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2 Wochen Norwegen mit Wideroe: Explore Norway!

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Irgendwann im Herbst letzten Jahres bin ich über das „Explore Norway“-Ticket von Wideroe gestolpert – rund 480€ und dafür 14 Tage fliegen innerhalb Norwegens, soviel und weit man mag. Das ganze sogar noch quasi voll flexibel, bis 2 Stunden vor Abflug lassen sich weitere Flüge zu je einer Norwegischen Krone pro Buchung und Reisendem reservieren.

 

Ende letzten Jahres fand sich dann noch ein Mitreisender, EDGS01 aus dem VFT – gemeinsam enstand der Plan im August diesen Jahres Norwegen zu bereisen und neben einem groben Überblick über Norwegen zu gewinnen, eben auch alle von Wideroe angeflogenen Flugplätze zu sehen. Vorweg schon soviel: Letzteres ist uns nicht ganz gelungen, einerseits hat Wideroe noch neue Ziele im Süden aufgenommen (Kristiansand und Kristiansund), wie auch haben sich durch Flugplanänderungen Zwischenstops verschoben. So fehlen uns unterm Strich noch rund eine Handvoll norwegischer Flugplätze.

 

Zwischenstops sind ein gutes Stichwort – mit den relativ großen Dash 8-100 gibt es auf den Strecken zwischen zahlreichen „Dörfern“ (jedenfalls nach unseren Maßstäben) wenig Bedarf an zahlreichen Nonstop-Verbindungen – es wird viel mit Zwischenstops geflogen. Ein bis zwei Stops sind nahezu die Regel, während es auch einige wenige Nonstop-Verbindungen gibt (vornehmlich auf entsprechend aufkommensstaken Strecken mit den größeren Dash 8-300 und Dash 8-400), gibt es auch Flüge von Tromso nach Vadso bzw. Kirkenes entlang der norwegischen Nordküste, die mit 5 bzw. 6 Zwischenstops operieren. Auch solch eine „Langstrecke“ gehörte zu unserem Programm natürlich zwingend dazu.

 

Aprospos Langstrecken – während ein Großteil der Flüge mit Flugzeiten im Bereich von 10 bis 35 Minuten unterwegs ist, gibt es auch wahre Dash 8-100 Langstrecken mit rund 60 Minuten Flugzeit, etwa von Vadso nach Tromso.

 

Wideroe betreibt ein recht dichtes Netz an inner-norwegischen Verbindungen, aber auch einige Routen etwa von Trondheim und Sandefjord nach Kopenhagen, sowie Großbritannien. Der einzige Flug, der nach Buchung des Passes nicht mehr änderbar sein sollte, ist der allererste Flug mit dem der Explore Norway-Pass „angeflogen“ wird. Hier entschieden wir uns der Erreichbarkeit halber für Kopenhagen.

 

Das weitere Programm buchten wir uns ebenfalls direkt ein und vertrauten mit teilweise knappen Umsteigezeiten von 25 Minuten voll und ganz, auf Europas pünktlichste Airline (die nebenbei erst kürzlich für die beste Dispatch Reliability aller Dash 8-Betreiber weltweit ausgezeichnte wurde!). Ohne zuviel vorweg zu nehmen – wir konnten diesbezüglich nur positive Erfahrungen sammeln, nahezu alle Flüge waren überpünktlich am Ziel. Ein einziger Flug schien auf Grund verspäteter Ankunft der Maschine ebenfalls verspätet heraus zu gehen – hier wurde an einem Samstag Morgen eine Standby-Crew samt Aircraft aktiviert und der Flug mit immerhin 3 Paxen ging nur wenige Minuten verspätet Off-Blocks.

 

Die einzig negative Erfahrung direkt zu Beginn: Wideroe belastet einmal das Explore Norway-Ticket der Kreditkarte, wie auch eine norwegische Krone pro Person und Buchung. Was in unserem Fall knapp über 40 Transaktionen zu je 1 NOK bedeutet hat – ein paar Transaktionen mit Minibeträgen zuviel für die Fraud Protection meiner Visa-Karte. Binnen weniger Tage konnte jedoch auch das geklärt werden, „ja – das ist schon was komisch, ich verstehe das auch nicht, hat aber schon seine Richtigkeit“.

 

Neben einigen Flügen sollte es dann auch noch ein wenig touristisch werden – Norwegen sehen und entdecken, vor allem Plätze und Gegenden finden, die man später einmal noch genauer, detaillierter mit mehr Zeit intensiver erleben und entdecken mag. So kreuzten sich unsere Wege immer wieder mit japanischen und italienischen Reisegruppen, die – neben den Deutschen – einen Großteil der Norwegen-Besucher ausmachen.

 

Nach der Buchung der Flüge im Dezember letzten Jahres stand dann die Feinplanung des „touristischen“ Programms in den letzten Monaten im Vordergrund. Neben Besuchen in Bergen und Oslo sollte es in die Fjorde gehen, eine Fahrt mit der Flamsbahn darf nicht fehlen, ein Besuch im Eisbärenklub von Hammerfest ebenso wenig und für meinen Mitreisenden Bahnfan durfte eine Fahrt mit der Bahn von Bergen nach Oslo genauso wenig fehlen.

 

Genau der Worte, lassen wir noch ein paar Zahlen sprechen und dann geht es auch schon los nach Norwegen.

 

Buchungscodes: 25

Flüge: 32 (ohne An-/Abreise nach Kopenhagen)

Starts und Landungen: 62

Ticketnummern: 50

 

Nungut, vielleicht noch ein kurzer Einblick in unser Routing:

 

CPH-TRF-BGO-SOG-HOV-OSL-FDE-BGO-SOG-OSL TRF-TRD-MQN-BOO-SSJ-BNN-TRD-RVK-OSY-RET-LKN-SVJ-BOO-SKN-ANX-SKN-BOO-EVE-TOS-SOJ-HFT-MEH-BVG-BJF-VDS-BJF-MEH-HVG-HFT-TOS-ALF-LKL-TOS-SKN-BOO-EVE-TOS-SOJ-HFT-TOS-KKN-VAW-VDS-TOS-ANX-NVK-BOO-MQN-MJF-TRD-TRF-CPH

 

Im Great Circle Mapper bekomme ich da keine schöne Karte erzeugt – daher muss es ein kleiner Auszug aus der Flugstatistik tun (ohne Zwischenstops):

flugstatistik.png

 

Tag 1 - nach langer Zeit der Vorfreude und der Anspannung geht es endlich los!

