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martin.stahl

Tripreport: Spotten in Madrid mit Swiss (FRA-ZRH-MAD)

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Als ich vor gut einem Jahr mit Air Berlin von Palma nach Lissabon flog, überflogen wir auch Madrid und den dortigen Flughafen Barajas. Damals machte ich mir schon die gedankliche Notiz, dass Madrid auch interessant zum Spotten sein müsste. Irgendwann wollte ich da einmal hin.

Als Clickair ankündigte, von Barcelona auch Frankfurt anzufliegen, suchte ich dort nach Flügen, fand aber keinen zu den mir passenden Zeiten (ich bin an die Ferien gebunden) unter 99 Euro, und für dieses Geld konnte ich auch mit der Lufthansa fliegen. Und als ich bei Lufthansa & Co. nachschaute, landete ich irgendwann wieder bei Madrid und bekam bei der Swiss einen Flug für 130 Euro incl. Umsteigen in Zürich. Und für die 30 Euro mehr nimmt man gerne zwei zusätzliche Flüge in Kauf. :-) Also gebucht und in Madrid nach einem Hotel gesucht. Das ursprünglich gebuchte stornierte ich wieder, als ich zum gleichen Preis (59 Euro pro Nacht) ein Zimmer im Auditorium Hotel Madrid bekam. Es war ganz in der Nähe des Flughafens, hatte einen Shuttlebus und bot im Gegensatz zu den anderen Hotels auch ein Frühstück und ein Schwimmbecken an.

 

31.03.07

LX 1073 Frankfurt-Zürich, RJ85 HB-IXF

planmäßig: 14:35 – 15:35, tatsächlich: 14:33 – 15:27

Gate B32, Sitz 18 A

Da Swiss mittlerweile einen Online-Check In anbietet, wollte ich diesen ausprobieren, aber ab Frankfurt ist er leider nicht möglich. So spielte ich ein wenig auf der Swiss-Homepage herum und checkte zumindest für Zürich-Madrid online ein und druckte mir die Bordkarte aus. Über meine M&M-Nummer probierte ich dann mein Glück auf der Lufthansa-Homepage und konnte dort tatsächlich für FRA-ZRH einchecken, bekam dann aber eine Fehlermeldung. Also bei der Lufthansa angerufen und dort erfahren, dass ich trotz der Fehlermeldung eingecheckt war.

Nächstes Problem: Wie komme ich zum Flughafen? Mein Auto sprang am Tag vorher nicht mehr an und verbrachte die nächste Zeit in der Werkstatt. Die Busfahrzeiten zum Aschaffenburger Hauptbahnhof waren auch blöd, also zurrte ich den Koffer auf dem Fahrradkorb fest und radelte zum Bahnhof. Ohne Probleme ging es zum Frankfurter Flughafen, wo mich fast der Schlag traf, denn so eine Menschenmasse hatte ich dort auch noch nicht erlebt. Es war der erste Tag der Osterferien und das Terminal 1 quoll über mit Menschen. Am Automaten druckte ich mir ohne Wartezeit die Bordkarte aus und stellte mich in die lange Schlange, um den Koffer am entsprechenden Schalter abzugeben. Keine Ahnung, wieso das nicht mehr am Automaten möglich ist, wie es früher der Fall war. Obwohl die Schlange recht lang war, wartete ich knapp eine Viertelstunde und hatte den Koffer bis Madrid durchgecheckt.

Im McDonalds im Terminal 2 noch etwas gegessen und dann durch die Sicherheitskontrollen, wo auch lange Schlangen waren. Dafür an der Passkontrolle nur zwei Leute vor mir. An diesem Großreisetag kamen auch Iran Air und Royal Air Maroc jeweils mit der B 747, doch letztere hatte so viel Verspätung, dass ich sie leider nicht mehr zu Gesicht bekam. Und die Iran Air am Gate B 48 wurde leider von der B747 der Thai am Gate B 43 so verdeckt, dass kein Foto möglich war. Als unser Flug mit „Ihr Swissair-Flug ist nun zum Einsteigen bereit.“ aufgerufen wurde, waren wir keine 30 Passagiere, die in den Bus stiegen, der uns in die Schweinebucht am Ostende des Flughafens brachte, wo unser Avro Regional Jet wartete.

