CL-600

Aktuelles zum Flughafen Münster/Osnabrück

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Am 11.12.2017 um 09:40 schrieb scramjet:

Bei den möglichen Problempunkten fehlt der wichtigste:

- Wer soll das bezahlen?

"begrenzter Kostenaufwand" Was soll das heißen? Günstig ist auch so eine Busanbindung ganz bestimmt nicht. Und korrigiert mich, wenn ich mich irre, aber ist ja nun auch nicht, dass der FMO große Gewinne erzielen würde. Eher das Gegenteil.

Wenn man die derzeit bestehenden Busverbindungen von Münster und Osnabrück zum FMO einstellt, hätte man doch das Geld für diese neue Verbindung von Kattenvenne zum FMO!?

 

Am 11.12.2017 um 10:17 schrieb im-exil:

Ich denke, die Busanbindung von Münster und Osnabrück hat bestimmt noch Luft nach oben. Aber das eigentliche Problem ist nach meiner Einschätzung die ÖPNV-Anbindung von den Niederlanden-Gronau-Steinfurt. Gerade im Bereich der Euregio-Region könnte man ja schon versuchen, das ein oder andere noch zu machen. Ich hatte mal über einen Bus-Shuttle von Nordwalde oder Altenberge (mit oder ohne Umweg über Greven) zum FMO nachgedacht. Aber hier gilt genau das gleiche, wie sramjet sagt....."Wer soll es bezahlen?" So ein Service ist nach aktueller Planung bestimmt nicht kostendeckend zu betreiben und braucht eine Subvention.

Klar, träumen und wünschen ist erlaubt, aber das wird bestimmt noch etwas dauern. Wahrscheinlich ist es da realistischer nach den aktuellen Busverbindungen zu schauen und hier nach Optimierungsmöglichkeiten suchen.

Von Ortschaften wie Enschede, Nordwalde, Burgsteinfurt, Borghorst u.s.w. kann man ja heute schon mit dem Zug nach Kattenvenne fahren (siehe Screenshots). Von dort aus würde man dann mit dem neu einzurichtenden Bus in 15 Minuten zum FMO kommen.

Vom Hbf in Münster aus ist Kattenvenne in 15 Minuten zu erreichen.

Von Osnabrück aus ist Kattenvenne in 18 Minuten mit der Bahn zu erreichen. Der derzeitige Bus braucht von Osnabrück bis zum FMO 45 Minuten. Somit wäre man mit dieser neuen Verbindung sogar deutlich schneller.

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bearbeitet von ATR-Fan

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Ich glaube ja nicht, dass mit den angegebenen Verbindungen ab Enschede nach Kettenvenne mit fast 2 Stunden Reisezeit und 1-2 Umstiege eine signifikante Steigerung der Verkehrszahlen zu erreichen ist. In der Zeit ist man fast schon nach DUS gefahren. Wenn man das westliche Münsterland signifikant besser anbinden will, braucht es einen anderen Ansatz. Niemand möchte bei einer Urlaubsreise mit schweren Koffern 2-3 mal umsteigen (der Umstieg in Kattenvenne in den Bus muss man ja auch noch berücksichtigen), da wird eher das Auto genommen und dann ist DUS auch häufig wieder näher.

 

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Den Bus von Osnabrück/Münster zum FMO einzustellen wird schwierig. Ich kenne zumindest einige, die den Bus von Münster zum FMO nutzen. Und zwar nicht, um zum FMO zu kommen.
Den Vorschlag eines Busses von Nordwalde/Altenberge und über den Grevener Bahnhof zum FMO finde ich ziemlich sinnvoll. Dadurch würde nicht nur die Anbindung zum FMO gestärkt, man käme auch von Greven aus mit dem ÖPNV besser zur Kreisstadt Steinfurt. Derzeit geht das fast ausschließlich mit dem Zug über Münster. Von Emsdetten/Rheine aus kommt man derzeit deutlich besser nach Steinfurt als von Greven. Wichtig wäre das u.a. für einige Schüler und Studenten, die täglich nach Steinfurt pendeln. Vielleicht gibt es ja jemanden, der politisch aktiv ist  und Lust hat das ganze mal anzusprechen. Ich bin selber leider nicht mehr vor Ort.

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Zitat

Von Osnabrück aus ist Kattenvenne in 18 Minuten mit der Bahn zu erreichen. Der derzeitige Bus braucht von Osnabrück bis zum FMO 45 Minuten. Somit wäre man mit dieser neuen Verbindung sogar deutlich schneller.

Wo liegt denn da der Vorteil, wenn der Bus vom Flughafen zum Bahnhof 15 Minuten und der Zug weitere 18 Minuten nach Osnabrück braucht - und man noch etwas Puffer für den Umstieg benötigt? Einmal mehr Umsteigen mit dem Risiko von Anschlussverlusten für 3-5 Minuten Zeitersparnis nach Osnabrück?

