Stef1704

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  1. Etwas Gegenteiliges habe ich nie behauptet.... :-)
  2. Ob man das neue Design mag oder nicht ist Geschmacksache, in ein paar Jahren wird die jetztige Diskussion darüber keinen mehr interessieren... Den Fakt den 747 Flieger nach TXL zu schicken - den Hauptflughafen einer Metropolregion, dessen Langstrecken gerade von dieser Fluggesellschaft zerlegt wurden und deren Ersatz nicht mal durch die Billigschwester Eurowings in Sicht ist - ... geradezu ein Hohn.
  3. Aktuelles zu Eurowings

    Mal so am Rande, vielleicht habe ich ja was verpasst... aber müsste EW nicht langsam mal die "angekündigten New York Langstrecke ab Berlin" ins System bringen? Im Moment sehe ich da nur "via DUS" Verbindungen und die aktuelle Berichterstattung hält sich dahin gehend auch recht zurück....? Ich habe irgendwie das Gefühl, dass dies "vergessen wird"...
  4. Aktuelles zum Flughafen BER

    Ich will mich jetzt nicht selber beweihräuchern... aber ich hatte ja schon vor ein paar Wochen das Gefühl geäussert, dass eventuell T1E schneller fertig werden könnte als das Hauptterminal https://www.morgenpost.de/flughafen-BER/article213243049/Michael-Mueller-Merkel-braucht-die-grosse-Koalition.html
  5. Ja, aber... wo steht denn, dass Englisch Pflicht ist - der Text weiter oben ist für mich nicht so eindeutig dahingehend..? Z.B. Eine reine Regionalairline die in China von reinen Regionalflughäfen operiert dabei mit der Flugsicherung auch in chinesisch kommuniziert, hat - so wie ich das jetzt verstanden habe - nirgendwo die Pflicht jemand englischsprachigen an Board zu haben. Der Mensch am Notausgang der kein Chinesisch kann wird halt weggesetzt/Sitzplatztausch gegen einen Chinesen. Problem wird es in diesem Konstrukt nur dann, wenn ausschliesslich englischsprachige Touristen an Board sind. Oder am Beispiel Ryanair: Der Flieger von SXF nach XXX ist voll gebucht mit alten Russlanddeutschen auf Kaffeefahrt, von denen keiner Englisch kann. Theoretisch (ich weiss, ein sehr unwahrscheinliches Konstrukt) hat man also niemanden an Board den man englischsprachig am Notausgang hinsetzen kann. Wenn jetzt die Gefahr besteht, dass im Notfall die Anweisungen der Crew nicht verstanden werden, dürfte der Flieger doch gar nicht abheben... ?
  6. Also zusammengefasst gibt es keine wirklichen Vorgaben, mit empfohlener Ausnahme Englisch als "übliche Fliegersprache".
  7. Laut diesem Artikel gibt es wohl Anfragen von Langstreckenairlines die Flüge von Easyjet in Tegel als Zubringerflüge für eine Art "Drehkreuz" zu nutzen, nach Vorbild Gatwick/Malpensa... http://www.aero.de/news-28250/Easyjet-Anfragen-fuer-Zubringerfluege-aus-Tegel.html Spekulatius an: Spontan fallen mir da am ehesten Airlines aus Osten ein z.B. asiatische Longhaul-Low Coster Airlines wie Scoot oder die AirAsia-Gruppe, welche mit Tegel durchaus mal 1-2 Flugstunden sparen könnten. Norwegian sehe ich frühstens am BER. Die Arabischen hatten bisher auch eher weniger mit Easyjet am Hut. Vielleicht noch die Chinesen. Insgesamt wäre das aber eine sehr positive Entwicklung
  8. Bei den arabischen Airlines wird halt beim Einstieg damit geworben welche Sprachen die Crew spricht. Ich denke dies ist aber eher den internationalen Mitarbeitern in der Wüste geschuldet, was dann eher als positiv Marketing verkauft werden soll. Trotzdem hatte ich den Eindruck, dass der dortige Purser in der Regel ein lokaler Einheimischer war. (Kann jetzt Zufall sein). Andersrum: Selbst Englisch als Pflichtsprache halte ich für fraglich: so manche lokale kleine Airline in Asien oder Afrika mit der ich geflogen bin hat mir ein Kommunikationsproblem beschert...
  9. Guten Abend. Bei meinem heutigen weihnachtlichen Flug von Berlin Schönefeld nach Bari mit Ryanair ist mir aufgefallen, dass die Kabinen-Crew durchweg keinen deutschen Muttersprachler an Bord hatte. Auch bei arabischen Airlines sieht man oftmals einen bunten Mix aber bisher hatte ich dort immer einen arabischen Muttersprachler dabei. Da habe ich mir die Frage gestellt, ob es irgendwelche Vorschriften gibt, welche Sprachen an Bord "vorhanden" sein müssen und wovon das abhängt, z.b. ob dies das Melde Land der Airline o.ä. beeinflusst. Weisst das jemand?
  10. Berliner Flughäfen ( Tegel & Schönefeld)

