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blackbox

Fort Lauderdale: Ankommender Passagier erschießt fünf Personen [06JAN17]

36 posts in this topic

 

Ausflug: mitnichten: eine deutliche Mehrheit ist seit längerem für striktere Waffengesetzte alle Initiativen wurden aber im Kongress gegen den Willen des Präsidenten permanent abgeschmettert. Die GOP (leider auch ein paar Pro-Gun Demokraten) geschmiert durch die Millionen der  NRA blockieren alles, sogar die kleinste Änderung, das wird sich auch nach solchen Tragödien nicht ändern. Sorry für den kurzen Ausflug, mussste aber sein.

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Die Frage ist wohl weniger, wie man in USA an Waffen kommen kann; das ist hinreichend bekannt. Viel wichtiger ist doch, wie der Mann mit der Waffe in die Gepäckabholung kam. Das ist doch Sicherheitsbereich, oder?

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Die Frage ist wohl weniger, wie man in USA an Waffen kommen kann; das ist hinreichend bekannt. Viel wichtiger ist doch, wie der Mann mit der Waffe in die Gepäckabholung kam. Das ist doch Sicherheitsbereich, oder?

Nein. Davor gibt es immer eine Schleuse. Und zwischen öffentlichem Bereich und Gepäckabholung steht meistens jemand, der schaut, dass niemand in die Gepäckabholung geht.

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Also muß der Mann entweder die Sicherheitskontrollen umgangen haben oder aus einem gelandeten Flieger bewaffnet gekommen sein. Und das in den USA.

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Posted (edited)

Meines Wissens ist es nicht verboten, Handfeuerwaffen im aufgegeben Gepäck zu transportieren.

 

Da gab es ein paar Auflagen, wie gesicherter Behälter, Muntion getrennt von der Waffe...

 

Aber verboten ist es nicht. Hüben wie drüben.

Edited by wartungsfee
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War wohl genau so. Das war ein ankommender Passagier (wohl aus Alaska via MSP).

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Die Frage ist wohl weniger, wie man in USA an Waffen kommen kann; das ist hinreichend bekannt. Viel wichtiger ist doch, wie der Mann mit der Waffe in die Gepäckabholung kam. Das ist doch Sicherheitsbereich, oder?

 

 

Nein. Davor gibt es immer eine Schleuse. Und zwischen öffentlichem Bereich und Gepäckabholung steht meistens jemand, der schaut, dass niemand in die Gepäckabholung geht.

 

 

Wenn man wieder unkontrolliert Zugriff auf gefährliche Gegenstände aus dem (eigenen) aufgegebenen Gepäck hat, dann kann /darf das gar nicht "sensibler Sicherheitsbereich" sein - um mal im EU-Jargon zu bleiben. Deshalb finden sich in den Terminals die Rücklaufsicherungen für ankommende Paxe i.d.R. auch vor der Gepäckausgabe.

 

Ansonsten sind mir aus Frankreich zwei Beispiele bekannt (ORY+ TLS), bei denen die Gepäckbänder quasi öffentlich zugänglich sind. (=Also keine Spezialität von der anderen Seite des Atlantiks.)

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Ojeh- das wusste ich gar nicht, das Waffen im eigenen aufgegebenen Gepäck transportiert werden dürfen! Was ist denn alleine schon mit der Brand- und Explosionsgefahr???

 

Man darf ja nicht mal Akkus aufgeben, aber Explosivstoffe???

 

Ferner: Gibt es noch Flieger, die einen Zugriff auf den Gepäckraum inflight zulassen?

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Ojeh- das wusste ich gar nicht, das Waffen im eigenen aufgegebenen Gepäck transportiert werden dürfen! Was ist denn alleine schon mit der Brand- und Explosionsgefahr???

 

Gemäß LH http://www.lufthansa.com/de/de/Gefaehrliche-Gegenstaende gibt es entsprechende Vorgaben, die sich mit Sicherheit nach den IATA DGR richten:

 

 

Waffen & Munition im aufgegebenen GepäckÜber die Mitnahme von Munition informiert das Lufthansa Service Center. Waffen und Munition müssen in unterschiedlichen Taschen verpackt sein. Falls nötig muss eine spezielle Gepäckbox verwendet werden, um beide Gegenstände voneinander zu trennen. Waffen müssen ungeladen sein.

 

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Das Sprengstoffe und Munition im Flugzeug transportiert werden darf, Akkus aber nicht, bzw, nur eingeschränkt hängt mit der Stabilität der verbauten Chemikalien zusammen, wenn die Hitzewirkung eines Brandes so stark ist, dass Munition "explodiert" hat man eh andere Probleme.

