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Sickbag

Ans Ende der Welt: Auf die Chathams mit Convair 580 (und auch sonst allem vom Islander bis zum A380...)

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WARNUNG: Dieser Reisebericht umfaßt 30 Seiten in Word und 300 Fotos. Für den Fall, daß Ihr ihn so fesselnd findet, daß Ihr ihn in einem Rutsch lesen müßt (wofür Ihr mein vollstes Verständnis hättet ;-) ), solltet Ihr etwas Zeit mitbringen. Ansonsten empfiehlt es sich vielleicht, einzelne Euch jeweils besonders interessierende Flüge (oder Ziele) herauszupicken; zur Auswahl stehen 21 Segmente. Nein, ernsthaft, teilt es Euch ein bißchen auf, wie ein gutes Buch - weder Ihr noch ich haben etwas davon, wenn Ihr nach den ersten fünf Flügen ermattet und nicht mehr aufnahmefähig seid...

 

Nach dieser Präambel will ich dann gleich in medias res einsteigen...

 

 

 

Nachdem ich vor gut einem Jahr die Antarktis als vorletzten mir noch fehlenden Kontinent besucht hatte, wollte ich nun endlich einmal nach Australien. Verbinden wollte ich das mit einem Flug mit der Convair 580, die bei Air Chathams im Einsatz ist, sowie dem einen oder anderen Ausflug in Nachbarländer, die zwar weder touristisch interessant sind noch seltene Flugzeuge beheimaten, die ich aber zur Erreichung meines Zieles, alle Länder der Welt zu bereisen, abhaken "muß".

 

Die Chatham-Inseln gehören zu Neuseeland und sind die einzigen bewohnten der neun Inselgruppen der "Outlying Islands". Sie befinden sich schon wieder in der westlichen Hemisphäre und sind die genauen Antipoden von Südfrankreich - und damit der (Land-)Punkt auf der Erde, der den deutschen Antipoden, die irgendwo im Wasser des Pazifiks liegen, am nächsten kommt. Mit anderen Worten das von Deutschland am weitesten entfernte Fleckchen Erde.

 

Air Chathams bietet mit täglichen Flügen auf die Hauptinseln die einzige Verbindung zur Außenwelt. Geflogen wird fast täglich Chatham - Hauptinseln - Chatham, so daß Tagesausflüge nicht möglich sind. Donnerstags gibt es ein Dreieck Chatham-Auckland-Napier-Chatham, was einen Convairflug ermöglicht, ohne auf die Chathams und dort übernachten zu müssen. Das Teilstück AKL-NPE wird aber nur auf Anfrage und nur dann ad hoc verkauft, wenn keine Reisenden von oder nach den Chathams den Platz brauchen. Daher, und weil ich ein Faible für "End-of-the-World"-Orte habe, buchte ich halt einen Ausflug auf die Chathams mit einer Übernachtung und bastelte den Rest der Reise drumherum.

 

Das Ergebnis sah nach einiger Planungsarbeit wie folgt aus:

 

26MAR FRA-ICN 1830-1240 OZ 772

27MAR ICN-SYD 1950-0800 OZ 772

28MAR SYD-MEL 1115-1245 DJ 73G/738

28MAR MEL-DRW 2215-0110 JQ 320/321

29MAR DRW-DIL 0630-0715 TL E70

29MAR DIL-DRW 1645-1900 TL EM2

30MAR DRW-CNS 0505-0805 JQ 320/321

30MAR CNS-POM 1200-1325 PX 100

30MAR POM-CNS 1715-1915 PX DH3

30MAR CNS-AKL 2145-0515 PBI 738

31MAR AKL-WLG 0930-1030 NZ 733

31MAR WLG-CHT 1300-1545 CV CV5

01APR CHT-AKL 0930-1130 CV CV5

01APR AKL-SYD 1845-2005 EK 380

02APR SYD-AYQ 0850-1100 QF 738

03APR AYQ-ASP 0935-1020 NC 717

03APR ASP-SYD 1230-1645 QF 738

04APR SYD-ICN 0930-1900 OZ 772

05APR ICN-FRA 1230-1700 OZ 772

 

Vor Ort buchte ich noch spontan einen Ausflug von Auckland nach Great Barrier Island mit Islander und Trislander, aber dazu später. Besonders schön dabei fand ich, daß ich trotz aller Exotenjagd und Länderabhakerei den Abstecher zum Ayers Rock einbauen konnte, der sich im nachhinein als das (Non-aviation-)Highlight der Reise herausstellte.

 

 

26.3.2010

Frankfurt - Seoul 1830-1240

Asiana Airlines OZ 542

Boeing 777-28E(ER) HL7596, cn 28681/322

Erstflug 29.1.2001, an Asiana 14.2.2001

 

http://www.airliners.net/photo/Asiana-Airl...E-ER/1614490/M/

http://www.airliners.net/photo/Asiana-Airl...E-ER/0364605/M/

 

Die Reise began in der Frankfurter Senator-Lounge, wo ich ein erstes Abendessen zu mir nahm. Ich weiß, daß die SEN-Lounges allenthalben einen schlechten Ruf genießen, kann dies aber nicht ganz nachvollziehen. Vielleicht liegt es daran, daß ich noch nicht allzu lange zutrittsberechtigt bin, aber ich fühle mich dort immer gut aufgehoben und versorgt.

 

Von dort aus hatte ich einen guten Blick auf die Landung meiner 777, einer der älteren in Asianas Flotte, der man das aber überhaupt nicht anmerkte.

 

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Der Sitzabstand war sehr gut, die Stewardessen alle sehr freundlich und professionell, allerdings war das Essen nicht wirklich gut. Fand ich ziemlich überraschend, denn normalerweise ist mein Seafood Meal der Geheimtipp, etwas besseres zu bekommen, und OZ genießt eigentlich einen guten Ruf, aber das war kein wirklich großer Wurf.

 

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Nach dem Essen begab ich mich zur Nachtruhe, verschlief das Frühstück (so es eines gab [wovon ich ausgehe]) und wurde einmal vom Senkrechtstellen der Rückenlehne und einmal vom Touchdown geweckt. So mag ich Fliegen.

 

 

In Incheon

 

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verbrachte ich die unangenehm lange Wartezeit in der Lounge, die wirklich eine Zumutung ist: Dürftiges Getränkeangebot, Essen nur zu festen Essenszeiten und dann schlecht und sofort aus und kein vernünftiger Ruhebereich. Naja, im Schlaf brachte ich auch das hinter mich.

 

 

27.3.2010

Seoul - Sydney 1950-0800

Asiana Airlines OZ 601

Boeing 777-28E(ER) HL7755, cn 30861/646

Erstflug 14.6.2007, an Asiana 28.6.2007

 

http://www.airliners.net/photo/Asiana-Airl...E-ER/1676632/M/

 

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Auch auf dem Weiterflug war das Essen sehr mäßig, und ich schlief wieder viel. Ansonsten gibt es, außer meinem ersten australischen Sonnenaufgang, nichts zu berichten.

 

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Die Einreise nach Australien vollzog sich angesichts meines Reiseplanes sowie leichten Gepäcks etwas mühsam, letztlich aber, wenn auch nach 20-minütiger Befragung ("Was verdienst du, warum warst du in Somalia und im Irak, was für ein Auto fährst du, was hat es gekostet, was willst du dir in Papua-Neuguinea angucken, warum kommt deine Freundin nicht mit? etc.") ganz ok.

 

Anschließend nahm ich den 5,50 AUD kostenden Bus vom internationalen zum Inlandsterminal (ich finde es für einen großen internationalen Hub erbärmlich, keinen kostenlosen Transfer zwischen Terminals vorzuhalten) und checkte bei Virgin Blue ein, wo man mich leider nicht fragte, ob ich nicht eine Stunde früher fliegen wollte.

 

28.3.2010

Sydney - Melbourne 1115-1245

Virgin Blue Airlines DJ 834

Boeing 737-8FE(WL) VH-VUT, cn 36608/3132

Erstflug 8.12.2009, an Virgin Blue 21.12.2009

 

http://jetphotos.net/viewphoto.php?id=6806809

 

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Nichts zu berichten, Billigflieger halt, mit Verpflegungspreisen, die ungefähr doppelt so hoch liegen wie bei deutschen Lowcostern. Außerdem verschlief ich den Flug weitgehend.

 

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In Melbourne war genau zu der Zeit der Australische Grand Prix,

 

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was mich aber beim Sightseeing nicht beeinträchtigte.

 

Insgesamt fand ich die Stadt eher langweilig; Sehenswürdigkeiten im klassischen Sinne gibt es nicht, und so muß man sich eben ein wenig treiben lassen und die Atmosphäre genießen.

 

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Chinatown

 

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Western Bulldogs - Collingwood F.C. 93:129

 

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28.3.2010

Melbourne - Darwin 2215-0110

Jetstar Airways JQ 678

Airbus A320-232 VH-JQX, cn 2197

Erstflug 3.6.2004, an Jetstar 30.7.2004

 

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-232/1467179/M/

 

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Und noch ein Billigflug, den ich verschlief.

