Lufticus

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  1. Azur Air (und Ableger)

    Man muss es offenbar noch einmal klarstellen: Anex Tour und Azur Air sind beides Tochtergesellschaften derselben Holding. Azur Air hat derzeit kein eigenständiges Flugprogramm und fliegt ausschließlich diejenigen Zielregionen an, für die Anex Tour Pauschalreisen anbietet. Wenn Anex Tour Ziele aus dem Angebot nimmt, stellt Azur Air die Flüge dorthin wieder ein bzw. nimmt sie gar nicht erst auf. Überhang wird derzeit auch von FTI nachgefragt, das Geschäft mit Dritten hat aber laut Geschäftsführung der Azur Air derzeit keine Priorität und soll erst später kommen genau wie ein möglicher Einzeplatzverkauf. Anex Tour bietet ihr Programm zu sehr aggressiven Preisen an. Auf dieses Angebot ist Azur Air zugeschnitten. Anex Tour hatte zuletzt einen deutschen und einen russischen Geschäftsführer. Letzterer kam vom russischen Reiseveranstalter der Gruppe und sollte wohl deren Geschäftsmodell in Deutschland einführen. Da die Märkte wohl doch unterschiedlicher sind, als zuvor angenommen, wurde der russische Geschäftsführer abberufen und nicht wieder ersetzt.
  2. Azur Air (und Ableger)

    Ich habe keinen Zugriff auf die Systeme der Reisebüros, auf der Homepage von Anex Tour gibt es jedoch keine Angebote für Pauschalreisen nach Antalya ab München. Bei der Suche nach separaten Flügen werden Verbindungen mit Onur Air angegeben. Die Pauschalangebote ab Berlin sind mit SunExpress kombiniert. Die Suche nach Angeboten in Tunesien ergibt: "Wir konnten leider keine Angebote für Ihre Kriterien finden." Es ist derzeit eine von drei Boeing 767 im einsatz der ukrainischen Schwestergesellschaft. Zwei sind und bleiben laut Presse in Düsseldorf.
  3. Azur Air (und Ableger)

    Bliebe immer noch ein Flugzeug Reserve. Zu den Flügen im Münchner Flugplan gibt es allerdings keine Angebote bei Anex Tour, also werden diese angemeldeten Flüge sicher nicht stattfinden.
  4. Azur Air (und Ableger)

    Die Flotte wird in Summe um ein Flugzeug vergrößert. Mit den vier Maschinen soll laut Presse im Sommerflugplan je 7/7 DUS - AYT und DUS - PMI geflogen werden sowie 4/7 DUS - HRG, 2/7 DUS - NBE und je 2/7 HAJ/MUC/SFX - AYT (Q: http://www.touristik-aktuell.de/nachrichten/verkehr/news/datum/2018/02/20/azur-air-taeglich-nach-mallorca-und-antalya/). In die Karibik soll es wieder ab November gehen. Das bedeutet nicht einmal ein Umlauf für jede Maschine pro Tag. Ferner fliegt Azur Air weiterhin nur für Anex Tour (Überhang wird über Broker angeboten, Vollcharter sind grundsätzlich nicht möglich). Die Schwestergesellschaft braucht sicher keine zehn Flugzeuge.
  5. War die Empörung im anderen Faden nicht ausreichend? Noch einmal, der Flughafen Köln/Bonn gewährt jeder Gesellschaft, die mindestens einen A330 einsetzt unabhängig, wie kurz oder lang der Flug ist, pauschal 40 Prozent im ersten Jahr und immer noch zehn Prozent zwei Jahre später. Ab einer bestimmten Auslastung gibt es noch zusätzliche Preisnachlässe bei der Abfertigung. Kein Aufschrei? Am Flughafen Köln/Bonn ist immerhin der Bund beteiligt. Also zahlen auch Dortmunder und Hamburger die Subventionen. Immer noch kein Aufschrei? Thread der Schande.
  6. Vielen Dank. Auch für die sachliche Einordnung. Ja, der Unterschied ist der Entgeltkatalog. Es geht dabei um Transparenz und Allgemeingültigkeit. Rechtssicherheit. Diese Angebote richten sich an und gelten für jedes Luftfahrtunternehmen, das den betreffenden Flughafen anfliegt. In Abgrenzung dazu die frühere Praxis zur Anwerbung und Aufrechterhaltung von Ryanair-Verbindungen zu Regionalflughäfen. Preisnachlässe sind in allen Entgeltkatalogen der deutschen Flughäfen - auch der Flughäfen Köln/Bonn und München - zu finden und orientieren sich i.d.R. am eingesetzten Fluggerät (in Köln/Bonn gilt bigger is better und bedeutet etwa im ersten Jahr satte 40 Prozent Preisnachlass für Flugzeuge ab der Größenordnung eines A330 auf Landeentgelte) und den beförderten Passagieren (Rabatte ab einer bestimmten Anzahl an Passagieren im Kalenderjahr, Mengenrabatt bei der Abfertigung ab einer bestimmten Auslastung etc.). Die Eurowings-Langstrecke ist de facto eine Neuansiedlung, ohne die es einen Großteil der Langstreckenverbindungen nach der Air-Berlin-Insolvenz nicht mehr gäbe.
  7. Aktuelles zum Flughafen Düsseldorf

