alter.Falter

Aktuelles zum Flughafen Dortmund

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vor 9 Stunden schrieb Luftfahrt Ostruhrgebiet:

Das operative Ergebnis ist letztes Jahr, bei -1,9 Millionen Euro gewesen, davon sind 1,6 Millionen Euro Luftsicherungskosten, die an fast allen Flughäfen die DFS übernimmt, wenn das getan würde, Schaft es der Flughafen spätestens nächstes Jahr ins operative Plus. Wenn jetzt noch neue, vor allem Touristische Ziele und die Landebahn umgenemigt wird, dann ist der DTM auf dem Weg bestehen zu bleiben, was ich zumbeispiel bei Paderborn oder Münster weniger sehe.

Am FMO wäre ohne die Pleite der Germania und einem für 2019 zu erwartende gewesenen Passagieranzahl von rund 1,2 Millionen das Betriebsergebnis positiv geworden. Da aber Germania im Januar die Insolvenz angemeldet hatte fällt die Passagierzahl in diesem Jahr leicht wieder unter die 1 Millionengrenze. Bereits in 2020 soll aber die 1 Million wieder überschritten werden und ab 2021 wieder schwarze Zahlen geschrieben werden. 

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vor 7 Stunden schrieb Wolfsgesicht:

 Viele fordern ja auch eine Bahn-Anbindung, aber dem größten Teil der LCC Kundschaft wird das ziemlich egal sein. Wobei eine solche Anbindung (Bestenfalls der S1 und S2) natürlich grandios wäre.

 

Sowohl die S1 als auch die S2 erreichen den Hbf aus dem Westen. In die gleiche Richtung müssten sie ihn für die Trasse nach Holzwickede auch wieder verlassen. Wäre eher eine suboptimale Streckenführung. Für die S1 war zudem mal eine Weiterleitung in östliche Richtung als Ersatz/Ergänzung zum RRX geplant. 

 

Auf dem Teilstück Aplerbeck - Holzwickede müsste eine Ausfädelung zum Flughafen gelegt werden. Alternativ könnte von der S4 (westlich von Asseln über das Thyssen-Gelände) eine Abzweigung gelegt werden. Beide Projekte sind aber teuer und unrealistisch. 

Eher könnte man die U47 entlang der A44/B1 verlängern. Allerdings hat man sich die Lösung durch den neuen Tunnel an der Bundesbank verbaut. Aber wer weiß, bei der DSW geistert ja mal wieder der Traum von zusätzlichen H-Bahnen durch die Flure, damit könnte man ja wie in DUS den Bahnhof Holzwickede anbinden.

M.M.n. braucht es aber auch keine Bahnanbindung. Eine Verbesserung der Busanbindung genügt. 

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Wobei es stimmt schon, hab ja auch bis neulich in DO gewohnt - in der Zeit, die man aus manchen Stadtteilen mit dem ÖPNV bis zum DTM braucht, schafft man es auch mit dem RE nach DUS.

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10 hours ago, Wolfsgesicht said:

Am Ende müsste Dortmund so wie London Stansted werden, und Düsseldorf wie Heathrow. Chancen sind durchaus da, da Düsseldorf ja (erstmal) voll ist.

 

Nicht Kunde der Stadtwerke zu sein ist ziemlich schwierig, wenn der ganze Nahverkehr von denen organisiert wird :D 

 

Vorweg, Düsseldorf ist seit Jahren angeblich voll, das hoffen schon die Kölner immer und kriegen trotzdem nichts gebacken, da wird wohl besonders mit den Dortmunder Betriebszeiten so schnell nix abkrümeln.

 

Das Dortmund Konstrukt ist in der Tat eher ungewöhnlich, unsere sonstigen "Erfolgsfälle" Lübeck, Trollenhagen, Altenburg, Bremen, Zweibrücken, Weeze, Hahn haben halt eher Landesgeld verbrannt, Geld des Bürgers bleibt es trotzdem. Dortmund Airport wird wenigstens von einigen Passieren benutzt, zunehmend sogar, solange man bei WIZZAIR nicht in Ungnade fällt.

 

Als Auto- und Fahrradfahrer und Strom- und Gaskunde meinetwegen bei Lichtblick zahlt man für den Flughafen nur noch sehr indirekt über entgangene Gewinne der Stadtwerke. Und wo wir mal dabei sind, wie profitabel ist nochmal der Stadtbahn- und Busverkehr deutschlandweit und insbesondere bei der DSW21?