 

Kopenhagen als Startpunkt hatten wir der Erreichbarkeit halber gewählt - EDGS01 wollte per Nachtzug anreisen, ich hab mich für den frühen SAS Flug von Düsseldorf entschieden. Abflug am Sonntag morgen um 07:00 ist kein Zuckerschlecken, schon gar nicht wenn man mit der Bahn anreisen will. Bei der Buchung des Fluges hatte ich irgendwie eine bessere ÖPNV-Verbindung im Hinterkopf, aber letztlich hieß es dann doch aufstehen kurz nach 3, um die RegionalBahn um 04:05 nach Duisburg und weiter zum Flughafen DUS zu erreichen. Viel zu früh dort angekommen (aber lieber früher, als mit der nächsten Verbindung zu spät ...) ging es erst einmal zum Starbucks - denn ohje, die Lounge macht erst um 05:30 auf. Schlag 05:30 Stand ich denn auch dort auf der Matte und machte es mir für die nächste Stunde bequem.

 

Der CR9 nach CPH war recht leer, ich hatte denn auch eine ganze Exit-Reihe für mich allein. Zuvor gab es noch eine kleine Flughafenrundfahrt, der Canadair war an den Positionen entlang der alten Querbahn parkiert - fast neben einigen CR2 der Eurowings die dort ihre letzten Wochen in LH Regional Bemalung abstehen. SAS fliegen ist wie Bus fahren, Service: Fehlanzeige. Einsteigen, Augenpflege und eine Stunde später in Kopenhagen wieder aussteigen. Dort hatte ich nun einige Stunden Zeit, bis mit unserem Flug nach Sandefjord und weiter nach Bergen das Abenteuer richtig beginnen sollte. Zwischen den Flugsteigen B und C fand sich eine Empore mitsamt einiger Ruhesessel sowie Blick auf den Apron - perfekt. Den zwischenzeitlichen Plan nach Kopenhagen zu fahren und dort EDGS01 am Bahnhof einzusammeln hatte ich zwischenzeitlich verworfen - der Nachtzug war mit gemütlichen 1,5 Stunden Verspätung unterwegs. Noch genug Puffer um sich keine Sorgen machen zu müssen, aber ....

 

Ein wenig Augenpflege später traf EDGS01 dann doch noch zeitig zum Boarding nach Sandefjord ein, schwupps saßen wir denn auch in der überpünktlich angekommenen LN-WDI, wie alle DH4 der Wideroe auch dies eine NextGeneration mit neuem Kabinendesign. Der Flug war bis auf den letzten Platz gefüllt, dennoch blieb genug Platz für das Handgepäck. So mag ich das ;) Auf dem knapp einstündigen Flug hätte es sogar einen Snack sowie Kaffee/Tee gegeben, auf Grund weiterer Augenpflege hab ich dies jedoch verpasst. Wie eigentlich bei allen Wideroe-Flügen sind wir überpünktlich angekommen, bis zum Weiterflug nach Bergen waren es noch gut 2 Stunden, die sich jedoch auch auf Grund des freien WLANs in Sandefjord gut herumkriegen ließen. Einziger Wermutstropfen: Nach der Ankunft mussten wir erst ins Terminal und dort nochmal durch die Fummelbude um in den Domestic-Teil des kleinen Airports zu gelangen.

 

Boarding nach Bergen begann denn nun auch fast pünktlich, zunächst war man sich jedoch nicht ganz sicher, ob man überbucht sei - spontan boten wir uns für das VDB an, den Mädels vom Groundhandling tat es dann schon fast Leid, dass nichts aus dem VDB wurde. "Wir müssen Sie leider Boarden" hieß es und schon waren wir als letzte an Board, diesmal die LN-WDH. Flugzeit nach Bergen knapp 50 Minuten.

 

Dort pünktlich angelangt, galt es das Nachtlager für die ersten beiden Nächte aufzuschlagen - das Clarion Hotel direkt am Airport war unser Ziel. Eigentlich wollten wir dort noch kurz in den Whirlpool hüpfen, um den Urlaub - der es ja trotz des sportlichen Flug- und Touriprogramms noch war - einzuläuten. Der war aber defekt, wohl schon seit ein paar Monaten - Hinweise darauf suchte man am Whirlpool jedoch vergebens, so dass wir in Badeshorts vor dem leeren Jacuzzi standen - immerhin, mit Blick aufs Vorfeld. An der Rezeption gabs dann die Info, dass der Jacuzzi schon zwei Monate defekt sei, man sich da hin und wieder mal dran versuche - nunja, nützte uns wenig. Noch ein kurzer Blick in die nähere Umgebung, Einchecken für den ersten Dash 8-100 Flug am kommenden Tag und wieder: Augenpflege.

 

Das "Produkt" Wideroe konnte bis dato mehr als überzeugen, angenehme und pünktliche Flüge, trotz Full House. So darf es gerne weiter gehen.

 

Achja - wer auf Fotos wartet - ich bin ein sehr dezenter Knippser, daher halten sich die Flugzeugbilder doch arg in Grenzen. Ich bitte um Nachsicht ;) ... Ok, ein wenig Airport-Porn gibts doch noch :P Ich hätte bis dato ziemlich sicher behauptet, dass SAS keine Fokker 50 mehr betreibt - aber, in Bergen stand auf einmal eine herum (ja, das Bild taugt nicht für eine Datenbank).

 

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Sozusagen zum "warm werden" sollte es heute einmal nach Oslo und retour gehen. SAS fliegt die Strecke mit Bobby direkt, wir hatten uns für das Routing Bergen (BGO)-Sogndal (SOG)-Orsta-Volda (HOV)- Oslo (OSL) - Forde (FDE) entschieden. In Sogndal legten wir unseren ersten Zwischenstop ein, mit dem auf die Flugzeiten perfekt abgestimmten Bus ging es für 60 Kronen Oneway hinunter ins Tal. Dort schauten wir uns Sogndal an und genossen die Aussicht vom "Hafen".

 

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Mit dem Bus ging es dann pünktlich für unseren Flug nach Oslo wieder hinauf auf den oberhalb des Tals gelegenen Flugplatz. Die Boardkarten für den Weiterflug nach Oslo und Bergen hatten wir uns bereits bei der Ankunft geben lassen - nicht ohne ein schmunzeln bekamen wir diese überreicht, da wurden wir das erste mal als "verrückt" abgestempelt. Der Airside-Wartebereich in Sogndal ist im Übrigen ein Geheimtipp, der mitsamt schweren Ledersesseln in Sachen bequemes Warten der ein oder anderen älteren Lufthansa-Lounge in nichts nachsteht - vom Ausblick mal ganz zu schweigen!

