d@ni!3l

airberlin meldet Insolvenz an (15AUG17) - eigenwirtschaftlicher Flugbetrieb eingestellt (27OKT17)

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flyer 1974 schrieb: Aber man hat es ja jedem freigestellt, bzw. angeboten sich zu bewerben

Als  der WL anlief,und Crews sich dafür beworben haben,war von dem End-Szenario,wo wir diese Woche stehen,noch nichts absehbar. Du kannst also nicht davon ausgehen,das jeder,der diesen Weg gewählt hat,von diesem Risiko gewußt zu haben.

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Jeder wusste Bescheid, aber man dachte EY blecht ewig und es läuft weiter wie gehabt.  Man müsste sehr blind gewesen sein um sich nicht mit dieser Situation auseinanderzusetzen ? Spätestens als man AZ den Hahn abgedreht hat, hätte es beim letzten klingeln müssen. Die Bilanzen sind schon ewig tief rot, ein interessierter AN denkt da schon mal drüber nach ? 

 

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Sicher dachten auch viele, dass man "To Big To Fail" ist. Das einfach eine andere Farbe aufs Heck kommt und erstmal alles so weiter läuft wie gehabt.

Wenn man bedenkt, dass es hier um die Nummer 2 geht, vllt auch nicht ganz abwegig. 

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Einsatz TXL und STR, Stewardessen-Casting à la Catch me if you can und für Piloten wird ein späterer Wechsel innerhalb der EW-Group "geprüft". Da simmer mal gespannt.

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Die LHG macht das schon ... mit den neuen Angeboten die auf die AB Kunden abzielen STR - MIA mit einer Main für 398,- ist Hammer, etwas flex vorausgesetzt ... 

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Am Samstag fliegt Niki mit A320 ab DUS. Anscheinend werden die Flieger A320/A321 weiter verschoben.

So wie es scheint stehen ab Samstag 7 X Niki in Dus, 2 x 73X in Köln, 3 x 73X in TXL, 2 x A321 in München, 2 x 73X in Stuttgart, 2xA321 in Hamburg, 1 x 73X in Hannover, 5 x A321 die in Wien starten, 1 x A321 in Zürich.

Wären 17 A32X und 8 x 73X. Alles auf Basis der 6.00 Uhr Flüge, Verschiebungen möglich.

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Sind das dann ganz normal deren Flüge unter HG Nummer zum entsprechenden WFP oder ist das wohl schon was für EW dabei? Meinst du echt A320 oder einfach A32S? Weil woher soll ein A320 so kurzfristig kommen?

Also werden quasi ab sofort sechs 737 der X3 frei?

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vor 55 Minuten schrieb d@ni!3l:

Sind das dann ganz normal deren Flüge unter HG Nummer zum entsprechenden WFP oder ist das wohl schon was für EW dabei? Meinst du echt A320 oder einfach A32S? Weil woher soll ein A320 so kurzfristig kommen?

Also werden quasi ab sofort sechs 737 der X3 frei?

Nein, bis zum Jahresende fliegen für Niki noch alle 14 737 der TUI Fly, danach nur noch 7. Da jetzt die Wintersaison beginnt, hat Niki Kapazitäten frei und kann teilweise fehlende Kapazität für EW bereits jetzt ersetzen. Das eigene touristische Programm wird aber noch bis Jahresende unter HG laufen, danach geplant mit EW-Flugnummern operated by Niki.

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Ich habe den Beitrag von pop77 so verstanden, dass nur noch acht 737 für das HG Programm mit eigener Nummer gebraucht werden und somit sechs fürs EW Programm frei werden. Dass diese noch an HG verleased sind ist mir bekannt. Könnte also ein sub-sub-wet-lease werden  (X3->HG->EW)

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vor 12 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Meine Vermutung ist dass LGW (oder Niki) die AB-Slots übernimmt, die Lufthansa sich gesichert hat. Noch ist LGW Teil des AB-Konzerns und ein Slottransfer möglich. Es gibt einen Stichtag (31.10. oder 31.12.) an dem wechselt LGW (oder Niki) rechtlich den Besitzer. Innerhalb des neuen Konzerns können die Slots wieder frei verschoben werden. 