 

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Ich machte es mir in der leeren Reihe am Fenster gemütlich und wartete auf den Start, als später noch ein zweiter Bus kam und weitere Passagiere brachte. Die Auslastung lag aber dennoch bei maximal geschätzten 50 %. Über den südlichen Taxiway ging es recht schnell innerhalb von 10 Minuten zur Startbahn West, wo wir um 14:47 Uhr losrollten und abhoben.

 

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Schnell waren wir in den Wolken verschwunden und sollten erst kurz vor der Landung in Zürich wieder etwas von der Landschaft sehen.

 

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Während des 35-minütigen Flugs gab es eine Getränkerunde und eine kleine Tafel Schweizer Schokolade.

 

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Um 15:22 Uhr setzten wir auf der Bahn 14 auf und rollten zur Parkposition zwischen den Flugsteigen A und E. Während das Flugzeug in etwa 2 Stunden weiter nach Nürnberg fliegen sollte, nutzte ich die 1 ½ Stunden Umsteigezeit, um den Transitbereich zu verlassen, in die Schweiz einzureisen und im Migros die 10 Franken, die ich mir besorgt hatte, in 6 Tafeln Schweizer Schokolade zu investieren. Mjam…

 

 

LX 2032 Zürich-Madrid, A 320, HB-IJW

planmäßig: 16:50 – 18:55, tatsächlich: 17:09 – 19:26

Gate A73, Sitz 5 A

 

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Die Maschine war fast ausgebucht, aber der Start verzögerte sich um 20 Minuten, weil wir noch auf Umsteigepassagiere und deren Gepäck warteten. Dann ging es aber los und auch bei diesem Flug informierte uns der Kapitän über die verbleibenden Minuten bis zum Start. Außerdem konnte man den Start auch über die Außenkamera auf den Bildschirmen verfolgen. Leider wurde diese kurz danach ausgeschaltet und wir bekamen für den Rest Werbung und Kurzfilme zu sehen, gegen Ende auch einmal kurz die Airshow.

Wir rollten zur Startbahn 28 und hoben nach einer MD81 der SAS um 17:22 Uhr Richtung Westen ab.

 

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Auch hier gleich wieder die dichte Wolkendecke, aus der immerhin einige Alpengipfel herausschauten.

 

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Später wurden die Wolkenlücken größer.

Die Hauptstadt Bern:

 

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Freiburg:

 

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Es ging weiter über den Genfer See, Toulouse, Lourdes und die Pyrenäen auf die iberische Halbinsel.

 

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Zu Essen gab es (wie auch auf dem Rückflug) die Pizzatasche, die ich ganz vorzüglich fand, außerdem natürlich Getränke satt und zum Schluss wieder ein Stück Schokolade.

Die meiste Zeit herrschte über Spanien wieder eine dichte Wolkendecke und erst im Landeanflug sah man wieder die Gegend.

 

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Im Anflug auf die Bahn 33 R fotografierte ich zufällig auch mein Hotel.

 

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Slums? Fast direkt am Flughafenzaun.

 

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Wir überflogen noch den Iberia-Hangar, wo einige alte B747 auf ihre Verschrottung warten, und setzten um 19:15 auf der 33 R auf. Dann gab es noch einen langen Taxiweg bis zur Parkposition am Terminal 1.

In Madrid war es überraschend kühl, kälter als bei uns. Der Shuttlebus kam einigermaßen pünktlich und brachte uns zum Hotel, von dem man einen schönen Überblick über das Flughafengelände hatte. In einigen Bewertungen las ich vernichtende Kritiken über das Hotel Auditorium, das im Industriegebiet liegt. Schlechtes Personal, trostlose Gegend weitab vom Schuss, unzuverlässiger Shuttlebus und außer dem teuren Hotelrestaurant nichts zu Essen in der Gegend. Über das Personal konnte ich mich nicht beklagen, in der Nähe (einige hundert Meter) gab es mehrere Restaurants und beim Shuttlebus musste man nur das Glück haben, unter der ersten 18 zu sein, die einsteigen, denn einmal machte ich die Erfahrung, dass der Bus in die Stadt voll war und ich wurde lapidar auf den nächsten Bus in 2 Stunden verwiesen bzw. auf den Linienbus.

Das Auditorium Madrid ist nach eigenen Angaben das größte Hotel in Europa und vor allem ein Tagungshotel mit sehr vielen Konferenzräumen und Salons.