 

Zeitig ging es los nach Oslo, mit einem Stop in Orsta-Volda. Dort wurde die Crew getauscht (womit wir nun wahrlich nicht gerechnete hatten) und alle Transitpaxe (mit uns immerhin 3) mussten die Maschine verlassen, da wir 20 Minuten vor der Zeit gelandet waren und man doch gerne früh Feierabend machen wollte. Nun gut .... Weniger "lustig" war, dass man es nicht schaffte den Transit-Bereich zu öffnen und wir uns nochmal befummeln lassen mussten. Pünktlich ging es nach Oslo und via Forde dann zurück nach Bergen. Der erste Tag mit sattem Dash 8-100 Sound war überstanden, die Flugbegleiter tragen im Übrigen allesamt einen Hörschutz während des Fluges. Was eine Verschwendung! :P

 

An dieser Stelle vielleicht ein paar Worte zum Service an Board - auf Flügen mit den "leisen" 300er und 400er Maschinen und einer Flugzeit von 40 Minuten oder mehr gibt es gratis Kaffee oder Tee, sowie bei Abflug vor 9 Uhr oder internationelen Strecken etwas zu Futtern. Auf den "lauten" 100er Maschinen hat es keine Galley, daher hat es nur (warme) kalte Getränke im Verkauf aus dem Trolley. Neben den üblichen Getränken gibt es meist ein Polar-Sandwich mit Rentierfleisch sowie Snacks zu kaufen.

 

Heute stand Oslo auf dem Programm - mit Flug WF148 (wiederum via Sogndal) ging es am Morgen dorthin und weiter mit dem Regionalzug nach Oslo hinein - der etwas schnellere Flytoget kostet rund das doppelte des eh schon nicht günstigen Regionalzugs. An der Touristinformation holten wir uns den hinterlegten Oslo-Pass ab, dieser ermöglicht die freie Nutzung des ÖPNV in Oslo und bietet zahlreiche Vergünstigungen in Museen etc, auch buchten wir noch das Ticket für unseren Ausflug mit der Flamsbahn sowie die Fjord-Tour mit dem Katamaran für den kommenden Tag.

 

In Oslo ist im Prinzip fast alles fußläufig zu erreichen, daher gibt es innerhalb eines Tages relativ viel der Stadt zu sehen. Wir wollten zunächst in das Parlament, dann eine geführte Tour buchen und noch ein wenig durch die Stadt zwischen Bahnhof und dem am Hafen gelegenen Rathaus bummeln. Leider wird das Parlament derzeit renoviert, so dass sich die Besichtigung direkt erledigt hat. (Auch hier Entschuldigung für die Bildqualität, ich musste mich erst an die noch relativ neue Kamera gewöhnen ....)

 

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Also Planänderung, auf zum Rathaus und Hafen, wo es Stadtführungen zu buchen gab. Wir entschieden uns für eine Tour mit dem Bus, die uns über das Norwegisches Freilichtmuseem, über das Wikingerschiffmuseum zum Holmenkollen und wieder zurück in die Stadt zum Vigeland Skulpturenpark führen sollte.

 

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Per Bus ging es also zuerst in das Norwegische Freilichtmuseum, in dem zahlreiche - sowohl Originale als auch Nachbauten - Gebäude aus verschiedenen Gebieten Norwegens, wie auch unterschiedlichen Alters zu sehen sind. Teil der Tour war eine Führung durch einen Teil des Museums. Zunächst wurde ein altes Haus sehr reicher Menschen von vor ca. 100 Jahren besichtigt. Der Reichtum spiegelte sich unter anderem in den großen Türen wie auch Fenstern aus Glas wieder, ärmere Einwohner hatten zu dieser Zeit nur ein abdichtbares Loch im Dach, über das Licht in das Haus hinein strömen konnte. Auch mit unserer Zeit nicht vergleichbar sind die Betten - damals schlief man sitzend, benötigte also deutlich kleinere Betten - gelegen haben nur die Toten.

 

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Weiter ging es in eine alte Kirche, die nur im vorderen Bereich verziert war - hier war Platz für die reichen Menschen, auf den billigen Plätzen gab es keinerlei Verzierungen. Vorne hingegen waren die Tragen Holzsäulen mit Verzierungen versehen, die den Anschein erwecken sollten, es sei Marmor.

 

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Innerhalb des Freichlichtmuseums gibt es während des Sommers für Kinder die Möglichkeit in alten Kostümen dort zu "leben" wir ihre Vorfahren anno dazumal - sicherlich eine sehr spannende und sich einprägende Erfahrung!

 

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Weiter ging es in das Wikingerschiffmuseum, in dem 3 vor der norwegischen Küste gefundene alte Wikingerschiffe ausgestellt sind, die unterschiedlich gut erhalten sind.

 

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und dann weiter zum Holmenkollen, einmal die Sprungschanze auf dem Holmenkollen selbst ...

 

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... und ein Blick auf die Stadt:

 

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Vom Holmemkollen ging es zur letzten Station der Museumstour, zum Vigeland-Skulpturenpark. Keine Worte, ich lasse die Bilder sprechen.

 

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Vom Skulpturenpark aus ging es wieder zurück zum Rathaus, von wo aus wir uns noch zur einer kleinen Tour mit einer der Fährlinien aufmachten - einmal raus zu einem Inselchen und wieder Retour nach Oslo. Die geführte hatte einerseits den Vorteil, in wenigen Stunden zahlreiche Ecken zu sehen bekommen - aber eben auch den Nachteil, dass es von allem nur Häppchen zu sehen gab. Sollte ich nochmal nach Oslo kommen, ist ein längerer Besuch im Freilichtmuseum Pflicht.

 

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Die Nacht würden wir im Schlafwagen Oslo-Bergen verbringen, um wieder zum Bahnhof zu gelangen stiegen wir eine der nächsten Straßenbahnen und hatten ein wenig Glück - auf dem Weg vom Vigeland-Skulpturenpark war uns schon eine Stelle aufgefallen, an der Mitten in der Stadt Straßenbahngleise durch einen Springbrunnen inmitten eines Kreisverkehres verlegt waren - und diese Linie fuhr nun genau dort durch (bei nicht sprudelndem Brunnen, selbstverständlich). Am Bahnhof gönnten wir uns noch etwas zu essen bei einem Inder, bevor wir dann bereits eine Stunde vor Abfahrt unser Schlafwagenabteil beziehen konnten - was absolut bezahlbar ist. Zum reinen Fahrpreis (guter "Minipris" von 199NOK) kommt noch die Schlafwagenreservierung hinzu, wenn ich nicht total daneben liege kostete die Fahrt pro Person im 2-Bett Abteil keine 80€. Vom Komfort mit einem Deluxe-Abteil vergleichbar, einzig es gibt keine Toilette im Abteil. Nach einer Schoki im Speisewagen ging es dann auf die nächtliche Reise zurück nach Bergen.

 

Heute ein ganz harter Tag - ganz ohne Flug!

 

Die Fahrt von Oslo nach Bergen war sehr gut zu überstehen, ich konnte gut schlafen und bis erst kurz vor Bergen vom Klingeln des Weckers aufgewacht. Pünktlich war der Zug auch noch, was will man mehr - eine Dusche und ein nettes Frühstück? Genau danach war uns zumute, und wir bekamen was wir wollten. Für die kommende Nacht hatten wir das Grand Hotel Terminus direkt am Bahnhof in Bergen ausgeguckt, wo man uns morgens um 07:30 zwar noch kein Zimmer anbieten konnte, aber im Spa-Bereich eine Dusche und außerdem ein Frühstück "aufs Haus".