 

Weiter schlief ich airside in Darwin (wobei airside relativ ist, da es in Australien keine Zugangsbeschränkungen zu den Gates gibt und jeder durch die Sicherheitskontrolle darf):

 

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Gestört wurde ich von mehreren Abflügen nach Dili; so war mein Flug um 0630 bereits der vierte des Tages. Die anderen drei waren ein UN-Flug sowie zwei Ölcharter (ConocoPhillips und Petronas).

 

29.3.2010

Darwin - Dili 0630-0715

Capiteq ("airnorth") TL 510

Embraer ERJ-170-100-LR VH-ANV, cn 170-00280

An Capiteq 9.4.2009

 

http://www.airliners.net/photo/Airnorth-(R...70AR/1570486/M/

 

Der Flug war sehr voll, der Service ok (mehrere kleine Snacks) aber vor allem angesichts des monopolausnutzenden hohen Preises nicht so richtig befriedigend, und ein neuer ERJ ist ja auch ein nettes Flugzeug (wobei ich nicht wissen möchte, wie die Dinger in zehn Jahren aussehen...)

 

Es gab ein paar nette Aussichten auf die sehr grüne Insel Timor, die sich aus dem Morgennebel erhob,

 

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bevor wir auf dem kleinen Flughafen von Dili landeten.

 

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Der Verkehr in der Hauptstadt Osttimors, das erst Anfang des Jahrzehnts nicht ganz reibungslos von Indonesien, dem nach wie vor Westtimor gehört, unabhängig wurde, ist ziemlich UN-lastig,

 

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aber auch davon abgesehen war der eine oder andere nicht ganz uninteressante Besucher zu beobachten:

 

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Nachdem ich recht fix für 30 USD das blöderweise eine komplette Seite auffressende Visum in den Paß gestempelt bekam, ging es auch schon Richtung Stadt, sechs Kilometer entfernt. Per pedes, weil

die Taxipreise übelst überteuert sind.

 

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Dili ist sehr verschlafen und recht typisch für ein Schwellenland. Viel zu sehen gab es nicht, so verbrachte ich eine Zeitlang am Strand, bevor ich wieder zurücklief.

 

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Wie bereits erwähnt ist der Flughafen klein,

 

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genaugenommen der kleinste Primärflughafen einer Hauptstadt, den ich kenne.

 

Am Check In wurde jeder Passagier gewogen, so daß ich wußte, daß wir wie geplant mit der EMB-120 zurückfliegen würden. Zwar war es schierer Zufall gewesen, daß ich hin den ERJ-170 und zurück die EMB-120 erwischte, aber es freute mich natürlich schon.

 

29.3.2010

Dili - Darwin 1645-1900

Capiteq ("airnorth") TL 509

Embraer EMD-120RT VH-DIL, cn 120-153

An Westair 1.11.89, an Atlantic Coast Airlines 21.12.89, an Westair 1.2.95, an Capiteq 15.10.2000

 

http://www.airliners.net/photo/Airnorth/Em...ilia/1467181/M/

http://jetphotos.net/viewphoto.php?id=33283

 

Pünktlich landete unsere Embraer mit dem passenden Kennzeichen VH-DIL, eine von nur noch fünf der airnorth, nachdem sie eine sechste genau eine Woche zuvor in Darwin auf einem Trainingsflug verloren hatten.

 

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Dieser Flug war nicht ganz so voll, es gab wieder ein paar abgepackte Snacks, und das wahre Inflight Entertainment spielte sich draußen ab:

 

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Diese Nacht hatte ich mir trotz des frühen Abfluges ein Hostel gebucht. Leider war die Landung so "spät" (NB: 1900), daß keine Busse mehr fuhren und die Rezeption nur noch notbesetzt war. Daher mußte ich zähneknirschend ein Taxi nehmen, es gab es keine Bettwäsche, die Zahlung mußte bar und passend erfolgen, und Codes für Internetzugang wurden auch nicht mehr verkauft. Daß die Unterkunft das letzte Loch sein würde, war mir vorher klar, den Rest fand ich dann doch etwas schockierend.

 

Es paßte aber ins Bild, das ich von Australien gewinnen konnte, wenn ich an dieser Stelle schon vorab ein leicht angesäuertes Zwischenfazit ziehen darf: Australien ist ein Abzockerland mit einem unglaublich niedrigen Servicelevel und einengenden, nordamerikanisch anmutenden penibelst befolgten Regeln einer überbordenden Bürokratie, das verlassen zu können ich froh war und das ich nicht erneut zu besuchen beabsichtige.

 

 

Am nächsten Morgen ging es wieder empfindlich früh zum Flughafen, wo man ausnahmsweise nur am Schalter einchecken konnte, da es sich bei diesem Flug um das Inlandsleg eines internationalen Fluges handelte und man als reiner Inlandspassagier einen Passierschein für die beiden Paßkontrollen braucht.

 

Jetstar nutzt Darwin als Minihub für Flüge aus Fernost (an diesem Morgen aus Singapur, Singapur und Tokio), die zwischen 0200 und 0300 ankommen und zwei bis drei Stunden später (!) inneraustralisch weiterfliegen (an diesem Morgen nach Cairns, Sydney und Melbourne).

 

30.3.2010

Darwin - Cairns 0505-0805

Jetstar Airways JQ 58

Airbus A321-231 VH-VWY, cn 1408

Erstflug 15.3.2001, an Aero Lloyd 27.3.2001, an Spirit Airlines 28.10.2004, an Jetstar 25.3.2008

 

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-231/1659152/M/

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-231/1386436/M/

http://www.airliners.net/photo/Aero-Lloyd/...-231/0420611/M/

http://www.airliners.net/photo/Spirit-Airl...-231/0712380/M/

 

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Zum Einsatz kam ein A321. Auch das fand ich sehr erfreulich, da ich mit einem Jetsar A320 bereits am Vortag geflogen war und dieses Muster mit nur sechs Exemplaren (gegenüber knapp 40 A320) doch eher selten ist. Zu diesem Zeitpunkt war mir noch nicht bewußt, daß es sich bei meinem Vogel um die ehemalige D-ALAO handelte, mit der ich 2003 Korfu - Friedrichshafen - Karlsruhe geflogen war. Als ich das später zu Hause realisierte, war das ein sehr netter Aha-Effekt.

 

Anders als zum Beispiel eine ex-Hapag 737-500 bei Transaero, in der mich letztes Jahr gleich beim Einstieg die Hapag-Hs an einer Wandverkleidung begrüßten, war hier nichts mehr von der guten alten Aero Lloyd zu bemerken.

 

Daß ich den Flug verschlief (eigentlich sind diese Billigflüge gar nicht schlecht, da wird man nicht von Service gestört ;-) ), brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

 

Kurz vor der Landung machte ich noch ein paar Bilder von der unverkennbar tropischen Umgebung Cairns’:

 

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Der Flughafen selber ist recht kompakt, wirkte aber zu dieser toten Zeit trotzdem überdimensioniert.

 

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Ich spazierte einmal zum recht weit entfernten Inlandsterminal hinüber,

 

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passierte dabei den "Rain Forest Walk"

 

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und ließ mich für meinen abendlichen Virginflug nach Auckland einchecken. Der Mensch im Inlandsterminal war zwar etwas überrascht (im internationalen waren mangels aktueller Flüge keine Schalter besetzt) und mußte erst etwas herumprobieren, es klappte dann aber, weil ich kein Gepäck hatte, doch ganz gut.

 

Direkt nach der Rückkehr in "mein" Terminal machte der Niugini-Schalter auf, und nach der Überwindung eines kleineren von übereifrigen Eincheckern verursachten Problemchens (sie wollten zwecks Erfüllung angeblicher Einreiseerfordernisse die Ticketnummer des Rueckfluges, ich hatte aber "nur" die Buchungsbestätigung. Natürlich wollten die Einreisebeamten später weder das eine noch das andere sehen), konnte ich mal wieder Australien verlassen und mich airside begeben.

 

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30.3.2010

Cairns - Port Moresby 1200-1325

Air Niugini PX 93

Fokker F-28-0100 P2-ANQ, cn 11451

Erstflug 3.6.1993, an TAM 23.6.1993, an GIRjet 3.7.2003, an Air Niugini 28.6.2008

 

http://www.airliners.net/photo/Air-Niugini...100)/1573975/M/

http://www.airliners.net/photo/Air-Grup-Ta...100)/1235216/M/

http://www.airliners.net/photo/GIRjet/Fokk...100)/0692461/M/

http://www.airliners.net/photo/TAM/Fokker-...100)/0133575/M/

 

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Der Flieger war schon etwas abgewetzt, aber noch völlig akzeptabel. Leider war es fast komplett voll (beim Rückflug kann das "fast" sogar noch gestrichen werden), aber das Essen war ganz ordentlich, auch wenn angesichts der Mittagszeit und des wieder teuren Preises sicherlich etwas Warmes angebracht gewesen wäre:

 

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Ansonsten gibt es außer schönen Aussichten auf das Great Barrier Reef und die zweitgrößte (wieder einmal sehr grüne) Insel der Welt nichts zu berichten:

 

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Nachdem ich mich schön um 50 AUD Visumsgebühr hatte erleichtern lassen, lief ich nur ein wenig in der unmittelbaren Umgebung des Flughafens umher, insbesondere, nachdem ich von wohlmeinenden Passanten eindringlich aufgefordert worden war, mich möglichst schnell wieder in die Sicherheit des Terminals zurückzubegeben, da es draußen zu gefährlich sei.