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vor 5 Stunden schrieb medion:

Und wo wir mal dabei sind, wie profitabel ist nochmal der Stadtbahn- und Busverkehr deutschlandweit und insbesondere bei der DSW21?

 

Irrelevant.

ÖPNV ist Daseinsvorsorge, Flughäfen in einem dicht besiedelten Land sind es unzweifelhaft nicht,

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Den Quatsch höre ich seit 40 Jahren.... Warum kostet die Daseinsfürsorge in Berlin im ABC Fahrschein 3,40 Euro, im VRR von DUS nach essen dann 12,80 Euro (S-Bahn-Fahrt von 37 Minuten) und in München vom Flughafen nach Ostbahnhof 11,60 Euro (35 Minuten S-Bahn). Das ist alles reine Willkür und ebenso Politik.

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In München muss es teurer sein, schließlich zahlt man als Bayer grundsätzlich für Berlin mit *scnr*.

 

Aber im ernst- verstehe das auch nicht warum das so teuer sind muss. Die Bahnen sind im VRR immer ziemlich voll, zusammen mit den Preisen muss das lukrativ sein, so teuer kann man doch nicht produzieren....Oder ?

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Doppelstrukturen, veraltete Infrastruktur, schrumpfende Städte, ...

Der VRR ist "nur" der Besteller der Leistung. Nicht der Produzent. Das sind die Nahverkehrsanbieter, die die vom VRR ausgeschriebenen Leistungen produzieren, Stadtwerke Dortmund, Rheinbahn, Essener Verkehrsgesellschaft, ..,

Innerhalb des VRR gibt es Kostendeckungsquoten von Düsseldorf mit 82 % bis Mühlheim 50 % (2015).

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Mülheim bitte. Aber im Ernst: Eine räumliche Großstadt, jeder Sektor hat sein eigenes Verkehrsunternehmen, jedes eigene Verwaltung. An jeder Stadtgrenze innerhalb der Metropole Ruhr enden die Verkehrslinien mehr oder weniger. 

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Doppelstrukturen: ja

Uralte Infrastruktur: definitv

Schrumpfende Städte: ganz im Gegenteil 

Die Inkompetenz grassiert aber an den verschiedensten Stellen. Sei das Theater um die S1 und S4 zwischen VRR und Keolis. Das komplette RRX- und RE-Debakel oder aber einfach die Unfähigkeit den Nahverkehr mal stadtgrenzenübergreifend auf die Kette zu kriegen. 

Ich kann mich morgens eher eine Stunde auf die B1 in den Stau stellen, als mit dem Zug zu fahren. Aus den eigentlich 20 Minuten Fahrzeit werden mal ganz schnell 90, weil wieder irgendwas ausfällt oder man nicht mehr einsteigen kann, weil nur ein Waggon geschickt wird. 

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Die Daseinsvorsorge kostet durch die Doppelstrukturen und eine geringe Nutzung (30% nutzen den ÖPNV, 55% das Auto, Rest Fuß und Fahrrad) mehr als in Berlin. Da nutzt den ÖPNV ja gefühlt jeder. Allein das Gehalt der Chefs der Verkehrsbetriebe (in Dortmund allein kostet der Spaß an Gehalt 900.000€ im Jahr + 400.000€ Pensionskosten) macht den Murks schon teuer.

Sollte auch nur ein Beispiel sein wo man schlecht verhindern könnte den Flughafen zu subventionieren. Ein anderes Beispiel wäre die Müllentsorgung. Aber ist mir auch egal. Würde man die Betriebskosten mit dem vergleichen, was man an Arbeitslosengeld zahlen müsste, dann würde sich die Nummer wahrscheinlich sowieso lohnen.

 

Was die S1 und S2 angeht: Natürlich wäre die Strecke kompliziert umzusetzen, auch wenn mein Gedanke eher in die Richtung ging weiter gen Osten zu fahren und dann in Brackel nach Süden zum Flughafen einzuschwenken. Aber da ist mir auch klar dass das ein Wunsch bleibt - es wäre für mich nur die beste Lösung. Mit der U-Bahn würde die Strecke nicht wirklich schneller werden als mit dem Airport Shuttle Bus vom Hauptbahnhof aus, den es jetzt schon gibt. Eine Bahn wäre nur sichtbarer. Daher fand ich die S-Bahn gut, da man damit ja vom halben Ruhrgebiet Umstiegsfrei zum Flughafen käme. Den großen Vorteil einer U47 Verlängerung sehe ich jetzt nicht, was Preis-/Leistung beim Bau angeht.

