skorpion

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    Steinfurt nähe FMO
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    Luftfahrt allgemien und insbesondere alles zum FMO
  1. Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

    Der FMO hat in 2017 den höchsten prozentualen Zuwachs bei den Passagieren aller 'Verkehrsflughäfen in Deutschland erzielt. Das Wachstum betrug 23,2% auf nunmehr 969.762 Fluggäste. Auch der Frachtbereich konnte deutlich zulegen. Auf Grund der Pleite von Air Berlin und Niki wird für 2018 ein schwierigeres Jahr erwartet. AB und HG operierten von PMI aus die Strecke täglich zum FMO. Im Moment ist leider noch kein Ersatz dafür in Sicht. Ob die Zahlen auch in diesem Jahr erreicht werden können, bleibt deshalb abzuwarten.
  2. Aktuelles zu Ryanair

    In der "normalen" Arbeitswelt ist es durch die Betriebsverfassung rechtlich abgesichert, dass Arbeitnehmer einen Betriebsrat gründen und auch für ihre Rechte streiken dürfen. MOL verhält sich wie ein Patriarch am Anfang des 20. Jahrhunderts. Gewerkschaften und Betriebsräte sind ihm ein Greul. Wiederholt umgeht er die Vorschriften des sozialen Rechtes und behauptet, seine Piloten seien freiberuflich tätig. Immer dann wenn die Ermittlungsbehörden Nachweise für rechtliche Vergehen vorliegen haben, passt er die Strukturen leicht verändert wieder an. Das macht eine Anklage der Staatsanwaltschaft gegen diese Vergehen extrem kompliziert. Hier darauf zu verweisen die Piloten könnten sich ja einen anderen Arbeitgeber suchen, ist allenfalls eine Behandlung der Symptome. Eine Ursachenbekämpfung findet damit nicht statt. VC als Gewerkschaft der Lufthansa zu bezeichnen, passt in die Strategie von MOL. Nur weil die Hanseaten als größter Carrier in Deutschland am Markt agieren, ist VC keine Hausgewerkschaft von denen. Damit will MOL nur von den Problemen ablenken, die er seit mehreren Wochen bereits in seinem Haus hat. Flugzeuge mussten stillgelegt werden, weil eine Kündigungswelle sein Unternehmen überrollt hatte. Nun sollen Piloten mit besonderen Zuschlägen bei FR gehalten werden. Mol tut alles dafür, seinen eigenen Profit zu maximieren. Dieses ist im Grunde erst einmal nicht verwerflich. Verwerflich ist aber, wenn er ständig soziales Recht und Steuerrecht missbraucht und dafür sein Personal verwendet. In der modernen Arbeitswelt gibt es nicht nur Pflichten für die Arbeitnehmer, sondern auch Rechte. Das Gleiche gilt aber auch für die Arbeitgeber. MOL ist für mich persönlich ein abschreckendes Beispiel, wie ein Arbeitgeber nicht sein sollte. Ständig poltert er gegen Alles, sieht sich immer benachteiligt. Das dieses Verhalten ein bewusstes ist, darüber bin ich mir im Klaren. Es ist seine Art von PR-Politik, die ihn ohne eigene Werbung zu machen doch in die Schlagzeilen bringt. Jeder der selbst abhängig beschäftigt ist sollte sich meiner Meinung nach mal hinterfragen, ob er einen solchen Proll (man verzeihe mir diesen Terminus) als Chef haben möchte. Ich denke das dieses wohl nicht der Fall sein wird. Patriarchentum sollten im 21. Jahrhundert in der Industriegesellschaft passe sein.
  3. Schneechaos im Westen

    Da fällt ja auch so häufig Schnee.
  4. Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

