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Die Überkapazitäten am europäischen Himmel werden weiter Bestand haben. Die grossen LCC´s drängen weiter in den deutschen Markt und können sich das aufgrund der Ertragsstärke auch gut leisten.

 

Bestehen generell Überkapazitäten in Europa? Bei mir entsteht eher der Eindruck, dass es andere oft genannte Fluggesellschaften eher schaffen, ihre angebotenen Kapazitäten profitabel zu füllen. Auch reagieren Unternehmen wie Ryanair, easyJet, Wizz, Norwegian, Vueling etc. recht schnell auf Fluktuationen, sind aber grundsätzlich in einer anderen finanziellen Position als Air Berlin.

 

Air Berlin kann aufgrund ihrer finanziellen Situation meiner Überzeugung nach gar nicht so agieren, wie es eine Ryanair oder easyJet kann. Finanziell gesunde Unternehmen können nun mal anders handeln als ein finanziell angeschlagenes Unternehmen.

 

Gruss

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Air Berlin will auch nach der Umstrukturierung die Strecken HAM - MUC und HAM - STR (wie bisher) sowie HAM - DUS (mit Kapazitätserweiterung) fliegen. Quelle: Hamburger Abendblatt

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Gast

Hab mal ne Frage (generell) zu den Quartalszahlen. Wie werden diese zeitlich dargestellt bzw.zugeordnet ?

Oder anders : Das 3.Quartal ist eigentlich gerade für Airlines mit starker touristischer Ausrichtung das stärkste. Nur, viele Flüge werden doch schon im 1.oder 2. Quartal gebucht und bezahlt. Fliessen diese Einnahmen dann zum Buchungszeitpunkt ein,oder werden die Gelder buchungstechnisch "geparkt" , und erst am Flugtag gutgeschrieben?

 

edit: will damit sagen, es würde doch gar keinen Sinn machen,bei langen Vorrausbuchungen mit Billigpreisen zu werben,wenn man sich damit im Sommer die Maschinen vollpackt,dann auch erst die Kosten hat,aber kaum noch Kapazitäten,um dann noch richtig Geld zu verdienen?!

Früher gab es Billigpreise immer nur für Restplätze,um diese noch los zu werden...

Nur um mal ein Beispiel zu nennen : Jeder weiß,die Playa de Palma ist im September voll mit "Kleingruppen" ,also Männer,oder auch Frauenvereine , die für wenige Tage dort zum Feiern hinfliegen , also auch keine großen Gepäckstücke brauchen.

Wenn man diese Flüge jetzt aktuell für unter 100 € (z.B.ab CGN und DUS)bei AB buchen kann,ist das einfach verschenktes Geld,da bleibt bei AB im September17 nix hängen...

bearbeitet von Gast

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@LunaT

 

Bitte mal daran denken, dass die Airlines über viele Jahre sehr verlässliche Statistiken haben, "welche Route in welchem Monat auf  welcher Station bei dieser Abflugzeit bei diesem Ticketpreis diese Auslastung generiert hat "  ;)

Yieldmanagement hat sehr viel mit Statistik zu tun. Auch Überbuchung als Mittel der Ertragssteigerung basiert hauptsächlich auf Erfahrung und kann Tageszeitabhängig total unterschiedlich sein.

 

Ein großer Teil der Preisfindung findet bei den grossen Airlines durch schlaue Algorithmen per Rechner automatisch statt. Seitenaufrufe auf der Webpräsenz, externe Ereignisse (Wetter/Streiks), Klickverhalten, historische Werte. Der Computer setzt dann die Preise fest. Mehrmals pro Tag/Stunde. 

bearbeitet von EZY

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Gast

@EZY,natürlich wird AB auch auf Statistiken aufbauen. Nur dürften dann nicht derart schlechte Zahlen am Ende rauskommen,wenn man denn alles richtig gemacht hat...

Aber vielleicht greifen die Daten der Vergangenheit nicht mehr , weil sich konkurennz-und buchungsverhalten ja auch ändern kann.

Oder,man braucht generell einen "Preistreiber",um genau diese langfristigen Billigpreise zu verhindern.

So,wie es jetzt beispielsweise Aldi mit Milchprodukten gemacht hat...man zieht die Preise höher,die anderen ziehen nach.

bearbeitet von Gast

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Hab mal ne Frage (generell) zu den Quartalszahlen. Wie werden diese zeitlich dargestellt bzw.zugeordnet ?

