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[Tripreport] Hawaii - Eine Woche Inselhüpfen

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Super Bericht und tolle Fotos!!!

 

Was hast du denn für eine Kamera???

 

Ich hatte zwei Kameras dabei, zum einen die Canon Powershot G9 und zum anderen die große Canon EOS 500D. Die Bilder sind abwechselnd fotografiert. Welches Bild mit welcher Kamera fotografiert wurde, kann man erkennen, wenn man es runterläd und per Rechtsklick sich die Details anschaut.

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Da die Fotos oben seit der Umstellung des Forums leider nicht mehr gezeigt werden (200 Bilder Grenze), hier der Rest des Reports noch einmal mit Bildern.

 

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Auf Molokai wurde nur ein kurzer Zwischenstopp eingelegt, man konnte also nicht aussteigen wenn man noch einen Weiterflug hatte. Ein ging dann gleich weiter nach Maui, nachdem weitere Passagiere eingeladen wurden.

 

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Auf Maui war dann ein Umsteigen nötig, Flugzeugtyp blieb der gleiche, nur mit anderer Heckflossenlackierung.

 

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Big Island hat zwei Flughäfen, Hilo im Osten und Kona im Westen. Und wie wir oben bereits gelernt haben, gibt es im Osten natürlich wieder was? Richtig, Wolken. ;-)

 

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Eine gemütliche Wartehalle haben die da am Flughafen. :-)

 

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Da es nach Übernahme des Mietwagens bereits dunkel wurde, fuhr ich direkt zu meinem Hotel in Hilo. Ich hatte an dem Tag also zwei Hotels gleichzeitig.

 

Am nächsten Morgen bin ich dann früh aufgestanden, denn die Insel ist ja wie gesagt die größte und eigentlich nicht an einem Tag zu schaffen. Gefahren bin ich 691 km an dem Tag und hab es tatsächlich geschafft diese zu umrunden und sogar noch einmal durch die Mitte zu fahren.

 

Das würde ich jedoch niemandem empfehlen... also mindestens zwei Tage buchen.

 

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Der erste Weg führte in den Südosten der Insel, da gibt es einen schwarzen Sandstrand und zudem eine sehr schöne Straße, doch da komme ich später noch einmal zu. Der Mietwagen war übrigens ein Pontiac Torrent.

 

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Da die Küstenstraße im Süden der Insel vor einigen Jahren mit Lava verschüttet wurde bzw. immer noch wird, muss man einen kleinen Umweg auf etwa 1000 Meter Höhe fahren um weiter dem Meer entlang fahren zu können. Ist der Berg erstmal überwunden, wird es auch gleich wieder schön blau. :)

 

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Der nächste Weg führte über den Mauna Kea, den mit 4205 Metern höchsten Berg bzw. Vulkan Hawaiis wieder in Richtung Osten der Insel.

 

Wenn man vom Grund des Meeres an rechnet, ist das übrigens der höchste Berg der Erde mit über 10 km Höhe.

 

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Gefahren bin ich nur bis zum Visitor Center auf 2800 Meter Höhe, was auf den letzten Kilometern mit teilweise 17% Steigung schon einen starken Motor benötigt.

 

Man kann auch bis zum Gipfel zu den Observatorien fahren (4200 Meter!), allerdings muss man dafür etwa 8 km unbefestigter Straße überwinden, was natürlich seitens der Mietwagenfirmen verboten wird - zumindest hat man dort keinerlei Versicherungsschutz.

 

Hier gibt's ein paar weitere Infos dazu...

http://www.lalasreisen.com/hawaii/html/mauna_kea.html

 

Ich hab dann wie gesagt wieder umgedreht, musste schließlich noch die halbe Insel an dem Tag schaffen und dann pünktlich meinen Rückflug ab Kona bekommen. Viele lohnende Fotos gibt es aber nicht mehr, was hauptsächlich daran liegt das es größtenteils bewölkt war. Auf dem Weg nach Norden gab es wieder viel Grün und auch einen schönen Wasserfall (den Fotos nach ;) ), für den mir leider auch die Zeit fehlte.

 

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Die Kühe waren dort recht klein... oder war das Gras nur höher als bei uns? ;-)

 

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Der Flughafen von Kona ist komplett "Open Air", das hat mir sehr gut gefallen... Checkin, Sicherheitskontrolle, Gates, alles quasi unter freiem Himmel. :-)

 

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Die Navi hat dort gerade das Landen geübt, die Maschine ist bestimmt 15 mal gelandet und sofort wieder durchgestartet in der Wartezeit.