    Im August hat der FMO einen Zuwachs bei den Passagierzahlen von 40,4% erzielt. Das ist der mit Abstand höchste Wert in der ADV-Statistik für diesen Monat. Für das gesamte Jahr 2017 rechnet der Airport mit einem Gesamtaufkommen knapp unter 1 Million Fluggäste. In den nächsten Jahren soll wieder ein Wert von 1,2 Millionen Passagieren erreicht werden. Nach den vielen Verlustjahren wäre das zumindest mal ein deutliches Licht am Ende des Tunnels. Ab dem 01.04.2018 ändert sich am FMO der Treibstofflieferant. Hatte bislang die Firma Esso die Versorgung übernommen, so wird dann AirBP für den Treibstoff zuständig sein. Der FMO wird als erster Standort von BP mit dem Treibstoff UL91 versorgt werden.
  5. Die Verhandlungen zwischen AB und LH laufen schon länger, dass ist unbestritten. Aber die eigentliche Insolvenz zeichnete sich wohl erst in der letzten Woche direkt ab, als EY die finale Rate über 50 Millionen Euro nicht mehr zahlen wollte. Um den Flugbetrieb weiter aufrecht zu erhalten, springt die KfW abgedeckt durch die Bürgschaft der Bundesregierung ein. Das wurde wohl bereits Ende der vergangenen Woche vereinbart.
  6. Ganz im Gegenteil, ihre geplante Übernahme des irischen Kontrahenten Air Lingus wurde mehrfach von der Kartellbehörde abgelehnt. Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen. Und wenn ich es gestern in den Nachrichten richtig verstanden habe, standen LH, AB und die Bundesregierung schon seit Ende letzter Woche in sehr engen Kontakt. Zudem hat die Regierung wohl bereits im Vorfeld Brüssel angezeigt, was sie gedenkt zu unternehmen. Bislang ist dazu aus Belgien noch kein Nein gekommen. Aber scheinbar wurmt es MOL immer noch, dass die Leasing-Geschichte zwischen AB und EW als rechtlich in Ordnung anerkannt worden und er selbst mit seinen Übernahmeplänen in Irland gescheitert ist.
  7. Verkehrszahlen 2017

    FMO im Mai mit 93218 Pax ein Wachstum von 16,2%. Für den Mai war es bundesweit der höchste Zuwachs. Kumuliert von Januar bis Mai ein Wert von 10,7%. Hier macht sich deutlich die Stationierung einer zweiten Maschine von Germania bemerkbar. Aber auch innerdeutsch sind die Zahlen um 11,6% nach oben gegangen, obwohl die Lufthansa das eingesetzte Gerät auf der Strecke nach München erheblich verkleinert hat. Diese Zahlen lesen sich nicht schlecht, zumal am FMO im Moment keine LCC am Start sind.
  8. Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

    Bei der Eröffnung des C-Gates speziell für Germania hat der neue Flughafenchef Schwarz mitgeteilt, dass in den ersten vier Monaten ein Zuwachs von insgesamt 7% bei den Passagierzahlen generiert werden konnte. Demnach muss der Zuwachs im April bei ca. 24% auf etwa 68500 Passagiere (2016 betrug die Anzahl etwa 54500 im April) betragen haben.
  9. Es bleibt bei zwei stationierten Maschinen (A319 und A321)
  10. Aktuelles zum Flughafen Dortmund

    Danke für die Aufklärung und Erläuterung. So spiegelt der Artikel eben halt nur die halbe Wahrheit wieder.
  11. Aktuelles zum Flughafen Dortmund

    In dem Artikel hieß es, dass Wizz bräuchte ab 2016 anstatt nur noch 3€ je Passagier, jetzt nur noch 1,50€ zahlen. Für Ryanair, Germanwings und Easyjet verbilligen sich die Tarife von 5€ auf 4,40€. Diese vier Gesellschaften befördern fast 1,9 Millionen der 1,98 Millionen Passagiere ab DTM. Für mich ergibt das eine Mindereinnahme. Eine Erhöhung der Einnahmen kann deshalb nur möglich sein, wenn sie an einer anderen Stelle kompensiert werden. Nur nach den Angaben aus dem Artikel geht das in dieser Form nicht.
  12. Aktuelles zum Flughafen Dortmund