    Davon einmal ab, dass dies für die Erstansiedlung der Eurowings-Langstrecke ebenso gilt, sind das keine "Extramittel" des Flughafens Düsseldorf, sondern gleichsam branchenübliche wie auch in der Entgeltordnung festgelegte und somit jedem Unternehmen angebotene Rabatte auf Flughafenentgelte und Zuschüsse (vgl Entgeltordnung 2018 ab Ziffer III vom 06.11.2017; Quelle: https://www.dus.com/de-de/businesspartner/aviation/entgelte). Die Entgeltordnung des Flughafens Dortmund etwa findet man hier (Preisnachlässe ab Seite 29 ff): https://www.dortmund-airport.de/aviation/entgeltordnung
  8. Azur Air (und Ableger)

    Die Maschinen wurden nach der Wartung in der Türkei vom LBA abgenommen und werden seither von der eigenen Technik betreut (line maintenance).
  9. Azur Air (und Ableger)

    Wahrscheinlich finanziert sich die Holding wie die meisten Unternehmungen in unserem Wirtschaftssystem.
  10. Dann sollten sich einige aber auch verkneifen, unter Beiträge, die ihn ansprechen könnten, auf die er aber nicht reagiert, zig "witzige" Kommentare zu posten, die nicht sachdienlich sind und nur provozieren. Dann braucht man auch nicht zu wundern, wenn er mal darauf anspringt.
  11. Azur Air (und Ableger)

    Die deutsche Azur Air ist übrigens keine Tochtergesellschaft der russischen Azur Air. Beide Airlines sowie die Reiseveranstalter sind Tochtergesellschaften einer niederländischen Holding.
  12. Auch auf die Gefahr hin, dass es pedantisch klingen mag, aber die Homebase von EW = Eurowings GmbH ist Düsseldorf. Am Flughafen Köln/Bonn sitzt die Eurowings Aviation GmbH, die übergeordnete Servicegesellschaft ohne eigene Flugzeuge oder gar einem AOC, und Germanwings. Siehe auch das Impressum: https://www.eurowings.com/de/rechtliches/impressum.html
  13. In Düsseldorf hat Lufthansa vor einigen Jahren auch ein Transfercenter wie in Frankfurt und München eingerichtet, als drei Langstreckenflugzeuge vor Ort stationiert waren und man noch einige Pläne für die Zukunft hatte. Das müsste noch unter Spohr als Gebietsleiter West angestoßen worden sein.
  14. Das reicht erst einmal. Im kommenden Sommerflugplan wird die Langstreckenflotte der Eurowings nur einem Drittel der Größe der A330-Flotte in Düsseldorf von Air Berlin seinerzeit entsprechen. Wie viele Flugzeuge dann ab Winter eingesetzt werden, steht ja noch gar nicht fest. Es ist derzeit also noch nicht abzusehen, ob die Eurowings-Interkontflotte vor Ort größer wird als jene von Air Berlin. Laut den verlinkten Express-Artikeln sollen ab Herbst sieben A330 in Düsseldorf stationiert werden. Air Berlin hatte elf bis zwölf Maschinen im Einsatz. Es bleibt also noch Luft nach oben. Zumal bspw Delta Air Lines ins Terminal A umgezogen ist. Vier Flugsteige insgesamt waren im Siegerentwurf angedacht. Herrlich verschwenderisches Layout.
  15. Im Nachrichtenblock der Aktuellen Stunde, WDR, wurde der Umzug der Langstrecke zum nächsten Winterflugplan unter Berufung auf den Köln/Bonner Flughafen vermeldet.