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Trump und die Luftfahrt

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scramjet    273

Wieviele denn? Nach über 30 (!!!) Jahren die Dinger mal auszutauschen ist durchaus sinnvoll.

 

Warum? Das Alter allein ist doch relativ unerheblich.

Für Linienflugzeuge sind Lebensdauern von 20 - 25 Jahren ja schon nichts ungewöhnliches. Ein Regierungsflugzeug, dass eine deutlich niedrigere Anzahl an Zyklen bzw. Flugstunden erlebt, und gleichzeitig eine sehr viel bessere Instandhaltung, da ist 30 Jahre eigentlich nicht sehr alt...

 

B-52 z.B. werden voraussichtlich auf 70 bis 80 Jahre Lebensdauer kommen

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Nosig    230
Trump sagt, dass er alle seine Aktien verkauft hat.

 

Sein Sprecher hat es immerhin offiziell erklärt. Deine anscheinend freihändige Unterstellung beruht auf welchen Fakten?

bearbeitet von Nosig

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ilam    331

Warum? Das Alter allein ist doch relativ unerheblich.

Naja, wenn man überlegt, was für Ärger die Bundesregierung mit ihren alten (für die DDR angeschafften) Kisten hatte, dann sieht man schon, dass irgendwann die Zuverlässigkeit leidet.

 

Zudem: Gerade bei der AF1 muss die Technik (Abwehr, Kommunikation usw.) immer wieder auf einen neuen Stand gebracht werden. Eine gewisse Zeit lang kann man dies durch Umbauten noch leisten, aber irgendwann ist hier Schluss, wenn man die Maschinen nicht viele Monate aus dem Dienst nehmen will. Und irgendwann ist auch hier Neukauf tatsächlich wirtschaftlicher als Nachrüsten.

 

 

B-52 z.B. werden voraussichtlich auf 70 bis 80 Jahre Lebensdauer kommen

Von denen hat man auch um die 74 aktive und 20 Maschinen in Reserve. Also ist es kein Problem, einzelne Maschinen für viele Monate aus dem Betrieb zu nehmen um sie für weitere Jahre fit zu machen.

 

Von der "AF1" hat man zwei Maschinen. Hier kann man sich so einen Luxus nicht leisten.

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Sein Sprecher hat es immerhin offiziell erklärt. Deine anscheinend freihändige Unterstellung beruht auf welchen Fakten?

 

Keine freihändigen Unterstellungen. Die Erfahrungen aus knapp 18 Monate Wahlkampf mit einer Menge an herausragenden Recherchen zu Aussagen die Trump im Wahlkampf und in seiner Zeit als "Geschäftsmann" gemacht hat. Vieles davon ist gerichtlich dokumentiert.

 

Etwa das er in Aussagen unter Eid zu Aktienbesitz gelogen hat. Das er zu seinem Vermögen gelogen hat, im Wahlkampf und davor. Er hat auch in der Vermögenserklärung vor der Wahl gelogen und den Umsatz seiner Golfplätze im Vereinigten Königreich als Gewinn ausgegeben.

Das er mehr oder weniger offen rassistisch als Vermieter in New York und vor Untersuchungsausschüssen agiert hat. Das Rache und persönliche Bereicherung eine seiner stärksten Triebfedern ist. Das gerichtlich dokumentiert ist, dass er Beweise vernichtet hat. Die Aussage seiner eigenen Anwälte, dass sie Trump nur zu zwei treffen, weil man sich nicht auf die Aussagen von Donald Trump verlassen kann - auch Aussagen unter Eid.  Das kann man so weiterführen. 

 

Bei Trump ist man auf der sicheren Seite wenn man das Gegenteil von dem glaubt was er sagt.

 

Nachtrag: Wenn man wichtige Ministerien und Positionen überwiegend mit ehemaligen Generälen besetzt oder mit Personen, von denen man persönlich finanziell profitiert hat, ist Autokrat denke ich die richtige Umschreibung. Ganz davon zu schweigen, dass von außenpolitischen Handlungen des President-elect vor allem das Familien-Vermögen profitiert.

