touchdown99

Aktuelles zu Ryanair

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1 hour ago, ZuGast said:

erst als sie ihre Personalplanung der Art verkackt haben,

 

Und klar FR selbst hat nie illegal beschäftigt, sondern MA von Personalagenturen bezogen . Die nur ganz zufällig FR als einzigen Kunden haben.

 

Als Irland endlich mal irische Gesetze durchgesetzt hat bezüglich Urlaubsansprüche meinst du? Die gewerkliche Orga ist was anderes, dadurch steigen auch die Personalkosten bei FR endlich deutlich an. Übrigens nicht nur in Deutschland. Wenn dann in FRA bald die Neuankommerrabatte auslaufen, gucken wir mal, wie genial die Deutschlandexpansion (Stichwort 20 Prozent Marktanteil) im Rückwärtsgang beschleunigt. Rubbellose und Dosenbier im Miniformat zu Goldwasserpreisen kommen immer weniger an, von ihren 35 Euro Durchschnittsflugerlösen kann selbst FR nicht leben.

 

Genau das ist illegale Beschäftigung, egal wie viele Dienstleister man zwischenschaltet....

4 minutes ago, ATN340 said:

Deutschland: Arbeitsminister kriegt mit wie es bei FR (und anderen) zugeht und schaltet sich ein

 

Malta: Ryanair startet neue Projekte mit politischer Unterstützung 

 

 

Was ist daran falsch? Ryanair-FAs in Deutschland können doch von ihrem Gehalt kaum leben und fast noch schlimmer, da ist halt eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt worden, der alle anderen folgen (müssen).

 

Das kleine Malta lebt eben in allen Bereichen vom Incoming, das machen sie recht geschickt.  Ob man dazu die dauerdefizitäre Air Malta braucht? Eher nein.

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vor 32 Minuten schrieb ATN340:

Stimmt, die ganzen Razzien bei Scheinselbstständigen in HHN waren früher.

Aber darum ging es mir garnicht, sondern um den Attitude den die jeweilige Landesregierung gegenüber Ryanair hat.

Deutschland: Arbeitsminister kriegt mit wie es bei FR (und anderen) zugeht und schaltet sich ein

 

Malta: Ryanair startet neue Projekte mit politischer Unterstützung 

 

Deinem Freund bei Sunexpress hilft es doch. Endlich gibt es einen Betriebsrat.

 

Malta ist jetzt nicht gerade gern gesehen in der EU. Wenn es da sogar Journalistenmorde gibt, ist es nicht gut bestellt um dieses Land.

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Liest man sich zum Thema etwas ein, dann findet man durchaus Quellen, dass die maltesische Regierung sich bei der Malta Air beteiligt. Da ihr ebenfalls die Air Malta gehört, dürfte es wohl nur eine Zeit bis zur Liquidation der letzteren sein. So kann man die eigene Konnektivität sichern und mit FR hat man durchaus jemanden an Bord, der weiß wie das Fluggeschäft funktioniert.

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vor 1 Stunde schrieb medion:

Was ist daran falsch? Ryanair-FAs in Deutschland können doch von ihrem Gehalt kaum leben und fast noch schlimmer, da ist halt eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt worden, der alle anderen folgen (müssen).

Garnichts! Ich habe da nichts gegen einzuwenden!

Der Vergleich Deutschland/Malta zeigt nur, wie unterschiedlich Regierungen mit Ryanair umgehen und Malta Air zeigt, welchen Weg Ryanair als Ausweichmanöver geht.

 

vor einer Stunde schrieb chris_flyer:

Deinem Freund bei Sunexpress hilft es doch. Endlich gibt es einen Betriebsrat.

Das stimmt, wie gesagt ich habe grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden!

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vor 3 Stunden schrieb medion:

Genau das ist illegale Beschäftigung, egal wie viele Dienstleister man zwischenschaltet....

 

Ich hätte vielleicht ein Ironie-Emoticon dazu schreiben sollen 😌

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Da der maltesische Staat bei der ganzen Sache mit drin zu stecken scheint, könnte ich mir über kurz oder lang als nächsten logischen Schritt vorstellen, dass man die "alte" Air Malta in irgendeiner Form in die neue Malta Air integriert und die Airbusse von Air Malta dann zu Laudamotion verschiebt.

