Carlo

Aktuelles zum Flughafen Düsseldorf

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vor 50 Minuten schrieb NCC1701:

Jo, in wenn man weiter sucht, findet man andere Rankings über Lebensqualität. Da kann man sich auch eine Frikadella an die Wand nageln.

 

...NCC1701

 

Um es dann mal etwas handfester zu machen: solche Vereinbarungen versetzen die Stadt Düsseldorf in die Lage, über eine Milliarde Euro in Neu- und Erweiterungsbauten für Schulen zu investieren (zzgl. 35 Mio. p.a. für Sanierung im Bestand), eine neue Zentralbibliothek einzurichten (knapp 20 Mio. Euro für Umbau eines bestehenden Gebäudes, das die Deutsche Post AG aufgegeben hat), mehrere kleine Sportplätze in mehreren Stadtteilen neu zu errichten und während anderenorts die Freibäder geschlossen werden, haben wir Düsseldorfer ein bestehendes Bad erweitert, ein altes Bad abgerissen und nach Neubau gerade erst wieder eröffnet (<30 Mio. Euro Baukosten), bauen derzeit den Ersatz für ein baufälliges Hallenbad nebst neuer Sportanlage auf der schäl Sitt (~22 Mio. Euro Baukosten) und haben erst letzte Woche beschlossen, das nächste baufällige Hallenbad in der Nähe des Flughafens abzureißen und an neuem Standort zu ersetzen (mit 22,8 Mio. Euro veranschlagt).

 

Die Stadt Düsseldorf und ihre Bewohner - und zum großen Teil auch die Einpendler (Stichworte: KiTa, Schulen) - profitieren von solchen Vereinbarungen mit einem profitablen Flughafen und weiteren wirtschaftlich erfolgreichen Unternehmen, die ihr gehören, oder an denen sie beteiligt ist - wie etwa die Messe Düsseldorf oder die Stadtsparkasse (das ist keine Selbstverständlichkeit, Pendants in der Nachbarschaft waren teils jahrelang defizitär und häuften in der Zeit zig hundert Millionen Euro Verluste an).

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vor 15 Stunden schrieb Su-34:

 

Ist Düsseldorf eigentlich noch schuldenfrei?

 

Noch? Kommt darauf an, wie genau man das definiert. Ddorf bezeichnet sich selbst seit Sept. 2007 als "wirtschaftlich schuldenfrei" (siehe Report zu "Finanzen und Personalstand der Stadt" der Kämmerei). Im Volksmund mag dies gerne auf "schuldenfrei" verkürzt werden. Die Tatsache der nominellen Schuldenfreiheit ist jedoch nicht gegeben. 

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Am 20.6.2020 um 10:35 schrieb DE757:

 

Wird gerade bei US Airways eher schwer, fliegen die doch seit bereits 5 Jahren gar nichts mehr unter eigenem Namen. 


Keine Sorge, der Allwissende hat zur Not sicherlich auch noch CO, NW, PA & TW in der Pipeline!

Echter Kenner, halt.

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Am 21.6.2020 um 12:40 schrieb Lufticus:

 

Um es dann mal etwas handfester zu machen: solche Vereinbarungen versetzen die Stadt Düsseldorf in die Lage, über eine Milliarde Euro in Neu- und Erweiterungsbauten für Schulen zu investieren (zzgl. 35 Mio. p.a. für Sanierung im Bestand), eine neue Zentralbibliothek einzurichten (knapp 20 Mio. Euro für Umbau eines bestehenden Gebäudes, das die Deutsche Post AG aufgegeben hat), mehrere kleine Sportplätze in mehreren Stadtteilen neu zu errichten und während anderenorts die Freibäder geschlossen werden, haben wir Düsseldorfer ein bestehendes Bad erweitert, ein altes Bad abgerissen und nach Neubau gerade erst wieder eröffnet (<30 Mio. Euro Baukosten), bauen derzeit den Ersatz für ein baufälliges Hallenbad nebst neuer Sportanlage auf der schäl Sitt (~22 Mio. Euro Baukosten) und haben erst letzte Woche beschlossen, das nächste baufällige Hallenbad in der Nähe des Flughafens abzureißen und an neuem Standort zu ersetzen (mit 22,8 Mio. Euro veranschlagt).

