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Aktuelles zu Germania

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb Lucky Luke:

Bulgarian Eagle hat den kompletten PRN-Charter-Auftrag verloren.

 

Ich denke, damit dürften auch deren Tage gezählt sein...

 

Gibt es dafür eine verlässliche Quelle?

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Die Frage die ich mir stelle ist, wie GSW und BEG im Hintergrund aufgestellt sind.

Ich befürchte/schätze, dass da die gesamte Abwicklung/Accounting etc. über den Riedemannweg gelaufen ist und in den jeweils angemeldeten Büroräumen in Glattbrugg und Sofia lediglich ein paar Postholder sitzen, die den offiziellen Flugbetrieb steuern?!

Also exakt dieselben Probleme die Niki nach dem Ende der AB hatte...aufbau eines quasi kompletten Backoffices was man bisher nicht brauchte, schlimmstenfalls liegen noch Gelder für Tickets auf dem Konto der deutschen da die Tickets unter dem Prefix 761- verkauft wurden usw.  Oder täusche ich mich da?

Weil dann sollte/müsste es doch eigentlich auch in Glattbrugg zügig gehen mit Ausschreibungen für die neuen zu besetzenden Abteilungen etc, wenn man den Flugbetrieb stabil und dauerhaft aufrecht (er)halten will oder?

 

Grüße Quantum

 

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GSW und BEG Flugzeuge dürften Leasinggesellschaften gehören, die ein Vertragsverhältnis mit der Insolventen Deutschen Germania Fluglinie haben.

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Die Erstattung von Tickets über die Kreditkartengesellschaften ist komplizierter als gedacht.

Dazu steht in den FAQ auf der Homepage des Insolvenzverwalters Wienberg der Hinweis, dass es denkbar ist, dass der Flugbetrieb ganz oder teilweise wieder aufgenommen wird und gebuchte Flüge durchgeführt werden können...

Zum Nachweis über einen nichterfüllten Erstattungsanspruch gegenüber Germania, den die Kartengesellschaften fordern wird geschrieben, dass dieser momentan nicht erbracht wird und auch erst nach Abschluss des Insolvenzverfahrens zur Verfügung gestellt werden kann...

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vor 6 Stunden schrieb Lucky Luke:

Bulgarian Eagle hat den kompletten PRN-Charter-Auftrag verloren.

 

Ich denke, damit dürften auch deren Tage gezählt sein...

 

So sieht es tatsächlich aus. Bis in den März hinein übernehmen Orange2fly und Eurowings alle PRN Flüge aus Deutschland. GM fliegt aber weiterhin täglich  die Schweiz-Verbindungen

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vor 1 Stunde schrieb mitschk:

Also an dem Tag, an dem wir mit Germania in den Sommerurlaub in die Türkei fliegen wollten, da fliegen auch vorher zwei A320 (wahrscheinlich Avion für SunExpress) Dann wäre das ja noch ein weiteren Flieger!? Hm, abwarten...

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vor 7 Stunden schrieb firlefanz:

 

Da die LZ-AOA anscheinend in NUE geparkt ist und die LZ-AOC in PRG steht wahrscheinlich die Schlussfolgerung daraus.

Gut zu sehen bei lhgroupfleet/germania

 

Die LZ-AOA habe ich erst gestern wieder gesehen und kann bestätigen: Die steht sich seit der Insolvenz die Räder in NUE eckig. 

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vor einer Stunde schrieb eddn:

Die LZ-AOA habe ich erst gestern wieder gesehen und kann bestätigen: Die steht sich seit der Insolvenz die Räder in NUE eckig. 

 

Kein Wunder, flog als Sub für Germania Deutschland. Aktuell ansonsten auf die Schnelle schwer vermittelbar, weil einerseits Wintersaison ohne große Nachfrage und andererseits nicht voraussehbar, wie lange Bul.Eagle separat überleben kann - und dann unterwegs mitten im Charter-Einsatz womöglich zum großen Ärger des Auftraggebers gegroundet werden muss. Das Risiko tut sich eben niemand an....

bearbeitet von Tschentelmän

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Leider schwindet mit jedem Tag ohne verkündbares Ergebnis seitens des vorläufigen Insolvenzverwalters die ohnehin geringe Hoffnung, eine Nachfolge Airline der Germania doch noch in die Luft zu bekommen.

 

Der aus meiner Sicht damaligen, aussichtslosen Situation bei airberlin mit der zwischenzeitlichen Insolvenz in Eigenverwaltung und dem Bundes-Millionen-Kredit und der geordneten Passagierbeförderung und Slotaufteilung bis zum dramaturgisch in Szene gesetzten Schlussakkord hatte Germania nichts entgegensetzen können. Obwohl schon wenige dieser Privilegien gereicht hätten . Vielleicht ...