 

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So ging es denn auch zurück in den Sicherheitsbereich, ich besorgte mir noch schnell ein paar Kina-Münzen und -Geldscheine als Souvenir, da die wirklich schönen Holzschnitzereien, von denen ich gerne etwas mitgenommen hätte, nicht nach Australien eingeführt werden dürfen.

 

Der Verkehr war sehr überschaubar, eigentlich kamen nur eine Dash 8 von einem Inlandsflug und eine 767 aus Brisbane:

 

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30.3.2010

Port Moresby - Cairns 1715-1915

Air Niugini PX 98

De Havilland Canada DHC-8-311 Dash 8 P2-ANO, cn 252

Erstflug 11.1.1991, an Hamburg Airlines 23.1.91, an Cirrus Airlines 18.5.1999, an Air Niugini 13.12.2007

 

http://www.airliners.net/photo/Cirrus-Airl...nada/0886946/M/

http://www.airliners.net/photo/Team-Luftha...nada/0779043/M/

http://www.airliners.net/photo/Hamburg-Air...nada/0148951/M/

 

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Auch, wenn sich die Hoffnung auf eine -200 (letzte mir fehlende Dash-8-Serie) zerschlug, hatte ich doch nichts gegen dieses Schätzchen einzuwenden: Handelt es sich doch um die ehemalige D-BOBY, mit der ich zwar nie geflogen bin, die ich aber sehr oft in Mannheim gesehen habe. In unserem Do-328-Einerlei stachen die vier wöchentlichen Dash-Kurse (Zwischenlandungen auf den donners- und freitäglichen Zusatzflügen Saarbrücken-Hamburg) doch sehr heraus, und ich freute mich jedes Mal sehr, wenn "die Große" kam.

 

Anyway, genug geschwelgt, es folgte der Flug, ich verschlief ihn weitgehend, daher gibt es an dieser Stelle nur ein Luftbild des Flughafens mit deutlich erkennbarer 767 sowie eine Landschaftsszene mit viel Grün und Wasser:

 

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30.3.2010

Cairns - Auckland 2145-0515

Virgin Blue Airlines DJ 118

operated by Pacific Blue Airlines (NZ)

Boeing 737-8FE(WL) ZK-PBD, cn 33996/1551

Erstflug 29.7.2004, an Pacific Blue 16.8.2004

 

http://www.airliners.net/photo/Pacific-Blu...-8FE/1671201/M/

 

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(Bild entstand zwei Tage später in Sydney)

 

Mittlerweile war ich nur noch tot (es sollte noch schlimmer werden, denn nach vier Stunden Nachtflug mit netto vielleicht zwei Stunden Schlaf, wenn's hochkommt, morgens um fünf local anzukommen, ist schon hart), so daß ich, ihr ahnt es, auch von diesem Flug nichts mitbekam.

 

 

In Auckland ließ man mich sogar nach nur fünfminütiger Befragung einreisen (ab Erwähnung der Convair als Reisezweck galt ich wohl als verrückt aber harmlos), und ich begab mich straight in die Koru Lounge von Air New Zealand um schön zu frühstücken und mal wieder zu mailen.

 

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31.3.2010

Auckland - Wellington 0930-1030

Air New Zealand NZ 417

Boeing 737-3U3 ZK-SJC, cn 28738/2988

Erstflug 13.1.98, an Frontier Airlines 23.11.98, an Freedom Air International 4.9.2001, an Air New Zealand 8.6.2005

 

http://www.airliners.net/photo/Air-New-Zea...-3U3/1452447/M/

http://www.airliners.net/photo/Freedom-Air...-3U3/0201309/M/

http://www.airliners.net/photo/Frontier-Ai...-3U3/0088873/M/

 

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Weiter ging es mit einem kleinen Hopser, der nur deswegen nötig geworden war, weil Air Chathams an verschiedenen Tagen verschiedene Ziele auf den Hauptinseln ansteuert. Kam mir aber auch zupaß, da ich auf die Weise en passant Air New Zealand erschlagen konnte und somit meinem Ziel, einmal alle Star-Airlines auszuprobieren (es fehlen noch ANA, Shanghai, USAirways, Continental, Blue1 und Croatia Airlines), einen Schritt näher kam.

 

Beim Selfboarding bekam ich ein Rotlicht, da ich am Notausgang saß und vor dem Besteigen des Flugzeuges gefragt werden mußte, ob ich willens und in der Lage sei, bei einer Evakuierung zu helfen.

 

Auf dem Flug gab es einige schöne Aussichten, so auf den für Alpinisten tödlichsten Berg Neuseelands, den Egmont, einen solitären aktiven aber ruhenden Stratovulkan, der einer der symmetrischsten der Welt und dem geneigten Cineasten als Double des Fudschi in The Last Samurai bekannt ist,

 

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sowie die Marlborough-Sunde vor der Südinsel:

 

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Auch in Wellington, der südlichsten (und am weitesten von einer anderen Kapitale entfernten) Hauptstadt der Welt, ging ich wieder in die Lounge und hoffte, daß gleich dicke schwarze Abgaswolken auftauchen und mir mitteilen würden, daß es keinen Equipment Change zu einem Metroliner gegeben hatte.

 

Et voilà:

 

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Da war sie also, die Hauptmotivation für diese Reise.

 

Auch wenn es gleich in den Flugdaten noch einmal ausführlich steht, erlaube ich mir eingangs noch ein paar Worte zur Historie:

 

Es handelt sich hier um eine alte 57 Jahre alte Convair 340 mit sehr bewegtem Leben. Zwei Jahre nach Auslieferung brannte das Flugzeug nieder,

 

http://aviation-safety.net/database/record.php?id=195x9999-5

 

wurde in mehrmonatiger Arbeit und unter Vergabe einer neuen Baunummer wieder aufgebaut und kurz darauf zur CV440 hochgestuft.

 

Während dieses Upgrade noch relativ einfach war und lediglich den Einbau von fortschrittlicherer Schalldämmung erforderte, war der nächste Umbau schon mit größerem Aufwand verbunden: 1969 wurden die Kolbenmotoren der (damals noch nicht ganz so) alten Lady gegen Allison-Turboprop-Triebwerke ausgetauscht und die Typenbezeichnung auf CV580 geändert.

 

1983, mittlerweile in Diensten der berühmten Republic Airlines (das sind die, von denen Northwest und heute Delta ihre DC9 "Jurassic Jet" erbte), kam es dann zu einem erneuten und diesmal tragischen Unfall: Bei einer Bruchlandung vor der Landebahn im winterlichen Minnesota wurde nicht nur das Flugzeug schwerst beschädigt, sondern auch eine Passagierin getötet und einer weiteren von einem in die Kabine eingedrungenen Propellerblatt ein Fuß abgetrennt.

 

http://aviation-safety.net/database/record.php?id=19830109-0

 

Aber auch hier wurde wieder repariert, und das Flugzeug vagabundierte ein wenig von einem Eigentümer zum nächsten, bis es 1996 bei ihrer heutigen Eigentümerin, der damaligen Air Transport (Chatham Islands), landete.

 

 

31.3.2010

Wellington - Chatham Island 1300-1545

Air Chathams CV 521

Convair 340-42 ZK-CIB, cn 96 ab 9.7.1953, ausgebrannt 20.10.1955, wiederaufgebaut als cn 327A ab 9.5.1956, Convair 440 ab 17.7.56, Convair 580-11-A ab 1.5.1969

Erstflug 9.7.1953, von Philippine Airlines ntu, an Union Producing Company 30.7.1953, an North Central Airlines 2.12.1965, an Republic Airlines 1.7.1979, an Coastal Air 12/83, an Aero Quetzal 2/88, an Kelowna Flightcraft 5/94, an Air Transport (Chatham Islands) 10.6.1996

 

http://www.airliners.net/photo/Air-Chatham...-580/0869122/M/

http://www.airliners.net/photo/Aeroquetzal...-580/0878770/M/

http://www.airliners.net/photo/Convair-580/0895575/M/

http://www.jetphotos.net/viewphoto.php?id=246395

http://4.bp.blogspot.com/_977Ad4qb0GI/SsK4...00-h/N8444H.jpg

 

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Ich hatte bereits in meine Buchung den Vermerk "Convair enthusiast" aufgenommen, so daß die Gate Agent, die auch gleichzeitig Stewardeß war, wissend lächelte, als ich sie fragte, ob ich denn vielleicht dem Cockpit einen Besuch abstatten dürfte.

 

Ich durfte, und zwar vom Losrollen bis On-Blocks, was diesen Flug zu einem der denkwürdigsten meiner an Höhepunkten gewiß nicht armen fliegerischen "Karriere" macht.