ICE-Halt ist utopisch. Die ICE-Halte sind selbst an einem 25 Mio-Pax-Airport wie Düsseldorf fast vollständig aufgegeben worden.

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vor 18 Stunden schrieb touchdown99:

Wo liegt denn da der Vorteil, wenn der Bus vom Flughafen zum Bahnhof 15 Minuten und der Zug weitere 18 Minuten nach Osnabrück braucht - und man noch etwas Puffer für den Umstieg benötigt? Einmal mehr Umsteigen mit dem Risiko von Anschlussverlusten für 3-5 Minuten Zeitersparnis nach Osnabrück?

ICE-Halt ist utopisch. Die ICE-Halte sind selbst an einem 25 Mio-Pax-Airport wie Düsseldorf fast vollständig aufgegeben worden.

Dem kann ich mir im Wesentlichen nur anschliessen. Der FMO hat andere Probleme als ein möglicher ICE-Halt in Kattenvenne. Auch wenn dort Baumassen überschaubar sein sollten (der Konjunktiv ist mir an dieser Stelle wichtig), wer soll es bezahlen? Die Bahn: bestimmt nicht, der FMO: wovon?, der Landkreis: ganz bestimmt nicht.

Von OS gibt es den Bus X150, von MS gibt es den S50, D50 sowie R51. Das ist nicht schlecht, aber hier etwas mehr Ordnung mit den unterschiedlichen Linien und eine bessere Taktung rein zu bekommen, wäre auch erstrebenswert. Damit gibt es grob gesagt von Nord-Ost und Süd eine akzeptable Anbindung. Schwierig ist es aus dem Norden (Rheine), westliches Münsterland. Das östliche Münsterland weiss ich nicht, habe ich mich noch zu wenig mit befasst, um dazu eine Meinung zu haben. Schienenstränge werden in absehbarer Zeit jedoch bestimmt nicht verlegt, Ausnahme: Ausbau der Regionalbahn von MS nach Gronau/Enschede. Hier sind die Passagierzahlen in den letzten Jahren sehr angestiegen, man sucht nach Möglichkeiten, den Verkehr dichter zu takten. Aus diesem Einzugsbereich kann man sicherlich Passagiere für den FMO noch gewinnen mit einer einfacheren Anbindung.

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Von wo sollen denn ICE-Passagiere ZUM FMO fahren? Von HAM oder BRE? Die haben die FMO-Ziele auch im Programm. Ebenso DUS und von Dortmund oder Recklinghasuen benötigt man nicht unbedingt einen ICE. Zudem versucht die Bahn die Fahrzeiten zu verkürzen, durch den zusätzlichen Stop würde sich die Reisezeit zwischen Hamburg/Bremen und NRW aber verlängern. Also ist der Stop nicht im Interesse der Bahn.

 

Und wann gehen denn die Flieger ab FMO? Viele früh morgens! Teilweise mit Ankünften mitten in de Nacht. Dafür gibt es keine passende ICE-Verbindung, wenn man 2 Stunden früher am Flughafen sein soll. Und die Anbindung muß beim Hin-und Rückflug passen und auch im Falle von Flugverspätungen bei der Ankunft sollte es noch Bahnverbindungen geben.

 

Tagsüber ist der Flugplan sehr übersichtlich und die Flüge finden an verschiedenen Tagen zu verschiedeen Uhrzeiten statt. Bei vielen Zügen würde es überhaupt kein vernünftiges Angebot ab dem FMO geben. Oder soll an jedem Tag ein anderer Zug in Kettenvenne halten? Sind die Bahnsteige da überhaupt lang genug für einen ICE? Und wie @touchdown99 schon schrieb selbst am Flughafenbahnhof Düsseldorf halten fast keine ICE.

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Der FMO hat doch mittlerweile eine sehr gute Anbindung an die Autobahn A1, auch von der A30 geht es fix, Parkplätze gibt es in ausreichender Zahl sowie zu moderaten Preisen. Zudem gibt es mehr als genug Platz rund um das Gelände, um bei Bedarf zusätzliche Parkplätze/-häuser zu bauen, was sicherlich viel preisgünstiger und auch wirtschaftlicher wäre, als ein Bahnanschluss mit Buspendelverkehr einzurichten. Ein Flughafen auf dem "platten Land" braucht nicht zwingend einen hochfrequenten oder schnellen Anschluss an den ÖPV. Die Fluggastzahlen sind übersichtlich und für die wenigen Leute, die zur Anreise nicht den eigenen PKW nehmen, reichen die vorhandenen Busverbindungen völlig aus. Im "Notfall" gibt es natürlich auch Taxen. Und wie oben schon erwähnt wurde, die durchgehende Öffnung des FMO bietet ja auch während der Nacht einige Verbindungen, und zu solchen Flugzeiten hätte man auch in DUS oder anderswo Probleme per Zug oder Bus anzureisen. Auf dem Lande ist man halt auf den eigenen PKW angewiesen, und im ländlichen Raum, in dem sich der FMO nun halt befindet, hat die Kundschaft auch überwiegend ein eigenes Fahrzeug oder jemand, der einen zum Airport bringt. Von daher halte ich eine Diskussion über einen Bahnanschluss - geschweige denn einen IC-Anschluss - für völlig utopisch und überflüssig.

