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Am 16.1.2019 um 23:14 schrieb TobiBER:

....dann dürften die D-ES-Flüge zum größten Teil auch Geschichte sein.

 

Es werden nur 4 Strecken gestichen und 6 reduziert:

Zitat

 

As a result of the future base closures, only four of summer routes will be discontinued: Rome-Gothenburg, Rome-Tenerife South, Rome-Reykjavik and Rome-Tel Aviv.

 

Palma de Mallorca – Copenhagen, from 14 to 13 weekly departures

Palma de Mallorca – Oslo, from 9 to 8 weekly departures

Palma de Mallorca – Dusseldorf, from 9 to 7 weekly departures

Palma de Mallorca – Helsinki, from 7 to 6 weekly departures

Rome – Helsinki, from 6 to 4 weekly departures

Tenerife North – Madrid, from 9 to 7 weekly departures

 

https://media.en.norwegian.com/news/norwegians-closure-of-bases-will-have-little-or-no-impact-on-customers-352706

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Hat es auch "no or little impact" auf die Firmenfinanzen? Wie stellt man z. B. TFS-DUS-TFS lowcost dar, wenn Teneriffa keinen Basis mehr ist?

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Es ist einfach gar kein Plan zu erkennen, wie DY den Turnaround schaffen will. Es werden nebulös 2 Mrd. NOK in den Raum gestellt, die eingespart werden sollen. Dazu werden aber selbst in Analysten Präsentationen keine Maßnahmen genannt. Die nachfolgende Analysten "Präsentation" - man möchte es kaum so nennen - wurde am 08.Januar bei SEB präsentiert:

https://www.norwegian.no/globalassets/ip/documents/about-us/company/investor-relations/reports-and-presentations/norwegian---investor-presentation-seb-seminar-08.01.2019-.pdf

Selbst bei AB waren die Spar-Programme mit mehr Zahlen ausgefüttert. Und das kann nur bedeuten, dass das Management selbst noch nicht genau die Maßnahmen hat. Das ist bitter, denn Q1 ist bereits voll im Gange und hier hat man im letzten Jahr bereits mehr verloren, als man jetzt einsparen will. Versteckte Info in den Folien ist aber, dass die A321NEO verschoben werden und 2018 nicht kommen. Dafür dann gleich 12 in 2019. Das Wachstum auf der - mutmaßlich hoch-defizitären - Langstrecke geht aber mit 5 weitere 787 weiter.

Die Konkurrenz ist bereits sehr aktiv dabei, die Piloten anzusprechen und versucht diese abzuwerben. Leider gibt das DY Management im Moment kein Bild von Kompetenz ab. Es ist eher ein "weiter so wie bisher, nur ein klein wenig anders". Das wird nicht funktionieren, und man kann im Interesse der vielen Mitarbeiter nur hoffen, dass es zu einer (Teil-) Übernahme kommt.

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3 hours ago, medion said:

Hat es auch "no or little impact" auf die Firmenfinanzen? Wie stellt man z. B. TFS-DUS-TFS lowcost dar, wenn Teneriffa keinen Basis mehr ist?

 

Hatte es so verstanden als wenn die Basen Ende Sommer geschlossen werden. Bei den Änderungen geht es aber um den S19.

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Na ja, die Slides waren voller weicher Faktoren wie jüngste Flotte, niedriger Verbrauch Bla Bla anstatt klar Zahlen zu nennen.

 

Und ein Widerspruch an sich - da stellt man 16 neue 737MAX als Wachstum vor und gleichzeitig will man Basen schliessen und Kapazitätswachstum kräftig runterfahren.

 

Die generelle Frage wäre ob sie auch einen Sanierer haben die aus einer Seniorität her das Lebenswerk von Kjos auf eine nachhaltige Grösse stützen kann.

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Da werden aber sicher auch ne Menge innerspanische Flüge ausfallen (gerade von der Basis Palma aus )

Hat da irgendwer den Überblick,um das mal im Thread "Streckeneinstellungen" zu konkretisieren ?

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vor 23 Minuten schrieb EDCJ:

Da werden aber sicher auch ne Menge innerspanische Flüge ausfallen (gerade von der Basis Palma aus )

Hat da irgendwer den Überblick,um das mal im Thread "Streckeneinstellungen" zu konkretisieren ?

