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  1. Past hour
  2. Komm mal aus Deiner Fantasiewelt und nimm die Fakten zur Kenntnis. Mehr als 80% sind der Infektionen sind unbekannter Quelle. 10000e Menschenleben opfern weil die Wörtschaft ist was, wenn nicht menscenverachtend? Was ausser ihre leben willst Du menschen noch nehmen, damit "menschenverachtend" angemessen ist? Kommt bei Dir irgendwann mal an, dass 40% der Bevölkerung Risikogruppe sind und längst nicht alle alten Menschen in Altenheimen leben? Ist Dir klar, dass wir längst Triage machen? Viele Altenheimbewohner kommen nicht mal mehr ins Krankenhaus, es wird nicht mal mehr der Versuch unternommen, ihr Leben zu retten. Was in Anbetracht vollkommen überlasteter Krankenhäuser ((Intensivbetten, für die kein Personal da ist, helfen wenig) mit teilweise stundenlang vor der Notaufnahme wartenden Krankenwagen irgendwie klar, aber nicht weniger pervers ist. Dass in einigen Landstrichen inzwischen die Leichen in den Hallen von Strassenmeistereien gelagert werden müssen, weil überall anders mehr als voll ist und die Krematorien nicht mehr ansatzweise hinterherkommen, hast Du in Deinem "Fliegerei über alles"-Wahn mitbekommen? Ist Dir klar, dass sich die Anzahl der Menschen in ihren 30ern auf der Intensivstation inzwischen ähnlich hoch ist wie die der über 80-jährigen? Das B117 scheinbar - die Datenlage ist naturgemäss noch ziemlich dünn - vermehrt junge Leute inklusive Kindern und Jugendlichen trifft? Das auch viele Menschen mit leichten Verläufen keine Treppe mehr hochkommen? Dass gut 30% derer, die die Intensivstation überlebt haben, innerhalb von 6 Monaten wieder auf der Intensivstation landen, und davon wiederum etwa ein Drittel das nicht überleben? Und die in keiner Corona-Statistik auftauchen? Und die Leute, die nicht an Corona, aber wegen Corona sterben? Meine Nachbarin würde noch leben, wäre sie nicht wegen Corona viel zu spät ins Krankenhaus. Da nach Lockerungen, Reisen und ähnlichem zu schreien ist was, wenn nicht menschenverachtender Egoismus?
  3. Scheinbar schon. Bei großen Ausbrüchen wie Tönnies oder auch jüngst bei Airbus klappt es bei großen Betrieben. Sorry, aber das kannst du besser. Das ist eine miese Unterstellung. Mein Privatleben geht dich nichts an, aber ich halte mich schon ganz gut an die Regeln. Nicht alles was man beschreibt macht man selbst... Richtig, aber ersteres wird von zweiteren konterkariert. Die Nachhilfe gibt es schon. Bspw die 2 Haushalte Regelung ist ja nicht so neu. Und diese Einzelfälle sind halt im exponentiellen Wachstum schon ein Problem. Wenn man deshalb nicht unter die 50er Inzidenz kommt und deshalb vor Ort alles wirtschaftlich kaputt geht steigt die Akzeptanz auch nicht so. Natürlich muss man was machen, aber so Heilsversprechen machen mich immer stutzig. Und es ist ja nicht so als würde man gerade gar nichts machen.. Wie gesagt, die Zahlen sinken. Die Zahlen sinken immer dann stark, wenn die Bevölkerung Regeln akzeptiert. Ggf ist ja auch das das (asiatische) Geheimnis? Ggf muss der Bevölkerung mal ein Plan (welcher auch immer) erklärt werden und mal 2 Monate (nur als Bsp) so gelassen werden und nicht immer was beschließen und 4/5 Tage später über den Haufen werfen und neu machen. Wie soll man denn was ernst nehmen was die Regierung selbst nicht ernst nimmt? Manchmal hilft Kommunikation mehr als eine Exekutive. Machen wir uns nichts vor - überall Kontrolle kann und wird es nicht geben. Nicht in einer Demokratie. Geht es auch irgendwie ein bisschen kleiner? Man kann doch auch zivilisiert diskutieren, man "gewinnt" doch nicht durch Diffarmartion. Nur wegen eines anderen Standpunkts ist man doch nicht menschenverachtend, mal ehrlich. Könnte aber ein Anfang sein!?
