martin.stahl

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  1. Aktuelles zum Flughafen Frankfurt

    Vielleicht hängt es damit zusammen, dass die Lufthansa nun auch FRA-Gasgow fliegt? Vorher gab es keine Konkurrenz auf der Strecke. Martin
  2. Laudamotion

    Zumindest für den September (da hatte ich geschaut), werden in der Buchungsmaske alle PMI-FRA-Flüge als durchgeführt von Ryanair mit B738 angezeigt. Martin
  3. Aktuelle Routennews

    Aber dieser Flug FRA-LED mit Ural Airlines fliegt jetzt gerade nach Sankt Petersburg. Ich verfolge ihn im Flight Radar 24. Letzte Woche sah ich das Flugzeug auch in Frankfurt starten. Ich glaube, der 28.05. bezieht sich nur auf die Moskau-Route. Martin
  4. Laudamotion

    Ich war gestern auf der Buchungsseite von Laudamotion, um nach Flügen von Frankfurt nach Palma zu schauen. Ab 1. Mai sind dort keinerlei Flüge mehr buchbar. Auch zu anderen Zielen nicht. Immer kommt die Meldung: "Es werden keine weiteren Flüge geplant. Der letzte Flug ist im April." Weiß jemand, was dahinter steckt? Auch wenn Ryanair die Anteile übernimmt, sollte Laudamotion doch Interesse haben, auf seiner eigenen Seite die Flüge zu verkaufen? Martin
  5. [TR] Drei Länder zu Fuß: Basel (FRA-BSL-FRA mit Lufthansa)