 

Die Piloten waren auch nette Kerle und fanden es natürlich toll, daß sich jemand so für ihr Arbeitsgerät interessierte und es, unter Verweis auf brasilianische Plastikflugzeuge, über den grünen Klee als Muster von heute so nicht mehr existenter Wertarbeit lobte.

 

Es stellte sich dann heraus, daß der Flug ein Trainingsflug für den Co sein sollte, der demnächst als Kapitän zur tonganischen Tochtergesellschaft Chathams Pacific gehen würde, so daß es das eine oder andere unvorhergesehene "Ereignis" dergestalt gab, daß der Käpt’n einen Warnton nachmachte ("dingdingdingdingding"), auf ein "leuchtendes" Warnlicht zeigte und vom F/O dann - natürlich als Trockenübung - Troubleshooting zum Beispiel im Fall eines brennenden Triebwerkes verlangte. Hochinteressant...

 

Combiversion mit 22 Sitzen:

 

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Take Off:

 

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Erster Blick auf Chatham Island:

 

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Runway in Sicht:

 

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Das stimmt eigentlich nicht, schließlich liegen die Chathams östlich des Antimeridians auf der Westhalbkugel. Aber die Datumsgrenze wurde an der Stelle nach Osten verlegt, damit man das selbe Datum wie das Mutterland hat; daher ist die Zeitzone + 12:45 (bzw. + 13:45 zur Sommerzeit, wie zum Zeitpunkt meines Besuches).

 

"Terminal":

 

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Gepäckausgabe:

 

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Mein Hotelier holte mich ab, und so fuhren wir über "our autobahn!"

 

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mit einem kleinen Sightseeing-Stop an der Petre Bay

 

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nach dem Hauptort Waitangi,

 

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wo ein Drittel der 600 Chatham-Insulaner lebt.

 

Da es am nächsten Morgen wieder früh zurück gehen sollte, nutzte ich das letzte Licht des Tages zu einem Spaziergang entlang der Klippen, wo ich ein wenig über Einsamkeit philosophierte (ich fühlte mich so ähnlich wie in der Antarktis), über die Tatsache nachdachte, daß ich jetzt 19.273 Kilometer von zu Hause entfernt war. Dabei ließ ich meiner fotografisch-kreativen Ader freien Lauf.

 

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Am nächsten Morgen war ich jetlagbedingt sehr früh wach und machte mich auf, das erste Licht der Welt (Ihr erinnert Euch "First to see the sun" und so) zu erwischen,

 

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bevor es wieder zum Flughafen Tuuta ging. Wo natürlich die wunderbare ZK-CIB wieder bereitstand, als wäre der Roll Out in San Diego gestern gewesen und nicht vor fast sechs Jahrzehnten.

 

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Der Check In ging natürlich fix, Bordkarten gab es keine, außer für die Passagiere, die bis nach Napier flogen, da diese ohne Bordkarten nach der Zwischenlandung in Auckland nicht airside gelassen werden würden.

 

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Aber beim Beladen

 

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ließ man sich etwas Zeit, so daß wir ein knappes halbes Stündchen Verspätung bekamen, was aber nicht weiter tragisch war.

 

 

1.4.2010

Chatham Island - Auckland 0930-1130

Air Chathams CV 519

Convair 580-11-A ZK-CIB

 

Dieses Mal nahm ich in der Kabine platz, was ich auch ganz gut fand, da ich so den besseren Ausblick hatte, den Motorensound genießen konnte und auch noch ein bißchen schlafen konnte.

 

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Kurz vor der Landung wurden noch mit den Worten "We’re building a bigger plane" die Combi- gegen All-Passenger-Safety-Cards ausgetauscht (Passagierkapazität 54, wenn ich recht informiert bin) , und dann ging dieser wunderbare Flug vorbei.

 

 

Auf dem Weg zum Bus in die Stadt nahm ich aus den Augenwinkeln einen Ticketschalter wahr, der mit einem Werbeplakat dekoriert war, auf dem eine Trislander abgebildet war. Hmm, wo fliegt die denn hin? Antwort: Nach Great Barrier Island, eine halbe Flugstunde entfernt. Hätte ich mir angesichts des Airlinenamens (Great Barrier Airlines) denken können ;-) Aber die Hinflüge seien ausgebucht, während die Rückflüge leer seien. Klar, es war Gründonnerstag nachmittag und "The Barrier" ein beliebtes Ausflugsziel des Aucklanders an sich.

 

Nebenan war noch ein Schalter einer weiteren Airline: Fly My Sky - eine Marke, unter der Commercial Helicopters operiert, nachdem ihnen die Verwendung der Marke "Great Barrier Island Air"gerichtlich untersagt wurde (keine Punkte für das Erraten der Klägerin ;-) ). Diese hatte noch einen Einzelplatz für mehr oder weniger sofortiges Boarding, und das beste: Auf einer Islander. Super, da schlendert man so nichtsahnend friedlich durch den Airport und hat auf einmal ein Islander- und ein Trislanderticket gebucht, beides Typenerstflüge für mich. Ein Hoch der Spontaneität!

 

 

1.4.2010

Auckland - Great Barrier Island 1300-1330

Commercial Helicopters ("Fly My Sky") AAZ 130

Britten-Norman BN2A Islander ZK-SFK, cn 236

Erstflug 30.10.1970, an Publi Air 20.3.1971, an Perth Air Charter 1.4.1975, an Southflight Aviation 6.10.1993, an Whalewatch Air 1995, an Commercial Helicopters 15.7.2005

 

http://www.airliners.net/photo/Fly-My-Sky/...nder/1445483/M/

http://www.airliners.net/photo/Mountain-Ai...nder/1221242/M/

http://www.airliners.net/photo/Wings-Over-...nder/0871524/M/

http://www.airliners.net/photo/Untitled-(P...nder/1290833/M/

http://www.airliners.net/photo/Sabena-(Pub...nder/1316253/M/

 

Auch dieser Vogel hatte eine bewegte Geschichte, daß er seine Karriere vor fast 40 Jahren für einen Sabena-Franchisee auf belgischen Inlandsstrecken begonnen hatte, hätte ich nicht gedacht.

 

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Ich setzte mich auf den Copilotensitz

 

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und genoß herrliche Aussichten auf den Flughafen, Auckland und die Inseln im Hauraki-Golf, wobei die Fotos letzterer auf dem Rückflug besser gelangen, daher zeige sie dann später:

 

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Anflug auf Great Barrier Island:

 

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Ich ging ein wenig spazieren

 

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bevor ich wieder zum Flugplatz ging, wo meine Trislander mitten in der Rushhour gerade gelandet war.

 

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1.4.2010

Great Barrier Island - Auckland 1500-1530

Great Barrier Airlines Flight Operations GB 8

Britten-Norman BN-2A Mk3-2 Trislander ZK-LGC, cn 1042

An Woodgate Executive Air Charter 16.12.1994, an Air X 11.3.2004, an Blue Island Air 16.4.2006, an Great Barrier Airlines 27.3.2008

 

http://www.airliners.net/photo/Great-Barri...k3-2/1456201/M/

http://www.airliners.net/photo/Blue-Island...k3-2/1278675/M/

http://www.airliners.net/photo/Rockhopper/...k3-2/0864273/M/

http://www.airliners.net/photo/Air-Sarnia/...#46;/0170619/M/

 

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Otata und Motuhoropapa:

 

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Rakino:

 

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Motutapu und Rangitoto:

 

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Waiheke:

 

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Motuihe:

 

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Nochmal Auckland:

 

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Anflug – nota bene, das ist der Blick aus dem Seitenfenster:

 

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Ja, so wird das schon eher:

 

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Beim Warten auf den "Bus" gab es noch ein Wiedersehen mit einer alten Bekannten,

 

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den unverbauten Blick auf einen schönen Oldtimer (Postflugzeug der Airwork New Zealand)

 

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sowie Abschiedsfotos von der Trislander:

 

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Naja, und dann kam der "Bus" - und jetzt versteht Ihr auch die Anführungszeichen:

 

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Mittlerweile hatte ich gar nicht mehr so viel Zeit bis zum Weiterflug, so daß ich mich zügig aus dem Inlandsterminal

 

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In den internationalen Bereich

 

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begab, wo die Schlange zum Check-In doch schon recht impressionant war; ist halt doch groß, so ein A380 ;-)

 

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1.4.2010

Auckland - Sydney 1845-2005

Emirates Airline EK 413

Airbus A380-861 A6-EDE, cn 017

Erstflug 29.9.2008, an Emirates 24.4.2009

 

http://www.airliners.net/photo/Emirates/Ai...-861/1664296/M/

 

Aber auch das war schnell absolviert, so daß ich schnurstracks zu dem etwas abgelegenen A380-Gate gehen konnte und dann doch etwas beeindruckt ob der Größe des Flugzeuges war,

 

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vor allem, wenn ich mir vor Augen führte, womit ich denn an dem Tag sonst noch so geflogen war; ich kann mir ja nicht vorstellen, daß es viele Leute gibt, die an einem Tag Convair 580, Islander, Trislander und A380 geflogen sind :-P

 

Der Wartebereich am Gate war in seinen Dimensionen durchaus angemessen:

 

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Dank großzügig besetzter Boarding-Positionen (zwei normale, eine für Statuskunden in Economy und eine für das Oberdeck) und Einsteigen über jeweils einen Finger für Ober- und Hauptdeck dauerte der Einsteigevorgang trotz nahezu Vollauslastung auch nicht länger als bei einem A320. Logisch, bei drei Positionen für 399 und einer weiteren für 90 Passagiere.