  4. AstraZeneca ist wohl auch nur bei 70%, und der soll die Tage zugelassen werden. So lange wir von den mRNA-Impfstoffen (~95%) nicht näherungsweise genug haben, muss da wohl gelten: 70 oder 80% sind besser als die 0% ohne Impfung. Die kriegen zwar viel Presse, sind aber wohl kaum Massenphänomen. Und nachvollziebar? Es wird nicht mehr nennenswert nachvollzogen. In ca. 5830 "Beiträgen" immer und immer wieder. Wir, oder eher Du, sollten vor allem mal aufhören, ständig "aber die anderen" zu plärren. Der weit, weit überwiegende Teil der Menschen hält sich an die Beschränkungen. Für die anderen braucht es staatliche Nachhilfe. Man hat es nicht mal ernsthaft versucht. Zig andere Länder schaffen es. "Aber die anderen". Flughäfen, Häfen und Zug-Fernverkehr sind relativ einfach. Grössere Strassenverbindungen kann man auch relativ einfach besetzen. "100% schaffen wir nicht, also lassen wir es lieber ganz" ist menschenverachtende Kapitulation. Gut gemacht, reicht aber nicht. Tut sie. Von effektiv verschenkten 9 Mrd an die Lufthansa, 2 Mrd an TUI, über Kurzarbeitergeld usw usf, sehr reichlich.
  5. Ok akzeptiert, wenn es um die letzten, scheinbar entscheidenden paar Promille der Kontakte geht um die Bevölkerung zu schützen. Dann soll die Bevölkerung aber auch dafür bezahlen, dass ein Geschäftsmodell dann wirklich verboten wurde um sie zu schützen. Dass zZt bzw zuletzt weniger fliegt wegen weniger Nachfrage ist halt noch "Pech" der Airlines, aber da würde die Allgemeinheit "bestellen" und sollte dann mMn auch zahlen.
  6. Wie gesagt. Im Gegensatz zu illegalen Partys o.ä. sind dort Kontakte bekannt und nachvollziehbar. Wo habe ich das denn geschrieben? Man muss ja nur Nachrichten verfolgen wie häufig dies der Fall ist. Ich beschreibe dies nur. Wir sollten hier ja schon über die Realität reden, nicht über Utopien wo jeder macht was von ihm erwartet wird. Hieß es hier im Spätsommer auch. Hat aber nicht geklappt . Und was ist mit allen die auf dem Landweg kommen? Und für alle schwarz/ weiß Denker hier: Was denkt ihr zum Tübinger Modell? Die haben die Zahlen ja auch im Griff mit entsprechenden Konzepten. Es muss ja nicht immer einfach klingen um zu funktionieren...
  7. Today
  8. Vielleicht hat die Lufthansa ja irgendwann mal Glück und kann dich in ihrem Team willkommen heißen. Du scheinst ja ein Glücksgriff in der Kabine zu sein. Sorry, aber sich permanent über alles lustig zu machen was andere Airlines tuen..... Schau dir doch das Produkt wenn es eingeführt ist erstmal an. Dann kannst du uns ja weiter berichten wie toll oder auch nicht dieses Konzept DEINER Meinung nach ist
  9. Und was machen wir mit Großraumbüros und Produktionshallen, wo du jeden Tag mit dutzenden, evtl. hunderten Kollegen Kontakt hast? Nicht in einer Firma, sondern bei Tausenden? Unterm Strich finden hier mehr Kontakte statt, als bei illegalen Parties. Mal ganz ketzerisch, wie wäre es, einfach beides zu unterbinden? Was mir hier zu kurz kommt, das Haupt-Motiv beim Flugverbot ist doch nicht Infektionen im Flieger zu unterbinden, sondern mit einer weiteren Maßnahme das Verlassen eines engen räumlichen Gebietes zu erschweren.
  10. Interessant, aber die Wirksamkeit liegt auch nur bei ca. 80%. Daumen drücken & weiterforschen, daß da noch was geht und auch so in der Praxis ümgesetzt werden kann
  11. Hängt auch vom Impfstoff ab und muss nicht zwangsläufig zweifach sein. Johnson & Johnson kommt bald mit einem Einmalimpfstoff. Das wird dann auch so dokumentiert und zertifiziert bei der EU-Zulassung.Voraussichtlich ohne Einbussen bei Wirksamkeit. Darüberhinaus keine speziellen Kühlvorgaben. Wird , wenn alles klappt, der Impfstoff für Hausärzte.