Oder anders : Das 3.Quartal ist eigentlich gerade für Airlines mit starker touristischer Ausrichtung das stärkste. Nur, viele Flüge werden doch schon im 1.oder 2. Quartal gebucht und bezahlt. Fliessen diese Einnahmen dann zum Buchungszeitpunkt ein,oder werden die Gelder buchungstechnisch "geparkt" , und erst am Flugtag gutgeschrieben?

.

Die voraus bezahlten Tickets sind immer schon ein ‚Spielball in der Buchhaltung‘ von Airlines gewesen. Dabei gibt es zwei Dinge zu berücksichtigen. Die Buchhaltung ist ja aufgebaut auf zwei Seiten.

Die Soll-Seite. Da ist die Verbuchung auf dem Bankkonto.  Streng genommen, müsste man ein Bankunterkonto einrichten, auf dem die Beträge ‚geparkt‘ sind, bis dann die eigentliche Leistung erbracht wird.

Die Haben-Seite. Die Beträge gehören eigentlich auf ein Unterkonto Verbindlichkeiten für noch zu erbringende Leistungen. Erst wenn die Leistung abgerechnet ist, soll dann der Erlös auf ein entsprechendes Erlöskonto verbucht werden.

 

Die Buchungen an sich werden sicher in den meisten Fällen so angewendet. Ob aber das eingezahlte Geld wirklich nicht eher verbraucht wird, bevor die Leistung erbracht ist, das kann man m.M. nach von außen nicht einsehen, birgt also ein zusätzliches Bilanzrisiko.

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"Man" kann das sicher nicht sehen.

Die Wirtschaftsprüfer und Finanzbehörden hingegen sehr wohl. ;)

 

Und genau hier sind wir in dem Feld, wo es uf die Unterschiede von Erlös-Erzielung und Erlös-Realisierung, von Gewin- und Verlust-Vorträgen, von Verbindlichkeiten und deren geldwerter Bewertung ankommt.

Realisiren, also als Erlös ausweisen, darf ich den Ticketpreis erst wenn die Verbindlichkeit, also der verkaufte Transport, auch stattgefunden hat. Das bedeutet aber eben nicht, dass das Geld in der Zwischenzeit nur irgendwo "geparkt" wäre. Wie flexibel ich damit verfahren kann, hängt nämlich von dermassen vielen Faktoren ab, dass es selbst bei einer Airline je nach Art des Tickets oder sogar der gebuchten Strecke, zu sehr unterschiedlichen Bewertungen kommen kann.

Um es platt zu sagen, das "Risiko" ist für ein Business-Ticket nach SFO mit Sicherheit deutlich größer, als für einen Economy nach PMI.

Will ich hingegen das Geschäft nahc PMI ausgliedern, dann sieht das schon wieder völlig anders aus! Denn dann muss ich das Geld komplett in Rückstellungen buchen, da ich der neuen Gesellschaft ja die Verbindlichkeit, die Transportverpflichtung übertragen will. Nur muss ich der neuen Gesellschaft dann auch die Erlöse übertragen.

 

Und schon haben wir EINE Erklärung, warum das Quartalsergebnis von AB schlechter aussehen muss.

Zu erwarten, dass AB in der jetzigen Situation keinen Verlus ausweist, ist mit Verlaub ziemlich naiv. Natürlich ist die Situation extrem angespannt und das Unternehemn steht miserabel da. Nur jeder Euro der im Momnet vorhanden ist, muss in Rückstellungen, in ausergewöhnliche Belastungen, Verlustvorträge, usw. gebucht werden, damit ich das Unternehemn überhaupt trennen kann.

 

Aber  generell ist es ja nun auch nicht ansatzweise so einfach, das man nur ein paar Werte und Kennzahlen nehmen muss, und schon eine Aussage überein Unternehmen machen könnte. Deswegen muss ich auch bisweilen schmunzeln, wenn hier Börsenwerte oder Geschäftsberichte herangezogen werden, um daraus auf die Lebensfähigkeit eines Unternehmens zu schließen.

Wenn es nur das wäre, und so einfach wäre, gäbe es 80% aller Ailines überhapt nicht mehr, bzw. sie wären nie in den Markt gekommen.