 

Das liest sich nach nichts, was die Nachbarn rheinaufwärts nicht auch vorweisen könnten. Die bauen auch Schulen, Museen, Sportplätze etc. Das haut mich jetzt nicht vom Hocker.

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vor 32 Minuten schrieb Su-34:

Das haut mich jetzt nicht vom Hocker.

 

Liegt ganz sicher an der selektiven Wahrnehmung.

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Am 21.6.2020 um 11:37 schrieb Lufticus:

Was für solche Vereinbarungen?! Die Ausschüttung von Dividenden, also das Erwirtschaften von Renditen im Allgemeinen ist nun einmal der Wirtschaftskreislauf.

 

So, so, der Wirtschaftskreislauf. Merkwürdig nur, dass andere Branchen mit diesem Kreislauf besser zurechtkommen, denn dass ein Konzern wie LH innerhalb von acht Wochen abschmiert ist definitiv nicht Standard. Also, woran liegt es? Da stimmt doch etwas nicht in der Branche.

vor 31 Minuten schrieb Lufticus:

 

Liegt ganz sicher an der selektiven Wahrnehmung.

 

Na klar, die selektive Wahrnehmung. Die haben wir aber alle, Du auch.

 

Was Du da aufgezählt hast, sind vollkommen normale Aufgaben von Kommunen, es gibt einige Kommunen, die sind so pleite, dass sie das nicht mehr stemmen können (da musst Du aber eher rheinabwärts suchen), das ist aber nicht die Regel. Daher frage ich mich schon, wo jetzt der Clou sein soll?

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Zwischen dem Flughafen Düsseldorf, der Stadt Düsseldorf, Airport Partners und der Lufthansa besteht keine Verflechtung. Auf die Gewinnverwendung und Finanzierung der Lufthansa haben die übrigen Genannten also keinerlei Einfluss. Die Lufthansa ihrerseits ist auch nicht Teil einer solchen Vereinbarung zwischen dem Flughafen Düsseldorf und seinen Gesellschaftern.

 

Der Clou ist derselben, wie auf der Seite zuvor angedeutet. Die selektive Wahrnehmung führt halt leider dazu, dass nicht gerade unbedeutende Details ausgeblendet werden. Immerhin ging es nicht um den Unterhalt öffentlicher Strukturen, die vielerorts zu einer immer größeren finanziellen Herausforderung werden. Flussauf- und flussabwärts.

Edited by Lufticus

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vor 15 Stunden schrieb Lufticus:

Zwischen dem Flughafen Düsseldorf, der Stadt Düsseldorf, Airport Partners und der Lufthansa besteht keine Verflechtung. Auf die Gewinnverwendung und Finanzierung der Lufthansa haben die übrigen Genannten also keinerlei Einfluss. Die Lufthansa ihrerseits ist auch nicht Teil einer solchen Vereinbarung zwischen dem Flughafen Düsseldorf und seinen Gesellschaftern.

 

Mir ist klar, dass es zwischen dem DUS und der LH keine Verflechtung gibt. Ich wollte die LH nur als weiteres Beispiel für die Unzulänglichkeiten der Luftfahrtbranche anführen. Wenn ein Weltkonzern nicht fähig ist, zwei Monate Einnahmeausfall zu überbrücken, dann stimmt etwas mit der Rücklagenbildung nicht und das scheint für große Teile der Branche symptomatisch zu sein.

 

 

 

vor 15 Stunden schrieb Lufticus:

Der Clou ist derselben, wie auf der Seite zuvor angedeutet. Die selektive Wahrnehmung führt halt leider dazu, dass nicht gerade unbedeutende Details ausgeblendet werden. Immerhin ging es nicht um den Unterhalt öffentlicher Strukturen, die vielerorts zu einer immer größeren finanziellen Herausforderung werden. Flussauf- und flussabwärts.

