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Aktuelles zum Flughafen Hamburg

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vor 1 Stunde schrieb blackbox:

Beim Thema Kerosinkosten bitte zu bedenken, dass durch Hedging der Sprit bereits vor Jahren im voraus zu einem Fixpreis gekauft wurde, um Kostenunwägbarkeiten möglichst klein zu halten. Es ist demnach mitnichten so, dass, wenn der Ölpreis ansteigt, sich plötzlich bestimmte Routen nicht mehr rechnen würden.

Zum zweiten habe ich vor Jahren mal gelesen, dass Delta sich u.a. auch aus diesen Gründen sogar eine eigene Raffinerie gekauft hat.

aber auch in die Raffinerie kommt das Öl nicht umsonst.... 

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Wann lohnt sich welche Strecke? Ausgelöste Diskussion anhand der Einstellung von United.

 

Welchen Einfluss haben lokale und weitere Nachfrage, welche Alternativen gibt überhaupt, Airportmanagement, Infrastruktur, Fluggesellschaften in Allianzen, der Ölpreis, der eingesetzte Flugzeugtyp, und und und? Es hat eben Vieles mit Vielem zu tun.

 

Emirates fliegt mit ihren Geräten (es sind ja gar nicht mehr so viele verschiedene) auch sehr kurze und kurze Strecken (jetzt auch nach Hamburg, fein). Wenn es denen um Öl sparen ginge, hätten sie eigentlich schon 321 und Max in dreistelligen Zahlen bestellen müssen und hätten im Gegensatz zu TATL noch nicht mal Reichweitenprobleme. Offensichtlich ist der 380 Effekt aber wichtiger als die letzte Tonne Kerosin zu sparen...

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Wegen fehlender Flugverbindungen von Kanada und USA nach Hamburg, stellt NCL seine Kreufahrten ab Hamburg ein und startet seine Nord-Kreuzfahrten künftig ab Rotterdam. Amsterdam hat die nötigen Verbindungen.

O.K., die Luft in Hamburg wird besser, ab irgendwie auch provinziell unsere schöne Stadt.

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Wenn Kreuzfahrer nichtmal Transat zu Charterketten überzeugen können, dürfte die Zahl der Zusteiger in HAM eher übersichtlich sein...

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Naja Rotterdam? Direktflüge gehen nach AMS. Mit Transfer könnte man die Leute auch über Frankfurt schicken mit Zubringer nach HAM.

Wirkt ein bißchen vorgeschoben - Rotterdam liegt einfach deutlich näher am Atlantik und hat nicht eine so langen Transfer über die Elbe.

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vor 3 Stunden schrieb Flotte:

Wenn Kreuzfahrer nichtmal Transat zu Charterketten überzeugen können, dürfte die Zahl der Zusteiger in HAM eher übersichtlich sein...

 

In amerikanischen Foren wird allerdings auch schon seit Jahren über die "schlechte Erreichbarkeit" Hamburgs diskutiert - aus diesem Grund wurden im letzten und in diesem Jahr bei der Getaway in der östlichen Ostsee die meisten Passagiere von us-amerikanischen Veranstaltern mit Wechsel in CPH (statt am zweiten Wechselhafen Warnemünde) gebucht...

 

Wie hier schon geschrieben hat NCL mit der Jade (im nächsten Jahr Spirit) in diesem Jahr auf Hamburg/Southampton gesetzt - im kommenden Jahr setzt NCL wie hier vorhin geschrieben nur noch auf Southampton. 

 

Auch bei der Getaway im kommenden Jahr wird auf Warnemünde als Wechselhafen verzichtet, weil die Anreiseoptionen nach Hamburg so schlecht sind. 

 

Überspitzt soll es sogar laut den Managements bei Royal Caribbean so sein, dass "deutsche Kunden" an Bord von Reisen bei Royal Caribbean besonders geizig sind (bzw. die Kunden mit den geringsten Nebenumsätzen sein sollen). Das soll auch einer der offiziellen Gründe sein, warum Royal Caribbean seit x Jahren kein Schiff mehr in Norddeutschland stationiert hat.

 

Unter dieser Prämisse ist es auch nicht verwunderlich, dass NCL (neben der schlechten Erreichbarkeit von Hamburg) die bisherige Präsenz in Deutschland aufgibt. 

 

 

bearbeitet von monsterl

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Wenn es sich für eine Lufthansa lohnt, einen Rendevouz-Charter (iirc sogar eine Kette) in einen Port wie Fort de France (sowie einen bunten Strauß an Einzelchartern wie SCL, HNL, USH, MAO, MSY) durchzuführen, dann sollte ein analoges Arrangement mit Transat oder Westjet auch von Kanada nach Hamburg möglich sein - bei entsprechender Nachfrage. Für 50 Männeken alle 14 Tage wird da aber niemand drüber nachdenken. Und ich wage die Prognose, daß CPH und AMS attraktivere Städteziele eigenen Rechts für Amerikaner und Kanadier sind als Hamburg.

