt.

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Wenn das das alleinige Geschäftsmodell sein soll, dann ist das alles andere als solide. Dass im reinen Charterverkehr kaum noch Geld zu verdienen ist, dürfte sich ja herumgesprochen haben und Charterairlines wie HHI/HHA oder XL Airways Germany haben gezeigt, dass man damit nicht unbedingt über den Winter kommt.

...kein Grund, es nicht wieder zu versuchen !

bearbeitet von Cubana

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Ich finde es müßig sich darüber den Kopf zu zerbrechen wo die Maschinen stationiert werden sollen – dort wo es Aufträge gibt, parkt der Jet! Viel wichtiger finde ich eigentlich die Tatsache so eine Airline aus der Peripherie zu steuern und damit meine ich nicht unbedingt die Geschäftsführung und das Commercial. Wo werden Crewplanung, OPS etc. sein? Berlin und Hamburg sind rund 300 km entfernt – wo soll das qualifizierte Personal herkommen? Das wären Punkte, die mich als Gründer umtreiben würden. Bin ich so interessant, dass jemand mit entsprechenden Qualifikationen seinen Lebensmittelpunkt dorthin verlegt oder bekomme ich dann evtl. nicht „die richtigen Leute“?

Fakt ist, dass einige Schlüsselpositionen sicherlich bereits mit erfahrenen Köpfen besetzt worden sind (Hamburg International und Hamburg Airways machten dies möglich).

Ich drücke jedenfalls die Daumen – Hamburg International hat für mich in der Vergangenheit gezeigt, dass es trotz „Buh-Rufen“ möglich ist einen Carrier am Markt zu platzieren – warum sollte es sich nicht wiederholen? 

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