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Aktuelles zum Flughafen Hahn

Empfohlene Beiträge

Bei airliners.de wird berichtet: Link

 

Demnach sieht es so aus, als ob das, was L49 im Beitrag #154 beschrieben hat, sich bewahrheitet.

 

Laut dem neuen Chef müsse man die Finanzen sanieren, "und zwar schnell". Tatsächlich muss im März ein größerer Betrag getilgt werden, Ende des Jahres noch mehr. Man habe ein "großes Liquiditätsproblem", daher müsse man "dringend" flüssige Mittel beschaffen.

Geld aus dem Liquiditätspool soll es von der Landesregierung bald nicht mehr geben, angesichts der Prüfungen der EU-Kommission.

 

Dann waren wohl die Befürchtungen bzw. Berichte vom letzten August wohl nicht nur "Geschwätz".

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Wie soll das auf dem Hunsrück-Flughafen in Zukunft noch gut gehen:

 

Ryanair Winterflugplan (noch) ziemlich dünn

Aeroflot erwägt die MD11 Frachter zum 15. Juli 2013 am Boden zu lassen

Osteuropazentrum wird zum Jahresende geschlossen

ACG - Pleite

 

Wo will der Flughafen denn da noch Umsatz generieren?

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Naja, von Gewinnen kann ohne Umsatz ja kaum die Rede sein. Bisher hatte man ja wenigstens noch Umsatz.... wenn auch keinen Gewinn.... Wie soll das denn bitte in Zukunft gehen? Meiner Meinung nach gar nicht....

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Lt. Airliners.de will Rheinland-Pfalz also seine Hahn-Anteile verkaufen. Da scheint die Ankündigung aus Brüssel ja Wirkung zu zeigen. Nur: Welcher Investor würde unter den Bedingungen, die die Landesregierung stellt, Geld in HHN investieren ?

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Sein Geld spart Herr Wang vielleicht schon für FMM. Bei uns in Memmingen stand in der Zeitung, dass man auch einen Investor für den Flughafen ggf. auch aus dem Ausland sucht.... Fraglich sei nur, ob man ihm die Mehrheit geben wolle...

 

Ziemlich großes Angebot an Flughäfen in Deutschland.

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Ziemlich großes Angebot an Flughäfen in Deutschland.

Sehr richtig. Aber nur sehr wenige haben eine so tolle Betriebsgenehmigung wie Hahn: 24-Stunden-Flugbetrieb ohne Beschränkung. Das ist doch eigentlich ein Knüller. Umso mehr erstaunt es, dass daraus nicht mehr gemacht wird. Ich finde das schade, weil Nacht- und Frachtflug meiner Meinung nach in der dünn besiedelten Provinz gut aufgehoben ist, zumal man dort mangels Arbeitsplatz-Alternativen eine höhere Akzeptanz für den Flugbetrieb erwarten darf. Im Hunsrück gibt es doch zu wenige alternative Jobs, um sein Geld zu verdienen. Am Hahn läuft etwas gewaltig schief, und das ist in mehrfacher Hinsicht sehr bedauerlich.

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Ryanair, daß läuft schief am Hahn. Wer sich von so einer Airline abhängig macht (was die Anzahl der Flüge betrifft, finanziell zahlt der Hahn bei denen ja eh drauf), kann nicht hoffen, andere Airlines anzulocken, es sei denn, denen würde das Geld genauso hinterher geworfen wie Ryanair, was dem Steuerzahler aber nicht mehr vermittelbar wäre. Die Geschichte um den "Hahn-Taler" ist doch ein gutes Beispiel dafür, wieviel Macht FR am Hahn hat. Bedauerlich ? Auf alle Fälle, aber eine Änderung ist nicht in Sicht.

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Gast SA261

Sehr richtig. Aber nur sehr wenige haben eine so tolle Betriebsgenehmigung wie Hahn: 24-Stunden-Flugbetrieb ohne Beschränkung. Das ist doch eigentlich ein Knüller. Umso mehr erstaunt es, dass daraus nicht mehr gemacht wird. Ich finde das schade, weil Nacht- und Frachtflug meiner Meinung nach in der dünn besiedelten Provinz gut aufgehoben ist, zumal man dort mangels Arbeitsplatz-Alternativen eine höhere Akzeptanz für den Flugbetrieb erwarten darf. Im Hunsrück gibt es doch zu wenige alternative Jobs, um sein Geld zu verdienen. Am Hahn läuft etwas gewaltig schief, und das ist in mehrfacher Hinsicht sehr bedauerlich.

 

Mir ist auch unerklärlich was an Hahn abgeht? Der ACG-Schaecher hatte ja mal Andeutungen gemacht... ist nur schwer zu beurteilen was von denen zu halten ist.

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Das zweite Standbein des Hahn, die Luftfracht, befindet sich doch momentan leider im Sinkflug, wie die ACG-Geschichte u. a. gezeigt hat. Und (abgesehen von etwaigen Managementfehlern) wenn man sich jetzt die Vorwürfe des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums Richtung Verkehrsministerium ansieht, wird das Dilemma doch deutlicher (ohne zu wissen, was da im Hintergrund sonst noch so abgeht)..

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Sehr richtig. Aber nur sehr wenige haben eine so tolle Betriebsgenehmigung wie Hahn: 24-Stunden-Flugbetrieb ohne Beschränkung. Das ist doch eigentlich ein Knüller. Umso mehr erstaunt es, dass daraus nicht mehr gemacht wird. Ich finde das schade, weil Nacht- und Frachtflug meiner Meinung nach in der dünn besiedelten Provinz gut aufgehoben ist, zumal man dort mangels Arbeitsplatz-Alternativen eine höhere Akzeptanz für den Flugbetrieb erwarten darf. Im Hunsrück gibt es doch zu wenige alternative Jobs, um sein Geld zu verdienen. Am Hahn läuft etwas gewaltig schief, und das ist in mehrfacher Hinsicht sehr bedauerlich.

