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aib

Diskussion zur Meldung "Ryanair eröffnet Basis in Frankfurt Rhein/Main mit zunächst zwei Maschinen"

279 posts in this topic

Wenn du für nichts solch eine Hysterie entwickelst, macht MoL alles richtig.

Danke für die Bestätigung.

Wo mache ich Hysterie?

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Ryan macht mit der Hälfte von LHs Fliegern ein Fünftel von LHs Umsatz.

 

Nach 30 Jahren Ochsentour wollen müssen die endlich an die Fleischtöpfe.

 

Daß ein Pferdezüchter mit dem dreifachen von Spohrs Jahresgehalt der Firma ihr Underdog-Image bewahren kann, ist bemerkenswert, für eine Kundschaft mit schlecht geeichtem Preis-Leistungs-Gefühl (roundabout 10% Fehler) aber nicht schlechthin überraschend.

 

 

Dieser Pferdezüchter war wenigstens so schlau den Wert seiner Firma auf 20 Mrd hochzuziehen. So ungefähr das 4fache des Lufthansawertes, der um ein Drittel kleiner ist als vor 10 Jahren.

 

Daher sind Pferdezüchter bessere Manager als Ex-Piloten, bewiesen an sämtliche LH-Vorstandsgenerationen.

 

Und alle Piloten hassen jetzt Spohr, weil er als erster die richtigen Massnahmen ergreifen muss. Aber OK, Flugschule vermitteln weniger bezgl.Sharholder Equity als Pferdeställe. 

Edited by oldblueeyes
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MOL ist Steuerberater.

Die Pferde sind sein Hobby.

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Wo mache ich Hysterie?

Indem du dich mit dingen beschäftigst, die dich angeblich nicht interessieren.
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Wo mache ich Hysterie?

 

... praktisch in vielen deiner Posts!

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Indem du dich mit dingen beschäftigst, die dich angeblich nicht interessieren.

Nur weil ich kein Interesse habe FR ab FRA zu buchen heißt das nicht, dass ich mich nicht für deren Pricing interessieren darf.

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Was aber absolut gar nicht geht, ist ein Art "Neukunden-Rabatt" zu gewähren - noch dazu für mehrere Jahre - , nur weil eine bestimmte Airline vorher noch nicht da war, obwohl diese überhaupt keine neuen Strecken aufnimmt, sondern nur Konkurrenz zu bereits bestehenden Angeboten darstellt.

 

Warum sollte das nicht gehen? Macht doch absolut Sinn - für die Ertragssituation des Flughafens sind doch zusätzliche Flugbewegungen durch neue Airlines entscheidend, hingegen völlig belanglos, ob die Flugbewegung dazu dient, ein bereits von anderen bedientes Ziel oder eine neue Destination anzufliegen. Die 150 Passagiere nutzen Shopping und Dining am Flughafen ja nicht anders, nur weil ihre Destination für den Flughafen neu ist, und entgeltseitig ist eine Fugbewegung eine Flugbewegung. Mehr Destinationen sind für das Marketing nett und für einen virtuellen Vergleich der Länge des Gemächts konkurrierender Flughäfen, aber wirtschaftlich ist es eher Jacke wie Hose.

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Keiner mag FR wirklich, aber trotzdem sind sie erfolgreich.

 

Wie kommst Du denn auf diese gewagte Formel? An mich hast Du da auf jeden Fall nicht gedacht.

 

MOL ist Steuerberater.

Die Pferde sind sein Hobby.

 

Richtig. Man sollte die Wahrheit nicht unterschlagen.

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Nur weil ich kein Interesse habe FR ab FRA zu buchen heißt das nicht, dass ich mich nicht für deren Pricing interessieren darf.

Und warum schreibst du dann soviel wenn du keinerlei Interesse an Flügen ab FRA hast.

Auch lustig das du dich so für die Preise Interessierst und dann so laienhaft Argumentierst...

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Und warum schreibst du dann soviel wenn du keinerlei Interesse an Flügen ab FRA hast.

Auch lustig das du dich so für die Preise Interessierst und dann so laienhaft Argumentierst...

 

Das ist der angeborene Lufthansa Verteidigungsreflex mit krankhaften Zügen.

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Unabhängig davon, ob bei LH viele Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden.