bearbeitet von OliverWendellHolmesJr

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Lufticus    115

Trumps Anhänger haben angesichts von überwiegend Lügen im Wahlkampf gesagt, man müsse ihn an seinen Taten messen - Worte zählten (für sie) nicht. Dass dies in der Diplomatie und auf den nur schwer zu beeinflussenden Märkten anders gewichtet ist, ist ein Fakt. Erwartungen sind viel wesentlicher. Trumps Taten seit seiner Wahl haben infolge den CEO von Boeing etwas beunruhigt, da China ein sehr wichtiger Exportmarkt für Boeing ist. Dass Trump als Reaktion darauf nur die hier diskutierte Drohung gegenüber Boeing, einem sehr, sehr großen Arbeitgeber - allerdings in einem demokratisch regierten Bundesstaat, zu bieten hatte, die wiederum nicht auf Fakten basiert, da noch keine Bestellung getätigt wurde, sondern lediglich eine Art Machbarkeitsstudie, ist ein nicht wirklich optimistisch stimmender Beleg für seine Taten. Also das Absetzen eines solchen Tweets. Aus Worten. An denen man ihn nicht messen solle. Oder so. :wacko: :lol:

 

Wahrscheinlich wird die Arbeit der Verkaufsteams für China bei Airbus, Bombardier und Embraer die nächsten Wochen und Monate etwas einfacher.

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locodtm    276
...

 

Von der "AF1" hat man zwei Maschinen. Hier kann man sich so einen Luxus nicht leisten.

 

Man hat insgesamt 6 B747-200B und ebenfalls 6 B757-200, die AF1-tauglich sind, sowie einige kleinere Jets (Gulfstreams) die vor allem für Kurzbesuche bei im Ausland stationierten Truppenteilen genutzt werden.

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Windyfan    2

Übrigens, wer sagt denn dass Trump cseine Aktien über den Markt an Streubesitz verkauft hat?

 

Er könnte die Aktien schließlich auch an seine Kinder zum Preis X verkauft haben.

 

Dann hat er sie zwar offiziell nicht mehr, aber es ist vom Interessenkonflikt das Gleiche wie zuvor.

 

Allerdings sollte bei einer gewissen erheblichen Menge auch nachvollziehbar sein, wer der neue Eigentümer ist.

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bueno vista    448

Die Twitterei folgte nachdem ein Interview mit Boeing CEO Muilenburg im Chicagoer Tribune veröffentlicht wurde. Darin zeigte sich Muilenburg besorgt über die China Konfrontation seitens Trump und die möglichen Folgen für die Amerikanische Flugzeugindustrie.

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mautaler    291

Sein Sprecher hat es immerhin offiziell erklärt. Deine anscheinend freihändige Unterstellung beruht auf welchen Fakten?

Das er es gesagt hat, oder sein Sprecher, dürfte doch wohl unstrittig und leicht beweisbar sein.

 

Ob er es auch gemacht hat, lässt sich hingegen nicht beweisen.

bearbeitet von mautaler

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DE757    250

Vielleicht sind sie vom Zustand nach 30 Jahren noch Flugtauglich, allerdings geht es ja vor allem um die Leistung, welcher einer -200 im Vergleich zu einer -8 fehlt. Wenn man da dauerhaft am Limit oder durch Umbauten sogar inzwischen über dem sinnvollen Gewicht ist dann altert ein Flugzeug auch schneller (Struktur, Flächenbelastung, Fahrwerk, Triebwerke außerhalb des optimalen Leistungsfensters etc)

Und aktuell hat man einen Typen der den Ansprüchen gerecht wird. Wer sagt, dass man in 10 Jahren die 747 noch baut? Und eine 777 wäre dann wieder eine ganz andere Nummer.

Gibt es auch Überlegungen, ob man die 757-200 tauscht? Gegen 787 oder etwas in der Größe? Viel jünger dürften die ja auch nicht sein.

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Donald Trump, Gangster Capitalism. 

 

If you’re wondering if the new normal in American politics includes a president-elect rage-tweeting at companies he dislikes, engaging in near-daily hissy-fits over media coverage he finds insufficiently obsequious, and engaging in constant social media warfare over slights to his ego, you’d be right. Witness the emerging gangster capitalism of Donald Trump.

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bueno vista    448

Vielleicht sind sie vom Zustand nach 30 Jahren noch Flugtauglich, allerdings geht es ja vor allem um die Leistung, welcher einer -200 im Vergleich zu einer -8 fehlt.

 

Geh mal davon aus dass die AF1 nur noch das Aussehen mit einer Serienmaschine gemein hat. Die vielen Zusatzeinbauten erfordern massive strukturelle Veränderungen. Und auch die Motoren sind nicht mehr die Ur-Versionen bei Lieferung.

