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Aktuelles zum Flughafen Hahn

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Wenn das das Schreiben mit Datum vom 20.5. sein sollte, auf das sich KPMG bezieht, dann warte ich jetzt wirklich darauf, dass Jan Böhmermann nach #Verafake jetzt #Hahnfake nachschiebt...

 

 

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Die Sache bleibt spannend, lt. verlinktem Schreiben, lag es am Wetter ;-)

 

http://www.rhein-zeitung.de/cms_media/module_ob/6/3446_1_Zum_Herunterladen_Das_Schreiben_Yangtzes.pdf

Wenn das Schreiben echt ist, scheint es sich, falls die Airline nicht, wie sie jetzt sagt, zum Hahn zurückkehrt, um eine "Gefälligkeit" eines Unternehmens für ein anderes Unternehmen zu sein. Da könnte man glatt von Betrug sprechen. Bin aber schon perplex, daß die Begründung, die Airline habe wegen der "abnormalen" Wetterbedingungen 2014 den Hahn verlassen, anscheinend als seriös angesehen wurde. Werden sich die Wetterverhältnisse ändern, wenn SYT den Hafen übernimmt ? Denn nur in diesem Falle würde es Yangtze lt. dem Schreiben ja in Betracht ziehen, zum Hahn zurückzukehren. 

Das bleibt wirklich noch spannend !

bearbeitet von Waldo Pepper

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Noch ein Artikel vom Handelsblatt zum Verkauf des Hahns nach Shanghai. Der Eigentümer des Firma SYT ist ein Taiwanese, welcher als Pilot für YZR noch tätig ist. YZR selber will aber nicht wieder in den Hunsrück zurück. Begründung damals war ja, dass man in München näher an den italienischen Kunden ist. Außerdem fliegt man viel Fracht für DHL, welche in MUC doch deutlicher präsent ist als in HHN.

 

Mal schauen, was da noch passiert.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/flughafen-hahn-airport-kaeufer-aus-china-gibt-raetsel-auf/13705048.html?mobile=false

bearbeitet von moddin

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Noch ein Artikel vom Handelsblatt zum Verkauf des Hahns nach Shanghai. Der Eigentümer des Firma SYT ist ein Taiwanese, welcher als Pilot für YZR noch tätig ist. YZR selber will aber nicht wieder in den Hunsrück zurück. Begründung damals war ja, dass man in München näher an den italienischen Kunden ist. Außerdem fliegt man viel Fracht für DHL, welche in MUC doch deutlicher präsent ist als in HHN.

 

Mal schauen, was da noch passiert.

 

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/flughafen-hahn-airport-kaeufer-aus-china-gibt-raetsel-auf/13705048.html?mobile=false

 

Naja, so richtig mit Gehirnschmalz recherchiert scheint das auch nicht.

 

Zitat: "Beobachter in Peking wiesen darauf hin, es sei auffällig, dass die staatlich kontrollierten chinesischen Medien bislang nicht über den prominenten Deal berichtet hätten." und ein Stück vorher "Chou habe allerdings keinen chinesischen Pass, sondern sei Taiwanese. "

 

Natürlich werden die chinesischen Medien nicht über den Deal eines Taiwanesen berichten.

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Und schon beginnt der "Spaß".

Jetzt kann nur noch das RP-Parlament einen Riegel vorschieben. Und mein Vertrauen in KPMG ist auf dem Nullpunkt gelandet. Und Frau Dreyer dürfte schon mal anfangen, ihren Schreibtisch aufzuräumen.

Ist das eigentlich heutzutage so schwierig, Geschäftspartner auf Seriosität zu durchleuchten?

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KPMG, auch bekannt als  "Keiner Prüft Mehr Genau".

 

Das kann man nicht wirklich erklären was da passiert, Ignoranz, Dummheit, Inkontinenz, Inkompetenz.

Mein Favorit ist Ignoranz, man will das Problem HHN loswerden ohne ernsthaft dafür zu arbeiten.

 

Oder doch Neid?

Vielleicht möchte man auch einen Skandal-Flughafen haben, wie Berlin/Brandenburg?

Oder man möchte auch einen absurden Skandal haben, wie der Vorgänger mit dem Nürburgring?

 

Was die Firma damit will? Geldwäsche, Steuervermeidung? Es ist nicht alles Transparent.

 

Habe mal auf einer chinesischen Web-Plattform etwas bestellt, nichts wichtiges, einfach mal um es zu testen.

Laut der Plattform kam der Verkäufer aus Guangzhou. Das Paket kam dann aus Hongkong - zuviel Langeweile brachte mich dazu, die Adresse zu recherchieren, ich fand das Haus auf einer Sanktionsliste des US-Zolls wegen Textil-Dumping. 

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Auch die Tagesschau versuchte den dubiosen neuen Besitzer ausfindig zu machen, außer einem bemannten Briefkasten hat man nicht viel mehr gefunden: http://www.tagesschau.de/wirtschaft/phantom-frankfurt-hahn-101.html

 

Edit: ist wohl die Recherche des SWR


Das kann man nicht wirklich erklären was da passiert, Ignoranz, Dummheit, Inkontinenz, Inkompetenz ... 

 

Vor dem Rumpöbeln hätte man auch auf die Idee kommen können, dass hier wissentlich ein Strohmann agiert. Dies ist ein beliebtes Spielchen der Chinesischen Regierung.

bearbeitet von bueno vista

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Vor dem Rumpöbeln hätte man auch auf die Idee kommen können, dass hier wissentlich ein Strohmann agiert. Dies ist ein beliebtes Spielchen der Chinesischen Regierung.

