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Aktuelles zum Flughafen Paderborn/Lippstadt


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Die Weichen für das Insolvenzverfahren in Eigenregie sind gestellt: https://www.airliners.de/flughafen-paderborn-insolvenz-eigenverwaltung/57093

 

Wird interessant sein, zu sehen, wie es mit PAD weiter geht - wie man mit nur noch 300k Kapazität wirtschaftlich arbeiten kann, erscheint fraglich, aber man kann ja sicher die Kapazitäten bei Bedarf wieder vergrößern. Corona wird irgendwann überstanden sein, und spätestens dann hat auch PAD wieder eine Zukunft.

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Eigentlich will man ja trotz massiver Reduktion von Kosten und Personal weiter ein 24/7 Flughafen bleiben. 

 

Während Sylt großes Einsparungspotenzial darin sieht , die Öffnungszeiten stark eingeschränken. 

 

Das der Weg den Sylt geht, sehr plausibel ist, dass besteitet wohl niemand. 

 

Auch in Sachen PAD hat da wohl (fast) jeder zuerst dran gedacht , als er hörte das man die Kapazität auf 300k PAX ( 150k an 159k ab) eindampfen will.

In dem Zusammenhang läge es ja auf der Hand einfach auf Nachtflug zu verzichten und sich noch gleich die Schichtzulegen zu sparen.

 

Jedoch nur auf dem ersten Blick eine Gute Idee. Zwar starten dort Nachts nicht viele Flieger , aber damit nimmt man sich den einzigen echten Vorteil gegenüber der Übermächtige Konkurrenz. Und die, die dort Nachts landen, die tun dass auch nur Nachts tagesüber landet man an der Konkurrenz mit Nachtflugverbot. ( Das gilt in noch viel größeren Umfang auch für den FMO, zumindest vor Corona.

 

Daher schon klar dass man Nachts offen bleiben möchte , andernfalls würde man wohl z.b. das Türkei - Geschäft komplett verlieren.

 

Trotzdem....

 

Was wäre denn mit ein Flugbetrieb z.b. 

 

Von 18 bis 10 Uhr morgens?

 

Man könnte sich eine gesamte Schicht schenken, es wäre aber noch doppelter Tagesrand, für Linie ,möglich und wäre Nachts uneingeschränkt Betriebsbereit.

 

Nur eine stationierung von Urlaubsfliegern stünde das etwas entgegen, denn sie könnte meist nicht mit "üblichen" Zeiten zwei Umläufe am Tag fliegen. Aber da ließen sich bestimmt kreative Lösungen finden, wenn man wollte.

 

Bearbeitet von ZuGast
Autokorrektur korregiert , Danke Medion
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2 hours ago, ZuGast said:

und wäre Nachts uneingeschränkt Betriebsrat.

 

Ich weiß zwar, was du meinst, aber der muss sein: die eine Person die da nachts hockt, ist dann wirklich der Betriebsrat, weil man den nicht entlassen kann.

 

Einige Gesellschafter wollen ihre Anteile am PAD  loswerden, wer soll die denn nehmen? Also die Rückstufung ist nur noch eine Frage der Zeit. Ob es damit den Richtigen trifft, vielleicht nicht. Aber ein "schönes" politisches Zeichen billig gesetzt...

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vor 17 Stunden schrieb ZuGast:

Trotzdem....

 

Was wäre denn mit ein Flugbetrieb z.b. 

 

Von 18 bis 10 Uhr morgens?

Unrealistisch denn:

Was passiert dann mit der GA (General Aviation) - damit meine ich nicht so sehr die Sportflieger sondern die Businessflieger.

Die operieren eher nicht in der Nacht, sondern primär in den Tagesrandlagen

... aber eben auch tagsüber. Will man denen die Flexibilität nehmen ?

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Naja es gibt ja noch diese Regel mit Vorankündigung mit x Stunden.. aber ja da hatte ich nicht dran gedacht.

 

Dennoch Einschränkung zum Nachteil von X wird es immer geben bei einer Betriebszeitreduzierung. Aber Tagesrand wäre ja möglich. Wäre der Rest echt eine so große Einschränkung?

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Die zahlen dafür daß sie aus dem Gesellschaftervertrag herauskommen.

Das ist Verhandlungssache meistens so um das 4fache der jährlichen Verpflichtung  bzw des Anteils.  Bei Gütersloh so um 1 Million und Bielefeld 2 Millionen.