So umgeht man die unklare Rechtslage bezüglich des Verbots oder des nicht Erlauben Slot-Handels in Deutschland und der Transfer ist meines Erachtens nur wettbewerblich angreifbar. Möglicherweise widerspricht genau diese Konstruktion der Fiktion des "Nicht-Betriebsübergangs".

 

Vertraglich zweifelsfrei richtig. Auf die Frage ob nicht faktisch ein Betriebsübergang vorliegt, sollen die Arbeitsgerichte eine Antwort finden.

 

 

AB befindet sich im Insolvenzverfahren. Ist es eigentlich in dieser Zeit erlaubt, Slots oder andere Werte an Tochtergesellschaften zu verschieben? Mir erscheint das Verfahren zweifelhaft, denn damit wird doch zunächst die Insolvenzmasse geschmälert.

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vor 11 Stunden schrieb locodtm:

Der A320 in LGW Farben sieht aber auch schick aus.

Man muss aber offensichtlich im Vergleich zum "AB Outfit" gar nicht mal so viel ändern. 

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vor einer Stunde schrieb Hubi206:

AB befindet sich im Insolvenzverfahren. Ist es eigentlich in dieser Zeit erlaubt, Slots oder andere Werte an Tochtergesellschaften zu verschieben? Mir erscheint das Verfahren zweifelhaft, denn damit wird doch zunächst die Insolvenzmasse geschmälert.

Zweifelhaft schon, aber solange es keinen ernsthaften Interessenten gibt, der den Flugbetrieb (Air Berlin PLC & Co KG) übernehmen will die beste Option die Slots zu Geld zu machen. Wird der Flugbetrieb abgewickelt müssen die Slots an den Koordinator zurückgegeben werden.

 

Zitat

Margrethe Vestager: "Auf einigen Strecken gibt es jetzt einen sehr hohen Marktanteil oder sogar ein Monopol." Monopole hätten in der Regel höhere Preise und schlechteren Service zur Folge. "Das zu verhindern ist unsere Aufgabe." [...] Sie könne die endgültige Entscheidung der Kommission nicht vorwegnehmen, zumal die Lufthansa die geplante Fusion noch nicht in Brüssel angemeldet habe, sagte die dänische Politikerin. Je eher Lufthansa bereit sei, auf die voraussichtlichen Bedenken ihrer Behörde einzugehen, desto schneller sei eine Genehmigung mit entsprechenden Auflagen denkbar. [...]

[Easyjet diskutiert] mehreren Insidern zufolge intern, ob sie nach dem Brexit wie geplant ein zweites Standbein im EU-Land Österreich aufbauen oder sich mit dem Kauf von Air-Berlin-Teilen stärker in Deutschland engagieren sollten. [N-tv]

 

Zitat

Wie das ZDF erfuhr, ist beim Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg ein Antrag auf Erlass einer Einstweiligen Verfügung eingegangen. Die Personalvertretung hält die Kündigungen, die Ende der Woche ausgesprochen werden sollen, für unwirksam. [...] Das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg bestätigte dem ZDF am Nachmittag den Eingang des Antrags. Ein erster Verhandlungstermin ist für den 2. November angesetzt. [Heute.de]

Das darf eigentlich nicht passieren, das hier Fehler gemacht wurden die das Gericht dazu veranlassen, die Kündigungen aufzuheben. 

bearbeitet von OliverWendellHolmesJr
Ergänzung Heute.de - Eilantrag

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vor 36 Minuten schrieb OliverWendellHolmesJr:

Das darf eigentlich nicht passieren, das hier Fehler gemacht wurden die das Gericht dazu veranlassen, die Kündigungen aufzuheben. 

Wo steht da, dass das Gericht die Kündigungen aufgehoben hat??  Das Gericht hat nur den Eingang bestätigt.....