  12. Was mich ja wundert, daß bisher nicht durchgedrungen ist, daß etliche Länder nur einmal Impfen anstatt 2 mal, so wie Großbritannien. Dadurch veringert sich die Wirksamkeit/der Schutz auf 60%, anstatt 90-95%. So will man erreichen, daß möglichst viele geimpft werden zwecks Herdenimmunität. Aber ob das wirklich was bringt? Und wie will man das im digitalen Impfpass abbilden? Dürfen dann nur 2 Mal geimpfte einreisen und die 1 Mal dürfen nicht???
  13. ...vor allem auf den PMI-Flügen wird das lustig.
  14. Peinlich, dass eine LH es nicht schaffen soll, unter 60min einen BOB durchzuführen . Die stolzen Lufthanseaten werden bestimmt alle schön erfreut sein, einen Bezahlservice wie bei der intern verpöhnten EW durchzuführen.
  15. Was ein Offenbarungseid. Deutlicher kann man nicht schreiben, dass "Ich" der einzige moralische Fixpunkt ist. Was kommt als nächstes: Mafia legalisieren? Körperverletzung? ... Ich weiß nicht, wie ich darauf komme, die tage habe ich ein Profil des Putschisten Josh Hawley (Republikanischer Senator für Missouri) gelesen, darin sagte ein Freund der Familie: Im Elternhaus gab es das Wort "Nein" nicht für den Jungen. Zum Teil ist es konstruiert. Zum Teil ist es eine unumstößliche Tatsache dass die Pandemie nur dann erfolgreich bekämpft wird, wenn Bewegung eingeschränkt wird und das einzelne Superspreader-Events besser zu begrenzen sind als diffuses Verhalten. Egal wie häufig man "die eigene Meinung" zitiert.
  16. Sie gehen erstmal nur wieder in Richtung Regionen mit ebenfalls nahe Null auf; für alle anderen muss dann sowas wie negativer Test vor Abflug + Quarantäne (in dafür designierten Hotels o. ä.) mitsamt erneutem Test sein. Und dann haben wir's verkackt und seelenruhig zugesehen, wie die exponentielle Ausbreitung ihren Lauf genommen hat, um dann konsequent zu wenig zu spät zu machen. Bis heute. Soweit lässt man es gar nicht erst kommen, man isoliert Cluster sofort. Wenn das nicht klappt dann macht man schon bei Inzidenzen um 20 schnell einen kurzen, knackigen Lockdown in der betroffenen Region - so eng begrenzt wie möglich, so weit wie nötig. Exakt das, was Neuseeland, Australien, Vietnam usw usf sehr erfolgreich tun. Den man, zack, mit einem schnellen, richtigen, lokalen Lockdown wieder beseitigt. Das schnell ist entscheidend, und einer der Hauptgründe, warum der Frühjahrslockdown so gut funktioniert hat: er kam früh genug und war konsequent genug.
  17. Teneriffa hat Inzidenzzahlen unter 50. Ein- und Ausreise nur mit einem negativen PCR Test erlaubt. Danke, Frau Merkel, dass sie mir meinen Urlaub dort verbieten wollen. Warum wird die Reisebranche von den Politikern, sowie auch andere Branchen systematisch zerstört?
  18. Aber was passiert wenn die Grenzen wieder auf gehen? Nahe Null waren wir im Sommer auch. Dann nahe 100 kann binnen 2-3 Wochen passieren (exponentielles Wachstum) - und dann ? Auf die Frage hieß es gerade "Dummheit",aber wir haben halt so einige Länder um uns herum. Ein paar Fälle sind immer irgendwo, irgendein Land macht nicht mit, dann kommt der Familienbesuch, alle Gäste gehen am nächsten Tag ins Büro und Schule (nahe Null geht dies ja wieder) und zack, hat man einen lokalen Hotspot. Dies in mehreren Orten gleichzeitig. Also wo genau ist die Nachhaltigkeit.