 

Wenn der Fraport mit FR verhandelt hat, ohne vorher LH zu informieren, dann finde ich das schon einen schlechten Geschäftsstil. Den mit Abstand allergrößten Kunden der über Jahrzehnte nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, daß der Fraport das ist, was er jetzt ist, so einen Kunden übergeht man in einem fairen Geschäftsverhältnis nicht.

 

Eine kurze Info hätte m.M. nach gereicht und LH hätte vielleicht noch agieren können. Jetzt steht man ganz schön dumm da. Nochmals, aus meiner Sicht kein antändiger Geschäftspartner.

 

Und was den Neukundenrabatt betrifft. Auch hier darf wohl kritisch hinterfragt werden, ob das notwendig ist, wenn man einer riesigen, hochprofitablen ausländischen Airline auch noch neues Geld hinterher schmeißt.

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Unabhängig davon, ob bei LH viele Fehler in der Vergangenheit gemacht wurden.

 

Wenn der Fraport mit FR verhandelt hat, ohne vorher LH zu informieren, dann finde ich das schon einen schlechten Geschäftsstil. Den mit Abstand allergrößten Kunden der über Jahrzehnte nicht unwesentlich dazu beigetragen hat, daß der Fraport das ist, was er jetzt ist, so einen Kunden übergeht man in einem fairen Geschäftsverhältnis nicht.

 

Eine kurze Info hätte m.M. nach gereicht und LH hätte vielleicht noch agieren können. Jetzt steht man ganz schön dumm da. Nochmals, aus meiner Sicht kein antändiger Geschäftspartner.

 

Und was den Neukundenrabatt betrifft. Auch hier darf wohl kritisch hinterfragt werden, ob das notwendig ist, wenn man einer riesigen, hochprofitablen ausländischen Airline auch noch neues Geld hinterher schmeißt.

 

 

Warum sollte die LH vorab informiert werden?

 

Fraport möchte wachsen. Das ist deren natürlicher Wunsch. Es gibt eine 4te Landebahn, Terminal 3 wird geplant - alles Zeichen das man seine Position im Markt verteidigen will.

 

Selbstverständlich ist die Lufthansa ein erster Ansprechpartner. Aber Fraport wird wohl auch gemerkt haben das die Kernmarke schrumpft, das Wachstum auf Eurowings verlagert wird usw., das die Lufthansa dezentral LowCostlangstrecken ab andere Flughäfen aufbaut usw.

 

Dazu ist es auch eine weise Kaufmannspflicht sich nicht von einen Ankerkunden abhängig zu machen.

 

Selbst für die Lufthansa ist Frankfurt kein heiliger Gral. Hub and Spoke in Europa ist stark auf MUC konzentriert und dort hat man auch für die Langstrecke eine viel neuere und bessere Infrastruktur.DAzu passiert derzeit Wachstum anderswo - in Zurich, Wien etc. Die Vereinbarung mit AB wird auch Marktanteile anderswo konsolidieren und nicht in FRA.

 

Jeder muss seinen eigenen Weg gehen und man muss respektvoll miteinander umgehen. Die LH wähst ausserhalb Frankfurts und Fraport wächst ohne die LH.

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Da schauen wir mal was passiert.

 

Denn genau so, wie das Hessische Wirtschaftsministerium die Erhöhung der Entgelte abgewürgt hat, kann es das auch mit der partiellen Senkung machen.

 

Zumal ich hier den Fraport Managern ernsthaft die Frage stellen würde, ob sie noch alle Latten auf dem Zaun haben?

 

Anfang des Jahres wollen sie wegen der wirtschaflchen Situation die Entgelte erhöhen, und nun ist auf einmal soviel da, dass man bei Neukunden runter gehen kann?

 

Ich vermute ja, dass Fraport das Geld hat, um die Rabatte zu gewähren.

Nur dann würde ich mir als genehmigende Behörde ein ganz klein wenig verarscht vorkommen. Und das könnte unter umständen einen kleinen Einfluss auf meine Genehmigungs-Entscheidung haben.

Denn man sollte Beachten, dass auch in einem Ministerium Menschen arbeiten.

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Da schauen wir mal was passiert.

 

Denn genau so, wie das Hessische Wirtschaftsministerium die Erhöhung der Entgelte abgewürgt hat, kann es das auch mit der partiellen Senkung machen.

 

Zumal ich hier den Fraport Managern ernsthaft die Frage stellen würde, ob sie noch alle Latten auf dem Zaun haben?

