JeZe

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  1. Mein Hinweis mit dem Englisch bezog sich auf die in der Praxis bei uns operierenden Airlines. Generell formuliert wäre es sinnvoll wenn Leute an sicherheitsrelevanten Positionen und irgendwelche Flugbegleiter zumindest eine selbe Sprache sprechen. Zu fordern, dass der Flieger andernfalls nicht abheben dürfte würde hingegen implizieren, dass er nur unter Mithilfe der Passagiere sicher zu betreiben wäre, was auch wieder seltsam ist. BTW: bei einem Reisebus könnte es genau die selbe Problematik geben...
  2. Ryanair ist ja eine der Flugesellschaften, die Flüge rein zwischen Drittstaaten anbietet. Meines Wissens nach ist das die "7. Freiheit der Luft" (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Freiheiten_der_Luft). Sprachregelungen würden hier sehr schnell in einem logischen Chaos enden - zum einen gibt is in vielen Ländern mehere Sprachen (welche wäre dann vorgeschrieben?), zum anderen ist jeder Passagier ja generell in der Situation ev. nichts verstehen zu können, wenn er bei einem internationalen Flug nach einem Zwischenstopp mit einer ausländischen Airtline weiterfliegt. Die Airlines sollten i.d.R. aber schon darauf achten, dass die Leute an den Notausgängen englisch verstehen.
  3. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Die Bedingungen können ja aber immer und zu jeder Zeit so schlecht werden, dass auch mit entsprechender Vorbereitung überhaupt nicht geflogen werden kann (nicht nur wg. Schnee). Wahrscheinlich packt man in Frankfurt die paar Wintertage einfach mit in diese Gesamtmarge. Wenn man mal sieht, was in schneereichen Regionen am Boden rumsteht, so wäre es betriebswirtschaftlich sicherlich nicht sinnvoll das auch in Frankfurt vorzuhalten. Es kann sich ja jeder selbst überlegen, wie er als Airport-Betreiber vorgehen würde.
  4. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Ich denke es ist schlicht eine Kosten-/Nutzenrechnung. Meiner Beobachtung nach ist mieses Winterwetter z.B. in Chicago ORD reine Routine, während es in Frankfurt eine Herausforderung darstellt, weil die Kapazitäten wohl einfach nicht vorgehalten werden. Die Frage ist, ob der Kunde wirklich zusätzliche Kosten auf die Ticketpreise akzeptieren würde um diese paar Tage im Jahr zu verhindern. FRA hat halt das Problem der schlechten Vorhersagbarkeit. Auch Winter völlig ohne Schnee sind da nich ungewöhnlich.
  5. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Bin heute morgen mit LH465 dort gelandet. Wir mussten auf einer Außenposition aussteigen und wurden nach einer gefühlten Ewigkeit mit dem Bus ans Gate gebaracht - weiß jemand den Grund hiefür? Die Koffer kamen ewig nicht...
  6. Ist etwas über "sensible" Rauchmelder bei der 747-8 bekannt? Bin vor zwei Wochen mit LH430 von FRA nach ORD geflogen (748, D-ABYT) - kurz nach dem beschleunigen zum Take Off schrillt in der Kabine der Rauchalarm und in der Kabinendecke blinken LEDs. Der Pilot bricht daraufhin den Startlauf ab und lässt die Flugbegleiter die Toiletten checken. Angeblich handelte es sich um einen Fehlalarm. Gestern dann mit LH431 wieder nach FRA zurück (748, D-ABYK). Nach dem Anlassen der Motoren das selbe Spiel - In der Kabine schrillt der Rauchalarm, die Flugbegleiter checken die Toiletten. Diesesmal ist dem ganzen allerdings ein extremer Kerosingeruch vorausgegangen - deutlich mehr als beim Anlassen der Motoren üblich und auch von den Flugbegleitern mit für nicht normal befunden. Kommt es in dem Typ häufiger zu solchen Vorfällen?
  7. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Die Frage ist, ob es den Bedarf auch zu den Preisen gibt, die FRA erfordert(e).
