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Aktuelles zum Flughafen Rostock-Laage

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RLG macht einen großen Fehler.Man hat in der Führungsetage gut klingende Vorstellungen siehe die Idee Rostock Airways.Leider geht man damit zu schnell in die Offensive mit Information der Öffentlichkeit zutragend,ehe man konkretes mittels Verträgen in der Tasche hat.Damit läuft man einerseits Gefahr sich unglaubwürdig zu machen und andererseits eine noch größere Gefahr sich diese Idee an anderen Orten abspenstig zu machen.

Konkret heißt das Rostock Airways ist eine vernünftig klingende Idee,die es verdient hat mit solider Geschäftspolitik auf dem Markt einzusteigen. Problem bei der Sache man besitzt keine eigene Flotte.Über Subunternehmer gibt es die Möglichkeit mit einem eigenen AOC in den Markt einzusteigen.Daran arbeitet man sicher,leider ohne zu Wissen das ein AOC in Deutschland mitunter vom Antrag bis zur Genehmigung bis zu 10/12 Monaten dauern kann.Man sollte also mit dern Ankündigungen der Flugaufnahme warten bis man konkretes vermelden kann.Es wird kommen allerdings erst Mitte des Jahres vermute ich mal.Der Name MHS wird dabei eine tragende Rolle spielen.MHS hat z.B. das AOC für die DO 328.........für das Muster Q 400 eben noch nicht ....... ;)

Die Idee CPH-RLG dreimal täglich zu bedienen ist nicht im entferntesten vernünftig, sorry.

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Die Idee CPH-RLG dreimal täglich zu bedienen ist nicht im entferntesten vernünftig, sorry.

 

ob etwas vernünftig ist, kann man in der Geschäftswelt in der Regel nur durch ausprobieren feststellen. ;)

wenngleich es auf den ersten Blick nicht so wirkt, so weiß keiner der hier Schreibenden, ob es so ist!

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ob etwas vernünftig ist, kann man in der Geschäftswelt in der Regel nur durch ausprobieren feststellen. ;)

wenngleich es auf den ersten Blick nicht so wirkt, so weiß keiner der hier Schreibenden, ob es so ist!

 

Naja, es gibt vorher schon Analysen bevor man einfach irgendetwas ausprobiert ob das klappen könnte.

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ob etwas vernünftig ist, kann man in der Geschäftswelt in der Regel nur durch ausprobieren feststellen. ;)

wenngleich es auf den ersten Blick nicht so wirkt, so weiß keiner der hier Schreibenden, ob es so ist!

Aber bitte nicht ausprobieren, wenn der Fehlschlag so offensichtlich ist. Und etwas bin ich schon aus der Branche um Unfug zu erkennen, wenn er mir über den Weg läuft. Aber hast recht, wenn jemand sein Geld verbrennen will, dann soll er das tun. Man könnte es nur sinnvoller verschwenden ;-)

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Aber bitte nicht ausprobieren, wenn der Fehlschlag so offensichtlich ist. Und etwas bin ich schon aus der Branche um Unfug zu erkennen, wenn er mir über den Weg läuft. Aber hast recht, wenn jemand sein Geld verbrennen will, dann soll er das tun. Man könnte es nur sinnvoller verschwenden ;-)

 

natürlich scheinen die Voraussetzungen nicht optimal. Und es ist mir auch klar, dass je schlechter die sind, mehr mit einem anderen Mittel - $$$$ (sei es beim Marketing oder gar als Subvention) nachgesteuert werden muss

Edited by kirchi

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Interessante Stellungnahme des GF Herget auf der Flughafen-Website. Im Klartext: entweder es gibt mehr Geld aus Schwerin, oder wir müssen den Laden dichtmachen. Interessant auch nebenbei, daß er sich auf das für den Flughafen positive Ergebnis einer PWC-Studie bezieht, obwohl das Ergebnis dieser Studie noch gar nicht bekannt ist. Da wird der Landesregierung die Pistole auf die Brust gesetzt !

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Vielleicht eine gute Möglichkeit sich einer viel zu teuren und überdimensionierten Immobilie Terminal zu entledigen die die Bilanz seit Jahren tief in die roten Zahlen zieht. Das Terminal geht dann in die Konkursmasse ein. Kann man vielleicht ein schönes Flugsinulatorgebäude draus machen für eine Lufthansa Training-Tochter. Eine neue Airport-GmbH kann sich um all die "Alt"-Lasten entledigt dann neu an Start gehen.