  19. Zwischen Ländern (eher: Regionen, Ländergrenzen sind da nur mittelbar relevant) mit nahe-Null-Infektionsgeschehen kann man die Grenzen gaaaaanz schnell wieder aufmachen. Dass Australien und Neuseeland gerade, nachdem sie - was nicht schmerzlos geht und auch dort nicht schmerzlos war - nahe-Null erreicht haben, nicht epicht darauf sind, sich den Erfolg durch Einreisende aus Corona-Versager-Regionen wieder kaputt machen zu lassen, ist doch sehr nachvollziehbar. Der Weg zu endlich wieder offenen Grenzen ist ein nahe-Null-Infektionsgeschehen.
  20. Das ist aber konstruiert. Setz nur 100^3 und es sieht wieder anders aus. Es ist ja nicht davon auszugehen, dass die 100 auf einer Party danach 2 Wochen zuhause bleiben, die werden wohl überproportional aktiv sein. Wenn sie im Arbeitsumfeld entstehen und man die deshalb nachvollziehen kann, ja. Bei einer Untergrund-Party werden sich wenige melden und die Kontaktdaten offen legen wer noch so da war. Und dann hat man ein Problem. Ja, den gibt es nunmal, sollte man halt berücksichtigen, dass einige sich nicht altruistisch verhalten. Wie gesagt, das ist in Asien anders. Finde ich auch doof, gibt es aber.
  21. Dauerhaft und komplett? Weder noch. Aber darum geht es doch überhaupt nicht!
  22. Wie schon gesagt. Verständnis und Egoismus. Schön es so sichtbar zu zeigen. 2^n liest sich niedlich: 2^10 sind 1.024 Kontakte, 3^10 schon fast 60.0000. 100^2 dagegen "nur" 10.000. Und wie das vergangene Jahr gezeigt hat, sind Superspreader-Events deutlich besser handelbar, wenn es darum geht einen einzelnen pandemischen Ausbruch zu stoppen als diffuses Altagsverhalten. Aber die unsagbare Qual, mal ein Jahr lang nicht auf Partys zu können. Oder auf Wochendtrips ans Mittel- oder Schwarze Meer zu verzichten. Wirklich traurig.
  23. Ich fürchte, das gibt's nicht gesammelt einfach konsumierbar. Das ist in dem Papier weiter ausgefuhrt. 0 ist die greifbare "Überschrift". Wenn Du nahe 0 bist, kannst Du kleinere Neuausbruchscluster gut isolieren, falls nicht vollständig isolier/nachvollbar, schnelle, kurze Lockdowns. Auch das praktizieren Neuseeland, Vietnam & Co so sehr erfolgreich. Die ganz einfach triviale Lösung gibt es leider nicht. Am beste und wirkungsvollsten ist eine weltweite ZeroCovid-Strategie. Europaweit wäre eine grandiose Errungenschaft. Wird alles nicht per Order Mufti (wofür es da schon an Rückgrat und Kompetenz fehlt, leider) passieren. Annähern geht, und dann hoffentlich Nachbarländer von der Strategie überzeugen. Die Alternative ist weiteres strategieloses Herumwurschteln mit vielen, vielen, vielen Toten und wirklich heftigem Einfluss auf die Wirtschaft. Inklusive Luftfahrt. Die Frage der Grenzen ist tatsächlich keine zentrale. Dass die in einem Luftfahrtforum die meiste Aufmerksamkeit kriegt, ist klar. Man muss auch nicht 100% dicht sein, und schon gar nicht an den Landesgrenzen, sondern wie schon zigfach aufgeführt zwischen Regionen mit niedrigem Infektionsgeschehen und solchen mit hohem. Wäre toll, wenn die Abgrenzung grob den europäischen entspricht. Noch toller, wenn es gar nicht mehr notwendig ist, weil überall niedrig. Das schafft man nicht von heute auf morgen - und erst recht nicht mit dem Herumwurschteln der letzten Monate. Die grossen Einreisewege - Flughäfen, grenzüberschreitende Fernzüge usw. kriegt man ganz gut abgedeckt. Grenzpendler sind mit intensiven Tests auch gut vertretbar. Innerdeutsch nochmal wesentlich schwieriger, klar. Aber auch da: es muss nicht unumgehbar dicht sein. Der Punkt ist doch vor allem, dass man bei niedrigem Infektionsgeschehen den nicht ganz zu vermeidenden Neueintrag schnell entdecken und isolieren kann. Bei rund 250000 + Dunkelziffer aktuell Infizierten wie jetzt hat man keine Chance.