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Laut airberlin kommt eine Transfergesellschaft Boden in Berlin, "vorbehaltlich der Kofinanzierung durch das Land Berlin". Also nicht?

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vor 1 Stunde schrieb Flugbucher:

Utz "ich verklage euch alle" Claassen hat offenbar Strafanzeige wegen Veruntreuung etc. gegen das AB-Management erstattet. 

http://m.haz.de/Nachrichten/Wirtschaft/Niedersachsen/Utz-Claassen-erstattet-Strafanzeige-gegen-Air-Berlin-Chef

verkraftet er wohl nicht, dass er bei Air Berlin nicht wie in der Vergangenheit für 74 Tage Geschäftsführer bzw. Präsident wurde um dann mit Millionen-Abfindung zu gehen und auf Schadenersatz zu klagen - bzw. dieses Mal ein anderer Geschäftsführer derartig profitiert hat

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vor 3 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Zweifelhaft schon, aber solange es keinen ernsthaften Interessenten gibt, der den Flugbetrieb (Air Berlin PLC & Co KG) übernehmen will die beste Option die Slots zu Geld zu machen. Wird der Flugbetrieb abgewickelt müssen die Slots an den Koordinator zurückgegeben werden.

Aber es gab doch angeblich mehr als 10 weitere Bieter. In diesem Fall ist m.M. nach eine Verschiebung der slots an Tochtergesellschaften rechtswidrig.

Der zweite Punkt, der noch nicht geklärt ist. AB hat die Langstreckenflüge vor Ablauf der Bieterfrist eingestellt und somit Vermögenswerte verloren.

Dann hat doch LH schon vor Beendigung der Bieterfrist für AB Flugzeuge neue Verträge mit den Leasinggesellschaften geschlossen. Dazu musste doch AB eine Zustimmung geben. Wenn dem so war, dann hat man doch auch dadurch Fakten pro LH geschaffen, die das Gesamtpaket für andere Bieter uninteressant machten.

Siehst Du das auch so?

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1 hour ago, Hubi206 said:

Aber es gab doch angeblich mehr als 10 weitere Bieter. In diesem Fall ist m.M. nach eine Verschiebung der slots an Tochtergesellschaften rechtswidrig.

 

Der ganze Insolvenzprozess wird doch trotz Eigenverwaltung gerichtlich überwacht. Bieter heißt nicht Zahler. Mit Easyjet und Condor sind noch zwei zaghafte Verhandler übrig, von denen man seit Wochen nichts hört, wird langsam knapp, aber beide brauchen eigentlich zum Winterflugplan auch nicht mehr Kapazität und können sich vielleicht in Ruhe nächste Woche ihre beiden kleinen Pakete für jeweils 1 Euro ohne Betriebsübergang abholen.

Utz und Wöhrl sind mit ihren Konzepten (toll, wieder andere sollen meine Millionen aufbringen) wohl gescheitert, weil sie keine Eigenmittel als Sicherheit anzahlen wollten. Herr MOL hat am Anfang noch ein paar Pressemeldungen zum Thema in Auftrag gegeben, aber selbst dazu hat er in den letzten Wochen aus verständlichen Gründen keine Zeit mehr, sein eigenes Konzept knallt ihm gerade gehörig um die Ohren....

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vor 5 Stunden schrieb Hubi206:

Aber es gab doch angeblich mehr als 10 weitere Bieter. In diesem Fall ist m.M. nach eine Verschiebung der slots an Tochtergesellschaften rechtswidrig.

Der zweite Punkt, der noch nicht geklärt ist. AB hat die Langstreckenflüge vor Ablauf der Bieterfrist eingestellt und somit Vermögenswerte verloren.

Dann hat doch LH schon vor Beendigung der Bieterfrist für AB Flugzeuge neue Verträge mit den Leasinggesellschaften geschlossen. Dazu musste doch AB eine Zustimmung geben. Wenn dem so war, dann hat man doch auch dadurch Fakten pro LH geschaffen, die das Gesamtpaket für andere Bieter uninteressant machten.

