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Aktuelles zu United Airlines

105 posts in this topic

vor 5 Stunden schrieb d@ni!3l:

Bei den US-typischen Entschädigungszahlungen könnte der Typ nun sehr, sehr reich werden. Aber das will man trotzdem nicht, etwas sehr überzogen. Das hätte man ggf. mit einem Aufruf, ob wer freiwillig das Flugzeug verlassen möchte ( gegen Zahlung von x) besser lösen können...

und zu recht, hoffentlich wird sich das im Millionenbereich abspielen und ein Strafverfahren gegen diese gewalttätigen "officers" wäre mehr als angebracht.

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Wenn man das rational betrachtet: Was United gemacht hat, durften sie. Ob es jetzt für eine gute Planung spricht, kurzfristig fast 10% der Plätze auf einem ohnehin überbuchten Flug nachträglich frei kriegen zu müssen, ist eine andere Frage. Was die Polizei gemacht hat, darf sie auch. Wer sich den Anforderungen der Polizei mehrfach wiedersetzt, braucht sich nicht wundern, wenn die unter Zwang durchgesetzt werden. Also: Ist der Passagier im Recht? Leider nein. Sollten solche Situationen vorkommen? Nein. Können sie jederzeit vorkommen? Ja. Verdient United die mal wieder schlechte Publicity? Ja. Hätten sie in dem Moment anders handeln können? Kaum.

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Wenn man sich das Video dazu anschaut, dann wirkt das Geschreie und das permanente "Oh my god" auf den ersten Blick schon sehr theatralisch, wüsste man nicht, dass die Situation real war. Wir kennen ja auch nicht die Beweggründe, warum sich dieser Mann so sehr geweigert hat, das Flugzeug zu verlassen. Auf jeden Fall eine äußerst unwürdige Situation, so aus dem Flieger gezerrt zu werden, er war ja kein Randalierer oder Straftäter, obgleich er natürlich die Anweisungen der Crew, das Flugzeug zu verlassen, offensichtlich ignoriert hat, ist ja eigentlich immer Bestandteil der AGB's.

Trotzdem eine sehr bedenkliche Aktion von United und den beteiligten Sicherheitsleuten.

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vor 5 Minuten schrieb Faro:

Wenn man sich das Video dazu anschaut, dann wirkt das Geschreie und das permanente "Oh my god" auf den ersten Blick schon sehr theatralisch, wüsste man nicht, dass die Situation real war. Wir kennen ja auch nicht die Beweggründe, warum sich dieser Mann so sehr geweigert hat, das Flugzeug zu verlassen. Auf jeden Fall eine äußerst unwürdige Situation, so aus dem Flieger gezerrt zu werden, er war ja kein Randalierer oder Straftäter, obgleich er natürlich die Anweisungen der Crew, das Flugzeug zu verlassen, offensichtlich ignoriert hat, ist ja eigentlich immer Bestandteil der AGB's.

Trotzdem eine sehr bedenkliche Aktion von United und den beteiligten Sicherheitsleuten.

was aber vollkommen unverständlich ist, warum diese Sache nicht von der Polizei geregelt wurde, sondern von einem privaten Sicherheitsdienst? Wenn United Airlines jemanden aus der Maschine haben möchte, warum auch immer und der Betreffende sich weigert, dann kann nicht so ohne weiteres tätig werden, zumal hier ja auch kein erkennbares Fehlverhalten vorlag. Letzlich ist das Geschehnisse ein medialer Mega Gau, der United Millionen an verlorenen Ticketverkäufen kosten wird. Der Betroffene Passagier war auch erkennbar übergewichtig und die gesehene Aktion hätte bei ihm zusätzlichen gesundheitsgefährdenden Stress auslösen können.

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Das war die Polizei. Steht großen hinten auf der Jacke.

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Posted (edited)

Richtig, im Zeitalter der kompletten medialen Präsenz ein Super-Gau, das denke ich auch. Ich frage mich, wie man so etwas in Deutschland regeln würde. Sicher mit der (Bundes-)Polizei, aber wie würde die vorgehen?