 

Für mich ist eigentlich nur die Frage ob Köln oder Dortmund den LCC das bessere Angebot machen werden. Alles was nicht LCC ist wird wohl in Düsseldorf landen (dafür werden die Politiker in der unmittelbaren Umgebung wohl sorgen dass der Flughafen wachsen darf). Damit sind eigentlich nur Köln und Dortmund die dauerhaft interessantesten. Köln liegt gut (genau zwischen zwei großen Hubs) und hat 24/7 offen, Dortmund bietet eine Infrastruktur die für LCC wie geschaffen ist, da sie eine hohe Pünktlichkeit ermöglicht, hat dann aber die miesen Betriebszeiten. Eigentlich müsste das größere Wachstum damit auf Köln entfallen, auch wenn die Zahlen was anderes sagen.

Wenn Dortmund doch vergleichbar teure Gebühren hat, wieso entfällt das Wachstum dann trotzdem auf Dortmund? Naiv würde ich jetzt sagen dass Dortmund schlicht 80km weiter östlich liegt, und damit nach Osten Kerosin gespart wird, im Vergleich zu Köln. Aber das kann es ja irgendwo nicht sein...

Edited by Wolfsgesicht

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Zum Thema ÖPNV im Ruhrgebiet kam mal was im ZDF, Zusammenfassung hier

https://www.derwesten.de/region/frontal21-armutszeugnis-so-katastrophal-ist-der-nahverkehr-im-ruhrgebiet-id216651329.html

 

Da stellt sich in Dortmund umso mehr die Frage, warum hier 40 Jahre alte Stadtbahnen fahren, es viele nichtbarrierefreie und heruntergekommene Stationen gibt, keine Netzerweiterungen, aber Geld für einen Flughafen da ist.

Edited by Spie10
Linkeinbau

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Weil das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Die DSW hat alle Bauvorhaben, die sie auch wirklich durchführen will, durch bekommen. Die Stationen werden zur Zeit alle barrierefrei umgebaut. Das viel größere Problem sind die Bahnhöfe der DB, die sich weigert die notwendigen Maßnahmen durchzuführen, siehe Dauerthema Hauptbahnhof (mit dessen Umbauzeit schlagen wir noch locker den BER).  Des Weiteren wurden die älteren Stadtbahnen von der DSW selbst aus anderen Bahnen zusammen gebaut. Vergleichbare Bahnen sind aber derzeit nicht auf dem Markt zu kaufen. Die letzte Tranche Bahnen von Bombardier rostet der DSW nach nicht einmal 10 Jahren unter den Fingern weg, nur eine von vielen Mängeln dieser neuen Bahnen. 

 

@Wolfsgesicht, dann müsste die S-Bahn die Hellweg-Schiene queren. Dies ginge ohne einen mehrkilometrigen Tunnel nur zwischen Asseln & Brackel, also genau durch das neue, als gehoben vermarktetes Wohnviertel Hohenbuschei oder aber zwischen Asseln und Wickede, wo aber bereits seit 20 Jahren der Weiterbau einer Schnellstraße blockiert wird. 

Dann könnte man eher die S1 bzw besser noch die S2 am Bahnhof Dorstfeld teilen und von dort über die bereits bestehende Trasse der S4 bis zum Asselner Feld und von dort über einen kurzen Neubau zum Flughafen führen. In der Ecke gibt es ja auch noch einige alte Trassen der Kohlebahnen. Wäre die Frage, wie schnell man sie baulich und vor allem rechtlich reaktivieren kann. 

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2 hours ago, Wolfsgesicht said:

Für mich ist eigentlich nur die Frage ob Köln oder Dortmund den LCC das bessere Angebot machen werden. Alles was nicht LCC ist wird wohl in Düsseldorf landen (dafür werden die Politiker in der unmittelbaren Umgebung wohl sorgen dass der Flughafen wachsen darf). Damit sind eigentlich nur Köln und Dortmund die dauerhaft interessantesten. Köln liegt gut (genau zwischen zwei großen Hubs) und hat 24/7 offen, Dortmund bietet eine Infrastruktur die für LCC wie geschaffen ist, da sie eine hohe Pünktlichkeit ermöglicht, hat dann aber die miesen Betriebszeiten. Eigentlich müsste das größere Wachstum damit auf Köln entfallen, auch wenn die Zahlen was anderes sagen.