 

Ab PMI wird nur MAD angeflogen.

Ab LPA gibt es MAD, BCN und AGP

Ab TFS wird nur AGP angeflogen.

Da alle drei Zielflughäfen Basen bleiben werden, können die innerspanischen Strecken weiter bedient werden.

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vor 17 Stunden schrieb BU662:

Die Konkurrenz ist bereits sehr aktiv dabei, die Piloten anzusprechen und versucht diese abzuwerben. Leider gibt das DY Management im Moment kein Bild von Kompetenz ab. Es ist eher ein "weiter so wie bisher, nur ein klein wenig anders". Das wird nicht funktionieren, und man kann im Interesse der vielen Mitarbeiter nur hoffen, dass es zu einer (Teil-) Übernahme kommt.

 

Ist das nun die "Rache" von Ryanair nachdem Norwegian damals viele Piloten von Ryanair abgeworben hat?

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vor 6 Stunden schrieb Gerrity:

 

Ist das nun die "Rache" von Ryanair nachdem Norwegian damals viele Piloten von Ryanair abgeworben hat?

Das witzige an der Sache ist ja, dass Ryanair die Schließung der Basen anspricht und selbst so tut, als wären Ryanair-Mitarbeiter davon nie betroffen. Dabei hat Ryanair im letzten Jahr ja fleißig Basen geschlossen.

Eine Frage an die Spezialisten hier, die sich im Aviation Management gut auskennen: Könnte das alles ein Vorgriff auf eine mögliche IAG-Übernahme sein? Die Schließung der spanischen Stationen, sowie FCO, würde ja dazu passen. Damit macht man wieder Platz für Vueling und Iberia. Noch dazu sollen ja sämtliche 737 Piloten auf die 787 umgeschult werden. 

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vor 46 Minuten schrieb DM801:

Das witzige an der Sache ist ja, dass Ryanair die Schließung der Basen anspricht und selbst so tut, als wären Ryanair-Mitarbeiter davon nie betroffen. Dabei hat Ryanair im letzten Jahr ja fleißig Basen geschlossen.

Eine Frage an die Spezialisten hier, die sich im Aviation Management gut auskennen: Könnte das alles ein Vorgriff auf eine mögliche IAG-Übernahme sein? Die Schließung der spanischen Stationen, sowie FCO, würde ja dazu passen. Damit macht man wieder Platz für Vueling und Iberia. Noch dazu sollen ja sämtliche 737 Piloten auf die 787 umgeschult werden. 

 

Willie Walsch hatte in der heutigen Ausgabe des Irish Independent weitehin seine Position behalten -IAG wird keinen Bitterwettbewerb um Norwegian eingehen. 

 

https://www.independent.ie/business/irish/iag-wont-get-into-bidding-war-for-norwegian-air-willie-walsh-37730903.html

 

Es ist ein bisschen wie beim Brexit - Kjos muss zur Raison gebracht werden und erst mal die Realität einsehen.

 

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Sind das taktische Spielchen?

Oder warum erklärt man das öffentlich, der Aktienkurs bricht logischerweise ein und IAG muss ihren Anteil somit deutlich günstiger verkaufen?

 

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Sie haben geschrieben :" zu gegebener Zeit" Noch MUSS IAG gar nicht verkaufen , aber taktische Spielchen sind das sicher ;)

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Wenn ein fairer Preis nicht gegeben ist weil alle auf eine Übernahmeofferte spekulieren, dann ist es ratsam cool zu bleiben.

 

Kjos hat noch eine Sperrminorität mit der er eine eigentliche Übernahme verhindern kann -daher wird man sich mit ihm zuerst einigen müssen, damit alles Sinn macht. Und selbst dann wird man schlauerweise erst mal die 30% Grenze nicht erreichen wollen.

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IAG musste diese Entscheidung als Pflichtveröffentlichung publizieren.

Das man damit aus den Übernahmephantasien Luft nimmt ist eine unvermeidliche Nebenwirkung. 

 

Wenn man will, kann man Norwegian auch gegen den Willen von Kjos übernehmen. Da ist aber mehr Risiko als über die Eigenkapital-schiene. Ich halte die Liquidation als den besten Weg Norwegian platt zu machen.

