Luca di Montanari

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  1. Lustige Ansagen ...

    Neulich auf PMI-MAD mit Air Europa, ein netter Verhaspler der FA: "we would like to remind you, that non-smoking is strictly forbidden on this flight..." Dran gehalten hat sich natürlich keiner
  2. Azur Air (und Ableger)

    Wobei das mit der Black List für Lionair nicht zutrift. http://jakartaglobe.id/business/eu-lifts-iranair-indonesias-lion-air-safety-blacklist/ http://www.eu-info.de/leben-wohnen-eu/schwarze-liste-flugzeugesellschaften/ Bezüglich Kanaren: ich habe Anex bis dato eher als Günstiganbieter auf dem Schirm gehabt. Ich könnte mir vorstellen das die Kanaren schlicht nicht in deren Portfolio passt, da halt eher ein höherpreisiges Zielgebiet. Im Gegensatz etwa zu Ägypten. Sprich, dass man dort nicht über den Preis agieren kann und sich vorerst mal nicht daran die Finger verbrennen will?
  3. Nein, die 767-2C ist die aktuellste Frachtversion der 767, in die diverse Entwicklungsmerkmlae der KC-46 (etwa das an die 787 angelehnte Cockpit) mit eingeflossen sind und ihren Erstflug im Dezember 2014 hatte. Daneben sind noch sechzig bestellte 767-300F offen, macht summa summarum 98 noch zu bauende, zivile 767-Frachter. Die KC-46 wird separat gezählt. [/Off Topic]
  4. Aktuelles zum Suchoi Superjet SSJ

    Soweit mich meine rudimentären Spanischkenntnisse (vulgo: Google-Translator) nicht täuschen, sagt Interjet, dass die Mühlen derzeit primär wegen ausstehenden Wartungsarbeiten an den Motoren geparkt sind. Zitat: "Das sind keine Teile und Ersatzteile, es ist ein Motorproblem, etwas Routine. Es muss nach Europa gebracht werden und die Liefer- und Reparaturkapazität (des Herstellers) wurde gesättigt und die Lieferung verzögert " Zitat Ende. Heisst für mich, das es SAFRAN verbockt hat. Die haben wohl aktuell sonst schon genug Ärger mit ihrem Silvercrest-Programm am Hals... Ansonsten ist eine der geparkten Müheln die XA-PBA - jene, welche vor zwei Jahren von einer aufgebrachten Fluggastbrücke vermöbelt wurde. Da scheint sich eine Reparatur auch noch hinzuziehen. Das man eine solchermassen länger stillgelegte Maschine in der Zwischenzeit als Ersatzteilspender "missbraucht", finde ich jetzt nicht mal so aussergewöhnlich?
  5. Aktuelles zu SkyWork Airlines

    So, die Embraer E-170 wird tatsache: http://www.austrianaviation.net/detail/skywork-flottet-embraer-170-ein/ Der Advocatus Diaboli fragt sich allerding schon, weshalb die eben erst ausgeflottete Q400 "zu gross" für den Markt BRN sei, eine E-170 hingegen nicht. Günstiger zu operieren wird letztere wohl kaum sein...
  6. Zwischenfälle 2017