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Interessantes Thema. Für Buchhalter aber wohl nix, was Probleme machen dürfte. Letztlich ist es ein Thema der Abgrenzung. Und da besonders wegen der Umsatzsteuer. Fände keine Abgrenzung statt, würde die Umsatzsteuer sofort bei Zahlungseingang und Verbuchung fällig; natürlich nur, wenn es sich um umsatzsteuerpflichtige Flüge handelt.

Ich bin kein Buchhalter, aber so denke ich, dass es gemacht wird.

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Das Ganze geht ja noch viel weiter. Mit der Verminderung der angebotenen Flüge reduziert sich auch der frühzeitige Verkauf von Tickets entsprechend, so daß die erhaltenenen Anzahlungen und damit ein Teil der liquiden Mittel rückläufig sind. Früher verkaufte Tickets muss ich noch ausführen, aber aktuell wird der Verkauf für künftige Leistungen reduziert. In einer Expansionsphase ist das natürlich umgekehrt und für das Unternehmen umso freundlicher.

 

Gleiche gilt für das Buchungsverhalten, was sich m. E. auch massiv geändert hat. "Früher" wurde doch sehr frühzeitig gebucht, was Geld in die Kasse spülte. Heute kommt das immer später, da auch häufig die Peise mit der Zeit sinken....


Interessantes Thema. Für Buchhalter aber wohl nix, was Probleme machen dürfte. Letztlich ist es ein Thema der Abgrenzung. Und da besonders wegen der Umsatzsteuer. Fände keine Abgrenzung statt, würde die Umsatzsteuer sofort bei Zahlungseingang und Verbuchung fällig; natürlich nur, wenn es sich um umsatzsteuerpflichtige Flüge handelt.

Ich bin kein Buchhalter, aber so denke ich, dass es gemacht wird.

Der Großteil der angebotenen Leistungen ist von der Umsatzsteuer befreit, nur innerdeutsch klingelt es für den Finanzminister. Und die Umsatzsteuer ist bei Zahlungseingang so oder so abzuführen.

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Das war mir schon klar, dass es sich nur um innerdeutsche Flüge handelt. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben: ..."wenn es sich um umsatzsteuerpflichtige Flüge handelt."

Woher bist Du Dir da so sicher, dass die Umsatzsteuer bei Zahlungseingang, egal ob Abgrenzung oder nicht, so oder so abzuführen ist?

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Das war mir schon klar, dass es sich nur um innerdeutsche Flüge handelt. Deshalb hatte ich ja auch geschrieben: ..."wenn es sich um umsatzsteuerpflichtige Flüge handelt."

Woher bist Du Dir da so sicher, dass die Umsatzsteuer bei Zahlungseingang, egal ob Abgrenzung oder nicht, so oder so abzuführen ist?

Ich wollte das nur noch mal deutlicher machen, da bei AB der Anteil innerdeutsch im Gesamtverhältnis doch ein kleinerer Anteil sein dürfte.

 

Das mit der Umsatzsteuerabführung ist so gesetzlich normiert und systematisch logisch. Platt gesagt und von Ausnahmen abgesehen, geht die USt weg wenn

a) Rechnung und Leistung oder

B) Rechnung und Geld

gelaufen sind.

 

 

Edit: Oh, "b )" macht nen smily

bearbeitet von jowawe

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Die Art der Buchungen ist ja hier sehr deutlich dargestellt worden.

 

Aber auch wenn alles richtig verbucht wird heißt das immer noch nicht, das die eingezahlten Gelder auch tatsächlich noch vorhanden sind, wenn die Leistung erbracht werden muss.

Im Detail heißt das, der Kunde zahlt z.B. € 100 im Januar 2016 für einen Flug nach PMI im September. Diese € 100 dürften eigentlich nicht für das laufende Geschäft zwischen Jan - Sep benutzt werden, sondern erst, wenn der Flug stattgefunden hat. Unabhängig von AB spricht man aber darüber, daß genau diese Abgrenzung nicht stattfindet. Das heißt im Klartext, die Vorauszahlungen werden schon als liquide Mittel benutzt, obwohl die Leistung noch nicht erbracht ist

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Die Art der Buchungen ist ja hier sehr deutlich dargestellt worden.