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vor 17 Stunden schrieb Faro:

Der FMO hat doch mittlerweile eine sehr gute Anbindung an die Autobahn A1, auch von der A30 geht es fix, Parkplätze gibt es in ausreichender Zahl sowie zu moderaten Preisen. Zudem gibt es mehr als genug Platz rund um das Gelände, um bei Bedarf zusätzliche Parkplätze/-häuser zu bauen, was sicherlich viel preisgünstiger und auch wirtschaftlicher wäre, als ein Bahnanschluss mit Buspendelverkehr einzurichten. Ein Flughafen auf dem "platten Land" braucht nicht zwingend einen hochfrequenten oder schnellen Anschluss an den ÖPV. Die Fluggastzahlen sind übersichtlich und für die wenigen Leute, die zur Anreise nicht den eigenen PKW nehmen, reichen die vorhandenen Busverbindungen völlig aus. Im "Notfall" gibt es natürlich auch Taxen. Und wie oben schon erwähnt wurde, die durchgehende Öffnung des FMO bietet ja auch während der Nacht einige Verbindungen, und zu solchen Flugzeiten hätte man auch in DUS oder anderswo Probleme per Zug oder Bus anzureisen. Auf dem Lande ist man halt auf den eigenen PKW angewiesen, und im ländlichen Raum, in dem sich der FMO nun halt befindet, hat die Kundschaft auch überwiegend ein eigenes Fahrzeug oder jemand, der einen zum Airport bringt. Von daher halte ich eine Diskussion über einen Bahnanschluss - geschweige denn einen IC-Anschluss - für völlig utopisch und überflüssig.

Ich bin ganz der Meinung von Faro, dass es besser ist, mal die Kirch ein Dorf zu lassen. Die Möglichkeiten eines direkten Bahnanschlusses stammen noch aus Zeiten, als man mit der 3600m Bahn plante und hier ein realistisches Geschäftsmodell sah. Trotzdem denke ich, dass eine Bus-Anbindung Altenberge oder Nordwalde über Greven Bhf. zum FMO sinnvoll wäre. Da diese Bahnstrecke eh ausgebaut werden soll mit einer Taktverdichtung wäre hier dieser Bus eine gute Ergänzung zum Anschluss des westlichen Münsterlandes bis nach Enschede. Hier sind die Investitionen überschaubar und falls es nicht funktioniert, ist so eine Linie auch wieder schnell eingestampft. 

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vor 38 Minuten schrieb Fachmann:

Ab 01. Mai 2018 FMO-IST 3/7 A319

flygermania.com

Nach dem TK-Rückzug springt Germania flott in die Bresche:

Ab FMO Di, Do, Sa ab 22:25, an 02:30
Rückflug Mi, Fr, So ab 02:50, an 05:20

TK war diesen Sommer 4/7 geflogen mit einer Auslastung von 70% (132 Sitzer). Bin mal gespannt wie es sich bei Germania entwickelt.

 

 

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Gab es wirklich so viel Loaklaufkommen für diese Verbindung? Das ist doch eigentlich eine klassiche Verbindung, wo das Drehkreuz in IST gefüttert wurde.

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vor 3 Stunden schrieb ccard:

Gab es wirklich so viel Loaklaufkommen für diese Verbindung? Das ist doch eigentlich eine klassiche Verbindung, wo das Drehkreuz in IST gefüttert wurde.

Habe ich mich auch gefragt.....vor allem wenn Pegasus noch ab Mitte Juli dreimal die Woche nach SAW fliegt.

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Der FMO hat in 2017 den höchsten prozentualen Zuwachs bei den Passagieren aller 'Verkehrsflughäfen in Deutschland erzielt. Das Wachstum betrug 23,2% auf nunmehr 969.762 Fluggäste. Auch der Frachtbereich konnte deutlich zulegen. Auf Grund der Pleite von Air Berlin und Niki wird für 2018 ein schwierigeres Jahr erwartet. AB und HG operierten von PMI aus die Strecke täglich zum FMO. Im Moment ist leider noch kein Ersatz dafür in Sicht. Ob die Zahlen auch in diesem Jahr erreicht werden können, bleibt deshalb abzuwarten.

 

 

bearbeitet von skorpion

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Dafür fliegt Eurowings doch jetzt ;) Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass GMI, LLX oder auch SXD ihre Frequenzen noch erhöhen bzw. Verbindungen anbieten.

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