 

Für den Tag war die Fahrt mit der Flamsbahn von Myrdal nach Flams geplant und von dort aus die Rückreise nach Bergen per Expressboot - welches dennoch gute 5 Stunden durch die Fjorde unterwegs ist. Zuvor ging es jedoch noch auf den Fløyen, den Hausberg von Bergen. Dort verkehrt ähnlich wie am Grazer Schloßberg eine Standseilbahn, die Fløibahn, welche im Übrigen auch Norwegenes einzige Standseilbahn mit einer Länge von 850 Metern ist.

 

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Vom Fløyen aus gibt es einen guten Blick auf die Stadt Bergen und den Hafen der Stadt, in dem gerade die Queen Mary 2 ankerte. Nettes Detail im letzten Bild, auf dem Dach der Bergstation gibt es eine ganz klassische Anzeige, wo sich die Wagen der Standseilbahn derzeit befinden.

 

Mit dem Zug ging es die gleiche Strecke wie schon in der Nacht zurück nach Myrdal, wo wir in die Flamsbahn einstiegen. Die Flamsbahn ist klassisches Touriprogramm, dementsprechend stiegen mit uns aus dem Zug aus Bergen zahlreiche weitere Touristen aus, die in der knapp einstündigen Wartezeit auf die Flamsbahn den ansonsten verlassen wirkenden Bahnhof von Myrdal bevölkerten.

 

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Zwischenzeitlich kam auch noch ein Zug aus Oslo in Richtung Bergen an und lieferte weitere Touristen ab - was nun folgte war klassisches Anstellen und Drängeln, jeder wollte in der Flamsbahn den besten Platz haben. Die Flamsbahn ist eine der steilsten Bahnen der Welt und überwindet in rund ~60 Minuten Fahrzeit auf 20 Kilometern einen Höhenunterschied von rund 860 Metern.

 

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Fotografieren lässt sich aus der Flamsbahn heraus recht schlecht, zuviel Gedränge, zu schlechtes Licht, zu viele Spiegelungen. An einem Wasserfall macht der Zug eine rund 5 minütige Fotopause - insgesamt ist die Flamsbahn aus meiner Sicht leicht überbewertet. Sicherlich ganz nett, aber eher ein technisches Highlight, als denn ein touristisches.

 

In Flams lag schon unser Schnellboot zurück nach Bergen bereit ...

 

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... es blieb noch genug Zeit für einen Besuch im Flamsbahn-Museum.

 

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Die nächsten 5 Stunden ging es nun durch den Fjord wieder in Richtung Bergen, während es sich zu Beginn etwas "zog", wurde es umso spannender, desto näher Bergen war.

 

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... und noch ein obligatorisches Bild der schiefen Häuser am Hafen von Bergen:

 

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Zu Fuß ging es nun an weiteren "muss man gesehen haben" Attraktionen vorbei wieder ins Hotel, wobei EDGS01 es sich natürlich nicht nehmen ließ, noch eine Station mit der nagelneuen Tram zu fahren.

 

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Von der Landschaft entlang der Strecke Oslo-Bergen gab es während der Nachtzugfahrt nichts zu sehen - das wollten wir heute nachholen. Mit dem Zug ging es also bis nach Drammen, dort weiter zum Flughafen Sandefjord und von dort aus via Trondheim und Mo i Rana (MQN) nach Bodö, wo wir für die kommenden Tage unser Quartier aufschlugen. Wiederum mit einem zeitig gebuchten Minipris und einem verschwindend geringen Aufpreis buchten wir uns in den NSB Comfort-Bereich, der ein wenig mehr Platz, weniger Touristen und freie Getränke (Tee/Kaffee) versprach.

 

Unser Zug nach Drammen stand schon zeitig vor planmäßiger Abfahrt bereit ...

 

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... während am Nachbargleis noch der Nachtzug aus Oslo stand.

 

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Einziges Manko im NSB Comfort-Bereich: Man hätte mal feucht durchwischen können und bei der Gelegenheit auch gleich die Sitztaschen entleeren.

 

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Ansonsten super bequem, nett und dank freier Getränke mitsamt sensationeller Aussicht verging die Zeit fast wie im Fluge ;) Jedenfalls zu schnell, um noch ans fotografieren zu denken ...

 

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Von Sandefjord ging es dann mit der letzten Q400 für die nächsten Tage in Richtung Trondheim, Boardservice auch hier wieder Tee oder Kaffee, sowie das obligatorische Buy-on-Board. In Trondheim blieben etwas mehr als die geplanten 30 Minuten für das Umsteigen, ich nutzte die Gelegenheit einen Süßwarenautomaten mit den sich jetzt schon als nervig erweisenden Mengen an 1 NOK-Münzen zu füttern. Die Treppe hinunter ging es zu den Bus-Gates - halt, außer in Oslo gibt es keine Busgates. Hier darf der gemeine Pax die paar Meter noch zu Fuß laufen, die er selbst am Drehkreuz Saarbrücken mit dem Bus gefahren würde. Unten angekommen stand die LN-WID schon bereit und wurde noch betankt.

 

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Auch bei dem nun folgenden Flug nach Bodö (BOO) über Mo i Rana (MQN) ganz nett: die entgegen der Flugrichtung verbauten Sitze 1CD werden nur belegt, wenn die Maschine voll ist - oder ein verrückter Pax nett fragt, ob man denn nicht mal rückwärts fliegen dürfe :P Somit bleibt auf 2CD meist reichlich Beinfreiheit - jedenfalls mehr, als man mit 1,70M wirklich brauchen würde ;)

 

In Bodö wieder eine nette Überraschung: die paar Meter in die Stadt (rund 1km) kann man ganz bequem zu Fuß laufen, die ~120NOK für das Taxi kann man sich getrost sparen.

 

Heute standen erneut Trondheim und Namsos auf dem Plan - in Trondheim ging es diesmal auch (kurz) rein in die Stadt (lang genug, heute war der einzige Tag, der uns mit Regen konfrontierte) und in Namsos ... nunja, wir wollten halt mal hin, hatten rund 3,5 Stunden Aufenthalt vor Ort und keine Idee was wir dort machen sollten.

 

Am Morgen ging es erstmal mit zwei Stops via Sandnessjoen (SSJ) und Bronnoysund (BNN) nach Trondheim - langweiliger Flug, nothing to write home about. Das "neue" am Dash 8-100 fliegen war schon lange verflogen - das Busfahren begann.

 

In Trodheim ging es dann mit der Bahn rund ~40 Minuten in die Stadt hinein, direkt am Fjord entlang.