    Hatten wir das schon? Laut Flughafen Facebook Seite fliegt Scoot airlines ab 2. Jahreshälfte TXL - Singapore 4x die Woche
  11. Aktuelles zum Flughafen BER

    Meine Intention war es die beiden extremen Standpunkte hier zwischen der Wertigkeit von Menschenleben sowie deren Handhabe im Rahmen technischer Abnahmen zu erläutern. Was und wie viel akzeptiert wird kann hier niemand beantworten. Jegliche Schlussfolgerungen sind da Spekulation. Solltest Du eine persönliche Einschätzung meinerseits haben wollen: Nach Bewertung der aktuellen Berichterstattung und dem neuen Masterplan habe ich das intuitive Gefühl, dass wir eine Eröffnung 2019/20 erwarten können: allerdings nicht mit dem aktuellen Hauptgebäude/Nord/Südpier, sondern mit Terminal 1E und Busboarding an den Positionen des Nordpiers.- vielleicht auch noch mit dem Nordpier in Benutzung. Ich bin jetzt mal ein Schelm und behaupte: es wird einen Grund geben warum der T1E als Leichtbauhalle in Schnellbauweise hochgezogen werden soll.
  12. Aktuelles zum Flughafen BER

    Beispiel: Viele hier werden ein Auto haben: ein Ausfall des Lenkgestänge ist heutezutage sehr unwahrscheinlich, lassen wir die Wahrscheinlichkeit bei 0,00000001% liegen: d.h. bei 100 Mio Autos wird eines dabei sein, bei dem die Lenkstange brechen kann, aber nicht brechen muss oder wird. Trotzdem fahren wir weiter dieses Auto. Wo will man jetzt die Grenze ziehen bei der Wahrscheinlichkeit: 1 Auto auf 10 Mio, auf 1 Mio ...1000, 100, 10? Wann haben wir die Grenze, wo wir die Modellzulassung entziehen oder einen Rückruf starten müssen? Ich sehe zwei große Aspekte in der obigen Diskussion: das eine ist der humane Faktor, dass der Schutz und die Wertigkeit des Menschenlebens an höchster Stelle anzusiedeln ist. Das andere ist die Frage wie man sowas in Normen und technischen Prozesse abbilden kann. Eine technische Abnahme ist auch immer eine Abwägung von Wahrscheinlichkeiten und statistischen Durchschnittswerten - man kann es schlicht nicht anders rechnerisch oder normungstechnsich erfassen. Jedem Abnehmer und jedem Normenschreiber ist bewusst, dass es immer ein sogenanntes "Restrisiko" gibt. Leider gibt es im Leben kein "schwarz-weiß / sicher oder unsicher" sondern einen fließenden Übergang zwischen den Farben und hier liegt dann auch irgendwo die Grenze zwischen "genehmigungsfähig" und "nicht genehmigungsfähig". Auch eine Zuverlässigkeit von 98% hat 2% Restrisiko: die Fukusihima-Hochwasserschutzwand war auch um x% höher ausgelegt als statistisch notwendig, um die Restrisikowahrscheinlichkeit einer Überschwemmung rechnerisch weiter zu drücken: statt 95% der Gauss-kurve hat man eben 95+x% erfasst - dies änderte nichts an der Tatsache, dass dieser letzte fehlende Prozentpunkt leider eingetreten ist. Eine 100% Sicherheit ist statistisch nicht machbar, selbst in der Raumfahrt wird diese nicht erreicht, es wird zwar dort eine sehr hohe Grenze angestrebt, diese ist aber auch dementsprechend technisch und finanziell aufwendig - es findet immer eine Abwägung zwischen Aufwand, Kosten und Schaden statt - eine technisierte Welt lässt es anders nicht zu. Dazugehört leider auch die Wertigkeit von Menschenleben (letztere Aussage spiegelt deutlicherweise nicht meinen emotionalen Empfinden wieder, ist aber einfach normungstechnische Realität mit denen Menschen in solchen Positionen täglich konfrontiert werden). Am BER ist der TÜV und das Landratsamt auf Grund der Vorgeschichte 2012 extrem sensibilisiert und wird die Messlatte sehr hoch ansetzen, trotzdem wird auch hier abgewogen werden, dass man einige Punkte einfach toleriert bzw. akzeptiert.
  13. Aktuelles zum Flughafen BER