 

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Bei einem Open-Air Flughafen braucht man sich über solche blinden Passagiere natürlich nicht wundern. ;-)

 

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Zurück ging es dann mit go!, einer hawaiianischen Billigfluglinie, die wohl hauptsächlich für den Preisverfall verantwortlich ist. Flugzeugtyp ist bei denen eine CRJ-200 (Bombardier Canadair Regional Jet).

 

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Hier ist nochmal der Gipfel des Mauna Keas zu sehen.

 

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Vom Flughafen Honolulu aus bin ich dann mit dem Bus zurück zum Hotel gefahren, das kostet immer 2$, egal wie weit man fährt. Auch wenn man nicht umsteigen muss... die Fahrt dauert etwa 1 Stunde, da der Bus zig mal unterwegs anhält. So sind einige Haltestellen nicht mal 50 Meter voneinander entfernt.

 

Dazu muss ich vielleicht noch sagen, dass die Busse zwar einen Fahrplan haben, dieser jedoch an fast keiner Haltestelle aushängt! Ja nicht mal eine Angabe welche Linie überhaupt an der Haltestelle hält ist überall zu finden. Das fand ich jedenfalls etwas verwirrend. Aber sonst ist das Busnetz wirklich sehr gut ausgebaut auf Oahu und auch günstig. Man kann damit sogar die Insel umrunden. Eine 4-Tages-Karte gibt's für 20$.

 

Für Donnerstag hatte ich keinen Flug gebucht, den Tag hatte ich mir für Oahu aufgehoben. Also ging es morgens vom Hotel zu der Alamo Station in der Innenstadt, wo ich einen mit 99 Meilen auf dem Tacho fast nagelneuen Chevrolet Kobalt bekommen habe. Der war im Vergleich zu den anderen aber schon ungewohnt klein und recht lahm unterwegs.

 

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Im Norden der Insel befindet sich die Kualoa Ranch, von der aus man Touren in das Kualoa Valley machen kann. Es gibt viele verschiedene Verkehrsmittel dafür... per Pferd, Quad, Pinzgauer 6-wheeler, Hummer oder in Bussen. Nur halt nicht im Mietwagen, da sich das ganze Gelände in Privatbesitz befindet.

 

Viele Filme wurden bereits in dem Valley gedreht, welches für 25.000 Dollar täglich vermietet wird. Beispiele hierfür wären eine Szene aus Jurassic Park, dann Pearl Harbor, Windtalkers, 50 first Dates, Mighty Joe Young, Godzilla und viele andere. Ich reservierte mir die 1-stündige Bustour für 21$. Es gäbe auch noch eine 5-Stunden Tour mit nem Hummer, aber die war mir mit über 100$ zu teuer... da wäre man noch viel weiter in das Valley reingefahren und hätte vor allem weitere Drehorte der Serie Lost gesehen.

 

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War ne nette Tour und für den Preis auch nicht zu teuer. Es fuhren übrigens zwei Busse gleichzeitig, einer mit Japanern und einer mit englisch sprechenden Touristen.

 

Danach fuhr ich weiter den Stränden entlang Richtung Nordost.

 

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Eine Umrundung des östlichen Zipfels der Insel ist mit einem Mietwagen wieder nicht legal möglich - würde ich bei diesen Verhältnissen auch nicht ausprobieren. So sehen die beiden Seiten aus:

 

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Also wieder umdrehen und den gleichen Weg zurück, kann man bei diesen Aussichten aber auch verschmerzen. :-)

 

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Solche Geländewagen fahren dort übrigens überall rum - ob die in Deutschland wohl ne Zulassung bekommen würden? ;-)

 

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Pearl Harbor ist zum großen Teil natürlich weiterhin militärisches Sperrgebiet, es gibt da zwar ein Denkmal, aber das hat mich nicht sonderlich interessiert. Beim Vorbeifahren fiel mir jedoch dieses "Gebäude" hier auf, weiß jemand welchen Zweck das erfüllt?

 

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Den Abend verbrachte ich dann nochmal auf dem Aussichtspunkt, da ich Honolulu natürlich mal bei Nacht fotografieren wollte.

 

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Freitag früh gab ich den Mietwagen wieder am Flughafen ab und mit Hawaiian ging es anschließend weiter nach Maui. Auf dem Bild ist nochmal gut zu sehen, dass man hinten aus den Fenstern keine Aussicht hat.

 

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Als Mietwagen hatte ich dort einen Chevrolet Equinox...

