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  1. häh? Nee, 6 im Jahr ist natürlich verdammt wenig, und meine Hirnzellen haben mich beschissen, 8 und nicht 6 ist die geplante jährliche Produktionsrate ab 2019, im Moment sind's 12. Weit weg von den einstmals geplanten 24. Aber wenn die 100 "sicher" noch zu liefernden hinhauen, sind das rechnerisch mehr als 10 Jahre. Edit: Orders nachgeschaut, Quelle Wikipedia (-> Unsicherheitsfaktor), die 20 sind m. E. noch nicht drin: ANA 3, Emirates 66, Qatar 2, SIA 5 - macht 76. fraglich: Virgin 6, Qantas 8. Die anderen sehe ich eher in der Kategorie "Karteileichen".
  2. Ich halte es hingegen für nahezu ausgeschlossen, dass man die nicht verkauft kriegt. Selbst wenn die nicht mehr bei einem neuen Betreiber unterkommen (was keinesfalls gesetzt ist) haben die einiges an Wert: Ersatzteile und Rohstoffe ("Altmetall"). Und bitte: nur weil man NEOs on order hat und vielleicht mal einen Plan für eine reine NEO-Flotte gemacht hat (was sowieso eine Fehlinterpretation zu sein scheint, siehe frühere Beiträge) - wenn man jetzt wachsen kann (u, a. weil AB wegfällt) und jetzt dafür Personal einstellen kann (u. a. ex-AB) und jetzt die dazu nötigen Flugzeuge haben kann (u. a. ex-AB), alles zu passenden Konditionen, wäre man schon schön blöd, das auszulassen, um krampfhaft am 5-Jahres-Plan (pun intended) festzuhalten.
  3. Fraglos! Delivery schedule steht vermutlich noch nicht (öffentlich zumindest) fest? Bis wann ist die Produktion damit pi mal Daumen ausgelastet? Ich hab was um die 80 "sichere" noch offene Orders im Hinterkopf, mit den 20 festen um die 100 ist bei 6/Jahr (auch wenn man die noch höhere Produktionsrate berücksichtigt) doch noch 'ne ganze Weile - eine Einstellung der Produktion "in naher Zukunft" (@ d@ni!3l) sieht für mich anders aus. Vielleicht reicht das schon fast, bis einen Tages das Passagierwachstum - nochmal vielleicht - den Bedarf an grossen Röhren erhöht und Airbus mit einer neuen Variante und ohne die Hypothek aus dem Ruder gelaufener Entwicklungskosten sogar mal Geld mit dem Programm verdient. Da sind natürlich viele "vielleicht" drin, Prognosen über solche Zeiträume sind doch mit reichlich Unsicherheitsfaktor gesegnet.
  4. Die VC-Verlautbarungen unhinterfragt als einzig wahre Wahrheit anzunehmen ist allerdings auch, äh, "sportlich".
  5. Aktuelles zu Eurowings

    Meines Wissens LH-Eigentum, aber beschwören will ich das nicht. Ändert aber auch eh nix. Wo man die noch drunterhängen kann (so das kann auch "darf" beinhaltet, ohne neue Pylons & Zulassung, das kann sich nie rechnen), ist schnell beantwortet: andere 346 oder eine der zahlreichen 345. Und selbst wenn es davon viel mehr gäbe: die Problematik, aufgrund derer die LH die abstellt, trifft doch alle anderen genauso.