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Laut Aero.de ist das ganze gar nicht mal so blöd:
 

Zitat

Hintergrund ist den Angaben zufolge das unterschiedliche Steuerrecht in den einzelnen Staaten. So müssen die Besatzungen der in Dublin angemeldeten Flugzeuge ihre Einkommen den Angaben zufolge bisher in Irland versteuern. Durch die Anmeldung der Jets auf die maltesische Tochter könnten sie dies künftig in ihren Heimatländern tun.

https://www.aero.de/news-31834/Ryanair-laesst-sich-auf-Malta-nieder.html

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vor 16 Minuten schrieb chris_flyer:

Laut Aero.de ist das ganze gar nicht mal so blöd:

Zitat

Hintergrund ist den Angaben zufolge das unterschiedliche Steuerrecht in den einzelnen Staaten. So müssen die Besatzungen der in Dublin angemeldeten Flugzeuge ihre Einkommen den Angaben zufolge bisher in Irland versteuern. Durch die Anmeldung der Jets auf die maltesische Tochter könnten sie dies künftig in ihren Heimatländern tun.

https://www.aero.de/news-31834/Ryanair-laesst-sich-auf-Malta-nieder.html

 

Das ist aber eine Ryanair sehr entgegenkommende Sichtweise, eigentlich mehr PR-Blabla.

 

Ryanair wollte immer durchsetzen, dass ihre Mitarbeiter in Irland steuerpflichtig sind, da die dortigen Steuern niedriger sind. Entsprechend kann man mit niedrigeren Gehälten arbeiten.

Solange ein Pilot mit Wohnsitz Deutschland mehr als 183 Tage im Jahr in Deutschland ist, ist er in Deutschland mit seinem gesamten Einkommen steuerpfichtig. Es reichen schon fünf Minuten auf deutschem Boden, damit der Tag für die deutsche Steuerpflicht zählt.

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18 minutes ago, chris_flyer said:

Laut Aero.de ist das ganze gar nicht mal so blöd:

 

Was für ein Unsinn: Beschäftigte die das ganze Jahr in Frankfurt wohnen, versteuern ihr Einnahmen in Deutschland, Beschäftigte in Weeze, die in Holland wohnen, versteuern in Holland, und so weiter. Völlig unabhängig vom Arbeitgeber.

 

Einzig und allein Ryanair wird hier einen Vorteil sehen. Und Malta als vorsichtig ausgedrückt Steuer- und Vorschriftensparland, natürlich EU-Mitglied...

 

 

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vor 3 Minuten schrieb medion:

 

Was für ein Unsinn: Beschäftigte die das ganze Jahr in Frankfurt wohnen, versteuern ihr Einnahmen in Deutschland, Beschäftigte in Weeze, die in Holland wohnen, versteuern in Holland, und so weiter. Völlig unabhängig vom Arbeitgeber.

 

Einzig und allein Ryanair wird hier einen Vorteil sehen. Und Malta als vorsichtig ausgedrückt Steuer- und Vorschriftensparland, natürlich EU-Mitglied...

 

 

Ausschlaggebend ist der Hauptsitz. Beschäftigte von EW E mit Stationierung in MUC sind in Österreich und Deutschland steuerpflichtig. Das alles regeln Doppelbesteuerungsabkommen.
https://bbt-partner.de/steuerliche-besonderheiten-bei-piloten-und-flugbegleitern-bbt-sonderinformation-12018/

 

Zitat

Sofern der Arbeitgeber seinen Unternehmenssitz nicht in Deutschland hat, sind ggf. weitere Besonderheiten gemäß bestehender Abkommen zur Vermeidung einer Doppelbesteuerung (sog. Doppelbesteuerungsabkommen) zu beachten. Beispiel: Arbeitgeber hat Unternehmenssitz in Österreich; Österreich hat Besteuerungsrecht für Vergütungen für internationale Flüge, Deutschland für Inlandsflüge; österreichische Steuer wird auf deutsche Einkommensteuer angerechnet. Ebenso sind ggf. bestehende Doppelbesteuerungsabkommen zu berücksichtigen, wenn der Wohnsitz/gewöhnliche Aufenthalt des Arbeitnehmers nicht im Inland liegt.