    Das ist eben die Kruz mit der Definition. Wenn diese, wie im Twitter-Beitrag, Jet + Passagier + kommerziell lautet, dann fällt der türkische Jumbo eben raus, weil das ein Frachter war. Aviation Safety Network zählt ihn hingegen mit, jedoch mit nur vier Toten (der Crew). Businessjets hingegen muss man klar aus dieser Statistik raushalten, denn sonst müssen wir auch jede Cessna/Piper/Robin/etc. und jedes UL mitrechnen, da dies alles unter General Aviation fällt und innerhalb derer mangels geeigneter Definitionen nicht unterschieden wird. Andererseits ist die Definition von dem Kollegen Brandon Finnigan auf Twitter auch Quatsch, wenn man einfach Turboprops per se ignoriert - einer ATR72 kann man durchaus auch als nullacht-fuffzehn-Normalpassagier über den Weg laufen. Die Statistik von ASN ist meines Erachtens immer noch die aussagekräftigste: https://cdn.aviation-safety.net/asnnews/wp-content/uploads/2017/12/ASN_infographic_2017.jpg Böse Zungen würden behaupten, es handle sich um die üblichen Verdächtigen... von zehn relevanten Crashs entfallen sechs auf "Buschflieger", die z.T. nun mal mit widrigsten Bedingungen zurecht kommen müssen. Gerade die Cessna Caravans sind dabei, als aufgebohrte, einmotorige GA-Mühlen, zudem für mich ebenfalls ein Grenzfall in der Statistik. Dazu haben wir drei Frachter, in die man als Passagier gewöhnlich nicht reinkommt. Bleibt unter dem Strich ein Unfall mit einem Todesopfer (die ATR in Kanada, 13. Dezember), welcher für den Durchschnittspassagier wirklich Relevanz besitzt. Es bleibt festzuhalten, dass seit dem 2. Weltkrieg nie so wenige Flugzeuge gecrasht sind und es auch das erste Jahr mit weniger als 100 Toten ist (selbst wenn man die Opfer am Boden in Bischkek mitzählt). Erfreulich ist zudem, dass auch die normalerweise als Sorgenkinder verschrienen afrikanischen Staaten letztes Jahr vor grösserem Ungemach verschont blieben. Hoffen wir, dass wir dieses Niveau halten können, viel mehr, bzw. weniger ist kaum noch möglich. Denn wir sind auch 2017 nicht ohne Glück durchs Jahr gekommen. Ich spreche nicht vom AF-A380, der war geradezu harmlos. Der heikelste Moment war für mich die Air Canada A320 im Anflug auf den Taxiway in SFO - das waren hundert Fuss zwischen dem sichersten Jahr und der schlimmsten Katastrophe der Luftfahrt! Spannend wird es übrigens, wenn man auch die generelle Verkehrszunahme in die Überlegung mit einbezieht: Mitte der Neunzigerjahre waren (nach ASN) jährlich bis zu 50 Crashes "normal", in der Zwischenzeit hat sich der kommerzielle Luftverkehr gut verdoppelt - hätten wir immer noch das gleiche Sicherheitsniveau wie damals, würde es heute etwa jeden dritten Tag irgendwo knallen...
  7. Powdair

    Diese Saison wird es definitiv nichts mehr mit Powdair: http://mailchi.mp/9d93ea0a491c/a-powdair-passenger-update Aber man habe jetzt einen neuen Sponsor Investor für die nächste Saison gefunden, diesmal auch jemanden, der etwas vom Airlinebusiness versteht, aber man könne natürlich auch jetzt keine Namen nennen... Mal sehen, ob man von denen jemals wieder etwas hören wird (ausser via Staatsanwaltschaft).
  8. Aktuelles zu SkyWork Airlines

    Und weiter geht es: https://www.bernerzeitung.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/skywork-fliegt-neu-nach-griechenland/story/21811683 SkyWork sucht seit längerem E-Jet-Crews, nun scheint die Einflottung der Jungle Jets auf den Sommerflugplan konkret zu werden.
  9. Powdair

    Wer die Flüge macht? Wahrscheinlich niemand. Die Frage ist nicht, wer das 'kann', sondern wer das 'will'. Es ist so gekommen, wie es vielerorts befürchtet wurde. Es wird auch spekuliert, ob überhaupt jemals ein Investor existiert hat und die Vermutung, es würde sich um eine ähnliche Masche handeln, wie jene mit der auch schon in Friedrichshafen mehrmals Kunden über den Tisch gezogen wurden, drängt sich auf. Was sind 5000 Tickets? Bei geplanten 35 Rotationen pro Woche mit 50-Sitzern, sind das bei 17 Wochen Saison (Mitte Dezember bis Ostern) knapp 60'000 Sitze zum füllen. Selbst unter der Annahme, das alles return-Tickets sind, ergibt sich zwei Wochen vor Batriebsaufnahme eine magere Auslastung von durchschnittlich 16%. Wie das mit den angeblich "an vielen Daten ausgebuchten Flügen" zu vereinbaren ist, sei mal dahingestellt...
  10. Aktuelles zu SkyWork Airlines

    In Bern ist aufatmen angesagt, die Betriebslizenz ist wieder da: https://www.bazl.admin.ch/bazl/de/home/aktuell/Medienmitteilungen.msg-id-68617.html
  11. Powdair

    Na ja, wenn man dann auf unbezahlten Flügen sitzenbleibt, oder auf einer Maschine, die sich die Räder eckig steht... so ganz ohne Risiko ist eben auch ein Lease/Charter nicht. Ich schätze, dass beide Gesellschaften (und Trade Air und wer sonst noch so alles involviert war) im vorliegenden Fall erhebliche Zweifel hatten, dass sie für die von ihnen durchzuführenden Flüge auch Geld sehen werden.
  12. Powdair