  6. Viele Checkin-Automaten haben optische Scanner (ergo eine spottbillige Kamera), die automatisierte Prüfung langt. Keine Zukunftsmusik sondern Status Quo seit Jahren, kein Investitionsbedarf weil schon längst da. Und wenn irgendwo noch ein paar untaugliche Automaten rumstehen - die kosten im Vergleich nix! Überschlagt mal einen einzelnen Checkin-Platz. Schon in der ganz naiven Rechnung, 2 AN Minimum zur Abdeckung der flugrelevanten Zeiten, schon bei nur 2000 EUR brutto pro Nase sind das über 60000 im Jahr für den AG, und da ignorieren wir noch Urlaub, Krankheit, Arbeitsplatzausstattung (nicht nur die IT in Form der Checkin-Automaten, auch die IT am Checkin-Counter kostet Geld), persönliche Ausstattung, Berufsgenossenschaft und ggf weitere Versicherungen, Sozialräume usw usw usw. Selbst wenn so ein Automat 100000 EUR kosten würde, hätte er sich nach weniger als 2 Jahren amortisiert. Da die aus wenig mehr als einen stinknormalen off-the-shelf-PC, Thermodrucker (wie in jeder Kasse), und Kamera-Sensor bestehen, sind die von solchen Preisregionen allerdings sehr sehr sehr weit entfernt.
  7. Noch geht das vllt nur mit teuren Koffern und Miles und More und wassweissichnoch. Das entscheidende ist das noch. Und welcher Hinterwäldlerairport wird sich elektronische Bordkartenscanner anschaffen? Oh, moment, haben sie fast alle bereits getan. Die Dinger kosten in Relation zu den Alternativen so gut wie nix, und irgendwann ist da die Macht des Faktischen.
  8. Nun mal langsam. Ausdrucken bezahlen? Es gibt hier gar keinen Ausdruck mehr, das ist doch der Punkt. Schlange stehen könnte tatsächlich seltener werden, Baggage-Drop-Automaten kosten perspektivisch einen Witz im Vergleich zu Menschen, also kann man auch mehr aufstellen. Und da schliesst sich dann der Kreis zu Deiner Eingangsbehauptung. Mal in jüngerer Vergangenheit geflogen? Es ist doch heute bei vielen Airlines so, das statuslose Economy-Passagiere gar nicht mehr die Wahl haben. Einen frei zugänglichen Economy-Checkin gibt es häufig nicht mehr. Dafür Checkin-Automaten in einer Anzahl, wie es nie Checkin-Agents gab, und einige wenige Menschen, die wo nötig bei der Bedienung helfen. Die wenigen Sonderfälle, die die Automaten nicht hinkriegen, macht dann eben doch noch ein Mensch, entweder am biz-Checkin oder wo vorhanden dem Sonderfall-Eco-Checkin, der nicht selten nur mit einem "geht am Automaten nicht"-Zettel von den "Bedienhelfern" zur Verfügung steht. Persönlicher Checkin ist vielfach bereits ein Premiummerkmal für biz aufwärts und Stammkunden. Das ist der Status Quo. Wo die Reise in Anbetracht des Einsparpotentials für die Anbieter hingeht, erscheint doch aber auch recht klar. Die Sonderfälle, die die Automaten noch nicht können, werden Fall für Fall eliminiert. Die Bedienhilfen werden wegoptimiert, irgendwann kennen die meisten Passagiere die Automaten, die sind recht intuitiv gemacht, und wo's hakt helfen sich im Zweifel die Passagiere sogar gegenseitig (das kost' garnix, Manager's Traum). Das Gepäck ist oder war ein wenig der "missing Link". Die Papierstreifen sind blöd im Handling, reissen zu leicht ab, Passagiere können sie leicht falsch anbringen. Und trotzdem sehen wir zunehmend Gepäckanhänger aus dem Automaten zum selbstanbringen. Ein bluetooth-lesbares "Label" irgendwo im Koffer vereinfacht da schlicht einiges; es braucht keine Drucker (vglw. störanfällig), der Passagier kann kaum mehr was falsch machen (die typischen Fehler kann die App abfangen), die Scanner/Leser sind einfacher/günstiger/zuverlässiger. Zeitweise IT-Probleme nimmt man in Kauf; die Verfügbarkeit ist auf recht hohem Niveau und lässt sich auch noch um einiges steigern - in der Gesamtbetrachtung ist das so viel günstiger als Mitarbeiter, dass das keine Rolle spielt. Und der Checkin-Agent kann genauso ausfallen. Welche teueren Koffer? Da wird ein kleines bluetooth- oder NFC-Token mit ewig haltender Mini-Batterie oder drahtloser Stromversorgung via Magnetfeld durch den Leser reichen. Sowas ist heute in anderen Bereichen millionenfach