 

Und nun saß ich also zum ersten Mal im Leben in einem A380, auf meinem ersten Flug mit Emirates.

 

Was soll ich sagen? Wow! Klar, der A380 ist auch nur ein Flugzeug, auch Emirates kocht irgendwo nur mit Wasser (ihre 777 mit Zehnerbestuhlung miede ich wie die Pest), und ich bin immer ein wenig skeptisch ob großartiger Vorschußlorbeeren (so sind für mich zum Beispiel Singapore Airlines und Qatar Airways ganz normale Airlines ohne den überirdischen Service, der ihnen immer angedichtet wird), aber:

 

Emirates im A380 bietet meiner Meinung das bester Economy-Produkt auf dem Markt:

 

Man hat unheimlich viel Platz, sowohl Beinfreiheit als auch Sitzbreite, Abstand zur Wand und Kopffreiheit sind sehr groß, wie die folgenden Fotos illustrieren, ebenso der Stauraum in den Gepäckfächern und die Fenster; die Sitze sind, obwohl dünn, auch bequem.

 

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Zusätzlich gibt es viele kleine Details, die dem Passagier das Leben erleichtern, so zum Beispiel die Sitzplatzanzeige im persönlichen Monitor, die kleinen Motoren, die einen beim Schließen der Gepäckfächer unterstützen, einen Wasserspender im Heckbereich, der angesichts des Flüssigkeitsverbotes die beste Erfindung EVER ist,

 

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sowie die deutlichen Erhöhungen von Luftdruck und -feuchtigkeit, die dazu führen, daß man viel ausgeruhter ankommt (und die ich leider nicht fotografieren konnte ;-) )

 

Das Essen (Seafood Meal, wie immer) war gut, die Getränkeauswahl auch (wer Baileys in der Eco anbietet, ist mein Freund ;-) , und der Rotwein war auch sehr ordentlich):

 

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(Bitte merkt Euch einmal dieses Bild aus einem dreieinhalbstündigen Economy-Class-Flug, der 130 Euro kostete.)

 

Das ICE-Entertainment-System ist auch allererste Sahne, aktuelle Filme (Avatar, Sherlock Holmes...), super Musik (u.a. alle britischen Nummer-1-Hits seit Einführung der Hitparade), die wunderbaren Außenkameras

 

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und nette Spiele. Ohne "Wer wird Millionär", was an der Stelle als einziger Wermutstropfen vermerkt werden muß.

 

Ich schließe die Berichterstattung über diesen viel zu kurzen Flug mit einigen Impressionen von innerhalb und außerhalb meines neuen Lieblingsfluges, bevor ich Euch dann endlich zum Ayers Rock mitnehme:

 

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2.4.2010

Sydney - Ayers Rock 0850-1100

Qantas Airways QF 726

Boeing 737-838(WL) VH-VXT, cn 33760/1412

Erstflug 11.11.2003, an Qantas 24.11.2003

 

http://www.airliners.net/photo/Qantas/Boei...-838/1401675/M/

 

Nach einer kurzen Zugfahrt und einer enormen Eincheckschlange, die ich ohne aufzugebendes Gepäck gut durch Automaten-Check-In umgehen konnte, stand ich wieder einmal im Abflugbereich von Kingsford Smith,

 

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wo die "Townsville" schon wartete.

 

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Beim Taxiing gelang mir dieses Bild, das den Größenunterschied zwischen A380 und B747 verdeutlicht; der A330 wirkt dagegen sogar recht schmächtig:

 

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Bevor ich die teilweise äußerst beeindruckenden Aussichten auf das Outback mit Euch teile, hier noch ein paar Worte und ein Bild zum Service:

 

Ihr erinnert Euch an das Bild vom Vortag, Abendessen auf einem dreieinhalbstündigen 130-Euro-Flug? Nun, es folgt das Mittagessen auf einem dreieinhalbstündigen 300-Euro-Flug:

 

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Dazu bestellte ich einen Wein; der sollte sechs Dollar kosten. Als ich meinem Befremden darüber Ausdruck verlieh, neben 850 Dollar für den Flug noch sechs Dollar für den Wein zahlen zu sollen, bekam ich diesen geschenkt. Erwähnte ich, daß Qantas die einzige Airline ist, die Ayers Rock anfliegt?

 

Aber kommen wir zum angenehmen Teil:

 

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Erster Blick auf Ayers Rock

 

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und die Olgas

 

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und beide zusammen:

 

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Der Ayers-Rock-Flughafen:

 

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Am Hotel angekommen machte ich noch schnell ein paar erste Bilder von deren Aussichtspunkt aus,

 

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bevor ich per Bus zum Ausgangspunkt des "Base Walk" fuhr, um den Fels einmal mit einer Wanderung von neuneinhalb Kilometern zu umrunden.

 

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Anschließend ging es zum Sonnenuntergangs-Aussichtspunkt, wobei der Name falsch gewählt ist: Der Punkt liegt so, daß die Sonne hinter dem Betrachter untergeht, man den Sonnenuntergang selber also nicht sieht, sondern "nur" das changierende Licht auf Ayers Rock. Was auch schön ist. Ich hätte aber gerne (zusätzlich) die hinter dem Felsen unter- oder aufgehende Sonne gesehen. Aber man kann wohl nicht alles haben, wenn man nur einen Tag da ist :-(

 

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Fast Forward, nächster Morgen: "What comes down, must go up", um Blood, Sweat & Tears einmal frei zu zitieren:

 

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Fazit von Ayers Rock:

 

Üble Abzocke, pardon, Monopolausnutzung, von Qantas über das Hotel (Einzelzimmer ab 200 Euro) bis hin zum Bus (17 Euro pro Weg zwischen der "Service-Town" Yulara und dem acht Kilometer entfernten Fels).

 

Ein Tag ist ideal, wenn man nur Ayers Rock sehen will, allerdings sollte ein zweiter für die Olgas eingeplant werden.

 

Um seine Zeit ideal ausnutzen zu können und auch einen richtigen Sonnenauf- oder -untergang sehen zu können, ist ein Mietwagen Pflicht (120 Euro pro Tag inklusive 100 Kilometer - die Olgas sind 60 Kilometer weg, ein Schelm, wer Böses dabei denkt...)

 

Der Ayers Rock ist absolut beeindruckend, ein wunderbarer Ort; ich kann ansatzweise nachvollziehen, warum die Aborigines religiöse Gefühle für ihn hegen. Seine Erhabenheit, Majestät und Magnifizenz erschlagen den Betrachter (ähnlich wie ich es beispielsweise am Tadsch Mahal empfand).

 

Abschließend noch ein paar echte Sonnenaufgangsbilder, dann gibt es wieder Flugzeuge, versprochen ;-)

 

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denn direkt vom "Sunrise Viewing" ging es zum Flughafen,

 

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wo ich prompt meine MD95 im Anflug beobachten konnte

 

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bevor sie landete,

 

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sehr ästhetisch auf mich zurollte

 

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und schließlich zum Halt kam:

 

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Hach, die DC9 ist doch einfach ein schönes Flugzeug :-)

 

 

3.4.2010

Ayers Rock - Alice Springs 0935-1020

Qantas Airways QF 1940

operated by Cobham Aviation Services Australia ("QantasLink")

Boeing 717-231 VH-NXM, cn 55094/5084

Erstflug 17.9.2001, an TWA 29.9.2001, an American 2.12.2001, an Impulse Airlines 20.5.2002, an Jetstar Airways 25.5.2004, an Cobham Aviation 11.5.2007

 

http://www.airliners.net/photo/QantasLink-...-231/1485739/M/

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-231/1055184/M/

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-231/0978830/M/

http://www.airliners.net/photo/Jetstar-Air...-231/0745359/M/

http://www.airliners.net/photo/TWA-Airline...-231/0218491/M/

http://www.airliners.net/photo/Untitled-(T...-231/0192653/M/

 

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Nach einem Abschiedsblick auf Ayers Rock, den noch einmal wiederzusehen ich nicht erwarte, gab es eine prima Aussicht auf den Amadeussee,

 

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einen kleinen Snack, interessante Canyons

 

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und nach einer guten halben Stunde Flug die Landung in Alice Springs.

 

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3.4.2010

Alice Springs - Sydney 1230-1645

Qantas Airways QF791

Boeing 737-838(WL) VH-VXT, cn 29551/1042

Erstflug 19.12.2001, an Qantas 14.1.2002

 

http://www.airliners.net/photo/Qantas/Boei...-838/1641908/M/

 

Bald hieß es schon wieder einsteigen in eine Qantas 737, leider wieder eine -800, dieses Mal mit Namen "Broome".