 

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Begonnen habe ich mit der Nordseite, die sehr schön bergig und kurvig ist... wie ich später jedoch feststellte, war auch die enge Straße auf einigen Kilometern nicht für Mietwagen erlaubt. Egal, ist ja nichts passiert. ;)

 

 

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Im Süden der Insel befinden sich die ganzen Luxushotels und Golfplätze, dort gibt es auch die schönsten Strände.

 

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Ganz unten gibt es wieder einen Abschnitt, der nicht mit Mietwagen befahren werden soll... das hab ich jedoch nicht eingesehen und bin weiter. Bei Schotterstraßen kann ich das ja verstehen, aber nicht wenn die nur enger sind als üblich - so sehen Straßen in Italien immer aus. ;)

 

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Folgendes Motiv gab es als Postkarte in einem Supermarkt, daher hab ich auf der Rückseite geschaut wie der Strand heißt und bin anschließend vorbei gefahren um das gleiche Bild zu bekommen. ;)

 

Und zwar war das der Kama'ole Beach, ich glaub Parkplatz III und dann noch 100 Meter den Strand entlang gehen.

 

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Die Idee mit den Postkartenmotiven war jedenfalls gut, ansonsten hätte ich den Iao Valley State Park wohl verpasst... mit das schönste, was ich auf Hawaii gesehen habe und ich jedem als Pflichtprogramm empfehlen würde.

 

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Tja, und dann war da noch die "Straße nach Hana". Hatte ich zuvor viel drüber gelesen und konnte irgendwie nicht glauben das die wirklich so extrem sein sollte. Vom Flughafen nach Hana (im Osten der Insel) führt eine 60 km lange sehr enge Straße mit unzähligen Kurven der Steilküste entlang.

 

Da darf man sich auf keinen Fall verschätzen, wenn man noch einen Flug hat, denn 2 Stunden sollte man für die paar Kilometer mindestens einplanen. So eine kurvige, anstrengende, gefährliche, aber auch schöne Straße habe ich noch nie zuvor gesehen. Immer wieder ging es über einspurige Brücken durch regenwaldartiges Gebiet und an Wasserfällen vorbei. Am Flughafen gab es sogar T-Shirts mit der Aufschrift "I survived the street to Hana" ;)

 

Ein paar Bilder habe ich währenddessen gemacht, aber man muss sich eigentlich durchgehend auf die Straße konzentrieren. Gefährlich wird es vor allem, wenn hinter der nächsten Kurve auf einmal ein LKW auftaucht.

 

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Hana selbst fand ich jetzt weniger interessant, mehr als die beiden folgenden Bilder hab ich von dort nicht.

 

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Tja, eigentlich wollte ich die Insel dann von dort auf der "verbotenen Straße" (Highway 31) umrunden, aber dieses Schild verhinderte das dann leider.

 

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Die Straße ist noch bis Anfang Juni gesperrt. Oh nee... also wieder den ganzen Weg zurück. Aber trotzdem schön, sonst hättet ihr jetzt auf diese Bilder verzichten müssen. ;-)

 

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Es gibt auf Maui auch einen Nationalpark im Vulkangebiet auf 3000 Meter Höhe, wo es jeden Morgen einen sehr schönen Sonnenaufgang geben soll. Aber da der Park Eintritt kostet, hat sich das für mich nicht mehr gelohnt und ich bin nur bis zur Einfahrt gefahren.

 

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Auf der Fahrt nach unten (anderer Weg) fand ich diese Straße ganz interessant. Über etliche Kilometer ging es schnurgerade den Berg runter, bzw. andersrum den Berg rauf.

 

Sowas habe ich auf Hawaii mindestens zwei mal gesehen, man kann da mit dem Auto mit Tempo 100 nahezu ohne Kurven bis auf 1000 Meter Höhe kommen, so flach steigen die Berge dort an.

 

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Der Rückflug verlief wie die male zuvor, alles pünktlich und ohne Probleme. Zurück zum Hotel ging es dann wieder mit dem Bus.

 

Den Samstag nutze ich dann noch einmal für einen Abstecher nach Big Island, die Flüge und den Mietwagen hatte ich erst vor Ort gebucht, ich glaub am Donnerstag. Denn ich wollte unbedingt nochmal in den Nationalpark mit dem aktiven Vulkan.

 

Da es mir so gut gefallen hat, buchte ich den Hinflug wieder mit Mokulele. Die großen Fenster und das tolle Wetter ermöglichten dann schöne Fotos von Honolulu, bzw. Oahu und den auf den Weg liegenden Inseln.