  24. Nein,kam nicht richtig an bei dir.Die Länder sind sind soweit erstmal an mehr Normalität innerländisch dran als hierzulande.Aber auch Australien,Neuseeland und der Rest deiner Aufzählungen sind global gesehen kein Zentimeter weiter an Normalzustand als hier mit Beschränkungen und die ganzen Maßnahmen.keiner rein,keiner raus...
  25. Dass Piloten Bashing - insbesondere von irgendwelchen Wannabees - immer gut geht, ist ja nichts neues. Endlich kann man den blöden Piloten mal eins drauf geben, sie sind ja so gemein und so gierig. All das geht am Kern vorbei. Was Herr Jacobi uns allen aus vermutlich gutem Grund erspart hat, ist der Weg wie es zu dem Umstand gekommen ist, dass die Piloten sich seit Dezember nicht mehr an den Gehaltsreduzierungen beteiligen. Bis dahin haben sie es sehr wohl getan. Dazu verdreht er - wissentlich oder nicht - ein paar wenige aber wesentliche Tatsachen: Jacobi sagt: "Die Piloten aber haben gesagt: "Das kommt für uns nicht in Frage, wir beteiligen uns nicht an Kurzarbeit und verzichten mit Blick auf Kurzarbeit auf nichts" Das ist glatt gelogen. Die VC hat für ihre Piloten in einem extra dafür abgeschlossenen Tarifvertrag einen 20% Gehaltscut vereinbart. Diese Vereinbarung ist mit einer zwischendrin vereinbarten Verlängerung bis November 2020 gültig gewesen. Auf Nachfrage von Tui, ob man den Vertrag noch einmal verlängern könne, hat die VC darum gebeten, das mit weiteren Verhandlungen zur Restrukturierung zu verknüpfen. Tuifly hatte die Verhandlungen vorher abgebrochen. Ohne darauf zu Antworten hat sich die Tui Geschäftsführung dann drei Tage später m Internen Mailing über die Piloten beschwert, dass sie ihren Anteil nicht beitragen wollen. Eine andere Kommunikation mit der VC oder der Personalvertretung fand bis dahin nicht mehr statt. Außerdem hat die Personalvertretung - der Betriebsrat der Piloten - sich den Gesprächen nicht feige verweigert wie Jacobi behauptet, sondern musste die Verhandlungen an die Tarifkommission abgeben, da die Personalvertretung nicht über Tarifthemen verhandeln darf. Das hat mit den rechtlichen Besonderheiten zu tun, die beim fliegenden Volk anders als als betnormalen Angestellten im Betriebsverfassungsrecht geregelt sind. Was ich persönlich nicht verstehe ist die Tatsache, dass die Presse und auch Airliners.de unisono genau die gleichen Behauptungen voneinander abschreiben, ohne mal ein wenig Recherche zu betreiben. Aber wie schon geschrieben: Piloten Bashing geht immer und die neidischen Wannabees freuen sich, dass die Gierlappen aus den Cockpits ihre Arroganz endlich mal heimgezahlt bekommen... Die Frage "Qui Bono" muss hier erlaubt sein.... Warum stichelt der oberste Mitarbeitervertreter gegen eine Berufsgruppe eines Unternehmensteils ohne sich selbst für die auch betroffenen Mitarbeiter am Boden oder in der Kabine einzusetzen? Übrigens ist die Tuifly im Konzernbetriebsrat, dem Herr Jacobi vorsteht noch die größte Gruppe mit den meisten Stimmen. Und die hat ihm die letzten Jahre dort erheblichen Widerstand geleistet sowie seiner Truppe einige Aufsichtsratsposten abgeluchst... Das die Tuifly an die aktuellen Bedingungen angepasst werden muss, bestreitet kein Pilot. Die Frage ist nur, warum jetzt und warum so? Warum versucht man nicht gemeinsam durch die Krise zu gehen wie bei der Condor? Und wenn man restrukturieren muss, warum macht man das nicht sozialverträglich mit den Mitarbeitern? Vielleicht weil man die Chance wittert, sich die Krise zumindest dahingehend zunutze zu machen, in dem man die Altersstruktur und die Tarifbedingungen so billig und mit wegen der Krise an Almosen grenzende Abfindungen durchzieht. So billig wie jetzt bekommt man eben Kündigungen nie wieder. Und man kann nachdem man alle erst mal billig losgeworden ist in die dann günstige Tarifstruktur wieder einstellen. Ein Schelm wer böses dabei denkt...
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