Ich sehe das genau andersrum:

Es zeigt sich nur, dass eine tolle Betriebsgenehmigung alleine nichts bringt, wenn alle anderen Standortfaktoren bescheiden sind.

Und dass sich diese Nachteile nur durch die Gewährung von enormen Subventionen ausgleichen lassen, damit die Kostenvorteile für die Passagiere ausreichend sind, um alle Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.

 

Ähnliches gilt auch für Luftfracht. Deren Existenzgrundlage besteht nun mal darin, dass sie viel schneller ist, als anderen Transportmöglichkeiten. Wenn ich dann aber wiederum ewig brauche, um die Fracht von einem abgelegenen Flughafen quer durch die Pampa zu meinem Ziel zu bringen, dann kostet mich das schon wieder einen Großteil dieses Zeitvorteils, also auch den, den man durch einen 24h-Betrieb hat. Kosten tut das ganze natürlich auch wieder einiges. Auch hier muss der Hahn wieder Preise anbieten, damit die Nachteile gegenüber einem direkten Transport zu einem der großen Frachtdrehkreuze ausgeglichen werden. Auch hier fließen bestimmt kräftig Subventionen (Air Cargo Germany lässt grüßen).

 

Gerade bei der Luftfracht kommt ja auch das Problem dazu, dass man zwar sehr abgelegen, aber dennoch irgendwie mitten zwischen den beiden größten deutschen Frachtflughäfen liegt, mit denen die größten Ballungsgebiete im Westen/Südwesten viel besser erschlossen sind (das gesamten Gebiete Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, aber auch Stuttgart).

 

Also am Hahn läuft schon gewaltig was schief. Aber nicht in der Hinsicht, als dass man die tollen Betriebszeiten nicht genug vermarkten würde, im Gegenteil, man zahlt ja kräftig drauf, um in Verbindung mit diesen überhaupt irgendwas erreichen zu können...

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Wenn ich dann aber wiederum ewig brauche, um die Fracht von einem abgelegenen Flughafen quer durch die Pampa zu meinem Ziel zu bringen, dann kostet mich das schon wieder einen Großteil dieses Zeitvorteils, also auch den, den man durch einen 24h-Betrieb hat. Kosten tut das ganze natürlich auch wieder einiges.

 

Na ja, ein Grossteil der Fracht besteht auch in Umladen von einem Flieger in einen anderen und ob das z.B. in HHN oder FRA passiert ist i.d.R. egal, von den laufenden Kosten her aber in ersterem sicher billiger.

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Gerade bei der Luftfracht kommt ja auch das Problem dazu, dass man zwar sehr abgelegen, aber dennoch irgendwie mitten zwischen den beiden größten deutschen Frachtflughäfen liegt, mit denen die größten Ballungsgebiete im Westen/Südwesten viel besser erschlossen sind (das gesamten Gebiete Rhein-Ruhr, Rhein-Main, Rhein-Neckar, aber auch Stuttgart).

 

 

Also HHN liegt aus meiner Sicht nicht zwischen den 2 größten Frachtflughäfen Deutschlands.

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Also HHN liegt aus meiner Sicht nicht zwischen den 2 größten Frachtflughäfen Deutschlands.

Hoppla, da hab ich mich vertan, ja.

Aber mit dem dritt- statt dem zweitgrößten ändert sich die Situation auch nicht sonderlich...

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Das Problem vom Hahn ist doch, dass er kein Frachtdrehkreuz ist wie Köln oder Leipzig oder Lüttich, wo Cargoairlines sozusagen ihre Flieger bündel, umladen und weiterverteilen.

 

Für Point-to-Point könnte der Hahn wegen der fehlenden Infrstruktur tatsächlich uninteressant werden. Denn zum Einen ist ein Autobahnanschluss weit entfernt (die Laster müssen also sozusagen durch die Ortschaften preschen); zum Anderen stht auch kein Frachtbahnhof zur Verfügung, um die Waren per Bahn weiter zu verteilen.

 

Daher hat der Hahn gegen Frankfurt nie iene Chance.

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Denn zum Einen ist ein Autobahnanschluss weit entfernt (die Laster müssen also sozusagen durch die Ortschaften preschen); zum Anderen stht auch kein Frachtbahnhof zur Verfügung, um die Waren per Bahn weiter zu verteilen.

 

Das stimmt ja so natürlich nicht ganz. Die Anbindung nach Osten Richtigung A61 (AS Rheinböllen) ist komplett als 4-spurige Kraftfahrtstraße (120km) seit Ende 2011 ausgebaut. Der 4-spurige Ausbau Richtung Westen bis zur A60 Kreuz Wittlich läuft zur Zeit inkl. der größten Brücke Deutschlands, dem sog. Hochmoselübergang.

Die Bahn soll angeblich bis 2016 wieder fahren.

bearbeitet von Kraut

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Okay, dann war ich nicht auf den neuesten Stand.

Dennoch liegt der Hahn abseits der Verkehrsdrehkreuze, was ihn für die Anbindung an die anderen Verkehrsträger uniteressanter macht als bspw. Frankfurt oder Köln.

 

Ein Pluspunkt könnte der 24h bleiben.

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Meiner Meinung nach ist die 24 Std. Betriebsgenehmigung für die Cargo Classic-Airliner immer uninteressanter.

Das Marktumfeld ist sehr schwierig und die Airlines konzentrieren sich lieber auf die Hubs wie FRA, AMS, CDG und LHR.

HHN wird höchstens eine Zukunft als Nischenanbieter für Ad-Hoc Cargo Charterketten und LLC Anbieter haben.

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