 

Auch wenn es nicht um den Unterhalt geht, sehe ich den Clou nicht. Die einen bauen ein ehemaliges Postgebäude um oder neue Schwimmbäder etc., wie von Dir angeführt, die anderen bauen bspw. eine komplette Museenlandschaft im Stadtbezirk Innenstadt neu, hört sich auch nicht danach an, als wenn da am Hungertuch genagt wird.

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Vergleiche hinken zu oft und ziehen ein bzw. dieses Thema unnötig in die Länge. Weder ist die Situation der Lufthansa und des Flughafens Düsseldorf vergleichbar, der allen Bemühungen des Relativierens zum Trotz über Jahre hinweg profitabel wirtschaftet und auch die mittelfristige Finanzierung durch die Gesellschafter binnen Tagen der Situation angepasst wurde, noch sind die angesprochenen Projekte miteinander vergleichbar, da die Stadt Düsseldorf etwa die Bibliothek und die Schwimmbäder selbst finanziert und es darüber keine grundsätzliche, sondern nur eine inhaltliche/gestalterische Diskussion in der Bevölkerung gab, wird einerseits der neue Museumsbau in Köln vom ersten Tag an in Teilen des Rates der Stadt und auch in der Bürgerschaft sehr kritisch begleitet, weil eine angespannte Haushaltslage besteht und es zu Umverteilungen im Haushalt kommt, und andererseits zu einem sehr erheblichen Teil nicht aus dem Haushalt finanziert, sondern vom Land und dem LVR.

 

Der Clou ist und bleibt, dass viele Beteiligungen der Stadt Düsseldorf profitabel sind, Gewinne ausschütten und es zuletzt auch ohne Griff in die Rücklagen - wie unter den CDU-Oberbürgermeistern - ausgeglichene Haushalte gab, die Investitionen berücksichtigten, von denen wir Düsseldorfer in einem sehr hohen Maße profitieren, wie es in viel zu vielen Großstädten Deutschland kaum oder gar nicht mehr möglich ist. Das ist der Kreislauf der (kommunalen) Wirtschaft.

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vor 1 Stunde schrieb Lufticus:

Der Clou ist und bleibt, dass viele Beteiligungen der Stadt Düsseldorf profitabel sind, Gewinne ausschütten [...]

In Österreich können auch Regionalflughäfen Gewinne ausschütten, indem die Flughafengebühren entsprechend angepasst werden. Ein Flughafen müsste nicht aussehen wie eine Karstadt-Filiale mit einer Landebahn nebenan damit er keine roten Zahlen schreibt, das muß kein "Clou" sein.

 

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Karstadt ist pleite. Eine profitable Filiale wäre ein Clou und ebenso selten wie ein profitabler (Regional-) Flughafen.

Edited by Lufticus

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Wozu soll ich denn erst zum Flughafen Düsseldorf, wenn ich ab Frankfurt abfliege? Dann fahre ich doch gleich nach Frankfurt!

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Ich versteh das auch nicht so ganz. Ich soll also in der Idee des Düsseldorfer Flughafens mit dem Zug zum Düsseldorfer Flughafen fahren, mit dem Skytrain ins Terminal, dort Gepäck aufgeben und Einchecken, mit dem Skytrain zurück zum Flughafenbahnhof und dort in den ICE steigen um zum Fernbahnhof in FRA zu fahren, während mir das Gepäck entweder im LKW hinterher fährt oder in DUS in die LH Maschine geladen wird, die das ganze parallel nach Frankfurt fliegt oder wie?

Warum fahre ich dann nicht direkt von meinem Wohnort zum Düsseldorfer Hbf, steige dort in den ICE und geb den Koffer 1 1/2 Stunden später in Frankfurt selber ab?