    Irgendwie muss ich im Mathematikunterricht nicht aufgepasst haben. Der größte Carrier mit fast 1,2 Millionen Passagieren in DTM halbiert die Entgelte, bei den drei etwa gleichgroßen Airlines (FR, EZE und 4U) mit jeweils mehr als 250.000 Passagieren fällt der zu zahlende Betrag um 0,60€. Diese vier Gesellschaften machen nahezu das gesamte Aufkommen in DTM aus. Lediglich Fluggesellschaften mit weniger als 50.000 Passagieren im Jahr müssen zukünftig 8€ mehr bezahlen. Dies betrifft eigentlich nur noch die Sunexpress, weil ansonsten nur noch gelegentlicher Verkehr durch weitere Airlines stattfindet. Wenn also bei einem Gesamtaufkommen von gut 1,9 Millionen Passagieren für fast genau diese Anzahl die Gebühren gesenkt werden, wie sollen dann trotzdem die Einnahmen aus den Landeentgelten steigen. Wizz air minus 1,8 Millionen € Ryanair minus 150.000 € Easyjet minus 150.000 € Germanwings minus 150.000 € Sunexpress plus 400.000 € Gesamtbilanz minus 1,85 Millionen € Ich werde das Gefühl nicht los, dass die Geschäftsführung den Bürger für blöd verkaufen will.
  13. Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

    Kaum ist der neue Geschäftsführer bekannt, kaum hat dieser seine vier wichtigsten Punkte für eine erfolgreiche Zukunft benannt, gibt es schon wieder Ressentiments aus dem Kreishaus in Steinfurt. Professor Dr. Rainer Schwarz möchte die bestehenden Linien zu den Drehkreuzen ausbauen, den Tourismusverkehr wieder auf ein früheres Level steigern, den Non-Aviationbereich verbessern und auf Grund der Öffnungszeiten 24/7 Frachtflugverkehr zum FMO holen. Jan-Niclas Gesenhues angeblicher Fachmann der Grünen für Flugverkehr äußerte sich zu diesen Positionen. Speziell dem Ausbau von Frachtflügen will er einen Riegel vorschieben. Diese würden ja meistens Nachts stattfinden und somit die Nachtruhe der Anwohner stören. Ich kann über soviel politischen Dilettantismus nur den Kopf schütteln. Herr Gesenhues ist mir des Öfteren über einen bereits längeren Zeitraum aufgefallen. Der Bursche ist erst 26 Jahre alt, mischt aber im Kreistag schon einige Jahre mit. Junges Alter ist zwar kein Negativmerkmal, aber seine Aussagen wirkten typisch grün naiv. Der Kreis Steinfurt ist bekanntlich einer der drei großen Mehrheitsgesellschafter des FMO. Auch bekannt ist, dass vermehrt die politischen Knüppel seit der letzten Kommunalwahl aus dem Kreishaus in Steinfurt kommen. Die Philosophie der Grünen Politik war und ist es immer gewesen, Verkehrspolitik in Sachen Auto und Flughäfen anzuprangern. Man sollte dem neuen Geschäftsführer erst einmal Zeit geben, sich am FMO einzuarbeiten und neue Ideen zu entwickeln. Was der Flughafen jetzt nicht braucht, ist eine politische Einmischung seiner Gesellschafter. Genau diese hat auch den FMO in die derzeitige Lage gebracht. Vor Jahren waren es die Politiker die nicht wollten, neben der AB eine LCC-Gesellschaft wie FR oder auch andere zuzulassen. Der FMO durfte bestimmt durch den Aufsichtsrat und die Gesellschatfterversammlung (da sitzen ja die Politiker mit drin) keine weitgehenden Zugeständnisse in Form von Gebühren und Rabatten an die LCC machen. Ryanair und Easyjet gingen dann nach DTM oder Weeze. Da die Gebührenlandschaft an den Flughäfen bis heute deutlich gefallen ist, bekommt man jetzt diese Gesellschaften nicht mehr zum FMO. AB hat sich durch seine Unternehmenspolitik weitestgehend selbst ins Abseits gestellt und sich nahezu gänzlich aus der Fläche zurück gezogen. Wie also kann der FMO wieder wirtschaftlich auf die Beine kommen? Er muss sich wieder verstärkt auf seine Stärken besinnen. Eine davon ist die Öffnungszeit mit 24/7. Das sieht Professor Schwarz genauso. Deshalb muss der Ausbau der Frachtsparte ein Thema werden. Im Frühjahr war ja dieses Thema mal mit Fedex auf dem Trapez. Wie ernst dieses genommen werden darf, lasse ich mal dahin gestellt. Auch die Politik stand bis auf die bekannten Gegner dem Gedankenspiel positiv gegenüber. Nicht gebrauchen hingegen kann der FMO politische Ideologien, die eine Entwicklungsmöglichkeit zum Positiven gleich im Ansatz wieder kaputt machen. Dafür ist die Flughafenlandschaft in NRW und in Deutschland mittlerweile zu anfällig geworden. Dies zumindest hat Herr Gesenhues auch erkannt. Lösungsmöglichkeiten für das Dilemma konnte er aber nicht nennen. Leider kann ich den Link des Interview nicht bereitstellen. Es kann aber in der Mediathek des WDR unter der Lokalzeit Münsterland vom 29.08.2016 eingesehen werden.
  14. Aktuelles zum Flughafen Friedrichshafen

