Pilot Pirx

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  1. Mich wundert etwas, dass nicht explizit gesagt wird, ob und wann der Kapitän versucht hat, per Notfallcode die Tür zu öffnen. Nach dem Video gibt das ein ziemlich lautes akustisches Signal im Cockpit, wenn der Code eingegeben wird und das hätte aufgezeichnet werden müssen.
  2. Die Spekulationen darüber, was der Co-Pilot getan oder nicht getan hat, sind sinnlos. Es wird niemals jemand erfahren, was sich tatsächlich zugetragen hat. Es gibt Indizien für ein mögliches Szenario, sonst nichts. Der Rest ist Spekulation und Sensationshascherei, an der man sich tunlichst nicht beteiligen sollte. In dieser Sache etwas als "feststehend" zu verbreiten, ist verantwortungslos.
  3. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Außerordentliche Gesellschafterversammlung setzt Geschäftsführer mit sofortiger Wirkung vor die Tür. http://www.nnn.de/lokales/rostock/flughafen-setzt-chef-vor-die-tuer-id6421116.html
  4. Aktuelles zu Rostock Airways

    Bremen-Zürich ist Geschichte: http://www.ostsee-zeitung.de/Region-Rostock/Guestrow/Wirtschaft/Rostock-Airways-stellt-einzige-Fluglinie-ein
  5. Was Barth angeht, sei ein Blick in § 22 a Luftverkehrsordnung empfohlen: "Der Führer eines Flugzeugs mit einer Höchstabflugmasse von mehr als 14.000 Kilogramm darf bei Flügen zur gewerbsmäßigen Beförderung von Personen oder Sachen auf einem Flugplatz im Hoheitsgebiet der BRD nur starten oder landen, wenn 1. für den Start Instrumentenabflugverfahren und für die Landung Instrumentenanflugverfahren festgelegt sind, 2. eine Flugverkehrskontrolle vorhanden ist." Der einzige Flieger mit MTOW unter 14 Tonnen ist die Do 328, alles andere ist schwerer. Do 328 operiert in Deutschland keiner mehr, Flugverkehrskontrolle gibt es in Barth nicht (Kosten mimimum um 250 TEUR pro Jahr). Thema erledigt. Rostock und das große Terminal haben eine lange Vorgeschichte, die reicht zurück bis zur deutschen Olympiabewerbung und Warnemünde als möglichem Standort für die Segelwettbewerbe. Das alte Terminal hatte Kapazität für 160.000 Paxe, jetzt ist es das doppelte. Tatsächlich waren es 2013 gerade noch 160.000 Paxe, Tendenz sinkend. Helvetic wird die Verbindung nach Zürich in diesem Jahr nicht mehr anbieten. Die Tourismuswirtschaft um RLG herum hat kein Interesse etwas zu tun, weil die Transferwege zu weit sind. Verlust in 2013 soll nach Presseberichten bei 2,8 Mio. Euro liegen. Rostock Airways ist der erwartete Flop, die starten jetzt von BRE eine Verbindung nach ZRH. Ist zumindest angekündigt. Die "Insolvenzandrohung" ist letztlich ein schlichter Erpressungsversuch der kommunalen Gesellschafter von RLG, die am liebsten ganz aussteigen möchten und das Land zum Gesellschafter machen wollen. Das Land zahlt 2014 500.000 Euro, das aber nur wenn die Gesamtfinanzierung gesichert ist. Ob das beihilferechtlich sauber ist, sei mal dahingestellt. HDF hat vorgemacht wie es gehen kann, 2014 im Sommer Verbindungen nach ZRH, BRN, VIE, MUC, STR, FRA, DUS, CGN, DTM, WAW, KRK. 2013 über 40.000 Paxe und alles Incoming. Als "Belohnung" ignoriert die Landesregierung den Platz weitestgehend und zahlt stolze 20.000 Euro als Zuschuss.
  6. Aktuelles zu Rostock Airways