 

Aber auch wenn alles richtig verbucht wird heißt das immer noch nicht, das die eingezahlten Gelder auch tatsächlich noch vorhanden sind, wenn die Leistung erbracht werden muss.

Im Detail heißt das, der Kunde zahlt z.B. € 100 im Januar 2016 für einen Flug nach PMI im September. Diese € 100 dürften eigentlich nicht für das laufende Geschäft zwischen Jan - Sep benutzt werden, sondern erst, wenn der Flug stattgefunden hat. Unabhängig von AB spricht man aber darüber, daß genau diese Abgrenzung nicht stattfindet. Das heißt im Klartext, die Vorauszahlungen werden schon als liquide Mittel benutzt, obwohl die Leistung noch nicht erbracht ist

Natürlich darf man das für das laufende Geschäft verwenden. Wie das gebucht wird hat mit der tatsächlichen Verwendung nichts zu tun. Sobald das vereinnahmt ist, ist es vermischt und verwendet.

 

Die Gesellschaft hat nur sicherzustellen, dass der Flug im September durchgeführt wird. Es muss also dann auch ausreichend Liquidität vorhanden sein, woher die kommt spielt keine Rolle. Die Problematik hat du überall in der Wirtschaft. Bekannt dürfte das Ganze eher aus der Bauwirtschaft sein, wo häufig die Vorauszahlungen durch Bürgschaften von Banken oder Versicherungen rückversichert werden um genau dieses Risiko auszuschalten bzw. abzusichern.

bearbeitet von jowawe

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Das LBA schreibt nach m.M. vor, daß genau das nicht für das laufende Geschäft verwendet werden darf. Wird das eingehalten? Ich glaube nicht und nochmals, darin liegt ein großes Risiko, daß man aus keiner Bilanz oder irgendwelchen Quartalszahlen ersehen kann.

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Das Thema, dass die Zahlungseingänge der Kunden angeblich auf einem Treuhand-Konto geparkt werden dürfen hatten wird doch schon mal, da sind wir auch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen. 
Die britische CAA bezieht Zahlungen der Kunden ausdrücklich in die Finanzplanung mit ein, also dürfen britische Airlines Kundengelder für ihr operatives Geschäft benutzen. Ist ja bei Banken nicht anderes: Wenn ich 100 EUR in Bar auf mein Konto zahle, habe ich einen Auszahlungsanspruch über 100 EUR gegen die Bank, aber die Bank legt die 100 nicht in den Tresor sondern zahlt sie dem nächsten Kunden aus. [Die Bank ist gesetzlich zur Bildung von Rücklagen verpflichtet.] So funktioniert das bei einem Flugticket auch. Ich erwerbe einen Transportanspruch gegen die Bank. Entsprechend ist der Betrag, den ich an die Airline zahle auf der Passivseite ausgewiesen. Solange das Geld bei der Airline ist, wird es auf der Aktiv-Seite ausgewiesen. Sobald die Airline damit irgendeine Rechnung bezahlt oder Kredite tilgt, reduziert sich der Posten. Bei Rechnungen entsteht entwender ein Aufwandsposten oder ein neuer Aktivposten. Bei Krediten sinkt ein Passivposten. Der Posten auf der Passivseite sinkt erst am Tag, an dem der Flug durchgeführt wird. Daraus entsteht ein Ertragsposten. Daher nennt man die Bilanz auch den Kräftespeicher des Unternehmens,

 

Das Risiko kann man schon aus der Bilanz lesen. Die Zahlungen der Kunden für noch nicht geleistete Flüge werden separat ausgewiesen. Genauso wie die Fälligkeiten der Finanzschulden und die liquiden Mittel.

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Im Prinzip so wie jowawe schreibt. In dem Moment, in dem das Geld bei der Airline eingeht, entsteht bei ihr eine Steuerschuld, die sie mit dem aktuellen Anmeldezeitraum zu begleichen hat. 

Im Prinzip wird das Leistungsversprechen der Airline als steuerbarer Vorfall eingestuft. In dem Moment, in dem die Airline die Leistung tatsächlich erbringt, erfolgt nur noch eine Airline-interne Transaktion. 

Kündigt der Kunde den Flug, liegt eine Änderung der Bemessungsgrundlage vor. Sprich die Airline holt sich die zuviel gezahlten Steuern zurück.