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die LH hat ihr Simulatorencenter in FFM, warum sollte die nach RLG gehen? Ich denke eher, wie du es schreibst, dass man auf dem Konkursweg sich unliebsame Kredite vom Hals schafft, ohne Fixkosten im Kapitalbereich neu an den Start geht und einfach weiter macht, wie immer...

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Die Kredite dürften allesamt von den Lokalen Banken gewährt worden sein. Die wurden sicherlich gewährt im Vertrauen darauf, dass die Öffentliche Hand diese immer zurückzahlen wird. Wenn die RLG Pleite gehen lassen, dürfte zukünftig kein Kredit an einer Städtischen GmbH etc. mehr ohne Bürgschaften der Öffentlichen Hand vergeben werden, und für alte Kredite werden die sich auch Bürgschaften holen. Glaub kaum, dass die so etwas riskieren wollen. Wenn das Land nicht mehr zahlt, werden die alle ihren Anteil am Verlust tragen.

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natürlich bekommen die alle ihre Anteile. Und solange Politiker in wirtschaftlichen Gremien bei Kreissparkasse und Co. sitzen, werden da auch weiterhin Gelder fließen...

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Der Terminal wurde seinerzeit mit nicht unerheblichen Fördermitteln errichtet (Förderquote hab ich jetzt nicht zur Hand), aber da damals "Otto mit den Scherenhänden" :) agierte, dürfte diese recht hoch gewesen sein, die Bindungsfrist läuft unter den gegenwärtigen Rahmenbedingungen noch bis mindestens 2031. Vor diesem Hintergrund muss auch jede geplante Insolvenz oder Übertragung von Gesellschaftsanteilen an das Land sorgfältig bewertet werden.

 

Im Übrigen erscheint mir bei einem Eigenkapital von knapp 3,5 Mio. EUR (Stand Ende 2013 gemäß Wirtschaftsplan der Beteiligungsgesellschaften der HRO) eine unmittelbare Insolvenz eher unwahrscheinlich. Darüber hinaus sind die Abschreibungen nur der drittgrößte Posten im Wirtschaftsplan mit knapp 1,3 Mio. EUR (Material 1,8; Personal 2,1), so dass der Terminal für die finanzielle Schieflage der Gesellschaft m.E. nicht die bedeutende Rolle einnimmt, die ihm immer wieder zugewiesen wird.

Edited by scandic

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Eine wichtige Neuigkeit zu RLG .... Mögen man das Beste draus machen :)

Die Finanzierung des Flughafens Rostock-Laage ist für die nächsten vier Jahre gesichert. Die Landesregierung beugt sich dem Druck der drei kommunalen Gesellschafter und verdoppelt die Landeszuschüsse von 500 000 auf eine Million Euro pro Jahr

Quelle ist der Facebookauftritt des Flughafens.

Hier ein erster Presseartikel zu dem Thema: http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/laage157.html

Edited by ebaar

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Wow, daß mit der Pistole auf die Brust setzen hat ja prima funktioniert. Genial übrigens die Aussage vom Rostocker OB: Man steht in der Verantwortung für die Entwicklung des Flughafens als Wirtschaftsförderinstrument des ganzen Landes. Jetzt muß man nach Wegen suchen, wie man den Flughafen in die Zukunft trägt. Dieses substanzlose Geschwafel muß sich man sich erstmal auf der Zunge zergehen lassen !! Passender schon die Aussage des MP: Ein Flughafen dieser Art braucht dauerhaft Zuschüsse. Obwohl, in 4 Jahren brummt RLG, denn man sucht ja jetzt nach Wegen (oder was auch immer).

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Dürfen eigentlich Politiker jeden denkbaren Wahnsinn einfach so ausleben, ohne daß ihnen eine neutrale Institution oder aber die sonst so fleißige Justiz -ich erinnere an den "Fall Wulff" - endlich einmal gewaltig auf die ohne Hemmungen "gebenden Hände" hauen.

 

Wir haben überall so viel marode Strukturen im Verkehrswesen, der Industrie und der Bildung, für deren Sanierung dringend Gelder benötigt werden. Und dann leisten sich Regionalpolitiker solche Dreistigkeiten wie im Falle RLG und verbrennen hemmungslos knappes Staatsgeld und damit Steuergroschen der Bürger. Wenn ein Airport sich nicht durch Einnahmen trägt, dann muss der Betrieb abgespeckt oder eingestellt werden. So einfach ist das.