Siehst Du das auch so?

Die Frage ist, wann sind die Slots verschoben worden. Nachdem man das Lufthansa-Angebot am 13.10.2017 angenommen hatte und diese Transaktion im Rahmen der Verkaufsverhandlungen ausgearbeitet hat. In dem Fall wäre es ok.

Bei der Einstellung der Langstrecke sind Vermögenswerte verloren gegangen, das stimmt. Andererseits ist die Frage, ob diese nach dem Ende der Hauptsaison überhaupt finanziell war. Dann wäre es, um die Masse zu schonen, richtig gewesen, diese einzustellen. Die Entscheidung lag überwiegend beim Insolvenzverwalter, hätte er die Flugzeuge behalten wollen, hötten die Leasinggeber diese wohl nicht zurückholen können

Das man das relativ neue Sanierungsverfahren der Insolvenzordnung genutzt hat, um Air Berlin wirtschaftspolitisch opportun zu zerschlagen ist fragwürdig.

Das Problem mit den "neuen" Leasingverträgen ist, wie allgemein bei diesem Verfahren, dass es von einem enormen PR-Lärm begleitet wurde, der sicher dazu diente, Erwartungshaltungen in Politik, bei Flughäfen, Konkurrenten und Arbeitnehmern zu schaffen oder zu verhindern.

Ob Konkurrenten nicht mehr geboten haben, weil sie davon ausgegangen sind, dass sie benachteiligt werden oder weil sie erwarten, dass am Ende genug "kostenlos" übrig bleibt ist schwer zu sagen.

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Die LR hat das Geschäft schon länger massiv belastet !, genau genommen hätte man die am Tag der Insolvenz einstellen müssen, da ist nichts verloren gegangen man hat bis zuletzt eher noch Geld verbrannt!  Ich bin inzwischen nur noch verwundert. Alle wollen für 29,99 oder 199,00 fliegen und das riesen Löhne gezahlt werden, das das seit Jahren ein Defizitgeschäft ist sieht hier wohl niemand ? LH ist nicht EY, ist leider so. Selbst die 3 Sandkasten Airlines denken um aber hier können es manche wohl noch nicht ? 

199 € nach BKK und 250 K€, p.A.  für den PIC geht nicht mehr auf ! und das hat EY wohl eingesehen und LH will ihnen es nicht nachmachen. 

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2 hours ago, OliverWendellHolmesJr said:

Bei der Einstellung der Langstrecke sind Vermögenswerte verloren gegangen, das stimmt. . Die Entscheidung lag überwiegend beim Insolvenzverwalter, hätte er die Flugzeuge behalten wollen, hötten die Leasinggeber diese wohl nicht zurückholen können

Das man das relativ neue Sanierungsverfahren der Insolvenzordnung genutzt hat, um Air Berlin wirtschaftspolitisch opportun zu zerschlagen ist fragwürdig.

Ob Konkurrenten nicht mehr geboten haben, weil sie davon ausgegangen sind, dass sie benachteiligt werden oder weil sie erwarten, dass am Ende genug "kostenlos" übrig bleibt ist schwer zu sagen.

Jetzt wieder direkt an Dich Oliver:

Welche Vermögenswerte sind verlorengegangen bei der Einstellung der defizitären Langstrecke? Die Entgscheidung lag nicht überwiegend sondern zu 100 Prozent beim Involzenzverwalter. Wieso jetzt auf einmal "hätte" mit Involvenzverwalter und Leasinggeber? Sonst bist Du mit den entsprechenden Paragraphen und Unterartikeln doch auch gleich zur Hand.

Wer hat das neue Sanierungsverfahren der Insolvenzordnung denn beschlossen und warum ist die Nutzung desgleichen fragwürdig?

Schwer zu sagen am Ende für die anderen ist geil. In Deutschland wird ja fast jeder immer so schlimm benachteiligt....

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