 

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Das hier ist der Nationalpark von Maui, den ich am Tag zuvor aus zeitlichen Gründen nicht besucht habe.

 

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Der Anflug auf Big Island war dann weniger schön, Hilo lag mal wieder in dichten Wolken und diesmal hat es auch geschüttet.

 

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Gebucht hatte ich die kleinste Mietwagenklasse, bekommen habe ich ein Chrysler Sebring Cabrio. :-) Ok, bei Regen bringt das auch nicht viel... ;)

 

Trotzdem fuhr ich zum Nationalpark und kaufte mir für 10$ ein 5-Tagesticket. (kürzer geht nicht)

 

Je höher man kam, desto weniger wurde der Regen und der dampfende Krater konnte schön besichtigt werden. Jetzt weiß ich auch woher die ganzen Wolken kommen. ;-)

 

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Im dem Nationalpark gibt es viel zu besichtigen, wie. z.B. den/die Lavatube, einen durch Lava geformten Tunnel mitten im Dschungel, hab ich aus zeitlichen Gründen aber leider auch drauf verzichten müssen.

 

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Ich stand also mitten im Regenwald in dichten Wolken und es fing auch wieder an zu tröpfeln.

 

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Keine Besserung in Sicht?

 

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Natürlich, wir sind doch auf Hawaii... wenige Kilometer weiter (es ging etwa 20 km nur noch bergab) und zig Lavafelder und Krater später (die alle mit Schildern zeitlich beschrieben wurden, also z.B. sowas wie "Lava Flow 1979") sah man dann beim Blick nach unten das es dort schön sonnig war.

 

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Man sah auch bereits die "Rauchsäulen" bzw. das durch Lava verdampfende Wasser.

 

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Auf Meereshöhe angekommen ist dann irgendwann die Straße gesperrt und man kann nur noch zu Fuß weiter.

 

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Nach 2 km Fußmarsch ist auch klar warum...

 

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Etwa 1 km bin ich weiter über die Lava gelaufen (einigermaßen sichere Wege waren gekennzeichnet), aber irgendwann hab ich es aufgegeben und bin umgekehrt, da klar war das man dann auch nicht viel mehr sehen wird. Zudem brannte die Sonne von oben und man war nur noch am schwitzen bei den Kletteraktionen über die Lava.

 

Man könnte natürlich bestimmt noch 5 km weiter laufen und eine evtl. Absperrung umgehen (ist ja eh niemand da um das zu kontrollieren), aber das hab ich dann doch gelassen.

 

Das wird dort zwar als der einzige Drive-In Vulkan weltweit angesehen, aber ganz ungefährlich ist das Ganze natürlich auch nicht...

 

Durch die Lava, die dort Tag und Nacht ins Wasser fließt, wird die Insel übrigens immer größer, man kann also live bei der Entstehung zuschauen.

 

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Auch von der anderen Seite kommt man an die Lava ran, das geht jedoch erst ab 17:00 Uhr täglich. Wie ich an dem Tag erfahren habe, war das jedoch die letzten 6 Tage durchgehend gesperrt, da der Wind die Dämpfe Richtung Zuschauer getrieben hat. An dem Tag sollte es zum ersten mal wieder offen sein. Auch wenn ich nicht bei Dunkelheit hinfahren konnte (nur dann kann man ja überhaupt was glühend rotes erkennen), bin ich trotzdem gegen 17 Uhr hingefahren. Also wieder aus dem Nationalpark raus und eine große Runde drehen, was etwa 1-2 Stunden dauert.

 

Auf der anderen Seite angekommen, sieht das dann so aus:

 

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Eintritt kostet es von der Seite aus übrigens nicht. Man sollte aber vor allem im Dunkeln auf jeden Fall eine Taschenlampe mitnehmen! Denn erst geht es 1 km über unebene Lava, das im Dunkeln ohne Beleuchtung zu gehen dürfte recht schwierig werden.

 

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Allzunah kam man also nicht ran, wie man sehen kann.

 

Schaut euch unbedingt mal den folgenden Link an:

 

http://bruceomori.exposuremanager.com/g/lava

(und dann auf die einzelnen Monate klicken)

 

Die Bilder sind von einem Fotografen, der dort auch vor Ort seine Bilder verkauft hat. Der ist Pressefotgraf und kommt daher immer deutlich näher ans Geschehen ran. Da sind wirklich ungblaublich schöne Fotos bei, von denen ich mir auch einige gekauft habe - nur hat er wohl was dagegen, wenn ich die hier im Report posten würde. Also bitte obigen Link klicken - lohnt sich! :)

 

Zum Abschluss des Tages bzw. eigentlich auch das ganzen Hawaii Trips fuhr ich noch einmal der Küstenstraße ganz im Osten der Insel entlang.