im Einsatz, keine Raketentechnologie und spottbillig. LiIon-Akkus sind bei dem geringen Strombedarf eher unüblich, damit auch die Brandgefahr. Und die ist so oder so kein Totschlagargument - sonst dürften LiIons überhaupt nicht fliegen. Davon lässt man sich nicht aufhalten, ob das nun geboten wäre oder nicht. "Den Check In wird es noch lange geben, weil es eben Leute gibt die einen Menschen gegenüber sehen wollen." - das ist bestenfalls frommer Wunsch. Das gibt es in vielen Fällen bereits heute nur noch für "Premium"-Passagiere. Und für Umbuchungen und Verspätungen gibt es die Service-Desks - die sind vom Aufkommen und damit benötigter Mitarbeiteranzahl eine ganz andere Hausnummer als Checkin. Und auch die werden schleichend durch die Apps ersetzt. Nimmst Du im Supermarkt die Produkte selbst aus dem Regal? Wird sich nie durchsetzen, die Leute wollen einfach mit Tante Emma reden. Kann man in 2 Jahren ohne App nicht mehr fliegen? Glaube ich nicht. Aber man wird schon einen grossen Teil der Mehrfachkunden in die Apps getrieben kriegen, sei es über's Portemonnaie ("in der App ist X kostenlos, persönlich drölfzig Euro") oder den Komfort ("ewig Schlange stehen oder kurz in der App rumwischen?"). Wenn man das ein wenig weiter in die Zukunft denkt und der eigene Horizont nicht am Masskrug endet, liegt die Entwicklung doch auf der Hand. Die Anbieter pushen die Kunden immer mehr zur App, im wesentlichen natürlich aus Eigeninteresse (-> Kosten). Im Laufe der Zeit werden das immer mehr. Heute schon siehst Du auf "business"-Strecken häufig 30-50% Smartphones auf den Bordkartenscannern. Im ICE übrigens analog. Und im gleichen Zuge, wie fliegen mit Ticket in der App gängiger wird, wird der klassische Weg unbequemer und/oder teurer gemacht. Den Rest regelt die Zeit. Und genauso wird es mit dem Gepäck laufen. Solange ich LH-Gruppe fliege, zähle ich noch als Premium genug, bei einem Menschen idR ohne Schlange stehen einchecken zu dürfen. Noch. Und auch schon eingeschränkt, bei den offenbar schlecht geschulten und demotivierten EW-Checkin-Agenten hat das zweifelhaften Mehrwert und da ist oft eine (zugegeben meistens sehr kurze) Schlange. Wenn ich easyjet fliegen muss, sehe ich bis zum Gate keinen Mitarbeiter. Und darf mir dann in einem zugigen Treppenhaus zwischen Gate und Fussmarsch über's Vorfeld die Beine in den Bauch stehen, bis der Flieger soweit ist. Diese Entwicklung muss einem nicht gefallen, ich bin da selbst nicht gerade Fan von. Augen schliessen und auf den Boden stampfen ändert daran aber Null komma nichts.
  9. Spätestens damit ist dann wohl recht klar, wie die Bodenprozesse in Zukunft aussehen sollen. Der Passagier hat die Bordkarte auf dem Smartphone, einen checkin-Agenten braucht es dafür nicht mehr, das kann der Kunde über die App alles selbst machen. Was natürlich billiger ist. Und das Gepäck hat eben ein elektronisches Label, was der Passagier selbst vor dem Flug mit Daten füttert. Auch da kein Checkin-Agent mehr notwendig. Abmessungen, Gewicht, und Anzahl kann der Bag-drop-Automat prüfen; Bluetooth-Leser sind spottbillig weil Massenware, im Gegensatz zu den deutlich teureren und fehleranfälligeren optischen Scannern für die heutigen Baggage-Tags. Der erste Mensch, mit dem der Passagier im Rahmen der Bodenprozesse zu tun hat, ist dann der beim Security-Theater - und auch da hätten die im wesentlichen überwachende Aufgaben (-> viel weniger Mitarbeiter nötig), wenn denn die Körperscanner auch nur halbwegs funktionieren würden (bei 150 Nutzungen 149 Fehlalarme erfüllt das für mich nicht). Bleibt dann nur noch Personal am Gate - und auch da sind die vielfach nur noch Maschinenüberwacher. Und da sieht man heute auch schon gut, wo die Reise hingeht: wer ein deutliches Premium bezahlt (biz aufwärts) oder sehr guter Kunde ist, kriegt persönliche Abfertigung (zumindest bis auf weiteres, in Stein gemeisselt ist das auch nicht unbedingt), alle anderen die Maschine. Was da für Platz für Shops frei wird, wenn die heute noch grossen Checkin-Bereiche zusammenschrumpfen...