 

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Kaum angekommen machten wir uns auf den Weg den Dom von Trondheim zu suchen - ist es dieser hier?

 

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Nicht ganz, das hier war dann doch nur eine kleinere Kirche - aber das hier schaut schon besser aus:

 

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Fotografieren im Dom war untersagt, ich konnte es nicht ganz lassen, nur sind die Bilder ohne Blitz nicht wirklich vorzeigbar geworden. Auf Grund des überschaubaren Wetters bummelten wir wieder durch die Stadt am Rathaus und am Bahnhof gelegenen Hafen entlang zum Bahnhof, um uns (via Roervik (RVK)) auf den Weg nach Namsos zu machen.

 

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Nach der Fummelbude machten wir es uns ein wenig bequem, es blieb noch ein wenig Zeit zum Spotten. Bei Wideroe war man gerade mit dem Rüsseln fertig, und dann kam auch noch eine SAS-Maschine mit "BUG"-Registrierung vorbei - für einen Informatiker was besonders.

 

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Hier noch was aus der Kategorie "Catch the Prop":

 

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Namsos war einer der "wir wollten halt mal hin" Airports - dementsprechend planlos kamen wir bei leichtem Nieselregen in Namsos gegen 17 Uhr an. Zunächst besorgten wir uns die Boardkarte für den abendlichen Abflug via Mosjoen (MJF) nach Bodö in unser Hotel und fragten bei der Gelegenheit nach einer Idee, was man denn die nächsten 3,5 Stunden in der Gegend so machen könnte - die Antwort war wenig hilfreich, wenn auch amüsant: "well, there's no Disneyland here". Was im Übrigen eine glatte Lüge war, wie wir wenig später entdeckten!.

 

Vorher gabs jedoch Namsos International Airport zu bestaunen - man hat sogar 3 Parkplätze. Was ich gar nicht mal ins lächerliche ziehen will, die norwegischen Airports sind allesamt effizient und bequem - genau so macht Reisen Spaß!

 

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Der Hunger trieb uns die 4 Kilometer nach Namsos hinein, an den ersten Häusern vor dem Stadtkern vorbei entdeckten wir denn auch das Disneyland von Namsos - es war gerade Kirmes.

 

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Weiter ging es in Richtung Hafen (wo wir direkt nebenan die Taxizentrale fanden -> ergo war der Weg zum Flugplatz zurück gesichert) ...

 

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... und dann auch noch ein paar Meter zurück, wir hatten unterwegs ein italienisches Restaurant entdeckt - das einzige was außer der Kirmes in Namsos zu finden war. Dort war es erstaunlich ruhig, EDGS01 bekam seinen Kebab-Teller und ich meine Pesto-Nudeln - und das ganze von einer türkisch-stämmigen Bedienung, die zuvor ein paar Jahre in Thüringen gelebt hat. Wie klein die Welt doch ist.

 

Mit vollem Magen ging es dann den Weg zum Flughafen retour im Taxi - ein gepimpter Sprinter mit Ledersitzen und blauer Neon-Innenbeleuchtung. Was in Norwegen wohl einigermaßen "normal" zu sein scheint, in Bodö hatten wir am nächsten Morgen ein ähnliches Modell.

 

Am Flughafen von Namsos angekommen wurden wir auch schon erwartet - bei gerade mal 4 zusteigenden Paxerln fallen die Ausländer halt auf. Kurzer Blick aufs Vorfeld ...

 

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... und schwupps ging es mit der LN-WIJ via Mosjoen (MJF) wieder nach Bodö.

 

Für diesen Samstag Vormittag hatten wir uns ein paar Lofoten-Hüpfer ausgeguckt um am Nachmittag dann in Richtung Andenes aufzubrechen.

 

Zunächst ging es mit der LN-WIB über Rost (RET) nach Leknes (LKN), von dort mit der LN-WIU nach Svolvaer (SVJ) und wiederum mit der LN-WIB zurück nach Bodö. Sowohl in Leknes als auch Svolvaer waren wir echte Raritaeten - Transitpaxe und dann noch mit Gepäck (mein Mitreisender konnte es nicht lassen) waren wohl eine Seltenheit. Den einstündigen Stop in Leknes haben wir geflissentlich verschlafen, nach obligatorischen erneuten Fummelbude natürlich. In Svolvaer holten wir uns die Boardkarte für den Weiterflug nach Bodö und weiter nach Andenes ab und setzten uns dann ein wenig an die Küste, bei wunderbarem Wetter eine großartige, ruhige Sache. Das Leg von Leknes nach Solvaer war im Übrigen unser kürzester Flug in der ganzen Zeit - gerade einmal 10 Minuten. Und auch in Sachen Auslastung waren die Flüge von Bodö nach Rost sowie Leknes nach Solvaer absolute Ausreißer - mit uns waren insgesamt 3 Pax an Board. Das hat uns dann immerhin den "Safety Dance" gespart, wir konnten glaubhaft versichern, dass wir im Zweifelsfall den Weg hinaus schon finden würden.

 

Hier geht die LN-WIU raus nach Bodö:

 

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Blick von unserem Plätzchen für die kommenden Stunden ...

 

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... und das Vorfeld, die Beechcraft ging nachher noch raus - es war richtig was los in Svolvaer.

 

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Nach der Lofoten-Hüpferei ging es dann nach Bodö und von dort aus via Stockmarkness (SKN) direkt nach Andenes (ANX). Andenes ist ein großer militärischer Flughafen mit zwei Bahnen, militärischen Anflugsystemen - und natürlich versuchten die Japaner an Board bei der Landung ein paar Schnappschüsse zu machen, bis dann die hektische Durchsage kam, dass dies doch hier verboten sei. In Andenes suchten wir einen Coop und deckten uns mit Lebensmitteln ein, wanderten ins Hotel und entspannten ein wenig - Andenes ist quasi das absolute Gegenteil zu anständig lauten Propgeräuschen, hier ist gar nichts los. Bis auf eine Attraktion, und bei der würden wir am kommenden Morgen auch die Japaner wieder sehen.

 

Tag 8 unserer Reise, die erste Woche war herum. Heute stand eines meiner Highlights auf dem Plan - Walsafari. Die Japaner von gestern mögen das Wort "Safari" vielleicht falsch verstanden haben, es ging nur um eine Fotosafari. Pünktlich kurz vor 9 holten wir unsere vorbestellten Karten für die Tour ab, es würde rund eine Stunde aufs hinaus gehen, dann Wale zu fotografieren und dann wieder retour. Zuvor in der Walstation noch eine kleine Führung durch eine Ausstellung dort mit ein wenig Hintergrundwissen zu Walen und warum es denn in Andenes am einfachsten und sichersten ist, Wale vor die Linse zu bekommen. Auch ist dort das Skelett eines vor einigen Jahren angeschwemmten Wales zu sehen.