 

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Das Essens- und Getränkeangebot war ähnlich unverschämt wie am Vortag, so daß ich Euch auch hier wieder "nur" einige Landschaftsbilder zeigen kann:

 

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Nach der Landung in Kingsford Smith nahm ich wieder den Zug in die Stadt, hinsichtlich dessen noch erwähnenswert ist, daß er für zehn Minuten Fahrt "günstige" (NOT!) 15 Dollar kostet, und sah mir das Gebiet um den Hafen mit der berühmten Brücke und der Oper an (die von Nahem und bei Lichte betrachtet ein doch ziemlich angejahrter Zweckbau ist).

 

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35 (!) Dollar Eintritt sparte ich mir, da das Ding von innen genauso beton- und hellholzlastig aussieht, wie ein 70er-Jahre-Theater einer x-beliebigen deutschen Mittelstadt:

 

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Am nächsten Morgen ging es dann endlich wieder nach Hause, wobei ich für die erste Etappe natürlich wieder auf die teure Bahn zurückgriff. Die Zeit in der Koru-Lounge (die SilverKris- war leider schon zu, schade, wäre meine erste Singapore-Airlines-Lounge gewesen), die, auch aufgrund der wie in Auckland und Wellington sehr guten Ausstattung, schnell vorbeiging, vetrieb ich mir mit noch ein paar Fotos (sehr schön, alle A380-Airlines bis auf Air France gleichzeitig mit dem Riesenvogel vertreten)

 

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bevor es auch schon das Boarding anstand.

 

 

4.4.2010

Sydney - Seoul 0930-1900

Asiana Airlines OZ 602

Boeing 777-28E(ER) HL7742, cn 29171/553

Erstflug 25.2.2006, an Asiana 7.3.2006

 

http://www.airliners.net/photo/Asiana-Airl...E-ER/1664183/M/

 

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Gerade hatte ich mir es auf meinem Fensterplatz in der vordersten Economy-Kabine bequem gemacht, da begehrten auf einmal gleich drei weitere Personen in meinem Block zu sitzen. Hmm, dachte ich mir, die Asiaten sind zwar klein, aber auch nicht so klein, daß wir zu viert in einen Dreierblock gepaßt hätten. Aber schon kam eine Stewardeß herbeigewuselt und drückte mir sichtlich peinlich berührt (Gesichtsverlust, weil man das nicht diskret am Gate geregelt hatte?) einen neue Bordkarte in die Hand.

 

Die schlechte Nachricht: Es war ein Mittelsitz:

 

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Die gute: In der Business (man beachte den roten Ayers-Rock-Staub):

 

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Ach ja, das fand ich dann ja doch ganz nett. Wobei ich ehrlich sagen muß: Im Februar bin ich Langstrecken-Business bei Egyptair geflogen, und die waren, bis auf den fehlenden Alkohol, auch nicht wirklich schlechter. Also entweder OZ und MS sind beide schlecht und erstere ist massiv überbewertet, oder beide sind gut und letztere ist massiv unterbewertet.

 

Das ganze erlaube ich mir, anhand der Speisenfolge zu illustrieren:

 

Erstes Essen (kleine Mahlzeit [brunch]), Vorspeise:

 

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Hauptgang:

 

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Nachspeise:

 

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Anschließend tat die Crew ihr bestes, mich mit Rotwein (einem wirklich hervorragenden 2002er Bordeaux) betrunken zu machen, was ihr jedoch nicht gelang, so daß ich noch in der Lage war, ein paar Fotos des Main Meals (Abendessen) zu machen.

 

Vorspeise:

 

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Hauptgang (zusätzlich mein Seafood Meal aus der Economy):

 

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Nachspeisen:

 

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Wir landeten pünktlich, ich ging schnurstracks zum Transferschalter, wo alle Kunden des Transithotels erst einmal die von asiatischen Reisegruppen bekannten typischen Identifikationsaufkleberchen angepappt bekamen, und wir wurden zu unserem Hotel im Zentrum gefahren, was etwa eine Stunde dauerte.

 

Nach einem Abendessen auf Kantinenniveau machte ich noch einen kurzen Spaziergang durch die Stadt, die selbst abends um elf noch sehr lebendig war,

 

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und fiel dann tot ins Bett.

 

 

Am nächsten Morgen

 

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wiederholte ich nach dem sehr guten Frühstück den Gang noch einmal bei Tageslicht und fand, daß Seoul eine überraschend attraktive Stadt ist. Nicht so übertrieben steril und aseptisch wie Singapur, aber auch nicht so versifft und chaotisch wie Bangkok oder Hongkong, sondern einfach nur pulsierend, lebendig, jung und cool. Hier müßte man glatt noch einmal hin.

 

Rathaus:

 

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Eingang zum Deoksugung, der Palast der rechtschaffenden Langlebigkeit

 

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Sejongno, die auf den Gyeongbokgung zuführende wichtigste Straße Seouls mit der letzten Herbst eröffneten Gwanghwamun-Plaza und Blick auf die Berge Bukhansan und Bukaksan; im Vordergrund der Namenspatron Sejong der Große, der Kaiser, der im 15. Jahrhundert das Hangul-Alphabet erfand:

 

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Admiral Yi Sun-sin auf der Gwanghwamun-Plaza, der für mindestens 23 Seesiege (hundertprozentige Erfolgsquote) gegen die Japaner noch 400 Jahre später zutiefst verehrt wird:

 

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Das derzeit in Restauration befindliche Gwanghwamun-Tor des Palastes Gyeongbokgung:

 

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Gyeongbokgung , der Palast der scheinenden Glücklichkeit:

 

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Schon dreieinhalb Stunden vor Abflug ging der Bus zum Flughafen schon wieder; blöd, das bedeutete zweieinhalb Stunden in der schlechten Lounge. Aber gut, auch das war überlebbar...

 

5.4.2010

Seoul - Frankfurt 1230-1700

Asiana Airlines OZ 541

Boeing 777-28E(ER) HL7791, cn 35525/853

Erstflug 9.3.2010, an Asiana 29.3.2010

 

http://paineairport.com/kpae2799.htm

 

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Nett, genau eine Woche alt, der Vogel. Das erklärte, warum die auf den anderen drei Flügen doch sehr in Mitleidenschaft gezogenen Safety Cards hier wie frisch gedruckt waren. Was aber auch der einzige Punkt war, woran ich den neuen Flieger erkannte. Was natürlich bedeutet, daß Asiana ihre Flugzeuge so pflegt, daß sie auch nach ein paar Jahren noch als neu durchgehen.

 

Direkt nach dem Start gab es das Mittagessen, das wieder höchstens so lala war:

 

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Nach einem Blick auf Altai

 

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und Baikalsee

 

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schlief ich ein und wachte nur kurz auf zum zweiten Mittagessen,

 

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bevor wir um zehn Minuten verspätet wieder in

 

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landeten.

 

 

Was bleibt, außer 21 Flügen in elf Tagen über 55.233 Kilometer bzw. 79 Stunden, die mir einen neuen Kontinent, vier neue Länder, 13 neue Airlines und Erstflüge auf Islander, Trislander, Convair 580 und A380 brachten?

 

Vor allem Erkenntnis:

 

- Ich werde langsam etwas zu alt, um solche Marathons zu absolvieren - aber Spaß macht es schon enorm :-)

 

- Australien ist ein teures Reiseland, das mir ausnehmend schlecht gefallen hat - mit der Ausnahme des Ayers Rock:

 

- Ayers Rock ist mit eine der beeindruckendsten Natursehenswürdigkeiten, die ich je gesehen habe und flößt mir soviel Ehrfurcht ein, wie bisher nur das Tadsch Mahal.

 

- Einsamkeit kann inspirierend oder bedrückend sein.

 

- Asiana hat ein ordentliches, aber kein übermäßig vom Hocker reißendes Produkt am Boden und in der Luft, in Business und Economy.

 

- Classic airliners rock :-)

 

 

In diesem Sinne, danke fürs Lesen, und wie immer freue ich mich über Feedback.

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Wow! Was für ein interessanter Bericht mit vielen Detail-Info's!

Hat mir sehr gut gefallen!

Mal eine etwas persönliche Frage...

so wie ich das gelesen habe, bist Du ja als Backpacker unterwegs gewesen.. richtig? So ganz ohne 'grosses' Gepäck also?

Pennen in den Lounges.. wie hält es ein Backpacker mit der Hygiene? Bitte nicht falsch verstehen. Aber wie kommt man als Backpacker mit diesem Lebensumstand zurecht? Hattest Du jeden Tag kleine Handwäsche und duschen auf nem Airport oder in den Lounges oder wie läuft das?

Mich würde das aus der Sicht eines Backpackers echt mal interessieren!

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Super, einer der besten und interessantesten Reiseberichte die ich hier gelesen habe! Vielen Dank für die Mühe!

 

Euroman

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super Bericht und phantstische Ziele (und einige Gegenden kenn ich von meiner Radtour letztes Jahr nur zu gut.

 

@ Australien : auch mein Eindruck ueber das Land ist sehr negativ gepraegt, insb. Sydney hat ueberhaupt keine eigene Austrahlung mehr, nur noch geldgeile Einheimische und Paris Hilton Girlis, die die Sicht und den Aufenthalt verpesten.