 

Edited by chris_flyer

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Dann würde ich die Doppelbesteuerungsabkommen auch mal lesen.... Stichwort 183 Tage.

 

Nur weil ein Flugzeug in/auf Malta registriert ist und dann zwischen Porto und Madeira pendelt, entsteht genau null Einkommensteuerpflicht der portugiesischen Beschäftigten für Malta... (natürlich vorausgesetzt, dass dieselbigen ihren Hauptwohnsitz nicht auf Malta haben und diesen 183 Tage im Steuerjahr steuerjuristisch wirksam bewohnen).

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vor 52 Minuten schrieb medion:

Dann würde ich die Doppelbesteuerungsabkommen auch mal lesen.... Stichwort 183 Tage.

 

Nur weil ein Flugzeug in/auf Malta registriert ist und dann zwischen Porto und Madeira pendelt, entsteht genau null Einkommensteuerpflicht der portugiesischen Beschäftigten für Malta... (natürlich vorausgesetzt, dass dieselbigen ihren Hauptwohnsitz nicht auf Malta haben und diesen 183 Tage im Steuerjahr steuerjuristisch wirksam bewohnen).

Genau in dem Fall Portugal, da er wahrscheinlich in Porto stationiert ist, muss er portugiesische Einkommensteuer zahlen. Bei internationalen Flügen eben in Malta. Vielleicht war es ein Deal zwischen AN und AG. Malta mit den günstigsten Lohnsteuern, da relativ wenige Inlandsflüge im Land der Stationierung (Deutschland) stattfinden.
Nichts andres steht im Beispiel.

Edited by chris_flyer

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7 minutes ago, chris_flyer said:

Genau in dem Fall Portugal, da er wahrscheinlich in Porto stationiert ist, muss er portugiesische Einkommensteuer zahlen. Bei internationalen Flügen eben in Malta. Vielleich war es ein Deal zwischen AN und AG. Malta mit den günstigsten Lohnsteuern, da realtiv wenige Inlandsflüge stattfinden.
Nichts andres steht im Beispiel.

 

Dann nochmal andres: Wer in Porto wohnt und fliegerisch zwischen Porto und Paris (im FR-Jargon Booooväää genannt) pendelt, zahlt natürlich Einkommensteuer in Portugal. Nix vielleich, nix Deal, sondern geltendes Europarecht. [wenn das auch schon nicht mehr so ist, dann....]

 

Mit Malta-Inlandsflügen fühle ich mich 'realtiv' veralbert...., aber jedem das Seine.

 

Ryanair hätte ja die Teilflotte auch in Monaco zulassen können, Vorteil: Einkommensteuersatz Null.

 

 

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vor 4 Minuten schrieb chris_flyer:

Genau in dem Fall Portugal, da er wahrscheinlich in Porto stationiert ist, muss er portugiesische Einkommensteuer zahlen. Bei internationalen Flügen eben in Malta.

Das ist nicht ganz richtigt. (Kenne die Details des portugiesischen Einkommenssteuerrechts nicht, aber das Wohnsitzprinzip gilt überwiegend.)

 

Das gesamte Einkommen muss im Wohnsitzstaat versteuert werden. Auch der kompett internationale Anteil. Beim internationalen Anteil wird die Steuerlast im Wohnsitzstaat um die im Ausland gezahlten Steuern reduziert.

 

EIn Beispiel: 

In 2018 Ein Pilot mit einem Jahreseinkommen von 100.000 EUR und Wohnsitz in Deutschland hat 40 % seines Einkommens auf Flügen verdient, die Deutschland nicht berühren. Das Flugzeug war in Österreich gemeldet.

In Deutschland muss er 33.378 EUR versteuern. Österreich hat Anspruch die Einkommenssteuer aus 40.000 EUR, also 5.055 EUR. Seine Steuerlast in Deutschland sinkt auf 28.323 EUR. 

