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Sauerstoffflaschen an Bord - Beatmung von PAXen?

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Wir sind heute aus LPA kommend in D gelandet. Folgendes hat sich an Bord ereignet:

es war auch ein Passagier mit Beatmungsgerät an Bord. Er berichtete im Umfeld sitzenden Passagieren, dass sein mobiles Beatmungsgerät nur für 3,5 Stunden reichen würde, er ein Nachfüllpack (Sauerstoff oder Batterien) nicht mit an Bord nehmen durfte.

Nach ca.30 Minuten Flug wurde dann nach einem Arzt gefragt. Mit dessen Hilfe wurden dann Sauerstoffflaschen, die sich an Bord befanden, an das Gerät angeschlossen und diese im Laufe des Fluges dann mehrfach gewechselt.

Nach der Landung am Zielort wurde der Passagier dann von einem Krankenwagen abgeholt. Der an Bord befindliche Arzt erzählte mir, dass es insgesamt 4Sauerstoffflaschen gegeben habe.

Nun ist folgende Frage bei mir entstanden: handelte es sich bei den Sauerstoffflschen um die, die bei einem Druckabfall für die Stewards/Stewardessen vorgesehen sind oder werden für solch einen Fall extra Flaschen an Bord mitgeführt?

Danke für Eure Antworten!

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Es gibt keine Sauerstoffflaschen explizit für Crew. Alle an Bord befindlichen Flaschen sind für medizinische Notfälle und könnten für Gäste und Personal eingesetzt werden. Im Cockpit gibt es selbstverständlich eine Versorgung für den Fall einer Dekompression, sie kann zudem auch medizinisch genutzt werden.

Das stationäre System im Falle eines Druckabfalls würde ebenfalls von Passagieren und Crew gleichermaßen genutzt werden.

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Ist es denn üblich, dass die Flaschen für "medizinische Notfälle" bei einem schon vor Start absehbaren Bedarf verbraucht werden? Was hätte man gemacht, wenn sich kein Arzt gemeldet hätte? Landung wegen Medical?

 

Für mich klingt das so, als wäre da gehörig etwas schiefgegangen. Eigentlich würde ich erwarten, dass in solchen Fällen vor dem Start geklärt wird, wie die Versorgung läuft.

bearbeitet von ilam

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Für mich klingt das so, als wäre da gehörig etwas schiefgegangen. Eigentlich würde ich erwarten, dass in solchen Fällen vor dem Start geklärt wird, wie die Versorgung läuft.

 

Sieht von außen betrachtet erstmal so aus. Der Bordbestand würde sicher nie von vornehinein für einen einzelnen Passagier mit einberechnet werden, er ist wie schon richtig erkannt, für "Notfälle". Die kalkulierte Versorgungszeit des Beatmungsgerätes von 3.5 Std. reicht ja für die Strecke fast, aber eben nicht ganz. Also müsste der Gast sich zusammen mit der Airline im Vorfeld Gedanken gemacht haben um die restliche Flugzeit. Sowohl die Mitnahme des Beatmungsgerätes ist genehmigungspflichtig, wie auch ein "Fit-to-fly" werden ärztlich attestiert, bevor die Reise losgehen kann. Ich weiß nicht, was Du davon als Mitreisender mitbekommen hast, geht Dich ja im Prinzip auch wenig bis nichts an.

bearbeitet von D-ATUI

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