Habe so etwas ähnliches mal im Fußballstadion erlebt, wo 4 Sitzreihen vor mir auch 3 Leute den Anweisungen der Ordner nicht Folge leisten wollten. Die Polizei rückte daraufhin gleich mit 8 oder 10Leuten an, ließ die Reihen räumen und dann gingen die doch "freiwillig" ohne Gewaltanwendung. Sonst hätte man die dort sicher auch "unsanft" entfernen müssen.

Edited by Faro
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Also angeblich sollten 4 Personen, welche per Los ausgewählt wurden, das Flugzeug verlassen, nachdem sich zunächst keiner freiwillig bereit erklärt hat ... 3 Personen sind nach dem Losentscheid der Crew dann auch freiwillig ausgestiegen, nur dieser Herr nicht. Außerdem sollen den Personen zuvor 800 $ Entschädigung plus Hotel und Verpflegung sowie Umbuchung auf einen späteren Flug angeboten worden sein, was auch nicht zum Erfolg geführt hat.

Die Art und Weise, wie UA anschließend ihr "Hausrecht" durchgesetzt hat, steht natürlich außer Frage.

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vor 3 Stunden schrieb VS007:

Wenn man das rational betrachtet: Was United gemacht hat, durften sie. 

Da ist die Rechtslage nicht so eindeutig, eher im Gegenteil. In dem Moment, in dem der Passagier an Bord ist, greifen nicht mehr die Regeln für denied boarding, sondern nur noch die Regeln für Verweigerung des Transports (Rule 21 bei United). Den Passagiere kann man dort nicht wirklich eingruppieren. 

Abgesehen davon, was auch immer es United gekostet hätte, den vierten freien Platz über Entschädigung zu schaffen oder die Crew anderweitig an ihren Zielort zu bringen (selbst den betreffenden Flug verschieben) wäre finanziell günstiger gewesen.

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Ich verstehe das ganze aber trotzdem nicht. Überbucht heißt doch für mich, dass du beim Checkin gefragt wirst, ob du dir vorstellen kannst, auf deinen Platz zu verzichten zu Gunsten von Vouchern, Hotel, Upgrade, was weiß ich. Wenn ich aber, wie der betroffene Passagier a) offensichtlich eine Bordkarte habe und b) sogar auch schon geboardet habe und meinen mir am Checkin (online oder "manuell") zugewiesenen Platz eingenommen habe, wie kann dann noch überbucht sein?

Und sollte es so sein, dass die 4 "zusätzlichen" Passagiere also eine UA-Crew war, die auf einmal ganz schnell nach Louisville musste, dann liegt das Versagen doch erst recht bei der Airline. Und selbst dann, selbst jetzt noch (!!!) geht aus meiner Sicht nochmal United-Personal an Bord, erläutert freundlich das Problem, erhöht "die Preise" (besseres Hotel, nächsten Tag Upgrade, Gutscheine pipapo), und es findet sich sicher immer jemand, der irgendwann schwach wird. Dann diese Affen (=Security, US-Polizei, keine Ahnung) da reinzulassen, ist doch das letzte. Und wenn auch das nicht zieht, dann bleibt es United's Problem, wie sie da jetzt schnell ne Crew hinbekommen.

Gut, fairerweise wissen wir nicht, ob, und falls ja was, der Betroffene gesagt/getan hat, nachdem "das Los ihn traf", dennoch, und das hoffe ich inständig, wird das für United ein richtig fieses Nachspiel haben. Was ist aus diesem Land da drüben eigentlich geworden...

 

Edit: SpOn schreibt mittlerweile vom "vermutlich größten Shitstorm in der Geschichte des modernen Fliegens".

http://www.spiegel.de/reise/aktuell/united-airlines-ueberbuchung-wir-behandeln-sie-wie-ihr-gepaeck-a-1142813.html

Edited by Isavind
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vor einer Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Da ist die Rechtslage nicht so eindeutig, eher im Gegenteil. In dem Moment, in dem der Passagier an Bord ist, greifen nicht mehr die Regeln für denied boarding, sondern nur noch die Regeln für Verweigerung des Transports (Rule 21 bei United). Den Passagiere kann man dort nicht wirklich eingruppieren. 