Ärgerlich aus Sicht des deutschen Steuerzahler wird es dann, wenn der österreichische Steuersatz niedriger ist, als der deutsche Steuersatz.

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5 minutes ago, OliverWendellHolmesJr said:

Das gesamte Einkommen muss im Wohnsitzstaat versteuert werden. Auch der kompett internationale Anteil.

 

Das ist eigentlich der Zaubersatz. Wohne ich beispielsweise in Spanien und bekomme mein Angestelltengehalt von der 158. RyanairCHS-CabinCrew-Betriebsaufrechterhaltungsstiftung, die ihren Sitz in einem imaginären null Prozent Einkommensteuerland hat, dann kann ich auch keine vorausgezahlten Steuern in Spanien anrechnen lassen.

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vor 16 Minuten schrieb medion:

 

Dann nochmal andres: Wer in Porto wohnt und fliegerisch zwischen Porto und Paris (im FR-Jargon Booooväää genannt) pendelt, zahlt natürlich Einkommensteuer in Portugal. Nix vielleich, nix Deal, sondern geltendes Europarecht. [wenn das auch schon nicht mehr so ist, dann....]

 

Mit Malta-Inlandsflügen fühle ich mich 'realtiv' veralbert...., aber jedem das Seine.

 

Ryanair hätte ja die Teilflotte auch in Monaco zulassen können, Vorteil: Einkommensteuersatz Null.

 

 

Ich habe die Passage verständlicher für dich gemacht.
Monaco ist kein EU-Mitglied.

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Ich verstehe das alles schon ganz gut. Aber gut. Lufthansa Technik Malta gibt es ja auch, da ist das Geschrei in Hamburg immer groß... und da geht es eher weniger um die hier kolportierte Einkommensteuer...

 

(Die Unternehmensführung von Ryanair wird sich außer verbal kaum um Inlandsflüge in Deutschland kümmern, da gibt es tatsächlich im Großem und Ganzen so gar nichts zu verdienen)

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vor 1 Stunde schrieb chris_flyer:

Ich habe die Passage verständlicher für dich gemacht.
Monaco ist kein EU-Mitglied.

Die EU tangiert es auch nur wegen Personenfreizügigkeit und Dienstleistungsfreiheit.

Dier Personenfreizügigkeit ermöglicht es jedem EU-Bürger in jedem EU-Land eine Arbeitsstelle anzutreten. Das war der Hintergedanke des ursprünglichen Ryanair-Irland-Modells.

DIe Dienstleistungsfreiheit ermöglicht es jedem EU-Unternehmen, in jedem EU-Land seine Waren und Dienstleistungen anzubieten.

 

Einkommenssteuerrecht und Doppelbesteuerungsabkommen sind weiterhin ausschließlich in der Kompetenz der Nationalstaaten.

In meinem obigen Beispiel kann ich auch die Vereinigten Arabischen Emirate anstelle von Österreich nehmen.

 

vor 2 Stunden schrieb medion:

die ihren Sitz in einem imaginären null Prozent Einkommensteuerland hat, dann kann ich auch keine vorausgezahlten Steuern in Spanien anrechnen lassen.

So ist es. In meinem Beispiel wären weiter 33.000 EUR in Deutschland zu versteuern.

 

 

 

Zitat

Genau diese könnte der Carrier nun umgehen, wenn man die Bases nicht im Rahmen eines Betriebsübergangs unter Beibehaltung der entsprechenden Vereinbarungen an Malta Air übergibt.

Damit Arbeitsgerichte in einer Umschreibung von Flugzeugen aus dem irischen ins maltesische Flugzeugregister keinen Betriebsübergang sehen erfordert aber Bargeld in großen Mengen.

Edited by OliverWendellHolmesJr

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vor 8 Stunden schrieb ATN340:

Deutschland: Arbeitsminister kriegt mit wie es bei FR (und anderen) zugeht und schaltet sich ein

Malta: Ryanair startet neue Projekte mit politischer Unterstützung

 

Ja, Malta ist recht "erfolgreich" im perversen Standortwettbewerb (business-speak für 'wo haben die Arbeitnehmer die wenigsten Rechte und wo kann ich die Allgemeinheit durch "Steuerersparnis" am besten bescheissen').