  8. Guter Post. Von den Anti-Rassismus-Kampagnen in Deutschland sind Russen irgendwie ausgenommen. Genauso wie Ostdeutsche oder aktuell Bautzener, aber das würde zu weit führen... ;)
  9. Hast Du mal was von dem Assoziierungsabkommen gehört, welches die EU mit der Ukraine abschließen wollte, welches auch militärische Komponenten beinhaltet hätte? Vor dem Hintergrund finde ich die Formulierung "alleinige Kreml-Initiative" nicht ganz treffend. So kann man allenfalls eine Stammtisch-Verantwortung nachweisen. So wird man nichts nachweisen können, was irgendeinem Angehörigen weiterhilft. Der Punkt, um den es mir geht ist ja vor allem der, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um ein Versehen gehandelt hat, so dass man eine indirekte Verantwortung für ein Versehen hat. Ist das was juristisch oder völkerrechtlich greifbares?
  10. Und die Frage wäre auch, auf welcher Basis dieser Befehl gegeben wurde, d.h. was überhaupt gemeldet wurde. In dem Kommentar heißt es: "Die russische Regierung, die durch den Ermittlungsbericht schwer belastet wird". Woraus genau geht das aus dem Bericht hervor?
  11. Das ist der Punkt, wo es meines Erachtens interessant wird. Als Russland pro-russische Aktivitäten zu unterstützen, ist ja zunächst naheliegend und zu einem Teil auch legitim. Die Frage, die in den Medien beantwortet scheint, die mir aber nicht so klar ist wäre, welche Veranwortung Moskau trägt, wenn mit von ihnen überlassenem Kriegsgerät Dinge angestellt werden, die eigentlich nicht in ihrem Sinne sind, weil für sie selbst kontraproduktiv.
  12. Der Bericht ist doch jetzt wirklich mal über die üblichen Verallgemeinerungen hinausgegangen und spricht von 100 Menschen, bei denen ein Zusammenhang vermutet wird. Das ist gut. Es wird nicht darauf eingegangen, wer diese Menschen sind und wem sie zuzuordnen sind. Warum da jetzt die Beweiskette geschlossen sein soll und vor allem für was ist mir nicht klar (bitte bedenken, dass pro-russische Rebellen zum Teil auch Ukrainer sind). Der Spin in den Medien ist doch der, dass Putin quasi angeordnet hat ein Passagierflugzeug vom Himmel zu holen. Falls die Telefongespräche echt sind, lassen sie vermuten, dass es sich um ein Versehen gehandelt hat, d.h. auch keine der "russischen Stellen" hätte das so angeordnet. Deswegen ist mir nicht klar, was Du mit "Beweiskette geschlossen " meinst. Beweise, dass jemand angeordnet hat ein Passagierflugzeug abzuschießen? Oder Beweise, dass jemand angeordnet hat Militärflugzeuge abzuschießen und versehentlich ein Passagierflugzeug traf? Letzteres ist wohl am wahrscheinlichsten - die Frage wäre dann, wer für einen verkehrt ausgeführten Befehl (falls es überhaupt solche Strukturen gibt) die Schuld trägt. Hier geht der Bericht eben von diesen 100 Personen aus und wer die sind wird interessant sein zu sehen.
  13. Hier gibt's Kontra gegen Bellingcat von prorussischer Seite: https://de.sputniknews.com/politik/20160914/312554021/raketenbauer-bellingcat-bericht-mh17.html (Disclaimer: es gibt zu MH17 nur interessengesteuerte Berichte und auch das ist einer. Einige Infos bzgl. der durchgeführten Experimente halte ich dennoch für relevant, unabhängig davon welche Theorie man daraus strickt).
  14. Das eigentlich interessante an dem Bericht ist die Analyse der Evakuierung. Wenn ich das richtig interpretiere, konnten fünf Notrutschen gar nicht benutzt werden und der Rest auch nur eingeschränkt. Commander und Cabincrew-member sind aus dem Flugzeug (L1) auf die am Boden befindliche Notrutsche gesprungen. Passagiere haben sich noch vorm Stillstand des Flugzeugs abgeschnall und nach ihrem Handgepäck gesucht.
  15. Bei allem Respekt für die Hinterbliebenen - langsam wird die von den Anwälten eingeschlagene Strategie lächerlich: wenn jemand das Flugzeug nicht fliegen will, ist es völlig irrelevant, ob er es kann oder nicht. Mangelhafte Flugfähigkeiten sind nicht Grund dieser Tragödie.