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Hier ein weiterer aktueller Link - eigentlich ein Low-Cost-Gesamtüberblick vom Handelsblatt - die Situation von Norwegian steht jedoch mehr oder weniger im Mittelpunkt. Alles in allem keine wirklichen Neuigkeiten - dennoch ganz gut beschrieben.

 

 

https://www.handelsblatt.com/unternehmen/handel-konsumgueter/ryanair-easyjet-norwegian-fuer-die-billig-airlines-wird-es-eng/23896404.html

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On 1/20/2019 at 4:30 PM, oldblueeyes said:

Die generelle Frage wäre ob sie auch einen Sanierer haben die aus einer Seniorität her das Lebenswerk von Kjos auf eine nachhaltige Grösse stützen kann.

 

Was ist denn das "Lebenswerk" von Kjos? Ein Air Berlin Gemischtwarenladen 2.0 der ständig fremdes Geld verbrennt.

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vor 8 Stunden schrieb medion:

 

Was ist denn das "Lebenswerk" von Kjos? Ein Air Berlin Gemischtwarenladen 2.0 der ständig fremdes Geld verbrennt.

 

Aus unserer Sicht, ja.

 

Aus seiner Sicht ist er vielleicht der Erfolgreiche Pionier der Low Cost Langstrecke - sozusagen der der „echte“ Erbe von Freddie Laker ;)

 

Ein Patriarch der die Realität nicht erkennt und nicht los lassen kann ist sicherlich kein Segen in einer Restrukturierungsphase. 

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vor 3 Stunden schrieb oldblueeyes:

Ein Patriarch der die Realität nicht erkennt und nicht los lassen kann ist sicherlich kein Segen in einer Restrukturierungsphase. 

 

Die aktiven und potentiellen Geldgeber stellen im Normalfall jedoch unmissverständliche Bedingungen. Ein eigensinniger Patriarch wird dabei keine große Wahl haben, wenn die finanziellen Mittel dringend gebraucht werden. Insofern wird Herr Kjos sich dem "Schicksal" fügen oder das Unternehmen womöglich verlassen müssen (könnte ggfs auch Investor-Bedingung sein). Anderenfalls kann er zusehen, wie sein "Lebenswerk" den Bach runter geht.

 

In jedem Fall dürften die weiteren Entwicklungen im Interesse der Airlines sein - denn die werden höchstwahrscheinlich mit einem Kapatitätsabbau verbunden sein, was etwas Druck aus dem Wettbewerb nehmen wird.

 

Nicht wenige werden sich angesichts jährlich rd. 37 Mio. neu umzuverteilender Passagiere und zahlreicher moderner Flugzeuge die Hände reiben, falls Norwegian den Kampf ums Überleben verlieren sollte.

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Eben.

Aber so ein Patriarch kann die Entscheidung verzögern.

Man hätte ja locker 2 realistische Strategien zur Auswahl:

- eine Totalübernahme - entweder durch IAG (Angebot war da) oder vielleicht mit der Lufthansa als weissen Ritter

- Teilverkäufe zB der Langstrecke -> hätten sowohl Eurowings als auch Level zur kritischen Masse geholfen

 

Kjos spekuliert seit 2 Jahren auf den für ihn richtigen Preis und in der Zwischenzeit geht die Bewertung von Norwegian nach unten. 

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DY besorgt sich am Kapital-Markt frische 3 Mrd NOK. Die Emission wird unter anderem von John Fredriksen garantiert. Da sag mal einer, es gäbe nur die "Deutschland AG", das funktioniert selbst im kleinen Norwegen.

Im Zuge der Emission gab es ein paar interessante Side-Info's:
Vorläufiges EBIT für 2018: -3.8 Mrd NOK
Equity Ende Q4 2018: 1.7 Mrd NOK (Minimum von 1.5 Mrd NOK aufgrund von Anleihen notwendig)
Aktuell befindet man sich mit keiner anderen Partei in Übernahme-Gesprächen
Turn-Around Plan soll sich aus Asset Sales, verschobenen Auslieferungen und Kostenersparnissen von 2 Mrd NOK zusammen setzen.

Die Bewertung bleibt jedem selbst überlassen. Ich persönlich bekomme ein Deja-vu ...

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