VS007

Mitglied
  • Gesamte Inhalte

    705
  • Benutzer seit

  • Letzter Besuch

Reputation in der Community

175 Excellent

Letzte Besucher des Profils

544 Profilaufrufe
  1. Wer erbt die Reste von Niki?

    Charlottenburg war zuständig, weil die Geschäftsführung von Niki dort (mit Absender Saatwinkler Damm) den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahren gestellt hat. Dort hat man dann, wie problemlos nachzulesen ist, mehr ala ausführlich erwogen, ob der Schwerpunkt der wirtschaftlichen Tätigkeit in Deutschland liegt. Das hat man bejaht, unter anderem weil der alleinige Gesellschafter und die wesentlichen Gläubiger in Deutschland sitzen, alle Entscheidungen in Berlin getroffen wurden und das auch vertraglich festgehalten war (Niki wird vom AG als verlängerte Werkbank bezeichnet) und die Flugzeuge überwiegend in Deutschland stationiert waren. Man muss die Entscheidung des Landgerichts natürlich respektieren, aber es gab gute Gründe für Deutschland und Österreich ist alles andere als Selbstverständlich.
  2. Wer erbt die Reste von Niki?

    Ja, Flöther ist raus, es gibt keinen Deal mehr. Je nachdem, was die anderen tun, könnte es also z.B. auch nochmal IAG, nur für weniger werden.
  3. Aktuelles zu Ryanair

    Genau das schreibe ich doch
  4. Aktuelles zu Ryanair

    Ist das bei euch wirklich eine harte Regel oder eher gefühlte Tradition? In Zeiten von Bitlocker, 2FA und Cloud erscheinen mir die Probleme etwas vorgeschoben... Ich denke, in dein meisten Unternehmen ist es wie bei uns: Bei Flügen und Hotels ist für die Richtlinie der nackte Preis relevant, was dann noch an Gepäck, Parkplatz, Internet etc. dazu kommt interessiert niemanden. So gesehen würde FR also alles richtig machen.
  5. Wer erbt die Reste von Niki?

    Müssten sie das bei Vueling Austria nicht?
  6. Können wir die Kinderuni BWL bitte beenden? Viele Unternehmen maximieren gezielt ihren Umsatz, Air Berlin hat das zum Beispiel exzellent gemacht... Zum Thema: Dynamisches Pricing für Gepäck u.ä. ist der logische nächste Schritt, alleine schon weil ein Koffer für einen Touristen meist wertvoller ist als für einen Geschäftsreisenden. Je komplexer das Menu Pricing ist, desto attraktiver wird gleichzeitig auch des gebundlete Rundum-Sorglos-Angebot. Die Tests wird man vermutlich noch etwas diskreter machen, aber früher oder später wird das so kommen.
  7. Wer erbt die Reste von Niki?

    Meines Wissens hieß die Niki Privatstiftung, oder? Oder waren da auch mehrere Stiftungen verschachtelt? So oder so eher nicht dubios.
  8. Gibt es eigentlich noch EW opb AB oder hat sich das leise erledigt?
  9. Wer erbt die Reste von Niki?

    ...und die LH Group hat auch vor EWE dort auszubauen (falls das noch gilt, weiß man ja nie)
  10. LTyou

    Ich nicht, würde mich aber interessieren. Wöhrl hat doch lange damit kokettiert, noch nicht einmal einen Computer zu haben, das wird er also wohl nicht zum Small Talk getan haben? Ich glaube, das war der Marketingmann.
  11. LTyou

    Wer 1980 mit der Einstellung an die Gründung einer Fluggesellschaft geht ist ein Pionier. Wer es 2017 tut ist ein Dilettant.
  12. Wer erbt die Reste von Niki?

    Es geht darum, dass die österreichischen Behörden die Betriebsgenehmigung noch nicht entzogen haben (was sie bei fehlender Liquidität müssten) und die Slots nicht deswegen erloschen sind. Dass sie bei Nichtbefliegung erlöschen ist unabhängig davon und gibt potenziellen Niki-Käufern nur ein schmales Zeitfenster.
  13. Aktuelles zu Eurowings

    Lustigerweise kriege ich jetzt Eurowings-Werbung für FRA-TXL angezeigt. Der Gedanke liegt nahe, dass man ohne Niki jetzt auch keinen "Wettbewerb" mehr simulieren muss. Umbuchung sollte kein Problem sein bei halbstündlichen Verbindungen bei Mama Lufthansa
  14. Air Berlin hatte keine liquiden Mittel, sie haben einen heftig kritisierten Kredit mit Bundesbürgschaft bekommen. Und Lufthansa wäre ja schön blöd wenn sie für mehrere Tage im Voraus Mittel bereit stellen würden, selbst wenn nicht das Damoklesschwert der EU darüber geschwebt hätte würde das kein Kaufmann machen. Wenn die Politik sich nicht einmischt (Air Berlin, Alitalia) ist die sofortige Betriebseinstellung der Normalfall.
  15. Ich denke, wir sind uns alle einig, dass die erwartete EU-Entscheidung in diesem Fall weder für mehr noch für weniger Wettbewerb sorgen wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das auch eher als Warnung für zukünftige Fälle (ich denke da z.B. an Alitalia) zu verstehen ist, dass man die Vorgehensweise erstmal Fakten zu schaffen nicht ohne weiteres akzeptieren wird.