    Nach den Verlautbarungen im Sommer wollte Rostock Airways am 27. Oktober den regulären Linienbetrieb nach Frankfurt, München und Kopenhagen starten. Allerdings tat sich rein gar nichts in Sachen Flugplan und Buchbarkeit. Heute meldet die Ostsee-Zeitung, der Start werde um 60 Tage verschoben, ab 8. November sollen die Flüge buchbar sein. Mit den Charterflügen nach Mallorca im Sommer wurden "unter 50.000 Euro" Verlust gemacht. Andres Blass ist nicht mehr Geschäftsführer, Nachfolger ist ein Rechtsanwalt aus Weimar.
  7. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Helvetic stellt bereits ab 16. September ZRH-RLG ein, sechs Wochen früher als geplant. Auslastung wohl deutlich unter 50 Prozent. Keine Wiederaufnahme in 2014.
  8. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Das wäre komplett sinnlos. Die Gesellschafter wollen das Land nur wegen dem Geld drin haben. Rostock hat ja sich schon klar artikuliert in Richtung Abschied aus der Gesellschaft und beim Landkreis ist es auch so. Deshalb wollen sie das Land ja drinhaben.
  9. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Die Übernahme von Gesellschaftsanteilen bedeutet Geld, zwangsläufig. Das Land wird nichts dergleichen tun, wäre auch schwer vermittelbar. Und "stille" Anteile gibt es schon gar nicht, da die Gelder für die Verlustausgleiche in den Landeshaushalt eingestellt werden müssten. Und so toll wird das Linienflugprogramm von Rostock Airways nicht. Zumindest nicht was Rostock betrifft. Mittlerweile spricht man von einem täglichen Umlauf nach München und zweien nach Frankfurt. Wobei Frankfurt an den touristisch interessanten Wochenenden bereits von LH bedient wird. Bei Kopenhagen sehe ich kein Potential für zwei tägliche Umläufe. Wenn es so kommt wie es zur Zeit kolportiert wird, dass der Flug nach München morgens hin geht, dann zwei oder drei Rotationen von München nach sonstwo geflogen werden und die Maschine abends wieder nach Rostock kommt, bringt das auch nichts.
  10. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Größenwahn in Rostock. In der heutigen Ostsee-Zeitung wirft der Geschäftsführer mit Zahlen um sich, dass einem nur so schwindlig wird. "Im Vorjahr hatten wir 203.000. Denkbar wären mittelfristig 300.000 bis 400.000 Passagiere. Um den Flughafen kostenneutral zu betreiben, brauchen wir 600.000 bis 800.000. Wenn die geforderte Unterstützung kommt, stehen wir in zehn Jahren bei dieser Zahl." Zu Rostock Airways: "Der Investor ist eine große internationale Fluggesellschaft - seriös und mit großer eigener Flotte. Ich kann ihn verstehen: Bevor aus Richtung Politik keine Signale kommen, will er den Geldhahn nicht aufdrehen und sich auch nicht outen." In diesem Fall muss man "Signale" wohl durch "Geld" ersetzen.
  11. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Korrekt, im Auftrag von Rostock Airways. Auf der Webseite von Rostock Airways kann man die Flüge nicht buchen, sondern nur eine Buchungsanfrage stellen, falls man es schafft den Flugplan in Miniaturschrift zu entziffern. Wobei die Flüge im Grunde nur Ersatz für die verloren gegangenen Flüge mit XL-Airways sind, die durch Veranstalter bebucht werden. Mit der Insolvenz von Sky Airlines fällt auch wieder einiges weg aus dem Flugplan, aber vielleicht springt Rostock Airways da auch ein.
  12. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    @Scandic Eine UG ist gerade dazu da, um schnell gegründet und eingetragen zu sein. Man sollte erwarten, dass mit dem zeitlichen Vorlauf das i.G. längst Geschichte ist. Normalerweise ist das in maximal 4 Wochen über die Bühne. Mit einem i.G. gelten übrigens besondere Haftungsbestimmungen für Geschäftsführer und Gesellschafter. Mit dem was habe ich mich sehr wohl beschäftigt, schon von Berufs wegen. Wie auch immer das "Was" am Ende aussieht, irgend jemand wird den Leasinggebern Sicherheiten stellen müssen und spätestens da kommt es zum Schwur.
  13. Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

    Zur Zeit gibt es bei rostock-airways.de nur eine 404-Fehlermeldung. Sehr professionell. Vorher ein abmahnfähiges Impressum und eine Unternehmensform, der die Seriösität aus allen Poren strömt: UG (haftungsbeschränkt) i.G. Wie lange ist das Projekt in der Welt? Drei Monate? Und dann noch nicht mal eine UG ins Handelsregister eingetragen bekommen? Airline gründen und keine 25.000 Euro als Stammkapital für eine richtige GmbH? Oder dient das alles der Geheimhaltung des Investors, den ein Blick ins Handelsregister sichtbar machte? Mal sehen wie lange das alles dauairt. Ich würde nicht drauf wetten, dass das Projekt den Winter übersteht.
  14. Aktuelles zum Allgäu Airport Memmingen

    Auf die Mängelliste von VC kann man rein gar nichts geben. Die Herrschaften nehmen die Gegebenheiten vor Ort überhaupt nicht in Augenschein. Alles was nicht die gleiche Ausstattung wie FRA und MUC hat wird abgestraft in Form der alljährlichen Mängelliste. Ob das vor Ort beim jeweiligen Flugaufkommen überhaupt gebraucht wird, spielt gar keine Rolle. Das ganze ist nur ein billiges PR-Vehikel für VC, sie kommen damit verlässlich jedes Jahr bundesweit in die Presse, weil die Zeitungsleute das einfach unreflektiert abschreiben.