 

Das US-Verteidigungsministerium hat 2014 eine Hellfire per Luftfracht nach Kuba geschickt - warum auch immer.

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Danke HAJ-09L!

 

Ich frage mich nur, richtigerweise sind Lithium-Ionenakkus im Gepäck verboten, aber man darf Munition mitnehmen, die eine Treibladung wie für einen Elefantentöter enthält und dann auch noch gleich mehrere Schuß.

 

Jeder Schuß 16 gramm Sprengstoff oder noch mehr....

@ OliverWendellHolmesJr

 

Damit hast Du sicher Recht. Man hat eben auch schon über 100 Jahre Erfahrung mit Patronen, es hat sich als eine recht sichere und robuste Transportmöglichkeit bewährt - ganz im Gegensatz zu Lithium Ionen Akkus, man denke nur mal an die gegroundete 787, die ganze Flotte war für Monate aus dem Verkehr gezogen worden.

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Ist es auch. Nur wo soll dein Gedankengang hinführen?

Zumal der Artikel die Rhetorikpeitsche schwingt, denn das mitführen von Waffen ist eben “nichts“ besonders, auch in der EU.

Wo der Gepäckraum zugänglich ist (meist Businessflieger) kann eine Auflage so gestalltet werden, das Waffe oder Munition der Crew übergeben wird und diese wird dann die Gegenstände verwahren. An geeigneten Ort.

Anyway, wenn das hier weiter ausgeführt wird, bedarf es wohl ein eigenes Thema dazu.

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Ist es auch. Nur wo soll dein Gedankengang hinführen?

Zumal der Artikel die Rhetorikpeitsche schwingt, denn das mitführen von Waffen ist eben “nichts“ besonders, auch in der EU.

Wo der Gepäckraum zugänglich ist (meist Businessflieger) kann eine Auflage so gestalltet werden, das Waffe oder Munition der Crew übergeben wird und diese wird dann die Gegenstände verwahren. An geeigneten Ort.

Anyway, wenn das hier weiter ausgeführt wird, bedarf es wohl ein eigenes Thema dazu.

In den CBS-Abendnachrichten gestern kam auch ein ehemaliger FBI-Vizedirektor zu Wort. Der meinte, kurzgesagt, daß ein etwaiger Aufwand zur Erhöhung der Sicherheit im Gepäckabholbereich nicht im Verhältnis zum Ergebnis stünde. Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Einige bewaffenete Sicherheitsleute hätten vielleicht verhindert, daß der Attentäter erst mit seinen Morden aufhörte, als er keine Munition mehr hatte (lt. CBS). Auch z.B. in Deutschland könnte ich mir BuPo-Beamte im Gepäckabholbereich gut vorstellen, zumindest bei Flügen, auf denen anmeldepflichtige Waffen transportiert werden. Problem: Das kostet Geld. Denke, daß auch hierzulande die Verantwortlichen zum gleichen Ergebnis wie dieser FBI-Mann gekommen sind. Ich meine jedoch, daß dieser Aufwand wichtig wäre !

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In Deutschland könnten die Zollbeamten eingreifen, wenn an den Gepäckbändern jemand schießt. Oder sind diese unbewaffnet?

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In den CBS-Abendnachrichten gestern kam auch ein ehemaliger FBI-Vizedirektor zu Wort. Der meinte, kurzgesagt, daß ein etwaiger Aufwand zur Erhöhung der Sicherheit im Gepäckabholbereich nicht im Verhältnis zum Ergebnis stünde. Dem kann ich nicht so ganz zustimmen. Einige bewaffenete Sicherheitsleute hätten vielleicht verhindert, daß der Attentäter erst mit seinen Morden aufhörte, als er keine Munition mehr hatte (lt. CBS). Auch z.B. in Deutschland könnte ich mir BuPo-Beamte im Gepäckabholbereich gut vorstellen, zumindest bei Flügen, auf denen anmeldepflichtige Waffen transportiert werden. Problem: Das kostet Geld. Denke, daß auch hierzulande die Verantwortlichen zum gleichen Ergebnis wie dieser FBI-Mann gekommen sind. Ich meine jedoch, daß dieser Aufwand wichtig wäre !

 

Ich bin da eher bei der Aussage des FBI-Mannes. Was ist an einem Gepäckabholbereich schützenswerter als bei anderen stark frequentierten Orten (z.B. einem Kaufhaus)?