Bei Darwin muss man differenzieren, es handelt sich immerhin um die einzige Stadt im Umkreis von fast 2500km, die zu dem selbst gar nicht lebensfaehig waere (genauso wie der ganze Staat "Northern Terretory); Und Tourismus koennen die da immer noch nicht richtig.

 

@ snooper. also ich mach ja auch immer Backpacking und die Hygiene in den Hostels ist eigentlich ganz ok, nur an meinen Koerpergeruch muessen sich halt die anderen Gaeste gewoehnen:).

Wichtig bei Backpacking ist immer Oropax! und ein Blick auf die security...(offene Tueren sind nicht angebracht) und ausserdem auch, wer da noch so "Gast" ist.

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Vielen Dank für die Mühe, die du dir mit diesem beeindruckenden Bericht gemacht hast! Die Fotos sind wirklich outstanding!

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Danke fuer die Antworten. Ein kleines Lob hie und da entschaedigt doch etwas fuer die Muehen, die das Verfassen so eines Berichtes mit sich bringt.

 

Ich habe noch drei Bilderfehler korrigiert (Altai, AKL-Inlandsterminal und den a.net-Link zu einem der Niugini-Fokker-Fotos, in den sich dank fehlerhaften Copy/Paste ein eingebundenes Bild eingeschlichen hatte).

 

 

Zu Deiner Frage Snooper: Ich war nur mit Handgepaeck unterwegs, das ist richtig. Backpacker bin ich aber ausdruecklich nicht, sondern Normalreisender mit leichtem Gepaeck. Eigentlich habe ich mir mittlerweile schon einen gewissen Standard bei Reisen generell und Unterkuenften im speziellen angewoehnt. Hier war es jetzt leider so, dass echte Hotels extrem teuer gewesen waeren und ich auf Hostels (dort aber die vergleichsweise teuren Einzelzimmer) zurueckgreifen musste.

 

Zur Frage des Duschens bzw. Schlafens am Flughafen: Es gab jeden Morgen eine Duschgelegenheit im Hotel/Hostel, in der Lounge oder einer (in Australien sehr verbreiteten) Flughafendusche, und ich musste auch nur eine Nacht am Flughafen campierend verbringen (DRW, an 0110 ab 0630) - also alles voellig im normalen hygienischen Rahmen.

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Saustark. Glückwunsch zur Convair und zum Bericht.

Ziemlich straffes und interessantes Flugprogramm, viele Pausen wolltest du dir wohl nicht gönnen. ;)

 

(...)

Zu Deiner Frage Snooper: Ich war nur mit Handgepaeck unterwegs, das ist richtig. Backpacker bin ich aber ausdruecklich nicht, sondern Normalreisender mit leichtem Gepaeck. Eigentlich habe ich mir mittlerweile schon einen gewissen Standard bei Reisen generell und Unterkuenften im speziellen angewoehnt. Hier war es jetzt leider so, dass echte Hotels extrem teuer gewesen waeren und ich auf Hostels (dort aber die vergleichsweise teuren Einzelzimmer) zurueckgreifen musste.

 

Zur Frage des Duschens bzw. Schlafens am Flughafen: Es gab jeden Morgen eine Duschgelegenheit im Hotel/Hostel, in der Lounge oder einer (in Australien sehr verbreiteten) Flughafendusche, und ich musste auch nur eine Nacht am Flughafen campierend verbringen (DRW, an 0110 ab 0630) - also alles voellig im normalen hygienischen Rahmen.

 

Hatte mich wirklich schon extrem gwundert, denn als Backpacker hatte ich dich überhaupt nicht in Erinnerung :rolleyes:

 

 

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Wow. Danke für den von allen Seiten exzessiven Bericht (den ich übrigens am Stück las)!

Jetzt ist der Samstag aber auch halb rum :)

 

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Ganz großes Kino. Ich verneige mich.

Danke für den wunderbaren Bericht.

 

Vieles kam mir auch bekannt vor.

Osttimor steht bei mir auch ziemlich weit oben auf der Liste. Da muß ich auch noch unbedingt mal hin. Aber die Flugpreise nach Dili sind wirklich der Hammer. Werde aber voraussichtlich über DPS angreifen.

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Danke fuer den interessanten Bericht. Wie immer ein imposantes Program in kurzer Zeit. Viel schief gehen darf da ja nicht.

 

Bis auf die Convair sind es sonst dieses Mal richtig langweilige Airlines und Typen fuer dich. ;-)

 

Die Convair ist natuerlich ein absolutes Highlight. Die gute alte ZK-CIB habe ich schon vor 10 Jahren in Wellington bewundert und abgelichtet. Ein Flug war damals nicht erschwinglich, da ich ein paar Monate als backpaker unterwegs war und ich die Convair 580 auch schon ein Jahr zuvor in Alaska erlegt hatte. Ist in der Tat ein unbeschreibliches Fluggefuehl aus einer anderen Era.

 

Was war denn die Antwort der Piloten auf dein Lob auf ihr Fluggeraet?

 

Ich kann mich noch an den NW DC-9 Piloten erinnern, der zwar meinte „good old DC-9 still going strong“ dann aber mit Blick auf den A320 am Nachbargate auch meinte „something more modern would be nice“

 

Hoffentlich fliegen die Convair noch lange auf die Chathams. Einen richtigen Ersatz gibt es ja nicht. Am ehersten noch die ATR42QC.

 

Bin ueberrascht, dass deine Bewertung von EK so positiv ist. Mein kuerzlich Erlebniss war eher maessig, teilweise aufgrund der B773, die sich nicht vermeiden liess, aber auch aufgrund des auesserst wechelhaften Service und der mauen Essensqualitaet.

 

Haette nicht gedacht, dass Islander und Trislander noch in deinem Log fehlen. Aber wahrscheinlich fallen die in die Kategorie „Kann man immer noch mal mitnehmen“.

 

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Nochmal danke fuer die Blumen.

 

 

>>>viele Pausen wolltest du dir wohl nicht gönnen.

 

Noe, zum einen habe ich recht wenig Urlaub, und zum anderen, was soll ich denn laenger in z.B.Osttimor?

 

 

>>>Aber die Flugpreise nach Dili sind wirklich der Hammer. Werde aber voraussichtlich über DPS angreifen.

 

Hatte ich auch ueberlegt und die Abfertigung der Merpati in DIL auch gesehen. Ist aber sauschwer von auuserhalb zu buchen.

 

 

>>>Bis auf die Convair sind es sonst dieses Mal richtig langweilige Airlines und Typen fuer dich. ;-)

 

LOL. Es wird halt auch immer schwieriger, was neues zu finden, und das wenige, das noch offen ist, wird komplizierter. Bin ja z.B. erst im Februar an AN140 und 148 gescheitert.

 

 

>>>Was war denn die Antwort der Piloten auf dein Lob auf ihr Fluggeraet?

 

Sie sehen es aehnlich, so von wegen "real flying" anstatt Knoepfchendruecken.

 

 

>>>Bin ueberrascht, dass deine Bewertung von EK so positiv ist. Mein kuerzlich Erlebniss war eher maessig, teilweise aufgrund der B773, die sich nicht vermeiden liess, aber auch aufgrund des auesserst wechelhaften Service und der mauen Essensqualitaet.

 

Der A380 ist halt wirklich klasse und einiges davon, was den Flug so gut machte, liegt wirklich am Flugzeug.

 

 

>>>Haette nicht gedacht, dass Islander und Trislander noch in deinem Log fehlen. Aber wahrscheinlich fallen die in die Kategorie „Kann man immer noch mal mitnehmen“.

 

Genau, bei denen hatte ich mir immer gesagt, dass die irgendwann mal automatisch kommen wuerden. Der Islander sowieso und der Trislander, naja, bisschen komplizierter aber dank Aurigny auch mal im Vorbeigehen zu machen. Gut, nun war es halt in Neuseeland, aber letzlich ist genau das passiert, was ich immer erwartet hatte, dass es einmal mehr oder weniger von alleine passieren wuerde. Wenn ich mal auf die Kanalinseln komme, muss ich mich also nicht um JOEY herumranken, ist doch auch gut :-)

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Wahnsinns Bericht von einer tollen Tour. Danke für die Mühe!

 

Was ist eigentlich m Ayer's Rock so beeindruckend? War noch nicht da und auf den Photos schauts schon gut aus aber naja...?

Darf man eigentlich noch rauf, oder is das inzwischen verboten?

 

Kann man eigentlich auf den Chathams irgendwas machen? So als Tourist? Vögel beobachten?

Erinnert wohl von der Einsamkeit und Abgelegenheit so ein bisschen an St. Helena. Das wär auch mal ein Ziel, nur leider ohne Flughafen :)

 

Das Papua Neuguinea so gefährlich ist, war mir auch nicht bewusst. Genausowenig, wie portugiesisch als Nationalsprache in Timor-Leste. Man lernt eben nie aus.

 

Freu mich schon auf deine nächste Tour!

