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airberlin meldet Insolvenz an - Flugbetrieb geht weiter

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vor einer Stunde schrieb cityshuttle:

Heute wieder mehrfach MUC, CGN, DUS, STR, ARN, GOT, BUD etc ab TXL gestrichen ... gab es wieder unerwartete Krankmeldungen ?

Ausserdem JFK ... ist dafür die Wamos Air 747 als Ersatz im Einsatz ?

Der Krankenstand ist komplett normal. Aber man wusste schon vor sechs Monaten das man im September eine Personalunterdeckung von ca. 20% hat. Die notwendigen Einstellungen und Schulungen konnten mangels Kapazität nicht durchgeführt werden, obwohl nach wie vor kontinuierlich geschult wird reicht das einfach nicht, aber Personalbedarfsplanung hat bei Air Berlin eh noch niemand gekonnt, kein Wunder wenn die Personalchefin sich eher mit Technikern der Deutschen Bahn auskennt als einer Airline. Im Oktober sollte es dann etwas entspannter sein, da die Langstrecke ja weitestgehend eingestellt ist und das Personal dann auf der Kurzstrecke zur Verfügung steht.

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4 minutes ago, Dummi said:

 Im Oktober sollte es dann etwas entspannter sein, da die Langstrecke ja weitestgehend eingestellt ist und das Personal dann auf der Kurzstrecke zur Verfügung steht.

Vielleicht ist dann die Personalunterdeckung der Grund, die Langstrecken einzustellen und nicht dass man die "Mischpiloten" Lang- und Kurzstrecke durch "Teilbetriebseinstellung" los werden wollte?

Wie hätte denn Air Berlin dann bitte den kompletten Flugbetrieb dargestellt, wenn Etihad die nächste Subventionsrate gezahlt hätte?

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vor 2 Stunden schrieb Garten:

Bleibt trotzdem die Frage : Wenn man nur die Slots will , was wird denn dann aus den 20 Dash8-400.

Die noch interessantere Frage - was wird aus Domestic-Strecken wie TXL-SCN, TXL-FKB, TXL-NUE, DUS-GWT, DUS-STR? Da gibt  es auf dem deutschen Markt keinen Anbieter mehr, der das mit kleinerem Gerät hochfrequent oder year-round (GWT) bedienen kann. Wenn es gut läuft, setzen easyjet oder Eurowings im Tagesrand biw. am Wochenende (GWT) ihr kleinstes Gerät (150 Sitze) drauf, aber mit 4-5 Flügen am Tag für Geschäftsreisende ist nix mehr. Da kann ich schon jetzt das Heulen und Jammern in der Provinz hören. In Deutschland existiert dann künftig keine Airline mehr, die Märkte bedient, für die es in Frankreich, England oder Spanien HOP!, flybe oder Air Nostrum gibt.

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vor 1 Minute schrieb touchdown99:

Die noch interessantere Frage - was wird aus Domestic-Strecken wie TXL-SCN, TXL-FKB, TXL-NUE, DUS-GWT, DUS-STR? Da gibt  es auf dem deutschen Markt keinen Anbieter mehr, der das mit kleinerem Gerät hochfrequent oder year-round (GWT) bedienen kann. Wenn es gut läuft, setzen easyjet oder Eurowings im Tagesrand biw. am Wochenende (GWT) ihr kleinstes Gerät (150 Sitze) drauf, aber mit 4-5 Flügen am Tag für Geschäftsreisende ist nix mehr. Da kann ich schon jetzt das Heulen und Jammern in der Provinz hören. In Deutschland existiert dann künftig keine Airline mehr, die Märkte bedient, für die es in Frankreich, England oder Spanien HOP!, flybe oder Air Nostrum gibt.

also doch eine Zukunft für LGW mit Q400?

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Es wäre sehr wünschenswert wenn LGW wieder auf den Markt kommt.

In Deutschland gibt es dafür ab den etwas kleineren Flughäfen eine Menge Möglichkeiten.

Ja , LGW könnte es sein. Und vielleicht springt da doch ein Investor auf und unterstützt LGW.

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Die AOCs von LGW und NIki sind ausschließlich Vehikel die Slots der Air Berlin zu LH und Easyjetz zu transferieren. Es wird keine LGW 2.0 am Markt geben. Der Rest der Air Berlin mit ihren Gesellschaften wird größtenteils abgewickelt oder in bestehenden Gesellschaften eingebracht

Sorry, der Traum einer innerdeutschen Turboprop-Airline wird leider ein Traum bleiben. Die Kostenbasis ist zur Zeit einfach zuhoch um mit den A320/737 Skaleneffekten mithalten zu könnnen. Und den notwendigen Aufpreis für regionale Turboprop Verbindungen ist im Moment kaum einer bereit zu zahlen. Verbraucher sind von LCC-Preisen verwöhnt und es gibt nicht ausreichend Passagiere die 500-600 Euro für einen innerdeutschen Flug zahlen.