Wenn Dortmund doch vergleichbar teure Gebühren hat, wieso entfällt das Wachstum dann trotzdem auf Dortmund? Naiv würde ich jetzt sagen dass Dortmund schlicht 80km weiter östlich liegt, und damit nach Osten Kerosin gespart wird, im Vergleich zu Köln. Aber das kann es ja irgendwo nicht sein...

 

Bleiben wir doch bei den Flughäfen, die Daseinsfürsorge (besonders für die Chefetage, der Bürger hat meistens davon nicht besonders viel...) bei den etlichen Stadtwerken, Verkehrsbetrieben, 500 verschiedenen Krankenkassen, Knappschaft, Stiftungen, Ewigkeitskosten, Museen.... Wenn wir da mal die Gehälter und den Nutzen aufaddieren, führt das nur zur Sprengung dieses Threads...

 

Düsseldorf ist der größte Standort, das hat natürlich schon immer viele Neider auf den Plan gerufen. Der Standort ist allerdings auch attraktiv, Düsseldorf zumindest früher als Schreibtisch des Ruhrgebiets, dafür gut zu erreichen, sogar noch aus Köln, dazu die vielen gelben Nummernschilder im Parkhaus... (gerade die Politiker der unmittelbaren Umgebung tun seit Jahren absolut nichts für den Flughafen, eher das Gegenteil; zum Glück konnte sich bisher immer die übergeordnete Planungsbehörde durchsetzen. Lohausen und Ratingen haben da  nicht viel zu melden).

 

Köln hat nachweislich als ebenfalls öffentliches Unternehmen durch Herrn Garvens (deshalb musste er unter anderem gehen) Eurowings und Ryanair mit Dumpingkonditionen geholt/gehalten/ausgebaut, das ist jetzt vorbei. Die Langstrecke ist weg, Pax Zahlen sinken, zugegebenermaßen auf einem sehr hohen Niveau; CGN schreibt Verluste, die trägt jetzt nicht ein Kölner Stadtwerk, sondern halt die anderen öffentlichen Anteilsteigner, also auch der Bürger ohne jegliche Form, dem ausweichen zu können.

 

Dortmunds Infrastruktur ist für (U)LCC überhaupt nicht geschaffen, wer kommt denn auf diese komische Idee? Die wurde geschaffen für ATR und Dash8 und ein paar Charterflüge mit 319 und 737 pro Tag in einer Zeit, als die Flugwelt noch ganz anders aussah. Wizzair hat sich da eingenistet und ganz langsam und stetig bei offensichtlichem Erfolg ausgebaut. Das ethnische Klientel wohnt halt im Ruhrgebiet, dafür sind gefühlt die Sindbad und Kosice-Reisen-Busse deutlich weniger geworden (vielleicht sind sie auch nur grün umlackiert worden als Tarnung, wer weiß?). Und diese Pax sind nicht so dogmatisch in vielen Dingen, da gibt es einen Zusammenhalt, da fährt der Schwippschwager im Auto die Reisenden zum Flughafen, weil es etwas Besonderes ist, wenn einmal im Jahr die Familie zu Besuch kommt. Warum sollten die nach CGN oder DUS ausweichen? Der Engagement von Wizzair in CGN dümpelt seit Jahren auf niedrigem Niveau vor sich hin. Wahrscheinlich auch nur als Warnung für Dortmund, ja nix an den Gebühren zu drehen...

 

Letztlich geht es wie so oft um den vielzitierten Volkswirtschaften Nutzen, den man auf hundert verschiedene Art und Weisen ausrechnen kann. Was würden wir sparen, wenn wir DTM schließen würden? Wenn da nur 1.000 Menschen arbeiten und man mit Wohnung mal einen ALG2 Satz von nur 1.000 Euro im Monat ansetzt, sind das auch schon 12 Mio im Jahr...

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ÖPNV ist nicht nur im Revier ein Riesenthema, sondern in NRW allgemein. Wenn ich daran denke, wie viel Geld alleine im Westfalentarif genommen wird und ich ich dann an die Gegenleistung denke, wird mir schlecht. Dazu kommt der Tarifwirwarr in einem Tarifgebiet, weil doch wieder irgendjemand seinen eigenen Tarif benötigt und dann beschwert man sich über die Autofahrer, die nicht umsteigen wollen. Schauen wir uns andere Regionen an kann man sehr gut sehen, wie es auch anders geht. Ich denke da z.B. an die Verbindung HVV/SH-Tarif. Letzterer ist für ein ganzes Bundesland "fast" komplett einheitlich und das Angebot ist deutlich besser aufgestellt. Mit dem RRX beginnt NRW gerade damit.