 

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01.04.07

Ich hatte im Vorfeld einige Bedenken, wie ich am besten die Autobahn überqueren sollte, um in den Anflug zu gelangen, aber direkt vor dem Hotel war ein Fußgängerüberweg und von dort aus lief man dann noch etwa 15 – 20 Minuten eine Straße entlang und stand dann direkt am Flughafenzaun bzw. konnte sich die beste Position für den Anflug auf die 33 L aussuchen. Die meisten Maschinen landeten auf dieser Bahn und nur hier und da eine auf der 33 R, die für gute Fotos zu weit entfernt war.

Platzhirsch war natürlich Iberia mit der gesamten Flotte (MD80-er Reihe, A319, A320, A321, A340, B757), gefolgt von Air Europa (B738, B763, A330) und mit einigem Abstand Spanair (MD80, A320).

 

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Air Comet (jetzt ohne „Plus“ und mit neuer Bemalung) mit A310:

 

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B747-300 der Air Pullmantur:

 

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Iberworld A330:

 

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Girjet B757:

 

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Swiftjet mit MD83:

 

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Ein Highlight: Die DC8 der Cygnus, die ich aber leider nicht fliegend gesehen habe.

 

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Orionair, von der ich vorher noch nie gehört habe:

 

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MyAir A320 aus Venedig:

 

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Aeromexico B777:

 

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Aerolineas Argentinas B747:

 

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Avianca B767:

 

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Air China mit B767 (fliegt nach einem Zwischenstopp in Madrid weiter nach Südamerika):

 

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Meridiana A319 aus Florenz:

 

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LAN, kommend aus Chile und fliegt mit dem A340 weiter nach Frankfurt:

 

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El Al mit B757:

 

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B727 der Marbya Investment:

 

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MD83 der österreichischen Mapjet (keine Ahnung, für wen die geflogen ist):

 

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Vueling:

 

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Wer kennt diese beiden Flugzeuge bzw. Airlines? Bessere Fotos bekam ich von ihnen nicht, weil sie auf der 33 R landeten und zu weit weg waren. Ich habe keinen blassen Schimmer, um welche Airlines es sich handelt.

 

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Des weiteren kamen alle bekannten europäischen Fluggesellschaften, aus den USA Delta, US Airways und Continental und noch Air Nostrum in Iberia-Farben.

 

Als laut Flugplan am Nachmittag nur noch mittlerweile fotografierte spanische Maschinen landen sollten, ging ich ins Hotel zurück, drehte einige Runden im Schwimmbecken und fuhr – da der Shuttlebus überfüllt war – mit dem Linienbus direkt vom Hotel aus zum zentralen Busbahnhof, der unterirdisch angelegt ist.

Von dort erkundete ich den ganzen Abend Madrid zu Fuß und legte dabei rund 11 km zurück.

 

Von der Avenida de America zum Parque del Retiro, dem größten Park in Madrid.

 

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Der Hauptbahnhof:

 

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Plaza Mayor:

 

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Das Wahrzeichen Madrids: Der Bär, der am Erdbeerbaum nascht.

 

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Plaza de la Cibeles:

 

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Nach 4 Stunden taten die Füße weh und ich fuhr zurück zum Hotel und checkte dort online für die Rückflüge ein.

 

02.04.07

Den Vormittag verbrachte ich erneut im Anflug.

So sieht man den Flughafen von der Fußgängerüberführung vor dem Hotel:

 

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Mit dem Shuttlebus ging es zurück, wobei sich auch eine Easy Jet-Besatzung an Bord befand. Im Hotel Auditorium übernachtet außerdem noch die Besatzung der Air China.

 

LX 2027 Madrid-Zürich, A320 HB-IJN

planmäßig: 15:20 – 17:30, tatsächlich: 15:29 – 17:36

Gate B24, Sitz 29 F

 

Der Flughafen war eng und überfüllt, wobei ich nur das alte Terminal 1 zu sehen bekam. Am Schalter war kaum etwas los und ich bekam meine Papierausdrucke vom Computer in echte Bordkarten für beide Flüge umgetauscht.