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Posted (edited)

In Deutschland könnten die Zollbeamten eingreifen, wenn an den Gepäckbändern jemand schießt. Oder sind diese unbewaffnet?

Nein, Zollbeamte sind bewaffnet. Die sind allerdings auf ihre Arbeit, sprich Kontrolle von Passagieren und deren Gepäck fixiert. 

Vermute mal, daß dieses Thema in spätestens 2, 3 Wochen wieder in der Versenkung verschwunden sein wird. Und das andere stark frequentierte Orte wie z.B. Kaufhäuser genauso schützenswert sind, versteht sich. Denke trotzdem, daß es den Aufwand zur Erhöhung der Sicherheit wert wäre.

Edited by Waldo Pepper
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Gab es nicht mal den durchaus sinnvollen Vorschlag, Passagiere mit "heiklem" Gepäck in einem gesonderten Schleusenbereich abzufertigen ? Man wusste im voraus, dass der Schütze 1 Waffe und Munition mit sich führte. Warum richtet man für diese Passagiere nicht einen eigenen Sicherheitsbereich bei Check-In sowie bei Baggage Claim ein, der 1. baulich weit getrennt von der normalen Passagierabfertigung ist, und 2. speziell geschultes Personal die ordnungsgemässe Handhabung überwacht und zwei gepanzerte BGS'ler im Notfall per Bleispritze eingreifen können.

Die die Bekanntmachung, dass dies der Fall ist, dürfte doch einige abschrecken.

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@Blackbox: Und ab wo willst Du Personen mit derartigem Gepäck mit normalen Passagieren wieder mischen? Irgendwo muss es passieren und im Zweifelsfall passiert nach allen neuen, aufwändigen Sicherheitsmaßnahmen der nächste derartige Zwischenfall am Mietwagenschalter oder Taxistand...

 

Und das Problem ist keines, das nur US-Flüge betrifft. Auf meinem ersten Flug FRA-JNB habe ich neugierig rübergelinst, was denn da der Passagier vor mir in der Schlange der Passkontrolle auf der Karte mit der Zollerklärung bei den zu erklärenden Gütern eingetragen hatte: "RIFLE".

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Waffen zu transportieren ist nichts Neues, auch nicht im Luftverkehr. Grundsätzlich gilt in Deutschland, dass Waffe und Munition getrennt sein müssen. Ich habe vor langer Zeit eine Waffe mit nach Spanien genommen und das bei der Airline angemeldet. Ich wurde darauf hingewiesen, daß ich nicht im gleichen Gepäckstück die Munition mitnehmen dürfte. Das zum Luftvekehr.

 

Wer aber auch immer die Berechtigung hat, eine scharfe Waffe und Munition zu besitzen, kann damit Unfug oder Verbrechen begehen. Ich selbst habe eine Waffenbesitzkarte und muss, wenn ich zum Schießplatz fahre, die Munition auch extra lagern. Dazu gibt einen Waffenkoffer mit zwei getrennten Fächern, die auf dem Transportweg sogar abgeschlossen sein müssen.

 

Zurück nach USA. Wenn dieser Typ damit andere Menschen umbringen wollte, dann hätte er das vor dem Flug oder nach dem Flug auch auf der Straße oder sonstwo tun können. Das hat nichts mit Sicherheit in der Luftfahrt oder am Airport zu tun.

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Das heisst also: "Shit Happens", da kann man nichts machen.. ? 

Ist mir etwas zu einfach angesichts von fünf Toten.

Ich finde dennoch man sollte Passagiere von Ihren Schusswaffen räumlich von anderen Passagierbereichen trennen, auch wenn man das Problem nur verlagert.

In diesem Fall wäre der Täter nach dem Flug nicht erneut auf die Mitfliegenden gestossen, über die er sich offenbar vorher an Bord so sehr geärgert hatte. Ob das ein Blutvergiessen verhindert hätte ist spekulativ, aber zumindest bestünde die Möglichkeit.

 

Hinzu kam wohl, dass der Täter ein Psycho-Patient ist. Solche mental labilen Leute dürften nie und nimmer scharfe Schusswaffen bei sich tragen. 

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Zurück nach USA. Wenn dieser Typ damit andere Menschen umbringen wollte, dann hätte er das vor dem Flug oder nach dem Flug auch auf der Straße oder sonstwo tun können. Das hat nichts mit Sicherheit in der Luftfahrt oder am Airport zu tun.

 

Das ist nicht tröstlich für die Angehörigen der Opfer, aber so ist es.

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