 

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Leider gab es denn schon während der kurzen Führung die Nachricht, dass die Tour heute ausfallen müsse - der Kapitän war mit dem Kutter draussen und hat das Wetter für zu schlecht befunden. Ähnlich wie beim fliegen gilt auch hier - kein Kapitän macht das freiwillig, so dass Diskussionen darüber überflüssig und nur bedingt zielführend sind. Eine größere deutsche Reisegruppe konnte und wollte dies nicht ganz nachvollziehen - gut dass wir uns bereits vorher der internationalen Gruppe angeschlossen hatten. An der Information gab es dann das Geld zurück und wir hatten einen quasi freien Tag an einem ruhigen Fleckchen Erde gewonnen - den wir quasi mit Nichtstun zum Sonntag kürten.

 

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Sonntag morgens, halb 11 in Andenes - hier ist der Wal begraben. Mit Ausblick auf den Leuchtturm:

 

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Am Abend gabs dann ein Walsteak im Lysthuset, welches praktischerweise direkt neben unserem Hotel lag. Wenn es schon keine lebendigen Wale zu sehen gab, dann eben Tote. Geschmeckt hats ein wenig wie Wild, eine interessante Erfahrung - aber ich bräuchte das nicht jeden Tag.

 

Abflug 05:37, aufstehen um 4, Katzenwäsche und ab zum Flughafen - dort eingecheckt und beim Überreichen des Boardingpasses schon als verrückt abgestempelt. Es sollte heute von Andenes nach Bodö über Stockmarkness gehen, von dort aus via Harstad/Narvik (EVE) nach Tromsö (TOS) und dann mit dem Lumpensammler nach Vadso.

 

Den Flug nach Bodö habe ich ganz gut verschlafen, von Bodö nach Tromsö gab es unsere erste Wideroe Dash 8-300, die im Gegensatz zu den 100ern mit Ledersitzen ausgestattet war. Wenig los auf dem Flug, bestenfalls halb voll die Maschine. in Tromsö blieben denn auch mehr als 25 Minuten geplanter Umsteigezeit - und auch die hätten locker gereicht.

 

Nun ging es auf nach Vadso - nicht weil wir nach Vadso wollten, sondern rein des Fluges wegen. Von Tromsö aus fliegt Wideroe eine handvoll "Lumpemsammler"-Flüge mit 4-6 Zwischenstops. Wir hatten uns auf dem Hinweg für 5 Stops nach Vadso und retour 4 Stops zurück nach Tromsö entschieden. Alles in allem sportliche 15 Starts- und Landungen pro Tag - wäre interessant zu wissen, wieviele Cycles die Maschinen bislang runter haben :P

 

Auf dem Flug nach Vadso hatten wir denn auch eine uns mittlerweile gut bekannte Stewardess an Board (die uns auch die kommenden Tage noch begleiten würde *G*) und so verging die Zeit trotz der zahlreichen Stops und nur kurzen Flugzeiten wie im Flug. Teilweise ergab sich während der Stops auch die Möglichkeit mit der Crew zu quatschen, so sind etwa 10 Starts- und Landungen am Tag für eine Wideroe Crew absolut normal. Auch holten wir uns noch einen Tipp, was es denn in Vadso so zu sehen und machen gäbe - es gäbe da immerhin was zu essen, ansonsten unwirtliches Land kurz vor der russischen Grenze.

 

Nach Stops in Sorkjosen (SOJ), Hammerfest (HFT), Mehamn (MEH), Berlevag (BVG) und Batsfjord (BJF) landeten wir denn auch überpünktlich in Vadso. Dort angekommen schnappten wir uns ein Taxi und ließen uns in ein Restaurant fahren, wo es was mit Fleisch gab. Nunja, entweder Vadso hat dahingehend nichts zu bieten - oder der Taxifahrer verstand uns nicht. Jedenfalls gab es für uns einen Kebab-Teller, schön überwürzt, mit Dosen-Ananas und allem was so richtig gut schmeckt - nicht.

 

Kurz noch der Beweis das wir wirklich dort waren:

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Nach ein wenig herumlaufen in Vadso und der Feststellung, dass es hier wirklich gar nichts zu sehen gibt, ließen wir uns im Rathaus ein Taxi rufen und machten uns wieder auf zum Flugplatz. Dort tauchte dann wenig später die LN-WIT auf, die uns via Batsfjord (BJF), Mehamn (MEH), Honningsvag (HVG) und Hammerfest (HFT) nach Tromsö bringen sollte. Die Maschine war zuvor bei Cirrus unterwegs, dort mit der Registrierung D-BIER. Während das Cabin Interieur komplett dem der anderen Wideroe Dash 8-100 entsprach, waren zumindest an den Exits noch deutsche Beschriften zu finden.

 

Zehnter Tag unserer Norwegen-Tour und zur Feier des Tages sind wir einfach mal nur so herum geflogen, ohne konkretes Ziel. Am Morgen ging es zunächst nach Alta, ursprünglich war eine -300er geplant, geworden ist es dann eine halbleere -100 - die LN-WIG ...

 

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... die sich hier wieder auf den weg Richtung Tromsö macht:

 

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Zwischenzeitlich war die LN-WIG wieder in Alta (ALF) und wir konnten unseren Rückflug nach Tromsö via Lakselv (LKL) beginnen - in Lakselv stieg noch eine Gruppe deutscher Rentner ein, so dass wir erstmals in den Genuss einer deutschsprachigen Sicherheitsvorfürung kamen. Stichwort Safety Dance: Wir hatten hier wieder unsere "gute Seele" dabei, mit der wir nun schon ein paar Flüge in den letzten Tagen hatten - wohl mehr spaßeshalber meinte Sie kurz nach dem Start in Alta noch zu mir, ob ich denn nicht Lust hätte die nächste Sicherheitsvorführung zu machen. Ich habe ganz Gentleman natürlich abgelehnt. Wobei das gerade mit den deutschen Paxen in Lakselv noch hätte richtig amüsant werden können - vielleicht beim nächsten Mal.

 

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Von Tromsö ging es via Stockmarkness (SKN) nach Bodö (BOO), dort nutzten wir die Zeit um endlich mal ein Foto des Schuldigen zu machen - ohne Viggo Wideroe hätte es unsere verrückte Tour schließlich erst gar nicht gegeben.

 

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Via Harstad/Narvik (EVE) ging es dann wieder nach Tromsö, auch hier war eine -300 geplant, es gab wiederum eine halbvolle 100er.

 

Der letzte Tage in Tromsö - morgen würde es auf *hust* fast direktem Weg nach Bodö gehen und wir so langsam unsere Heimreise antreten.