    Uuuupsi, stimmt. Ich hatte mich an der Uhrzeit der Aufnahme und dem Flight Radar 24 orientiert. Problematisch war, dass der CRJ im Flight Radar nicht immer zuverlässig angezeigt wird und ich dann mit dem Venedig-Flieger das falsche Flugzeug identifizierte. Martin
  6. „Wir wollen in die Schweiz und dort Schokolade kaufen.“ erzählte vor 40 Jahren meine Mutter stolz dem Grenzbeamten an der deutsch-schweizerischen Grenze in Konstanz während unseres Urlaubs am Bodensee. Das war für uns Kinder damals ein tolles Erlebnis und die Schweizer Schokolade ist schon etwas Feines. Da ich mit der Schweiz ansonsten auch Berge assoziiere, hatte ich Basel nie so richtig auf dem Schirm. Die Basel-Flüge der Lufthansa waren auch in der Relation immer recht teuer. Aber der Start in Basel mit der Schleife um den Flughafen schaute auf dem Flugradar schon gut aus und den würde ich gerne erleben. Und natürlich wieder einmal Schweizer Schokolade kaufen. Und mir auch die Baseler Altstadt anschauen, die sehr attraktiv sein sollte. Mit einem Rabatt-Gutschein fand ich dann recht günstige Flüge am Karfreitag, so dass ich am Samstag auch sicher die Schokolade kaufen konnte. 30.03.18 LH 1206 Frankfurt-Basel Canadair Regional Jet 900 D-ACNN planmäßig: 17:15 – 18:00, tatsächlich: 17:25 – 18:18 Gate A60, Sitz 7 A Startbahn 18, Landebahn 15 Der der Flug erst am Abend startete, nutzte ich den Mittag in Frankfurt, um mir im Filmmuseum noch die Ausstellung zu Stanley Cubricks „2001“ anzusehen. Somit sparte ich mir eine eigene Fahrt nach Frankfurt. Es war eine der ganz seltenen Gelegenheiten, dass ich die Frankfurter Innenstadt und das Mainufer zu sehen bekam. Mit der S-Bahn ging es dann weiter zum Flughafen, wo ich zeitig genug eintraf, um mir den Flugsteig A+ in Ruhe anzusehen. Einmal flog ich bisher von dort ab, ebenfalls Gate A60, kam dort aber so knapp an, dass das Boarding schon begonnen hatte. Während ich wartete, zogen die Wolken wie angekündigt immer mehr zu. Mein erstes Flugzeugfoto der neuen Lufthansa-Bemalung. Und dann gleich auf dem MD11-Frachter, der hier nach Moskau startet. Mit dem Bus ging es dann zum Canadair Regional Jet zur Position vor dem Terminal 2. Mit dem fast vollbesetzten Flieger sollten wir dann die ganze Strecke wieder zurück zur Startbahn West rollen. Mein Nebensitz war einer der wenigen freien in der Maschine. Bis wir losrollten, zog es sich noch ein wenig hin und dann ging es zwischen den beiden Parallelbahnen zur Startbahn West, wo wir um 17:42 Uhr abhoben. Walldorf Darmstadt Bei dem kurzen Flug lag die Reiseflughöhe auch nur bei knapp 7000 m. Sprich, wir waren nicht über den Wolken, sondern mitten in der dichten Wolkendecke und kamen erst auf der Höhe von Mühlhausen wieder aus den Wolken heraus. Es war deprimierend trüb und regnete in Strömen. Das Renault-Werk bei Mühlhausen. Um 18:16 Uhr setzten wir auf dem Euro-Airport Basel-Mühlhausen auf. Grau in grau. Der Euro-Airport liegt auf französischem Gebiet und gehört zu beiden Ländern. Er ist unterteilt in eine schweizer und eine französische Hälfte. Man kann problemlos zwischen den beiden Hälfte wechseln, nur ein Zollschild weist darauf hin. Ich wurde schon beim Einchecken darauf hingewiesen, dass Frankreich derzeit bei der Einreise Passkontrollen durchführt, und so stand ich 20 min. lang in einer endlos wirkenden Warteschlange, da die wenigen Grenzschalter auf den Ansturm der Reisenden in dieser Menge nicht eingerichtet sind. Auch die Maschinen aus Spanien und den Niederlanden wurden als Nicht-Schengen-Flüge abgefertigt. Mit dem Bus ging es dann in die Stadt zum Hauptbahnhof. Das Schöne an Basel: Als Hotelgast bekommt man die Basel Card, um u.a. den öffentlichen Nahverkehr in der Stadt kostenlos nutzen zu können. Für den Bus vom Flughafen in die Stadt gilt die Buchungsbestätigung als Fahrschein. Zu Fuß überquerte ich den Rhein auf dem Weg zu meinem Hotel. Immerhin ein Silberstreif am Horizont. Abends besorgte ich mir nur noch etwas zu essen und fielt überraschend früh und total kaputt ins Bett. Es hatte wohl die Nacht durchgeregnet, aber es sah am nächsten Morgen schon freundlicher aus. Mein Hotel Resslirytti („Hütte für die Rösser“ – früher war hier ein Pferdestall) war gut zu erreichen in Kleinbasel. Mit der Straßenbahn fuhr ich durch Kleinbasel bis kurz vor der schweizer-deutsche Grenze, die ich zu Fuß überquerte. Links: Schweiz, rechts: Deutschland. In der Mitte auf der anderen Rheinseite: Frankreich. Nun war ich wieder in Deutschland, in Weil am Rhein. Hier führt die Dreiländerbrücke über den Rhein, eine Fußgängerbrücke rüber nach Frankreich. Und so gelangte ich zu Fuß von der Schweiz über Deutschland nach Frankreich. Von dort aus konnte man bis zu den Ausläufern des Schwarzwalds schauen. In der französischen Kleinstadt Huningue (Hühningen) deckte ich mich in zwei Brasserien mit der Verpflegung für den Tag ein. Ein skurriler Radwegweiser an der Dreiländerbrücke… Das Dreiländereck markiert die Stelle, wo die drei Länder Frankreich, Deutschland