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Das Ding ist schon durch. Für die besonders gefragten Slots gibt es bereits Bewerber oder in Teilen auch Nachfolger. Für das restliche Geschäft an den kleinen Flughäfen gibt es keinen Interessenten der das ganze zusammen haben will. Höchstens Rosinen picken, aber dafür kauft man keine Pleite-Airline.

 

Das Geschäft machen am Ende nur die Leasinggeber, wenn sie die Flieger anbieten können.

bearbeitet von Peter29

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vor 21 Minuten schrieb Peter29:

Das Ding ist schon durch. Für die besonders gefragten Slots gibt es bereits Bewerber oder in Teilen auch Nachfolger. Für das restliche Geschäft an den kleinen Flughäfen gibt es keinen Interessenten der das ganze zusammen haben will. Höchstens Rosinen picken, aber dafür kauft man keine Pleite-Airline.

 

Das Geschäft machen am Ende nur die Leasinggeber, wenn sie die Flieger anbieten können.

 

Plus - nicht zu vernachlässigen - das quasi parallel ablaufende Ich-verkaufe-meine-Airlines-Projekt von Thomas Cook. Da bleibt für den Insolvenzverwalter zur Zeit nicht viel Platz auf der Showbühne...

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vor 10 Stunden schrieb firlefanz:

 

Da die LZ-AOA anscheinend in NUE geparkt ist und die LZ-AOC in PRG steht wahrscheinlich die Schlussfolgerung daraus.

Gut zu sehen bei lhgroupfleet/germania

 

 

Die LZ-AOC sollte heute eigentlich als BEG901F nach München fliegen, wurde am Abend aber annulliert.

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Mal angenommen, es gibt einen Investor, der bei Germania einsteigen würde, aber nicht den kompletten Flugbetrieb übernehmen möchte. Angenommen, er konzentriert sich mit der Hälfte der Flotte auf die Hälfte der bisherigen Basen und lässt den Rest komplett fallen.

  1. Kann der Investor das "überschüssige" Personal einfach so kündigen? 
  2. Was geschieht mit den Flugtickets, bei denen die Flüge durchgeführt werden? Behalten die ihre Gültigkeit? 
  3. Was geschieht mit den Flugtickets, bei denen die Flüge nicht durchgeführt werden? Müssen die storniert und erstattet werden oder verlieren die im Rahmen der Insolvenz ihre Gültigkeit? 

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Nur bei Asset Deals, also Verkauf der Insolvenzmassen in Teilen, alle Share Deals haben bestehende Rechtsnachfolgen. Der Share Deal ist ohne AOC eigentlich tot, deshalb ist auch ein Einstieg in Germania und das  fortführen als Germania eigentlich tot.

 

 

 

bearbeitet von bernd.e32

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vor 37 Minuten schrieb AeroSpott:

Mal angenommen, es gibt einen Investor, der bei Germania einsteigen würde, aber nicht den kompletten Flugbetrieb übernehmen möchte. Angenommen, er konzentriert sich mit der Hälfte der Flotte auf die Hälfte der bisherigen Basen und lässt den Rest komplett fallen.

  1. Kann der Investor das "überschüssige" Personal einfach so kündigen? 
  2. Was geschieht mit den Flugtickets, bei denen die Flüge durchgeführt werden? Behalten die ihre Gültigkeit? 
  3. Was geschieht mit den Flugtickets, bei denen die Flüge nicht durchgeführt werden? Müssen die storniert und erstattet werden oder verlieren die im Rahmen der Insolvenz ihre Gültigkeit? 

 

Zu 1 - ja, eine Kündigung der nicht mehr benötigen Mitarbeiter ist im Rahmen des Insolvenzrechts möglich. Man hört/ließt dies immer wieder auch im Rahmen anderer Insolvenz-Übernahmen. Bspw. wenn ein neuer Investor nur bestimmte Standorte oder Bereiche erhalten will - dann wird für den Rest entweder ein anderer Investor gesucht oder er wird abgewickelt - mit den entsprechend drastischen Folgen für die betroffenen Mittarbeiter.

 

 

Zu 2.

Ich meine ja - d.h der Investor übernimmt Rechte und Pflichten für das was er kauft - und auch weiter betreibt. Ganz sicher weiß ich das jedoch nicht. Dürfte aber fast nur Theorie sein, denn die meisten Ticketbesitzer werden kaum abwarten, ob Germania gerettet wird und haben bereits auf eigene Unkosten umgebucht oder ihre ursprünglichen Reisepläne aus Frust aufgegeben.