 

Vorher stand aber noch ein Tagesausflug nach Hammerfest an - wie vor zwei Tagen hatten wir WF932 gewählt, der uns via Sorkjosen (SOJ) nach Hammerfest (HFT) brachte. Wir stiegen hier schon aus, die Maschine flog noch weiter nach Vadso. Die Begrüßung war denn auch wie gewohnt herzlich, wir waren mittlerweile gut bekannt. Leider heute das letzte Leg mit einer unseren beiden Dauerflugbegleiterinnen, die denn auch fragte ob wir schon wieder nach Vadso unterwegs seien - "sadly no, just a short hop to Hammerfest today". Auch heute wieder die ehemalige D-BIER die nun als LN-WIT für Wideroe fliegt.

 

In Hammerfest machten wir uns auf Richtung Hurtigrutenanleger und Eisbärenklub - eingeschätzt war der Weg auf 2-3 Kilometer, es hat sich dann doch ein wenig was gezogen und bald eine Stunde gedauert, bis wir in der nördlichsten Stadt Hammerfest waren. Dort haben wir uns erst einmal den Eisbärenklub angeschaut um anschließend auch Mitglieder in diesem Klub zu werden, nunja - auf die 180 Kronen kam es denn auch nicht mehr an. Fotos hiervon Fehlanzeige, ich habs irgendwie verpeilt welche zu machen.

 

Weitere Eindrücke aus Hammerfest, wo wir wieder einmal - wie bei der (fast) ganzen Reise - ein wunderbares Wetter hatten:

 

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Vor der Rückfahrt zum Flughafen stärkten wir uns dann noch bei Pepe's Pizza, die in Norwegen ähnlich verbreitet und penetrant sind, wie hierzulande McDonalds und Burger King. Der Versuch die auf der Karte angeschriebene Möglichkeit für Unentschlossene, je zwei halbe verschiedene Pizzen zu vereinen, anzunehmen wäre fast gescheitert - mit so extravaganten Wünschen scheint man trotz Hurtigruten-Tourismus nicht allzu oft konfrontiert zu werden.

 

Für den Weg zum Flughafen (hinauf) hatten wir schon auf halber Wegstrecke hinzu beschlossen, ein Taxi zu nehmen - aber uns waren auch Busse aufgefallen, die in einigermaßen brauchbaren Frequenzen unterwegs waren. Also zum nahe gelegenen Busbahnhof, in den nächsten Bus in die richtige Richtung rein, den Fahrer gefragt, welche Haltestelle die nächst gelegene zum Flughafen sei - und wir wurden mit einem kleinen uns zuliebe gefahrenen Umweg direkt vorm Terminal rausgelassen. Perfekt, so mag ich das! Auch das bestätigt den gewonnenen Eindruck von Norwegen - man ist willkommen, wird nett und höflich empfangen (zumindest solange man nicht in einer italienischen Reisegruppe anreist und beginnt zu diskutieren - so im Hotel in Tromsö erlebt), so mag ich das.

 

Am Flughafen Hammerfest angekommen ging es direkt durch die Fummelbude, Aussage war "Boardkarte gibts nicht, braucht ihr nicht" - nun gut. In der 1. Etage Airside gibt es einen Lounge-artigen Bereich, wo wir bequem die Minuten bis zum Boarding absitzen konnte. Zwischenzeitlich gab es sogar noch was Action auf dem "Vorfeld", ein Ambulanzflieger war reingekommen. Der Patient wurde abgeholt, der Flieger betankt und startete dann auch die Triebwerke - um sie dann wieder abzustellen. Der Ambulanzflieger blieb dann noch, bis auch wir - wiederum in der LN-WIT - klar zum Start waren, allerdings erst als Nummer Zwo in der Startsequenz, Ambulanz hat Vorrang. Ich sags euch, die haben nur darauf gewartet!

 

In Tromsö zurück angekommen stand die letzte touristische Etappe der Reise an - es sollte mit der Seilbahn Fjellheisen hinauf auf den Berg der Stadt gehen.

 

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Oben angekommen machten sich die Hurtigruten auf den Weg ...

 

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... und uns bot sich ein wunderbarer Ausblick auf die - größtenteils - auf einer Insel gelegene Stadt Tromsö, mit Flughafen TOS im Hintergrund.

 

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Während die Seilbahn auf dem Weg hinauf gut gefüllt war, ging es hinab mit gerade einmal 2 weiteren (ebenfalls Deutschen Touris).

 

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Zurück im Hotel wurde es schnell dunkel und ich versuchte mich noch an einem Foto über den Hafen hinaus in Richtung Eismeerkathedrale - hier der am ehesten brauchbare Versuch:

 

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Auch am Morgen gelang kein wirklich brauchbares Bild, auch wenn die Sicht aus dem im obersten Stock gelegenen Hotelzimmer schon recht genial war.

 

Heute hätte eigentlich frühes Aufstehen und ein Abflug um 6 Uhr im Plan gestanden, um den Flughafen von Hasvik noch zu erlegen - da der Zwischenstop dort aber gestrichen und der Flug auf unchristliche null-sechs-hundert vorgezogen wurde, entschlossen wir uns die Stornomöglichkeit zu nutzen und - dank entsprechender Verfügbarkeit - den Direktflug nach Kirkenes zu nehmen. Ein aus meiner Sicht sehr gutes Feature des Explore Norway Tickets. Die Tickets buchen in die Buchungsklasse V, wo es dank eigentlich durchweg guter Verfügbarkeiten nur bei nahezu ausgebuchten Flügen schwierig wird noch einen Platz zu bekommen.

 

Nun denn, wir gönnten uns einen längeren Schlaf und machten uns denn nach einem ausgiebigen Frühstück auf zum Flughafen von Tromsö. Im Übrigen - es gibt (wie an allen größeren Airports in Norwegen) einen bequemen, aber teuren Flybussen. In Tromsö fahren die Linien 40 und 42 in fast der gleichen Zeit zum Airport und kosten gerade mal die Hälfte, bei der Linie 40 gibt es noch eine interessante, kurvenreiche Fahrt hinzu. Wenn es nicht anders geht, könnt ihr anstelle des Flybussen auch direkt ein Taxi nehmen, preislich tut sich das nicht viel.

 

Mit einer -300 sollte es also nach Kirkenes (KKN) gehen, man war uns nicht allzu wohl gesonnen und stellte uns wieder die LN-WFD vor die Füße, die wir bereits von Bodö via Harstad/Narvik nach Tromsö hatten. Trotz unseres Flugprogramms bekamen wir somit nur eine einzige -300 der Wideroe Flotte von innen zu sehen.

 

Der Flug nach Kirkenes verlief ereignislos, nicht so der Transit in KKN. Während EDGS01 sein Gepäck für den Rückweg nach Bodö neu einchecken musste und Boardkarten besorgte, blieb ich direkt im Sicherheitsbereich, wo eine Horde deutscher Hurtigruten-Touristen auf den Rückflug mit Hamburg International warteten. Auch wenn ich noch nie auf Mallorca war - genauso stell ich mir das vor.