 

Baulich gebe ich nicht nur der Bahn oder den Verkehrsbetrieben die Schuld an den Zustand der Züge/Busse/Haltestellen. Klar wurde viel aufgeschoben und nun gibt es einen ordentlichen Sanierungsstau. Die ganze Infrastruktur muss verbessert werden, wenn sie nicht gleich wieder durch irgendwelche "Idioten" zerstört wird. Schönes Beispiel sind die Verbindungen der Eurobahn. Bei der RB59 (Dortmund-Soest), sowie RB89 (Münster-Hamm-Paderborn-Kassel) habe ich permanent das Geruchsempfinden einer Toilette. Der gleiche Betreiber bedient allerdings auch die RB 66 (Osnabrück-Münster) und das Komforterlebnis ist gleich ganze anders.

 

An anderen Tagen wird man im Revier in den Zügen gleich besoffen, weil bereit beim Einsteigen die Alkoholfahne einem Entgegenkommt. Warum schafft man es nicht wie in den Zügen des Metronom oder in SH/HH den Alkohlkonsum zum verbeiten und diese Leute vor die Tür zu setzen, die sich nicht daran halten? Gut, dann landet ein Fußballfanclub auch mal in einem kleinen Vorortbahnhof anstelle im Stadion, aber Saufen sollte beim Fußball nicht vorne anstehen.

 

Zurück zum Flughafen, die große Gefahr bleibt hat, das W6 irgendwann abhauen könnte, aber ich denke nicht, das sie nach Köln gehen würden. Vermute eher der FMO, weil PAD mit der derzeitigen Infrastruktur keine Möglichkeiten besitzt die großen Wellen abzufertigen. Viele PAX von denen kommen aus dem östlichen Revier, allerdings glaube ich nicht an einen Wechsel des Airports durch Wizz. 

 

Eine direkte Bahnanbindung wäre sicherlich erstrebenswert, aber dafür müsste man eine Kosten-Nutzen-Analyse durchführen. Für einen Bahnhof sehe ich noch andere Kunden, nämlich die Mitarbeiter des Gewerbegebietes nebenan. Allerdings glaube ich weniger an eine Realisierung, egal mit welcher Linie.

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W6 stellt jedoch vermehrt auf A321 um. Haben die keine A320 mehr könnte DTM ab und zu knapp werden von der Bahn oder habe ich das mal falsch irgendwo aufgeschnappt?

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Vielleicht kann man Probleme auch künstlich herbei reden? Wizz wird noch 'ein paar Jahre 320er' haben und vielleicht ist doch für manche Strecke einfach auch für Wizz ein 240Sitzer zu groß? Den muss man erstmal vollbekommen und die Tripkosten von einem 321neo liegen nunmal höher als bei einem 320ceo, der Wizz-Flug von Dortmund nach Polen dauert ein gutes Stündchen, da spielen ein paar Kilo Sprit nicht die Hauptrolle.  Und der 321neo würde ja von Dortmund von Wizz dann auch nicht vollgetankt auf die Kapverden geschickt...

 

20 hours ago, OliverWendellHolmesJr said:

schrumpfende Städte, ...

 

Welche?

 

 

56 minutes ago, MPG-Mann said:

Mit dem RRX beginnt NRW gerade damit.

 

Zur Ehrenrettung muss man aber auch sagen, es gibt einen NRW-Tarif und so schlecht (kompliziert) ist der nicht.

 

Das mitreisende Publikum in den Öffentlichen kennt man halt vorher nie und das ist das eigentliche Problem, das kann vom fröhlichen Damenkegelclub über gröhlende, kotzende Fußball"fans" bis hin zu tausenden Games-Com-Besuchern alles sein. Wenn man nicht vorher die "was ist heute los in NRW App" studiert hat, geht's im eigenen Auto halt einfach friedlicher zu....

Edited by medion
Lesbarkeit

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vor 55 Minuten schrieb medion:

Welche?

Mal zwei Beispiele. Mir ist klar, dass die Städte zuletzt wieder gewachsen sind. 1975 als Referenzwert vor dem Ausbau des Stadtbahn-Netzes im Ruhrgebiet.

 

Gelsenkirchen

1975 322,5 TSD Einwohner

2018 260,6 TSD Einwohner

 

Mülheim

1975 189,2 TSD Einwohner

2018 170,8 TSD Einwohner

 

Ich habe gerade keine Zahlen für die sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten da.