 

Anfang des Jahres wollen sie wegen der wirtschaflchen Situation die Entgelte erhöhen, und nun ist auf einmal soviel da, dass man bei Neukunden runter gehen kann?

 

Ich vermute ja, dass Fraport das Geld hat, um die Rabatte zu gewähren.

Nur dann würde ich mir als genehmigende Behörde ein ganz klein wenig verarscht vorkommen. Und das könnte unter umständen einen kleinen Einfluss auf meine Genehmigungs-Entscheidung haben.

Denn man sollte Beachten, dass auch in einem Ministerium Menschen arbeiten.

 

Die Rabattgeschichte ist ja auch nicht ganz neu, sondern mittlerweile in ganz Europa weit verbreitet. Betitelt in allen möglichen Ausprägungsstufen. Nur hat es keine der größeren LCC-Airline bisher in Anspruch genommen in Frankfurt. 

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Wie kommst Du denn auf diese gewagte Formel? An mich hast Du da auf jeden Fall nicht gedacht.

 

Also gut: Ergänze "Fast".

Edited by FKB
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Und warum schreibst du dann soviel wenn du keinerlei Interesse an Flügen ab FRA hast.

Auch lustig das du dich so für die Preise Interessierst und dann so laienhaft Argumentierst...

 

Das ist der angeborene Lufthansa Verteidigungsreflex mit krankhaften Zügen.

 

Was habt ihr eigentlich für Probleme? Als Luftfahrtinteressierter interessiere ich mich halt dafür, was bei FR abgeht, auch wenn ich die Airline nicht mir sympathisch ist. Und selbst wenn das nicht so wäre ich damit nur LH verteidigen will (FR ist mit diesen Preisen übrigens immer noch doppelt so günstig wie LH an vergleichbaren Daten), ginge es euch einen Sch.... an. Meine Güte...

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Ohne ein vernünftiges Feedernetz, egal ob von EW oder von LH, funktioniert auch keine Langstrecke, das heißt, man kann nicht einfach das herausfliegen machen, was direkt keine Gewinne macht. Wenn ich sehe, wie aktuell die "Synergien" zwischen EW und den Premiumairlines (nicht) funktionieren, graut es mir vor so einer Aussicht. BA in LHR hat aus sich selbst auch quasi einen Billigflieger gemacht, anstatt den Europaverkehr an eine andere Marke zu verlagern. Für mich ist das ein klarer Grund, nicht mit BA zu fliegen, aber finanziell scheint es sich auszuzahlen.

Natürlich gibt es noch ein Feedernetz, es steht dann nur nicht mehr Lufthansa dran. Lufthansa wird die Zubringer dann im eigenen Konzern oder sogar darüber hinaus einkaufen müssen. Man darf aber nicht erwarten, dass EW defizitäre Strecken, die LH bislang nur des Feedens wegen am Leben erhalten hat, ohne Prüfung weiter betreibt. Etwaige Verluste müssen ja aufgefangen werden, im harten Europageschäft ist dafür bei EW selbst kein Spielraum, und auch LH muss schauen dass sie ihre Langstrecke preislich nicht überlädt. Was heute im Europageschäft geschieht, wird in xy Jahren auch auf der Langstrecke passieren.

Nicht zu vergessen ist darüber hinaus die sinkende Relevanz von Europaumsteigern - immer mehr P2P Verbindungen lassen dieses Geschäft zum Auslaufmodell werden. Innerhalb Europas Umzusteigen ist ja kein Wunsch des Kundens, sondern war einmal ein auf die Abläufe der Airlines optimiertes Geschäftsmodell, als die Fluggastzahlen wesentlich niedriger waren.

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Als Luftfahrtinteressierter...

...müsstest du doch froh über jede neue Fluggesellschaft, Strecke, Angebot,... sein.

Warum dann immer solche Reaktionen?

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Anfang des Jahres wollen sie wegen der wirtschaflchen Situation die Entgelte erhöhen, und nun ist auf einmal soviel da, dass man bei Neukunden runter gehen kann?

 

Ich vermute ja, dass Fraport das Geld hat, um die Rabatte zu gewähren.

Nur dann würde ich mir als genehmigende Behörde ein ganz klein wenig verarscht vorkommen. Und das könnte unter umständen einen kleinen Einfluss auf meine Genehmigungs-Entscheidung haben.