So richtig pervers wird das ganze dank der 4 Freiheiten. Eine gemeinsame Währung und "Single Market" ohne eine gemeinsame Finanz- inkl. Steuerpolitik geht nicht - oder halt nur einige Zeit und auf Kosten der "normalen" Menschen. Wollte der Dicke aus Oggersheim nicht hören.

Eine gemeinsame Finanz- und Steuerpolitik ist mehr als überfällig, dürfte aber im Moment schwer durchzusetzen sein :(

Edited by foobar

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Achtung, beim schreiben bin immer mehr im offtoppic- und rantmodus gerutscht, sorry dafür o_O

 

 

vor 48 Minuten schrieb foobar:

Eine gemeinsame Finanz- und Steuerpolitik ist mehr als überfällig, dürfte aber im Moment schwer durchzusetzen sein :(

 

Ich würde dass noch allumfassender formulieren:

 " eine gemeinsame Finanz und Steuerpolitik ist ein muss für ein langfristig funktionierendes Europa, selbst ohne gemeinsame Währung war dass schon überfällig.

 

Was passiert wenn nicht...sieht man ja....how ever, wenn nicht bald mal auf gehört wird bis zum Tellerrand zu denken, werde ich noch erleben wie Europa ganz zerfällt. DA HAB ICH KEIN BOCK DRAUF.

 

Die Lösung für viele 

Probleme unserer Zeit ist imho MEHR Europa, nicht weniger! Ein starkes Europa mit mehr Einfluss auf die Länder und viel weniger Einfluss der Länder auf Europa.

 

Aber zu aller erst sollte unsere Politik aufhören unliebsame  und vollkommen inkompetente Personen noch Brüssel WEG zu befördern. Das ist da kein Abstellgleis, da gehören die Besten der Besten hin, mit Auszeichnung!

 

Sorry für den Rant, aber das musste jetzt sein.

 

 

 

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Kurze Info aus erster Hand. Die Verträge sind immernoch irisch bzw auf englisch verfasst. Eine Bekannte Purserin hat bisher keinen neuen Vertrag bekommen. Lediglich das Gehalt hat sich leicht erhöht. Allerdings profitieren fast nur die "Nicht-Purser" davon. 

Ich verstehe nicht so recht, wieso Ryanair keine deutschen Verträge herausgibt. Die können doch nicht einfach das Gehalt ändern?! Andererseits sind die Verträge so vage und unpräzise formuliert, dass die Firma dabei wahrscheinlich massig Interpretationsspielraum hat. 

Eigentlich müsste Ryanair einen deutschen Mustervertrag mit englischer Übersetzung herausgeben. Darin müssten Urlaub, Gehalt, Rente, etc geregelt werden. Man kann doch nicht einfach den selben alten Vertrag behalten und dann behaupten, es läuft jetzt nach deutschem Recht. Man muss doch irgendetwas unterschreiben...

Meine Sorge ist tatsächlich, dass sämtliche Verhandlungen und Errungenschaften torpediert werden, indem man einfach die Flieger "umstationiert". Somit müssten alle Cabin Crew und Piloten in das maltesische AOC wechseln oder sie werden eben zwangsversetzt. Allerdings wäre das schon sehr krass.

vor 23 Stunden schrieb ZuGast:

 

 

Achtung, beim schreiben bin immer mehr im offtoppic- und rantmodus gerutscht, sorry dafür o_O

 

 

 

Ich würde dass noch allumfassender formulieren:

 " eine gemeinsame Finanz und Steuerpolitik ist ein muss für ein langfristig funktionierendes Europa, selbst ohne gemeinsame Währung war dass schon überfällig.

 

 

 

 

Leider sind die zuständigen Politiker nicht wirklich daran interessiert. Juliusz Komorek, ex European Commission’s Directorate General for Competition, hat ja auch ein Pöstchen bei Ryanair ergattert.

 

Achtung Verschwörungstheorie :)

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