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1975? Ernsthaft? Da hätte man ja fast überall genug Zeit gehabt aus 20 Kohlegleisen und vier Personenzuggleisen ein paar leistungsfähige Trassen zu behalten/zu bauen. Aber das Ruhrgebiet will doch modern sein, überall kommen die alten Trassen weg, Bochum-West Autobahnkreuz, Essen Quartier 51, Essen Grüne Mitte, Dortmund-Dorstfeld, Duisburg Güterbahnhof...… Ein bisschen Stahl und Glas da, hübsch drappiert mit exotischen Gräsern, ein bisschen Radweg hier.... Die Trassen sind für immer verloren, seien wir mal ehrlich, neue Nahverkehrsgleise werden keine mehr gebaut. Wenn man Glück hat werden ala Heinsberg mal ein paar Kilometerchen auf dem platten Land reaktiviert oder der RRX versorgt als Gigantprojekt ein paar hundert "Öffentliche" mit Jobs und sorgt dafür, dass halbe Städte ala Leverkusen jahrelang kaputtgebaggert werden.

 

Aus dem VRR Zielnetz 2015 von 1999 wurde glaube ich eine Maßnahme umgesetzt (Volmetalbahn über Brügge nach Gummersbach reaktiviert, aber vom Hochglanz-30-Minuten-Takt auch keine Spur). (Sonst ging es da mal um Umwidmung und Erweiterung von Gütergleisen für neue S-Bahn-Linien und Co..., u. a. Güterstrecke Düsseldorf-Leverkusen, Gelsenkirchen Zoo, ...)...

 

Übrigens auch alles öffentliches Geld, schon für Planung und Publikationen, von denen fast nichts gekommen ist. Wie schlimm ist jetzt gleich DTM?

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vor 28 Minuten schrieb medion:

Da hätte man ja fast überall genug Zeit gehabt aus 20 Kohlegleisen und vier Personenzuggleisen ein paar leistungsfähige Trassen zu behalten/zu bauen.

Ja wahnsinn, 60 50 Jahre schlecht gestalteten Strukturwandel. Wäre interessant, wo das Ruhrgebiet stehen würde, hätte man es den Strukturwandel besser gemacht. 

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vor 3 Stunden schrieb medion:

Letztlich geht es wie so oft um den vielzitierten Volkswirtschaften Nutzen, den man auf hundert verschiedene Art und Weisen ausrechnen kann. Was würden wir sparen, wenn wir DTM schließen würden? Wenn da nur 1.000 Menschen arbeiten und man mit Wohnung mal einen ALG2 Satz von nur 1.000 Euro im Monat ansetzt, sind das auch schon 12 Mio im Jahr...

 

Das ist aber keine sinnvolle Betrachtungsweise (sonst wären noch ganz andere Dinge volkswirtschaftlich sinnvoll).

Wenn ein Flughafen schließt, bleiben ja nicht alle Mitarbeiter für immer arbeitslos, sondern suchen sich einen neuen Job und bringen dem Staat im Idealfall sogar Geld, statt ihn etwas zu kosten.

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9 minutes ago, OliverWendellHolmesJr said:

Ja wahnsinn, 60 50 Jahre schlecht gestalteten Strukturwandel. Wäre interessant, wo das Ruhrgebiet stehen würde, hätte man es den Strukturwandel besser gemacht. 

 

Für München oder Schanghai war ja leider oder zum Glück (je nach Sichtweise) die falsche Partei am Drücker.....

 

 

4 minutes ago, Pryxz said:

Das ist aber keine sinnvolle Betrachtungsweise

 

So werden nahezu alle Projekte in Deutschland betrachtet.... Das Muster-Beispiel ist dieser Kosten-Nutzen-Faktor von irgendwelchen Infrastrukturprojekten, wo zu 100 Prozent staatliches Geld reinfließt. Entweder man will es, oder man will es nicht, aber so eine pseudowissenschaftliche Aufarbeitung ist halt einfach Murcks, weil kein Poltiker mehr irgendeier Eier in der Hose hat, mal für eine Entscheidung geradezustehen. Man versteckt sich lieber nach drei Jahren Planung hinter 258 Aktenordnern..... Beschäftigt aber wieder viele Leute, die einfach nur Geld verbrennen. Danke für deinen Kommentar. ich halte es ja auch für nicht sinnvoll....

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So wichtig der Nahverkehr auch ist, es geht hier um den Flughafen.

Ansonsten bitte einen seperaten Thread hierzu eröffnen, Danke

 

 

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