und die Schweiz im Rhein aneinander stoßen. Zu erreichen ist diese Stelle über den Baseler Hafen. Auf dem Rückweg zum Hotel deckte ich mich (auch für meine Mutter) im Supermarkt mit Schweizer Schokolade ein. Nach dem Auschecken war dann die Baseler Altstadt an der Reihe. Dazu überquerte ich wieder den Rhein in den Stadtteil Grossbasel. Das Baseler Münster Skurrilität am Rande – So stellte man sich damals beim Bau des Münsters Elefanten vor. Die Türme kann man besteigen und hat von dort einen tollen Blick auf Basel und das Umland. Grossbasel mit der St. Elisabethen-Kirche Der Messeturm (links) und der Roche-Turm, das derzeit höchste Haus der Schweiz. Blick über den Rhein nach Kleinbasel Die startenden Flugzeuge sieht man vom Turm aus auch gut. Hier ein A310-Frachter der ULS Airlines, der für Turkish Airlines nach Istanbul gestartet ist. Weiter ging es durch die wunderschöne Altstadt mit den vielen kleinen und interessanten Gassen. Der Barfüsserplatz oder „Barfi“, wie die Baseler gerne sagen. Eines der skurrilen kleinen Geschäfte, die man in der Altstadt immer wieder findet. Das auffällig rote Rathaus direkt am Marktplatz. Eine der vielen kleinen Gassen. Einer der vielen Brunnen mit Trinkwasser und dem Basilisken oben drauf. Das Imbergässlein mit Blick zum Rathaus. Die Gassen Nadelberg und Spalenberg treffen hier aufeinander. Dank der Basel Card bekam ich auch die Rundfahrt auf dem Rhein zum halben Preis. Der „Lällekönig“ war das Schiff für die rund einstündige Fahrt. Zuerst ging es rheinaufwärts mit Blick auf die Uferpromenade. Das Münster mit der Pfalz, dem Plateau auf dem Münsterhügel. Diese Fischergalgen säumen das Rheinufer. Die Häuschen werden heute weniger zum Fischfang benutzt, sondern mehr zum geselligen Beisammensein. An der Staustufe ging es zurück stromabwärts bis zum Hafen und dem Dreiländereck, das ich am Vormittag schon zu Fuß erkundet hatte. Wie auch die Dreiländerbrücke, die Deutschland und Frankreich verbindet. Das St. Johanns-Tor, eines der erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauertore. Nach der Schiffsfahrt löste ich noch den Gutschein der Basel Card für eine Fährüberfahrt ein. Diese Fähren (vier Stück insgesamt) haben keinen eigenen Antrieb, sondern werden durch die Strömung des Rheins angetrieben und wechseln an einem über den Rhein gespannten Seil über den Fluss. 31.03.18 LH 1207 Basel- Frankfurt Canadair Regional Jet 900 D-ACNG planmäßig: 18:40 – 19:35, tatsächlich: 18:33 – 19:26 Gate 13, Sitz 10 F Startbahn 15, Landebahn 25 L Kaum hatte ich die letzten Franken für Schokoeier ausgegeben und den Bus am Bahnhof erreicht, fuhr dieser auch schon los. Auch beim Rückflug musste ich die Passkontrolle passieren. Ein A300 als DHL-Fachter. Der Canadair Jet kam pünktlich aus Frankfurt und da er auf dem Rückflug nur zu einem Drittel besetzt war, kamen wir auch überpünktlich los. Und da das Wetter mittlerweile aufgeklart hatte, sollte sich auch der Traum mit der Kurve über Basel erfüllen. Beim Rückflug legten wir eine deutlich längere Strecke zurück als der Hinflug, bedingt durch die Richtungen beim Start und der Landung. Abschied vom Euro-Airport Um 17:42 Uhr hoben wir bereits in südliche Richtung ab und der spannendste Teil der Reise begann. Die Querbahn, die wir beim Start überflogen, wird im normalen Luftverkehr kaum genutzt. Und dann begann die 270°-Rechtskurve, die uns einen ersten Blick auf den Flughafen bescherte. Kleinbasel (links), das Rheinknie und Grossbasel (rechts) Im Vordergrund der Hafen mit dem Dreiländereck und der Dreiländerbrücke, die ich zuvor zu Fuß und mit dem Schiff erleben durfte. Auf diesem Foto sind also auch wieder drei Länder zu sehen. Links im Bild ist Lörrach zu sehen. Der Schluchsee im Schwarzwald. An dessen Ufer bin ich schon spazieren gegangen. Als wir schon im Landeanflug waren, zeigte sich über uns der A320 der Lufthansa aus Venedig und begleitete uns ein ganzes Stück, um dann über uns abzudrehen. (Natürlich war er nicht so nah, ich hatte herangezoomt.) Ein Teil des Mainvierecks bei Faulbach. Der Spessart mit der A3 bei Rohrbrunn und dem Sender Breitsohl. Rohrbrunn ist eine meiner Heimat-Autobahnauffahrten und derzeit eine der Baustellen. Ostersonntag sollte ich hier im Stau stehen. Als wir in den Endanflug einschwenkten, gesellte sich parallel zu uns der E190-Jet aus Florenz, der auf der Nordwestbahn landen sollte. Die Frankfurter Innenstadt Die Skyline Das Frankfurter Kreuz. Wenn ich als Kind im Auto meiner Eltern saß und wir das Frankfurter Kreuz überquerten, war ich immer fasziniert von den Fliegern, die direkt über uns waren. Einmal wollte ich in einem dieser Flugzeuge sitzen und das Kreuz von oben sehen. So begann meine Flugleidenschaft. Überpünktlich setzten wir um 19:22 Uhr auf der Südbahn auf und diesmal hatte ich genau die richtige Zeit, um ohne Hetze die S-Bahn zum Hauptbahnhof zu erreichen. Mit 8 Tafeln Schweizer Schokolade im Handgepäck. Copyright aller Fotos: Martin Stahl
  7. Krakau (FRA-KRK-FRA mit Ryanair)