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Sehr interessanter Bericht mit tollen Bildern - Danke!

 

Allerdings, und bitte nimm mir diese Kritik nicht übel, kann ich die Motivation für derartige Reisen nicht verstehen. Du reist bspw. nach Australien, bildest Dir ein (schlechtes) Urteil über das Land, hast aber nicht wirklich viel davon gesehen, mit Einheimischen gesprochen, das Land auf Dich wirken lassen etc. Ich finde es schade, dass Du deshalb nur nach dem ersten Eindruck entscheiden kannst und Dir nicht die Zeit nimmst, eine Destination tatsächlich zu erleben.

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Glückwunsch... Genialer Trip-Report!

 

Leider werden bei mir nicht alle Bilder angezeigt. :(

 

Ist es nicht möglich diesen MEGA Trip-Report in kleinere zu unterteilen? Damit würde sich auch die Ladezeit verkürzen.

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Nur drei Buchstaben:WOW

der beste Reisebericht den ich jeh gelesen habe und das meine ich ernst!!!

 

Aber bei deiner Star Alliance Sammlung musst du dir um eine Airline weniger sorgen machen, Shanghai Airlines geht doch mit China Eastern zu Sky-Team ;)

Und dein Ziel einmal alle Länder bereist zu haben ist echt ein wunderschönes Lebensziel, was aber wohl unmöglich sein wird weil ja immerwieder neue Länder Unabhängigkeit erklären wie letztens der Kosovo.

 

Aber nochmal DANKE für diesen super TR!!! :)

 

P.S:Hast du auch einen meine.flugstatistik.de Link, den würde ich gerne mal sehen :blink:

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Danke :-)

 

 

>>>Was ist eigentlich m Ayer's Rock so beeindruckend?

 

Weiss nicht, kann ich nicht wirklich beschreiben. Er ist einfach... hmm, majestaetisch, grandios und verbreitet eine magische Atmosphaere.

 

>>>Darf man eigentlich noch rauf, oder is das inzwischen verboten?

 

Theoretisch darf man noch, wenn Wind und Temparatur guenstig sind und die Aborigines es nicht verbieten (Zeremonien, Trauerperioden o.ae.) An meinen beiden Tagen war geschlossen, und angeblich soll ab naechstem Jahr komplett dicht sein.

 

>>>Kann man eigentlich auf den Chathams irgendwas machen? So als Tourist? Vögel beobachten?

 

Zum Beispiel. Oder wandern, oder die eine oder andere Natursehenswuerdigkeit (Basaltsaeulen a la Giant's Causeway) besichtigen. Oder eben die Einsamkeit geniessen.

 

>>> St. Helena. Das wär auch mal ein Ziel, nur leider ohne Flughafen smile.gif

 

Das Flughafenprojekt wurde letztes Jahr aufgegeben, btw.

 

>>>Das Papua Neuguinea so gefährlich ist, war mir auch nicht bewusst.

 

Jau, irgendwo hatte ich vorher gelesen, dass der Flughafen im Prinzip sicher sei. Wenn die dortige Bank nicht gerade ueberfallen werde, was nicht allzu ungewoehnlich sei.

 

>>>Freu mich schon auf deine nächste Tour!

 

http://www.airliners.net/photo/Cessna-525B...tion/1402606/M/ :-P

 

 

>>>bitte nimm mir diese Kritik nicht übel,

 

Kein Problem, ich will nicht einfach nur Claqueure.

 

>>>kann ich die Motivation für derartige Reisen nicht verstehen. Du reist bspw. nach Australien, bildest Dir ein (schlechtes) Urteil über das Land, hast aber nicht wirklich viel davon gesehen, mit Einheimischen gesprochen, das Land auf Dich wirken lassen etc. Ich finde es schade, dass Du deshalb nur nach dem ersten Eindruck entscheiden kannst und Dir nicht die Zeit nimmst, eine Destination tatsächlich zu erleben.

 

Zwei Punkte: Ich habe nur wenig Urlaubstage, und ich kann und will nicht zu lange von zu Hause weg sein. Wenn ich aber die Wahl habe zwischen einer (zu) kurzen Reise oder gar keiner, nehme ich die kurze.

Und der andere Punkt ist, dass ich eine schnelle Auffassungsgabe habe und mich auch schnell langweile. Wenn mir ein Ziel nicht spontan gefaellt, sehe ich nicht, wieso es mir nach laengerem Aufenthalt besser gefallen sollte. Oder, noch schlimmer, warum ich laenger als noetig an einem Ort bleiben sollte, der mir nicht gefaellt, wenn es noch so viele Orte gibt, die ich gar nicht kenne.

 

 

>>>Leider werden bei mir nicht alle Bilder angezeigt. sad.gif

 

Hat noch jemand das Problem? Ich sehe alles. Welche Bilder siehst Du nicht? Vielleicht kann ich sie Dir per PN schicken.

 

>>>Ist es nicht möglich diesen MEGA Trip-Report in kleinere zu unterteilen? Damit würde sich auch die Ladezeit verkürzen.

 

Fuers naechste Mal notiert.

 

 

>>>Aber bei deiner Star Alliance Sammlung musst du dir um eine Airline weniger sorgen machen, Shanghai Airlines geht doch mit China Eastern zu Sky-Team wink.gif

 

Ach, die beiden habe ich einfach naechsten Monat gebucht, sicher ist sicher ;-)

 

Und dein Ziel einmal alle Länder bereist zu haben ist echt ein wunderschönes Lebensziel, was aber wohl unmöglich sein wird weil ja immerwieder neue Länder Unabhängigkeit erklären wie letztens der Kosovo.

 

Haja, wenn was unabhaengig wird, fahre ich halt hin, ist doch kein Problem. Bin im Moment bei 116 von 195 Laendern, ein Ende ist also in Sicht ;-)

 

>>>P.S:Hast du auch einen meine.flugstatistik.de Link, den würde ich gerne mal sehen

 

Nein, ich fuehre meine Statistik als Excel und habe nie einen befriedigenden Weg gefunden, das in eine der Statistik-Websites zu ueberfuehren.

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Ein super Tripreport, danke dafür. Hab ihn auch in einem Rutsch gelesen. ;-)

 

Darf man fragen, was du für den Trip bezahlt hast?

 

MfG Andi

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@ Sickbag

 

Ich befinde mich hier in BNE fuer laengere Zeit und hatte auch einen Wochenendtrip nach POM geplant. Haelst du das nach deinem Dafuerhalten fuer zu gefaehrlich, nachdem was ich gelesen habe bin ich mir da nicht mehr so sicher.

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Danke für diesen TR. Da gibts schon einige Orte die würden mich halt schon noch interessieren (hatte gerade heute ein Telefongespräch mit jemanden der von Monrovia zurückgekommen ist - da musst du ja sicher auch noch hin...)

 

Schön, dass Air Chathams immer noch so toll drauf ist wie damals 2008 bei mir. Hatte auf dem E-Ticket ja auch den Vermerk "Airplane Entusiast" draufstehen. Soviel ich weiss, werden die Convair 580 noch nicht so schnell ersetzt, da es eben kein geeignetes Flugzeug in der Kategorie gibt. Das hat mir damals der Besitzer der Airline mitgeteilt, der auf meinem Air Chathams-Flug als Copilot tätig war.

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>>>Darf man fragen, was du für den Trip bezahlt hast?

 

Man darf fragen, aber ob man eine Antwort bekommen wird... ;-)

 

FRA-SYD-FRA war im normalen Rahmen fuer ein Autralienticket, die Inlandsfluege mit Billigfliegern waren so, wie man sich das vorstellt und jeweils nahe dem Einstiegspreis, und DIL, POM und AYQ hauten wegen Monopol und Unterschreitung von billiger machenden Mindestaufenthalten ziemlich rein.

 

>>>hatte auch einen Wochenendtrip nach POM geplant. Haelst du das nach deinem Dafuerhalten fuer zu gefaehrlich, nachdem was ich gelesen habe bin ich mir da nicht mehr so sicher.

 

Ich halte es auch fuer ziemlich gefaehrlich, aber, wenn man sich vernuenftig verhaelt fuer machbar und nicht wirklich schlimmer als Nairobi, Port au Prince oder Caracas.

Du musst Dich viel eher fragen, ob es sich lohnt: Port Moresby soll ziemlich unattraktiv sein, und fuer alles, was mit Natur zu tun hat (Regenwald, Trekking, Kokoda Trail...) braucht man wohl mehr Zeit als ein Wochenende.

 

 

>>>(hatte gerade heute ein Telefongespräch mit jemanden der von Monrovia zurückgekommen ist - da musst du ja sicher auch noch hin...)

 

Afrika ist in der Tat meine offene Flanke. Dort war ich bisher nur in 14 von 52 Laendern.

 

 

>>> Soviel ich weiss, werden die Convair 580 noch nicht so schnell ersetzt, da es eben kein geeignetes Flugzeug in der Kategorie gibt. Das hat mir damals der Besitzer der Airline mitgeteilt, der auf meinem Air Chathams-Flug als Copilot tätig war.

 

Das hatte ich bei der Daallo-IL18 auch gedacht :-(

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