 

Bei der Neubestellung spielt schon auch Prestige, Nationalstolz und Verfügbarkeit eine Rolle. Ich kann mir die AF1 noch locker zwei Dekaden im Einsatz vorstellen. Vielleicht müsste man innen mal neu tapezieren, die Technik wird eh fortlaufend auf aktuellem Stand gehalten.

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Windyfan    2

Also die AF1 ist ja fliegender Kommandostand für Kriesenzeiten, geschützt gegen alles mögliche was man sich vorstellen kann, so gar gegen einen elektromagnetischen Impuls, Angriffe usw.

 

Der Flieger soll wenn notwendig sogar wochenlang nonstop in der Luft bleiben. Aus Sicherheits- und Redundanzgründen muss es da ein Vierstrahler sein.

 

Wenn ein Zweistrahler einen TW Ausfall hat muss der runter, ein Vierstrahler kann recht entspannt einfach seine Reise fortsetzen, einfach etwas Höhe reduzieren und weiter gehts.

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Was der Artikel nicht erwähnt, aber auch ein Problem sein wird, es gibt keine klassische Holding oder Konzernstruktur. Viele Unternehmen stehen als Einzelfirmen nebeneinander. Gesellschafter (und Geschäftsführer) sind jeweils Donald Trump und seine Kinder.

Ein anderes Problem, viele Unternehmen sind Personen-Gesellschaften, sind zwar rechtlich eigenständig und handlungsfähig, aber steuerlich transparent. Alle Einnahmen und Ausgaben tauchen in persönlichen Steuererklärungen auf. Das gilt auch für Jared Kushner, der auch als Berater nach Washington gehen soll.

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wartungsfee    71

Nachdem President Trump nun sein “America First“ bekräftigt hat, kann jemand mit Twitter mal bitte fragen gehen, wann er die RollsRoyce Triebwerke an seiner 757 austauscht?

 

Auf die Antwort hätt ich Bock.

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HAJ-09L    84

Nachdem President Trump nun sein “America First“ bekräftigt hat, kann jemand mit Twitter mal bitte fragen gehen, wann er die RollsRoyce Triebwerke an seiner 757 austauscht?

 

Auf die Antwort hätt ich Bock.

 

Alles geklärt - England wird ja nach dem BREXIT der jüngste US-Bundesstaat... :ph34r: :P

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Trump hat gestern mit dem Einreiseverbot für Muslime, bzw. Bürgern aus sieben mehrheitlich muslimischen Staaten[1] Daesh und Al Qaeda den größten Propaganda-Erfolg seit der Eroberung Mosuls beschert. Etwas das reichlich absurd ist. 

Was man nicht vergessen sollte, das gilt auch für Personen, die einen gültigen Aufenthaltstitel für die USA haben, etwa die Greencard oder High-Tech Visa und Bürger, die neben der Staatsbürgerschaft auch Staatsbürger in dritten Ländern sind. 

 

Und, bisher war es so, dass Bürger aus den Viva-Waiver-Ländern in bestimmten Situationen nicht zu einem Visum-Interview mussten. Diese Regel ist auch ausgesetzt.

 

[1] Die Staaten, in denen Donald Trump keine finanziellen oder geschäftlichen Interessen hat.

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bueno vista    448

Normalerweise sollten wir Politik hier heraus halten, ist an dieser Stelle aber elementar. Dass hinter dieser Aktion reiner Populismus steckt, kann man sich an zwei Finger zusammenzählen. Das Dekret trägt den Titel: „Schutz der Nation vor der Einreise ausländischer Terroristen in die Vereinigten Staaten“ und betrifft die sieben vorwiegend muslimische Staaten Irak, Iran, Libyen, Somalia, Sudan, Syrien und den Jemen. Alles Länder die von der USA bombardiert wurden, die meisten noch in 2017. Blöd nur, dass die Terroristen des 11. Sept. aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und dem Libanon kamen. Keines dieser Länder steht auf der Liste.


Die ersten Auswirkungen merkt man in FRA: http://hessenschau.de/gesellschaft/nach-trumps-einreiseverbot---muslime-stranden-in-frankfurt,transit-100.html

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blackbox    173

..

Blöd nur, dass die Terroristen des 11. Sept. aus Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Ägypten und dem Libanon kamen. Keines dieser Länder steht auf der Liste.

..

 

Bzw. aus der Marienstr. 54 in Hamburg-Harburg..

 

Ich denke immer noch: "Ich wache bestimmt gleich auf. Das passiert nicht wirklich."  :wacko:

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