    Es ist schon richtig, dass du im Charterbereich den FMO mit FDH vergleichst. Durch den Rückzug der AB am FMO sind sowohl Stadtverbindungen, aber auch eine Menge Sonnenziele weggefallen. Die großen Carrier konzentrieren sich heute auch nur noch auf die größeren Flughäfen. In NRW ist das DUS und CGN. Aber für den FMO zumindest besteht die berechtigte Hoffnung, dass ab Sommerflugplan 2017 sich wenigstens wieder etwas tun wird. ST wird eine zweite Maschine stationieren und die meisten Ziele werden dann 2/7 angeboten werden können. Da der klassische Urlauber nicht mehr unbedingt ein- oder zweiwöchige Trips möchte, rechne ich in Münster im nächsten Sommer mit einem kleinen Aufschwung. FDH teilt wie so viele Flughäfen dieser Größenordnung das gleich Schicksal. Durch den Wegfall der meisten Regionalgesellschaften fehlt es an entsprechenden Angeboten und auch Fluggerät. Dank LCC wurde diese Entwicklung verstärkt. Airports die diesen Weg nicht mitgehen oder mitgehen konnten, fehlen deshalb heute die Möglichkeiten. Bis auf wenige Ausnahmen bringt das Geschäft mit den LCC den Flughäfen zwar die Passagiere, aber nicht das nötige Geld um aus der Verlustzone zu kommen. DTM ist dafür ein Paradebeispiel. Es ist deshalb in Deutschland sehr wichtig, wieder abseits der Megaairports eine funktionierende Landschaft im regionalen Verkehr zu haben. Diese müssen mit fairen Preisen für die Kunden, aber auch mit der Garantie für Gewinne agieren können. Dazu gehört zum einen die Luftverkehrsabgabe abgeschafft, weil sie vornehmlich die kleineren Flughäfen trifft, aber auch die Rabattschlachten der Flughäfen zu Gunsten der LCC-Gesellschaften. Knebelverträge alla MOL und FR mögen zwar für den Passagier günstige Flugpreise bescheren, sichern aber den Flughäfen nicht das Überleben.
  15. Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

    Eine Abgabe seitens der Politik an die Kreditgeber bringt aber erst einmal nicht viel. Letztendlich sind die Gesellschafter mit in der Haftung. so einfach kann sich die Politik nicht aus der Verantwortung ziehen.