    Mein letzter Flut mir Ryanair war bald 10 Jahre her. Da ging es noch von „Frankfurt“ Hahn aus nach Dublin. Abgelegener Flughafen im Baumarkt-Stil, enge Räume mit Türen, die mit einem Flugsteig nicht viel gemeinsam haben. Langes Schlangestehen, um einen guten Sitzplatz zu bekommen. Seitdem gab es für mich keinen Grund mehr, mit Ryanair zu fliegen, da ich den Frankfurter Flughafen fast vor der Tür habe. Bis Ryanair letztes Jahr damit anfing, ab Frankfurt zu fliegen. Krakau gehört zu einer Reihe polnischer Städte, von denen ich so viel Gutes und Interessantes gehört hatte, dass ich sie besuchen möchte, und da bot sich nun die Ryanair-Verbindung für einen Ausflug an. 24.03.18 FR 2426 Frankfurt-Krakau B737-800 EI-FTG, Sitz 29 A, Gate D40 Startbahn 07 C, Landebahn 07 geplante Flugzeit: 11:05 – 12:40, tatsächliche Flugzeit: 11:23 – 13:00 Eigentlich hatte ich gemeinsam mit einer Freundin den Flug für den 25.03. gebucht, doch einige Wochen vorher kam von Ryanair die Benachrichtigung über eine Flugzeitenänderung. Der Hinflug war um über drei Stunden nach hinten verschoben worden und Ryanair bot uns eine Stornierung oder Umbuchung an. Da ich den Sonntag als Abflugtag nur gewählt hatte, weil es der billigste Hinflug war und da wir das Hotelzimmer umbuchen konnten, buchte ich die gesamte Reise um einen Tag vor. Da somit am Sonntag der Rückflug auch drei Stunden später war, hatten wir damit einen längeren Aufenthalt in Krakau, was uns sehr recht war. Dank der angenehmen Abflugzeit um 11:05 Uhr konnten wir gemütlich zum Flughafen fahren und am Panoramafenster frühstücken, während ich auf dem Flugradar den Rückflug unseres Fliegers aus London-Stansted überprüfte. Er sollte pünktlich landen und ich war beruhigt. In der Vergangenheit hatte es beim Stansted-Rückflug immer wieder Verspätungen gegeben und in Folge auch beim Weiterflug mit dieser Maschine nach Krakau. Die Warteschlangen an den Kontrollen waren ungewöhnlich lang. Im Nachhinein erfuhr ich durch eine Pressemeldung, dass der hohe Krankenstand aufgrund der Grippewelle dazu geführt hatte. Aber trotz der recht langen Schlange passierten wir die Kontrollen in 20 min. und kamen pünktlich zum Boarding ins recht abgelegene Gate D40, während der Flieger zur der Zeit gerade landete. Unsere prall gefüllten Rucksäcke konnten wir trotz der „ein kleines Stück Handgepäck“-Regel in die Kabine mitnehmen und wir fanden sogar ohne Probleme Plätze in den Gepäckfächern. Mit dem Bus ging es zur Flughafenrundfahrt über beide Bahnen hinweg an die südliche Seite des Geländes, wo das neue Terminal 3 entstehen soll und wo Ryanair derzeit einen Großteil seiner Flüge abfertigt. Von dort hatte man eine andere Perspektive auf das Geschehen auf dem Vorfeld. Das Flugzeug war ausgebucht und die billigen Flugpreise lockten einige Männergruppen zum Junggesellenabschied nach Krakau. Darunter ein anstehender Bräutigam, der mit Augenbinde einstieg und erst nach dem Start entfuhr, in welche Stadt ihn seine Freunde entführten. Entsprechend ausgelassen und laut war teilweise die Stimmung an Bord, die ich eher bei einem Mallorca-Charterflieger erwartet hätte. Mit etwas Verspätung rollten wir dann los, überquerten die Südbahn und mussten an der Centerbahn noch einige andere Starts abwarten, bis wir starten durften. Nach dem Start um 11.38 Uhr ging es fast kerzengerade Richtung Osten über Schweinfurt, Kulmbach, Eger, das wolkenverhangene Prag und Pardubiz ins oberschlesische Krakau. Meine liebste und seltenste Startrichtung ist die 07 – Blick auf Flugsteig B des Terminals 1. Der C-D-Riegel Frankfurt Coburg Ein Germanwings A319 auf dem Weg von Wien nach Köln-Bonn. Da waren wir schon im Anflug bei Krakau. Ich habe noch nicht herausgefunden, ob das eine Formel 1-Rennstrecke (ringförmige Straße) oder ein gigantischer Golfplatz in der Nähe von Ratibor ist. Das Kloster Alwernia Um 12:51 Uhr landeten wir in Krakau. Das kleine Flughafenterminal. Mit dem Zug ging es für etwa 2 € bequem in die Innenstadt und auf dem Weg zum Hotel wanderten wir durch die Stadt ins frühere jüdische Viertel Kazimierz. Lange Zeit war dies nach dem Krieg ein Viertel für arme Leute, bis Steven Spielberg hier Teile von „Schindlers Liste“ drehte und Touristen in die Gegend strömten. In Folge wurde das Viertel restauriert. Unser Hotel Astoria lag in der Jozefa, der alten Handelsstraße, deren Häuser aber zum großen Teil noch auf die Restaurierung zu warten scheinen. Entsprechend