 

Wenn in Rostock seiner Zeit soviel Geld zur Stützung der Werftindustrie aufgewendet worden wäre, gäb es MeckPom mehr Facharbeiterarbeitsplätze als heute!

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Dürfen eigentlich Politiker jeden denkbaren Wahnsinn einfach so ausleben, ohne daß ihnen eine neutrale Institution oder aber die sonst so fleißige Justiz -ich erinnere an den "Fall Wulff" - endlich einmal gewaltig auf die ohne Hemmungen "gebenden Hände" hauen.

 

Wir haben überall so viel marode Strukturen im Verkehrswesen, der Industrie und der Bildung, für deren Sanierung dringend Gelder benötigt werden. Und dann leisten sich Regionalpolitiker solche Dreistigkeiten wie im Falle RLG und verbrennen hemmungslos knappes Staatsgeld und damit Steuergroschen der Bürger. Wenn ein Airport sich nicht durch Einnahmen trägt, dann muss der Betrieb abgespeckt oder eingestellt werden. So einfach ist das.

 

Wenn in Rostock seiner Zeit soviel Geld zur Stützung der Werftindustrie aufgewendet worden wäre, gäb es MeckPom mehr Facharbeiterarbeitsplätze als heute!

Sie dürfen derartige Sachen machen, weil sie vom Volk durch dessen Wahl dazu legitimiert werden.

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Wenn in Rostock seiner Zeit soviel Geld zur Stützung der Werftindustrie aufgewendet worden wäre, gäb es MeckPom mehr Facharbeiterarbeitsplätze als heute!

Ich kenne mich inhaltlich mit der Werftförderung zu wenig aus um hier knallharte Fakten zu liefern. Allerdings ist es falsch das in die Werften in MV kein Geld floß, wie die P&S Pleite drastisch zeigte (http://www.ndr.de/regional/mecklenburg-vorpommern/werften299.html) Edited by ebaar

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Interessant auch der Verweiß, dass jetzt wieder Verhandlungen mit Rostock Airways aufgenommen werden sollen. Ich dachte, dass Start-up hätte sich erledigt?

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Könnte schwierig werden mit Rostock Airways.

Entweder sind die schon tief im Schlamassel untergegangen , oder

sie haben sich anderweitig orientiert.

Man hört dazu zur Zeit überhaupt nichts.

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Wenn in Rostock seiner Zeit soviel Geld zur Stützung der Werftindustrie aufgewendet worden wäre, gäb es MeckPom mehr Facharbeiterarbeitsplätze als heute!

 

Es sei dir versichert, dass in die Werften bis heute deutlich mehr geflossen ist, als in den Flughafen. Ergebnis: nahezu brachliegend, was aber keinesfalls allein den Werften anzulasten ist, sondern einer strukturellen Schieflage im Weltschiffbau.

 

Generell fällt mir hier aber auf, dass jeder nach der Schließung der defizitären Regionalflughäfen schreit. Merkwürdigerweise aber immer nur, wenn es gerade mal nicht um den vor der eigenen Tür geht. Der ist in diesem Fall dann stets systemimmanent und dessen Weiterbetrieb alternativlos :) Hauptsache mit zweierlei Maß messen, denn wenn wir die so oft gestellte Forderung wirklich durchziehen, dann schlägt Herr Grube Purzelbäume vor Freude.

 

P.S. letzter Absatz richtet sich nicht allein gegen RudiFHW, warst nur der Aufhänger

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Ich frage mich ohnehin warum für Flughäfen andere Regeln gelten als für die "hochprofitablen" Theaterhäuser, ÖPNVs, Opern, Freibäder, Museen, etc dieser Welt. Warum gibt es dort ein öffentliches Interesse und bei Flughäfen nicht? Verstehe von daher die ganze Subventionierungshysterie der letzten Monate überhaupt nicht.

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ich empfinde, dass jedes Bundesland das Recht haben sollte, einen Flughafen zu betreiben, mit allen Konsequenzen. Die Diskussion um die Regionalflughäfen scheint doch sicherlich ein Teil der Konzernlobbypolitik der EU. Gibt es weniger Regionalflughäfen, brauchen die großen Drehkreuze mehr Platz und mehr Geld. Und dort profitieren nicht Fluggesellschaften wie Germania, sondern Lufthansa, AirBerlin, KLM und Co. ...

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