 

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Die Hamburg International verschwand zum Glück recht zügig nach Köln/Bonn und unsere "Siegermaschine" LN-WIN stand auch schon bereit.

 

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Mit der gleichen Crew wie nach Kirkenes hin ging es dann auch weiter via Vardo (VAW) nach Vadso (VDS), wo wir dann direkt im Transit verschwanden und uns im Kinderbereich des netten Terminals niederließen. Vadso war in Sachen Terminal im Übrigen das Highlight aus Sicht von EDGS01, meiner einer fühlte sich in Sogndal (SOG) am wohlsten.

 

Allzu wohnlich richteten wir uns auch gar nicht ein, denn unsere Maschine zurück nach Tromsö war auch schon gelandet - LN-WIL - und so blieb es bei knapp 30 Minuten (erneut) in Vadso. WF985 ist der direkte Rückflug nach Tromsö, die Maschine kommt zuvor als WF932 mit ein paar Stops *hust* in Vadso rein - die Flugnummer solltet ihr euch derweil gemerkt haben ;)

 

Auch der Flug nach Tromsö war ereignislos, langsam war es denn auch genug der Rumpropperei. Immerhin: Ein richtiger Langstreckenflug, geplante Blockzeit: 1:13h.

In Tromsö hatten wir denn ein wenig Zeit, die LN-WIL drehte eine kurze Runde nach Hammerfest und retour, bis es mit uns an Board dann via Andenes (ANX) und Narvik (NVK) nach Bodö ging. Hier gings den altbekannten Weg ins Hotel (diesmal das Clarion Comfort), wo wir knapp die Hälfte der Mitreisenden aus dem Flieger wieder beim Abendbuffet trafen.

 

Alles hat ein Ende, nur die ... ja, heute ging unsere kleine Reise zu Ende, am Abend würden wir wieder in Kopenhagen sein. Nachdem EDGS01 am Vorabend bereits seine Tasche eingecheckt hatte (was ein mittelschweres Problem war, Vorabend-Checkin gibts nicht und "ist das überhaupt safe?" usw. ... gab lange Diskussionen) ging es recht knapp vor Abflug zum Flughafen, 10 Minuten zu Fuß - den Weg fanden wir mittlerweile auch Blind.

 

Via Mo i Rana (MQN) und Mosjoen (MJF) ging es als erstes nach Trondheim - Flug Nummer 30 in unserer verrückten Rundreise und der letzte Flug mit einer Dash 8-100.

 

In Trondheim blieben uns ein gute zwei Stunden, die wir mit einem zweiten Frühstück und etwas Spotting verbrachten.

 

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In der Zwischenzeit war auch unser Flieger nach Sandefjord reingekommen:

 

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Wieder ein ereignisloser Flug und ein paar Pizzastücke später wurde in TRF die LN-WFC vorbeigeschleppt, die heute in Sandefjord einen Technical hatte und nun den um knapp 5 Stunden verspäteten Flug nach Stavanger durchführen sollte. Wideroe hat die Foxtrot Charlie von Contact Air übernommen, die dort Anfang bis Mitte der 90er als D-BEYT unterwegs war.

 

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Mit einem weiteren ereignislosen Q400 Flug nach Kopenhagen schließt sich unsere Rundreise - fast.

 

Nach einer Nacht im Hilton am Flughafen Kopenhagen begann für mich die Heimreise mit einem Weckerklingeln um 05:30 - EDGS01 schlief noch was länger und fuhr gemütlich mit der Bahn heim.

 

Für mich ging es mit OS308 nach Wien und von dort mit der OS963 weiter nach Graz, wo ein guter Freund heiraten wollten. Am Sonntag ging es dann via Frankfurt heim nach Düsseldorf - wo mir auf der LH3631 (im von mir so geliebten Bobby) fast noch mein erstes Op-Up bei Lufthansa untergekommen wäre, die C-Boardkarte lag beim Boarding schon bereit, man diskutierte noch kurz als ich in die Maschine wollte, aber letztlich ist wohl jemand nicht erschienen. So musste ich es am Exit aushalten, wo es sich auch ganz passabel aushalten lässt.

 

In Frankfurt ging es denn erst nach Zeppelinheim zum Spotten.

 

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Der Kapitän der D-AIZI hatte sichtlich genauso viel Spaß am neuen Flieger (ausgeliefert am 20.08.), wie die Spottergemeinde - es wurde fleissig gewunken.

 

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Mit der D-AIZE (und meinem ersten Flug mit einem "neuen" 320er der Lufthansa) ging es dann mit LH814 am Abend heim nach DUS, wieder einmal verspätet - LH814 und ich, das ist eine Haßliebe, man kann nicht ohne einander, miteinander ists aber auch immer verzwickt. Gut dass es bald neue Flugnummern hat. Das Ausladen der Koffer in DUS hat dann auch noch eine halbe Stunde gedauert, so dass mir ein paar der letzten guten Verbindungen nach Hause davon fuhren. Letztlich hatte ich dann dennoch Glück, in Duisburg erwischte ich noch eine verspätete Regionalbahn - ausgleichende Gerechtigkeit nennt man das wohl.

 

Kommen wir zum Fazit: Gerne wieder! Im Ernst, nach Norwegen muss ich auf jeden Fall noch einmal - vielleicht sogar wieder mit einem Explore Norway Ticket. Eins steht aber definitiv fest: Beim nächsten Mal wird weniger geflogen, gerade zum Ende hin hat es langsam aufgehört Spaß zu machen und ein Tag mehr hier und dort - das wäre schon fein gewesen. So haben wir "Norwegen in a Nutshell" kennengelernt, beim nächsten Mal ist nun klar, wo man genauer hinschauen und mehr Zeit verbringen muss.

 

Genauso positiv wie Norwegen an sich und die erlebte Gastfreundschaft war das Erlebnis Wideroe. Bei 32 Flügen, 62 Starts- und Landungen war kein einziger mehr als ein paar Minuten verspätet, im Gegenteil - meist waren wir deutlich vor der Zeit angekommen. Selbst Umsteigezeiten von aufregend klingenden 25 Minuten sind kein Thema, die Minimum Connection Time beträgt teilweise gar nur 20 Minuten.

 

Zum Abschluss noch ein kleines Rätsel für Euch: Welcher Flugplatz ist es?

 

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Beeindrucksvolle Reise...

 

Wo habt ihr denn übernachtet bzw. nach Unterkünften gesucht? Hotels sind ja sauteuer in Norwegen...

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Beeindrucksvolle Reise...

 

Wo habt ihr denn übernachtet bzw. nach Unterkünften gesucht? Hotels sind ja sauteuer in Norwegen...

Meist in irgendwelchen Clarion Häusern, in Bodö im Radisson Blu, ... dank einiger passabler Expiraten war das ertragbar, wenn auch immer noch nicht wirklich günstig.

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