 

§13 Abs. 1 UStG

(1) Die Steuer entsteht

1. für Lieferungen und sonstige Leistungen
a) bei der Berechnung der Steuer nach vereinbarten Entgelten (§ 16 Abs. 1 Satz 1) mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem die Leistungen ausgeführt worden sind. Das gilt auch für Teilleistungen. Sie liegen vor, wenn für bestimmte Teile einer wirtschaftlich teilbaren Leistung das Entgelt gesondert vereinbart wird. Wird das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vereinnahmt, bevor die Leistung oder die Teilleistung ausgeführt worden ist, so entsteht insoweit die Steuer mit Ablauf des Voranmeldungszeitraums, in dem das Entgelt oder das Teilentgelt vereinnahmt worden ist,

 

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Das Thema, dass die Zahlungseingänge der Kunden angeblich auf einem Treuhand-Konto geparkt werden dürfen hatten wird doch schon mal, da sind wir auch nicht zu einem endgültigen Ergebnis gekommen. 

Die britische CAA bezieht Zahlungen der Kunden ausdrücklich in die Finanzplanung mit ein, also dürfen britische Airlines Kundengelder für ihr operatives Geschäft benutzen. Ist ja bei Banken nicht anderes: Wenn ich 100 EUR in Bar auf mein Konto zahle, habe ich einen Auszahlungsanspruch über 100 EUR gegen die Bank, aber die Bank legt die 100 nicht in den Tresor sondern zahlt sie dem nächsten Kunden aus. [Die Bank ist gesetzlich zur Bildung von Rücklagen verpflichtet.] So funktioniert das bei einem Flugticket auch. Ich erwerbe einen Transportanspruch gegen die Bank. Entsprechend ist der Betrag, den ich an die Airline zahle auf der Passivseite ausgewiesen. Solange das Geld bei der Airline ist, wird es auf der Aktiv-Seite ausgewiesen. Sobald die Airline damit irgendeine Rechnung bezahlt oder Kredite tilgt, reduziert sich der Posten. Bei Rechnungen entsteht entwender ein Aufwandsposten oder ein neuer Aktivposten. Bei Krediten sinkt ein Passivposten. Der Posten auf der Passivseite sinkt erst am Tag, an dem der Flug durchgeführt wird. Daraus entsteht ein Ertragsposten. Daher nennt man die Bilanz auch den Kräftespeicher des Unternehmens,

 

Das Risiko kann man schon aus der Bilanz lesen. Die Zahlungen der Kunden für noch nicht geleistete Flüge werden separat ausgewiesen. Genauso wie die Fälligkeiten der Finanzschulden und die liquiden Mittel.

Zeig mir doch bitte in der AB Bilanz in welcher Zeile ich die Kundenvorauszahlungen ersehen kann

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Gast

Mal kurzes Themawechsel , wenn ihr verzeiht:

Hab grad mal nach aktuellen Flugzeiten diesen Winter Ende Nov-Ende Dez auf TXL-SZG und zurück geschaut, und finde diese grad sehr suboptimal (samstags) .

Ex SZG gibt es samstags 2x TXL,06:20+15:00 ,aber ex TXL nur 1x am Nachmittag.

Zum einen ist es für WE-Besucher in SZG ex TXL zu spät,erst um 14:10 mit dem einzigen Tagesflug zu landen,zum anderen würden mich mal die Auslastungen/Buchungszahlen für die 2xA320 Flüge Sa. SZG-TXL interessieren. Lohnt sich dafür 2x samstags ein A320 ? Wäre nicht (im Interesse der Gäste ex TXL) EIN Flug Sa.morgens TXL-SZG-TXL besser,und mit dem A320 ,der in SZG von Fr.auf Sa. übernachtet,stellt man Sa.früh im Winter was besseres an (beispielsweise PMI1/7 aufrechterhalten,oder damit die 2 Flüge Q400 ersetzen DUS ) ?

Ich zumindest finde keine Flugzeit ,die zu mir passen würde (samstags früh TXL) Also bleibt nur Abflug am Freitag Nachmittag,und da kann man dann gleich zu EZY (SXF) wechseln,weil billiger...Vergleichen Flugplaner bei AB keine Flugzeiten mit anderen Airlines,um dann genau in die "Lücke" zu springen?

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