Ich bin kein Experte für die Beförderungsbedingungen von United, so wie ich das sehe ist das aber in dem Fall völlig egal, ich denke auch nicht dass der Passagier solche Feinheiten wusste. Einer Anordnung der Crew (und erst Recht der Polizei (da die Türen wohl noch nicht zu waren vor allem der) ist erstmal Folge zu leisten, auch wenn man sie für falsch hält. Falls es dafür keine Rechtsgrundlage gibt kann man beide, gerade in den USA, rauf und runter verklagen, aber halt eben erst hinterher. Ich habe wenig Mitleid mit United und den Shitstorm haben sie alleine schon für ihre miserable Öffentlichkeitsarbeit verdient, aber der Passagier hat sich eindeutig ebenfalls nicht korrekt verhalten.

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Posted (edited)

vor 15 Stunden schrieb Faro:

Richtig, im Zeitalter der kompletten medialen Präsenz ein Super-Gau, das denke ich auch. Ich frage mich, wie man so etwas in Deutschland regeln würde. Sicher mit der (Bundes-)Polizei, aber wie würde die vorgehen?

Habe so etwas ähnliches mal im Fußballstadion erlebt, wo 4 Sitzreihen vor mir auch 3 Leute den Anweisungen der Ordner nicht Folge leisten wollten. Die Polizei rückte daraufhin gleich mit 8 oder 10Leuten an, ließ die Reihen räumen und dann gingen die doch "freiwillig" ohne Gewaltanwendung. Sonst hätte man die dort sicher auch "unsanft" entfernen müssen.

Zunaechst einmal haette man dann alle Passagiere  aussteigen lassen muessen, (aber dann haette sich der Flieger verspaetet), dann haette man am checkin die Sache entsprechend darstellen koennen, auch lag ja gar keine Ueberbuchung vor, sondern eine zusaetzliche crew "musste" mit, also die Ursache war ausschliesslich "operational". Niemand hätte UA gehindert, die Crew Mitglieder mit einer anderen Maschine nach Louisville fliegen zu lassen (sowohl Chicago als auch Louisville sind 24 Stunden offen). 

Edited by flieg wech
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vor 3 Stunden schrieb cityshuttle:

Also angeblich sollten 4 Personen, welche per Los ausgewählt wurden, das Flugzeug verlassen, nachdem sich zunächst keiner freiwillig bereit erklärt hat ... 3 Personen sind nach dem Losentscheid der Crew dann auch freiwillig ausgestiegen, nur dieser Herr nicht. Außerdem sollen den Personen zuvor 800 $ Entschädigung plus Hotel und Verpflegung sowie Umbuchung auf einen späteren Flug angeboten worden sein, was auch nicht zum Erfolg geführt hat.

Die Art und Weise, wie UA anschließend ihr "Hausrecht" durchgesetzt hat, steht natürlich außer Frage.

Der "spätere" Flug, wäre wohl erst am Montag morgen gewesen. Aber hätte man nicht den einen der Crew, der dann noch keinen Platz hatte, einfach auf einen Jumseat order als dritten Mann ins Cockpit packen können? Letzteres hatte ich selber mal als überbuchter Passagier bei einem Flug in einem CRJ.

Oder den Herrn per Stretch-Limo einfach nach Louisville (sind keine 5 Stunden per Pkw ab ORD) direkt vor seine Haustür fahren können? In Anbetracht des zwei Stunden verspäteten Fluges (sollte wohl ursprünglich um 21:00 Uhr abheben), wäre das letztendlich dann nur noch ein relativ geringer Zeitverlust gewesen.

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Natürlich ist United nicht auf die Idee gekommen, die eigenen Mitarbeiter per Uber oder sonstwie auf dem Landweg nach Louisville zu schicken...

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Das Crew-Anweisungen zu befolgen sind, stimmt natürlich. Andererseit, solange es sich nicht um für die Flugsicherheit relevante Anweisungen handelt ist es nicht mehr als ein Hausrecht und ist auch, in den USA wohl nicht gesetzlich privilegiert. Diesen Disput mit einem "Platzverweis" zu beenden halte ich für unangemessen. Das sich der Fluggast geweigert hat, mag egoistisch sein. Aber es war sein recht und es war unverhältnismäßig, wie United und die Polizei reagiert haben.

Das ganze ist in etwa so absurd, wie wenn IKEA die Polizei rufen würde, weil ich die letzte auf Lager befindliche Schrankwand gekauft, bezahlt und eingeladen habe und IKEA sie dann wiederhaben will. Das ganze war ein simpler Vertrag, dessen Umsetzung aus dem Ruder gelaufen ist.