Denn man sollte Beachten, dass auch in einem Ministerium Menschen arbeiten.

 

Nochmals meine Frage in die Runde: Handelt es sich bei den in dieser Diskussion viel gescholtenen Rabatte um Nachlässe, die zusätzlich zu den derzeit in der Entgeltordnung geregelten Incentives gewährt werden sollen?

 

Allein durch Pax-Wachstum (in der niedrigsten Stufe gemäß Entgeltordnung) kann Lufthansa nach meinem Verständnis mind. 4€ (kont.) und 5€ (interkont) pro abfliegendem Passagier Ermäßigung erhalten. Bei starkem Wachstum geht die Förderung sogar bis 8€ bzw. 10€ pro abfliegendem Passagier.

 

FR als "new entrant" erhält auf bereits bestehenden Routen 2€ pro abfliegendem Kont.-Pax in der niedrigsten Stufe und könnte 2,5€ für Interkont-Paxe bekommen. Das Förderungsmaximum liegt bei 4€ bzw. 5€.

 

Mit anderen Worten: FR bekommt "nur" 50% der Förderung, die LH allein durch Wachstum erhalten kann.

 

Und zum Veto der Behörde zu den Rabatten: Die stehen in der aktuellen Entgeltordnung drin und haben weiterhin unbefristet Gültigkeit: https://wirtschaft.hessen.de/verkehr/luftverkehr/jahresbericht-zur-genehmigung-der-entgeltordnung-2016-des-flughafens-frankfurt

 

Das wäre eine verwaltungsrechtlich interessante Frage, unter welchen Umständen das HMWEVL eine bereits genehmigte Entgeltordnug "einkassiert" bzw. hinterfragen will...

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LH hätte alldem zuvorkommen können,wenn sie 4U oder EW parallel am FRA hätten starten und landen lassen. Aber sie fühlten sich wohl zu sicher,das FR & Co. dort eh nicht abheben. Ja klar,und natürlich wollte man sich selbst keine Konkurrenz machen . völliger Blödsinn.

Mal ein Beispiel von einem S-Bahnhof in Berlin : Da gibt es neben den Eingängen 3 Imbisse. Alles verschiedene Namen. Gehören aber ein-und dem selben. Warum? Eigene Konkurenz aufbauen verhindert Fremde...Alles klar?

Edited by LunaT@hotmail.de
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Also ich sehe eine Gefahr auch eher für Airlines wie z. B. AB in Frankfurt, bzw. DE usw. (zumindest bei den bisherigen Zielen von FR).

 

Bin letzten Dienstag mit AB FRA-TXL-FRA geflogen, für nen knappen Hunni.

 

Service: Freundlich, aber bis auf das Schoko-Herz am Schluss nur gegen Bares.

Pünktlich: beide Flüge

Preis/Leistung: hat gepasst

Sitzabstand: grauselig

 

Also bis auf das Schoko-Herz hätte das genauso auch ein Ryanair - Flug sein können, den Unterschied hätte nur die Bemalung und die Kleidung der FB´s gemacht....

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Natürlich gibt es noch ein Feedernetz, es steht dann nur nicht mehr Lufthansa dran. Lufthansa wird die Zubringer dann im eigenen Konzern oder sogar darüber hinaus einkaufen müssen. Man darf aber nicht erwarten, dass EW defizitäre Strecken, die LH bislang nur des Feedens wegen am Leben erhalten hat, ohne Prüfung weiter betreibt. Etwaige Verluste müssen ja aufgefangen werden, im harten Europageschäft ist dafür bei EW selbst kein Spielraum, und auch LH muss schauen dass sie ihre Langstrecke preislich nicht überlädt. Was heute im Europageschäft geschieht, wird in xy Jahren auch auf der Langstrecke passieren.

Nicht zu vergessen ist darüber hinaus die sinkende Relevanz von Europaumsteigern - immer mehr P2P Verbindungen lassen dieses Geschäft zum Auslaufmodell werden. Innerhalb Europas Umzusteigen ist ja kein Wunsch des Kundens, sondern war einmal ein auf die Abläufe der Airlines optimiertes Geschäftsmodell, als die Fluggastzahlen wesentlich niedriger waren.

 

 

Dazu kommt das Lufthansaproblem mit vielen Regionalhubs die geographisch zu nahe liegen.

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