  10. Aktuelles zu Ryanair

    Naja. Die kleine "Flugtasche" mit dem während des Fluges relevantem (von Kopfhörern über Kabel und Adapter zu Salz & Pfeffer) und eben auch sowas wie Reisepass und weitere Bordkarten hab ich doch sowieso. Und die steckt ausserhalb des Fliegers schlicht im Handgepäck. Und das ohne jemals mit "wer das Kleingedruckte nicht ausführlich studiert darf abgezockt werden"-Airlines aka Ryanair geflogen zu sein. Man kann auch Probleme konstruieren, wo gar keine wirklichen sind. Und da ist es ein Problem. In der Ryanair-Logik durch Zusatzleistungen lösbar, wenn das allerdings nicht sehr zuverlässig funktioniert, keine Option für die Betroffenen. Alles nicht zuletzt eine Frage der Umsetzung.
  11. Kofferbeschädigung bei Standby

    Der Ansatz ist vor allem, dass der Passagier nicht forcieren können darf, dass der Koffer einen anderen Flug nimmt als der Passagier (-> Planbarkeit eines Anschlags). Koffer auf anderem Flug als ich - in beide Richtungen - hatte ich auch nach 9/11 häufig. Und sehe das nicht als Problem an.
  12. Es ist ganz einfach: ich will nicht bei der Buchung entscheiden, ob ich alles in's carryon kriege oder mir das zu unbequem wird, ich fliege nicht ohne Platz in den ersten 10 Reihen, also denen mit Sitzabstand oberhalb dessen, was für Viehtransporte zulässig wäre, die Zeit am Flughafen kann ich in der Lounge nutzen, am Gate eher nicht, und die 9€, auch die 24€, sind mir schietegal. Abgesehen davon, dass ich diesen bescheuerten Billigwahn nicht auch noch durch entsprechende Buchungen mitbefeuern will.
  13. Aktuelles zu Turkish Airlines

    Na, es ist nicht Mittel- + Langstrecke vs 2x Langstrecke, es ist Mittel- + Ultralangstrecke vs 2x Lang. Ich weiss, wass ich da bevorzuge. Aber ich flieg' auch immer über SIN, nicht DXB oder DOH - YMMV. Am Ende geht da viel über den Preis. Erscheint mir nicht die beste Gemengelage für ULH zu sein.
  14. Aktuelles zu Easyjet

    Zumindest jetzt erscheint dieser Text schon im ersten Schritt direkt bei der Flugauswahl und direkt unter den Flügen. Das wird nun wirklich überhaupt nicht versteckt.
  15. Aktuelles zu Easyjet

    Durch die Gestaltung noch vorbildlicher. Da wird nun wirklich absolut nix versteckt. Und wenn man mir erklärt, warum etwas anders als vielleicht erwartet ist, hab ich doch gleich viel mehr Verständnis. Und ich mag nicht mit easyjet fliegen, bin von fanboy so ziemlich maximal entfernt. Das hier ist vorbildlich, und das kann ich neidlos anerkennen. Wie übrigens der gesamte Buchungsprozess, ich mag Konzept & Produkt nicht, aber es wird an keiner Stelle versucht, mir was unterzujubeln, es ist jederzeit klar, was ich bekomme und was es kostet.