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Das Kern des Problems (und das kann weniger extrem durchaus auch bei IKEA auftreten), ist doch, dass Anweisungen von Leuten umgesetzt werden müssen, die für eine Lösung mit Augenmaß keine Kompetenz haben. Weder ein Gate-Mitarbeiter (in den USA immerhin meist tatsächlich ein Airline-Mitarbeiter) noch der Kapitän (der in diesem Fall nicht für United arbeitet) kann einfach so eine Crew per Mietwagen losschicken, weder in finanzieller noch in arbeitsrechtlicher Hinsicht. Im schlimmsten Fall haben sie noch nicht einmal einen direkten Ansprechpartner dafür sondern müssen sich ähnlich durch (interne) Hotlines hangeln wie ein Normalsterblicher.

Ich bin mir sicher, dass die Polizisten intern einen ziemlichen Einlauf bekommen, weil sie nicht spätestens als das halbe Flugzeug die Handys gezückt hat in Deeskalations-Modus geschaltet haben und die Crew wird sicher auch "Warum hast du nicht X gemacht"-Fragen beantworten müssen aber im Nachhinein sagt sich das immer sehr leicht. Ich jedenfalls hätte mit keinem tauschen wollen der in dieser Angelegenheit unter Druck hat Entscheidungen fällen müssen.

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Das ganze war sicherlich unangemessen und hätte besser gehandelt werden müssen.

Eine Überbuchung muss ja vorher bekannt gewesen sein und auch die Standby-Crew ist ja wohl nicht aus heiterem Himmel aufgetaucht. Aber wenn sich niemand freiwillig meldet und die Standby-Crew mit muss, dann hat die Airline nunmal das Recht, Passagiere zu bestimmen, die raus müssen. Und wenn sich jemand weigert, dann ist es in letzter Konsequenz halt so, dass die Polizei geholt wird. Das die das nicht hinbekommen, den Mann aus seinem Sitz und ohne zu verletzen aus dem Flugzeug zu holen, ist natürlich suoptimal.

Die Alternative wäre gewesen, den Mann in Ruhe zu lassen und jemand anderen zu bestimmen. Der- oder diejenige hätte sich bestimmt bedankt.

Nochmal, der Einsatz der Polizei war viel zu hart und der große Fehler von UA war, dass sie die Maschine voll geboardet haben und dann erst versucht haben, Platz für die SB-Crew zu machen. Aber sich der Ansage der Crew und dann der Polizei zu verweigern ist halt auch nicht so clever.

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Dieses Video Kann man nicht oft genug in den sozialen Netzwerken teilen! Sowas geht gar nicht!

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Wenn es so war wie dargestellt, und es nicht um einen Unruly Passenger, sondern einzig und allein um russisches Überbuchungs-Roulette ging, sind juristische Spitzfindigkeiten in diesem Fall völlig irrelevant. In diesem Fall ist ein Mensch, der sich nichts Schlimmeres zuschulden kommen hat lassen, als nach Hause zu wollen, auf Betreiben von United körperlich und psychisch versehrt worden. Dabei ging es der Airline um nichts weiter als Kohle. Schlimmer kann man einen Kunden als Bezahlvieh nicht mehr behandeln. Da ist es auch völlig egal, wen man in die Kabine ruft, um seinen Willen durchzusetzen, und was letztendlich dabei rauskommt.

United hatte keine andere Möglichkeit? Lächerlich! Für den letzten Passagier das Gebot immer weiter erhöhen und das Flugzeug so lange am Boden halten, bis jemand darauf eingeht. Und weil es ja um das schöne Geld geht - es ist ziemlich egal, wie hoch sie hätten bieten müssen, sie wären im Endeffekt deutlich günstiger davongekommen, als mit diesem schändlichen Mist.