geringe Erwartungen hatten wir an unser Hotel, aber von innen wirkte es besser als von außen und wir hatten nichts zu beklagen. Bei strahlend blauem Himmel erkundeten wir die Stadt und begannen gleich hinter dem Hotel am Neuen Platz, einer Mischung aus Flohmarkt und Essensständen in einem achteckigen Rondell, die Zapiekanki, gebackene pizzartige Baguettes, verkauften. Unsere Erkundung begann im Kern der Altstadt, dem riesigen Platz Rynek. In dessen Zentrum stehen die basarähnlichen Tuchhallen. Der Turm neben den Tuchhallen ist alles, was vom früheren Rathaus noch stehen geblieben ist. Blick vom Turm auf die Marienkirche und den Rynek. Wir hätten lieber den Turm der Marienkirche bestiegen, bekamen jedoch keine Karten mehr dafür. Die Marienkirche Im Inneren der reich geschmückten Marienkirche. Der Hochalter wurde in der Gotik von dem Nürnberger Bildhauer Veit Stoß angefertigt. Auf der anderen Seite des Rynek fand ein Markt statt. Dieser Stand war eine Kunstschmiede, es gab noch jede Menge an Souvenirs, Süßigkeiten, Würste, Getränke und was sonst noch alles. Hier konnte man gut einige Zeit verbringen und sich teilweise durch die Menschenmassen wühlen. Auf dem Königsweg zogen früher die Monarchen in die Stadt ein und passierten dabei auch das Florianstor, durch dessen Torbogen früher (aber nach den Königen) sogar eine Straßenbahn fuhr. Die Barbakane ist eine Backsteinbastion vor den Toren der Altstadt, die am Ende des 15 Jahrhunderts aus Furcht vor türkischen Angriffen erbaut wurde. Der Markt auf dem Rynek im Abendlicht. Die Peter-und-Paul-Kirche auf dem Königsweg jenseits des Rynek. Am nächsten Morgen wollten wir Oskar Schindlers Fabrik besichtigen und überquerten auf dieser reizvollen Brücke für Fußgänger und Radfahrer die Weichsel. Leider kamen wir nicht in die Fabrik hinein, da man Karten für die Besichtigung drei Tage im Voraus buchten musste, was vor nicht wussten. Aber damit haben wir einen Grund, noch einmal Krakau zu besuchen. Entlang der Weichsel. Der Wawel, Krakaus Burg am Rand der Altstadt. Parallel zum Königsweg führt die Gasse der Kanoniker durch das klerikale Zentrum Krakaus. Fast alle Häuser dieser Gasse gehören der katholischen Kirche und in einem lebte der damalige Bischof Karol Wojtyla. Vor 13 Jahren am Palmsonntag sahen wir ihn auf dem Petersplatz in Rom, kurz vor seinem Tod als Papst Johannes Paul II., an diesem Palmsonntag besichtigen wir sein Wohnhaus in Krakau. Dieses Zimmer diente als sein Büro. Unter den Tuchhallen kann man den unterirdischen Markt besichtigen, der das Krakau des Mittelalters zeigt. Am Sonntag war die Stadt voll mit Touristen und auf dem Rynek drängten sich die Menschenmassen. Für uns bedeutete es die Rückkehr zum Flughafen. 25.03.18 FR 2427 Krakau-Frankfurt B737-800 EI-FZA, Sitz 25 F, Gate 13 Startbahn 25, Landebahn 07 R geplante Flugzeit: 16:10 – 17:45, tatsächliche Flugzeit: 16:26 – 17:53 Noch in der Woche vorher waren die Rückflüge für 30 € zu bekommen und dafür war das Flugzeug dann doch überraschend voll. Unsere Maschine kam pünktlich aus Frankfurt, dennoch verzögerte sich das Einsteigen und um 16:30 Uhr hoben wir ab. Die Route war etwas nördlicher als auf dem Hinflug und führte über Königgrätz, Karlsbad, Hof, die Rhön und nördlich an Frankfurt vorbei zum Anflug aus Westen. Morawica Zuerst hielt ich es für ein Atomkraftwerk oder eine UFO-Abwehranlage, doch bei den Kuppeln handelt es sich um den Gremi-Park, der anscheinend an Filmstudios für Dreharbeiten vermietet wird. Kattowitz Gleiwitz Staubecken Ottmachau (linker See) Ingelheim am Rhein Der Rhein in die andere Richtung Rüsselsheim Air Dolomiti beim Start nach Verona Da wir um 16.49 Uhr auf der Südbahn aufsetzten, waren wir pünktlich genug für die Ryanair-Fanfare, die im Flugzeug auf der Rollbahn ertönte. Und damit ging ein schöner Ausflug schon wieder zu Ende. Das Wochenende hatte gut getan, um dem Alltagstrott etwas zu entfliehen und war ein willkommener Start in den Frühling. Kleine Skurrilität am Rande: Als wir außerhalb des Terminals in unseren Bus nach Hause einsteigen wollten, sprach mich an der Bushaltestelle ein Mann auf Englisch an, ob dies das Gate B20 sei. Nein, überhaupt nicht, und ich erklärte ihm den Weg zurück zur Abflugebene. Zum Glück hatte er noch eine Stunde Zeit bis zu seinem Abflug und ich hoffe, er fand den Weg zu seinem Gate. Copyright aller Fotos: Martin Stahl
  8. Strecken-Gerüchteküche: Slotanträge, Flurfunk etc.