Das heißt aber nicht das es dauerhaft keine Regionalverbindungen mit Props geben muss. Aber im gegenwärtigen Umfeld ist es sehr schwierig.

bearbeitet von akayama

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Die Frage ist halt, ob eine ausländische Airline mit passendem Gerät einen Markt sieht. Bis zu dem vor Kurzem eingeläuteten Schrumpfkurs wäre dafür insbesondere flybe in Betracht gekommen, die ja bereits ihre einzige Basis außerhalb UKs in DUS haben. Aber aktuell sieht es duster aus. Denke mal, dass Eurowings TXL-FKB/SCN 1-2 tgl. anbietet, DUS-GWT nur noch im Sommer 3/7 in Wochenendlage. Evtl. findet sich für GWT eine ausländische Regioairline, die DUS ohnehin bedient, zB airbaltic, bmi oder flybe. Das war es dann aber. Sowas wie TXL-NUE und DUS-STR wird keine Zukunft haben.

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Zitat

AB fliegt doch DUS-GWT mit A320?

Aber nicht ganzjährig und jeden Tag.

Zitat

Man muss wohl für längere Strecken umsteigen und für kürzere die Bahn nehmen...

Die Umsteige-Option gibt es für TXL-FKB/SCN ja leider, anders als für FDH mit der Anbindung an FRA, nicht. DUS-STR und NUE-TXL dürften ohnehin sterbende Strecken sein mit Blick auf die bereits vorhandene bzw. künftige Konkurrenz durch die Bahn.

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Zitat

Man muss wohl für längere Strecken umsteigen und für kürzere die Bahn nehmen...

Sehe es vielleicht ganz positiv. Man kann umsteigen und aufgrund der geringen Größe des Landes sind Bahnverbindungen auch eine praktikable Lösung. :)

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vor einer Stunde schrieb akayama:

Sorry, der Traum einer innerdeutschen Turboprop-Airline wird leider ein Traum bleiben.

Warum eigentlich? Städte wie SCN oder FKB (nur ein Beispiel) haben schon einen großen Einzugsbereich. Vielleicht darf man das nicht isoliert als point-to-point sehen. Es gibt in diesen Bereichen vielen Geschäftsreisende, die innerdeutsche Strecken von diesen Standorten zu höheren Preisen nutzen würden. Dazu parallel die Strecken als feeder in die Drehkreuze zu benutzen. Ich kenne jetzt nicht die Kostenstruktur der Q400. Aber in vielen europäischen Ländern klappt es doch auch. Warum sollte es für eine LGW also keine Zukunft geben?

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Das Problem dürfte sein, dass der Verkehr auf den Q400-Strecken künftig reiner point-to-point sein wird, da ja die Umsteigoption an den airberlin-Hubs in TXL und DUS wegfällt. Ein gewisser Anteil Umsteiger wird aktuell schon in den innerdeutsch fliegenden Q400 sitzen (das gilt nach meinen Erfahrungen sogar auf der von mir öfter genutzten Strecke DUS-GWT). Wenn die wegfallen, kann es gut sein, dass sich die Q400 nicht mehr rechnet (vor AB flogen auf diesen Strecken eher 30-36 Sitzer).

 

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Das Lieblingsbeispiel Flybe ist todkrank und schrumpft auch vor sich hin, immer weniger Basen, immer weniger Flugzeuge. Und dabei ist die Infrastruktur und die Geografie in Großbritannien noch viel vorteilhafter für eine "Regionalfluggesellschaft" als in Deutschland. Es ist eine langgezogene Insel mit vielen eigenen vorgelagerten Inseln, das heißt, man kann nicht mal schnell in den Zug oder ins Auto hüpfen. Dazu ist bis auf wenige "Filetstücke" der Bodentransport auf Straße und Schiene eine Katastrophe und trotzdem reicht es einfach nicht.

Wir haben die letzten Jahre "gelernt", fliegen hat billig zu sein. Der 22-Jährige Junior-Berater von BCG oder KPMG (selbst gerade für 100 Euro oder Pfund auf Malle gewesen oder mit der oder dem Holden in Venice, geht doch) streicht zuerst die Reisekosten zusammen. 800 für Inlandsreturn kann ja wohl nicht angehen.... (Das war vor 20 Jahren normal, so ist halt der Fortschritt)....

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SCN hat mit der neuen MUC Verbindung ab November einen guten Anschluss an ein Drehkreuz. Die LH Codeshares müssten die Tage freigegeben werden. 

Von daher wäre Point to Point nach BER (SXF oder TXL) ausreichend erstmal. Ich hoffe auch, dass EW oder EZY die Strecke fliegen und nicht Luxair! 