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Mich würde interessieren, ob es erst wirklich nach dem Boarding klar war, daß diese Crew noch unbedingt mit muß. Ansonsten hätte man, wie überall normalerweise, beim Check-In bzw. am Gate dafür sorgen müssen, daß Passagiere "ausgesiebt" werden, damit die Crew noch an Bord kann. Denn Passagiere erst an Bord zu lassen, um dann einige von ihnen wieder rauszuholen, spräche für ein chaotisches Management. Man hat auch nicht den Eindruck, daß sich UA über alternative Transfermöglichkeiten für die Crew informiert hat. Dieses PR-Desaster wäre wirklich einfach zu vermeiden gewesen. Hoffentlich macht sich UA (und andere Airlines) mal Gedanken über ihre Einstellung den Kunden gegenüber

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Ich denke mal einfach,die Kommunikation zwischen Flugzeugbesatzung und Flughafen ist schief gelaufen. Besatzung wird nach draussen gemeldet haben,ein Passagier befolgt nicht die Anweisungen,und die Polizei hat daraufhin kurzen Prozess gemacht...

Bei dem Medienecho,was das ausgelößt hat,wäre das Mindeste,das sich United (Geschäftsführung) öffentlich bei dem Gast entschuldigt,und als Entschädigung lebenslangen Freiflug gewährt. Tut United nicht weh-wäre aber für die Öffentlichkeitsarbeit richtungsweisend.

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So wie ich das mitbekommen habe, ist der Mann Arzt und musste zu einem Patienten nach Louisville. Da kann man es durchaus verstehen, dass er nicht abgeladen wird. Das sollte auch die Crew kapieren. Wenn ich mir dann die Aussage des F/O anschaue (wenn sie denn so stimmt, wie sie im Netz kursiert), dann gute Nacht. Der findet die Art und Weise, wie der Fluggast des Fliegers verwiesen wurde als vollkommen normal, wenn man nicht freiwillig aussteigen will. Laut seiner Aussage war der Fluggast schon in der Gangway, also ausgestiegen, und habe es sich dann doch wieder anders überlegt und ist in den Flieger zurückgerannt, weshalb die Security und Polizei gerufen wurde, weil man dachte, er würde im Flug dann durchdrehen. 

 

Die Dead Head Crew kam wohl erst nach Boardingschluss am Gate an, und war wohl auch für einen späteren Flug gebucht, wollte aber schon auf dem mit. 

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vor 1 Stunde schrieb moddin:

So wie ich das mitbekommen habe, ist der Mann Arzt und musste zu einem Patienten nach Louisville. Da kann man es durchaus verstehen, dass er nicht abgeladen wird.

Selbst wenn es ein Bordellbesitzer gewesen wäre, der aus geschäftlichen Gründen noch am gleichen Abend in Louisville sein mußte, ändert das nichts an den Verhältnissen. Wo kommen wir denn dahin, wenn man eine moralische Bewertung für bei einem Beförderungsvertrag einführen wollte....mittlerweile hat der CEO von United wohl auch sein eigenes Grab geschaufelt, weil er die Aktion gerechtfertigt habe und dem Passagier die Verantwortung gegeben hat...man sieht, die Aroganz, Dummheit und Ignoranz mancher CEO kennt keine Grenzen.

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Wäre ja mal interessant wissen, ob es bei den Boardingsystemen tatsächlich eine Los-Funktion gibt, mit welcher ein Computer über Menschen entscheidet.

Und nach welchen Kritrerien so ein Funktion arbeitet.. Würde so ein Funktion tatsächlich ohne Ansehen der Person arbeiten, könnte so ein Losentscheid ja wohl Familien auseinander reissen, Behinderte treffen, Anschlussflüge verpassen etc.

Wenn eine solche Funktion solche Dinge berücksichtigt, ist sie meiner Meinung nach nicht objektiv..

Schon toll, was einem zahlenden Pax alles passieren kann

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Normalerweise haben Departure Control Systeme eine solche "Los" Funktion. Die ist aber nicht Zufällig sondern richtet sich meist nach Kriterien wie Check-in Zeitpunkt, Status des Kunden, Buchungsklasse, Anschlussflüge, wie viele Passagiere in der Buchung drin sind, Vorreservierte Sitzplätze, Alter der Passagiere (Alleinreisende Minderjährige), Spezialbuchungen wie z.B. Wheelchair usw.

Wobei diese Funktion eigentlich dann zum Zug kommt, wenn der Flug überbucht ist, und nicht dann wenn man Sponant entscheidet, dass noch 4 Passagiere aus dem Flugzeug raus müssen um Platz für Deadhead Crew zu machen.

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