Während man in Frankfurt nicht einmal leere Flaschen ins Handgepäck mitnehmen durfte (ich fragte extra an der Kontrolle nach), war dies in Madrid und auch in Zürich kein Problem. Die Zeit bis zum Abflug vertrieb ich mir noch mit Fotos vom Vorfeld:

 

Air Cairo A320:

 

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Und als letztes Highlight für mich: PLUNA B767

 

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Unser A320 kam mit leichter Verspätung und war wieder fast ausgebucht. Wir rollten fast 20 Minuten lang vom Terminal bis zur Startbahn 36 R hinter einer Lufthansa- und einer Iberia-Maschine hinterher. Gab immerhin eine schöne Flughafenrundfahrt. Aber doch interessant, dass sogar Ryanair und Easyjet diese langen Rollwege in Kauf nehmen und Madrid anfliegen.

 

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Um 15:50 Uhr hoben wir schließlich ab und nach einer leichten Rechtskurve ging es Richtung Zürich, wobei die iberische Halbinsel sich wieder unter einer Wolkendecke verbarg.

 

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Diesmal bekamen wir die meiste Zeit die Airshow zu sehen und es ging über die Pyrenäen und Lourdes Richtung Toulouse, wo sich eine Wolkenlücke auftat und den Blick auf den Flughafen Franzacal.

 

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Weiter nach Lyon, Annecy (hier der See von Annecy):

 

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Genf, Luzern (hier der See):

 

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Über Zürich hinweg, am Flughafen vorbei

 

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über den Rhein nach Deutschland, wo wir bei Zurzach nach einer 180°-Kurve in den Endanflug auf die Landebahn 14 einbogen und um 17:32 Uhr aufsetzten.

Wir kamen am Gate A71 zum Stehen, und da von diesem Gate auch der Frankfurt-Flug starten sollte, ging es gut eine Stunde später mit der gleichen Maschine und der gleichen Besatzung weiter.

 

LX 1076 Zürich-Frankfurt, A320 HB-IJN

planmäßig: planmäßig 18:40 - 19:50, tatsächlich: 18:35 – 19:41

Gate A71, Sitz 32 F

 

Während bei allen anderen Flügen die Business Class maximal 4 Reihen betrug, nahm sie bei diesem letzten Flug das erste Drittel vom Flugzeug ein. Insgesamt war die Maschine zu etwa 60 % besetzt.

Die Besatzung grinste, als ich nach einer Stunde wieder an Bord kam und überpünktlich ging es los. Start wieder auf der 28 um 18:41 Uhr und eine weite Linkskurve um den Flughafen herum, die eine schöne Aussicht auf Zürich bescherte:

 

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Über Wil und Weinfelden ging es zum Bodensee

 

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und weiter nach Stuttgart (hier Deizisau am Neckar):

 

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Über Walldürn und den Odenwald zum Mainviereck nach Wertheim, über den Spessart und weiter nach Aschaffenburg.

Dort arbeite ich:

 

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Je näher wir Frankfurt kamen, desto dichter und dicker wurden die Wolken.

 

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Südlich ging es am Flughafen vorbei

 

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und über Mainz schwenkten wir in den Endanflug auf die 07 L ein.

Opel-Werk:

 

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Überpünktlich setzten wir um 19:27 auf und rollten zum Flugsteig A, mussten aber noch 10 Minuten warten, bis die Parkposition am Gate frei war. Ich wurde nervös, denn ich hätte gerne den Zug um 19:02 Uhr noch bekommen, da ich ansonsten fast eine Stunde länger unterwegs gewesen wäre. Wirkliche Chancen dafür sah ich aber nicht mehr. Und doch schaffte ich es, innerhalb von 20 Minuten das Flugzeug zu verlassen, die Passkontrolle hinter mich zu bringen, meinen Koffer zu schnappen und in die S-Bahn zum Hauptbahnhof zu hechten, die schon am Bahnsteig stand. Bloß für eine Fahrkarte reichte die Zeit nicht mehr. Ich wurde nicht kontrolliert (war aber ganz schön nervös während der Fahrt) und holte mir dann beim Umsteigen in Frankfurt eine Karte, wobei es preislich keinen Unterschied machte, ob Flughafen oder Hauptbahnhof.

Dann begann der unangenehmste Teil der Reise, denn mit mir im Wagen saß eine Gruppe Halbwüchsiger, die sich die ganze Zeit lautstark unterhielten und den ganzen Wagen mit ihrer Musik aus dem Handy beschallten. Nach einer Weile bat ich sie, die Musik auszumachen, da sie stört und für eine Weile war sie dann leiser, aber bald ging der Lärm wieder los und ich bekam einige bissige Kommentare über den „Asozialen“ zu hören. Ich hielt mich mit weiteren Bemerkungen zurück, wollte den Wagen aber auch nicht wechseln, da ich vor ihnen dagewesen bin. Draußen setzte noch ein heftiger Regen ein, aber bis zur Ankunft in Aschaffenburg hörte der wieder auf und das Fahrrad stand auch noch an seinem Platz, also ging es wieder bergauf nach Glattbach.