    SkyWork wird sich kaum ein zweites Mal die Finger an Powdair verbrennen wollen, selbst wenn sie die Pleite abwenden können. Ich nehme an, die hatten einen guten Grund, da ebenfalls vorzeitig den Stecker zu ziehen. F7 hat das jetzt auch erkannt. Und falls jemand Lust hat, herauszufinden, wie es es sich anhört wenn sich ein Wurm an der Angel windet - einfach mal bei Wallis Tourismus anrufen und sie um ein Statement zum Thema Powdair bitten... war schon fast amüsant zuzuhören, wenn es nicht so ein Trauerspiel wäre
  13. Aktuelles zu SkyWork Airlines

    Nachdem heute airliners.de bereits darüber berichtet hat, dass eine Rettung für SkyWork im Bereich des Möglichen ist... http://www.airliners.de/skywork-flugbetrieb-uebernahme-air-berlin-zeitfracht-nayak/42718 ...soll heute Abend angeblich von seiten SX eine Erklärung an die Presse gegangen sein, das der Deal zustande gekommen sei. Morgen ist erst mal noch Stille im Belpmoos, aber wenn alles klappt, könnte bereits am Mittwoch wieder geflogen werden. Nun, ich hoffe sehr, dass dies den Tatschen entsprich. Morgen wird auf jedenfall noch mal ein spanneder Tag. Ich fände es auch noch interessant, was Adria Airways tun wird, wenn SkyWork doch wieder abhebt.
  14. Russland Reise

    Ist zwar schon eine Weile her, aber ja, bin ich. Die ganze Tour natürlich, wie es sich für hardcore Reisende gehört . Ich bin damals in Peking gestartet und über die Transmandschurische Route (via Shenyang und Harbin) all the way down to Moscow. Der Preis dafür kann ein Hinderungsgrund sein, die ganze Strecke zu fahren, allerdings muss man dann auch die zusätzlichen Flüge und Unterkünfte einkalkulieren. Das kann dann in Russland insbesondere bei Luftfahrt-affinen Leuten anderweitig ins Geld gehen... Ja, natürlich kann man Teilstrecken fahren! Wenn man von gecharterten Luxuszügen wie dem Zarengold absieht, sind das ganz gewöhnliche Reisezüge, die unterwegs gefühlt eine Million mal stoppen. Die wahrscheinlich interessante Teilstrecke ist zwischen Irkutsk und Ulan-Ude. Das sind knapp 500 km, für die je nach Zug zwischen 6:30 und 8 Stunden benötigt werden. Dafür hast du die Gebirgsstrecke zwischen Irkutsk und dem Baikalsee, den See selber, sowie die Strecke entlang der Selenga nach Ulan Ude. Auf der Website der Russischen Eisenbahn gibt es dafür Tickets schon ab 700.- Rubel, also etwa € 10.- in der 3. Klasse (Schlafwagen mit offenen Abteilen). Andererseits ist es für den Reisenden natürlich auch der Reiz der Transsib, dass man tagelang unterwegs ist und die zurückgelegten Distanzen im wahrsten Sinne des Wortes erfährt. Wenn man trotzdem nicht die ganze Strecke machen kann oder will, dann empfehle ich definitiv einen östlichen Abschnitt auszuwählen, etwa Irkutsk-Peking. Das ist je nach gewähltem Zug und Strecke (Mandschurei oder Mongolei) ab ca. € 250.- in 2. Klasse oder € 400.- in erster Klasse machbar. Der westliche Abschnitt hingegen ist nur mässig spannend - die westsibirische Tiefebene besteht aus zwei Tagen Fahrt durch einen grossen Birkenwald. Und selbst der Ural ist an der Strecke (zwischen Perm und Jekaterinburg gelegen) sehr niedrig und kaum als Gebirge zu erkennen, sondern vielmehr eine bewaldete Hügellandschaft. Selbst der Schwarzwald ist deutlich spektakulärer, aber es macht ja auch keinen Sinn, die Strecke durchs Hochgebirge zu legen, wenn es auch flache Stellen gibt Und da man für Russland eh die ganze Visum-Geschichte mit EInladung etc. machen muss, empfehle ich ganz klar, für die konkrete Umsetzung ein auf dieses Thema spezialisiertes Reisebüro aufzusuchen!
  15. Powdair

    Nun mischt auch DarwinEtihadregionalAdriaswitzerland mit: https://www.travelnews.ch/flug/6460-adria-airways-switzerland-fliegt-fuer-powdair-ab-sitten-nach-zuerich-und-london-city.html 2x täglich nach LCY und gleich 21/7 nach Zürich. Ja, SIR-ZRH-SIR, das ganze für PowdAir.