 

vor 25 Minuten schrieb monsterl:

Überspitzt soll es sogar laut den Managements bei Royal Caribbean so sein, dass "deutsche Kunden" an Bord von Reisen bei Royal Caribbean besonders geizig...

 

Voilà.

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vor 18 Stunden schrieb Flotte:

Wenn Kreuzfahrer nichtmal Transat zu Charterketten überzeugen können, dürfte die Zahl der Zusteiger in HAM eher übersichtlich sein...

 

Das ist doch das Henne/Ei-Prinzip. Ohne Anbindung, keine Zusteiger. Ohne Zusteiger, keine Anbindung.

 

Einem One-Stop lassen sich viele ja noch gefallen, aber warum sollte man Zwei-Stop auf sich nehmen, wenn man Ein-Stop haben kann. Dem nordamerikanischen Kreuzfahrerpassergier ist egal ob er in Holland oder in Deutschland einsteigt.

 

Die fehlenden Direktverbindung sind eine Belastung der Hamburger Wirtschaft. Sieht man hier wieder exemplarisch. Aber Haupsache der Flughafen ist hochprofitabel.

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vor 14 Minuten schrieb nairobi:

Das ist doch das Henne/Ei-Prinzip. Ohne Anbindung, keine Zusteiger. Ohne Zusteiger, keine Anbindung.

 

Bei einer zeitlich kumulierten Nachfrage von 2400 Kunden/Bettenwechslern alle vielleicht drei Wochen ist das klarer Unfug.

 

Passende Charter gibt die Finanzkraft des wohl marginalen NCL-Publikums nicht her? Die Verluste sollen dann natürlich andere tragen.

 

Cunard hat mit dem Quellzielaufkommen keine Klagen...

 

https://www.cunard.de/reise-finden/reisedetailseite/journey/m917/

https://www.cunard.de/reise-finden/reisedetailseite/journey/m918/

 

vor 16 Stunden schrieb monsterl:

Wie hier schon geschrieben hat NCL mit der Jade (im nächsten Jahr Spirit) in diesem Jahr auf Hamburg/Southampton gesetzt - im kommenden Jahr setzt NCL wie hier vorhin geschrieben nur noch auf Southampton.

 

Ein Shuttle SOU-HAM-SOU kostet auch einfach drei nutzlose (Reizklima haben wir auch hier im Forum) Tage auf der Nordsee mit vielleicht halbvollem Schiff... Im notorisch schlecht ausgebauten Luftverkehr LHR/HAM/LHR (kein Halbstundentakt, keine Nachtfahrten!) liegen die Reisezeiten aber immerhin doch ganz knapp, also hauchdünn unter drei Tagen...

 

 

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Also zunächst ist das Thema schon etwas länger bekannt NCL-Kreuzfahrten: Warum die Preise um 50 Prozent gestiegen sind. Da wird das Thema schon erwähnt. Allerdings ist die Antwort im letzten Absatz etwas merkwürdig. Und wie auch jedes Unternehmen sucht NCL sich bei einer begrenzten Anzahl von Ressourcen (Schiffen) die Strecken aus, welche am attraktivsten (Gewinn) sind.

 

Das Thema keine Long-Distance Flights (von/nach Nord-Amerika von HAM) ist sicherlich ein Punkt, aber bestimmt nicht der entscheidende. Denn wen Cruise-Change in Hamburg ist, dann müssen nicht nur 2400 Pax "zugefördert" sondern auch "abgefördert" werden zum bzw. um den Cruise-Change-Day herum. Wie viel Platzkapazitäten für Flüge in welche Richtungen werden dann benötigt? Braucht man dafür wirklich Nonstop-Flights? Sicher paar, aber viele dieser Pax hätten mit 1 Stopp überhaupt kein Problem. 

 

Wenn man (NCL) Hamburg für die Daily-Tour anläuft dann ist das Angebot in HAM überhaupt nicht ausschlaggebend.

 

Ich sehe es eher so, dass der Ein- und Auslauf durch die Elbe für NCL einfach zu viel Zeit kostet und letztendlich wohl in Summe 1 Seetag dafür benötigt wird. Seetag => Paxe müssen an Bord verpflegt und unterhalten werden, geben nichts aus (Casino ist ja auch im deutschen Hoheitsgebiet geschlossen), .... Hafentag => Viele Paxe sind zeitweise nicht an Bord und verpflegen sich tw. draus und buchen evtl. von NCL organisierte Tagestouren, d.h. Mehreinnahmen. Damit (und den Casinos) machen die dann eigentlich einen großen Teile ihres Gewinns (wie sagte mir einmal ein Kunde - Ein guter Geldbringer bei uns ist der ATM im Casino o.O)

 

...NCC1701

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Zitat

Wir stabilisieren uns gerade in dieser neuen Welt, wo die Preise weiter gestiegen sind, wo wir jetzt aber auch ins Produkt investiert haben.