 

 

Zu 3.

Nein - die Tickets verschwinden quasi im Nirvana der Insolvenz. Hier greift ein ähnliches Prinzip zu 1, wobei mögliche Verkaufserlöse aus der Insolvenz unter bestimmten Umständen evtl. für Rückerstattungen genutzt werden müssten, was der Insolvenzverwalter zu prüfen und veranlassen hat sofern Ansprüche offiziell angemeldet wurden - finanzielle Chance für Passagiere jedoch extrem gering bis null. 

bearbeitet von Tschentelmän

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Wenn man sieht, wie schnell die Rosinen gepickt werden, ist eine "Rettung" inzwischen wohl völlig abwegig. Sollten Airlines im aktuellen Verfahren "Interesse bekunden", wie es immer so schön heißt, dann wohl primär, um Akteneinsicht zu erlangen (welche Strecken sind wie profitabel), um Marktchancen im eigenen Betrieb ausfindig zu machen.

Das einzige wertbehaftete sind ja die Streckenrechte ("Slots") gewesen, die bereits an den Flughafenkoordinator zurück gefallen sind und nun neu verteilt werden.

Hier stellt sich für mich die Frage, nach welchen Kriterien tut er das? Die einzige bekannte Regel ist, das die Hälfte an neue Anbieter gehen muss. Wenn sich nun aber sich mehrere Bestandsairlines für die Slots bewerben, nach welchem Schlüssel werden die aufgeteilt?

Beispiel Düsseldorf, Eurowings und Lauda wollen die Slots beide. Beispiel Tegel, Ryanair hat schon eine PM heraus gehauen, dass sie mit einer zusätzlichen Maschine die freien Slots belegen wollen, ohne eine einzigen auch schon zugesprochen bekommen zu haben. Wie lautet da die Formel?

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vor 6 Minuten schrieb linie32:

Wie lautet da die Formel?

 

Ich meine anteilig des Marktanteils.

 Hätte z.b. am DUS  LM 30% Marktanteil und EW 70%, bekäme EW von den 50% Slots 70% und LM dann ... Da kommst selbst drauf. XD 

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vor 13 Minuten schrieb ZuGast:

 

Ich meine anteilig des Marktanteils.

 Hätte z.b. am DUS  LM 30% Marktanteil und EW 70%, bekäme EW von den 50% Slots 70% und LM dann ... Da kommst selbst drauf. XD 

Sicher?

Damit wäre die Zielsetzung der erstgenannten Steuerung, die Wettbewerbsförderung, ja konterkariert. Dass die Hälfte aller Slots an Neulinge geht, soll den Markt ja öffnen. Wenn auf der Bestandsseite dann aber wiederum die mächtigeren Airlines bevorzugt werden, schauen gerade die kleinen, aber schon ansäßigen Airlines mal so richtig in die Röhre, dann droht quasi auf beiden Seiten die Gefahr, überholt zu werden...

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Nein, bin mir auf keinen Fall sicher, ist nur dass was ich mal irgendwann, irgendwo gelesen habe .

 

Quelle: is nich.

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Ich denke eine Übernahme der Germania-Reste macht nur Sinn wenn man sie an ein bestehendes Konzept oder eine bereits vorhandene Airline-Struktur andockt - um mit den Flugzeugen und dem Personal das schon bestehende Geschäftsmodell zu erweitern und zu entwickeln - bspw um eine deutsche Außenstelle falls der Investor aus dem Ausland stammt. Vielleicht könnte bspw eine IAG etwas damit anfangen, etwa in Verbindung zu Level oder gar Vueling oder beides. Gleiches gilt natürlich für Ryanair/Laudamotion. Sprich - aus meiner Sicht könnte eine größere Airline-Gruppe ernsthaft interessiert sein. Selbst die LH könnte zu den knapp 30 Interessenten zählen - nach dem Motto "erstmal nur schauen"....

 

Den "Laden" zu übernehmen, um daraus eine separate bzw. stark verkleinerte Neuauflage (Name egal) zu machen - ich glaube das wäre uninteressant und auch nicht erfolgsversprechend...

 

bearbeitet von Tschentelmän

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vor 23 Minuten schrieb Tschentelmän:

Vielleicht könnte bspw eine IAG etwas damit anfangen, etwa in Verbindung zu Level oder gar Vueling oder beides. Gleiches gilt natürlich für Ryanair/Laudamotion........

 

........oder Bulgarian Eagle. Ich werde das Gefühl nicht los, dass K.B. im Hintergrund die Fäden zieht.

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