    Mykonos und auch Santorin scheinen vor allem für Asiaten derzeit interessant zu sein, die über Doha anreisen. Martin
  9. Minimum Transfer Time DOH

    Sollte kein Problem sein. Du musst nicht einreisen und auch nicht durch eine neue Sicherheitskontrolle, sondern gehst vom Ankunftgate einfach zum Abfluggate. Martin
  10. Welche Takeaway-Köstlichkeit an Bord nehmen?

    100 ml Hummerschaumsuppe in einem wiederverschliebaren Plastikbeutel? Martin
  11. Aktuelle Routennews

    Dankeschön! Martin
  12. Aktuelle Routennews

    Welche Airline ist CXI? Ich konnte dazu nichts finden. Martin
  13. Welchen Flugzeugtyp erwartet mich mit QR FRA-DOH

    Meine Flüge waren Frankfurt-Doha-Abu Dhabi und zurück. Vor dem Flugplanwechsel. In den gut acht Wochen zwischen meiner Buchung und dem Abflug im März wurden die Flugzeugtypen auf allen Teilstrecken hin- und hergewechselt, teilweise mehrfach. Martin
  14. Welchen Flugzeugtyp erwartet mich mit QR FRA-DOH

    Als ich vor zwei Jahren mit Qatar Airways flog, erlebte ich zwischen Buchung und Abflug auf allen vier Teilstrecken mehrere Wechsel des Flugzeugtyps. Ich kam mit dem Wechseln meiner Sitzplätze kaum noch hinterher. Martin