 

Schön war’s und über die Swiss kann man wirklich nicht meckern. Nächste Woche geht es dann mit der Lufthansa nach London und Pfingsten mit der Air Berlin nach Stockholm.

 

Martin

 

edit: Fehler korrigiert

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Schöner Bericht wahr auch erst vor kurzem in Madrid zu deiner Frage mit den zwei Fliegern die erste ist die Hemus Air 737-400 und die zweite ist die neu lackierte MapJet MD-83-

 

Gruß CGN76

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Wirklich schöner Bericht!

 

Das mit der zuverlässigkeit der Hotelbusse scheint bei vielen Hotels am FLughafen Madrid standart zu sein. Wir haben ähnliche Erfahrungen gemacht.

 

Mich wundert nur dass die Terminals 1-3 noch in Betrieb sind. Sollte nicht ab 01.04. sowohl die Runway 33L als auch die Terminal 1-3 geschlossen werden?

 

Hat da jemand nähere Infos?

 

Gruß Tim

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Tatsächlich ein schöner Bericht. Merci!

 

Eine Frage hab ich dennoch... weshalb bist du mit LX geflogen anstelle mit LA nonstop?

 

und die zweite ist die neu lackierte MapJet MD-83

 

Falsch, hierbei handelt es sich um die erste vollständig bemalte MD-83 der spanischen Swiftair (Reg.: EC-KCX).

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Danke für Eure Kommentare, besonders bezüglich der mir unbekannten Flugzeuge.

 

Mit der Swiss statt mit der LAN bin ich vor allem deshalb geflogen, weil ich dadurch den Aufenthalt in Zürich hatte und zwei Starts und Landungen mehr bekam. :-) Umsteigen wollte ich schon lange einmal in Zürich. 2002 hatte ich eine Reise nach Istanbul ab Nürnberg gebucht. Laut Katalog sollte dieser Flug damals via Zürich mit der damals noch Swissair gehen, aber das war schon ausgebucht und ich flog dann nonstop mit Turkish Airlines. Jedoch trauerte ich damals dem verpassten Umsteigen nach und wollte das irgendwann einmal nachholen. Jetzt ergab sich die Gelegenheit dazu.

 

Dass die alten Terminals irgendwann geschlossen werden sollten, hatte ich auch einmal gehört. Sollte dann an deren Stelle ein weiteres neues Terminal entstehen? Sonst würde es für mich wenig Sinn machen, denn Madrid soll ja zum Großflughafen ausgebaut werden.

Von einer Schließung der Bahn 33 L habe ich noch nie etwas gehört. Würde auch keinen Sinn machen, da nur die 33 R für alle Landungen nicht ausreichen würde und man von der 33 R auch lange Rollwege zu den Terminals hat. Auch steht sie einer Kapazitätssteigerung o.ä. nicht im Weg, sondern ist gut in das neue Bahnensystem eingeglieder.

 

Martin

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Hallo, Martin,

super Bericht und Photos.

Du hast ja auch meinen Linz-Report gelesen, würde man sich kennen,

wäre die Wahrscheinlichkeit auf ein Treffen am 31.01. in FRA (unser

Abflug 13.20 Uhr) doch groß gewesen!.

In Madrid sollte ich nächste Woche auch wieder sein, wollen wir mal sehen

ob es dann etwas Neues zu den Terminals gibt.

Gruß,

Markus (FLIEGER6)

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Hallo, Martin,

super Bericht und Photos.

Du hast ja auch meinen Linz-Report gelesen, würde man sich kennen,

wäre die Wahrscheinlichkeit auf ein Treffen am 31.01. in FRA (unser

Abflug 13.20 Uhr) doch groß gewesen!.

Markus (FLIEGER6)

 

Das dachte ich mir auch, als ich Deinen Bericht las. Als Euer Jet die Motoren startete, war ich gerade auf dem Weg ins Terminal 2, um mir dort Stärke und Fett einzuverleiben.

 

Martin

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