Dann hätten sie sich freigekauft. Geld das man gut für die Planinsolvenz gebrauchen kann. Das mit der Übernahme von Personal ist dem schlechten Gewissen und dem Wahlkampf geschuldet.

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  • 2 Wochen später...
  • 4 Monate später...

Soweit ich weiß, machen sie das immer, wenn das notwendig ist. Aber bitte, das ist nicht der GAM Hangar!! Wenn der nen Namen haben soll, dann bitte Air Berlin Hangar. Ohne die gute AB hätte es den nie gegeben.

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Das ist völlig falsch! Es gab in PAD die GAM , die ist Pleite. Es gab und gibt dort aber auch noch die PAD Aviation Technik und die haben mit GAM nichts zu tun. Die führen aber auch solche Aufträge aus.  Die arbeiten die Triebwerke auch nicht auf, sondern setzen diese lediglich ein. 

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Am 16.2.2021 um 17:08 schrieb hajo57:

Da gibt es eine Nachfolgegesellschaft die Arbeiten gebrauchte Triebwerke auf und setzen sie ein. Darum landen am PAD auch mal wie zuletzt Maschinen aus Ruanda u.s.w. bleiben 3-4 Tage und fliegen dann zurück.

 

Informier Dich mal unter www.aviation-technics.com , dann weist Du auch das die PAD Aviation Technics seit 11/2012 besteht und die GAM lediglich ein kurzes Schauspiel in PAD war, die mit Investorengeldern am Leben gehalten wurde und nie schwarze Zahlen schrieb.

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  • 1 Monat später...

Ich habe mir ml die Passagierzahlen von Kassel angesehen, die gem. Wiki wie folgt sind:

 

2017: 69.810

2018: 131.817

2019: 120.712

 

Ich gehe mal davon aus, dass die alle mit den Sundirflügen geflogen sind. Ferne gehe ich davon aus, dass sie mit 120 Pax/Flug ausgelastet waren, dann entsprechen die o.g. Paxzahlen der folgenden Anzahl an Flugzeugbewegungen:

 

2017: 581

2018: 1098

2019: 1005

 

Um nun den Bogen zum PAD zu bekommen:

 

Ohne KSF wäre bestimmt der Großteil ab PAD geflogen - ist es jeder 2.,  dann fehlen dem PAD in den 3 Jahren ca. 1250 Bewegungen. Hätte dieses den PAD vor der Insolvenz retten können? Haben wir hier einen Nachweis, dass die staatlichen Subventionen in Nordhessen zur Insolvenz in NRW führten? Ich weiss, altes Thema, aber gerade wieder aktuell

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Deine Fragen kann man sich doch sicherlich selber beantworten?

Wie hoch ist denn der Fehlbetrag in PAD und wie viel Geld hätten die Passagier- und Abflugentgelte in die Kasse gespült?

Rein von den Zahlen her kommt mir das zu wenig vor um eine Insolvenz abzuwenden...

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vor 4 Stunden schrieb Hame:

Ich habe mir ml die Passagierzahlen von Kassel angesehen, die gem. Wiki wie folgt sind:

 

2017: 69.810

2018: 131.817

2019: 120.712

 

Ich gehe mal davon aus, dass die alle mit den Sundirflügen geflogen sind. Ferne gehe ich davon aus, dass sie mit 120 Pax/Flug ausgelastet waren, dann entsprechen die o.g. Paxzahlen der folgenden Anzahl an Flugzeugbewegungen:

 

2017: 581

2018: 1098

2019: 1005

 

Um nun den Bogen zum PAD zu bekommen:

 

Ohne KSF wäre bestimmt der Großteil ab PAD geflogen - ist es jeder 2.,  dann fehlen dem PAD in den 3 Jahren ca. 1250 Bewegungen. Hätte dieses den PAD vor der Insolvenz retten können? Haben wir hier einen Nachweis, dass die staatlichen Subventionen in Nordhessen zur Insolvenz in NRW führten? Ich weiss, altes Thema, aber gerade wieder aktuell


Du bist glaube ich was großem auf der Spur! Andere sind definitiv Schuld an der Insolvenz in Kassel. Dortmund und Düsseldorf greifen die MUC und FRA-Paxe ab, KSF den Touri-Verkehr nach Palma und Münster den Rest. 
Ohne Kassel wäre Paderborn eine Cashcow und niemals pleite gegangen..... 

Wer die Ironie findet, darf sie behalten. 

Bearbeitet von skyfallbest
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