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1 hour ago, touchdown99 said:

Aber nicht ganzjährig und jeden Tag.

Die Umsteige-Option gibt es für TXL-FKB/SCN ja leider, anders als für FDH mit der Anbindung an FRA, nicht. DUS-STR und NUE-TXL dürften ohnehin sterbende Strecken sein mit Blick auf die bereits vorhandene bzw. künftige Konkurrenz durch die Bahn.

Btw.: NUE-TXL fliegt EW ja bereits. Mit der neuen Bahnverbindung halte ich Konkurrenz auf dieser Strecke für unwahrscheinlich. DUS-STR ist die Bahn ja auch relativ gut, halte ich auch für realistisch, dass die Strecke eingestellt wird. Es gibt ja einige Hub-Anbindungen ab STR, so dass es dort verkraftbar wäre. 

EW fliegt ja selbst HAM-FKB, da halte ich TXL-FKB für wertvoller.

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Am 22.9.2017 um 08:20 schrieb moddin:

Folgende Flieger verlassen am Montag und Dienstag die Flotte:


25SEP
TXL-LDE DABXC
DUS-LDE DALPG
TXL-LDE DABXE
TXL-LDE DABXF
DUS-LDE DALPC
DUS-LDE DALPJ
TXL-LDE DALPI

26SEP
DUS-CWL DALPF
DUS-CWL DALPB

 

Es fehlen TXL-ZRH D-ALPD und D-ALPE, genauen Tag weiß ich jetzt nicht.

vor 5 Stunden schrieb cityshuttle:

Heute wieder mehrfach MUC, CGN, DUS, STR, ARN, GOT, BUD etc ab TXL gestrichen ... gab es wieder unerwartete Krankmeldungen ?

Ausserdem JFK ... ist dafür die Wamos Air 747 als Ersatz im Einsatz ?

Ich vermute die Wamos wurde von AIDA gechartert. Ohne Garantie.

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vor 48 Minuten schrieb TH 747:

Es fehlen TXL-ZRH D-ALPD und D-ALPE, genauen Tag weiß ich jetzt nicht.

Ist das so? Dann wäre AB ja runter auf nur noch 5 A330-200 (D-ABXA/B/G, D-ALPA/H) und müsste sehr spontan das aktuelle USA-Programm weiter einstampfen, da man damit JFK, MIA, LAX, SFO und RSW nicht mehr bedient bekommt.

EDIT: Laut https://twitter.com/hashtag/zrhmovements?f=tweets&vertical=default&src=hash gehen D-ALPD und D-ALPE morgen nach ZRH. Das scheint dann ja auf das Ende der longhaul ops morgen hinzudeuten.

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vor 12 Minuten schrieb RudiFHW:

Und wieso gibt es keine Annullierungen von AB-Flügen in die USA ab DUS ??

Für morgen ist noch alles im grünen Bereich, da hat man, wenn die Gerüchte um die Ferryflüge stimmen, noch sieben Maschinen für fünf Abflüge zur Verfügung. Knifflig wird es Dienstag, da steht mW auch RSW im Flugplan und damit sechs Abflüge für noch fünf Maschinen. Aber man muss halt mal abwarten, ob morgen und übermorgen tatsächlich so viel wie kolportiert wurde, nach Lourdes, Cardiff und Zürich ausgeflogen wird.

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Los Angeles ist ab Dienstag laut Homepage annulliert. Mittwoch, Donnerstag ebenso.

Die restlichen Langstreckenflüge sind noch drin.

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vor 19 Stunden schrieb akayama:

 

Sorry, der Traum einer innerdeutschen Turboprop-Airline wird leider ein Traum bleiben. Die Kostenbasis ist zur Zeit einfach zuhoch um mit den A320/737 Skaleneffekten mithalten zu könnnen. Und den notwendigen Aufpreis für regionale Turboprop Verbindungen ist im Moment kaum einer bereit zu zahlen. Verbraucher sind von LCC-Preisen verwöhnt und es gibt nicht ausreichend Passagiere die 500-600 Euro für einen innerdeutschen Flug zahlen.

bmir regional beweist aber gegenwärtig das Gegenteil. Deren Regiojets sind zwar deutlich kleiner als die DH4, aber trotzdem bauen sie ihr Netz langsam, aber mit Bedacht aus. Allerdings haben die auch den Vorteil vom LH-Codeshare auf den Verbindungen.

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vor 56 Minuten schrieb pop77:

Los Angeles ist ab Dienstag laut Homepage annulliert. Mittwoch, Donnerstag ebenso.

Die restlichen Langstreckenflüge sind noch drin.

Damit ließe sich das Restprogramm JFK, SFO, MIA und RSW - hart auf Kante genäht - mit fünf Maschinen abwickeln.

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