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Tatsächlich völliger Schwachsinn, nachdem man selber für DUS selber!!! die Möglichkeiten des "Fernbahnhofs" nicht genutzt hat. War halt zu teuer, den Service anzubieten, dort direkt das Köfferchen los zu werden, dafür hat man da jetzt Tausende Quadratmeter ungenutzte Event-Fläche, wofür sind sich die eigentlich ursprünglich gebaut worden? Bestimmt nicht für die "Erika", die da vor Jahren im Halbschlaf die Eintrittskarten für die Besucherterrasse verkauft hat, auch so ein deutsches Ding, mit Fahrstuhl und Co...

 

 

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Super Idee, wenn man bedenkt, daß das AOSSP nicht zulassen würde, daß TB-Gepäck Richtung USA getrennt vom Pax nach FRA transportiert werden würde...!

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vor 16 Stunden schrieb medion:

Tatsächlich völliger Schwachsinn, nachdem man selber für DUS selber!!! die Möglichkeiten des "Fernbahnhofs" nicht genutzt hat. War halt zu teuer, den Service anzubieten, dort direkt das Köfferchen los zu werden, dafür hat man da jetzt Tausende Quadratmeter ungenutzte Event-Fläche, wofür sind sich die eigentlich ursprünglich gebaut worden? Bestimmt nicht für die "Erika", die da vor Jahren im Halbschlaf die Eintrittskarten für die Besucherterrasse verkauft hat, auch so ein deutsches Ding, mit Fahrstuhl und Co...

 

 

naja soooo dumm ist das ja dennoch nicht:

 

es könnte doch sein, dass man z.B. DUS-FRA-XXX-DUS reisen möchte. Bisher ist man die Strecke von DUS nach FRA geflogen und jetzt soll man eben den Expressrail etc nehmen. Ähnliches gilt z.B. DUS-MUC-XXX-FRA-DUS

Man hat sein Auto in DUS geparkt und nutzt den Flughafen wie bisher auch, nur dass eben eine Teilstrecke im Zug zurückgelegt wird. Und wer sagt denn, dass der Check-In dann im Terminal statt findet? Es wäre ja auch möglich - vgl FRA-. am Fernbahnhof ein paar Check-in (-Automaten) aufzustellen

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Was ist denn an Express-Rail so großartig anders als an den bisherigen ICEs? Außer dass man den drölfzehnten neuen Produktnamen in die Manege wirft?

 

(Ja, ich weiß, dass es derzeit ohne Umstieg nicht geht, aber gab es ja schonmal...).

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vor 28 Minuten schrieb noATR:

Es wäre ja auch möglich - vgl FRA-. am Fernbahnhof ein paar Check-in (-Automaten) aufzustellen

Das hat es alles schon gegeben! (Nur anders herum.)

 

Als der Fernbahnhof eröffnet wurde, konnte man für die LH-Flüge (und ein paar andere auch noch) mit dem Zug ankommend, direkt beim Check-In im Bahnhof aufgeben. Doch irgendwann (Mitte der 2000er Jahre) wurde dieser Service eingestampft. Jenachdem wen man fragt, bekommt man wirtschaftliche oder sicherheitliche Gründe genannt.

 

Was die Wahrheit ist, ist aber eigentlich unerheblich, denn wenn man dort die Gepäckannahme für die Zugfahrt machen will, gelten die selben Gründe. Um die Sicherheitsaspekte abzudecken, müssten die aufgegebenen Koffer in den ICE verladen werden. (Ein ähnliches Modell wird ja in Wien mit dem CAT und dem City-Terminal angeboten.)

Der Haken hieran ist aber, dass die Beladung einige Zeit in Anspruch nimmt. Über welche abgesicherten Wege das Gepäck dann überhaupt zu Zug kommen sollte lasse ich mal außen vor. Denn zum einen hat ein ICE kein Gepäckabteil, zum anderen würde es nur für Züge gehen, die ab dem Flughafenbahnhof starten. Denn die die mal nur kurz halten werden ja wohl kaum einen 10 Minuten Stopp hinlegen, nur damit das Gepäck von ein paar "Zug-Fliegern" eingeladen werden kann.

Also solange die Lufthansa nicht wieder eigene Züge betreibt, ist das zwar eine nette Idee, aber letztendlich zum Scheitern verurteilt.

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