 

Die Unterelbe ist für uns alle Neuland.

 

Zitat

wir haben alle Schiffe teils von Grund auf renoviert

 

Top-Premium-Profi-Botschaft.

 

Zitat

Wenn die Gäste aber mit der richtigen Einstellung an Bord kommen, lassen wir sie auf keinen Fall allein.

 

Klingt nach einer Vertriebspartnerschaft/Kompetenztransfer mit RYR, einer Art vorlaufendem Kundentraining zur klagloseren Erduldung der Dienstleistungen der Reederei durch die Beförderungsfälle. Verlockend.

 

vor 53 Minuten schrieb NCC1701:

Wie viel Platzkapazitäten für Flüge in welche Richtungen werden dann benötigt?

 

Kontflüge ex/nach HAM sind nicht allzu spärlich, Rundfahrten in der Deutschen Bucht für ein interkontinentales Zielpublikum scheinen mir aber eher ein Nischenprodukt.

 

Zu "Nordeuropa" sei der Hinweis erlaubt, daß das Top-, wenn nicht Trendziel Norwegische Fjordküste/Hurtigruten seit Jahren sogar mit Vollchartern ab Japan nach Bergen bedient wird. Da wird Warnemünde als Abgangshafen jetzt nicht so dringend benötigt, das auch eher nicht interkontinental bedient wird, dafür aber mit Charterzügen ab Berlin Hbf.-tief. Wahrscheinlich sind die Landungsbrücken auch etwas teurer als der Überseehafen, und für Ostseekreuzfahrten gilt analog zu SOU & Mittelmeer: für ein Shuttle HRO-HH-HRO hängt das Schiff 24-36 Stunden im Nordostseekanal fest, wenn es überhaupt durchpaßt.

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Ich hatte es schon öfters geschrieben, ich verstehe nicht warum HAM mit den Kreuzfahrt-PAX nicht mehr erreicht in Sachen Langstrecke. Ist ja nicht nur der Hafen Hamburg, den man bedienen kann, sondern auch Kiel, Bremerhaven und sogar Rostock.

Also praktisch alle großen Kreuzfahrthäfen in Deutschland. Also wenn ein Schiff nur alle 3 Wochen nach Hamburg kommt, kommt in den 2 Wochen dazwischen sicher eines nach Kiel, Bremerhaven oder Rostock.

Aber man muss natürlich zugeben, wie beim Tourismus allgemein, wo Hamburg vor allem Deutsche anlockt, ist der Einsteigerhafen Hamburg vor allem für Deutschen beliebt. Daher entsteht ja jetzt am Hauptbahnhof jetzt ein fester Check-in für Kreuzfahrer.

 

Ansosten dürfte es für die Reeder von den Kosten her keinen großen Unterschied machen ob sie die Fjordfahrt in Rotterdam, London oder Hamburg beginnen. Hamburg liegt deutlich näher und trotz sparsamen langsamfahren auf der Elbe erreicht man Norwegen genauso schnell wie von den anderen beiden Häfen.

bearbeitet von nairobi

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Moment, für wirklich zahlungskräftige Kunden legt Lufthansa seit Jahren sehr interessante Zubringerflüge auf....

 

Wenn Hamburg halt vorrangig deutsche Kundschaft anzieht, dann brauchts auch keine Intercontanbindung.

 

Und deutsche im All-Inklusive-Urlaub? Egal ob Schiff oder Hotel, da ist auf Trinkgeld aber geschissen. Deshalb floriert ja Hamburg-Antalya so. Wenn man mal genau sein würde, wäre das ja auch Interkont...

 

Letztes Jahr hat Laage als Kreuzfahrtflughafen ganz gut funktioniert. TUI Ships lässt seit Jahren so exotische Strecken wir Köln-Malta für sich fliegen, so wichtig, dass sie es 2019 wohl selbst übernehmen (ÖÖr Börlinn und Kleine Welt Airlines sind ihnen ja irgendwie zwischendurch konkurs gegangen).

bearbeitet von medion

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Am 10.11.2018 um 21:49 schrieb medion:

Wenn Hamburg halt vorrangig deutsche Kundschaft anzieht, dann brauchts auch keine Intercontanbindung.

 

 

Auch hier wieder das Henne/Ei-Prinzip.

Die Erfahrung sagt, ist ein Angebot da, das Potenzial ausreichend, werden die Zahlen steigen.

So steigt der Anteil der Touristen aus anderen europäischen Ländern in Hamburg deutlich stärker als die der deutschen, seit sich HAM der LCC geöffnet hat.

Und wenn dann sogar Strecken wegfallen, die eine fast sensationell hohe Auslastung hatten, vor allem weil man die tollen Angebote anderen Orts verkaufen möchte, ist das für die Stadt schon sehr tragisch.

 

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