 

Das mag so sein, macht es aber aus deutscher Sicht nicht besser. Im Gegenteil, wenn man bedenkt, das da ein Teilstaat (Rechtstaat) sein Infrastrukturvermögen an einen anderen Staat (eher kein Rechtstaat) verkauft. Welcher Teil der chinesischen Regierung ist es, die offizielle in Peking, die Schatten-Bürokratie aus dem militärisch-industriellen Komplex. Das was mir an chinesischen Transaktionen im Ausland bekannt ist läuft mehr oder weniger Transparent. Nenn mal bitte Beispiele.

 

Andererseits was das rumpöbeln angeht, das verhalten einiger Landesregierungen, egal welcher Farbe, lädt dazu ein erstmal vom schlechtesten Fall auszugehen und sich dann positiv überraschen lassen.- 

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Ich komme zurück auf die Aussage eines Chinakenners und möchte jetzt doch ernsthaft vermuten, daß die VBA dahintersteckt mit vorgeschobenem Strohmann. Das ist jetzt aber wirklich auch Spekulation.

Vielleicht sollte man an dieser Stelle den vielgescholtenen Medien (hier eingeschränkt der SWR) mal ein Kompliment machen.

Aber wirklich: Über KPMG kann ich mich überhaupt nicht beruhigen.

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Gutachten werden doch normalerweise nicht geprüft. Das ist doch keine Bilanz. PwC steht aber auch schin lönger auf meiner roten Liste.

 

Tante Edith sagt gerade: "Wenn Du betrunken bist, kommst Du mit der Tastatur nicht mehr klar."

 

Kein Wunder. Die Iren (auf dem Platz und in den Rängen) haben mich betrunken gespielt. 

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Oh oh ..... 

 

www.tagesschau.de/wirtschaft/Frankfurt-hahn-Shanghai-101.html

bearbeitet von BÄHM!

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FAZ (Link) und Allgemeine Zeitung Mainz berichten, dass das Verkaufs-Gesetz im Juli nicht im Landtag behandelt werden soll.

Eine Pressekonferenz soll es um 16 Uhr geben.

 

Das ist wohl die richtige Entscheidung. 

 

Die Ungereimtheiten zwischen dem KPMG-Gutachten und dem Tagesschau/NDR Beitrag sind "interessant", um es mal vorsichtig zu formulieren. Zumindest für den Fall, dass das Gutachten tatsächlich die Firmenkonstruktion bestätigt. 

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Was ist der Lewentz? Infrastrukturminister lt. SWR? Oder Minister für Inneres und Sport, wie auf der rlp-homepage zu lesen? Und wieso steht der jetzt im Mittelpunkt und nicht der Wissing als Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau? Frag ich mich das allein, oder kann ein Einheimischer das mal aufklären?

 

Interessant ist auch: "Das Land müsse sich nach EU-Recht wie ein privater Wirtschaftsteilnehmer verhalten. Deshalb sei allein der Verkaufspreis ausschlaggebend für den Zuschlag für SYT gewesen."

 

Ich weiß nicht, ich verhalte mich als "privater Wirtschaftsteilnehmer" anders .....

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Das muss man unterteilen, der Betrieb eines Flughafens ist eine wirtschaftliche Aufgabe, auch wenn sie von hoheitlichen Trägern ausgeführt wird. Daher muss der Flughafen an den höchst-bietenden (also Marktpreis) verkauft werden. Ansonsten könnte man das als verdeckte Subvention des zukünftigen Eigentümers betrachten. 

 

Dem widerspricht eigentlich nicht, dass der Verkäufer über Vorauswahl und Auktions-Design Einfluss auf den Preis und die zulässigen Käufer nehmen kann, so dass eine Farce, wie sie hier passiert ist, eigentlich ausgeschlossen sein sollte. Nicht auszuschließen, das die Landesregierung mit solchen schwammigen Erklärungen ihre Verantwortung abwälzen will.

 

[unrelated Rant: In Zeiten von nachweisbarer Politik-Verachtung so ziemlich das dümmste was man machen kann. Aber gut. Dr. Volker Wissing ist Jurist, der sollte wissen, was warum passiert.]

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Mal ne andere Frage: wieso veröffentlicht man eigentlich die Information, dass man an Firma XY verkauft hat schon zu einem Zeitpunkt, wo noch gar kein Geld geflossen ist?

Man hätte das doch erst melden können, wenn der Deal wirklich bezahlt worden wäre

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Weil man auch in der Politik hin und wieder der irrigen Meinung ist, daß der Deal perfekt ist, wenn die Tinte trocken ist.

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na ja - im allgemeinen Wirtschaftsverkehr (nicht nur in der Politik) hat das Zahlungsdatum meist nichts mit dem Verkaufsdatum (bzw. Leistungsdatum/Lieferdatum) zu tun.

Dass Verträge einzuhalten sind, ist ebenfalls nicht völlig abwegig.

 

Anders sieht es natürlich bei begründeten Zweifeln an Zahlungsfähigkeit oder -Willigkeit aus - die es hier ja ganz offensichtlich zu geben scheint...

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Der Skandal (das darf man jetzt wohl schon so bezeichnen) um den Verkauf vom HHN hat es jetzt in die Tagesschau (17 Uhr) geschafft.

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