 

Neben dem Canyon auf Kauai, den Valleys auf Maui und Oahu war das mit am beeindruckensten am ganzen Urlaub. Man fährt quasi mitten durch den Dschungel mit der typischen Soundkulisse während rechts von einem das Meer plätschert und links die Sonne untergeht... und das dann alles noch im Cabrio, schöner geht's nicht. Ist eigentlich wieder etwas, was auf Fotos nicht richtig wirken kann... aber trotzdem mal ein paar Bilder.

 

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Der Rückflug war dann mit go!, aber da es schon dunkel war gibt es keine weiteren Bilder von dem Flug.

 

Samstag hieß es dann leider Koffer packen. Für den Weg zum Flughafen nahm ich mir einen Shuttledienst für 15$, da in Bussen Gepäck offiziell verboten ist (auch wenn die Busfahrer wohl Ausnahmen machen wie ich das so gesehen habe).

 

Ein schönes Kennzeichen, leicht zu merken. ;-)

 

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Zurück am Flughafen (zum x-ten mal diesen Urlaub ;) )...

 

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...auch für Japaner-Nachschub wurde wieder gesorgt. ;)

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Der Flughafen hat übrigens einen schönen Garten, weiss allerdings nicht ob der nur für Lounge-Gäste zugänglich ist oder allen Reisenden zur Verfügung steht.

 

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Die American Airlines 757 kam pünktlich und nach einem letzten Blick auf Honolulu ging es dann weiter nach Los Angeles.

 

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Hmm, irgendwas hab ich während des Urlaubs vermisst... richtig, einen echten Sonnenuntergang. Den gab's dann noch im Flugzeug. ;)

 

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Ansonsten waren die vorherigen 7 Tage entweder Wolken oder Berge im Weg oder ich saß zu der Zeit im Flugzeug bzw. am Flughafen. Aber es war ja nicht das letzte mal das ich dort war, die Inseln sehen mich auf jeden Fall wieder.

 

Ich gebe zu, dass der Urlaub ein wenig ungewöhnlich war... in einer Woche 12 Flüge, 6 Mietwagen und 2.400 gefahrene Kilometer ist nicht "normal". ;) (den Kalifornien-Teil noch nicht mal mitgerechnet)

 

Der nächste Urlaub wird dann wohl ganz anders ablaufen, aber dieser Trip war als Vorbereitung optimal. Ich weiß jetzt welche Ecken sich lohnen, welche man sich sparen kann und worauf ich sonst noch achten muss. Die ganze übliche Vorbereitung entfällt beim nächsten mal, daher freue ich mich noch umso mehr auf die nächste Reise dorthin. Tippe mal das es in spätestens 2-3 Jahren wieder soweit sein wird.

 

Bis dahin gibt es aber noch einige andere interessante Ecken zu besichtigen, vor allem Nord-Schottland und Island... und dann irgendwann Australien und Neuseeland. Ihr werdet es lesen, wenn es soweit war. ;)

 

Kommentare oder Fragen zu diesem Bericht sind natürlich gerne gesehen, danke schonmal fürs Lesen. :)

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Hallo,

 

ich bin nun endlich mal dazu gekommen ein Reisevideo von meinem Hawaii-Trip zu erstellen (dauert 8:24 Minuten)... :)

 

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Also erstmal vielen Dank für diesen Trip-Report! Obwohl schon ein paar Jahre alt, habe ich ihn erst jetzt (durch posten deines Videos) entdeckt! ;) Allein die Fotostory löst bei mir ein urlaubsreifes Kribbeln aus, die Kommentierungen deinerseits schlagen bei mir ebenfalls voll durch. Wenn man das alles so sieht und liest, hat man keine rechte Lust mehr aufs Studieren. Ich hoffe inständig, dass solche Trips in sagen wir mal 5 Jahren für drei Personen noch bezahlbar sind. Hawaii gefällt mir durch deinen Trip-Report richtig gut, auch wenn mich die Reisezeit dahin ein wenig abschrecken würde. Denn auch wenn ich die Fliegerei liebe, ich werde auf Langstreckenflügen fast immer reisekrank, was mir einen ganzen (Urlaubs-)Tag versaut. Dennoch habe ich mit den Fotos und dem Video nun ein "Druckmittel", um Beigeisterung für ein doch weiter entferntes Urlaubsziel zu wecken.

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