    Ich hab es weit oben ja schon mal geschrieben: Es gibt bei technischen Abnahmen durchaus einen Ermessenspielraum: 90% können durchaus unter Vorbehalt genehmigt werden, wenn von 10 Toiletten nur 9 funktionieren. Bei sicherheitsrelevanten Anlagen geht dies unter Umständen auch, der Spielraum ist hier aber weitaus geringer. Vereinfacht dargestellt: wenn z.B. im Falle eines Brandes nicht nur im Brandbereich die Sprinkler losgehen sondern im ganzen Gebäude stellt dies zwar ein "technischen Mängelpunkt" dar, steht aber der Betriebsgenehmigung nicht im Wege. Funktionieren die Sprinkler gar nicht, ist dies ebenfalls ein Mängelpunkt, aber ein K.O. Kriterium. Es ist durchaus vorstellbar, dass für sich funktionierende Teilbereiche der Gebäude eröffnet werden können - ob dies betrieblich möglich und sinnvoll ist, ist wiederum eine andere Frage und scheidet beim Terminal auf Grund des zentralen Hauptgebäudeteils im Moment offensichtlich aus. Es könnte theoretisch durchaus also möglich sein, dass irgendwann der Hauptpier in Betrieb genommen wird und die Pier Nord/Süd später, aber das ist ja praktisch wohl auf Grund der aktuellen Berichterstattung und der scheinbaren Situation vor Ort nicht zu hoffen. Unabhängig davon ist die Ausschreibung für eine bessere Regionalbahnanbindung der Gesamtregion online, darin enthalten auch Verbesserungen für den BER : http://www.vbb.de/de/article/startseite/aktuelle-vergabeverfahren/vergabeverfahren-netz-elbe-spree-vbbland-elbespree-vergabe/1552726.html
  14. Aktuelles zum Flughafen BER

    Was steht da jetzt anderes drin als in der Pressemitteilung mit Ausnahme das es literarisch sehr poesievoll und dramatisch geschrieben wurde ? Was hat die Funktion der ÜSSPS mit den Funktionen der Einzelsysteme zu tun bzw. mit der mängelfreien Abnahme eines Teilsystems zu tun? Man sollte nicht alles durcheinander würfeln.
  15. Aktuelles zum Flughafen BER

    Sehr gute Idee, dazu einen Hubschrauberflughafen vor dem Reichstag um den Tempelhofer Damm zu entlasten und mit Kanzleramt als Abfertigungsgebäude - das steht ja mangels Mehrheit im Bundestag im Moment sowieso leer. ;-) Diese Lösung habe ich nicht mehr erwähnt, da man es ja im Prinzip schon fast gemacht hat. Dieser Vorschlag würde eine radikale Neuplanung und Neukonzeptionierung der gesamten Anlage bedeuten, was wiederum neue Prüfungen und Nachtragsgenehmigungen erfordert. Daher wäre dieser Zeithorizont wohl eher bei 6-10 Jahren (2 Jahre Planung, 2 Jahre Genehmigung,1 Jahr Ausschreibungen 2-3 Jahre Bau, 1 Jahr Abnahme) - so wie jetzt auch....